Startseite Geschichte Jürgen Court, Deutsche Sportwissenschaft in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus. Bd. 4: Institute und Hochschulen für Leibesübungen 1925–1933. (Studien zur Geschichte des Sports, Bd. 29.) Münster, Lit 2023
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Jürgen Court, Deutsche Sportwissenschaft in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus. Bd. 4: Institute und Hochschulen für Leibesübungen 1925–1933. (Studien zur Geschichte des Sports, Bd. 29.) Münster, Lit 2023

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Veröffentlicht/Copyright: 1. Februar 2025
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Jürgen Court, Deutsche Sportwissenschaft in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus. Bd. 4: Institute und Hochschulen für Leibesübungen 1925–1933. Studien zur Geschichte des Sports, Bd. 29. 2023 LIT-Verlag Münster, 978-3-643-15020-2, € 29,90


Der fettgedruckte große Reihentitel weckt falsche Erwartungen: Anstelle einer Untersuchung der Sportwissenschaft in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus wird in Band 4 der Reihe nur der Zeitraum von 1925 bis 1933 untersucht, was der viel kleiner gedruckte Untertitel präzise angibt. Gleich zu Beginn (S. 11) verweist Jürgen Court auf die Konzeption der Reihe: Band 1 „Vorgeschichte zwischen 1900 und 1918“, Band 2 die ersten Jahre der privaten Deutschen Hochschule für Leibesübungen (DHfL) von 1920 bis 1925; Band 3 „die Entwicklung der Institute für Leibesübungen (IfL) zwischen 1920 und 1925 an den staatlichen Hochschulen und Universitäten“.

Band 4 untersucht also den Zeitraum vom preußischen Ministerialerlass zur Errichtung der Institute für Leibesübungen an den Universitäten vom 30. September 1925 bis zur Umwandlung und wehrsportlichen Eingliederung in die nationalsozialistische Diktatur 1933. Er gliedert sich in zwei Teile, wobei die Phase von 1925 (Errichtung der Institute für Leibesübungen in Preußen) bis 1929 (preußischer Erlass vom 1. August 1929 mit der Genehmigung, dass „die Lehrbefähigung für Leibesübungen und körperliche Erziehung als Haupt- oder Nebenfach innerhalb der Prüfung für das höhere Lehramt erworben werden kann“) von Court als Phase des Aufstiegs und die Zeit von 1929 bis 1933 mit den Streitigkeiten zwischen der Preußischen Hochschule für Leibesübungen in Spandau unter Neuendorff und der Deutschen Hochschule für Leibesübungen in Berlin unter Diem und dem Vordringen des Wehrsports in der Deutschen Studentenschaft als Phase des Abstiegs gekennzeichnet werden.

Ausgangspunkt mithin ist der preußische Erlass vom 30. September 1925 zur Gründung der Institute für Leibesübungen. Diese waren eigentümliche Zwitterwesen, die sowohl für den Ausbau des Hochschulsports, den Pflichtsport aller angehenden Philologen und für die Ausbildung der zukünftigen Turnphilologen zuständig waren. Dabei gehörten sie keiner Fakultät an und waren bezüglich der Verwaltung dem Kurator direkt unterstellt. Diese Fehlkonstruktion dauerte in der Bundesrepublik teilweise bis in die 1970er Jahre an und verhinderte Promotionen oder Habilitationen in der sich etablierenden Sportwissenschaft. Der in den 1970er Jahren in Bonn bei Hajo Bernett studierende Rezensent mussste daher für seine Promotion noch 1990 nach Bochum ausweichen, wo es eine Fakultät für Sportwisssenschaft gab. Mit der Zuständigkeit für den Hochschul- und studentischen Pflichtsport gerieten die Institute für Leibesübungen in eine Konkurrenzsituation zu den Akademischen Ausschüssen für Leibesübungen und den Ämtern für Leibesübungen der Studenten, welche den auf dem zweiten deutschen Studententag in Göttingen 1920 beschlossenen Pflichtsport der Studenten (Ersatz für die verbotene Wehrpflicht) organisierten. Die daraus resultierenden Streitigkeiten sind Gegenstand der Kapitel 2.1 und 2.2.

Im Anschluss springt Court zum Thema Wettkampfwesen (S. 25–34), zu den nationalen und internationalen Wettkämpfen im Studentensport und zu den Diskussionen um Massen- und Leistungssport (S. 40–59). Dieser Abschnitt thematisiert also vor allem Fragen des Hochschulsports, nicht aber der Sportwissenschaft.

Die wissenschaftliche Betätigung ist Thema der Seiten 59–87, wobei zwar der ministeriale Wunsch „nach einer Zusammenarbeit von Sportärzten, Medizinern, Pädagogen sowie Kulturhistorikern“ von 1926 registriert wird, aber auch die Kluft zur Realität, auf die 1927 in der Zeitschrift Hochschulsport hingewiesen wird: „Das große Feld der Leibesübungen liegt wie kaum ein andere Gebiet noch unbekannt und unbebaut da – einem gewaltigen Brachacker vergleichbar […]. Eine abgeschlossene Wissenschaft der Leibesübungen […] ist […] noch nicht vorhanden“ (S. 68). Ebenfalls 1927 konstatierte der Berliner Stadtturnrat Erich Harte, Verfasser der mehrfach aufgelegten Arbeit „Turnunterricht im Lichte des Arbeitsschulgedankens“ 1924/1925 und für den Preußischen Turnlehrerverein Schriftleiter der „Leibesübungen“: „[E]ine eigentliche Turnwissenschaft [ist] noch nicht vorhanden“ (S. 150). Dass eine solche im Kommen sei, so Harte, bewiesen die Berufung Dr. Altrocks 1925 nach Leipzig, die Professur für Turnwissenschaft in Hamburg und die außerordentliche Professur für Dr. Jaeck in Marburg.

Mit diesen Exkursen stellt sich die Frage, was der Verfasser nun eigentlich untersucht. Die Arbeit der real existierenden Sportwissenschaft in Leipzig, Marburg und Hamburg jedenfalls nicht. Dafür geht er mit großer Akribie und fast dedektivischem Scharfsinn auf die Vorgeschichte des preußischen Erlasses vom 1. August 1929 ein (S. 88–172), der die Prüfung für den Turnphilologen im Haupt und Nebenfach gestattet. In ermüdender Kleinarbeit werden die verschiedenen Positionen (Fachlehrer kontra Turnphilologen), die Taktiken des Ministeriums zur Durchsetzung seiner Pläne sowie die Stellungnahmen von elf Universitäten vorgestellt (S. 155 f.) und in Beziehung zueinander gebracht. Als Vorsitzender der „Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Sportwissenschaft“ ist Court natürlich Insider und kennt die beruflichen, wissenschaftlichen und organisatorischen Hintergründe der handelnden Protagonisten bestens. Nur stellt er diese dem Leser nicht vor. Der Rezensent bekennt, die ersten drei Bände der Reihe nicht gelesen zu haben, wo das eventuell geschehen ist. Aber auch der Leser des vierten Bandes sollte erfahren, dass, wenn Fransmeyer mit Harte diskutiert, dies ein Disput zwischen dem Berliner Oberstadtschularzt und dem Berliner Stadtturnrat war.

Obgleich auch auf die Turnlehrerausbildung in anderen Ländern eingegangen wird (zum Beispiel in Bayern S. 129 f.), konzentriert sich die Arbeit nicht auf die „deutsche“ sondern auf die „preußische“ Sportlehrerausbildung, die zwischen 14 Prozent und 38,5 Prozent der Lehramtsstudenten ausmachte (S. 187). Ein Hinweis auf die geringe Gesamtzahl der Studierenden im Deutschen Reich (1925: 89 500; 1931: 138 000, vgl. W. Buss, Die Entwicklung des deutschen Hochschulsports vom Beginn der Weimarer Republik bis zum Ende des NS-Staates – Umbruch und Neuanfang oder Kontinuität. Diss. Göttingen 1975, 11) fehlt. Court bevorzugt ein chronologisches Vorgehen. Dadurch wird die mehrheitlich revisionistische Gesinnung der Korporationen und das Vordringen eines militaristischen Sportverständnisses nicht in einem Erzählstrang, sondern nur punktuell (S. 57, 179, 188, 256) angesprochen. So erfährt der Leser auf S. 179 fast nebenbei, dass es Studenten der Deutschen Hochschule für Leibesübungen waren, die das Hirschfeldinstitut für Sexualkunde plünderten und sich an der Bücherverbrennung 1933 beteiligten, worauf allerdings schon im Vorwort hingewiesen wird. Richtig beschreibt Court die schon 1931 erfolgte „Schwenkung zum Wehrsport“ (S. 257) mit der Umbenennung der Hochschulmeisterschaften bzw. der akademischen Olympien in „Deutsche Studenten-Kampfspiele“. Allerdings schien dieser nicht besonders populär zu sein, worauf die freiwillige Teilnahme am Geländesport von nur 5 Prozent der Göttinger Studenten im Wintersemester 1931/32 hinweist (S. 260). Segelfliegen, Kleinkaliberschießen und Reiten blieben bzw. wurden populär. Die seit 1931 vom Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbund dominierte Deutsche Studentenschaft (DST) hatte sich nach ihrer politischen Radikalisierung vom internationalen Wettkampfverkehr zurückgezogen, obwohl sie 1930 noch die 4. Internationale Studentenweltmeisterschaft in Darmstadt glanzvoll und sportlich erfolgreich durchgeführt hatte (S. 257). 1933 konzentrierte sich das Amt für Leibesübungen der DST voll auf das 15. Deutsche Turnfest im Juli in Stuttgart und sagte die Hochschulmeisterschaften ab. Court geht darauf nicht ein. So entgeht ihm die Pointe, dass aus ideologischer Rücksicht auf den faschistischen Ausrichter der 5. Internationalen Studentenweltmeisterschaften in Turin der Reichssportführer eine Teilnahme anordnete, die sich dann unter der Leitung von Söllinger (Darmstadt) erneut sportlich erfolgreich gestaltete (vgl. H. J. Teichler, Internationale Sportpolitik im Dritten Reich. 2. Aufl. Baden-Baden 2022, 138–140).

Statt auf diesen auch olympiabedingten sportpolitischen Schwenk in der Realpolitik des Jahres 1933 einzugehen, endet das Buch mit einem kurzen Kapitel „zum Scheitern der ‚neuen universitas‘“ (S. 265–268), das Sprangers „Ideen der Vitalität, des Totalen und der Ganzheitlichkeit“ anführt, „mit denen er die ‚pädagogische Gemeinschaft‘ von ‚Führertum und Geführtentum‘, die ‚besondere Situation‘ des peripherisch situierten Turnlehrers […] in der ‚Verbindung mit Geistigkeit und Ideen‘ wie der ‚Erneuerung des deutschen Staates‘ einkleidet, in großer Nähe zu Boyes und Neuendorffs Konzept einer theoretisch reduzierten Sportwissenschaft, die von den Begriffen des Organischen, Irrationalen und Gemeinschaftlichen geleitet wird“ (S. 267). Wenn das quellennah wissenschaftlich konzipierte Buch in den Augen des Rezensenten Schwächen hat, dann vor allem in der Überbewertung des philosophischen Überbaus und in schwer verständlichen Sätzen, wie dem gerade zitierten.

Online erschienen: 2025-02-01

© 2025 by Walter de Gruyter, Berlin/Boston

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Artikel in diesem Heft

  1. Frontmatter
  2. Aufsätze
  3. Wann ist ein Mann ein (Ehe-)Mann? Der Nachweis gleichgeschlechtlicher Ehen und der Geschlechtsfluidität in der römischen Kaiserzeit
  4. Dort schafft man die Kronjuwelen fort ... Objekt-Perspektiven auf die 1848er Revolution
  5. Historische Forschung – Archiv – Verwaltung. Eine zu entdeckende Dreiecksbeziehung als Schicksalsgemeinschaft in digitalen Zeiten
  6. Notker Hammerstein (1930–2024)
  7. Im Blick der Historie
  8. Rezensionen
  9. Thomas Sandkühler / Angelika Epple / Jürgen Zimmerer (Eds.), Historical Culture by Restitution? A Debate on Art, Museums, and Justice. Köln, Böhlau 2023
  10. Aram Mattioli, Zeiten der Auflehnung. Eine Geschichte des indigenen Widerstandes in den USA. Stuttgart, Klett-Cotta 2023
  11. Simon J. Barker / Christopher Courault / Javier Á. Domingo et al. (Eds.), From Concept to Monument. Time and Costs of Construction in the Ancient World. Papers in Honour of Janet DeLaine. Oxford, Archaeopress 2023
  12. Christian Laes / Irina Metzler (Eds.), „Madness“ in the Ancient World. Innate or Acquired? From Theoretical Concepts to Daily Life. Turnhout, Brepols 2023
  13. Jan-Markus Kötter / Maria Osmers / Dorothea Rohde u. a. (Hrsg.), Zum Umgang mit Enttäuschungen in der Antike. Stuttgart, Steiner 2024
  14. Daniel Fallmann, Der Rand der Welt. Die Vorstellungen der Griechen von den Grenzen der Welt in archaischer und klassischer Zeit. (Hypomnemata. Untersuchungen zur Antike und zu ihrem Nachbarn, Bd. 220.) Göttingen, Vandenhoeck & Ruprecht 2023
  15. Irene F. de Jong / Miguel John Versluys (Eds.), Reading Greek and Hellenistic-Roman Spolia. Objects, Appropriation and Cultural Change. Leiden, Brill 2023
  16. Giustina Monti (Ed.), Alexander the Great. Letters: A Selection. Liverpool, Liverpool University Press 2023
  17. Ian Worthington, The Last Kings of Macedonia and the Triumph of Rome. Oxford, Oxford University Press 2023
  18. Christian Marek, Rom und der Orient. Reiche, Götter, Könige. München, Beck 2023
  19. Paul V. Kelly, The Financial Markets of Roman Egypt. Risk and Return. Liverpool, Liverpool University Press 2023
  20. Christian Meier, Ausgewählte Schriften. Hrsg. von Wilfried Nippel und Stefan Rebenich. Bd. 1: Zur römischen Geschichte. Stuttgart, Steiner 2024
  21. Francisco Pina Polo (Ed.), The Triumviral Period. Civil War, Political Crisis and Socioeconomic Transformations. (Libera Res Publica, Vol. 2. Monografías sobre aspectos institucionales, políticos, sociales económicos, historiográficos, culturales y de género en la Républica romana.) Universidad de Zaragoza 2020
  22. Anthony A. Barrett / J. C. Yardley, The Emperor Caligula in the Ancient Sources. Oxford, Oxford University Press 2023
  23. Guy MacLean Rogers, For the Freedom of Zion. The Great Revolt of Jews against Romans, 66–74 C. E. London, Yale University Press 2021
  24. Clare Rowan, Tokens and Social Life in Roman Imperial Italy. Cambridge, Cambridge University Press 2023
  25. Andrew Wilson / Nick Ray / Angela Trentacoste (Eds.), The Economy of Roman Religion. Oxford, Oxford University Press 2023
  26. Heinz Erich Stiene (Bearb.), Die Gründungsgeschichte der Abtei Brauweiler. Fundatio monasterii Brunwilarensis. Köln, Böhlau 2024
  27. Monumenta Germaniae Historica (Hrsg.), Monumenta Germaniae Historica. Cronica Aule regie. Die Königsaaler Chronik. Hrsg. von Anna Pumprová und Libor Jan unter Mitarbeit von Robert Antonín, Demeter Malaťák, Libor Švanda und Zdeněk Žalud. (Monumenta Germaniae Historica. Scriptores, Bd. 40.) Wiesbaden, Harrassowitz 2022
  28. Anna Paulina Orłowska, Johan Pyre. Ein Kaufmann und sein Handelsbuch im spätmittelalterlichen Danzig. Darstellung und Edition. (Quellen und Darstellungen zur Hansischen Geschichte, Bd. 77.) Köln, Böhlau 2020
  29. Holger Th. Gräf / Andreas Tacke (Hrsg.), Von Augsburg nach Frankfurt. Der Kupferstecher Johann Philipp Thelott (1639–1671). Marburg, Historische Kommission für Hessen 2022
  30. Marc A. Forster, Keeping the Peace in the Village. Conflict and Peacemaking in Germany, 1650–1750. Oxford, Oxford University Press 2024
  31. Georg B. Michels, The Habsburg Empire under Siege. Ottoman Expansion and Hungarian Revolt in the Age of Grand Vizier Ahmed Koeprulu (1661–76). Montreal, QC, McGill-Queen’s University Press 2021
  32. Jane Webster, Materializing the Middle Passage. A Historical Archaeology of British Slave Shipping, 1680–1807. Oxford, Oxford University Press 2023
  33. Manja Quakatz, Osmanische Kriegsgefangene im Römisch-deutschen Reich im 17. und 18. Jahrhundert. Leipzig, Leipziger Universitätsverlag 2023
  34. Martin Biersack, Geduldete Fremde. Spaniens Kolonialherrschaft und die Extranjeros in Amerika. (Campus Historische Studien, Bd. 82.) Frankfurt am Main, Campus 2023
  35. Martin Jeske, Ein Imperium wird vermessen. Kartographie, Kulturtransfer und Raumerschließung im Zarenreich (1797–1919). Berlin/Boston, De Gruyter 2023
  36. Boris Ganichev, Integrating Imperial Space. The Russian Customs System in the 19th Century. (Schnittstellen. Studien zum östlichen und südöstlichen Europa, Vol. 26.) Göttingen, Vandenhoeck & Ruprecht 2023
  37. Anne-Marie Kilday / David Nash, Beyond Deviant Damsels. Re-evaluating Female Criminality in the Nineteenth Century. Oxford, Oxford University Press 2023
  38. Andrea Pühringer / Martin Scheutz (Hrsg.), Die Kurstadt als urbanes Phänomen. Konsum, Idylle und Moderne. (Städteforschung. Reihe A: Darstellungen, Bd. 104.) Köln, Böhlau 2023
  39. Andreas Bohne, Studenten und Alte Herren im kolonialen Rausch. Burschenschaften und Kolonialismus vom Vormärz bis zur Gegenwart. (Global- und Kolonialgeschichte.) Bielefeld, Transcript 2024
  40. Heinrich August Winkler, Die Deutschen und die Revolution. Eine Geschichte von 1848 bis 1989. München, Beck 2023
  41. Katja Hoyer, Im Kaiserreich. Eine kurze Geschichte 1871–1918. Hamburg, Hoffmann und Campe 2024
  42. Mischa Suter, Geld an der Grenze. Souveränität und Wertmaßstäbe im Zeitalter des Imperialismus 1871–1923. Berlin, Matthes & Seitz 2024
  43. Benno Gammerl, Queer. Eine deutsche Geschichte vom Kaiserreich bis heute. München, Hanser 2023
  44. Horst Möller, Deutsche Geschichte – die letzten hundert Jahre. Von Krieg und Diktatur zu Frieden und Demokratie. München, Piper 2022
  45. Martin Platt (Hrsg.), Auf der Suche nach Sicherheit? Die Weimarer Republik zwischen Sicherheitserwartungen und Verunsicherungsgefühlen. (Weimarer Schriften zur Republik, Bd. 23.) Stuttgart, Steiner 2024
  46. Christhardt Henschel, Jeder Bürger Soldat. Juden und das polnische Militär (1918–1939). Göttingen, Vandenhoeck & Ruprecht 2023
  47. Jürgen Court, Deutsche Sportwissenschaft in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus. Bd. 4: Institute und Hochschulen für Leibesübungen 1925–1933. (Studien zur Geschichte des Sports, Bd. 29.) Münster, Lit 2023
  48. Manfred Görtemaker, Rudolf Hess. Der Stellvertreter. Eine Biographie. München, Beck 2023
  49. Norman Domeier, Weltöffentlichkeit und Diktatur. Die amerikanischen Auslandskorrespondenten im „Dritten Reich“. Göttingen, Wallstein 2021
  50. Gabriele Anderl / Linda Erker / Christoph Reinprecht (Eds.), Internment Refugee Camps. Historical and Contemporary Perspectives. Bielefeld, Transcript 2022
  51. Sebastian Rojek, Entnazifizierung und Erzählung. Geschichten der Abkehr vom Nationalsozialismus und vom Ankommen in der Demokratie. Stuttgart, Kohlhammer 2023
  52. Jacob Tovy, Israel and the Question of Reparations from Germany. Post-Holocaust Reckonings (1949–1953). Berlin/Boston, De Gruyter 2023
  53. Jan Ruhkopf, Institutionalisierte Unschärfe. Ordnungskonzepte und Politisches Verwalten im Bundesvertriebenenministerium 1949–1961. Göttingen, Wallstein 2023
  54. Rob Waters, Colonized by Humanity. Caribbean London and the Politics of Integration at the End of Empire. Oxford, Oxford University Press 2023
  55. Habbo Knoch, Im Namen der Würde. Eine deutsche Geschichte. München, Hanser 2023
  56. Kyrill Kunakhovich, Communism’s Public Sphere. Culture as Politics in Cold War Poland and East Germany. Ithaca, NY, Cornell University Press Services 2023
  57. Mathieu Dubois, Die liberale Kraft Europas. Die Soziale Marktwirtschaft in der Europapolitik der Bundesrepublik, 1953–1993. Bielefeld, Transcript 2024
  58. Stefan-Ludwig Hoffmann, Der Riss in der Zeit. Kosellecks ungeschriebene Historik. Berlin, Suhrkamp 2023
  59. Detlev Brunner, Einheit und Transformation. Deutschland in den 1990er Jahren. Stuttgart, Kohlhammer 2022
  60. Eingegangene Bücher
  61. Eingegangene Bücher
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