Special Operations Forces in the 21st Century. Perspectives from the Social Sciences. Ed. by Jessica Glicken Turnley, Kobi Michael and Eyal Ben-Ari, London, New York: Routledge 2018, XIV, 312 S. (= Cass Military Studies), £ 105.00 [ISBN 978‑1‑138‑63262‑2]
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Special Operations Forces in the 21st Century. Perspectives from the Social Sciences. Ed. by Jessica Glicken Turnley, Kobi Michael and Eyal Ben-Ari, London, New York: Routledge 2018, XIV, 312 S. (= Cass Military Studies), £ 105.00 [ISBN 978‑1‑138‑63262‑2]
Wollte man den »Krieger« des 21. Jahrhunderts personifizieren, wäre dies wohl der Spezialkräftesoldat. In Computerspielen und in Hollywoodfilmen gelangen Spezialkräfte (Special Operations Forces, SOF) buchstäblich auf den Schirm. Auf diesen »Specialwood Effect« verweist Kobi Michael explizit im zu besprechenden Sammelband (S. 60). Dass sich bereits im 20. Jahrhundert Filmcharaktere von James Bond bis Rambo einen Platz in der Alltagskultur erobert haben, rührt daher, so Emily Spencer, dass abgeschirmte Spezialoperationen als Setting für die Präsentation von (Anti‑)Helden besonders gut taugen, sodass Fiktion und Realität verschmelzen (S. 29). Eignen sich Spezialkräfte auch als Gegenstand der Sozialwissenschaft?
Die breit angelegte Zusammenschau vereint Beiträge von neun Forscherinnen und 19 Forschern aus Israel, den USA, Kanada, den Niederlanden, Schweden, Norwegen und Belgien. Das Herausgeberteam Jessica Glicken Turnley, Kobi Michael und Eyal Ben-Ari begründet die Forschungswürdigkeit ihres Themas mit dem konstanten Aufwuchs von Aufgaben und Personal bei den Spezialkräften in fast allen westlichen Streitkräften während der vergangenen vier Jahrzehnte; dies trotz – oder vielleicht gerade wegen – der signifikanten Personalreduktionen bei den »konventionellen« Streitkräften (S. 1). Doch was verstehen wir unter »konventionell«? Diese Frage tritt zurück gegenüber der nach der »specialness« der Special Operations Forces, wobei nun auch dezidiert nicht allein US-amerikanische Spezialkräfte untersucht werden. Bezeichnenderweise fehlt die deutsche Perspektive nahezu völlig.
Der historische Abriss von Bernd Horn zeigt Spezialkräfte als Lückenfüller in der Not. Nachdem sie auf den Plan gerufen worden waren, um neuen, unerwarteten Gefahren zu begegnen, wurden sie meist wieder an den Rand der militärischen Organisationen verbannt. Horns Geschichte der Spezialkräfte beginnt mit dem Zweiten Weltkrieg, als die strategische Krise Großbritanniens zur Aufstellung des Special Air Service (SAS) zwang. So wichtig diese Wegscheide auch ist, so wären die Special Night Squads im britischen Mandatsgebiet Palästina der 1930er Jahre sowie die britische und vor allem die französische Kolonialkriegführung seit dem 19. Jahrhundert einer Erwähnung wert gewesen, genauso wie die Rolle von Spezialkräften zu Beginn des Vietnamkrieges.
Ab den späten 1960er Jahren rückten Spezialkräfte erneut in den Vordergrund, zumal angesichts der Konfliktherde im Nahen Osten. Das Attentat palästinensischer Terroristen auf israelische Sportler bei den Olympischen Spielen von 1972 führte in der Bundesrepublik Deutschland zur Aufstellung der GSG 9 (so Anthony King, S. 278, 280) und wirkte auch international als Katalysator für die nun zunehmende Bedrohungswahrnehmung gegenüber terroristischen und paramilitärischen Gewaltakteuren. Dies führte 1987 zur Etablierung des vereinten Oberkommandos für Spezielle Operationen der US-Streitkräfte. Dies war, so Horn, ein »important benchmark« (S. 19 f.).
In den Irakkriegen von 1991 und 2003 spielten Spezialkräfte eine wichtige Rolle, genauso wie seit 2001 in Afghanistan. Deren spezifische Eigenschaften und Fähigkeiten bündelt der Autor in einer Liste von elf Bulletpoints (S. 22 f., 25). Dass diese auf die offiziellen Dokumente rekurrierenden Punkte freilich zu allgemein sind, um ausschließlich für Spezialkräfte zu gelten, verweist auf ein Grundproblem: Möglicherweise sind sie nicht trotz, sondern gerade wegen ihrer nicht-spezifischen Aufgaben »speziell«; so die Pointe, die Horn allerdings eher indirekt vermittelt.
Emily Spencer hebt die gestiegene Rolle von SOF in der Post-9/11-Welt hervor. Ihre interviewgestützte Studie zeigt das »Mosaik« von Selbsteinschätzungen und Fremdwahrnehmungen von »special« und »conventional forces«, von politisch-strategischem Establishment, Hollywood und Publikum. Damit verbindet sich ein Problem der Darstellbarkeit, da die »direct-action« des »echten Kampfes« gegenüber den ebenso wichtigen »nichtletalen« Einsätzen in der Öffentlichkeit meist überbewertet wird. Auch Jessica Glicken Turnley hebt diese Doppelrolle von Spezialkräften hervor. Zudem verweist sie auf die semantische Problematik, dass Policy-Dokumente sowohl deskriptiv als auch präskriptiv wirken: »Words matter.« So droht in offiziellen Richtlinien die Darstellung der (wahrgenommenen) Wirklichkeit mit normativen Erwartungen zu verschmelzen (S. 41 f.). Der im westlichen Sicherheitsdiskurs eher als Verlegenheitsformel gebrauchte Ausdruck »ungoverned spaces« unterstellt Zonen, die als frei von allen rechtlich-normativen Strukturen gedacht werden; nicht aber die – faktisch ja zutreffendere – Idee, dass hier für alternative Ordnungsstrukturen gekämpft wird (S. 48). Damit hinterfragt die Autorin die US-amerikanische Antiterrorstrategie, die den Krieg der »zivilisierten Welt« gegen ihre – somit als »barbarisch« stigmatisierten – Gegner proklamiert (S. 49).
Die Frage nach notwendiger Autonomie gegenüber der erforderlichen Kontrolle erörtern die Beiträge im zweiten Teil des Buches. Kobi Michael wertet den Einsatz von Spezialkräften als Indikator für Situationen einer »strategischer Hilflosigkeit«. Er fragt nach der Rolle von Spezialkräften als »silver bullet«, als Passepartout für alle Fälle. Daraus böten sich Chancen für die militärischen Akteure, ihre Spielräume zu Lasten etablierter Kontrollmechanismen auszuweiten (S. 70 f.). Sodann entwickelt er die ethischen, rechtlichen, legitimatorischen und die strategisch-operativen Dimensionen des Dilemmas von Einsatz oder Nichteinsatz. Diese »unintended acceleration« in den »zivil-militärischen« Beziehungen – besser: bei der Durchsetzung des Primats der Politik – verdeutlicht auch James D. Kiras. Die Lockerung des Gängelbandes der bürokratisch-detailverliebten Militärmaschinerie stellt er in das Problemfeld, das der Wirtschaftstheorie als Agency-Problem bekannt ist: die Frage nach den möglichen Übervorteilungsmechanismen von Auftraggeber und ‑nehmer. Die Schaffung einer zentralen Führungsbürokratie für die US-amerikanischen Spezialkräfte seit 1987 zeigt, wie das Pendel von (Über‑)Bürokratisierung, ihrer Überwindung durch »spezielle« Einsatzverfahren und ‑verbände nun wieder zur schrittweisen »Regulierung« zurückschlug.
Den dritten Teil des Bandes zur sozialen Dynamik und zu Organisationsprozessen beginnt Tone Danielsens Studie zur »Seemannsrunde« (»Seamen’s Council«), die sie als spezialkräftespezifischen Ansatz zur Entscheidungsfindung darlegt. Ein »SOFish way of making decisions« erfolge bei den norwegischen Marinejägern. Die durch Kleingruppenstrukturen geprägte Kritikfähigkeit quer über alle Hierarchieebenen hinweg ermögliche unkonventionelle Formen der Innovation. Die interviewgestützte Untersuchung von Uzi Ben-Shalom und Yuval Tsur offenbart unterschiedliche Narrative hinsichtlich Mentalität und Führungsdenken bei den israelischen Teilstreitkräften. Während Heeresverbände die Friktion des Gefechts durch dezentrale Entscheidungsfindung nach den Grundsätzen der Auftragstaktik berücksichtigten, überwiege bei Luftstreitkräften das Streben nach zentralisierter Kontrolle und Ressourceneffizienz bei geringer Fehlertoleranz. Interessanterweise verorten die Autoren mentale Grundmuster der Spezialkräfte eher in die Nähe der Luftwaffe (S. 108 f., 116–118).
Der ebenfalls auf Interviews abgestützte Beitrag von Wout Jansen und Joseph Soeters offenbart die Paradoxien beim Einsatz niederländischer Forward Air Controller in Afghanistan. Sebastian Rientjens und Jelle Zomer schildern am Beispiel der niederländischen Aufklärungstruppe in Mali die Bedeutung interkultureller Kompetenz (S. 148 f.). Delphine Resteigne zeigt, wie das relativ kleine NATO-Land Belgien im Streben nach Mitsprache im Bündnis seine Spezialkräfte dazu nutzt, in der Sicherheitspolitik gleichsam oberhalb der eigenen Gewichtsklasse zu boxen. Voraussetzung dafür sei der Zugang zu »circles of trust« der internationalen SOF-Community (S. 157).
Ob in der klassischerweise männlichen »Warrior-Gemeinschaft« der Spezialkräfte auch Frauen einen adäquaten Platz finden können, erörtern Deborah E. Gibbons, Alan Nelson und Jim Suchan am Beispiel der maritimen US-Spezialkräfte. Trotz der beginnenden Transformation der bisherigen »brotherhood« zu einer kameradschaftlichen »Geschwisterschaft« von Männern und Frauen bleiben die Fragen von Partnerschaften und sexuellen Belästigungen ein Problembereich. Und trotz der gemeinsamen In-group-Bildung von Männern und Frauen in der SOF-Community scheinen Akzeptanzprobleme fortzubestehen. Sie wären dadurch lösbar, wenn nur aus Soldatinnen bestehende Spezialverbände aufgestellt würden (S. 180). Dies würde freilich nicht nur deren Spezifizität als Frauen angemessen berücksichtigen, sondern vielmehr gerade akzentuieren; ein Paradoxon, das nicht nur für die Genderfrage gilt, sondern auch für das Verhältnis von »speziellen« gegenüber »regulären« Streitkräften.
Der vierte Teil des Bandes befasst sich mit dem Komplex von Innovation, »entrepreneurship« und Institution. Eric Ouellets kluge institutionssoziologische Betrachtung kanadischer Spezialkräfte zeigt, wie die organisatorische Abspaltung von Spezialkräften als »spezielle« Kräfte eine Differenzierung verfestigt, deren unerwünschte Folgen es dann wieder zu überwinden gilt (S. 188). Er befürchtet, dass bei Spezialkräften die Befähigung zu »nicht-kinetischen« Aufgaben in der Wahrnehmung hinter der Anwendung tödlicher Waffengewalt zurücktrete. So stünden die kanadischen (genauso wie die europäischen) Spezialkräfte im Ruch, Teil der – speziell von den Medien reinszenierten – Tötungsmaschinerie zu sein, die der Populärkultur vermittelt wird: »In a way, Canadian SOF are guilty by association.«
Zeev Drory, Eyal Lewin und Eyal Ben-Ari zeigen die Entwicklung der israelischen Spezialaufklärungseinheit Haruv seit dem Sechstagekrieg 1967. Anpassungsprozesse erfolgten nicht nur auf der taktischen Ebene, sondern im Tiefenverständnis militärischer Professionalität. Plausibel präsentieren die Autoren Spezialkräfte als Laboratorien für neue Einsatzdoktrinen, Bewaffnung und Ausrüstung (S. 210). Auch hier zeigen sich Regelungszyklen eines »unkonventionellen« Aufbrechens bisheriger Strukturen durch »Neues«, das dann sukzessive Eingang ins »reguläre« Militär fand.
Lior Brichta und Eyal Ben-Ari erkennen in ihrem Beitrag »organizational entrepreneurship« in den Gründungsgestalten eines Hubschraubergeschwaders und in der Spezialaufklärungstruppe Sayeret Matkal. Von der organisatorischen Peripherie her formten die charismatischen Offiziere eine Symbiose ihrer Verbände quer zu hierarchisch vorgegebenen Kommunikationssträngen und unter heftigen Auseinandersetzungen mit dem Establishment ihrer Teilstreitkräfte (S. 221). Nicht zuletzt ging es dabei um »branding«, also gleichsam die Etablierung neuer Truppenteile als »Marke« (S. 222). Der Diffusion von militärischer Innovation widmet sich Rebecca Jensen in ihrer Studie zum Irakkrieg von 2003, wo US-Spezialkräfte ihre Verfahren im Antiterrorkampf erst selbst anwandten, danach an irakische Spezialkräfte weitergaben und sodann für alle Truppen verbindlich machten. Somit wurden auch die im Rahmen des »surge« aufgewachsenen regulären US-Streitkräfte insgesamt »more SOFish«.
Der fünfte Teil des Bandes gilt psychologischen Perspektiven. Johan Osterberg, Marcus Borjesson und Ann Enander untersuchen datenbasiert Motivation, Wahrnehmungsmuster und Berufsverständnis des für Spezialoperationen ausgebildeten schwedischen Jägerbataillons (Arméns Jägarbataljon), während Irina Goldenberg und Mathieu Saindon psychologische Resilienzfaktoren untersuchen. Angesichts der den Spezialkräften abverlangten körperlichen und psychischen Extremanforderungen mag der Befund einer deutlich unterdurchschnittlichen Rate mentaler Erkrankungen zunächst kontraintuitiv erscheinen, erklärt sich aber durch die anspruchsvollen Ausleseprozesse bei der Personalauswahl und die ausgeprägte Gruppenkohäsion.
Der sechste und letzte Teil des Bandes befasst sich mit den »special agendas«. Anthony King fragt: »What is special about special operations forces?« Der erst hier gebotene kurze Rückblick zu den leichten Truppen des 18. Jahrhunderts verdeutlicht, dass bereits diese Verbände besondere taktische Verfahren und ein »spezielles« Erscheinungsbild pflegten – und anschließenden Regulierungszyklen unterlagen. Nach einem fundierten, teils die Ergebnisse von Horn wiederholenden historischen Überblick gelangt auch King zur These der »special forcification« der konventionellen Truppen. Diese Entwicklung könne jedoch nicht endlos gesteigert werden: Schließlich sei das Auftragsmuster von Spezialkräften zu »speziell«, um es überall anzuwenden (S. 283).
Eyal Ben-Ari, Jessica Glicken Turnley und Kobi Michael beschließen den Band mit einer Forschungsagenda. Zu Recht warnen sie davor, den »idealen Typen« der Alltagskultur mit dem deskriptiven Idealtypen im Sinne Max Webers zu verwechseln (S. 285 f.). Sie zeigen das Auftreten von Spezialkräften als Ergebnis militärischer Binnendifferenzierung und letztlich als Ausdruck eines »Managements von Emergenz« (S. 289). Das Auftreten von Special Operations Forces ist Indikator für militärische Wandlungsprozesse: für »neue« militärische Anforderungen, Aufgaben und Organisationszusammenhänge und für »Neues«, dessen Neuartigkeit noch kaum angemessen benannt werden kann. Genau das belegt ja die letztlich nicht wirklich befriedigende Vokabel »speziell«. Das an anderer Stelle von James D. Kiras ausgesprochene Verdikt, dass nur wenige Publikationen beanspruchen dürften, die Thematik auf akademischen Niveau darzustellen (S. 77), wird für diesen lesenswerten Band nicht gelten dürfen. Seine Ergebnisse verdienen Berücksichtigung bei künftigen Forschungen zu Sicherheitspolitik und Streitkräften im 21. Jahrhundert.
© 2019 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston
Articles in the same Issue
- Frontmatter
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- Editorial
- Nachruf
- Aufsatz
- Zur Lage der Zivilbewohner in Festungsstädten beim Kriegsausbruch 1914: Kommunale Vorsorge für den Unterhalt und behördliche Zwangsmaßnahmen
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- »Sowjetische Kriegsgefangene. Widerstand. Kollaboration. Erinnerung«
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- Buchbesprechungen Allgemeines
- Gewaltgemeinschaften in der Geschichte. Entstehung, Kohäsionskraft und Zerfall. Hrsg. von Winfried Speitkamp, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2017, 276 S., EUR 60,00 [ISBN 978‑3‑525‑30116‑6]
- Jeremy Black, Combined Operations. A Global History of Amphibious and Airborne Warfare, Lanham, MD [u. a.]: Rowman & Littlefield 2018, XIV, 247 S., $ 35.00 [ISBN 978‑1‑4422‑7693‑2]
- Manfried Rauchensteiner, Unter Beobachtung. Österreich seit 1918, Wien [u. a.]: Böhlau 2017, 628 S., EUR 29,00 [ISBN 978-3-205-20500-5]
- Friederike Neumann, Schreiben im Geschichtsstudium, Opladen, Toronto: Budrich Verlag 2018, 111 S. (= utb. Schreiben im Studium, 5), EUR 12,99 [ISBN 978‑3‑8252‑4843‑7]
- Frühe Neuzeit
- Herfried Münkler, Der Dreißigjährige Krieg. Europäische Katastrophe, deutsches Trauma 1618–1648, Berlin: Rowohlt 2017, 975 S., EUR 39,95 [ISBN 978‑3‑87134‑813‑6]
- Menschen im Krieg. Die Oberpfalz 1618 bis 1648. Eine Ausstellung des Staatsarchivs Amberg. Hrsg. von der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns, München: Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns 2018, 92 S. (= Staatliche Archive Bayerns. Kleine Ausstellungen, 58), EUR 4,00 [ISBN 978‑3‑938831‑85‑4]
- Zeichen und Medien des Militärischen am Fürstenhof in Europa. Hrsg. von Matthias Müller und Peter-Michael Hahn, Berlin: Lukas 2017, 240 S. (= Schriften zur Residenzkultur, 10), EUR 36,00 [ISBN 978‑3‑86732‑251‑5]
- Marcus Warnke, Logistik und friderizianische Kriegsführung. Eine Studie zur Verteilung, Mobilisierung und Wirkmächtigkeit militärisch relevanter Ressourcen im Siebenjährigen Krieg am Beispiel des Jahres 1757, Berlin: Duncker & Humblot 2018, 696 S. (= Quellen und Forschungen zur Brandenburgischen und Preußischen Geschichte, 50), EUR 139,90 [ISBN 978‑3‑428‑15371‑8]
- Brian L. Davies, The Russo-Turkish War, 1768–1774. Catherine II and the Ottoman Empire, London [u. a.]: Bloomsbury 2016, X, 328 S., £ 25.99 [ISBN 978‑1‑4725‑0801‑0]
- 1789–1870
- Günter Müchler, Napoleon. Revolutionär auf dem Kaiserthron, Darmstadt: Theiss 2019, 623 S., EUR 24,00 [ISBN 978‑3‑8062‑3917‑1]
- Hideaki Suzuki, Slave Trade Profiteers in the Western Indian Ocean. Suppression and Resistance in the Nineteenth Century, London: Palgrave Macmillan 2017, XIII, 224 S., EUR 74,96 [ISBN 978‑3‑319‑59803‑1]
- Buchbesprechungen, 1871–1918
- Matthias Häussler, Der Genozid an den Herero. Krieg, Emotion und extreme Gewalt in »Deutsch-Südwestafrika«, Weilerswist: Velbrück 2018, 348 S., EUR 38,90 [ISBN 978‑3‑95832‑164‑9]
- Handbuch einer transnationalen Geschichte Ostmitteleuropas, Bd 1: Von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ersten Weltkrieg. Hrsg. von Frank Hadler und Matthias Middell, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2017, 685 S. (= Transnationale Geschichte, 6), EUR 75,00 [ISBN 978‑3‑525‑30173‑9]
- Vor dem Sprung ins Dunkle. Die militärische Debatte über den Krieg der Zukunft 1880–1914. Hrsg. von Stig Förster, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2016, 406 S. (= Krieg in der Geschichte, 92), EUR 54,00 [ISBN 978‑3‑506‑78266‑3]
- Geheimdienst und Propaganda im Ersten Weltkrieg. Die Aufzeichnungen von Oberst Walter Nicolai 1914 bis 1918. Im Auftrag des ZMSBw hrsg. von Michael Epkenhans [u. a.], Berlin [u. a.]: De Gruyter Oldenbourg 2018, X, 667 S. (= Zeitalter der Weltkriege, 18), EUR 64,95 [ISBN 978‑3‑11‑060501‑3]
- Christian Th. Müller, Jenseits der Materialschlacht. Der Erste Weltkrieg als Bewegungskrieg, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2018, VI, 297 S., EUR 39,90 [ISBN 978‑3‑506‑77870‑3]
- Holger Afflerbach, Auf Messers Schneide. Wie das Deutsche Reich den Ersten Weltkrieg verlor, München: C. H. Beck 2018, 664 S., EUR 29,95 [ISBN 978‑3‑406‑71969‑1]
- Monika Gibas und Ulrike Krauße, Jüdische Soldaten Magdeburgs. Regionalgeschichtliche Aspekte des Ersten Weltkrieges, Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag 2018, 94 S., EUR 10,00 [ISBN 978‑3‑96311‑028‑3]
- Das Kriegsgefangenenlager Amberg-Kümmersbruck im Ersten Weltkrieg. Begleitband zur Ausstellung in Zusammenarbeit von Staatsarchiv Amberg, Stadtarchiv Amberg, Gemeinde Kümmersbruck und Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern. Hrsg. vom Kultur-Schloss Theuern, Red.: Maria Rita Sagstetter [u. a.], Kümmersbruck: Kultur-Schloss Theuern 2017, 228 S. (= Schriftenreihe des Bergbau- und Industriemuseums Ostbayern – Kultur-Schloss Theuern, 56), EUR 22,00 [ISBN 978‑3‑925690‑31‑0]
- Philosophers at the Front. Phenomenology and the First World War. Ed. by Nicolas de Warren and Thomas Vongehr, Leuven: Leuven University Press 2017, 285 S., EUR 49,50 [ISBN 978‑94‑6270‑121‑2]
- Sebastian Steiner, Unter Kriegsrecht. Die schweizerische Militärjustiz 1914–1921, Zürich: Chronos 2018, 472 S. (= Die Schweiz im Ersten Weltkrieg/La Suisse pendant la Première Guerre mondiale, 4), EUR 68,00 [ISBN 978‑3‑0340‑1479‑3]
- Ignaz Miller, 1918 – der Weg zum Frieden. Europa und das Ende des Ersten Weltkriegs, Zürich: NZZ Libro 2019, 459 S., EUR 39,00 [ISBN 978‑3‑03810‑372‑1]
- 1919–1945
- Stephen A. Smith, Revolution in Russland. Das Zarenreich in der Krise 1890–1928. Aus dem Engl. von Michael Haupt, Darmstadt: Zabern 2017, 496 S., EUR 39,95 [ISBN 978‑3‑8053‑5068‑6]
- Wolfgang Templin, Der Kampf um Polen. Die abenteuerliche Geschichte der Zweiten Polnischen Republik 1918–1939, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2018, 254 S., EUR 39,90 [ISBN 978‑3‑506‑78757‑6]
- Volker Koop, Hitlers Griff nach Afrika. Kolonialpolitik im Dritten Reich, Bonn: Dietz 2018, 213 S., EUR 24,00 [ISBN 978‑3‑8012‑0538‑6]
- Dennis Egginger-Gonzalez, Der Rote Stoßtrupp. Eine frühe linkssozialistische Widerstandsgruppe gegen den Nationalsozialismus, Berlin: Lukas 2018, 794 S., EUR 34,90 [ISBN 978‑3‑86732‑274‑4]
- Nicholas John Williams, An »Evil Year in Exile«? The Evacuation of the Franco-German Border Areas in 1939 under Democratic and Totalitarian Conditions, Berlin: Metropol 2018, 612 S. (= Evakuierungen im Zeitalter der Weltkriege/Évacuations à l’ère des Guerres mondiales/Evacuations in the Age of World Wars, 2), EUR 39,00 [ISBN 978‑3‑86331‑368‑5]
- Kristian Gancer [= Christian Ganzer] [u. a.], Brest, leto 1941 g. Dokumenty, Materialy, Fotografii, Smolensk: Inbelkul’t 2017, 728 S., RUB 1355,00 [ISBN 978‑5‑00076‑037‑6]
- Alexander Querengässer, El Alamein 1942. Materialschlacht in Nordafrika, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2019, 266 S. (= Schlachten – Stationen der Weltgeschichte), EUR 29,90 [ISBN 978‑3‑506‑78912‑9]
- Nach Stalingrad. Walther von Seydlitz’ Feldpostbriefe und Kriegsgefangenenpost 1939–1955. Hrsg. von Torsten Diedrich und Jens Ebert im Auftrag des ZMSBw, 2. überarb. Aufl., Göttingen: Wallstein 2018, 427 S., EUR 24,90 [ISBN 978-3-8353-3190-7]
- Thomas Karlauf, Stauffenberg. Porträt eines Attentäters, München: Blessing 2019, 367 S., EUR 24,00 [ISBN 978‑3‑89667‑411‑1]
- Linda von Keyserlingk-Rehbein, Nur eine »ganz kleine Clicque«? Die NS-Ermittlungen über das Netzwerk vom 20. Juli 1944, Berlin: Lukas 2018, 707 S. (= Schriften der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Reihe A: Analysen und Darstellungen, 12), EUR 34,90 [ISBN 978‑3‑86732‑303‑1]
- Jakob Knab, Ich schweige nicht. Hans Scholl und die Weiße Rose, Darmstadt: Theiss 2018, 264 S., EUR 24,95 [ISBN 978‑3‑8062‑3748‑1]
- Sven Deppisch, Täter auf der Schulbank. Die Offiziersausbildung der Ordnungspolizei und der Holocaust, Marburg, Tectum 2017, 672 S. (= Veröffentlichungen des Bayerischen Polizeimuseums, 2), EUR 39,95 [ISBN 978‑3‑8288‑4050‑8] Hans-Christian Harten, Die weltanschauliche Schulung der Polizei im Nationalsozialismus, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2018, 668 S., EUR 89,00 [ISBN 978‑3‑506‑78836‑8]
- Klaus-Jürgen Bremm, Die Waffen-SS. Hitlers überschätzte Prätorianer, Darmstadt: Theiss 2018, 362 S., EUR 24,95 [ISBN 978‑3‑8062‑3793‑1]
- Falk Breuer und Walter Waiss, Heinrich Sannemann. Ein Jagdfliegerleben in Berichten, Dokumenten, Fotos, Aachen: Helios 2018, 248 S., EUR 39,80 [ISBN 978‑3‑86933‑218‑5]
- Christian König und Axel Kleckers, Das große Bordflugzeug. Arado AR 95 und Heinkel He 114, Aachen: Helios 2018, 148 S., EUR 34,50 [ISBN 978‑3‑86933‑215‑4]
- The 10 Cent War. Comic Books, Propaganda, and World War II. Ed. by Trischa Goodnow and James J. Kimble, Jackson, MS: University Press of Mississippi 2017, IX, 256 S., $ 30.00 [ISBN 978‑1‑4968‑1848‑5]
- Nach 1945
- Victor Mauer, Brückenbauer. Großbritannien, die deutsche Frage und die Blockade Berlins 1948–1949, Berlin [u. a.]: De Gruyter Oldenbourg 2018, 573 S. (= Veröffentlichungen des Deutschen Historischen Instituts London/Publications of the German Historical Institute London, 80), EUR 69,95 [ISBN 978‑3‑11‑058442‑4]
- Philipp Gassert, Bewegte Gesellschaft. Deutsche Protestgeschichte seit 1945, Stuttgart: Kohlhammer 2018, 308 S. (= Zeitgeschichte aktuell), EUR 25,00 [ISBN 978‑3‑17‑029270‑3]
- Jost Dülffer, Geheimdienst in der Krise. Der BND in den 1960er-Jahren, Berlin: Ch. Links 2018, 672 S. (= Veröffentlichungen der Unabhängigen Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des Bundesnachrichtendienstes 1945–1968, 8), EUR 50,00 [ISBN 978‑3‑96289‑005‑6]
- Florian Reichenberger, Der gedachte Krieg. Vom Wandel der Kriegsbilder in der militärischen Führung der Bundeswehr im Zeitalter des Ost-West-Konflikts, Berlin [u. a.]: De Gruyter Oldenbourg 2018, XI, 498 S. (= Sicherheitspolitik und Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland, 13), EUR 49,95 [ISBN 978‑3‑11‑046260‑9]
- Rüdiger Wenzke, Wo stehen unsere Truppen? NVA und Bundeswehr in der ČSSR-Krise 1968, Berlin: Ch. Links 2018, VIII, 595 S. (= Militärgeschichte der DDR, 26), EUR 55,00 [ISBN 978‑3‑96289‑026‑1]
- DDR-Spionage. Von Albanien bis Grossbritannien. Hrsg. von Helmut Müller-Enbergs und Thomas Wegener Friis, Frankfurt a. M.: Verlag für Polizeiwissenschaft 2018, 320 S. (= Analysen zu Sicherheitsfragen, 6), EUR 34,90 [ISBN 978‑3‑86676‑535‑1]
- Siegfried Lautsch, Grundzüge des operativen Denkens in der NATO. Ein zeitgeschichtlicher Rückblick auf die 1980er-Jahre und Ausblick, 2., erw. Aufl., Berlin: Miles 2018, 327 S., EUR 24,80 [ISBN 978‑3‑945861‑58‑5]
- Tobias Wunschik, Knastware für den Klassenfeind. Häftlingsarbeit in der DDR, der Ost-West-Handel und die Staatssicherheit (1970–1989), Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2014, 363 S. (= Analysen und Dokumente, 37), EUR 29,99, [ISBN 978‑3‑525‑35080‑5]
- Tradition in der Bundeswehr. Zum Erbe des deutschen Soldaten und zur Umsetzung des neuen Traditionserlasses. Hrsg. von Donald Abenheim und Uwe Hartmann, Berlin: Miles 2018, 312 S., EUR 29,80 [ISBN 978‑3‑945861‑75‑2]
- Paweł Machcewicz, Der umkämpfte Krieg. Das Museum des Zweiten Weltkriegs in Danzig. Entstehung und Streit. Aus dem Poln. übers. von Peter Oliver Loew, Wiesbaden: Harrassowitz 2018, XII, 253 S. (= Polnische Profile, 5), EUR 22,90 [ISBN 978‑3‑447‑11035‑8]
- Expeditionary Police Advising and Militarization. Building Security in a Fractured World. Ed. by Donald Stoker and Edward B. Westermann, Solihull: Helion 2018, XI, 347 S. (= Military History Series, 3), £ 35.00 [ISBN 978‑1‑911512‑86‑8]
- Andreas Herberg-Rothe and Key-young Son, Order Wars and Floating Balance. How the Rising Powers Are Reshaping Our Worldview in the Twenty-First Century, London, New York: Routledge 2018, XVI, 238 S. (= Routledge Advances in International Relations and Global Politics, 133), £ 105.00 [ISBN 978‑1‑138-05710‑4]
- Special Operations Forces in the 21st Century. Perspectives from the Social Sciences. Ed. by Jessica Glicken Turnley, Kobi Michael and Eyal Ben-Ari, London, New York: Routledge 2018, XIV, 312 S. (= Cass Military Studies), £ 105.00 [ISBN 978‑1‑138‑63262‑2]
- Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
- Gesamtinhaltsverzeichnis 2019
Articles in the same Issue
- Frontmatter
- Frontmatter
- Editorial
- Nachruf
- Aufsatz
- Zur Lage der Zivilbewohner in Festungsstädten beim Kriegsausbruch 1914: Kommunale Vorsorge für den Unterhalt und behördliche Zwangsmaßnahmen
- Lebenswelten und Deutungszusammen-hänge im modernen Massenkrieg
- Propagandisten des k.u.k. Vielvölkerreiches: Österreichisch-ungarische Soldaten im Osmanischen Reich während des Ersten Weltkrieges
- Nachrichten aus der Forschung
- »Sowjetische Kriegsgefangene. Widerstand. Kollaboration. Erinnerung«
- »Blicke auf die Revolution 1918/19«
- »Comparing Militaries in the Long 19th Century«
- »Gewalt und Heldentum«
- Buchbesprechungen Allgemeines
- Gewaltgemeinschaften in der Geschichte. Entstehung, Kohäsionskraft und Zerfall. Hrsg. von Winfried Speitkamp, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2017, 276 S., EUR 60,00 [ISBN 978‑3‑525‑30116‑6]
- Jeremy Black, Combined Operations. A Global History of Amphibious and Airborne Warfare, Lanham, MD [u. a.]: Rowman & Littlefield 2018, XIV, 247 S., $ 35.00 [ISBN 978‑1‑4422‑7693‑2]
- Manfried Rauchensteiner, Unter Beobachtung. Österreich seit 1918, Wien [u. a.]: Böhlau 2017, 628 S., EUR 29,00 [ISBN 978-3-205-20500-5]
- Friederike Neumann, Schreiben im Geschichtsstudium, Opladen, Toronto: Budrich Verlag 2018, 111 S. (= utb. Schreiben im Studium, 5), EUR 12,99 [ISBN 978‑3‑8252‑4843‑7]
- Frühe Neuzeit
- Herfried Münkler, Der Dreißigjährige Krieg. Europäische Katastrophe, deutsches Trauma 1618–1648, Berlin: Rowohlt 2017, 975 S., EUR 39,95 [ISBN 978‑3‑87134‑813‑6]
- Menschen im Krieg. Die Oberpfalz 1618 bis 1648. Eine Ausstellung des Staatsarchivs Amberg. Hrsg. von der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns, München: Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns 2018, 92 S. (= Staatliche Archive Bayerns. Kleine Ausstellungen, 58), EUR 4,00 [ISBN 978‑3‑938831‑85‑4]
- Zeichen und Medien des Militärischen am Fürstenhof in Europa. Hrsg. von Matthias Müller und Peter-Michael Hahn, Berlin: Lukas 2017, 240 S. (= Schriften zur Residenzkultur, 10), EUR 36,00 [ISBN 978‑3‑86732‑251‑5]
- Marcus Warnke, Logistik und friderizianische Kriegsführung. Eine Studie zur Verteilung, Mobilisierung und Wirkmächtigkeit militärisch relevanter Ressourcen im Siebenjährigen Krieg am Beispiel des Jahres 1757, Berlin: Duncker & Humblot 2018, 696 S. (= Quellen und Forschungen zur Brandenburgischen und Preußischen Geschichte, 50), EUR 139,90 [ISBN 978‑3‑428‑15371‑8]
- Brian L. Davies, The Russo-Turkish War, 1768–1774. Catherine II and the Ottoman Empire, London [u. a.]: Bloomsbury 2016, X, 328 S., £ 25.99 [ISBN 978‑1‑4725‑0801‑0]
- 1789–1870
- Günter Müchler, Napoleon. Revolutionär auf dem Kaiserthron, Darmstadt: Theiss 2019, 623 S., EUR 24,00 [ISBN 978‑3‑8062‑3917‑1]
- Hideaki Suzuki, Slave Trade Profiteers in the Western Indian Ocean. Suppression and Resistance in the Nineteenth Century, London: Palgrave Macmillan 2017, XIII, 224 S., EUR 74,96 [ISBN 978‑3‑319‑59803‑1]
- Buchbesprechungen, 1871–1918
- Matthias Häussler, Der Genozid an den Herero. Krieg, Emotion und extreme Gewalt in »Deutsch-Südwestafrika«, Weilerswist: Velbrück 2018, 348 S., EUR 38,90 [ISBN 978‑3‑95832‑164‑9]
- Handbuch einer transnationalen Geschichte Ostmitteleuropas, Bd 1: Von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ersten Weltkrieg. Hrsg. von Frank Hadler und Matthias Middell, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2017, 685 S. (= Transnationale Geschichte, 6), EUR 75,00 [ISBN 978‑3‑525‑30173‑9]
- Vor dem Sprung ins Dunkle. Die militärische Debatte über den Krieg der Zukunft 1880–1914. Hrsg. von Stig Förster, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2016, 406 S. (= Krieg in der Geschichte, 92), EUR 54,00 [ISBN 978‑3‑506‑78266‑3]
- Geheimdienst und Propaganda im Ersten Weltkrieg. Die Aufzeichnungen von Oberst Walter Nicolai 1914 bis 1918. Im Auftrag des ZMSBw hrsg. von Michael Epkenhans [u. a.], Berlin [u. a.]: De Gruyter Oldenbourg 2018, X, 667 S. (= Zeitalter der Weltkriege, 18), EUR 64,95 [ISBN 978‑3‑11‑060501‑3]
- Christian Th. Müller, Jenseits der Materialschlacht. Der Erste Weltkrieg als Bewegungskrieg, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2018, VI, 297 S., EUR 39,90 [ISBN 978‑3‑506‑77870‑3]
- Holger Afflerbach, Auf Messers Schneide. Wie das Deutsche Reich den Ersten Weltkrieg verlor, München: C. H. Beck 2018, 664 S., EUR 29,95 [ISBN 978‑3‑406‑71969‑1]
- Monika Gibas und Ulrike Krauße, Jüdische Soldaten Magdeburgs. Regionalgeschichtliche Aspekte des Ersten Weltkrieges, Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag 2018, 94 S., EUR 10,00 [ISBN 978‑3‑96311‑028‑3]
- Das Kriegsgefangenenlager Amberg-Kümmersbruck im Ersten Weltkrieg. Begleitband zur Ausstellung in Zusammenarbeit von Staatsarchiv Amberg, Stadtarchiv Amberg, Gemeinde Kümmersbruck und Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern. Hrsg. vom Kultur-Schloss Theuern, Red.: Maria Rita Sagstetter [u. a.], Kümmersbruck: Kultur-Schloss Theuern 2017, 228 S. (= Schriftenreihe des Bergbau- und Industriemuseums Ostbayern – Kultur-Schloss Theuern, 56), EUR 22,00 [ISBN 978‑3‑925690‑31‑0]
- Philosophers at the Front. Phenomenology and the First World War. Ed. by Nicolas de Warren and Thomas Vongehr, Leuven: Leuven University Press 2017, 285 S., EUR 49,50 [ISBN 978‑94‑6270‑121‑2]
- Sebastian Steiner, Unter Kriegsrecht. Die schweizerische Militärjustiz 1914–1921, Zürich: Chronos 2018, 472 S. (= Die Schweiz im Ersten Weltkrieg/La Suisse pendant la Première Guerre mondiale, 4), EUR 68,00 [ISBN 978‑3‑0340‑1479‑3]
- Ignaz Miller, 1918 – der Weg zum Frieden. Europa und das Ende des Ersten Weltkriegs, Zürich: NZZ Libro 2019, 459 S., EUR 39,00 [ISBN 978‑3‑03810‑372‑1]
- 1919–1945
- Stephen A. Smith, Revolution in Russland. Das Zarenreich in der Krise 1890–1928. Aus dem Engl. von Michael Haupt, Darmstadt: Zabern 2017, 496 S., EUR 39,95 [ISBN 978‑3‑8053‑5068‑6]
- Wolfgang Templin, Der Kampf um Polen. Die abenteuerliche Geschichte der Zweiten Polnischen Republik 1918–1939, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2018, 254 S., EUR 39,90 [ISBN 978‑3‑506‑78757‑6]
- Volker Koop, Hitlers Griff nach Afrika. Kolonialpolitik im Dritten Reich, Bonn: Dietz 2018, 213 S., EUR 24,00 [ISBN 978‑3‑8012‑0538‑6]
- Dennis Egginger-Gonzalez, Der Rote Stoßtrupp. Eine frühe linkssozialistische Widerstandsgruppe gegen den Nationalsozialismus, Berlin: Lukas 2018, 794 S., EUR 34,90 [ISBN 978‑3‑86732‑274‑4]
- Nicholas John Williams, An »Evil Year in Exile«? The Evacuation of the Franco-German Border Areas in 1939 under Democratic and Totalitarian Conditions, Berlin: Metropol 2018, 612 S. (= Evakuierungen im Zeitalter der Weltkriege/Évacuations à l’ère des Guerres mondiales/Evacuations in the Age of World Wars, 2), EUR 39,00 [ISBN 978‑3‑86331‑368‑5]
- Kristian Gancer [= Christian Ganzer] [u. a.], Brest, leto 1941 g. Dokumenty, Materialy, Fotografii, Smolensk: Inbelkul’t 2017, 728 S., RUB 1355,00 [ISBN 978‑5‑00076‑037‑6]
- Alexander Querengässer, El Alamein 1942. Materialschlacht in Nordafrika, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2019, 266 S. (= Schlachten – Stationen der Weltgeschichte), EUR 29,90 [ISBN 978‑3‑506‑78912‑9]
- Nach Stalingrad. Walther von Seydlitz’ Feldpostbriefe und Kriegsgefangenenpost 1939–1955. Hrsg. von Torsten Diedrich und Jens Ebert im Auftrag des ZMSBw, 2. überarb. Aufl., Göttingen: Wallstein 2018, 427 S., EUR 24,90 [ISBN 978-3-8353-3190-7]
- Thomas Karlauf, Stauffenberg. Porträt eines Attentäters, München: Blessing 2019, 367 S., EUR 24,00 [ISBN 978‑3‑89667‑411‑1]
- Linda von Keyserlingk-Rehbein, Nur eine »ganz kleine Clicque«? Die NS-Ermittlungen über das Netzwerk vom 20. Juli 1944, Berlin: Lukas 2018, 707 S. (= Schriften der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Reihe A: Analysen und Darstellungen, 12), EUR 34,90 [ISBN 978‑3‑86732‑303‑1]
- Jakob Knab, Ich schweige nicht. Hans Scholl und die Weiße Rose, Darmstadt: Theiss 2018, 264 S., EUR 24,95 [ISBN 978‑3‑8062‑3748‑1]
- Sven Deppisch, Täter auf der Schulbank. Die Offiziersausbildung der Ordnungspolizei und der Holocaust, Marburg, Tectum 2017, 672 S. (= Veröffentlichungen des Bayerischen Polizeimuseums, 2), EUR 39,95 [ISBN 978‑3‑8288‑4050‑8] Hans-Christian Harten, Die weltanschauliche Schulung der Polizei im Nationalsozialismus, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2018, 668 S., EUR 89,00 [ISBN 978‑3‑506‑78836‑8]
- Klaus-Jürgen Bremm, Die Waffen-SS. Hitlers überschätzte Prätorianer, Darmstadt: Theiss 2018, 362 S., EUR 24,95 [ISBN 978‑3‑8062‑3793‑1]
- Falk Breuer und Walter Waiss, Heinrich Sannemann. Ein Jagdfliegerleben in Berichten, Dokumenten, Fotos, Aachen: Helios 2018, 248 S., EUR 39,80 [ISBN 978‑3‑86933‑218‑5]
- Christian König und Axel Kleckers, Das große Bordflugzeug. Arado AR 95 und Heinkel He 114, Aachen: Helios 2018, 148 S., EUR 34,50 [ISBN 978‑3‑86933‑215‑4]
- The 10 Cent War. Comic Books, Propaganda, and World War II. Ed. by Trischa Goodnow and James J. Kimble, Jackson, MS: University Press of Mississippi 2017, IX, 256 S., $ 30.00 [ISBN 978‑1‑4968‑1848‑5]
- Nach 1945
- Victor Mauer, Brückenbauer. Großbritannien, die deutsche Frage und die Blockade Berlins 1948–1949, Berlin [u. a.]: De Gruyter Oldenbourg 2018, 573 S. (= Veröffentlichungen des Deutschen Historischen Instituts London/Publications of the German Historical Institute London, 80), EUR 69,95 [ISBN 978‑3‑11‑058442‑4]
- Philipp Gassert, Bewegte Gesellschaft. Deutsche Protestgeschichte seit 1945, Stuttgart: Kohlhammer 2018, 308 S. (= Zeitgeschichte aktuell), EUR 25,00 [ISBN 978‑3‑17‑029270‑3]
- Jost Dülffer, Geheimdienst in der Krise. Der BND in den 1960er-Jahren, Berlin: Ch. Links 2018, 672 S. (= Veröffentlichungen der Unabhängigen Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des Bundesnachrichtendienstes 1945–1968, 8), EUR 50,00 [ISBN 978‑3‑96289‑005‑6]
- Florian Reichenberger, Der gedachte Krieg. Vom Wandel der Kriegsbilder in der militärischen Führung der Bundeswehr im Zeitalter des Ost-West-Konflikts, Berlin [u. a.]: De Gruyter Oldenbourg 2018, XI, 498 S. (= Sicherheitspolitik und Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland, 13), EUR 49,95 [ISBN 978‑3‑11‑046260‑9]
- Rüdiger Wenzke, Wo stehen unsere Truppen? NVA und Bundeswehr in der ČSSR-Krise 1968, Berlin: Ch. Links 2018, VIII, 595 S. (= Militärgeschichte der DDR, 26), EUR 55,00 [ISBN 978‑3‑96289‑026‑1]
- DDR-Spionage. Von Albanien bis Grossbritannien. Hrsg. von Helmut Müller-Enbergs und Thomas Wegener Friis, Frankfurt a. M.: Verlag für Polizeiwissenschaft 2018, 320 S. (= Analysen zu Sicherheitsfragen, 6), EUR 34,90 [ISBN 978‑3‑86676‑535‑1]
- Siegfried Lautsch, Grundzüge des operativen Denkens in der NATO. Ein zeitgeschichtlicher Rückblick auf die 1980er-Jahre und Ausblick, 2., erw. Aufl., Berlin: Miles 2018, 327 S., EUR 24,80 [ISBN 978‑3‑945861‑58‑5]
- Tobias Wunschik, Knastware für den Klassenfeind. Häftlingsarbeit in der DDR, der Ost-West-Handel und die Staatssicherheit (1970–1989), Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2014, 363 S. (= Analysen und Dokumente, 37), EUR 29,99, [ISBN 978‑3‑525‑35080‑5]
- Tradition in der Bundeswehr. Zum Erbe des deutschen Soldaten und zur Umsetzung des neuen Traditionserlasses. Hrsg. von Donald Abenheim und Uwe Hartmann, Berlin: Miles 2018, 312 S., EUR 29,80 [ISBN 978‑3‑945861‑75‑2]
- Paweł Machcewicz, Der umkämpfte Krieg. Das Museum des Zweiten Weltkriegs in Danzig. Entstehung und Streit. Aus dem Poln. übers. von Peter Oliver Loew, Wiesbaden: Harrassowitz 2018, XII, 253 S. (= Polnische Profile, 5), EUR 22,90 [ISBN 978‑3‑447‑11035‑8]
- Expeditionary Police Advising and Militarization. Building Security in a Fractured World. Ed. by Donald Stoker and Edward B. Westermann, Solihull: Helion 2018, XI, 347 S. (= Military History Series, 3), £ 35.00 [ISBN 978‑1‑911512‑86‑8]
- Andreas Herberg-Rothe and Key-young Son, Order Wars and Floating Balance. How the Rising Powers Are Reshaping Our Worldview in the Twenty-First Century, London, New York: Routledge 2018, XVI, 238 S. (= Routledge Advances in International Relations and Global Politics, 133), £ 105.00 [ISBN 978‑1‑138-05710‑4]
- Special Operations Forces in the 21st Century. Perspectives from the Social Sciences. Ed. by Jessica Glicken Turnley, Kobi Michael and Eyal Ben-Ari, London, New York: Routledge 2018, XIV, 312 S. (= Cass Military Studies), £ 105.00 [ISBN 978‑1‑138‑63262‑2]
- Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
- Gesamtinhaltsverzeichnis 2019