Home History Holger Afflerbach, Auf Messers Schneide. Wie das Deutsche Reich den Ersten Weltkrieg verlor, München: C. H. Beck 2018, 664 S., EUR 29,95 [ISBN 978‑3‑406‑71969‑1]
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Holger Afflerbach, Auf Messers Schneide. Wie das Deutsche Reich den Ersten Weltkrieg verlor, München: C. H. Beck 2018, 664 S., EUR 29,95 [ISBN 978‑3‑406‑71969‑1]

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Published/Copyright: November 14, 2019
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Holger Afflerbach, Auf Messers Schneide. Wie das Deutsche Reich den Ersten Weltkrieg verlor, München: C. H. Beck 2018, 664 S., EUR 29,95 [ISBN 978‑3‑406‑71969‑1]


Das zu besprechende Buch hat die zweifelhafte Ehre, schon vor seiner Veröffentlichung kritisiert worden zu sein. Bereits am 17. Januar 2018 hatte der Jenaer Professor Norbert Frei in der »Süddeutschen Zeitung« davor gewarnt, dass angesichts der Publikationswelle zum Kriegsende von 1918 möglicherweise eine »Deutungsschlacht« bevorstünde, bei der interessierte Kreise eine weitere »Diffusion der Verantwortung« Deutschlands für den Ersten Weltkrieg betreiben könnten. Ein Buch wie Afflerbachs »Auf Messers Schneide«, das »ungeniert« an den Erfolg von Christopher Clarks »Schlafwandler« anzuknüpfen versuche, müsse einen schon hellhörig machen. Den Rezensenten macht jede Neuerscheinung zum Ersten Weltkrieg hellhörig; er hält es aber mit dem alten Grundsatz, Bücher erst zu lesen, bevor er sie kritisiert.

Das Ungewöhnliche an dem Buch ist zunächst einmal der späte Zeitpunkt der Veröffentlichung. Im Zusammenhang mit dem Zentenarium von 2014 wurden bereits eine Reihe gewichtiger Gesamtdarstellungen zum Ersten Weltkrieg vorgelegt. Beschränkt man sich aus Gründen der Überschaubarkeit auf die deutschsprachige Forschungslandschaft, so wären hier die Bücher von Jörg Friedrich, Herfried Münkler, Jörn Leonhard und Manfried Rauchensteiner zu nennen. Legt jetzt ein Autor knapp vier Jahre später eine weitere Gesamtdarstellung vor, werden sich die Leserinnen und Leser fragen, was dieser noch Neues bieten kann oder wie er sich zu den genannten Autoren positioniert.

Der in Leeds lehrende Holger Afflerbach ist einer der besten Kenner des Deutschen Reiches im Ersten Weltkrieg. Das gilt vor allem für die gut zwei Dienstjahre des Generalstabschefs Erich von Falkenhayn (1914–1916), zu dem er bereits eine Biografie vorgelegt hat. Afflerbach ist ein meinungsstarker Historiker, der frei von den Irrungen und Wirrungen des deutschen akademischen Betriebs arbeitet und der hier und da dem – im guten Sinne – revisionistischen Geist angelsächsischer debating culture huldigt. Im Kern lautet seine These folgendermaßen: »Die Idee, dass Deutschland den Ersten Weltkrieg verlieren musste und dass dies sehr früh feststand, ist unhistorisch und lenkt von dem Faktum ab, dass der Krieg sehr lange ›auf Messers Schneide‹ stand und auch anders hätte ausgehen können« (S. 8). Tatsächlich geht es dem Autor aber nicht nur um die Möglichkeit eines Sieges der Mittelmächte im Verständnis kontrafaktischer Geschichtsschreibung. Es geht ihm vielmehr um die interessanten Fragen nach strategischen Alternativen, politischen Weichenstellungen, »verpasste[n] Remis« (S. 292) und Wegen aus dem Krieg.

Methodisch wählt Afflerbach einen Weg, der heutzutage zumindest so traditionell erscheint, dass er ihn einleitend ausführlich begründet: eine klassische, militär‑ und diplomatiegeschichtliche Untersuchung aus der Perspektive des Deutschen Reiches. Mit dem nationalen Fokus ist es aber nicht weit her, denn der Erste Weltkrieg war ein Bündniskrieg und jeder Versuch, sich tatsächlich auf die Geschichte eines einzelnen Staates zu beschränken, wäre unweigerlich zum Scheitern verurteilt. Afflerbach sieht das natürlich und weitet den Fokus entsprechend. Er ist als Experte für den Dreibund ausgewiesen und deshalb sind auch die Erörterungen zur Doppelmonarchie und zu Italien besonders lesenswert.

Das Buch ist ganz weitgehend aus der Literatur geschrieben. Auffallend ist der starke Rückgriff auf die älteren Werke von Hans Delbrück und Gerhard Ritter, die aber hier und da durchaus erfrischende Impulsgeber sind. Bei den Egodokumenten werden ein weiteres Mal die »üblichen Verdächtigen« aufgeboten, vom sattsam bekannten Georg Alexander von Müller über den unvermeidlichen Kurt Rietzler, die belegmäßige Allzweckwaffe Rupprecht von Bayern, den biederen Albrecht von Thaer bis zu den von Afflerbach selbst schon vor 14 Jahren edierten Hofmännern Moriz von Lyncker und Hans Georg von Plessen. Einzig Walter Nicolai tritt noch kurz vor der im selben Jahr fertiggestellten Edition seiner Aufzeichnungen als ein neuer Gewährsmann auf (wobei anzumerken ist, dass die von Afflerbach zitierte Quellenangabe »Sonderarchiv Moskau« seit 26 Jahren nicht mehr korrekt ist).

Die Stärken des Buches liegen einmal darin, dass Afflerbach einige liebgewonnene Grundannahmen, die sich in der älteren Historiografie und im Feuilleton erhalten haben, überzeugend infrage stellt. Das betrifft zunächst die deutschen Kriegsziele. Die Vorstellung, dass das Deutsche Reich »nach der kontinentalen Vorherrschaft gestrebt« habe, ist für ihn »eine krasse Vereinfachung der Wirklichkeit und im Kern falsch« (S. 519). Diese Vorstellung verstelle nämlich den Blick darauf, dass nicht die deutsche Strategie an sich, sondern das Fehlen einer solchen das eigentliche Problem gewesen sei. Tatsächlich sei der Erste Weltkrieg in der deutschen Innensicht kein Eroberungsfeldzug gewesen, sondern eine »chaotische Interaktion konkurrierender Entscheidungszentren, in der die Akteure von einer oft selbstverschuldeten Notlage zur nächsten hetzten« (S. 518 f.). Angesichts dieser strategischen Planlosigkeit auf deutscher Seite habe die alliierte Siegfriedenstrategie im Verlauf des Weltkrieges eine verhängnisvolle Dynamik in Gang gesetzt. Nicht genug damit, dass die alliierten Kriegsziele an sich schon »offen expansionistisch« und »von einem scharfen imperialistischen Geist geprägt« gewesen seien (S. 510). Die alliierte Unnachgiebigkeit habe vielmehr dazu geführt, dass die moderaten Kräfte in Deutschland nicht zum Zug gekommen seien und die Hardliner immer wieder erfolgreich auf die Unbedingtheit der Gegner verweisen konnten. Die drei deutschen Friedensbemühungen vom Dezember 1916, Juli und Dezember 1917 sieht Afflerbach bei aller Halbherzigkeit doch »ernstgemeint« (S. 517) und damit als verpasste Chancen, aus dem Krieg herauszukommen.

Ein wichtiger Grund für die Dauer und die Intensität des Krieges sei der Umstand gewesen, dass hier eine größere Allianz – Alliierte und USA – gegen eine militärisch effektivere – die Mittelmächte – gekämpft habe. Dem kann man wohl grosso modo zustimmen. Allerdings würde es sich lohnen, das Verhältnis von qualitativer militärischer Überlegenheit einerseits und größeren gesamtgesellschaftlichen Potenzialen anderseits für die einzelnen Phasen und Fronten des Krieges noch einmal im Detail näher zu untersuchen.

Dem Buch unzureichende Reflexion über die kulturellen und sozialen Bedingungen und Konsequenzen des gesamtgesellschaftlichen, globalen Krieges vorzuwerfen, wäre einfach, ginge aber fehl. Denn Afflerbach hat eingangs seinen von der historiografischen Hauptströmung abweichenden Zugriff überzeugend begründet. Etwas irritierend ist freilich, dass er bei einer Reihe von militärgeschichtlichen Forschungsfragen die maßgebliche Literatur zwar pflichtgemäß benennt, sich aber nicht wirklich mit ihr auseinandersetzt. Zu nennen wäre hier einmal die von Holger H. Herwig untersuchte Schlacht an der Marne von 1914. Die spannende Diskussion um Falkenhayns Entscheidung zur Schlacht von Verdun 1916, bei der Olaf Jessen den früheren Thesen von Afflerbach direkt widersprochen hat, findet sich in eine Fußnote verbannt. Das Buch von Jessen fehlt schließlich auch im Literaturverzeichnis. Schließlich gelingt es dem Autor, die Geschichte des Friedensvertrags von Brest-Litowsk zu schreiben, ohne dabei auf die Arbeiten von Winfried Baumgart Bezug zu nehmen. Die letzte Fußnote führt dann zumindest noch Baumgarts Aufsatz zum Unternehmen »Schlussstein« an, der allerdings für diesen Zusammenhang nicht relevant ist.

Diese Lässlichkeiten sollten in einer Folgeauflage unbedingt korrigiert werden, und diese Folgeauflage wünscht man dem Buch durchaus. Denn »Auf Messers Schneide« ist eine gut lesbare und pointierte Rückkehr auf den historiografischen Feldherrnhügel. Afflerbach ist sich selbst nur allzu bewusst, dass man dort als Autor heutzutage recht alleine steht und dass man von dort oben auch nicht alles sieht. Er kann aber das Potenzial dieses Zugriffs voll nutzbar machen. Seine Stärke ist das anregende Spiel mit den zeitgenössischen Alternativen, das freimütige Ausloten, wo und aus welchen Gründen es auch anders hätte ausgehen können, und der Verweis auf Kontingenzen und die prinzipielle Offenheit von Geschichte.

Published Online: 2019-11-14
Published in Print: 2019-11-05

© 2019 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston

Articles in the same Issue

  1. Frontmatter
  2. Frontmatter
  3. Editorial
  4. Nachruf
  5. Aufsatz
  6. Zur Lage der Zivilbewohner in Festungsstädten beim Kriegsausbruch 1914: Kommunale Vorsorge für den Unterhalt und behördliche Zwangsmaßnahmen
  7. Lebenswelten und Deutungszusammen-hänge im modernen Massenkrieg
  8. Propagandisten des k.u.k. Vielvölkerreiches: Österreichisch-ungarische Soldaten im Osmanischen Reich während des Ersten Weltkrieges
  9. Nachrichten aus der Forschung
  10. »Sowjetische Kriegsgefangene. Widerstand. Kollaboration. Erinnerung«
  11. »Blicke auf die Revolution 1918/19«
  12. »Comparing Militaries in the Long 19th Century«
  13. »Gewalt und Heldentum«
  14. Buchbesprechungen Allgemeines
  15. Gewaltgemeinschaften in der Geschichte. Entstehung, Kohäsionskraft und Zerfall. Hrsg. von Winfried Speitkamp, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2017, 276 S., EUR 60,00 [ISBN 978‑3‑525‑30116‑6]
  16. Jeremy Black, Combined Operations. A Global History of Amphibious and Airborne Warfare, Lanham, MD [u. a.]: Rowman & Littlefield 2018, XIV, 247 S., $ 35.00 [ISBN 978‑1‑4422‑7693‑2]
  17. Manfried Rauchensteiner, Unter Beobachtung. Österreich seit 1918, Wien [u. a.]: Böhlau 2017, 628 S., EUR 29,00 [ISBN 978-3-205-20500-5]
  18. Friederike Neumann, Schreiben im Geschichtsstudium, Opladen, Toronto: Budrich Verlag 2018, 111 S. (= utb. Schreiben im Studium, 5), EUR 12,99 [ISBN 978‑3‑8252‑4843‑7]
  19. Frühe Neuzeit
  20. Herfried Münkler, Der Dreißigjährige Krieg. Europäische Katastrophe, deutsches Trauma 1618–1648, Berlin: Rowohlt 2017, 975 S., EUR 39,95 [ISBN 978‑3‑87134‑813‑6]
  21. Menschen im Krieg. Die Oberpfalz 1618 bis 1648. Eine Ausstellung des Staatsarchivs Amberg. Hrsg. von der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns, München: Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns 2018, 92 S. (= Staatliche Archive Bayerns. Kleine Ausstellungen, 58), EUR 4,00 [ISBN 978‑3‑938831‑85‑4]
  22. Zeichen und Medien des Militärischen am Fürstenhof in Europa. Hrsg. von Matthias Müller und Peter-Michael Hahn, Berlin: Lukas 2017, 240 S. (= Schriften zur Residenzkultur, 10), EUR 36,00 [ISBN 978‑3‑86732‑251‑5]
  23. Marcus Warnke, Logistik und friderizianische Kriegsführung. Eine Studie zur Verteilung, Mobilisierung und Wirkmächtigkeit militärisch relevanter Ressourcen im Siebenjährigen Krieg am Beispiel des Jahres 1757, Berlin: Duncker & Humblot 2018, 696 S. (= Quellen und Forschungen zur Brandenburgischen und Preußischen Geschichte, 50), EUR 139,90 [ISBN 978‑3‑428‑15371‑8]
  24. Brian L. Davies, The Russo-Turkish War, 1768–1774. Catherine II and the Ottoman Empire, London [u. a.]: Bloomsbury 2016, X, 328 S., £ 25.99 [ISBN 978‑1‑4725‑0801‑0]
  25. 1789–1870
  26. Günter Müchler, Napoleon. Revolutionär auf dem Kaiserthron, Darmstadt: Theiss 2019, 623 S., EUR 24,00 [ISBN 978‑3‑8062‑3917‑1]
  27. Hideaki Suzuki, Slave Trade Profiteers in the Western Indian Ocean. Suppression and Resistance in the Nineteenth Century, London: Palgrave Macmillan 2017, XIII, 224 S., EUR 74,96 [ISBN 978‑3‑319‑59803‑1]
  28. Buchbesprechungen, 1871–1918
  29. Matthias Häussler, Der Genozid an den Herero. Krieg, Emotion und extreme Gewalt in »Deutsch-Südwestafrika«, Weilerswist: Velbrück 2018, 348 S., EUR 38,90 [ISBN 978‑3‑95832‑164‑9]
  30. Handbuch einer transnationalen Geschichte Ostmitteleuropas, Bd 1: Von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ersten Weltkrieg. Hrsg. von Frank Hadler und Matthias Middell, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2017, 685 S. (= Transnationale Geschichte, 6), EUR 75,00 [ISBN 978‑3‑525‑30173‑9]
  31. Vor dem Sprung ins Dunkle. Die militärische Debatte über den Krieg der Zukunft 1880–1914. Hrsg. von Stig Förster, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2016, 406 S. (= Krieg in der Geschichte, 92), EUR 54,00 [ISBN 978‑3‑506‑78266‑3]
  32. Geheimdienst und Propaganda im Ersten Weltkrieg. Die Aufzeichnungen von Oberst Walter Nicolai 1914 bis 1918. Im Auftrag des ZMSBw hrsg. von Michael Epkenhans [u. a.], Berlin [u. a.]: De Gruyter Oldenbourg 2018, X, 667 S. (= Zeitalter der Weltkriege, 18), EUR 64,95 [ISBN 978‑3‑11‑060501‑3]
  33. Christian Th. Müller, Jenseits der Materialschlacht. Der Erste Weltkrieg als Bewegungskrieg, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2018, VI, 297 S., EUR 39,90 [ISBN 978‑3‑506‑77870‑3]
  34. Holger Afflerbach, Auf Messers Schneide. Wie das Deutsche Reich den Ersten Weltkrieg verlor, München: C. H. Beck 2018, 664 S., EUR 29,95 [ISBN 978‑3‑406‑71969‑1]
  35. Monika Gibas und Ulrike Krauße, Jüdische Soldaten Magdeburgs. Regionalgeschichtliche Aspekte des Ersten Weltkrieges, Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag 2018, 94 S., EUR 10,00 [ISBN 978‑3‑96311‑028‑3]
  36. Das Kriegsgefangenenlager Amberg-Kümmersbruck im Ersten Weltkrieg. Begleitband zur Ausstellung in Zusammenarbeit von Staatsarchiv Amberg, Stadtarchiv Amberg, Gemeinde Kümmersbruck und Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern. Hrsg. vom Kultur-Schloss Theuern, Red.: Maria Rita Sagstetter [u. a.], Kümmersbruck: Kultur-Schloss Theuern 2017, 228 S. (= Schriftenreihe des Bergbau- und Industriemuseums Ostbayern – Kultur-Schloss Theuern, 56), EUR 22,00 [ISBN 978‑3‑925690‑31‑0]
  37. Philosophers at the Front. Phenomenology and the First World War. Ed. by Nicolas de Warren and Thomas Vongehr, Leuven: Leuven University Press 2017, 285 S., EUR 49,50 [ISBN 978‑94‑6270‑121‑2]
  38. Sebastian Steiner, Unter Kriegsrecht. Die schweizerische Militärjustiz 1914–1921, Zürich: Chronos 2018, 472 S. (= Die Schweiz im Ersten Weltkrieg/La Suisse pendant la Première Guerre mondiale, 4), EUR 68,00 [ISBN 978‑3‑0340‑1479‑3]
  39. Ignaz Miller, 1918 – der Weg zum Frieden. Europa und das Ende des Ersten Weltkriegs, Zürich: NZZ Libro 2019, 459 S., EUR 39,00 [ISBN 978‑3‑03810‑372‑1]
  40. 1919–1945
  41. Stephen A. Smith, Revolution in Russland. Das Zarenreich in der Krise 1890–1928. Aus dem Engl. von Michael Haupt, Darmstadt: Zabern 2017, 496 S., EUR 39,95 [ISBN 978‑3‑8053‑5068‑6]
  42. Wolfgang Templin, Der Kampf um Polen. Die abenteuerliche Geschichte der Zweiten Polnischen Republik 1918–1939, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2018, 254 S., EUR 39,90 [ISBN 978‑3‑506‑78757‑6]
  43. Volker Koop, Hitlers Griff nach Afrika. Kolonialpolitik im Dritten Reich, Bonn: Dietz 2018, 213 S., EUR 24,00 [ISBN 978‑3‑8012‑0538‑6]
  44. Dennis Egginger-Gonzalez, Der Rote Stoßtrupp. Eine frühe linkssozialistische Widerstandsgruppe gegen den Nationalsozialismus, Berlin: Lukas 2018, 794 S., EUR 34,90 [ISBN 978‑3‑86732‑274‑4]
  45. Nicholas John Williams, An »Evil Year in Exile«? The Evacuation of the Franco-German Border Areas in 1939 under Democratic and Totalitarian Conditions, Berlin: Metropol 2018, 612 S. (= Evakuierungen im Zeitalter der Weltkriege/Évacuations à l’ère des Guerres mondiales/Evacuations in the Age of World Wars, 2), EUR 39,00 [ISBN 978‑3‑86331‑368‑5]
  46. Kristian Gancer [= Christian Ganzer] [u. a.], Brest, leto 1941 g. Dokumenty, Materialy, Fotografii, Smolensk: Inbelkul’t 2017, 728 S., RUB 1355,00 [ISBN 978‑5‑00076‑037‑6]
  47. Alexander Querengässer, El Alamein 1942. Materialschlacht in Nordafrika, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2019, 266 S. (= Schlachten – Stationen der Weltgeschichte), EUR 29,90 [ISBN 978‑3‑506‑78912‑9]
  48. Nach Stalingrad. Walther von Seydlitz’ Feldpostbriefe und Kriegsgefangenenpost 1939–1955. Hrsg. von Torsten Diedrich und Jens Ebert im Auftrag des ZMSBw, 2. überarb. Aufl., Göttingen: Wallstein 2018, 427 S., EUR 24,90 [ISBN 978-3-8353-3190-7]
  49. Thomas Karlauf, Stauffenberg. Porträt eines Attentäters, München: Blessing 2019, 367 S., EUR 24,00 [ISBN 978‑3‑89667‑411‑1]
  50. Linda von Keyserlingk-Rehbein, Nur eine »ganz kleine Clicque«? Die NS-Ermittlungen über das Netzwerk vom 20. Juli 1944, Berlin: Lukas 2018, 707 S. (= Schriften der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Reihe A: Analysen und Darstellungen, 12), EUR 34,90 [ISBN 978‑3‑86732‑303‑1]
  51. Jakob Knab, Ich schweige nicht. Hans Scholl und die Weiße Rose, Darmstadt: Theiss 2018, 264 S., EUR 24,95 [ISBN 978‑3‑8062‑3748‑1]
  52. Sven Deppisch, Täter auf der Schulbank. Die Offiziersausbildung der Ordnungspolizei und der Holocaust, Marburg, Tectum 2017, 672 S. (= Veröffentlichungen des Bayerischen Polizeimuseums, 2), EUR 39,95 [ISBN 978‑3‑8288‑4050‑8] Hans-Christian Harten, Die weltanschauliche Schulung der Polizei im Nationalsozialismus, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2018, 668 S., EUR 89,00 [ISBN 978‑3‑506‑78836‑8]
  53. Klaus-Jürgen Bremm, Die Waffen-SS. Hitlers überschätzte Prätorianer, Darmstadt: Theiss 2018, 362 S., EUR 24,95 [ISBN 978‑3‑8062‑3793‑1]
  54. Falk Breuer und Walter Waiss, Heinrich Sannemann. Ein Jagdfliegerleben in Berichten, Dokumenten, Fotos, Aachen: Helios 2018, 248 S., EUR 39,80 [ISBN 978‑3‑86933‑218‑5]
  55. Christian König und Axel Kleckers, Das große Bordflugzeug. Arado AR 95 und Heinkel He 114, Aachen: Helios 2018, 148 S., EUR 34,50 [ISBN 978‑3‑86933‑215‑4]
  56. The 10 Cent War. Comic Books, Propaganda, and World War II. Ed. by Trischa Goodnow and James J. Kimble, Jackson, MS: University Press of Mississippi 2017, IX, 256 S., $ 30.00 [ISBN 978‑1‑4968‑1848‑5]
  57. Nach 1945
  58. Victor Mauer, Brückenbauer. Großbritannien, die deutsche Frage und die Blockade Berlins 1948–1949, Berlin [u. a.]: De Gruyter Oldenbourg 2018, 573 S. (= Veröffentlichungen des Deutschen Historischen Instituts London/Publications of the German Historical Institute London, 80), EUR 69,95 [ISBN 978‑3‑11‑058442‑4]
  59. Philipp Gassert, Bewegte Gesellschaft. Deutsche Protestgeschichte seit 1945, Stuttgart: Kohlhammer 2018, 308 S. (= Zeitgeschichte aktuell), EUR 25,00 [ISBN 978‑3‑17‑029270‑3]
  60. Jost Dülffer, Geheimdienst in der Krise. Der BND in den 1960er-Jahren, Berlin: Ch. Links 2018, 672 S. (= Veröffentlichungen der Unabhängigen Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des Bundesnachrichtendienstes 1945–1968, 8), EUR 50,00 [ISBN 978‑3‑96289‑005‑6]
  61. Florian Reichenberger, Der gedachte Krieg. Vom Wandel der Kriegsbilder in der militärischen Führung der Bundeswehr im Zeitalter des Ost-West-Konflikts, Berlin [u. a.]: De Gruyter Oldenbourg 2018, XI, 498 S. (= Sicherheitspolitik und Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland, 13), EUR 49,95 [ISBN 978‑3‑11‑046260‑9]
  62. Rüdiger Wenzke, Wo stehen unsere Truppen? NVA und Bundeswehr in der ČSSR-Krise 1968, Berlin: Ch. Links 2018, VIII, 595 S. (= Militärgeschichte der DDR, 26), EUR 55,00 [ISBN 978‑3‑96289‑026‑1]
  63. DDR-Spionage. Von Albanien bis Grossbritannien. Hrsg. von Helmut Müller-Enbergs und Thomas Wegener Friis, Frankfurt a. M.: Verlag für Polizeiwissenschaft 2018, 320 S. (= Analysen zu Sicherheitsfragen, 6), EUR 34,90 [ISBN 978‑3‑86676‑535‑1]
  64. Siegfried Lautsch, Grundzüge des operativen Denkens in der NATO. Ein zeitgeschichtlicher Rückblick auf die 1980er-Jahre und Ausblick, 2., erw. Aufl., Berlin: Miles 2018, 327 S., EUR 24,80 [ISBN 978‑3‑945861‑58‑5]
  65. Tobias Wunschik, Knastware für den Klassenfeind. Häftlingsarbeit in der DDR, der Ost-West-Handel und die Staatssicherheit (1970–1989), Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2014, 363 S. (= Analysen und Dokumente, 37), EUR 29,99, [ISBN 978‑3‑525‑35080‑5]
  66. Tradition in der Bundeswehr. Zum Erbe des deutschen Soldaten und zur Umsetzung des neuen Traditionserlasses. Hrsg. von Donald Abenheim und Uwe Hartmann, Berlin: Miles 2018, 312 S., EUR 29,80 [ISBN 978‑3‑945861‑75‑2]
  67. Paweł Machcewicz, Der umkämpfte Krieg. Das Museum des Zweiten Weltkriegs in Danzig. Entstehung und Streit. Aus dem Poln. übers. von Peter Oliver Loew, Wiesbaden: Harrassowitz 2018, XII, 253 S. (= Polnische Profile, 5), EUR 22,90 [ISBN 978‑3‑447‑11035‑8]
  68. Expeditionary Police Advising and Militarization. Building Security in a Fractured World. Ed. by Donald Stoker and Edward B. Westermann, Solihull: Helion 2018, XI, 347 S. (= Military History Series, 3), £ 35.00 [ISBN 978‑1‑911512‑86‑8]
  69. Andreas Herberg-Rothe and Key-young Son, Order Wars and Floating Balance. How the Rising Powers Are Reshaping Our Worldview in the Twenty-First Century, London, New York: Routledge 2018, XVI, 238 S. (= Routledge Advances in International Relations and Global Politics, 133), £ 105.00 [ISBN 978‑1‑138-05710‑4]
  70. Special Operations Forces in the 21st Century. Perspectives from the Social Sciences. Ed. by Jessica Glicken Turnley, Kobi Michael and Eyal Ben-Ari, London, New York: Routledge 2018, XIV, 312 S. (= Cass Military Studies), £ 105.00 [ISBN 978‑1‑138‑63262‑2]
  71. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  72. Gesamtinhaltsverzeichnis 2019
Downloaded on 25.1.2026 from https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/mgzs-2019-0091/html
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