Home History Linda von Keyserlingk-Rehbein, Nur eine »ganz kleine Clicque«? Die NS-Ermittlungen über das Netzwerk vom 20. Juli 1944, Berlin: Lukas 2018, 707 S. (= Schriften der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Reihe A: Analysen und Darstellungen, 12), EUR 34,90 [ISBN 978‑3‑86732‑303‑1]
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Linda von Keyserlingk-Rehbein, Nur eine »ganz kleine Clicque«? Die NS-Ermittlungen über das Netzwerk vom 20. Juli 1944, Berlin: Lukas 2018, 707 S. (= Schriften der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Reihe A: Analysen und Darstellungen, 12), EUR 34,90 [ISBN 978‑3‑86732‑303‑1]

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Published/Copyright: November 14, 2019
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Linda von Keyserlingk-Rehbein, Nur eine »ganz kleine Clicque«? Die NS-Ermittlungen über das Netzwerk vom 20. Juli 1944, Berlin: Lukas 2018, 707 S. (= Schriften der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Reihe A: Analysen und Darstellungen, 12), EUR 34,90 [ISBN 978‑3‑86732‑303‑1]


Wer bislang dachte, über den konservativ-militärischen Widerstand gegen das NS-Regime, der am 20. Juli 1944 das fehlgeschlagene Attentat auf Hitler und den ebenso gescheiterten Umsturzversuch unternahm, sei längst alles gesagt, wird durch die hier vorzustellende luzide Studie von Linda von Keyserlingk-Rehbein – die Druckfassung ihrer 2017 bei Bernhard R. Kroener an der Universität Potsdam vorgelegten Dissertation – eines Besseren belehrt. Die Autorin will nicht etwa die hinlänglich erforschten Abläufe des Anschlags und des Putsches ein weiteres Mal aufrollen und sie will auch nicht – wie die Forschung dies zuletzt vermehrt getan hat – wenig bekannte, eher randständige Akteure des Widerstands ins Zentrum der Aufmerksamkeit rücken. Sie geht vielmehr, wie der Titel treffend ausdrückt, von der von Hitler bereits wenige Stunden nach dem Attentat aufgestellten Behauptung aus, es habe sich bei den Verschwörern nur um eine ganz kleine Clique gehandelt, die innerhalb des Militärs, des zivilen Staatsapparats wie auch in der deutschen Gesellschaft völlig isoliert sei.

Bekanntlich bemühte sich das NS-Regime nach dem Scheitern des Putsches intensiv darum, die Querverbindungen und Pläne der Widerständler möglichst genau aufzuklären. Diesem Zweck diente eine innerhalb des Reichssicherheitshauptamtes eingerichtete Sonderkommission »20. Juli«, die in regelmäßigen Abständen für Hitler und die NS-Spitze bestimmte Meldungen vorlegte, die seit Längerem unter dem Titel »Kaltenbrunner-Berichte« ediert sind. Über diese zentrale Quelle hinaus möchte Keyserlingk-Rehbein feststellen, was die NSErmittler über das in Wahrheit weitverzweigte Netzwerk rund um die Verschwörer vom 20. Juli 1944 herausgefunden haben – und was ihnen trotz intensiver Recherche und trotz häufig mit Folter verbundenen Verhören der Verdächtigen gleichwohl verborgen blieb. Diese von der Autorin mitgeteilte Beschränkung auf den Kenntnisstand der Verfolgungsbehörden wird allerdings laufend durchbrochen, zumal sie unzählige Quellen wie Tagebücher und Briefe zentraler Akteure sowie Nachkriegsaussagen Überlebender einbezieht, die ein umfassendes Licht auf die Lücken der amtlichen Erkenntnisse werfen und somit nahezu ein Gesamtbild des Netzwerks 20. Juli bieten. Tatsächlich ist den nicht ermittelten Kontakten ein eigenes Kapitel gewidmet, das eingangs betont, »dass Ermittlungsberichte der Gestapo und die Prozessunterlagen des Volksgerichtshofs nicht als objektive und vollständige Dokumentation der Verschwörung vom 20. Juli 1944 aufgefasst werden dürfen« (S. 329). Unwissend blieben die Verfolger insbesondere hinsichtlich der frühen Umsturzbemühungen der Jahre 1938/39, erheblicher Teile der Verbindungen zur Abwehr, zur Heeresgruppe Mitte an der Ostfront sowie zur Verschwörergruppe in Paris (S. 397, 515).

Stichwort Netzwerk: Die aus einer souveränen, bis in die kleinsten Nuancen reichenden Kenntnis sämtlicher relevanter Quellen stammenden Befunde darüber, wer innerhalb der Widerstandskreise wann mit wem worüber und über welche Kommunikationsformen in Kontakt trat bzw. stand, wertet die Verfasserin mithilfe der Methoden der historischen Netzwerkforschung aus. Hierfür nutzt sie ein computergestütztes Verfahren, das eine Quantifizierung und Visualisierung der Resultate anhand von Netzwerkgrafiken gestattet. In diesen wie in der Studie insgesamt kommen so Qualität und Intensität der Verbindungen anschaulich zum Ausdruck. Aus der Dichte und der teilweise jahrelangen Dauer der konspirativen Kontakte ergibt sich die naheliegende Frage, wie sich die Verschwörer finden und organisieren konnten, »ohne dass das Ausmaß ihrer Aktivitäten von der Gestapo entdeckt werden konnte« (S. 13). Längere Abschnitte der Arbeit legen folglich dar, auf welche Weise und mit welchen Mitteln – nicht nur den obligatorischen, oft wenig erfindungsreichen Decknamen für in Schriftstücken erwähnte Personen – die Akteure ihre Spuren zu verwischen trachteten, waren sie sich in der Regel doch bewusst, dass die Gestapo bereits ein Auge auf sie geworfen hatte und dass das Auffliegen auch nur eines Akteurs das gesamte Netzwerk zum Einsturz zu bringen drohte.

Den an einem Netzwerk Beteiligten kommen stets unterschiedliche Rollen und Funktionen zu. Schon die NS-Ermittler differenzierten – die Autorin folgt ihnen hierin – zwischen zentralen Akteuren des Umsturzversuchs, bloßen Mitwissern, die schwiegen und keine Anzeige erstatteten (wofür einige von ihnen zum Tod verurteilt und hingerichtet wurden), ferner jenen, die lediglich an Aufbauplanungen für die Zeit nach Hitler teilnahmen und sich bereit erklärt hatten, dann ein Amt zu übernehmen (92 Männer nach dem Kenntnisstand der Ermittler), sowie Personen, die unwissend und ohne eigenes Zutun in den Putsch verwickelt worden waren. Eine eigene Kategorie stellten Kontaktvermittler dar. Wie differenziert und unterschiedlich aktiv diese Rollen auch waren: Die Verfasserin bezieht lediglich jene Personen in ihre Untersuchung ein, die aus Sicht der NS-Ermittler am 20. Juli beteiligt waren, wobei mit Beteiligung mehr gemeint ist als bloßes Mitwissen und/oder die Bereitschaft zur Übernahme eines Amtes nach einem Systemwechsel, ohne in die Umstände von dessen Zustandekommen eingeweiht zu sein. Unberücksichtigt sind auch jene, deren tatsächliche Involvierung den NS-Ermittlern verborgen blieb. Lediglich eine Frau wurde als Akteurin verurteilt (S. 112–119).

Die ungemein reichhaltigen Resultate dieser Studie können hier lediglich summarisch zusammengefasst werden. Das Netzwerk war weitverzweigt, aber um eine kleine Zahl wichtiger Akteure zentriert; lediglich sieben von ihnen hatten nach Auswertung der Gestapoermittlungen Kontakte zu mehr als 25 anderen Beteiligten. Spitzenreiter war Carl Goerdeler mit 61 solcher Kontakte, gefolgt von Stauffenberg mit 58 (S. 405, 507). Diese beiden waren auch die wichtigsten Werber neuer Kontakte. Den Verfolgern war die weite Ausdehnung des Netzwerks militärischer und ziviler Verschwörer – wenn auch unvollständig – bekannt, sodass sie wider besseres Wissen und aus politischen Motiven die Deutung von der »ganz kleinen Clique« einiger ehrgeiziger Offiziere in die Welt setzten; die Prozessführung vor dem Volksgerichtshof war ebenfalls penibel darauf bedacht.

Bei der Rekrutierung weiterer Kontakte für das Netzwerk bewiesen die Verschwörer eine sichere Hand, da aus diesen Reihen keine einzige Denunziation stammte (S. 495). Neue Verbindungen entstanden mehrheitlich durch dienstliche Begegnungen, häufig vermittelt durch Reserveoffiziere als zivil-militärische Schnittstellen, und anders als bislang angenommen nur sekundär aufgrund familiärer Verflechtungen. Hinsichtlich des Umgangs des NS-Regimes mit den Juden gab es unter den Beteiligten keine einheitliche Haltung (S. 501). Nach Kenntnisstand der NS-Behörden und nach den oben erläuterten Abgrenzungskriterien galten 132 Personen als am 20. Juli beteiligt; diese unterhielten insgesamt 650 ermittelte Kontakte, von denen lediglich 6 Prozent konfliktbehaftet waren. Gestritten wurde fast nur unter den Zivilisten, wobei Goerdeler besonders stark polarisierte (S. 257, 261). Bemerkenswert ist, dass rund die Hälfte sämtlicher Kontakte erst ab Herbst 1943 aufgebaut wurde (S. 512).

Diese hinsichtlich der Quellensammlung und Quellenkritik mustergültige und obendrein spannend zu lesende Arbeit stellt zahlreiche Fehlannahmen der älteren Forschung zum Netzwerk des 20. Juli 1944 richtig. Insbesondere widerlegt die Verfasserin die aus durchsichtigen Gründen in die Welt gesetzte NS-Interpretation von der kleinen Clique – eine verzerrte Sichtweise, der laut Keyserlingk-Rehbein freilich ein langes Leben beschieden war.

Published Online: 2019-11-14
Published in Print: 2019-11-05

© 2019 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston

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  35. Monika Gibas und Ulrike Krauße, Jüdische Soldaten Magdeburgs. Regionalgeschichtliche Aspekte des Ersten Weltkrieges, Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag 2018, 94 S., EUR 10,00 [ISBN 978‑3‑96311‑028‑3]
  36. Das Kriegsgefangenenlager Amberg-Kümmersbruck im Ersten Weltkrieg. Begleitband zur Ausstellung in Zusammenarbeit von Staatsarchiv Amberg, Stadtarchiv Amberg, Gemeinde Kümmersbruck und Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern. Hrsg. vom Kultur-Schloss Theuern, Red.: Maria Rita Sagstetter [u. a.], Kümmersbruck: Kultur-Schloss Theuern 2017, 228 S. (= Schriftenreihe des Bergbau- und Industriemuseums Ostbayern – Kultur-Schloss Theuern, 56), EUR 22,00 [ISBN 978‑3‑925690‑31‑0]
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  38. Sebastian Steiner, Unter Kriegsrecht. Die schweizerische Militärjustiz 1914–1921, Zürich: Chronos 2018, 472 S. (= Die Schweiz im Ersten Weltkrieg/La Suisse pendant la Première Guerre mondiale, 4), EUR 68,00 [ISBN 978‑3‑0340‑1479‑3]
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  42. Wolfgang Templin, Der Kampf um Polen. Die abenteuerliche Geschichte der Zweiten Polnischen Republik 1918–1939, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2018, 254 S., EUR 39,90 [ISBN 978‑3‑506‑78757‑6]
  43. Volker Koop, Hitlers Griff nach Afrika. Kolonialpolitik im Dritten Reich, Bonn: Dietz 2018, 213 S., EUR 24,00 [ISBN 978‑3‑8012‑0538‑6]
  44. Dennis Egginger-Gonzalez, Der Rote Stoßtrupp. Eine frühe linkssozialistische Widerstandsgruppe gegen den Nationalsozialismus, Berlin: Lukas 2018, 794 S., EUR 34,90 [ISBN 978‑3‑86732‑274‑4]
  45. Nicholas John Williams, An »Evil Year in Exile«? The Evacuation of the Franco-German Border Areas in 1939 under Democratic and Totalitarian Conditions, Berlin: Metropol 2018, 612 S. (= Evakuierungen im Zeitalter der Weltkriege/Évacuations à l’ère des Guerres mondiales/Evacuations in the Age of World Wars, 2), EUR 39,00 [ISBN 978‑3‑86331‑368‑5]
  46. Kristian Gancer [= Christian Ganzer] [u. a.], Brest, leto 1941 g. Dokumenty, Materialy, Fotografii, Smolensk: Inbelkul’t 2017, 728 S., RUB 1355,00 [ISBN 978‑5‑00076‑037‑6]
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  49. Thomas Karlauf, Stauffenberg. Porträt eines Attentäters, München: Blessing 2019, 367 S., EUR 24,00 [ISBN 978‑3‑89667‑411‑1]
  50. Linda von Keyserlingk-Rehbein, Nur eine »ganz kleine Clicque«? Die NS-Ermittlungen über das Netzwerk vom 20. Juli 1944, Berlin: Lukas 2018, 707 S. (= Schriften der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Reihe A: Analysen und Darstellungen, 12), EUR 34,90 [ISBN 978‑3‑86732‑303‑1]
  51. Jakob Knab, Ich schweige nicht. Hans Scholl und die Weiße Rose, Darmstadt: Theiss 2018, 264 S., EUR 24,95 [ISBN 978‑3‑8062‑3748‑1]
  52. Sven Deppisch, Täter auf der Schulbank. Die Offiziersausbildung der Ordnungspolizei und der Holocaust, Marburg, Tectum 2017, 672 S. (= Veröffentlichungen des Bayerischen Polizeimuseums, 2), EUR 39,95 [ISBN 978‑3‑8288‑4050‑8] Hans-Christian Harten, Die weltanschauliche Schulung der Polizei im Nationalsozialismus, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2018, 668 S., EUR 89,00 [ISBN 978‑3‑506‑78836‑8]
  53. Klaus-Jürgen Bremm, Die Waffen-SS. Hitlers überschätzte Prätorianer, Darmstadt: Theiss 2018, 362 S., EUR 24,95 [ISBN 978‑3‑8062‑3793‑1]
  54. Falk Breuer und Walter Waiss, Heinrich Sannemann. Ein Jagdfliegerleben in Berichten, Dokumenten, Fotos, Aachen: Helios 2018, 248 S., EUR 39,80 [ISBN 978‑3‑86933‑218‑5]
  55. Christian König und Axel Kleckers, Das große Bordflugzeug. Arado AR 95 und Heinkel He 114, Aachen: Helios 2018, 148 S., EUR 34,50 [ISBN 978‑3‑86933‑215‑4]
  56. The 10 Cent War. Comic Books, Propaganda, and World War II. Ed. by Trischa Goodnow and James J. Kimble, Jackson, MS: University Press of Mississippi 2017, IX, 256 S., $ 30.00 [ISBN 978‑1‑4968‑1848‑5]
  57. Nach 1945
  58. Victor Mauer, Brückenbauer. Großbritannien, die deutsche Frage und die Blockade Berlins 1948–1949, Berlin [u. a.]: De Gruyter Oldenbourg 2018, 573 S. (= Veröffentlichungen des Deutschen Historischen Instituts London/Publications of the German Historical Institute London, 80), EUR 69,95 [ISBN 978‑3‑11‑058442‑4]
  59. Philipp Gassert, Bewegte Gesellschaft. Deutsche Protestgeschichte seit 1945, Stuttgart: Kohlhammer 2018, 308 S. (= Zeitgeschichte aktuell), EUR 25,00 [ISBN 978‑3‑17‑029270‑3]
  60. Jost Dülffer, Geheimdienst in der Krise. Der BND in den 1960er-Jahren, Berlin: Ch. Links 2018, 672 S. (= Veröffentlichungen der Unabhängigen Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des Bundesnachrichtendienstes 1945–1968, 8), EUR 50,00 [ISBN 978‑3‑96289‑005‑6]
  61. Florian Reichenberger, Der gedachte Krieg. Vom Wandel der Kriegsbilder in der militärischen Führung der Bundeswehr im Zeitalter des Ost-West-Konflikts, Berlin [u. a.]: De Gruyter Oldenbourg 2018, XI, 498 S. (= Sicherheitspolitik und Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland, 13), EUR 49,95 [ISBN 978‑3‑11‑046260‑9]
  62. Rüdiger Wenzke, Wo stehen unsere Truppen? NVA und Bundeswehr in der ČSSR-Krise 1968, Berlin: Ch. Links 2018, VIII, 595 S. (= Militärgeschichte der DDR, 26), EUR 55,00 [ISBN 978‑3‑96289‑026‑1]
  63. DDR-Spionage. Von Albanien bis Grossbritannien. Hrsg. von Helmut Müller-Enbergs und Thomas Wegener Friis, Frankfurt a. M.: Verlag für Polizeiwissenschaft 2018, 320 S. (= Analysen zu Sicherheitsfragen, 6), EUR 34,90 [ISBN 978‑3‑86676‑535‑1]
  64. Siegfried Lautsch, Grundzüge des operativen Denkens in der NATO. Ein zeitgeschichtlicher Rückblick auf die 1980er-Jahre und Ausblick, 2., erw. Aufl., Berlin: Miles 2018, 327 S., EUR 24,80 [ISBN 978‑3‑945861‑58‑5]
  65. Tobias Wunschik, Knastware für den Klassenfeind. Häftlingsarbeit in der DDR, der Ost-West-Handel und die Staatssicherheit (1970–1989), Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2014, 363 S. (= Analysen und Dokumente, 37), EUR 29,99, [ISBN 978‑3‑525‑35080‑5]
  66. Tradition in der Bundeswehr. Zum Erbe des deutschen Soldaten und zur Umsetzung des neuen Traditionserlasses. Hrsg. von Donald Abenheim und Uwe Hartmann, Berlin: Miles 2018, 312 S., EUR 29,80 [ISBN 978‑3‑945861‑75‑2]
  67. Paweł Machcewicz, Der umkämpfte Krieg. Das Museum des Zweiten Weltkriegs in Danzig. Entstehung und Streit. Aus dem Poln. übers. von Peter Oliver Loew, Wiesbaden: Harrassowitz 2018, XII, 253 S. (= Polnische Profile, 5), EUR 22,90 [ISBN 978‑3‑447‑11035‑8]
  68. Expeditionary Police Advising and Militarization. Building Security in a Fractured World. Ed. by Donald Stoker and Edward B. Westermann, Solihull: Helion 2018, XI, 347 S. (= Military History Series, 3), £ 35.00 [ISBN 978‑1‑911512‑86‑8]
  69. Andreas Herberg-Rothe and Key-young Son, Order Wars and Floating Balance. How the Rising Powers Are Reshaping Our Worldview in the Twenty-First Century, London, New York: Routledge 2018, XVI, 238 S. (= Routledge Advances in International Relations and Global Politics, 133), £ 105.00 [ISBN 978‑1‑138-05710‑4]
  70. Special Operations Forces in the 21st Century. Perspectives from the Social Sciences. Ed. by Jessica Glicken Turnley, Kobi Michael and Eyal Ben-Ari, London, New York: Routledge 2018, XIV, 312 S. (= Cass Military Studies), £ 105.00 [ISBN 978‑1‑138‑63262‑2]
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