Home History Kristian Gancer [= Christian Ganzer] [u. a.], Brest, leto 1941 g. Dokumenty, Materialy, Fotografii, Smolensk: Inbelkul’t 2017, 728 S., RUB 1355,00 [ISBN 978‑5‑00076‑037‑6]
Article Publicly Available

Kristian Gancer [= Christian Ganzer] [u. a.], Brest, leto 1941 g. Dokumenty, Materialy, Fotografii, Smolensk: Inbelkul’t 2017, 728 S., RUB 1355,00 [ISBN 978‑5‑00076‑037‑6]

  • Helene Heldt EMAIL logo
Published/Copyright: November 14, 2019
Become an author with De Gruyter Brill

Reviewed Publication:

Kristian Gancer [= Christian Ganzer] [u. a.], Brest, leto 1941 g. Dokumenty, Materialy, Fotografii, Smolensk: Inbelkul’t 2017, 728 S., RUB 1355,00 [ISBN 978‑5‑00076‑037‑6]


In der Sowjetunion gehörte die »heldenhafte Verteidigung der Brester Festung« zweifelsohne zu einem Schlüsselereignis des Zweiten Weltkrieges. Die Geschichte rund um die Ereignisse im Juni 1941 hat im Laufe der Zeit zahlreiche Mythen und Narrative hervorgebracht. Noch heute wirken diese nach und beeinflussen die russische Geschichtsschreibung. In der offiziellen Version dauerten die Kämpfe um die Brester Festung 32 Tage. Keiner der tapferen Verteidiger ergab sich, vielmehr zwangen die mutigen Rotarmisten die Wehrmacht zum ersten Rückzug während des Zweiten Weltkrieges und trotzten somit einer mehrfachen Übermacht.

An diese heroischen und tapferen Soldaten der Roten Armee erinnert seit 1971 eine monumentale Gedenkstätte: die »Brester Heldenfestung«. Zuvor war die Geschichte von dem Journalisten Sergej Smirnov und den Medien populär gemacht und im ganzen Land verbreitet worden. Für solche heroischen, beinahe übernatürlich starke Darstellungen der katastrophalen Anfangsphase des deutsch-sowjetischen Krieges war die sowjetische Bevölkerung zu dieser Zeit empfänglich und nahm die Darstellungen Smirnovs an, ebenso wie die Parteiführung. Diese erkannte den Nutzen derartiger Fokussierung auf Einzelepisoden des Krieges. Eine viel zu gute Ablenkung boten solche Bilder von dem Versagen der Roten Armee und der Staatsführung zu Beginn des Zweiten Weltkrieges.

In der deutschen Erinnerungskultur hingegen spielen die Ereignisse rund um die Kämpfe der Brester Festung eine untergeordnete Rolle. Die Erinnerung ist viel eher an die vierte Teilung Polens im September 1939 geknüpft. Während des Polenfeldzuges war die Brester Festung von deutschen Truppen eingenommen und entsprechend dem geheimen Molotov-Ribbentrop-Abkommen kurz darauf feierlich an die Rote Armee übergeben worden. Somit nahm die Wehrmacht die Brester Festung im Zeitraum von weniger als zwei Jahren zweimal ein. In den Darstellungen deutscher Historiker beschränken sich die Kämpfe um Brest im Juni 1941 auf wenige Tage und sind in einen größeren Operationsplan eingebettet.

Die 45. Infanteriedivision, mit den unterstellten Regimentern (IR) 130, 135 und 133 und als Teil des XII. Armeekorps, hatte den Auftrag, den Zugang zur »Panzerrollbahn 1« sicherzustellen und somit den Vormarsch auf Moskau zu gewährleisten. Dazu sollten die Infanterieregimenter 130 und 135 nach einer 29-minütigen Vorbereitung durch die Artillerie die Stadt Brest samt Festung im Handstreich nehmen. Dies gelang ihnen jedoch nicht wie geplant. Das Artilleriefeuer hatte am 22. Juni 1941 die Rotarmisten in der Festung zwar vollkommen überrascht und die Burg zu einer Todesfalle für viele von ihnen verwandelt, zur völligen Aufgabe der Garnison führte es aber nicht. So kam es zu Kämpfen zwischen den Infanterieregimentern der 45. Infanteriedivision und den eingeschlossenen Rotarmisten. Da diese nicht zu dem gewünschten Erfolg führten, entschloss man sich auf deutscher Seite, die Burg ein weiteres Mal unter Artilleriebeschuss zu nehmen. Dazu wurden die Wehrmachtsoldaten aus der Burg abgezogen, was in der russischen Geschichtsschreibung als Rückzug gedeutet wird. In den folgenden Tagen gerieten immer mehr Rotarmisten in Kriegsgefangenschaft. Bereits am 24. Juni wurde die deutsche Artillerie abgezogen, da die Lage als weitestgehend im Griff eingeschätzt wurde und ein weiterer Einsatz die eigenen Truppen unnötig gefährdet hätte. Dennoch, zu einer völligen Aufgabe führte dies alles noch immer nicht, denn die Kämpfe wurden punktuell in den darauffolgenden Tagen weiter fortgeführt. Am 2. Juli 1941 war die Lage dann soweit unter Kontrolle, dass die Masse der 45. Infanteriedivision abzog und lediglich Kräfte zur Sicherung zurückließ. Somit dauerten aus deutsche Sicht die Kämpfe nicht länger als zehn Tage.

Die deutschen und russischen Darstellungen ein und desselben Ereignisses könnten kaum unterschiedlicher sein. Die Nutzung einseitiger Quellen, unvollständig gesichteter Quellenkorpi und eine mangelnde Quellenkritik sind neben politisch instrumentalisierter Geschichtsschreibung verantwortlich für solch divergente Darstellungen. Als Grund für diese Versäumnisse wird meist der schlechte Quellenzugang angeführt. Dabei spielt es letztendlich keine Rolle, ob es tatsächlich an dem Zugang zu den Archiven, der sprachlichen oder finanziellen Barriere liegt oder politisch motivierte Restriktionen bestehen.

Die vorliegende Zusammenstellung von Quellen umfasst auf 728 Seiten 188 deutsche, sowjetische und polnische Textquellen, welche die ersten vier Wochen rund um die Ereignisse der Kämpfe um die Brester Festung dokumentieren. »Unterstützt« werden die Texte durch 122 Abbildungen und Fotos, zumeist Gelegenheitsfotografien deutscher Soldaten. Zur Orientierung im Gelände bzw. in der Stadt Brest dienen fünf Karten, die an den richtigen Stellen die Quellensammlung bereichern. Die Quellen sind sowohl in der Originalsprache als auch gegebenenfalls in russischer Übersetzung abgedruckt; sie sind aus den Archiven und Museen Österreichs, Weißrusslands, Deutschlands, Spaniens, Polens und Russlands zusammengestellt worden. Dies soll den russischsprachigen Historikerinnen und Historikern eine Brücke zum Überwinden der Sprachbarriere bieten und die Möglichkeit geben, strittigen Frage nachzugehen oder verfestigte Narrative abzubauen (S. 6–8).

Die präsentierten Quellen sind in drei Teile gegliedert, welche die »Kampfhandlungen«, die »Situation in der Stadt« und den »Beginn des Terrors« nach der erfolgreichen Einnahme der Stadt Brest durch die Wehrmacht schildern. Dabei erweitern die Herausgeber das bis dato primär dargestellte Szenario der »Kampfhandlungen« und stellen sie so in einen Kontext. Mit 125 Quellentexten von insgesamt 188 definieren die Autoren einen klaren Schwerpunkt: Die Kampfhandlungen stehen weiterhin im Zentrum der Betrachtung. Hier haben sie sowohl offizielle Dokumente deutscher und sowjetischer Behörden und Institutionen zusammengetragen als auch diese um Egodokumente von Wehrmachtsoldaten ergänzt.

Der zweite und dritte Teil thematisieren die »Situation in der Stadt« mit 37 Quellen und den »Beginn des Terrors« mit 26 Quellen. Es bleibt die Frage offen, warum ein Teil fehlt, der sich mit den Ereignissen vor den Kampfhandlungen bzw. vor dem Kriegsbeginn befasst. Hier hätten ebenso einige strittige Fragen rund um den Überraschungsmoment des Kriegsbeginns behandelt werden können.

Abschließend lässt sich zusammenfassen: Die Herausgeberinnen und Herausgeber haben eine sehr gute Auswahl des Quellenmaterials getroffen und keine Mühe gescheut, Archivmaterial aus unterschiedlichen Archiven und Museen verschiedener Länder zusammenzutragen. Dadurch wird das Ereignis nicht losgelöst aus den Gesamtgeschehnissen des Zweiten Weltkrieges an der Ostfront dargestellt. Die Quellenauswahl ermöglicht es, Narrative und historische Darstellungen zu überprüfen. Die Edition ist zudem durch einen ausführlichen Referenz‑ und Kommentarapparat abgerundet, der Namen, Orte und Zusammenhänge erklärt und ergänzt. Alles in allem zeigt diese Quellenedition, wie wichtig die internationale Zusammenarbeit bei militärhistorischen Themen ist und dass diese in Zukunft unbedingt weiter gefördert werden sollte.

Published Online: 2019-11-14
Published in Print: 2019-11-05

© 2019 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston

Articles in the same Issue

  1. Frontmatter
  2. Frontmatter
  3. Editorial
  4. Nachruf
  5. Aufsatz
  6. Zur Lage der Zivilbewohner in Festungsstädten beim Kriegsausbruch 1914: Kommunale Vorsorge für den Unterhalt und behördliche Zwangsmaßnahmen
  7. Lebenswelten und Deutungszusammen-hänge im modernen Massenkrieg
  8. Propagandisten des k.u.k. Vielvölkerreiches: Österreichisch-ungarische Soldaten im Osmanischen Reich während des Ersten Weltkrieges
  9. Nachrichten aus der Forschung
  10. »Sowjetische Kriegsgefangene. Widerstand. Kollaboration. Erinnerung«
  11. »Blicke auf die Revolution 1918/19«
  12. »Comparing Militaries in the Long 19th Century«
  13. »Gewalt und Heldentum«
  14. Buchbesprechungen Allgemeines
  15. Gewaltgemeinschaften in der Geschichte. Entstehung, Kohäsionskraft und Zerfall. Hrsg. von Winfried Speitkamp, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2017, 276 S., EUR 60,00 [ISBN 978‑3‑525‑30116‑6]
  16. Jeremy Black, Combined Operations. A Global History of Amphibious and Airborne Warfare, Lanham, MD [u. a.]: Rowman & Littlefield 2018, XIV, 247 S., $ 35.00 [ISBN 978‑1‑4422‑7693‑2]
  17. Manfried Rauchensteiner, Unter Beobachtung. Österreich seit 1918, Wien [u. a.]: Böhlau 2017, 628 S., EUR 29,00 [ISBN 978-3-205-20500-5]
  18. Friederike Neumann, Schreiben im Geschichtsstudium, Opladen, Toronto: Budrich Verlag 2018, 111 S. (= utb. Schreiben im Studium, 5), EUR 12,99 [ISBN 978‑3‑8252‑4843‑7]
  19. Frühe Neuzeit
  20. Herfried Münkler, Der Dreißigjährige Krieg. Europäische Katastrophe, deutsches Trauma 1618–1648, Berlin: Rowohlt 2017, 975 S., EUR 39,95 [ISBN 978‑3‑87134‑813‑6]
  21. Menschen im Krieg. Die Oberpfalz 1618 bis 1648. Eine Ausstellung des Staatsarchivs Amberg. Hrsg. von der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns, München: Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns 2018, 92 S. (= Staatliche Archive Bayerns. Kleine Ausstellungen, 58), EUR 4,00 [ISBN 978‑3‑938831‑85‑4]
  22. Zeichen und Medien des Militärischen am Fürstenhof in Europa. Hrsg. von Matthias Müller und Peter-Michael Hahn, Berlin: Lukas 2017, 240 S. (= Schriften zur Residenzkultur, 10), EUR 36,00 [ISBN 978‑3‑86732‑251‑5]
  23. Marcus Warnke, Logistik und friderizianische Kriegsführung. Eine Studie zur Verteilung, Mobilisierung und Wirkmächtigkeit militärisch relevanter Ressourcen im Siebenjährigen Krieg am Beispiel des Jahres 1757, Berlin: Duncker & Humblot 2018, 696 S. (= Quellen und Forschungen zur Brandenburgischen und Preußischen Geschichte, 50), EUR 139,90 [ISBN 978‑3‑428‑15371‑8]
  24. Brian L. Davies, The Russo-Turkish War, 1768–1774. Catherine II and the Ottoman Empire, London [u. a.]: Bloomsbury 2016, X, 328 S., £ 25.99 [ISBN 978‑1‑4725‑0801‑0]
  25. 1789–1870
  26. Günter Müchler, Napoleon. Revolutionär auf dem Kaiserthron, Darmstadt: Theiss 2019, 623 S., EUR 24,00 [ISBN 978‑3‑8062‑3917‑1]
  27. Hideaki Suzuki, Slave Trade Profiteers in the Western Indian Ocean. Suppression and Resistance in the Nineteenth Century, London: Palgrave Macmillan 2017, XIII, 224 S., EUR 74,96 [ISBN 978‑3‑319‑59803‑1]
  28. Buchbesprechungen, 1871–1918
  29. Matthias Häussler, Der Genozid an den Herero. Krieg, Emotion und extreme Gewalt in »Deutsch-Südwestafrika«, Weilerswist: Velbrück 2018, 348 S., EUR 38,90 [ISBN 978‑3‑95832‑164‑9]
  30. Handbuch einer transnationalen Geschichte Ostmitteleuropas, Bd 1: Von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ersten Weltkrieg. Hrsg. von Frank Hadler und Matthias Middell, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2017, 685 S. (= Transnationale Geschichte, 6), EUR 75,00 [ISBN 978‑3‑525‑30173‑9]
  31. Vor dem Sprung ins Dunkle. Die militärische Debatte über den Krieg der Zukunft 1880–1914. Hrsg. von Stig Förster, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2016, 406 S. (= Krieg in der Geschichte, 92), EUR 54,00 [ISBN 978‑3‑506‑78266‑3]
  32. Geheimdienst und Propaganda im Ersten Weltkrieg. Die Aufzeichnungen von Oberst Walter Nicolai 1914 bis 1918. Im Auftrag des ZMSBw hrsg. von Michael Epkenhans [u. a.], Berlin [u. a.]: De Gruyter Oldenbourg 2018, X, 667 S. (= Zeitalter der Weltkriege, 18), EUR 64,95 [ISBN 978‑3‑11‑060501‑3]
  33. Christian Th. Müller, Jenseits der Materialschlacht. Der Erste Weltkrieg als Bewegungskrieg, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2018, VI, 297 S., EUR 39,90 [ISBN 978‑3‑506‑77870‑3]
  34. Holger Afflerbach, Auf Messers Schneide. Wie das Deutsche Reich den Ersten Weltkrieg verlor, München: C. H. Beck 2018, 664 S., EUR 29,95 [ISBN 978‑3‑406‑71969‑1]
  35. Monika Gibas und Ulrike Krauße, Jüdische Soldaten Magdeburgs. Regionalgeschichtliche Aspekte des Ersten Weltkrieges, Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag 2018, 94 S., EUR 10,00 [ISBN 978‑3‑96311‑028‑3]
  36. Das Kriegsgefangenenlager Amberg-Kümmersbruck im Ersten Weltkrieg. Begleitband zur Ausstellung in Zusammenarbeit von Staatsarchiv Amberg, Stadtarchiv Amberg, Gemeinde Kümmersbruck und Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern. Hrsg. vom Kultur-Schloss Theuern, Red.: Maria Rita Sagstetter [u. a.], Kümmersbruck: Kultur-Schloss Theuern 2017, 228 S. (= Schriftenreihe des Bergbau- und Industriemuseums Ostbayern – Kultur-Schloss Theuern, 56), EUR 22,00 [ISBN 978‑3‑925690‑31‑0]
  37. Philosophers at the Front. Phenomenology and the First World War. Ed. by Nicolas de Warren and Thomas Vongehr, Leuven: Leuven University Press 2017, 285 S., EUR 49,50 [ISBN 978‑94‑6270‑121‑2]
  38. Sebastian Steiner, Unter Kriegsrecht. Die schweizerische Militärjustiz 1914–1921, Zürich: Chronos 2018, 472 S. (= Die Schweiz im Ersten Weltkrieg/La Suisse pendant la Première Guerre mondiale, 4), EUR 68,00 [ISBN 978‑3‑0340‑1479‑3]
  39. Ignaz Miller, 1918 – der Weg zum Frieden. Europa und das Ende des Ersten Weltkriegs, Zürich: NZZ Libro 2019, 459 S., EUR 39,00 [ISBN 978‑3‑03810‑372‑1]
  40. 1919–1945
  41. Stephen A. Smith, Revolution in Russland. Das Zarenreich in der Krise 1890–1928. Aus dem Engl. von Michael Haupt, Darmstadt: Zabern 2017, 496 S., EUR 39,95 [ISBN 978‑3‑8053‑5068‑6]
  42. Wolfgang Templin, Der Kampf um Polen. Die abenteuerliche Geschichte der Zweiten Polnischen Republik 1918–1939, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2018, 254 S., EUR 39,90 [ISBN 978‑3‑506‑78757‑6]
  43. Volker Koop, Hitlers Griff nach Afrika. Kolonialpolitik im Dritten Reich, Bonn: Dietz 2018, 213 S., EUR 24,00 [ISBN 978‑3‑8012‑0538‑6]
  44. Dennis Egginger-Gonzalez, Der Rote Stoßtrupp. Eine frühe linkssozialistische Widerstandsgruppe gegen den Nationalsozialismus, Berlin: Lukas 2018, 794 S., EUR 34,90 [ISBN 978‑3‑86732‑274‑4]
  45. Nicholas John Williams, An »Evil Year in Exile«? The Evacuation of the Franco-German Border Areas in 1939 under Democratic and Totalitarian Conditions, Berlin: Metropol 2018, 612 S. (= Evakuierungen im Zeitalter der Weltkriege/Évacuations à l’ère des Guerres mondiales/Evacuations in the Age of World Wars, 2), EUR 39,00 [ISBN 978‑3‑86331‑368‑5]
  46. Kristian Gancer [= Christian Ganzer] [u. a.], Brest, leto 1941 g. Dokumenty, Materialy, Fotografii, Smolensk: Inbelkul’t 2017, 728 S., RUB 1355,00 [ISBN 978‑5‑00076‑037‑6]
  47. Alexander Querengässer, El Alamein 1942. Materialschlacht in Nordafrika, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2019, 266 S. (= Schlachten – Stationen der Weltgeschichte), EUR 29,90 [ISBN 978‑3‑506‑78912‑9]
  48. Nach Stalingrad. Walther von Seydlitz’ Feldpostbriefe und Kriegsgefangenenpost 1939–1955. Hrsg. von Torsten Diedrich und Jens Ebert im Auftrag des ZMSBw, 2. überarb. Aufl., Göttingen: Wallstein 2018, 427 S., EUR 24,90 [ISBN 978-3-8353-3190-7]
  49. Thomas Karlauf, Stauffenberg. Porträt eines Attentäters, München: Blessing 2019, 367 S., EUR 24,00 [ISBN 978‑3‑89667‑411‑1]
  50. Linda von Keyserlingk-Rehbein, Nur eine »ganz kleine Clicque«? Die NS-Ermittlungen über das Netzwerk vom 20. Juli 1944, Berlin: Lukas 2018, 707 S. (= Schriften der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Reihe A: Analysen und Darstellungen, 12), EUR 34,90 [ISBN 978‑3‑86732‑303‑1]
  51. Jakob Knab, Ich schweige nicht. Hans Scholl und die Weiße Rose, Darmstadt: Theiss 2018, 264 S., EUR 24,95 [ISBN 978‑3‑8062‑3748‑1]
  52. Sven Deppisch, Täter auf der Schulbank. Die Offiziersausbildung der Ordnungspolizei und der Holocaust, Marburg, Tectum 2017, 672 S. (= Veröffentlichungen des Bayerischen Polizeimuseums, 2), EUR 39,95 [ISBN 978‑3‑8288‑4050‑8] Hans-Christian Harten, Die weltanschauliche Schulung der Polizei im Nationalsozialismus, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2018, 668 S., EUR 89,00 [ISBN 978‑3‑506‑78836‑8]
  53. Klaus-Jürgen Bremm, Die Waffen-SS. Hitlers überschätzte Prätorianer, Darmstadt: Theiss 2018, 362 S., EUR 24,95 [ISBN 978‑3‑8062‑3793‑1]
  54. Falk Breuer und Walter Waiss, Heinrich Sannemann. Ein Jagdfliegerleben in Berichten, Dokumenten, Fotos, Aachen: Helios 2018, 248 S., EUR 39,80 [ISBN 978‑3‑86933‑218‑5]
  55. Christian König und Axel Kleckers, Das große Bordflugzeug. Arado AR 95 und Heinkel He 114, Aachen: Helios 2018, 148 S., EUR 34,50 [ISBN 978‑3‑86933‑215‑4]
  56. The 10 Cent War. Comic Books, Propaganda, and World War II. Ed. by Trischa Goodnow and James J. Kimble, Jackson, MS: University Press of Mississippi 2017, IX, 256 S., $ 30.00 [ISBN 978‑1‑4968‑1848‑5]
  57. Nach 1945
  58. Victor Mauer, Brückenbauer. Großbritannien, die deutsche Frage und die Blockade Berlins 1948–1949, Berlin [u. a.]: De Gruyter Oldenbourg 2018, 573 S. (= Veröffentlichungen des Deutschen Historischen Instituts London/Publications of the German Historical Institute London, 80), EUR 69,95 [ISBN 978‑3‑11‑058442‑4]
  59. Philipp Gassert, Bewegte Gesellschaft. Deutsche Protestgeschichte seit 1945, Stuttgart: Kohlhammer 2018, 308 S. (= Zeitgeschichte aktuell), EUR 25,00 [ISBN 978‑3‑17‑029270‑3]
  60. Jost Dülffer, Geheimdienst in der Krise. Der BND in den 1960er-Jahren, Berlin: Ch. Links 2018, 672 S. (= Veröffentlichungen der Unabhängigen Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des Bundesnachrichtendienstes 1945–1968, 8), EUR 50,00 [ISBN 978‑3‑96289‑005‑6]
  61. Florian Reichenberger, Der gedachte Krieg. Vom Wandel der Kriegsbilder in der militärischen Führung der Bundeswehr im Zeitalter des Ost-West-Konflikts, Berlin [u. a.]: De Gruyter Oldenbourg 2018, XI, 498 S. (= Sicherheitspolitik und Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland, 13), EUR 49,95 [ISBN 978‑3‑11‑046260‑9]
  62. Rüdiger Wenzke, Wo stehen unsere Truppen? NVA und Bundeswehr in der ČSSR-Krise 1968, Berlin: Ch. Links 2018, VIII, 595 S. (= Militärgeschichte der DDR, 26), EUR 55,00 [ISBN 978‑3‑96289‑026‑1]
  63. DDR-Spionage. Von Albanien bis Grossbritannien. Hrsg. von Helmut Müller-Enbergs und Thomas Wegener Friis, Frankfurt a. M.: Verlag für Polizeiwissenschaft 2018, 320 S. (= Analysen zu Sicherheitsfragen, 6), EUR 34,90 [ISBN 978‑3‑86676‑535‑1]
  64. Siegfried Lautsch, Grundzüge des operativen Denkens in der NATO. Ein zeitgeschichtlicher Rückblick auf die 1980er-Jahre und Ausblick, 2., erw. Aufl., Berlin: Miles 2018, 327 S., EUR 24,80 [ISBN 978‑3‑945861‑58‑5]
  65. Tobias Wunschik, Knastware für den Klassenfeind. Häftlingsarbeit in der DDR, der Ost-West-Handel und die Staatssicherheit (1970–1989), Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2014, 363 S. (= Analysen und Dokumente, 37), EUR 29,99, [ISBN 978‑3‑525‑35080‑5]
  66. Tradition in der Bundeswehr. Zum Erbe des deutschen Soldaten und zur Umsetzung des neuen Traditionserlasses. Hrsg. von Donald Abenheim und Uwe Hartmann, Berlin: Miles 2018, 312 S., EUR 29,80 [ISBN 978‑3‑945861‑75‑2]
  67. Paweł Machcewicz, Der umkämpfte Krieg. Das Museum des Zweiten Weltkriegs in Danzig. Entstehung und Streit. Aus dem Poln. übers. von Peter Oliver Loew, Wiesbaden: Harrassowitz 2018, XII, 253 S. (= Polnische Profile, 5), EUR 22,90 [ISBN 978‑3‑447‑11035‑8]
  68. Expeditionary Police Advising and Militarization. Building Security in a Fractured World. Ed. by Donald Stoker and Edward B. Westermann, Solihull: Helion 2018, XI, 347 S. (= Military History Series, 3), £ 35.00 [ISBN 978‑1‑911512‑86‑8]
  69. Andreas Herberg-Rothe and Key-young Son, Order Wars and Floating Balance. How the Rising Powers Are Reshaping Our Worldview in the Twenty-First Century, London, New York: Routledge 2018, XVI, 238 S. (= Routledge Advances in International Relations and Global Politics, 133), £ 105.00 [ISBN 978‑1‑138-05710‑4]
  70. Special Operations Forces in the 21st Century. Perspectives from the Social Sciences. Ed. by Jessica Glicken Turnley, Kobi Michael and Eyal Ben-Ari, London, New York: Routledge 2018, XIV, 312 S. (= Cass Military Studies), £ 105.00 [ISBN 978‑1‑138‑63262‑2]
  71. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  72. Gesamtinhaltsverzeichnis 2019
Downloaded on 25.1.2026 from https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/mgzs-2019-0102/html
Scroll to top button