Home History Günter Müchler, Napoleon. Revolutionär auf dem Kaiserthron, Darmstadt: Theiss 2019, 623 S., EUR 24,00 [ISBN 978‑3‑8062‑3917‑1]
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Günter Müchler, Napoleon. Revolutionär auf dem Kaiserthron, Darmstadt: Theiss 2019, 623 S., EUR 24,00 [ISBN 978‑3‑8062‑3917‑1]

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Published/Copyright: November 14, 2019
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Günter Müchler, Napoleon. Revolutionär auf dem Kaiserthron, Darmstadt: Theiss 2019, 623 S., EUR 24,00 [ISBN 978‑3‑8062‑3917‑1]


Günter Müchler, studierter Historiker und bis 2011 Programmdirektor des »Deutschlandradios«, ist einer der führenden deutschen Napoleon-Experten. 2012 veröffentlichte er »1813. Napoleon, Metternich und das weltgeschichtliche Duell von Dresden« über die mehr als achtstündige Unterredung der beiden am 26. Juni 1813 im Palais Marcolini, 2014 »Napoleons hundert Tage. Eine Geschichte von Versuchung und Verrat« und 2017 »Napoleons Sohn. Biographie eines ungelebten Lebens«. Davon profitiert seine jetzige Napoleon-Biografie. Sie ist glänzend komponiert und erzählt, ein wirkliches Lesevergnügen. Müchler hat die meisterhafte Fähigkeit, treffsichere Quellenzitate zu wählen und damit Situationen und Charaktere zu illustrieren. Auch Napoleon kommt so ausführlich zu Wort und zeigt sich als geistreicher und lakonischer Kommentator. Seine Familie hingegen erscheint als raffgierig und unwürdig.

Müchler ist Napoleon kongenial, der ein Meister der PR war. Man ist nicht erstaunt, dass Napoleon als junger Mann zeitweise eine literarische Karriere plante (S. 40). In einer seiner Schriften schrieb er: »Nur wenige Könige hätten es verdient, nicht abgesetzt zu werden« (S. 62). Ursprünglich war er korsischer Nationalist und hoffte, die Insel von der französischen Herrschaft zu befreien. Als er die Militärschule in Frankreich besuchte, musste er erstmal Französisch lernen. Dort wurde auch Deutsch unterrichtet, weil man das preußische Militärwesen für überlegen ansah. Immer wieder war er als junger Mann in die korsischen Wirren verstrickt. Letztendlich ging er nach Frankreich zurück, weil er auf sein Offiziersgehalt angewiesen war. Die Armeebulletins zeigen sein literarisches und rhetorisches Talent. Mitunter setzte Napoleon die Mitteilungen an die Armee, mit denen er nicht nur mit den einfachen Soldaten, sondern auch mit Frankreich und Europa kommunizierte, ein wie heute US-Präsident Donald Trump Twitter. Wiederholt erfuhren jahrhundertealte Dynastien durch die Bulletins, dass sie abgesetzt seien. So konnte Ferdinand IV. in der Proklamation vom 27. Dezember 1805 lesen: »Die Dynastie von Neapel hat aufgehört zu regieren« (S. 281). 1806 teilte Napoleon der Armee mit, »das Haus Hessen-Kassel hat zu regieren aufgehört« (S. 323).

Bei all seinen Unternehmungen halfen Napoleon sein phänomenales Gedächtnis und eine schon von Zeitgenossen bewunderte Konzentrationsfähigkeit. Bei ihm, so hat er einmal erklärt, ordneten sich die Gegenstände wie die Schubladen eines Schrankes. »Wenn ich eine Angelegenheit unterbrechen will, schließe ich ihr Fach und öffne das einer anderen. Wenn ich schlafen will, schließe ich alle Fächer und schlafe ein« (S. 437). Napoleon schlief selten länger als sechs Stunden, und diese nicht am Stück, sondern in »Portionen«. Für die Nahrungsaufnahme reichten ihm in der Regel zehn Minuten. Dabei war er seit seiner Jugend stets kränklich, letztendlich starb er, wie schon sein Vater, an Magenkrebs. Seine Größe war mit 168 cm beträchtlicher als jene von Friedrich dem Großen mit 162 cm (S. 220).

Schon 1794 hatte Napoleon seine grundlegende militärische Strategie entwickelt. »Bei der großen Kriegführung gelten dieselben Gesetze wie bei der Belagerung von Festungen: alle Kräfte an einer Stelle einsetzen. Ist die Bresche geschlagen, dann ist das Gleichgewicht gestört, alles Weitere erübrigt sich, und die Festung kann eingenommen werden« (S. 70).

Müchlers Ausführungen zum Untergang des alten deutschen Reiches wiederholen die Klischees der borussisch-kleindeutschen Geschichtsschreibung und sind weit hinter dem Stand der Forschung zurück. Hier taucht der letzte Reichserzkanzler, Karl Theodor von Dalberg, als Reichsverräter auf, das Reich sei »sang‑ und klanglos« untergegangen (S. 284 f., 578). Längst ist bekannt, dass das Ende des Reiches 1806 von den Deutschen als Katastrophe erlebt wurde. Wie viele Darstellungen, die das Ende des Alten Reiches berühren, zitiert auch Müchler Goethes Tagebucheintrag vom 7. August 1806, der »Zwiespalt des Bedienten und Kutschers auf dem Bocke« habe die Reisegesellschaft »mehr in Leidenschaft versetzt als die Spaltung des Römischen Reichs«. Das Zitat ist jedoch vollkommen aus dem Kontext gerissen. Der Satz lädt – ähnlich wie Goethes Satz zur Kanonade von Valmy – zum Zitat ein. Wenn man den Hintergrund dieses Goethezitates jedoch ausleuchtet, offenbart sich, dass durch den Streit zwischen dem Postillion und Goethes Diener auf dem Führerbock der großen Reisekutsche für die ganze Reisegesellschaft eine lebensbedrohliche Situation entstanden war. Nur diese dramatische Erfahrung vermochte punktuell das alles beherrschende Thema, die aktuelle politische Lage in den Hintergrund zu drängen. Wenn man Goethes Tagebucheintragungen vor und nach dem 7. August 1806 berücksichtigt, zeigt sich, dass die Reisegesellschaft sich vielmehr intensiv mit der Auflösung des Reiches beschäftigte. Auch in Goethes Korrespondenz bildet der Zusammenbruch des Reiches bis zum Ausbruch des Preußisch-Französischen Krieges Mitte Oktober 1806 einen Hauptgegenstand. Das Goethe-Zitat illustriert also keineswegs die typische Reaktion der zeitgenössischen Deutschen auf den Zusammenbruch des Reiches.

Beeindruckend ist Napoleons Selbsterkenntnis: »Die Wahrheit ist, dass ich niemals ganz Herr meiner Bewegungen war. Ich habe Pläne gehabt, aber niemals die Freiheit, sie auszuführen [...] Immer war ich durch die Umstände bestimmt« (S. 11). »Wenn man immer an die Menschlichkeit denkt, ausschließlich an die Menschlichkeit, kann man nicht Krieg führen« (S. 184). »Mein Ruhm«, wird er am Ende seiner Tage sagen, »beruht nicht auf den 40 gewonnenen Schlachten und darauf, dass ich den Königen, die es gewagt haben, dem französischen Volk zu verbieten, seine Regierungsform zu ändern, meinen Willen diktiert habe. Waterloo wird die Erinnerung an diese Siege auswischen, so wie der letzte Akt alle vorangegangenen vergessen macht. Doch was nichts auslöschen kann, was ewig bleiben wird, ist mein Code Civil« (S. 204). Seine Kriege bezeichnete bereits Napoleon als europäische »Bürgerkriege« (S. 289). Der erste Krieg, den er selbst anfing, war der gegen Spanien. Die Kontinentalsperre, ausgelöst durch die britische Blockade französischer Häfen, führte ab 1806 zu einem Handelskrieg, der beiden Seiten erheblichen wirtschaftlichen Schaden zufügte. Die britischen Kriegsverluste bis 1815 betrugen lediglich 50 000 Mann (S. 85). Als die Feldzüge sich immer weiter von Frankreich entfernten, erhielten die Soldaten Napoleons monatelang keinen Sold, um sie so auch von der Desertation abzuhalten (S. 307). Zudem wirkte die Zollgrenze zwischen Frankreich und dem Grand Empire, auch in den von Napoleoniden regierten Musterstaaten, fatal. »Mein Prinzip ist, Frankreich zuerst« (S. 391).

Vor St. Helena schwieg Napoleon zur Finalität seiner Politik. Sein Universalreich war ein »Produkt der Umstände« (S. 385). Wie Friedrich II. im Siebenjährigen Krieg trug Napoleon seit 1812 eine Phiole mit Gift um den Hals, um sich der Gefangennahme durch Selbstmord zu entziehen (S. 425). Am 21. März 1814 suchte er den Tod auf dem Schlachtfeld von Arcis-sur-Aube (S. 482). Nach seiner ersten Abdankung 1814 machte er von der Phiole Gebrauch, aber das alte Gift wirkte nicht mehr (S. 491). Als er sich 1815 nach Elba begab, war die Stimmung in Frankreich dermaßen antinapoleonisch, dass er sich in einer österreichischen Uniform verstecken musste (S. 493).

Schon während des Konsulats setzte die »Purpurisierung der Republik« (S. 232) ein. 1804 hieß es dann im Beschluss des Senates: »Die Regierung der Republik wird einem Kaiser anvertraut«, in der Proklamation, der Erste Konsul erhalte die Kaiserwürde »zum Ruhm und Glück der Republik«, und auf den Münzen stand fortan »République française, Napoléon empereur« (S. 249 f.). Sein offizieller Titel war nun »Napoleon, von Gottes Gnaden und aufgrund der Verfassung der Republik, Kaiser der Franzosen« (S. 258). Der Kongress von Erfurt 1808, auf dem sich Napoleon und Alexander I. trafen, wirkt mit 20 000 Gästen wie ein Vorspiel zum Wiener Kongress (S. 343).

Manche Bewertungen Günter Müchlers laden zur Diskussion ein: »Er ist weder ein Tyrann noch ein Massenmörder« (S. 224). Die Kriege von 1792 bis 1815 forderten jedoch bis zu vier Millionen Opfer. 1813 schleuderte Napoleon im Palais Marcolini Metternich entgegen: »Ein Mann wie ich scheißt auf das Leben von einer Million Menschen« (S. 464).

Published Online: 2019-11-14
Published in Print: 2019-11-05

© 2019 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston

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  1. Frontmatter
  2. Frontmatter
  3. Editorial
  4. Nachruf
  5. Aufsatz
  6. Zur Lage der Zivilbewohner in Festungsstädten beim Kriegsausbruch 1914: Kommunale Vorsorge für den Unterhalt und behördliche Zwangsmaßnahmen
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  8. Propagandisten des k.u.k. Vielvölkerreiches: Österreichisch-ungarische Soldaten im Osmanischen Reich während des Ersten Weltkrieges
  9. Nachrichten aus der Forschung
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  11. »Blicke auf die Revolution 1918/19«
  12. »Comparing Militaries in the Long 19th Century«
  13. »Gewalt und Heldentum«
  14. Buchbesprechungen Allgemeines
  15. Gewaltgemeinschaften in der Geschichte. Entstehung, Kohäsionskraft und Zerfall. Hrsg. von Winfried Speitkamp, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2017, 276 S., EUR 60,00 [ISBN 978‑3‑525‑30116‑6]
  16. Jeremy Black, Combined Operations. A Global History of Amphibious and Airborne Warfare, Lanham, MD [u. a.]: Rowman & Littlefield 2018, XIV, 247 S., $ 35.00 [ISBN 978‑1‑4422‑7693‑2]
  17. Manfried Rauchensteiner, Unter Beobachtung. Österreich seit 1918, Wien [u. a.]: Böhlau 2017, 628 S., EUR 29,00 [ISBN 978-3-205-20500-5]
  18. Friederike Neumann, Schreiben im Geschichtsstudium, Opladen, Toronto: Budrich Verlag 2018, 111 S. (= utb. Schreiben im Studium, 5), EUR 12,99 [ISBN 978‑3‑8252‑4843‑7]
  19. Frühe Neuzeit
  20. Herfried Münkler, Der Dreißigjährige Krieg. Europäische Katastrophe, deutsches Trauma 1618–1648, Berlin: Rowohlt 2017, 975 S., EUR 39,95 [ISBN 978‑3‑87134‑813‑6]
  21. Menschen im Krieg. Die Oberpfalz 1618 bis 1648. Eine Ausstellung des Staatsarchivs Amberg. Hrsg. von der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns, München: Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns 2018, 92 S. (= Staatliche Archive Bayerns. Kleine Ausstellungen, 58), EUR 4,00 [ISBN 978‑3‑938831‑85‑4]
  22. Zeichen und Medien des Militärischen am Fürstenhof in Europa. Hrsg. von Matthias Müller und Peter-Michael Hahn, Berlin: Lukas 2017, 240 S. (= Schriften zur Residenzkultur, 10), EUR 36,00 [ISBN 978‑3‑86732‑251‑5]
  23. Marcus Warnke, Logistik und friderizianische Kriegsführung. Eine Studie zur Verteilung, Mobilisierung und Wirkmächtigkeit militärisch relevanter Ressourcen im Siebenjährigen Krieg am Beispiel des Jahres 1757, Berlin: Duncker & Humblot 2018, 696 S. (= Quellen und Forschungen zur Brandenburgischen und Preußischen Geschichte, 50), EUR 139,90 [ISBN 978‑3‑428‑15371‑8]
  24. Brian L. Davies, The Russo-Turkish War, 1768–1774. Catherine II and the Ottoman Empire, London [u. a.]: Bloomsbury 2016, X, 328 S., £ 25.99 [ISBN 978‑1‑4725‑0801‑0]
  25. 1789–1870
  26. Günter Müchler, Napoleon. Revolutionär auf dem Kaiserthron, Darmstadt: Theiss 2019, 623 S., EUR 24,00 [ISBN 978‑3‑8062‑3917‑1]
  27. Hideaki Suzuki, Slave Trade Profiteers in the Western Indian Ocean. Suppression and Resistance in the Nineteenth Century, London: Palgrave Macmillan 2017, XIII, 224 S., EUR 74,96 [ISBN 978‑3‑319‑59803‑1]
  28. Buchbesprechungen, 1871–1918
  29. Matthias Häussler, Der Genozid an den Herero. Krieg, Emotion und extreme Gewalt in »Deutsch-Südwestafrika«, Weilerswist: Velbrück 2018, 348 S., EUR 38,90 [ISBN 978‑3‑95832‑164‑9]
  30. Handbuch einer transnationalen Geschichte Ostmitteleuropas, Bd 1: Von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ersten Weltkrieg. Hrsg. von Frank Hadler und Matthias Middell, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2017, 685 S. (= Transnationale Geschichte, 6), EUR 75,00 [ISBN 978‑3‑525‑30173‑9]
  31. Vor dem Sprung ins Dunkle. Die militärische Debatte über den Krieg der Zukunft 1880–1914. Hrsg. von Stig Förster, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2016, 406 S. (= Krieg in der Geschichte, 92), EUR 54,00 [ISBN 978‑3‑506‑78266‑3]
  32. Geheimdienst und Propaganda im Ersten Weltkrieg. Die Aufzeichnungen von Oberst Walter Nicolai 1914 bis 1918. Im Auftrag des ZMSBw hrsg. von Michael Epkenhans [u. a.], Berlin [u. a.]: De Gruyter Oldenbourg 2018, X, 667 S. (= Zeitalter der Weltkriege, 18), EUR 64,95 [ISBN 978‑3‑11‑060501‑3]
  33. Christian Th. Müller, Jenseits der Materialschlacht. Der Erste Weltkrieg als Bewegungskrieg, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2018, VI, 297 S., EUR 39,90 [ISBN 978‑3‑506‑77870‑3]
  34. Holger Afflerbach, Auf Messers Schneide. Wie das Deutsche Reich den Ersten Weltkrieg verlor, München: C. H. Beck 2018, 664 S., EUR 29,95 [ISBN 978‑3‑406‑71969‑1]
  35. Monika Gibas und Ulrike Krauße, Jüdische Soldaten Magdeburgs. Regionalgeschichtliche Aspekte des Ersten Weltkrieges, Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag 2018, 94 S., EUR 10,00 [ISBN 978‑3‑96311‑028‑3]
  36. Das Kriegsgefangenenlager Amberg-Kümmersbruck im Ersten Weltkrieg. Begleitband zur Ausstellung in Zusammenarbeit von Staatsarchiv Amberg, Stadtarchiv Amberg, Gemeinde Kümmersbruck und Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern. Hrsg. vom Kultur-Schloss Theuern, Red.: Maria Rita Sagstetter [u. a.], Kümmersbruck: Kultur-Schloss Theuern 2017, 228 S. (= Schriftenreihe des Bergbau- und Industriemuseums Ostbayern – Kultur-Schloss Theuern, 56), EUR 22,00 [ISBN 978‑3‑925690‑31‑0]
  37. Philosophers at the Front. Phenomenology and the First World War. Ed. by Nicolas de Warren and Thomas Vongehr, Leuven: Leuven University Press 2017, 285 S., EUR 49,50 [ISBN 978‑94‑6270‑121‑2]
  38. Sebastian Steiner, Unter Kriegsrecht. Die schweizerische Militärjustiz 1914–1921, Zürich: Chronos 2018, 472 S. (= Die Schweiz im Ersten Weltkrieg/La Suisse pendant la Première Guerre mondiale, 4), EUR 68,00 [ISBN 978‑3‑0340‑1479‑3]
  39. Ignaz Miller, 1918 – der Weg zum Frieden. Europa und das Ende des Ersten Weltkriegs, Zürich: NZZ Libro 2019, 459 S., EUR 39,00 [ISBN 978‑3‑03810‑372‑1]
  40. 1919–1945
  41. Stephen A. Smith, Revolution in Russland. Das Zarenreich in der Krise 1890–1928. Aus dem Engl. von Michael Haupt, Darmstadt: Zabern 2017, 496 S., EUR 39,95 [ISBN 978‑3‑8053‑5068‑6]
  42. Wolfgang Templin, Der Kampf um Polen. Die abenteuerliche Geschichte der Zweiten Polnischen Republik 1918–1939, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2018, 254 S., EUR 39,90 [ISBN 978‑3‑506‑78757‑6]
  43. Volker Koop, Hitlers Griff nach Afrika. Kolonialpolitik im Dritten Reich, Bonn: Dietz 2018, 213 S., EUR 24,00 [ISBN 978‑3‑8012‑0538‑6]
  44. Dennis Egginger-Gonzalez, Der Rote Stoßtrupp. Eine frühe linkssozialistische Widerstandsgruppe gegen den Nationalsozialismus, Berlin: Lukas 2018, 794 S., EUR 34,90 [ISBN 978‑3‑86732‑274‑4]
  45. Nicholas John Williams, An »Evil Year in Exile«? The Evacuation of the Franco-German Border Areas in 1939 under Democratic and Totalitarian Conditions, Berlin: Metropol 2018, 612 S. (= Evakuierungen im Zeitalter der Weltkriege/Évacuations à l’ère des Guerres mondiales/Evacuations in the Age of World Wars, 2), EUR 39,00 [ISBN 978‑3‑86331‑368‑5]
  46. Kristian Gancer [= Christian Ganzer] [u. a.], Brest, leto 1941 g. Dokumenty, Materialy, Fotografii, Smolensk: Inbelkul’t 2017, 728 S., RUB 1355,00 [ISBN 978‑5‑00076‑037‑6]
  47. Alexander Querengässer, El Alamein 1942. Materialschlacht in Nordafrika, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2019, 266 S. (= Schlachten – Stationen der Weltgeschichte), EUR 29,90 [ISBN 978‑3‑506‑78912‑9]
  48. Nach Stalingrad. Walther von Seydlitz’ Feldpostbriefe und Kriegsgefangenenpost 1939–1955. Hrsg. von Torsten Diedrich und Jens Ebert im Auftrag des ZMSBw, 2. überarb. Aufl., Göttingen: Wallstein 2018, 427 S., EUR 24,90 [ISBN 978-3-8353-3190-7]
  49. Thomas Karlauf, Stauffenberg. Porträt eines Attentäters, München: Blessing 2019, 367 S., EUR 24,00 [ISBN 978‑3‑89667‑411‑1]
  50. Linda von Keyserlingk-Rehbein, Nur eine »ganz kleine Clicque«? Die NS-Ermittlungen über das Netzwerk vom 20. Juli 1944, Berlin: Lukas 2018, 707 S. (= Schriften der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Reihe A: Analysen und Darstellungen, 12), EUR 34,90 [ISBN 978‑3‑86732‑303‑1]
  51. Jakob Knab, Ich schweige nicht. Hans Scholl und die Weiße Rose, Darmstadt: Theiss 2018, 264 S., EUR 24,95 [ISBN 978‑3‑8062‑3748‑1]
  52. Sven Deppisch, Täter auf der Schulbank. Die Offiziersausbildung der Ordnungspolizei und der Holocaust, Marburg, Tectum 2017, 672 S. (= Veröffentlichungen des Bayerischen Polizeimuseums, 2), EUR 39,95 [ISBN 978‑3‑8288‑4050‑8] Hans-Christian Harten, Die weltanschauliche Schulung der Polizei im Nationalsozialismus, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2018, 668 S., EUR 89,00 [ISBN 978‑3‑506‑78836‑8]
  53. Klaus-Jürgen Bremm, Die Waffen-SS. Hitlers überschätzte Prätorianer, Darmstadt: Theiss 2018, 362 S., EUR 24,95 [ISBN 978‑3‑8062‑3793‑1]
  54. Falk Breuer und Walter Waiss, Heinrich Sannemann. Ein Jagdfliegerleben in Berichten, Dokumenten, Fotos, Aachen: Helios 2018, 248 S., EUR 39,80 [ISBN 978‑3‑86933‑218‑5]
  55. Christian König und Axel Kleckers, Das große Bordflugzeug. Arado AR 95 und Heinkel He 114, Aachen: Helios 2018, 148 S., EUR 34,50 [ISBN 978‑3‑86933‑215‑4]
  56. The 10 Cent War. Comic Books, Propaganda, and World War II. Ed. by Trischa Goodnow and James J. Kimble, Jackson, MS: University Press of Mississippi 2017, IX, 256 S., $ 30.00 [ISBN 978‑1‑4968‑1848‑5]
  57. Nach 1945
  58. Victor Mauer, Brückenbauer. Großbritannien, die deutsche Frage und die Blockade Berlins 1948–1949, Berlin [u. a.]: De Gruyter Oldenbourg 2018, 573 S. (= Veröffentlichungen des Deutschen Historischen Instituts London/Publications of the German Historical Institute London, 80), EUR 69,95 [ISBN 978‑3‑11‑058442‑4]
  59. Philipp Gassert, Bewegte Gesellschaft. Deutsche Protestgeschichte seit 1945, Stuttgart: Kohlhammer 2018, 308 S. (= Zeitgeschichte aktuell), EUR 25,00 [ISBN 978‑3‑17‑029270‑3]
  60. Jost Dülffer, Geheimdienst in der Krise. Der BND in den 1960er-Jahren, Berlin: Ch. Links 2018, 672 S. (= Veröffentlichungen der Unabhängigen Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des Bundesnachrichtendienstes 1945–1968, 8), EUR 50,00 [ISBN 978‑3‑96289‑005‑6]
  61. Florian Reichenberger, Der gedachte Krieg. Vom Wandel der Kriegsbilder in der militärischen Führung der Bundeswehr im Zeitalter des Ost-West-Konflikts, Berlin [u. a.]: De Gruyter Oldenbourg 2018, XI, 498 S. (= Sicherheitspolitik und Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland, 13), EUR 49,95 [ISBN 978‑3‑11‑046260‑9]
  62. Rüdiger Wenzke, Wo stehen unsere Truppen? NVA und Bundeswehr in der ČSSR-Krise 1968, Berlin: Ch. Links 2018, VIII, 595 S. (= Militärgeschichte der DDR, 26), EUR 55,00 [ISBN 978‑3‑96289‑026‑1]
  63. DDR-Spionage. Von Albanien bis Grossbritannien. Hrsg. von Helmut Müller-Enbergs und Thomas Wegener Friis, Frankfurt a. M.: Verlag für Polizeiwissenschaft 2018, 320 S. (= Analysen zu Sicherheitsfragen, 6), EUR 34,90 [ISBN 978‑3‑86676‑535‑1]
  64. Siegfried Lautsch, Grundzüge des operativen Denkens in der NATO. Ein zeitgeschichtlicher Rückblick auf die 1980er-Jahre und Ausblick, 2., erw. Aufl., Berlin: Miles 2018, 327 S., EUR 24,80 [ISBN 978‑3‑945861‑58‑5]
  65. Tobias Wunschik, Knastware für den Klassenfeind. Häftlingsarbeit in der DDR, der Ost-West-Handel und die Staatssicherheit (1970–1989), Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2014, 363 S. (= Analysen und Dokumente, 37), EUR 29,99, [ISBN 978‑3‑525‑35080‑5]
  66. Tradition in der Bundeswehr. Zum Erbe des deutschen Soldaten und zur Umsetzung des neuen Traditionserlasses. Hrsg. von Donald Abenheim und Uwe Hartmann, Berlin: Miles 2018, 312 S., EUR 29,80 [ISBN 978‑3‑945861‑75‑2]
  67. Paweł Machcewicz, Der umkämpfte Krieg. Das Museum des Zweiten Weltkriegs in Danzig. Entstehung und Streit. Aus dem Poln. übers. von Peter Oliver Loew, Wiesbaden: Harrassowitz 2018, XII, 253 S. (= Polnische Profile, 5), EUR 22,90 [ISBN 978‑3‑447‑11035‑8]
  68. Expeditionary Police Advising and Militarization. Building Security in a Fractured World. Ed. by Donald Stoker and Edward B. Westermann, Solihull: Helion 2018, XI, 347 S. (= Military History Series, 3), £ 35.00 [ISBN 978‑1‑911512‑86‑8]
  69. Andreas Herberg-Rothe and Key-young Son, Order Wars and Floating Balance. How the Rising Powers Are Reshaping Our Worldview in the Twenty-First Century, London, New York: Routledge 2018, XVI, 238 S. (= Routledge Advances in International Relations and Global Politics, 133), £ 105.00 [ISBN 978‑1‑138-05710‑4]
  70. Special Operations Forces in the 21st Century. Perspectives from the Social Sciences. Ed. by Jessica Glicken Turnley, Kobi Michael and Eyal Ben-Ari, London, New York: Routledge 2018, XIV, 312 S. (= Cass Military Studies), £ 105.00 [ISBN 978‑1‑138‑63262‑2]
  71. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  72. Gesamtinhaltsverzeichnis 2019
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