Home History Marcus Warnke, Logistik und friderizianische Kriegsführung. Eine Studie zur Verteilung, Mobilisierung und Wirkmächtigkeit militärisch relevanter Ressourcen im Siebenjährigen Krieg am Beispiel des Jahres 1757, Berlin: Duncker & Humblot 2018, 696 S. (= Quellen und Forschungen zur Brandenburgischen und Preußischen Geschichte, 50), EUR 139,90 [ISBN 978‑3‑428‑15371‑8]
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Marcus Warnke, Logistik und friderizianische Kriegsführung. Eine Studie zur Verteilung, Mobilisierung und Wirkmächtigkeit militärisch relevanter Ressourcen im Siebenjährigen Krieg am Beispiel des Jahres 1757, Berlin: Duncker & Humblot 2018, 696 S. (= Quellen und Forschungen zur Brandenburgischen und Preußischen Geschichte, 50), EUR 139,90 [ISBN 978‑3‑428‑15371‑8]

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Published/Copyright: November 14, 2019
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Marcus Warnke, Logistik und friderizianische Kriegsführung. Eine Studie zur Verteilung, Mobilisierung und Wirkmächtigkeit militärisch relevanter Ressourcen im Siebenjährigen Krieg am Beispiel des Jahres 1757, Berlin: Duncker & Humblot 2018, 696 S. (= Quellen und Forschungen zur Brandenburgischen und Preußischen Geschichte, 50), EUR 139,90 [ISBN 978‑3‑428‑15371‑8]


Die Praxis der militärischen Logistik, die Kunst des »Nährens der Operationen«, gehört nicht nur innerhalb der Militärgeschichte zu den eher vernachlässigten Themenfeldern, auch militärische Praktiker haben lange Zeit Kampfmotivation und operative Führungsfähigkeit höher veranschlagt als Anstrengungen zur personellen und materiellen Ressourcenmobilisierung. Die umfangreiche Potsdamer Dissertation von Marcus Warnke widmet sich der frühneuzeitlichen Heeresversorgung am Beispiel des Siebenjährigen Krieges mit besonderer Berücksichtigung der Ereignisse des Jahres 1757. Von kapp siebenhundert Druckseiten entfallen etwa zweihundert auf die drei einleitenden Abschnitte, die den Grundzügen der friderizianischen Kriegführung, den grundlegenden Bestandteilen der Heeresversorgung und der Verfügbarkeit der notwendigen Ressourcen in Abhängigkeit von den geografischen Gegebenheiten im Operationsraum gewidmet sind.

Der Hauptteil der Untersuchung beschäftigt sich auf vierhundert Seiten in minutiöser Darstellung mit den logistischen Herausforderungen des Kriegsjahres 1757, wobei die preußischen und österreichischen Anstrengungen einander gegenübergestellt werden.

Durchaus zutreffend belegt der Autor die Bedeutung der Beschaffung von Lebensmitteln und Futter, wobei er, in wissenschaftlichen Erstlingswerken verständlich, unterstreicht, dass dieser Faktor in der Forschung bisher nur unzureichend behandelt worden sei. Warnke wolle damit einen »gänzlich anderen Erklärungsansatz in den Mittelpunkt rücken« (S. 22).

In diesem Sinne akzentuiert er die Bedeutung einer Operationsgeschichte, die er der Neuen Militärgeschichte, die nach seiner Ansicht nur »Randphänomene« (S. 30) behandelt, entgegensetzt. Dabei übersieht er, dass die moderne Operationsgeschichte stets eingebettet bleiben muss in eine Gesamtgeschichte des Krieges, die ihre Erkenntnisse in die durch die allgemeine Geschichtswissenschaft konstituierten Interpretationszusammenhänge einzubringen versteht. Wird dieser Aspekt außer Acht gelassen, bleibt ein nicht unbeträchtlicher Teil der historischen Forschung unbeachtet. Die Sichtweise des Autors verführt ihn zu der Behauptung, Untersuchungen, die bis etwa 1860 entstanden seien, könnten als »tendenziell unbelastet« (S. 48) angesehen werden. Deswegen meint er, in ihnen eine »unvoreingenommene Sichtweise« (S. 48) zu erkennen. Angesichts einer »Deutungshoheit des Generalstabs« (S. 49) ist er überzeugt, dass nur wenige Werke aus der Epoche des Kaiserreichs »als Quellen in Frage kommen« (S. 49). Abgesehen davon, dass Darstellungen nur in Bezug auf ihre Entstehungszeit als Quellenzeugnisse angesehen werden können, verzichtet Warnke damit bewusst auf jede historisch-kritische Analyse wissenschaftlicher Forschung. Diese Sichtweise führt zu einer erstaunlich unkritischen Bewertung ungedruckten Quellenmaterials, dem er wiederholt eine »Authentizität« zuschreibt, ohne diese Einschätzung angemessen zu belegen. Sind zeitgenössische Tagebuchaufzeichnungen eine authentische Quelle, zumal wenn sie lange nach den Ereignissen zum Druck gebracht worden sind? Sind die Mitteilungen der Heerführer über stattgefundene Schlachten authentisch, vermitteln die Berichte von Gefangenen und Überläufern ein zutreffendes Bild?

Abseits dieser methodischen und analytischen Unschärfen entfaltet der Autor in seiner Fallstudie zum Feldzugsverlauf von 1757 eine ungemein detailreiche Schilderung der Ereignisse. Eine glücklicherweise dichte Quellenüberlieferung, die in Landes‑ und Stadtarchiven auswertet wurde, hat diese Entscheidung zweifellos begünstigt. Umso mehr erstaunt es, dass Warnke das in sieben Bänden vorliegende Inventar zu Archivalien mit militärischem Betreff auf zentraler, provinzialer und lokaler Ebene im Gebiet zwischen Elbe und Oder nicht genutzt oder bewusst nicht genannt hat.

Die Abfolge von Sieg und Niederlage, Belagerungen und großen Marschstrecken zeichnet ein anschauliches Bild der Vielfalt operativer Maßnahmen im Siebenjährigen Krieg. Die 94 Tabellen und 62 Abbildungen vermitteln ein bis ins Einzelne reichendes Bild der personellen Stärken und Verluste, der requirierten Mengen an Lebensmitteln und Fourage, an Bewaffnung und Ausrüstung, Munitionsmengen und Schiffstonnage. In vergleichender Perspektive werden die Vorzüge und Mängel der preußischen und der österreichischen Versorgungseinrichtungen anschaulich beschrieben. Die ermittelten Personalstärken der eingesetzten Verbände und ihr jeweiliges Verhältnis zur Kampfstärke relativieren in begrenztem Umfang die in der Forschung vorfindlichen Angaben. Daraus aber den Autoren des Generalstabswerkes eine bewusste Verfälschung der Zahlen vorzuwerfen, dürfte doch zu weit gehen.

Interessant ist die Darstellung der unterschiedlichen Intensität, mit der Österreicher und Preußen Lebensmittel und Fourage requirierten. Während man in Wien ein Interesse daran hatte, den Bewohnern von Schlesien die Zurückhaltung der angestammten Obrigkeit vor Augen zu führen, und auch in den sächsischen Gebieten eher behutsam agierte, betrieben die preußischen Truppen in den neu erworbenen und in den besetzten Gebieten eine ungleich intensivere, um nicht zu sagen brutalere Ausbeutung.

Hinsichtlich der in lokalen Quellen anzutreffenden Berichte über die Wahrnehmung der militärischen Requirierungen durch die einheimische Bevölkerung liefert die Arbeit Warnkes vereinzelt aussagekräftige Belege, die es bedauerlich erscheinen lassen, dass dieser Aspekt, gleichsam die dunkle Folie der militärischen Logistik, nicht angemessen gewürdigt werden konnte. An dieser Stelle hätte es sich angeboten, den methodischen Ansatz einer ganzheitlich orientierten Operationsgeschichte vorzuführen. In welchem Verhältnis stand die Ausbeutung der besetzten Gebiete zu ihrer agrarischen Leistungsfähigkeit? Was bedeutete eine Einquartierung, welche die Einwohnerzahl einer Gemeinde auf das Drei‑ bis Vierfache vergrößerte? Welche Folgen hatte das Requirieren von Gespannen in der Erntezeit? Wie ist der Verlust einzuschätzen, den die bäuerlichen und gutsherrlichen Betriebe durch das Wegführen des Viehbestandes erlitten? Die Zerstörungen, die materiellen mehr als die personellen Verluste, erinnerten die Bewohner des »Kriegstheaters« nicht von ungefähr an die Schrecken des gerade einhundert Jahre zurückliegenden Dreißigjährigen Krieges.

Die Darstellung Warnkes rekonstruiert mit bewundernswerter Akribie die ungeheureren Anstrengungen, mit denen im 18. Jahrhundert versucht wurde, die Versorgung von zehntausenden Soldaten auf engstem Raum sicherzustellen. Überzeugend gelingt der Nachweis, dass die Rauhfutterversorgung der Pferde ein weit größeres Problem darstellte als die Versorgung der Truppe mit dem Grundnahrungsmittel Brot – ein Problem, mit dem auch noch die deutschen Logistiker an der Ostfront im Winter 1941/42 konfrontiert werden sollten.

Die Vorzüge des preußischen Magazinsystems werden in vergleichender Perspektive ebenso ausführlich dargestellt, wie Umfang und Einsatz des Fuhrwesens der Kriegsparteien beschrieben werden. Die Bedeutung des Wassertransports, die Größe der Flussschiffe und ihre Ladekapazitäten gehören ebenso dazu wie die Nutzung mobiler und stationärer Backöfen. In diesem Zusammenhang vermag die Arbeit Warnkes einzelne Aspekte der militärischen Logistik, wie etwa die zentrale Bedeutung einer genügenden Brennholzzufuhr für den Backvorgang, die in der Forschung bisher nicht bekannt war, angemessen zu akzentuieren.

Die Bemühungen, den Soldaten von Zeit zu Zeit neue Monturen auszugeben, lassen erkennen, wie strapaziös die Bedingungen von Marsch und Einsatz gewesen sein müssen. Die über weite Entfernungen geführten Märsche, vor allem das Überqueren der schlesischen Gebirgszüge, lassen die damit verbundenen Entbehrungen sichtbar werden. Große Aufmerksamkeit wird auch dem Artilleriepark der Armeen und der Munitionsausstattung geschenkt.

Die Fallstudie zum Kriegsjahr 1757 stellt einen überaus gelungenen Beitrag über die Friktionen der Kriegführung im Siebenjährigen Krieg dar. Daher ist es besonders misslich, dass Warnke diesen positiven Eindruck durch eine methodische Engführung verdunkelt. Dadurch werden zwangsläufig wichtige Ergebnisse der Forschung, etwa auf dem für das Thema wichtigen Gebiet der Aufklärung und Verschleierung, außer Acht gelassen.

Published Online: 2019-11-14
Published in Print: 2019-11-05

© 2019 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston

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  2. Frontmatter
  3. Editorial
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  15. Gewaltgemeinschaften in der Geschichte. Entstehung, Kohäsionskraft und Zerfall. Hrsg. von Winfried Speitkamp, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2017, 276 S., EUR 60,00 [ISBN 978‑3‑525‑30116‑6]
  16. Jeremy Black, Combined Operations. A Global History of Amphibious and Airborne Warfare, Lanham, MD [u. a.]: Rowman & Littlefield 2018, XIV, 247 S., $ 35.00 [ISBN 978‑1‑4422‑7693‑2]
  17. Manfried Rauchensteiner, Unter Beobachtung. Österreich seit 1918, Wien [u. a.]: Böhlau 2017, 628 S., EUR 29,00 [ISBN 978-3-205-20500-5]
  18. Friederike Neumann, Schreiben im Geschichtsstudium, Opladen, Toronto: Budrich Verlag 2018, 111 S. (= utb. Schreiben im Studium, 5), EUR 12,99 [ISBN 978‑3‑8252‑4843‑7]
  19. Frühe Neuzeit
  20. Herfried Münkler, Der Dreißigjährige Krieg. Europäische Katastrophe, deutsches Trauma 1618–1648, Berlin: Rowohlt 2017, 975 S., EUR 39,95 [ISBN 978‑3‑87134‑813‑6]
  21. Menschen im Krieg. Die Oberpfalz 1618 bis 1648. Eine Ausstellung des Staatsarchivs Amberg. Hrsg. von der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns, München: Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns 2018, 92 S. (= Staatliche Archive Bayerns. Kleine Ausstellungen, 58), EUR 4,00 [ISBN 978‑3‑938831‑85‑4]
  22. Zeichen und Medien des Militärischen am Fürstenhof in Europa. Hrsg. von Matthias Müller und Peter-Michael Hahn, Berlin: Lukas 2017, 240 S. (= Schriften zur Residenzkultur, 10), EUR 36,00 [ISBN 978‑3‑86732‑251‑5]
  23. Marcus Warnke, Logistik und friderizianische Kriegsführung. Eine Studie zur Verteilung, Mobilisierung und Wirkmächtigkeit militärisch relevanter Ressourcen im Siebenjährigen Krieg am Beispiel des Jahres 1757, Berlin: Duncker & Humblot 2018, 696 S. (= Quellen und Forschungen zur Brandenburgischen und Preußischen Geschichte, 50), EUR 139,90 [ISBN 978‑3‑428‑15371‑8]
  24. Brian L. Davies, The Russo-Turkish War, 1768–1774. Catherine II and the Ottoman Empire, London [u. a.]: Bloomsbury 2016, X, 328 S., £ 25.99 [ISBN 978‑1‑4725‑0801‑0]
  25. 1789–1870
  26. Günter Müchler, Napoleon. Revolutionär auf dem Kaiserthron, Darmstadt: Theiss 2019, 623 S., EUR 24,00 [ISBN 978‑3‑8062‑3917‑1]
  27. Hideaki Suzuki, Slave Trade Profiteers in the Western Indian Ocean. Suppression and Resistance in the Nineteenth Century, London: Palgrave Macmillan 2017, XIII, 224 S., EUR 74,96 [ISBN 978‑3‑319‑59803‑1]
  28. Buchbesprechungen, 1871–1918
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  30. Handbuch einer transnationalen Geschichte Ostmitteleuropas, Bd 1: Von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ersten Weltkrieg. Hrsg. von Frank Hadler und Matthias Middell, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2017, 685 S. (= Transnationale Geschichte, 6), EUR 75,00 [ISBN 978‑3‑525‑30173‑9]
  31. Vor dem Sprung ins Dunkle. Die militärische Debatte über den Krieg der Zukunft 1880–1914. Hrsg. von Stig Förster, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2016, 406 S. (= Krieg in der Geschichte, 92), EUR 54,00 [ISBN 978‑3‑506‑78266‑3]
  32. Geheimdienst und Propaganda im Ersten Weltkrieg. Die Aufzeichnungen von Oberst Walter Nicolai 1914 bis 1918. Im Auftrag des ZMSBw hrsg. von Michael Epkenhans [u. a.], Berlin [u. a.]: De Gruyter Oldenbourg 2018, X, 667 S. (= Zeitalter der Weltkriege, 18), EUR 64,95 [ISBN 978‑3‑11‑060501‑3]
  33. Christian Th. Müller, Jenseits der Materialschlacht. Der Erste Weltkrieg als Bewegungskrieg, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2018, VI, 297 S., EUR 39,90 [ISBN 978‑3‑506‑77870‑3]
  34. Holger Afflerbach, Auf Messers Schneide. Wie das Deutsche Reich den Ersten Weltkrieg verlor, München: C. H. Beck 2018, 664 S., EUR 29,95 [ISBN 978‑3‑406‑71969‑1]
  35. Monika Gibas und Ulrike Krauße, Jüdische Soldaten Magdeburgs. Regionalgeschichtliche Aspekte des Ersten Weltkrieges, Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag 2018, 94 S., EUR 10,00 [ISBN 978‑3‑96311‑028‑3]
  36. Das Kriegsgefangenenlager Amberg-Kümmersbruck im Ersten Weltkrieg. Begleitband zur Ausstellung in Zusammenarbeit von Staatsarchiv Amberg, Stadtarchiv Amberg, Gemeinde Kümmersbruck und Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern. Hrsg. vom Kultur-Schloss Theuern, Red.: Maria Rita Sagstetter [u. a.], Kümmersbruck: Kultur-Schloss Theuern 2017, 228 S. (= Schriftenreihe des Bergbau- und Industriemuseums Ostbayern – Kultur-Schloss Theuern, 56), EUR 22,00 [ISBN 978‑3‑925690‑31‑0]
  37. Philosophers at the Front. Phenomenology and the First World War. Ed. by Nicolas de Warren and Thomas Vongehr, Leuven: Leuven University Press 2017, 285 S., EUR 49,50 [ISBN 978‑94‑6270‑121‑2]
  38. Sebastian Steiner, Unter Kriegsrecht. Die schweizerische Militärjustiz 1914–1921, Zürich: Chronos 2018, 472 S. (= Die Schweiz im Ersten Weltkrieg/La Suisse pendant la Première Guerre mondiale, 4), EUR 68,00 [ISBN 978‑3‑0340‑1479‑3]
  39. Ignaz Miller, 1918 – der Weg zum Frieden. Europa und das Ende des Ersten Weltkriegs, Zürich: NZZ Libro 2019, 459 S., EUR 39,00 [ISBN 978‑3‑03810‑372‑1]
  40. 1919–1945
  41. Stephen A. Smith, Revolution in Russland. Das Zarenreich in der Krise 1890–1928. Aus dem Engl. von Michael Haupt, Darmstadt: Zabern 2017, 496 S., EUR 39,95 [ISBN 978‑3‑8053‑5068‑6]
  42. Wolfgang Templin, Der Kampf um Polen. Die abenteuerliche Geschichte der Zweiten Polnischen Republik 1918–1939, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2018, 254 S., EUR 39,90 [ISBN 978‑3‑506‑78757‑6]
  43. Volker Koop, Hitlers Griff nach Afrika. Kolonialpolitik im Dritten Reich, Bonn: Dietz 2018, 213 S., EUR 24,00 [ISBN 978‑3‑8012‑0538‑6]
  44. Dennis Egginger-Gonzalez, Der Rote Stoßtrupp. Eine frühe linkssozialistische Widerstandsgruppe gegen den Nationalsozialismus, Berlin: Lukas 2018, 794 S., EUR 34,90 [ISBN 978‑3‑86732‑274‑4]
  45. Nicholas John Williams, An »Evil Year in Exile«? The Evacuation of the Franco-German Border Areas in 1939 under Democratic and Totalitarian Conditions, Berlin: Metropol 2018, 612 S. (= Evakuierungen im Zeitalter der Weltkriege/Évacuations à l’ère des Guerres mondiales/Evacuations in the Age of World Wars, 2), EUR 39,00 [ISBN 978‑3‑86331‑368‑5]
  46. Kristian Gancer [= Christian Ganzer] [u. a.], Brest, leto 1941 g. Dokumenty, Materialy, Fotografii, Smolensk: Inbelkul’t 2017, 728 S., RUB 1355,00 [ISBN 978‑5‑00076‑037‑6]
  47. Alexander Querengässer, El Alamein 1942. Materialschlacht in Nordafrika, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2019, 266 S. (= Schlachten – Stationen der Weltgeschichte), EUR 29,90 [ISBN 978‑3‑506‑78912‑9]
  48. Nach Stalingrad. Walther von Seydlitz’ Feldpostbriefe und Kriegsgefangenenpost 1939–1955. Hrsg. von Torsten Diedrich und Jens Ebert im Auftrag des ZMSBw, 2. überarb. Aufl., Göttingen: Wallstein 2018, 427 S., EUR 24,90 [ISBN 978-3-8353-3190-7]
  49. Thomas Karlauf, Stauffenberg. Porträt eines Attentäters, München: Blessing 2019, 367 S., EUR 24,00 [ISBN 978‑3‑89667‑411‑1]
  50. Linda von Keyserlingk-Rehbein, Nur eine »ganz kleine Clicque«? Die NS-Ermittlungen über das Netzwerk vom 20. Juli 1944, Berlin: Lukas 2018, 707 S. (= Schriften der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Reihe A: Analysen und Darstellungen, 12), EUR 34,90 [ISBN 978‑3‑86732‑303‑1]
  51. Jakob Knab, Ich schweige nicht. Hans Scholl und die Weiße Rose, Darmstadt: Theiss 2018, 264 S., EUR 24,95 [ISBN 978‑3‑8062‑3748‑1]
  52. Sven Deppisch, Täter auf der Schulbank. Die Offiziersausbildung der Ordnungspolizei und der Holocaust, Marburg, Tectum 2017, 672 S. (= Veröffentlichungen des Bayerischen Polizeimuseums, 2), EUR 39,95 [ISBN 978‑3‑8288‑4050‑8] Hans-Christian Harten, Die weltanschauliche Schulung der Polizei im Nationalsozialismus, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2018, 668 S., EUR 89,00 [ISBN 978‑3‑506‑78836‑8]
  53. Klaus-Jürgen Bremm, Die Waffen-SS. Hitlers überschätzte Prätorianer, Darmstadt: Theiss 2018, 362 S., EUR 24,95 [ISBN 978‑3‑8062‑3793‑1]
  54. Falk Breuer und Walter Waiss, Heinrich Sannemann. Ein Jagdfliegerleben in Berichten, Dokumenten, Fotos, Aachen: Helios 2018, 248 S., EUR 39,80 [ISBN 978‑3‑86933‑218‑5]
  55. Christian König und Axel Kleckers, Das große Bordflugzeug. Arado AR 95 und Heinkel He 114, Aachen: Helios 2018, 148 S., EUR 34,50 [ISBN 978‑3‑86933‑215‑4]
  56. The 10 Cent War. Comic Books, Propaganda, and World War II. Ed. by Trischa Goodnow and James J. Kimble, Jackson, MS: University Press of Mississippi 2017, IX, 256 S., $ 30.00 [ISBN 978‑1‑4968‑1848‑5]
  57. Nach 1945
  58. Victor Mauer, Brückenbauer. Großbritannien, die deutsche Frage und die Blockade Berlins 1948–1949, Berlin [u. a.]: De Gruyter Oldenbourg 2018, 573 S. (= Veröffentlichungen des Deutschen Historischen Instituts London/Publications of the German Historical Institute London, 80), EUR 69,95 [ISBN 978‑3‑11‑058442‑4]
  59. Philipp Gassert, Bewegte Gesellschaft. Deutsche Protestgeschichte seit 1945, Stuttgart: Kohlhammer 2018, 308 S. (= Zeitgeschichte aktuell), EUR 25,00 [ISBN 978‑3‑17‑029270‑3]
  60. Jost Dülffer, Geheimdienst in der Krise. Der BND in den 1960er-Jahren, Berlin: Ch. Links 2018, 672 S. (= Veröffentlichungen der Unabhängigen Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des Bundesnachrichtendienstes 1945–1968, 8), EUR 50,00 [ISBN 978‑3‑96289‑005‑6]
  61. Florian Reichenberger, Der gedachte Krieg. Vom Wandel der Kriegsbilder in der militärischen Führung der Bundeswehr im Zeitalter des Ost-West-Konflikts, Berlin [u. a.]: De Gruyter Oldenbourg 2018, XI, 498 S. (= Sicherheitspolitik und Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland, 13), EUR 49,95 [ISBN 978‑3‑11‑046260‑9]
  62. Rüdiger Wenzke, Wo stehen unsere Truppen? NVA und Bundeswehr in der ČSSR-Krise 1968, Berlin: Ch. Links 2018, VIII, 595 S. (= Militärgeschichte der DDR, 26), EUR 55,00 [ISBN 978‑3‑96289‑026‑1]
  63. DDR-Spionage. Von Albanien bis Grossbritannien. Hrsg. von Helmut Müller-Enbergs und Thomas Wegener Friis, Frankfurt a. M.: Verlag für Polizeiwissenschaft 2018, 320 S. (= Analysen zu Sicherheitsfragen, 6), EUR 34,90 [ISBN 978‑3‑86676‑535‑1]
  64. Siegfried Lautsch, Grundzüge des operativen Denkens in der NATO. Ein zeitgeschichtlicher Rückblick auf die 1980er-Jahre und Ausblick, 2., erw. Aufl., Berlin: Miles 2018, 327 S., EUR 24,80 [ISBN 978‑3‑945861‑58‑5]
  65. Tobias Wunschik, Knastware für den Klassenfeind. Häftlingsarbeit in der DDR, der Ost-West-Handel und die Staatssicherheit (1970–1989), Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2014, 363 S. (= Analysen und Dokumente, 37), EUR 29,99, [ISBN 978‑3‑525‑35080‑5]
  66. Tradition in der Bundeswehr. Zum Erbe des deutschen Soldaten und zur Umsetzung des neuen Traditionserlasses. Hrsg. von Donald Abenheim und Uwe Hartmann, Berlin: Miles 2018, 312 S., EUR 29,80 [ISBN 978‑3‑945861‑75‑2]
  67. Paweł Machcewicz, Der umkämpfte Krieg. Das Museum des Zweiten Weltkriegs in Danzig. Entstehung und Streit. Aus dem Poln. übers. von Peter Oliver Loew, Wiesbaden: Harrassowitz 2018, XII, 253 S. (= Polnische Profile, 5), EUR 22,90 [ISBN 978‑3‑447‑11035‑8]
  68. Expeditionary Police Advising and Militarization. Building Security in a Fractured World. Ed. by Donald Stoker and Edward B. Westermann, Solihull: Helion 2018, XI, 347 S. (= Military History Series, 3), £ 35.00 [ISBN 978‑1‑911512‑86‑8]
  69. Andreas Herberg-Rothe and Key-young Son, Order Wars and Floating Balance. How the Rising Powers Are Reshaping Our Worldview in the Twenty-First Century, London, New York: Routledge 2018, XVI, 238 S. (= Routledge Advances in International Relations and Global Politics, 133), £ 105.00 [ISBN 978‑1‑138-05710‑4]
  70. Special Operations Forces in the 21st Century. Perspectives from the Social Sciences. Ed. by Jessica Glicken Turnley, Kobi Michael and Eyal Ben-Ari, London, New York: Routledge 2018, XIV, 312 S. (= Cass Military Studies), £ 105.00 [ISBN 978‑1‑138‑63262‑2]
  71. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  72. Gesamtinhaltsverzeichnis 2019
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