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Zeichen und Medien des Militärischen am Fürstenhof in Europa. Hrsg. von Matthias Müller und Peter-Michael Hahn, Berlin: Lukas 2017, 240 S. (= Schriften zur Residenzkultur, 10), EUR 36,00 [ISBN 978‑3‑86732‑251‑5]
Kulturhistorische Fragestellungen werden in der frühneuzeitlichen Militärhistoriografie seit den 1990er Jahren immer stärker in den Blick genommen. In zunehmendem Maße werden »Produktionsbedingungen von (Ereignis‑)Rekonstruktionen« (Marian Füssel/Michael Sikora) analysiert und die Bedeutung von Ereignisrepräsentationen hinterfragt, so auch im von Matthias Müller und Peter-Michael Hahn herausgegebenen Sammelband »Zeichen und Medien des Militärischen«.
Herrschaftsrepräsentation und Machtdemonstration sind wesentliche Funktionen des Militärischen auf der »Bühne höfischer Zeichen und des Symbolmanagements«. Dieses Thema war 2011 Gegenstand einer von den Herausgebern initiierten und betreuten Tagung. Dem Leser werden nun in einem mit zahlreichen farbigen Illustrationen versehenen Buch die Ergebnisse dieser Tagung zugänglich gemacht.
Einleitend verweist Peter-Michael Hahn auf das ökonomische und soziale Bedingungsgefüge höfischer Gesellschaft und in diesem Rahmen einmal mehr auf die immense Bedeutung des Militärs für die Formung des frühmodernen Staates. Beginnend im 14. Jahrhundert bietet Hahn einen knappen Abriss zur Entwicklung des Wehrwesens. Am Rande verdeutlicht er die Auswirkungen dieser Entwicklungen auf die Herrschaftsrepräsentation bei Hofe, etwa durch sogenannte Revuen und Kriegsübungen Friedrich Wilhelms I. oder Friedrichs II. von Preußen.
Etwas befremdlich wirkt die Formulierung, es habe im 18. Jahrhundert den »regelmäßige[n] Einsatz gedrillter militärischer Großverbände« gegeben. Großverbände im Sinne militärischer Truppenkörper, die aufgrund ihrer Struktur zu selbstständigen Operationen fähig waren, gab es nach Ansicht des Rezensenten erst in napoleonischer Zeit, sofern unter Großverband Brigade und Division zu verstehen sind.
Der Band widmet sich drei Schwerpunkten: den Zeichen und Medien des Militärischen in der fürstlich-königlichen Herrschaftsrepräsentation, dem hierauf bezogenen Beispiel der Rüstkammern und Zeughäuser sowie den Ausstattungskonzepten und der Symbolik der Schlossbauten.
Den erste Beitrag von Klaus Pietschmann widmet sich der militärischen Symbolik der Ordinariumsvertonung der Chanson »L’homme armé« um 1500. Dieses Lied diente in etwa 40 Messkompositionen als Grundlage einer Vertonung. Erste L’homme-armé-Messen kamen um 1460 auf und wurden von der Forschung auf die letzte europäische Kreuzzugsbewegung bezogen, die nach der Eroberung Konstantinopels (1453) durch die Türken einsetzte. Pietschmann, der seine Arbeitsergebnisse betont vorsichtig vorträgt, glaubt die Messen mit dem Bemühen um »Sakralisierung militärischer Wehrhaftigkeit« in Verbindung bringen zu dürfen. »Zumindest potenziell« hätten sich L’homme-Messen zur Herrschaftsrepräsentation geeignet. Ein weltliches Lied sei durch die Messkomposition in die Liturgie getragen worden und habe so dazu beigetragen, weltliche und geistliche Sphäre zu vermischen. Der Fürst erscheine so als »Verteidiger des Glaubens«, das Ideal der Wehrhaftigkeit würde verdeutlicht.
Matthias Müller thematisiert in seinem Beitrag »Waffenbilder und Bilderwaffen« die piktorale Sinnstiftung fürstlicher Gewalt auf kursächsischen Zeremonial‑ und Prunkwaffen. Ziele und Formen bildlicher Narration auf Prunkwaffen sowie Kur‑ und Reichsschwertern werden verdeutlicht. Hierbei weist Müller am Beispiel solcher Waffen auf die Entwicklung von Einzelbildern und Symbolen zu ganzen Bildfolgen im Zuge des 16. Jahrhunderts. Somit ändert sich auch die Funktion des auf der Waffe und durch die Waffe Dargestellten. Stand zuvor die mythische Aufladung des Gegenstandes selbst im Zentrum, wird die Waffe durch die Bildsequenzen zum Bestandteil »theologisch-politischer Argumentation«. Biblische Szenen werden so auf Prunkwaffen geschickt mit den mit dem Herrscheramt verflochtenen ethischen Ansprüchen verbunden. Die künstlerischen Darstellungen auf beiden Waffenarten dienten gänzlich unterschiedlichem Zweck. Während bildliche Darstellungen auf Zeremonialwaffen eine jahrhundertealte dynastische Tradition narrativ begründen und überhöhen, dienen die Bild-Text-Folgen auf Prunkwaffen der Erinnerung an historische Konflikte.
Die in Regensburg lehrende Historikerin Harriet Rudolph wendet sich dem Beziehungsgeflecht zwischen Heer und Herrschaftsrepräsentation zu. Zunächst behandelt der Beitrag das militärische Empfangszeremoniell im engeren Sinne, dann verschiedene militärische Veranstaltungen nach Eintreffen des Herrschers. Da das Ansehen eines Herrschers wesentlich vom militärischen Potenzial seines Territoriums abhing, wurde der Präsentation dieser Macht beim Empfang anderer Potentaten große Aufmerksamkeit zuteil.
Rudolph referiert ihr Thema über einen Zeitraum von 300 Jahren, vom 15. bis zum 18. Jahrhundert. Sie konstatiert einen deutlichen Wandel des Prozederes im Zuge der militärischen Revolution im 17. Jahrhundert. Zur militärischen Aufführung im Rahmen von Besuchsprogrammen konstatiert Rudolph ab Mitte des 16. Jahrhunderts eine »zunehmende Theatralisierung der Inszenierung«. Turnieraufzüge mit Kostümierungen standen nun im Vordergrund. Mit der Entstehung der stehenden Heere kamen neue Elemente hinzu, wie Musterungen und Truppenschauen (Revuen).
Insgesamt sei, so Rudolph, eine deutliche Zunahme militärischer Präsenz bei Herrscherempfängen im Rahmen der Frühen Neuzeit spürbar. Ziel des gastgebenden Herrschers war es vor allem, die eigene Souveränität und ihre »instrumentellen Grundlagen« öffentlich zu präsentieren. Magret Scharrer verhandelt nachfolgend ein weiteres Beispiel militärischer Präsenz in der Musik.
Gernot Klattes Beitrag über »Höfische Rüstkammern« übernimmt den Einstieg in den zweiten Abschnitt des Buches. Er präsentiert wesentliche Aufgaben der Rüstkammern als Waffensammlung, Magazin und Museum und bietet zudem einen Überblick über bedeutende europäische höfische Rüstkammersammlungen.
Heiko Laß verdeutlicht in seinem Aufsatz »Das Zeughaus als Ort dynastischer Memoria« eingehend, dass Zeughäuser nicht allein der Aufbewahrung von Waffen dienten, sondern auch eine museale Funktion zur Präsentation dynastischer Memoria besaßen. Im Stile eines Handbuchartikels definiert er zunächst die einzelnen Formen von Rüstkammer, Harnischkammer und Zeughaus. Ein Zeughaus sei hierbei grundsätzlich nicht mit einer Rüstkammer gleichzusetzen. In Rüstkammern lagerten in erster Linie Kaltwaffen, während in Zeughäusern auch Artillerie sowie sämtliche Formen von Bewaffnung mit Ausnahme des Pulvers und der Munition deponiert waren. Schon äußerlich dienten Zeughäuser zur Darstellung landesherrlicher Memoria. So konnten sie den Namenszug des Monarchen, sein Standbild oder Ähnliches tragen.
Was die Gegenstände derartiger Zeughäuser betrifft, unterscheidet Laß zwischen Waffen, Trophäen und Curiosa. Unter Waffen fallen auch Geschenke verschiedener Monarchen, die keine Seltenheit waren und die der Festigung dynastischer oder politischer Beziehungen dienten. Zu den Trophäen zählten Beutestücke aus Eroberungszügen. Beispielsweise enthielt die Sammlung im Kasseler Zeughaus spanische und kaiserliche Pauken, die im Dreißigjährigen Krieg erbeutet worden waren. Unter der Kategorie Curiosa werden verschiedene museale Gegenstände oder auch Automaten und feindliche Waffenmodelle subsumiert.
Dem Zwecke der Manifestation herrschaftlicher landesherrlicher Macht war nur gedient, wenn die entsprechenden Sammlungen auch öffentlich präsent waren. Dies geschah auf zweierlei Weise: zum einen durch ortsunabhängig publizierte Berichte, zum anderen durch die Möglichkeit, dass ausgewählte Personen das Zeughaus vor Ort besichtigten. Erst im 19. Jahrhundert endete die Darstellung von Curiosa in den Rüstkammern. Zeughäuser besaßen eine wichtige museale Funktion zur Herrschaftsrepräsentation, so das Fazit des Beitrages.
Ein wichtiges Beispiel bietet der daran anschließende Aufsatz von Lutz Unbehaun »Das Zeughaus des Schlosses Schwarzburg. Symbol landesherrlicher Macht und fürstlicher Präsentation«. Er behandelt die Thüringer Schwarzburg, die mit dem Regierungsantritt des Grafen Albert Anton von Schwarzburg-Rudolstadt (1641 bis 1710), also ab 1662, an strategischer Bedeutung für die Landesdefension gewann.
Der Beitrag von Astrid Heyde widmet sich sodann den Galerien der schwedischen Könige Karl X. Gustaf und Karl XI., in denen 24 Gemälde in riesigem Format von bis zu 3 × 6 m hingen, welche teilweise auf Druckgrafiken basieren. »Spiritus rector und primus motor« (Heyde) der Galerien war der aus Schweden stammende, aber in Deutschland aufgewachsene Erik Dahlbergh. Er genoss im Reich eine Ausbildung bei dem bedeutenden Fortifikationszeichner Konrad von Mardefel(d)t. Maler der Schlachtengemälde war Johann Philipp Lemke aus Nürnberg, für die Raumgestaltung zeichnete Nicodemus Tessin der Jüngere verantwortlich, ebenfalls ein in Stockholm wohnender Deutscher. Dies zeige, so Heyde, einmal mehr die enge Verwobenheit des schwedischen Hofes mit dem Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. Dalbergh hatte auch das berühmte Werk Samuel Pufendorffs »De rebus a Carolo Gustavo« angeregt, in dem sich 114 Grafiken befanden. Diese schilderten die Taten Gustav Adolfs und wurden gleichsam zum Anreger der Schlachtengalerie Karls XI.
Karl XI., der für seinen Geiz bekannt war, ließ diese Schlachtengalerie nicht zuletzt auch deshalb anfertigen, weil in Dänemark ebenfalls eine Galerie mit Militärbildern entstand.
Jene Schlachtenbilder, die im Auftrag Karls XI. gemalt wurden, widersprachen dem Kunstverständnis seiner Mutter Hedwig Eleonora, die versuchte, ihren Sohn zu bevormunden. Karl seinerseits schenkte seiner Mutter die Schlachtengemälde, nicht zuletzt deshalb, so Heyde, um einen »ästhetischen und machtpolitischen Gegenpol« zu bilden und damit die Stellung des Königs gegenüber seiner Mutter zu stärken.
Martin Eberle betont in seinem Beitrag »Militärische Zeichen in der Raumausstattung und im Kunsthandwerk des 18. Jahrhunderts« die Bedeutung des Militärischen für die Gesellschaft Europas im 17. und 18. Jahrhundert und konstatiert einen deutlichen Wandel in der Konstruktion höfischer Räume und dem gehobenen Kunsthandwerk in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Er verweist in erster Linie auf das Beispiel Frankreichs und widmet sich zunächst dem Versailler Schloss. 1678 bis 1686 wurde hier der »Kriegssaal« eingerichtet, der sich im Gegensatz zu anderen Sälen durch Marmorwände auszeichnet. Seine Decke ist in Felder unterteilt, in deren Mitte sich ein Gemälde von Charles Bruhn befindet, das die Kriegsgöttin Bellona darstellt. Ihr gegenübergestellt sind die Feinde Frankreichs: das Heilige Römische Reich, Spanien und die Niederlande. Gerade diese offene Darstellung der Feinde sei, so Eberle, besonders überraschend und habe in Deutschland in dieser Deutlichkeit wenig Nachahmung gefunden, zu nennen ist das Schloss Ludwigsburg. Als weiteres Beispiel wird das Schloss Schleißheim erwähnt, das zwischen 1701 und 1726 errichtet wurde. Hier wurde schon in der Ausstattung der Kriegsgegner die Türkei herabgesetzt und die Waffentaten Max Emanuels verherrlicht. Zudem werden in Schleißheim reale kriegerische Auseinandersetzungen thematisiert. Eberle vergleicht weiter Schlösser in München und Gotha miteinander und stellt fest, dass die Zeichen des Militärischen zwischen 1680 und 1720 sich insbesondere auf öffentliche Räume in diesen Schlössern beschränkten, in Privatgemächern dieselben aber kaum noch zu finden seien. Während also in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts vor allem zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges und in der Folgezeit die Zeichen des Militärischen in vielen Räumen von Schlössern präsent waren, änderte sich dies durch die zunehmende Ausdifferenzierung der Festlegung von Raumfunktionen in den fürstlichen Schlossanlagen. Räumen wurden klare Funktionen zugewiesen. Die Zeichen des Militärischen fanden sich vor allem in Vor‑ und Audienzzimmern, häufig auf Wirkteppichen und in Stuckornamenten, während sich beispielsweise in den fürstlichen Appartements kaum militärisch geprägte Kunstgegenstände fanden. Das französische Beispiel wirkte ab 1680 bis 1720 in hohem Maße auf das Kunsthandwerk und auf die Raumausstattung im Bezug auf militärische Zeichen. Der Herrscher wurde als souveräner Fürst präsentiert, der selbstständig über Krieg und Frieden befand.
Von der teilweise mit kunsthistorischer Terminologie gesättigten Sprache der anderen Beiträge, die oft anmuten, als wolle ihr jeweiliger Verfasser seine Verständigkeit und seinen Kunstsinn unter Beweis stellen, bietet der Beitrag von Thomas Fischbacher »Die Residenz im Kriege« Erholung. Fischbacher schildert hier die vorsätzliche Zerstörung mehrerer Schlösser des Grafen Brühl durch Truppen Friedrichs II. im Siebenjährigen Krieg. Dies stellte unzweifelhaft einen Affront gegen Kriegsrecht und Etikette dar. Die Zerstörungen waren Ausdruck des persönlichen Hasses des Königs auf den die sächsischen Staatsgeschäfte lenkenden Grafen. So ließ Friedrich nach der Besetzung Berlins durch ein österreichisches Kommando im Oktober 1757 das Schloss Grochwitz, in dem er selbst Quartier genommen hatte, kurzerhand durch eigene Truppen plündern. Das Brühl’sche Schloss Nischwitz erlitt dasselbe Schicksal im Januar des darauffolgenden Jahres. Im September folgte, auf persönliche Anweisung Friedrichs, das wiederum Brühl gehörende Schloss Forst, das niedergebrannt wurde. Plünderung erfuhr wenig später auch Schloss Oberlichtenau, wobei hier einige preußische Offiziere erstmals Skrupel zeigten, während Friedrich eine »schnelle thermische Vernichtung« bevorzugt hätte. Fischbacher zeigt weitere Beispiele, lässt aber auch nicht die teilweise Zerstörung des brandenburgischen Schlosses Charlottenburg unerwähnt, die von österreichischen Truppen im Oktober 1760 verübt wurde.
Kunsthistorikern und kulturhistorisch interessierten Lesern bietet der Sammelband sicher Interessantes. Er kann mit vielfältigen kunsthistorischen Zugängen, sehenswertem Bildmaterial und umfassenden Bibliografien aufwarten.
© 2019 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston
Articles in the same Issue
- Frontmatter
- Frontmatter
- Editorial
- Nachruf
- Aufsatz
- Zur Lage der Zivilbewohner in Festungsstädten beim Kriegsausbruch 1914: Kommunale Vorsorge für den Unterhalt und behördliche Zwangsmaßnahmen
- Lebenswelten und Deutungszusammen-hänge im modernen Massenkrieg
- Propagandisten des k.u.k. Vielvölkerreiches: Österreichisch-ungarische Soldaten im Osmanischen Reich während des Ersten Weltkrieges
- Nachrichten aus der Forschung
- »Sowjetische Kriegsgefangene. Widerstand. Kollaboration. Erinnerung«
- »Blicke auf die Revolution 1918/19«
- »Comparing Militaries in the Long 19th Century«
- »Gewalt und Heldentum«
- Buchbesprechungen Allgemeines
- Gewaltgemeinschaften in der Geschichte. Entstehung, Kohäsionskraft und Zerfall. Hrsg. von Winfried Speitkamp, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2017, 276 S., EUR 60,00 [ISBN 978‑3‑525‑30116‑6]
- Jeremy Black, Combined Operations. A Global History of Amphibious and Airborne Warfare, Lanham, MD [u. a.]: Rowman & Littlefield 2018, XIV, 247 S., $ 35.00 [ISBN 978‑1‑4422‑7693‑2]
- Manfried Rauchensteiner, Unter Beobachtung. Österreich seit 1918, Wien [u. a.]: Böhlau 2017, 628 S., EUR 29,00 [ISBN 978-3-205-20500-5]
- Friederike Neumann, Schreiben im Geschichtsstudium, Opladen, Toronto: Budrich Verlag 2018, 111 S. (= utb. Schreiben im Studium, 5), EUR 12,99 [ISBN 978‑3‑8252‑4843‑7]
- Frühe Neuzeit
- Herfried Münkler, Der Dreißigjährige Krieg. Europäische Katastrophe, deutsches Trauma 1618–1648, Berlin: Rowohlt 2017, 975 S., EUR 39,95 [ISBN 978‑3‑87134‑813‑6]
- Menschen im Krieg. Die Oberpfalz 1618 bis 1648. Eine Ausstellung des Staatsarchivs Amberg. Hrsg. von der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns, München: Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns 2018, 92 S. (= Staatliche Archive Bayerns. Kleine Ausstellungen, 58), EUR 4,00 [ISBN 978‑3‑938831‑85‑4]
- Zeichen und Medien des Militärischen am Fürstenhof in Europa. Hrsg. von Matthias Müller und Peter-Michael Hahn, Berlin: Lukas 2017, 240 S. (= Schriften zur Residenzkultur, 10), EUR 36,00 [ISBN 978‑3‑86732‑251‑5]
- Marcus Warnke, Logistik und friderizianische Kriegsführung. Eine Studie zur Verteilung, Mobilisierung und Wirkmächtigkeit militärisch relevanter Ressourcen im Siebenjährigen Krieg am Beispiel des Jahres 1757, Berlin: Duncker & Humblot 2018, 696 S. (= Quellen und Forschungen zur Brandenburgischen und Preußischen Geschichte, 50), EUR 139,90 [ISBN 978‑3‑428‑15371‑8]
- Brian L. Davies, The Russo-Turkish War, 1768–1774. Catherine II and the Ottoman Empire, London [u. a.]: Bloomsbury 2016, X, 328 S., £ 25.99 [ISBN 978‑1‑4725‑0801‑0]
- 1789–1870
- Günter Müchler, Napoleon. Revolutionär auf dem Kaiserthron, Darmstadt: Theiss 2019, 623 S., EUR 24,00 [ISBN 978‑3‑8062‑3917‑1]
- Hideaki Suzuki, Slave Trade Profiteers in the Western Indian Ocean. Suppression and Resistance in the Nineteenth Century, London: Palgrave Macmillan 2017, XIII, 224 S., EUR 74,96 [ISBN 978‑3‑319‑59803‑1]
- Buchbesprechungen, 1871–1918
- Matthias Häussler, Der Genozid an den Herero. Krieg, Emotion und extreme Gewalt in »Deutsch-Südwestafrika«, Weilerswist: Velbrück 2018, 348 S., EUR 38,90 [ISBN 978‑3‑95832‑164‑9]
- Handbuch einer transnationalen Geschichte Ostmitteleuropas, Bd 1: Von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ersten Weltkrieg. Hrsg. von Frank Hadler und Matthias Middell, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2017, 685 S. (= Transnationale Geschichte, 6), EUR 75,00 [ISBN 978‑3‑525‑30173‑9]
- Vor dem Sprung ins Dunkle. Die militärische Debatte über den Krieg der Zukunft 1880–1914. Hrsg. von Stig Förster, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2016, 406 S. (= Krieg in der Geschichte, 92), EUR 54,00 [ISBN 978‑3‑506‑78266‑3]
- Geheimdienst und Propaganda im Ersten Weltkrieg. Die Aufzeichnungen von Oberst Walter Nicolai 1914 bis 1918. Im Auftrag des ZMSBw hrsg. von Michael Epkenhans [u. a.], Berlin [u. a.]: De Gruyter Oldenbourg 2018, X, 667 S. (= Zeitalter der Weltkriege, 18), EUR 64,95 [ISBN 978‑3‑11‑060501‑3]
- Christian Th. Müller, Jenseits der Materialschlacht. Der Erste Weltkrieg als Bewegungskrieg, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2018, VI, 297 S., EUR 39,90 [ISBN 978‑3‑506‑77870‑3]
- Holger Afflerbach, Auf Messers Schneide. Wie das Deutsche Reich den Ersten Weltkrieg verlor, München: C. H. Beck 2018, 664 S., EUR 29,95 [ISBN 978‑3‑406‑71969‑1]
- Monika Gibas und Ulrike Krauße, Jüdische Soldaten Magdeburgs. Regionalgeschichtliche Aspekte des Ersten Weltkrieges, Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag 2018, 94 S., EUR 10,00 [ISBN 978‑3‑96311‑028‑3]
- Das Kriegsgefangenenlager Amberg-Kümmersbruck im Ersten Weltkrieg. Begleitband zur Ausstellung in Zusammenarbeit von Staatsarchiv Amberg, Stadtarchiv Amberg, Gemeinde Kümmersbruck und Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern. Hrsg. vom Kultur-Schloss Theuern, Red.: Maria Rita Sagstetter [u. a.], Kümmersbruck: Kultur-Schloss Theuern 2017, 228 S. (= Schriftenreihe des Bergbau- und Industriemuseums Ostbayern – Kultur-Schloss Theuern, 56), EUR 22,00 [ISBN 978‑3‑925690‑31‑0]
- Philosophers at the Front. Phenomenology and the First World War. Ed. by Nicolas de Warren and Thomas Vongehr, Leuven: Leuven University Press 2017, 285 S., EUR 49,50 [ISBN 978‑94‑6270‑121‑2]
- Sebastian Steiner, Unter Kriegsrecht. Die schweizerische Militärjustiz 1914–1921, Zürich: Chronos 2018, 472 S. (= Die Schweiz im Ersten Weltkrieg/La Suisse pendant la Première Guerre mondiale, 4), EUR 68,00 [ISBN 978‑3‑0340‑1479‑3]
- Ignaz Miller, 1918 – der Weg zum Frieden. Europa und das Ende des Ersten Weltkriegs, Zürich: NZZ Libro 2019, 459 S., EUR 39,00 [ISBN 978‑3‑03810‑372‑1]
- 1919–1945
- Stephen A. Smith, Revolution in Russland. Das Zarenreich in der Krise 1890–1928. Aus dem Engl. von Michael Haupt, Darmstadt: Zabern 2017, 496 S., EUR 39,95 [ISBN 978‑3‑8053‑5068‑6]
- Wolfgang Templin, Der Kampf um Polen. Die abenteuerliche Geschichte der Zweiten Polnischen Republik 1918–1939, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2018, 254 S., EUR 39,90 [ISBN 978‑3‑506‑78757‑6]
- Volker Koop, Hitlers Griff nach Afrika. Kolonialpolitik im Dritten Reich, Bonn: Dietz 2018, 213 S., EUR 24,00 [ISBN 978‑3‑8012‑0538‑6]
- Dennis Egginger-Gonzalez, Der Rote Stoßtrupp. Eine frühe linkssozialistische Widerstandsgruppe gegen den Nationalsozialismus, Berlin: Lukas 2018, 794 S., EUR 34,90 [ISBN 978‑3‑86732‑274‑4]
- Nicholas John Williams, An »Evil Year in Exile«? The Evacuation of the Franco-German Border Areas in 1939 under Democratic and Totalitarian Conditions, Berlin: Metropol 2018, 612 S. (= Evakuierungen im Zeitalter der Weltkriege/Évacuations à l’ère des Guerres mondiales/Evacuations in the Age of World Wars, 2), EUR 39,00 [ISBN 978‑3‑86331‑368‑5]
- Kristian Gancer [= Christian Ganzer] [u. a.], Brest, leto 1941 g. Dokumenty, Materialy, Fotografii, Smolensk: Inbelkul’t 2017, 728 S., RUB 1355,00 [ISBN 978‑5‑00076‑037‑6]
- Alexander Querengässer, El Alamein 1942. Materialschlacht in Nordafrika, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2019, 266 S. (= Schlachten – Stationen der Weltgeschichte), EUR 29,90 [ISBN 978‑3‑506‑78912‑9]
- Nach Stalingrad. Walther von Seydlitz’ Feldpostbriefe und Kriegsgefangenenpost 1939–1955. Hrsg. von Torsten Diedrich und Jens Ebert im Auftrag des ZMSBw, 2. überarb. Aufl., Göttingen: Wallstein 2018, 427 S., EUR 24,90 [ISBN 978-3-8353-3190-7]
- Thomas Karlauf, Stauffenberg. Porträt eines Attentäters, München: Blessing 2019, 367 S., EUR 24,00 [ISBN 978‑3‑89667‑411‑1]
- Linda von Keyserlingk-Rehbein, Nur eine »ganz kleine Clicque«? Die NS-Ermittlungen über das Netzwerk vom 20. Juli 1944, Berlin: Lukas 2018, 707 S. (= Schriften der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Reihe A: Analysen und Darstellungen, 12), EUR 34,90 [ISBN 978‑3‑86732‑303‑1]
- Jakob Knab, Ich schweige nicht. Hans Scholl und die Weiße Rose, Darmstadt: Theiss 2018, 264 S., EUR 24,95 [ISBN 978‑3‑8062‑3748‑1]
- Sven Deppisch, Täter auf der Schulbank. Die Offiziersausbildung der Ordnungspolizei und der Holocaust, Marburg, Tectum 2017, 672 S. (= Veröffentlichungen des Bayerischen Polizeimuseums, 2), EUR 39,95 [ISBN 978‑3‑8288‑4050‑8] Hans-Christian Harten, Die weltanschauliche Schulung der Polizei im Nationalsozialismus, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2018, 668 S., EUR 89,00 [ISBN 978‑3‑506‑78836‑8]
- Klaus-Jürgen Bremm, Die Waffen-SS. Hitlers überschätzte Prätorianer, Darmstadt: Theiss 2018, 362 S., EUR 24,95 [ISBN 978‑3‑8062‑3793‑1]
- Falk Breuer und Walter Waiss, Heinrich Sannemann. Ein Jagdfliegerleben in Berichten, Dokumenten, Fotos, Aachen: Helios 2018, 248 S., EUR 39,80 [ISBN 978‑3‑86933‑218‑5]
- Christian König und Axel Kleckers, Das große Bordflugzeug. Arado AR 95 und Heinkel He 114, Aachen: Helios 2018, 148 S., EUR 34,50 [ISBN 978‑3‑86933‑215‑4]
- The 10 Cent War. Comic Books, Propaganda, and World War II. Ed. by Trischa Goodnow and James J. Kimble, Jackson, MS: University Press of Mississippi 2017, IX, 256 S., $ 30.00 [ISBN 978‑1‑4968‑1848‑5]
- Nach 1945
- Victor Mauer, Brückenbauer. Großbritannien, die deutsche Frage und die Blockade Berlins 1948–1949, Berlin [u. a.]: De Gruyter Oldenbourg 2018, 573 S. (= Veröffentlichungen des Deutschen Historischen Instituts London/Publications of the German Historical Institute London, 80), EUR 69,95 [ISBN 978‑3‑11‑058442‑4]
- Philipp Gassert, Bewegte Gesellschaft. Deutsche Protestgeschichte seit 1945, Stuttgart: Kohlhammer 2018, 308 S. (= Zeitgeschichte aktuell), EUR 25,00 [ISBN 978‑3‑17‑029270‑3]
- Jost Dülffer, Geheimdienst in der Krise. Der BND in den 1960er-Jahren, Berlin: Ch. Links 2018, 672 S. (= Veröffentlichungen der Unabhängigen Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des Bundesnachrichtendienstes 1945–1968, 8), EUR 50,00 [ISBN 978‑3‑96289‑005‑6]
- Florian Reichenberger, Der gedachte Krieg. Vom Wandel der Kriegsbilder in der militärischen Führung der Bundeswehr im Zeitalter des Ost-West-Konflikts, Berlin [u. a.]: De Gruyter Oldenbourg 2018, XI, 498 S. (= Sicherheitspolitik und Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland, 13), EUR 49,95 [ISBN 978‑3‑11‑046260‑9]
- Rüdiger Wenzke, Wo stehen unsere Truppen? NVA und Bundeswehr in der ČSSR-Krise 1968, Berlin: Ch. Links 2018, VIII, 595 S. (= Militärgeschichte der DDR, 26), EUR 55,00 [ISBN 978‑3‑96289‑026‑1]
- DDR-Spionage. Von Albanien bis Grossbritannien. Hrsg. von Helmut Müller-Enbergs und Thomas Wegener Friis, Frankfurt a. M.: Verlag für Polizeiwissenschaft 2018, 320 S. (= Analysen zu Sicherheitsfragen, 6), EUR 34,90 [ISBN 978‑3‑86676‑535‑1]
- Siegfried Lautsch, Grundzüge des operativen Denkens in der NATO. Ein zeitgeschichtlicher Rückblick auf die 1980er-Jahre und Ausblick, 2., erw. Aufl., Berlin: Miles 2018, 327 S., EUR 24,80 [ISBN 978‑3‑945861‑58‑5]
- Tobias Wunschik, Knastware für den Klassenfeind. Häftlingsarbeit in der DDR, der Ost-West-Handel und die Staatssicherheit (1970–1989), Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2014, 363 S. (= Analysen und Dokumente, 37), EUR 29,99, [ISBN 978‑3‑525‑35080‑5]
- Tradition in der Bundeswehr. Zum Erbe des deutschen Soldaten und zur Umsetzung des neuen Traditionserlasses. Hrsg. von Donald Abenheim und Uwe Hartmann, Berlin: Miles 2018, 312 S., EUR 29,80 [ISBN 978‑3‑945861‑75‑2]
- Paweł Machcewicz, Der umkämpfte Krieg. Das Museum des Zweiten Weltkriegs in Danzig. Entstehung und Streit. Aus dem Poln. übers. von Peter Oliver Loew, Wiesbaden: Harrassowitz 2018, XII, 253 S. (= Polnische Profile, 5), EUR 22,90 [ISBN 978‑3‑447‑11035‑8]
- Expeditionary Police Advising and Militarization. Building Security in a Fractured World. Ed. by Donald Stoker and Edward B. Westermann, Solihull: Helion 2018, XI, 347 S. (= Military History Series, 3), £ 35.00 [ISBN 978‑1‑911512‑86‑8]
- Andreas Herberg-Rothe and Key-young Son, Order Wars and Floating Balance. How the Rising Powers Are Reshaping Our Worldview in the Twenty-First Century, London, New York: Routledge 2018, XVI, 238 S. (= Routledge Advances in International Relations and Global Politics, 133), £ 105.00 [ISBN 978‑1‑138-05710‑4]
- Special Operations Forces in the 21st Century. Perspectives from the Social Sciences. Ed. by Jessica Glicken Turnley, Kobi Michael and Eyal Ben-Ari, London, New York: Routledge 2018, XIV, 312 S. (= Cass Military Studies), £ 105.00 [ISBN 978‑1‑138‑63262‑2]
- Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
- Gesamtinhaltsverzeichnis 2019
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- Editorial
- Nachruf
- Aufsatz
- Zur Lage der Zivilbewohner in Festungsstädten beim Kriegsausbruch 1914: Kommunale Vorsorge für den Unterhalt und behördliche Zwangsmaßnahmen
- Lebenswelten und Deutungszusammen-hänge im modernen Massenkrieg
- Propagandisten des k.u.k. Vielvölkerreiches: Österreichisch-ungarische Soldaten im Osmanischen Reich während des Ersten Weltkrieges
- Nachrichten aus der Forschung
- »Sowjetische Kriegsgefangene. Widerstand. Kollaboration. Erinnerung«
- »Blicke auf die Revolution 1918/19«
- »Comparing Militaries in the Long 19th Century«
- »Gewalt und Heldentum«
- Buchbesprechungen Allgemeines
- Gewaltgemeinschaften in der Geschichte. Entstehung, Kohäsionskraft und Zerfall. Hrsg. von Winfried Speitkamp, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2017, 276 S., EUR 60,00 [ISBN 978‑3‑525‑30116‑6]
- Jeremy Black, Combined Operations. A Global History of Amphibious and Airborne Warfare, Lanham, MD [u. a.]: Rowman & Littlefield 2018, XIV, 247 S., $ 35.00 [ISBN 978‑1‑4422‑7693‑2]
- Manfried Rauchensteiner, Unter Beobachtung. Österreich seit 1918, Wien [u. a.]: Böhlau 2017, 628 S., EUR 29,00 [ISBN 978-3-205-20500-5]
- Friederike Neumann, Schreiben im Geschichtsstudium, Opladen, Toronto: Budrich Verlag 2018, 111 S. (= utb. Schreiben im Studium, 5), EUR 12,99 [ISBN 978‑3‑8252‑4843‑7]
- Frühe Neuzeit
- Herfried Münkler, Der Dreißigjährige Krieg. Europäische Katastrophe, deutsches Trauma 1618–1648, Berlin: Rowohlt 2017, 975 S., EUR 39,95 [ISBN 978‑3‑87134‑813‑6]
- Menschen im Krieg. Die Oberpfalz 1618 bis 1648. Eine Ausstellung des Staatsarchivs Amberg. Hrsg. von der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns, München: Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns 2018, 92 S. (= Staatliche Archive Bayerns. Kleine Ausstellungen, 58), EUR 4,00 [ISBN 978‑3‑938831‑85‑4]
- Zeichen und Medien des Militärischen am Fürstenhof in Europa. Hrsg. von Matthias Müller und Peter-Michael Hahn, Berlin: Lukas 2017, 240 S. (= Schriften zur Residenzkultur, 10), EUR 36,00 [ISBN 978‑3‑86732‑251‑5]
- Marcus Warnke, Logistik und friderizianische Kriegsführung. Eine Studie zur Verteilung, Mobilisierung und Wirkmächtigkeit militärisch relevanter Ressourcen im Siebenjährigen Krieg am Beispiel des Jahres 1757, Berlin: Duncker & Humblot 2018, 696 S. (= Quellen und Forschungen zur Brandenburgischen und Preußischen Geschichte, 50), EUR 139,90 [ISBN 978‑3‑428‑15371‑8]
- Brian L. Davies, The Russo-Turkish War, 1768–1774. Catherine II and the Ottoman Empire, London [u. a.]: Bloomsbury 2016, X, 328 S., £ 25.99 [ISBN 978‑1‑4725‑0801‑0]
- 1789–1870
- Günter Müchler, Napoleon. Revolutionär auf dem Kaiserthron, Darmstadt: Theiss 2019, 623 S., EUR 24,00 [ISBN 978‑3‑8062‑3917‑1]
- Hideaki Suzuki, Slave Trade Profiteers in the Western Indian Ocean. Suppression and Resistance in the Nineteenth Century, London: Palgrave Macmillan 2017, XIII, 224 S., EUR 74,96 [ISBN 978‑3‑319‑59803‑1]
- Buchbesprechungen, 1871–1918
- Matthias Häussler, Der Genozid an den Herero. Krieg, Emotion und extreme Gewalt in »Deutsch-Südwestafrika«, Weilerswist: Velbrück 2018, 348 S., EUR 38,90 [ISBN 978‑3‑95832‑164‑9]
- Handbuch einer transnationalen Geschichte Ostmitteleuropas, Bd 1: Von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ersten Weltkrieg. Hrsg. von Frank Hadler und Matthias Middell, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2017, 685 S. (= Transnationale Geschichte, 6), EUR 75,00 [ISBN 978‑3‑525‑30173‑9]
- Vor dem Sprung ins Dunkle. Die militärische Debatte über den Krieg der Zukunft 1880–1914. Hrsg. von Stig Förster, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2016, 406 S. (= Krieg in der Geschichte, 92), EUR 54,00 [ISBN 978‑3‑506‑78266‑3]
- Geheimdienst und Propaganda im Ersten Weltkrieg. Die Aufzeichnungen von Oberst Walter Nicolai 1914 bis 1918. Im Auftrag des ZMSBw hrsg. von Michael Epkenhans [u. a.], Berlin [u. a.]: De Gruyter Oldenbourg 2018, X, 667 S. (= Zeitalter der Weltkriege, 18), EUR 64,95 [ISBN 978‑3‑11‑060501‑3]
- Christian Th. Müller, Jenseits der Materialschlacht. Der Erste Weltkrieg als Bewegungskrieg, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2018, VI, 297 S., EUR 39,90 [ISBN 978‑3‑506‑77870‑3]
- Holger Afflerbach, Auf Messers Schneide. Wie das Deutsche Reich den Ersten Weltkrieg verlor, München: C. H. Beck 2018, 664 S., EUR 29,95 [ISBN 978‑3‑406‑71969‑1]
- Monika Gibas und Ulrike Krauße, Jüdische Soldaten Magdeburgs. Regionalgeschichtliche Aspekte des Ersten Weltkrieges, Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag 2018, 94 S., EUR 10,00 [ISBN 978‑3‑96311‑028‑3]
- Das Kriegsgefangenenlager Amberg-Kümmersbruck im Ersten Weltkrieg. Begleitband zur Ausstellung in Zusammenarbeit von Staatsarchiv Amberg, Stadtarchiv Amberg, Gemeinde Kümmersbruck und Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern. Hrsg. vom Kultur-Schloss Theuern, Red.: Maria Rita Sagstetter [u. a.], Kümmersbruck: Kultur-Schloss Theuern 2017, 228 S. (= Schriftenreihe des Bergbau- und Industriemuseums Ostbayern – Kultur-Schloss Theuern, 56), EUR 22,00 [ISBN 978‑3‑925690‑31‑0]
- Philosophers at the Front. Phenomenology and the First World War. Ed. by Nicolas de Warren and Thomas Vongehr, Leuven: Leuven University Press 2017, 285 S., EUR 49,50 [ISBN 978‑94‑6270‑121‑2]
- Sebastian Steiner, Unter Kriegsrecht. Die schweizerische Militärjustiz 1914–1921, Zürich: Chronos 2018, 472 S. (= Die Schweiz im Ersten Weltkrieg/La Suisse pendant la Première Guerre mondiale, 4), EUR 68,00 [ISBN 978‑3‑0340‑1479‑3]
- Ignaz Miller, 1918 – der Weg zum Frieden. Europa und das Ende des Ersten Weltkriegs, Zürich: NZZ Libro 2019, 459 S., EUR 39,00 [ISBN 978‑3‑03810‑372‑1]
- 1919–1945
- Stephen A. Smith, Revolution in Russland. Das Zarenreich in der Krise 1890–1928. Aus dem Engl. von Michael Haupt, Darmstadt: Zabern 2017, 496 S., EUR 39,95 [ISBN 978‑3‑8053‑5068‑6]
- Wolfgang Templin, Der Kampf um Polen. Die abenteuerliche Geschichte der Zweiten Polnischen Republik 1918–1939, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2018, 254 S., EUR 39,90 [ISBN 978‑3‑506‑78757‑6]
- Volker Koop, Hitlers Griff nach Afrika. Kolonialpolitik im Dritten Reich, Bonn: Dietz 2018, 213 S., EUR 24,00 [ISBN 978‑3‑8012‑0538‑6]
- Dennis Egginger-Gonzalez, Der Rote Stoßtrupp. Eine frühe linkssozialistische Widerstandsgruppe gegen den Nationalsozialismus, Berlin: Lukas 2018, 794 S., EUR 34,90 [ISBN 978‑3‑86732‑274‑4]
- Nicholas John Williams, An »Evil Year in Exile«? The Evacuation of the Franco-German Border Areas in 1939 under Democratic and Totalitarian Conditions, Berlin: Metropol 2018, 612 S. (= Evakuierungen im Zeitalter der Weltkriege/Évacuations à l’ère des Guerres mondiales/Evacuations in the Age of World Wars, 2), EUR 39,00 [ISBN 978‑3‑86331‑368‑5]
- Kristian Gancer [= Christian Ganzer] [u. a.], Brest, leto 1941 g. Dokumenty, Materialy, Fotografii, Smolensk: Inbelkul’t 2017, 728 S., RUB 1355,00 [ISBN 978‑5‑00076‑037‑6]
- Alexander Querengässer, El Alamein 1942. Materialschlacht in Nordafrika, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2019, 266 S. (= Schlachten – Stationen der Weltgeschichte), EUR 29,90 [ISBN 978‑3‑506‑78912‑9]
- Nach Stalingrad. Walther von Seydlitz’ Feldpostbriefe und Kriegsgefangenenpost 1939–1955. Hrsg. von Torsten Diedrich und Jens Ebert im Auftrag des ZMSBw, 2. überarb. Aufl., Göttingen: Wallstein 2018, 427 S., EUR 24,90 [ISBN 978-3-8353-3190-7]
- Thomas Karlauf, Stauffenberg. Porträt eines Attentäters, München: Blessing 2019, 367 S., EUR 24,00 [ISBN 978‑3‑89667‑411‑1]
- Linda von Keyserlingk-Rehbein, Nur eine »ganz kleine Clicque«? Die NS-Ermittlungen über das Netzwerk vom 20. Juli 1944, Berlin: Lukas 2018, 707 S. (= Schriften der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Reihe A: Analysen und Darstellungen, 12), EUR 34,90 [ISBN 978‑3‑86732‑303‑1]
- Jakob Knab, Ich schweige nicht. Hans Scholl und die Weiße Rose, Darmstadt: Theiss 2018, 264 S., EUR 24,95 [ISBN 978‑3‑8062‑3748‑1]
- Sven Deppisch, Täter auf der Schulbank. Die Offiziersausbildung der Ordnungspolizei und der Holocaust, Marburg, Tectum 2017, 672 S. (= Veröffentlichungen des Bayerischen Polizeimuseums, 2), EUR 39,95 [ISBN 978‑3‑8288‑4050‑8] Hans-Christian Harten, Die weltanschauliche Schulung der Polizei im Nationalsozialismus, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2018, 668 S., EUR 89,00 [ISBN 978‑3‑506‑78836‑8]
- Klaus-Jürgen Bremm, Die Waffen-SS. Hitlers überschätzte Prätorianer, Darmstadt: Theiss 2018, 362 S., EUR 24,95 [ISBN 978‑3‑8062‑3793‑1]
- Falk Breuer und Walter Waiss, Heinrich Sannemann. Ein Jagdfliegerleben in Berichten, Dokumenten, Fotos, Aachen: Helios 2018, 248 S., EUR 39,80 [ISBN 978‑3‑86933‑218‑5]
- Christian König und Axel Kleckers, Das große Bordflugzeug. Arado AR 95 und Heinkel He 114, Aachen: Helios 2018, 148 S., EUR 34,50 [ISBN 978‑3‑86933‑215‑4]
- The 10 Cent War. Comic Books, Propaganda, and World War II. Ed. by Trischa Goodnow and James J. Kimble, Jackson, MS: University Press of Mississippi 2017, IX, 256 S., $ 30.00 [ISBN 978‑1‑4968‑1848‑5]
- Nach 1945
- Victor Mauer, Brückenbauer. Großbritannien, die deutsche Frage und die Blockade Berlins 1948–1949, Berlin [u. a.]: De Gruyter Oldenbourg 2018, 573 S. (= Veröffentlichungen des Deutschen Historischen Instituts London/Publications of the German Historical Institute London, 80), EUR 69,95 [ISBN 978‑3‑11‑058442‑4]
- Philipp Gassert, Bewegte Gesellschaft. Deutsche Protestgeschichte seit 1945, Stuttgart: Kohlhammer 2018, 308 S. (= Zeitgeschichte aktuell), EUR 25,00 [ISBN 978‑3‑17‑029270‑3]
- Jost Dülffer, Geheimdienst in der Krise. Der BND in den 1960er-Jahren, Berlin: Ch. Links 2018, 672 S. (= Veröffentlichungen der Unabhängigen Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des Bundesnachrichtendienstes 1945–1968, 8), EUR 50,00 [ISBN 978‑3‑96289‑005‑6]
- Florian Reichenberger, Der gedachte Krieg. Vom Wandel der Kriegsbilder in der militärischen Führung der Bundeswehr im Zeitalter des Ost-West-Konflikts, Berlin [u. a.]: De Gruyter Oldenbourg 2018, XI, 498 S. (= Sicherheitspolitik und Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland, 13), EUR 49,95 [ISBN 978‑3‑11‑046260‑9]
- Rüdiger Wenzke, Wo stehen unsere Truppen? NVA und Bundeswehr in der ČSSR-Krise 1968, Berlin: Ch. Links 2018, VIII, 595 S. (= Militärgeschichte der DDR, 26), EUR 55,00 [ISBN 978‑3‑96289‑026‑1]
- DDR-Spionage. Von Albanien bis Grossbritannien. Hrsg. von Helmut Müller-Enbergs und Thomas Wegener Friis, Frankfurt a. M.: Verlag für Polizeiwissenschaft 2018, 320 S. (= Analysen zu Sicherheitsfragen, 6), EUR 34,90 [ISBN 978‑3‑86676‑535‑1]
- Siegfried Lautsch, Grundzüge des operativen Denkens in der NATO. Ein zeitgeschichtlicher Rückblick auf die 1980er-Jahre und Ausblick, 2., erw. Aufl., Berlin: Miles 2018, 327 S., EUR 24,80 [ISBN 978‑3‑945861‑58‑5]
- Tobias Wunschik, Knastware für den Klassenfeind. Häftlingsarbeit in der DDR, der Ost-West-Handel und die Staatssicherheit (1970–1989), Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2014, 363 S. (= Analysen und Dokumente, 37), EUR 29,99, [ISBN 978‑3‑525‑35080‑5]
- Tradition in der Bundeswehr. Zum Erbe des deutschen Soldaten und zur Umsetzung des neuen Traditionserlasses. Hrsg. von Donald Abenheim und Uwe Hartmann, Berlin: Miles 2018, 312 S., EUR 29,80 [ISBN 978‑3‑945861‑75‑2]
- Paweł Machcewicz, Der umkämpfte Krieg. Das Museum des Zweiten Weltkriegs in Danzig. Entstehung und Streit. Aus dem Poln. übers. von Peter Oliver Loew, Wiesbaden: Harrassowitz 2018, XII, 253 S. (= Polnische Profile, 5), EUR 22,90 [ISBN 978‑3‑447‑11035‑8]
- Expeditionary Police Advising and Militarization. Building Security in a Fractured World. Ed. by Donald Stoker and Edward B. Westermann, Solihull: Helion 2018, XI, 347 S. (= Military History Series, 3), £ 35.00 [ISBN 978‑1‑911512‑86‑8]
- Andreas Herberg-Rothe and Key-young Son, Order Wars and Floating Balance. How the Rising Powers Are Reshaping Our Worldview in the Twenty-First Century, London, New York: Routledge 2018, XVI, 238 S. (= Routledge Advances in International Relations and Global Politics, 133), £ 105.00 [ISBN 978‑1‑138-05710‑4]
- Special Operations Forces in the 21st Century. Perspectives from the Social Sciences. Ed. by Jessica Glicken Turnley, Kobi Michael and Eyal Ben-Ari, London, New York: Routledge 2018, XIV, 312 S. (= Cass Military Studies), £ 105.00 [ISBN 978‑1‑138‑63262‑2]
- Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
- Gesamtinhaltsverzeichnis 2019