Home History Geheimdienst und Propaganda im Ersten Weltkrieg. Die Aufzeichnungen von Oberst Walter Nicolai 1914 bis 1918. Im Auftrag des ZMSBw hrsg. von Michael Epkenhans [u. a.], Berlin [u. a.]: De Gruyter Oldenbourg 2018, X, 667 S. (= Zeitalter der Weltkriege, 18), EUR 64,95 [ISBN 978‑3‑11‑060501‑3]
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Geheimdienst und Propaganda im Ersten Weltkrieg. Die Aufzeichnungen von Oberst Walter Nicolai 1914 bis 1918. Im Auftrag des ZMSBw hrsg. von Michael Epkenhans [u. a.], Berlin [u. a.]: De Gruyter Oldenbourg 2018, X, 667 S. (= Zeitalter der Weltkriege, 18), EUR 64,95 [ISBN 978‑3‑11‑060501‑3]

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Published/Copyright: November 14, 2019
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Geheimdienst und Propaganda im Ersten Weltkrieg. Die Aufzeichnungen von Oberst Walter Nicolai 1914 bis 1918. Im Auftrag des ZMSBw hrsg. von Michael Epkenhans [u. a.], Berlin [u. a.]: De Gruyter Oldenbourg 2018, X, 667 S. (= Zeitalter der Weltkriege, 18), EUR 64,95 [ISBN 978‑3‑11‑060501‑3]


Der Berufsoffizier Walter Nicolai (1873–1947) gilt, wenngleich heute nur mehr Fachleuten bekannt, als eine der geheimnisumwittertsten Figuren der deutschen Innenpolitik während des Ersten Weltkrieges. Er leitete – ohne zuvor je mit nachrichtendienstlichen Aspekten befasst gewesen zu sein – ab Mitte 1912 als Major den noch kleinen deutschen militärischen Nachrichtendienst, die Abteilung IIIb des Generalstabs des Feldheeres, und erhielt während des Krieges zusätzlich Kompetenzen für die Inlandspropaganda, insbesondere die militärische Pressearbeit, ohne auch nur annähernd die Position eines Propagandaministers nach späterem NS-Muster innezuhaben. Nicolais voluminöse, im Original mehr als 2000 Manuskriptseiten umfassenden Aufzeichnungen aus den Kriegsjahren (Tagesnotizen, Briefe an seine Frau, Betrachtungen, Abschriften zeitgenössischer Dokumente), erweitert durch nachträgliche Kommentare, die bis in die Jahre des Zweiten Weltkrieges reichen, wurden 1945 von den Sowjets, die den betagten Nicolai verhafteten und in die UdSSR brachten, wo er 1947 starb, beschlagnahmt. Die Papiere lagerten lange im Sonderarchiv Moskau und liegen nunmehr in einer Teiledition vor. Diese lässt zwar Privates (insbesondere in den Feldpostbriefen) weg, folgt aber Nicolais eigener Anordnung, die in chronologischer Reihenfolge Dokumente unterschiedlicher Provenienz hintereinander reiht. Nicolai hatte die Angewohnheit, aus den Jahren 1914 bis 1918 stammende Schriftstücke später zu kommentieren. Zwar erschließt sich manchmal aus dem Kontext, dass es sich um nachträgliche Ergänzungen und Rückblicke handeln muss, und gelegentlich sind diese auch als solche gekennzeichnet, doch ist dies keineswegs flächendeckend der Fall. An der hierdurch hervorgerufenen passagenweisen Verwirrung kann auch die Darlegung der Editionsprinzipien nichts ändern; sie überlässt es schlicht dem Leser, mit dem Text kritisch umzugehen (S. 65–70). Dennoch handelt es sich hinsichtlich Umfang und Inhalt um ein einzigartiges Quellenmaterial: Von keinem anderen deutschen militärischen Entscheidungsträger des Ersten Weltkrieges, erst recht nicht von einem Geheimdienstchef, gibt es vergleichbares Material, das der Betreffende so wie Nicolai, der in den Jahren nach 1918 obendrein zwei Bücher über seine Tätigkeit im Weltkrieg publizierte, selbst bearbeitet hat.

Enttäuscht werden jene Leser sein, die sich von Nicolai allerhand Enthüllungen über spektakuläre Geheimdienstoperationen erwartet haben; selbst die legendäre Spionin Mata Hari findet lediglich en passant Erwähnung. Über die geheime Nachrichtenbeschaffung vor dem und im Weltkrieg teilt Nicolai relativ wenig mit, sieht man von Fragen der Organisation sowie der Stellenbesetzung ab. Aus welchen Quellen des In‑ und Auslandes IIIb Nachrichten bezog, nach welchen Gesichtspunkten sie ausgewertet wurden, an welche Abteilungen des Generalstabs die Analysen gingen und was sie dort – wenn überhaupt – bewirkten, all das bleibt weitgehend ungesagt bzw. auf wenige Beispiele beschränkt. Ein nicht geringer Teil des edierten Materials und hier wiederum vor allem die Briefe an Nicolais Frau schildern oft sehr detailreich Nicolais Tagesablauf, der nicht allein durch die Aufenthalte an den wechselnden Standorten des Großen Hauptquartiers, sondern mehr noch durch ständige Dienstreisen gekennzeichnet war. Nicolai beschreibt seine Eindrücke, seine zahlreichen Gespräche mit Untergebenen, Vorgesetzten sowie mit zivilen Stellen und hält nicht ohne Eitelkeit fest, mit welcher Wertschätzung ihm Kaiser Wilhelm II. sowie die Chefs des Generalstabs des Feldheeres (in der Abfolge: Helmuth von Moltke d.J., Erich von Falkenhayn und das Duo Paul von Hindenburg/Erich Ludendorff) begegneten. Über eine Unzahl von Protagonisten – keineswegs nur jene in Spitzenfunktionen – hat Nicolai kleine Charakterskizzen zu Papier gebracht, die naturgemäß seine subjektive Einstellung zu den beschriebenen Personen widerspiegeln.

Nicolai klagte unablässig über die Kraftlosigkeit, Unentschlossenheit und Borniertheit der zivilen Reichsleitung, der er während der letzten zwei Kriegsjahre ihre Nachgiebigkeit gegenüber dem Reichstag und insbesondere der Sozialdemokratie ankreidete; Nicolai zeigt sich in seinen Aufzeichnungen als Hardliner par excellence, der bis zuletzt auf den deutschen Sieg hoffte und daran glaubte, sodass jeder Gedanke an einen Verständigungsfrieden bei ihm auf schroffe Ablehnung stieß. Derlei Erwägungen, so wurde Nicolai nicht müde zu betonen, schwächten nur die Kampfkraft des Heeres und arbeiteten dem Feind in die Hände. Völlig unverhüllt plädierte Nicolai für die Errichtung einer Militärdiktatur, die in seinen Augen allein einen Siegfrieden verbürgte. Andererseits tat Nicolai, in dessen Briefen schon im Herbst 1914 regelrechte Durchhalteparolen auftauchen, seinerseits nichts, um diesem Ziel näherzukommen; selbst seine Versuche, Ludendorff in diese Richtung zu beeinflussen, blieben zaghaft. Nicolai beschränkte sich im Grunde auf die immer gleichen Klagen über den Kaiser, der nur mehr ein Schatten sei, aber nicht regiere, den unreifen Kronprinzen, das Zaudern der Politiker bei der Bekämpfung innerer Feinde (unter denen häufig Juden hervorgehoben wurden) sowie die Zersplitterung der Kompetenzen, die jede zentral gesteuerte In‑ und Auslandspropaganda unmöglich mache. Unzählige Anläufe Nicolais, dieses Übel durch die Einrichtung einer zentralen Propagandastelle zu beseitigen, verliefen im Sand. Das Militär, so Nicolai, dränge keineswegs in diese koordinierende Rolle, die freilich niemand anderer übernehmen wolle.

Zweifellos war Nicolai ein scharfsichtiger Beobachter der Ereignisse und Personen, mit denen er als vergleichsweise rangniedriger Offizier zu tun hatte. Er reflektierte das Erlebte ständig, wenngleich er unablässig beteuerte, die tägliche Arbeitsbelastung lasse ihm hierfür kaum Zeit und Muße. Als einstiger Zögling einer Kadettenanstalt und als Berufsoffizier der Infanterie war Nicolai allerdings kein Meister darin, seine Analysen zu verbalisieren: Sein Schreibstil – wie auch jener der in diesem Band abgedruckten Befehle aus seiner Feder – ist alles andere als militärisch knapp, sondern vielmehr weitschweifig und grammatikalisch nicht immer korrekt. Viele der unzähligen Schachtelsätze muss man mehrmals lesen, um zu verstehen, was ihr Verfasser sagen will. Hinzu kommen die nur von wenigen Höhepunkten unterbrochene Eintönigkeit des Dienstbetriebs in einem Stab fern der Front sowie die Redundanzen des unermüdlichen Auftretens Nicolais gegen Wankelmütigkeit und Zweifel am Sieg. Treffend halten die Herausgeber in ihrer ausführlichen Einleitung fest: »Der Kampf gegen Defätismus und die Aufrechterhaltung der Kriegsmoral waren Aufgaben, die Nicolai im Verlauf des Krieges übernommen hatte und die ihn auch zunehmend in Beschlag nahmen. Mit seiner ursprünglichen, militärischen Tätigkeit hatte das nicht viel gemein gehabt« (S. 33). Aufgrund seiner »ernüchternden Erfahrungen im nachrichtendienstlichen Kerngeschäft« habe Nicolai seinen persönlichen Fokus zunehmend auf die Pressearbeit verlagert (S. 39), zumal er für das »ungeheure Potenzial des technischen Nachrichtendienstes [...] offensichtlich kaum Bewusstsein entwickeln« konnte (S. 46).

Als Fazit dieser reichen, aber nicht leicht zu konsumierenden Materialsammlung bleibt zu konstatieren, dass sie zur Thematik der Geheimdienste kaum neue Einsichten vermittelt, aber bezüglich der innenpolitischen Entwicklung im Deutschen Reich und hier insbesondere der Umbruchsphase im Herbst 1918 dem schon Bekannten zahlreiche neue Facetten hinzufügt. An erster Stelle jedoch zeigt die Edition Nicolai und seine Abteilung IIIb als einen unspektakulären Teilbereich des Generalstabs, der sich vor allem als Sprachrohr der »Siegfriedens-politik« zu etablieren trachtete. Ob Nicolai der richtige Mann am richtigen Ort war, darf man nach der Lektüre bezweifeln. Er war, wie die Herausgeber festhalten, »ein Offizier mit einem Ehrenkodex und hielt an der Standesehre des Offiziers in der Gesellschaft fest. Sein ganzes Verständnis von Nachrichtendienst und von Kommunikationspolitik ist nur über diese Prägung zu begreifen« (S. 60). Dies waren nicht unbedingt jene Eigenschaften, die in einem modernen Krieg zwischen Großmächten gefragt waren. »In dem großen, zweiten Arbeitsgebiet der Kommunikationspolitik fällt auf, dass es Nicolai hier an persönlicher Eignung, technischem Sachverstand und Ressourcen mangelte. [Es] machte sich sein Mangel an politischer Intelligenz und gesellschaftlicher Gewandtheit bemerkbar [...] Nicolais Welt blieb militärisch klein und beschränkte sich einzig und allein auf ein dienstlich-korrektes und zudem oftmals als arrogant wahrgenommenes preußisches Offiziersein« (S. 61). Die Edition der Nicolai-Papiere ist vor diesem Hintergrund nicht zuletzt ein Dokument eines grandiosen innen‑ und kommunikationspolitischen Scheiterns.

Published Online: 2019-11-14
Published in Print: 2019-11-05

© 2019 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston

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  1. Frontmatter
  2. Frontmatter
  3. Editorial
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  6. Zur Lage der Zivilbewohner in Festungsstädten beim Kriegsausbruch 1914: Kommunale Vorsorge für den Unterhalt und behördliche Zwangsmaßnahmen
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  14. Buchbesprechungen Allgemeines
  15. Gewaltgemeinschaften in der Geschichte. Entstehung, Kohäsionskraft und Zerfall. Hrsg. von Winfried Speitkamp, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2017, 276 S., EUR 60,00 [ISBN 978‑3‑525‑30116‑6]
  16. Jeremy Black, Combined Operations. A Global History of Amphibious and Airborne Warfare, Lanham, MD [u. a.]: Rowman & Littlefield 2018, XIV, 247 S., $ 35.00 [ISBN 978‑1‑4422‑7693‑2]
  17. Manfried Rauchensteiner, Unter Beobachtung. Österreich seit 1918, Wien [u. a.]: Böhlau 2017, 628 S., EUR 29,00 [ISBN 978-3-205-20500-5]
  18. Friederike Neumann, Schreiben im Geschichtsstudium, Opladen, Toronto: Budrich Verlag 2018, 111 S. (= utb. Schreiben im Studium, 5), EUR 12,99 [ISBN 978‑3‑8252‑4843‑7]
  19. Frühe Neuzeit
  20. Herfried Münkler, Der Dreißigjährige Krieg. Europäische Katastrophe, deutsches Trauma 1618–1648, Berlin: Rowohlt 2017, 975 S., EUR 39,95 [ISBN 978‑3‑87134‑813‑6]
  21. Menschen im Krieg. Die Oberpfalz 1618 bis 1648. Eine Ausstellung des Staatsarchivs Amberg. Hrsg. von der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns, München: Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns 2018, 92 S. (= Staatliche Archive Bayerns. Kleine Ausstellungen, 58), EUR 4,00 [ISBN 978‑3‑938831‑85‑4]
  22. Zeichen und Medien des Militärischen am Fürstenhof in Europa. Hrsg. von Matthias Müller und Peter-Michael Hahn, Berlin: Lukas 2017, 240 S. (= Schriften zur Residenzkultur, 10), EUR 36,00 [ISBN 978‑3‑86732‑251‑5]
  23. Marcus Warnke, Logistik und friderizianische Kriegsführung. Eine Studie zur Verteilung, Mobilisierung und Wirkmächtigkeit militärisch relevanter Ressourcen im Siebenjährigen Krieg am Beispiel des Jahres 1757, Berlin: Duncker & Humblot 2018, 696 S. (= Quellen und Forschungen zur Brandenburgischen und Preußischen Geschichte, 50), EUR 139,90 [ISBN 978‑3‑428‑15371‑8]
  24. Brian L. Davies, The Russo-Turkish War, 1768–1774. Catherine II and the Ottoman Empire, London [u. a.]: Bloomsbury 2016, X, 328 S., £ 25.99 [ISBN 978‑1‑4725‑0801‑0]
  25. 1789–1870
  26. Günter Müchler, Napoleon. Revolutionär auf dem Kaiserthron, Darmstadt: Theiss 2019, 623 S., EUR 24,00 [ISBN 978‑3‑8062‑3917‑1]
  27. Hideaki Suzuki, Slave Trade Profiteers in the Western Indian Ocean. Suppression and Resistance in the Nineteenth Century, London: Palgrave Macmillan 2017, XIII, 224 S., EUR 74,96 [ISBN 978‑3‑319‑59803‑1]
  28. Buchbesprechungen, 1871–1918
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  31. Vor dem Sprung ins Dunkle. Die militärische Debatte über den Krieg der Zukunft 1880–1914. Hrsg. von Stig Förster, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2016, 406 S. (= Krieg in der Geschichte, 92), EUR 54,00 [ISBN 978‑3‑506‑78266‑3]
  32. Geheimdienst und Propaganda im Ersten Weltkrieg. Die Aufzeichnungen von Oberst Walter Nicolai 1914 bis 1918. Im Auftrag des ZMSBw hrsg. von Michael Epkenhans [u. a.], Berlin [u. a.]: De Gruyter Oldenbourg 2018, X, 667 S. (= Zeitalter der Weltkriege, 18), EUR 64,95 [ISBN 978‑3‑11‑060501‑3]
  33. Christian Th. Müller, Jenseits der Materialschlacht. Der Erste Weltkrieg als Bewegungskrieg, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2018, VI, 297 S., EUR 39,90 [ISBN 978‑3‑506‑77870‑3]
  34. Holger Afflerbach, Auf Messers Schneide. Wie das Deutsche Reich den Ersten Weltkrieg verlor, München: C. H. Beck 2018, 664 S., EUR 29,95 [ISBN 978‑3‑406‑71969‑1]
  35. Monika Gibas und Ulrike Krauße, Jüdische Soldaten Magdeburgs. Regionalgeschichtliche Aspekte des Ersten Weltkrieges, Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag 2018, 94 S., EUR 10,00 [ISBN 978‑3‑96311‑028‑3]
  36. Das Kriegsgefangenenlager Amberg-Kümmersbruck im Ersten Weltkrieg. Begleitband zur Ausstellung in Zusammenarbeit von Staatsarchiv Amberg, Stadtarchiv Amberg, Gemeinde Kümmersbruck und Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern. Hrsg. vom Kultur-Schloss Theuern, Red.: Maria Rita Sagstetter [u. a.], Kümmersbruck: Kultur-Schloss Theuern 2017, 228 S. (= Schriftenreihe des Bergbau- und Industriemuseums Ostbayern – Kultur-Schloss Theuern, 56), EUR 22,00 [ISBN 978‑3‑925690‑31‑0]
  37. Philosophers at the Front. Phenomenology and the First World War. Ed. by Nicolas de Warren and Thomas Vongehr, Leuven: Leuven University Press 2017, 285 S., EUR 49,50 [ISBN 978‑94‑6270‑121‑2]
  38. Sebastian Steiner, Unter Kriegsrecht. Die schweizerische Militärjustiz 1914–1921, Zürich: Chronos 2018, 472 S. (= Die Schweiz im Ersten Weltkrieg/La Suisse pendant la Première Guerre mondiale, 4), EUR 68,00 [ISBN 978‑3‑0340‑1479‑3]
  39. Ignaz Miller, 1918 – der Weg zum Frieden. Europa und das Ende des Ersten Weltkriegs, Zürich: NZZ Libro 2019, 459 S., EUR 39,00 [ISBN 978‑3‑03810‑372‑1]
  40. 1919–1945
  41. Stephen A. Smith, Revolution in Russland. Das Zarenreich in der Krise 1890–1928. Aus dem Engl. von Michael Haupt, Darmstadt: Zabern 2017, 496 S., EUR 39,95 [ISBN 978‑3‑8053‑5068‑6]
  42. Wolfgang Templin, Der Kampf um Polen. Die abenteuerliche Geschichte der Zweiten Polnischen Republik 1918–1939, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2018, 254 S., EUR 39,90 [ISBN 978‑3‑506‑78757‑6]
  43. Volker Koop, Hitlers Griff nach Afrika. Kolonialpolitik im Dritten Reich, Bonn: Dietz 2018, 213 S., EUR 24,00 [ISBN 978‑3‑8012‑0538‑6]
  44. Dennis Egginger-Gonzalez, Der Rote Stoßtrupp. Eine frühe linkssozialistische Widerstandsgruppe gegen den Nationalsozialismus, Berlin: Lukas 2018, 794 S., EUR 34,90 [ISBN 978‑3‑86732‑274‑4]
  45. Nicholas John Williams, An »Evil Year in Exile«? The Evacuation of the Franco-German Border Areas in 1939 under Democratic and Totalitarian Conditions, Berlin: Metropol 2018, 612 S. (= Evakuierungen im Zeitalter der Weltkriege/Évacuations à l’ère des Guerres mondiales/Evacuations in the Age of World Wars, 2), EUR 39,00 [ISBN 978‑3‑86331‑368‑5]
  46. Kristian Gancer [= Christian Ganzer] [u. a.], Brest, leto 1941 g. Dokumenty, Materialy, Fotografii, Smolensk: Inbelkul’t 2017, 728 S., RUB 1355,00 [ISBN 978‑5‑00076‑037‑6]
  47. Alexander Querengässer, El Alamein 1942. Materialschlacht in Nordafrika, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2019, 266 S. (= Schlachten – Stationen der Weltgeschichte), EUR 29,90 [ISBN 978‑3‑506‑78912‑9]
  48. Nach Stalingrad. Walther von Seydlitz’ Feldpostbriefe und Kriegsgefangenenpost 1939–1955. Hrsg. von Torsten Diedrich und Jens Ebert im Auftrag des ZMSBw, 2. überarb. Aufl., Göttingen: Wallstein 2018, 427 S., EUR 24,90 [ISBN 978-3-8353-3190-7]
  49. Thomas Karlauf, Stauffenberg. Porträt eines Attentäters, München: Blessing 2019, 367 S., EUR 24,00 [ISBN 978‑3‑89667‑411‑1]
  50. Linda von Keyserlingk-Rehbein, Nur eine »ganz kleine Clicque«? Die NS-Ermittlungen über das Netzwerk vom 20. Juli 1944, Berlin: Lukas 2018, 707 S. (= Schriften der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Reihe A: Analysen und Darstellungen, 12), EUR 34,90 [ISBN 978‑3‑86732‑303‑1]
  51. Jakob Knab, Ich schweige nicht. Hans Scholl und die Weiße Rose, Darmstadt: Theiss 2018, 264 S., EUR 24,95 [ISBN 978‑3‑8062‑3748‑1]
  52. Sven Deppisch, Täter auf der Schulbank. Die Offiziersausbildung der Ordnungspolizei und der Holocaust, Marburg, Tectum 2017, 672 S. (= Veröffentlichungen des Bayerischen Polizeimuseums, 2), EUR 39,95 [ISBN 978‑3‑8288‑4050‑8] Hans-Christian Harten, Die weltanschauliche Schulung der Polizei im Nationalsozialismus, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2018, 668 S., EUR 89,00 [ISBN 978‑3‑506‑78836‑8]
  53. Klaus-Jürgen Bremm, Die Waffen-SS. Hitlers überschätzte Prätorianer, Darmstadt: Theiss 2018, 362 S., EUR 24,95 [ISBN 978‑3‑8062‑3793‑1]
  54. Falk Breuer und Walter Waiss, Heinrich Sannemann. Ein Jagdfliegerleben in Berichten, Dokumenten, Fotos, Aachen: Helios 2018, 248 S., EUR 39,80 [ISBN 978‑3‑86933‑218‑5]
  55. Christian König und Axel Kleckers, Das große Bordflugzeug. Arado AR 95 und Heinkel He 114, Aachen: Helios 2018, 148 S., EUR 34,50 [ISBN 978‑3‑86933‑215‑4]
  56. The 10 Cent War. Comic Books, Propaganda, and World War II. Ed. by Trischa Goodnow and James J. Kimble, Jackson, MS: University Press of Mississippi 2017, IX, 256 S., $ 30.00 [ISBN 978‑1‑4968‑1848‑5]
  57. Nach 1945
  58. Victor Mauer, Brückenbauer. Großbritannien, die deutsche Frage und die Blockade Berlins 1948–1949, Berlin [u. a.]: De Gruyter Oldenbourg 2018, 573 S. (= Veröffentlichungen des Deutschen Historischen Instituts London/Publications of the German Historical Institute London, 80), EUR 69,95 [ISBN 978‑3‑11‑058442‑4]
  59. Philipp Gassert, Bewegte Gesellschaft. Deutsche Protestgeschichte seit 1945, Stuttgart: Kohlhammer 2018, 308 S. (= Zeitgeschichte aktuell), EUR 25,00 [ISBN 978‑3‑17‑029270‑3]
  60. Jost Dülffer, Geheimdienst in der Krise. Der BND in den 1960er-Jahren, Berlin: Ch. Links 2018, 672 S. (= Veröffentlichungen der Unabhängigen Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des Bundesnachrichtendienstes 1945–1968, 8), EUR 50,00 [ISBN 978‑3‑96289‑005‑6]
  61. Florian Reichenberger, Der gedachte Krieg. Vom Wandel der Kriegsbilder in der militärischen Führung der Bundeswehr im Zeitalter des Ost-West-Konflikts, Berlin [u. a.]: De Gruyter Oldenbourg 2018, XI, 498 S. (= Sicherheitspolitik und Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland, 13), EUR 49,95 [ISBN 978‑3‑11‑046260‑9]
  62. Rüdiger Wenzke, Wo stehen unsere Truppen? NVA und Bundeswehr in der ČSSR-Krise 1968, Berlin: Ch. Links 2018, VIII, 595 S. (= Militärgeschichte der DDR, 26), EUR 55,00 [ISBN 978‑3‑96289‑026‑1]
  63. DDR-Spionage. Von Albanien bis Grossbritannien. Hrsg. von Helmut Müller-Enbergs und Thomas Wegener Friis, Frankfurt a. M.: Verlag für Polizeiwissenschaft 2018, 320 S. (= Analysen zu Sicherheitsfragen, 6), EUR 34,90 [ISBN 978‑3‑86676‑535‑1]
  64. Siegfried Lautsch, Grundzüge des operativen Denkens in der NATO. Ein zeitgeschichtlicher Rückblick auf die 1980er-Jahre und Ausblick, 2., erw. Aufl., Berlin: Miles 2018, 327 S., EUR 24,80 [ISBN 978‑3‑945861‑58‑5]
  65. Tobias Wunschik, Knastware für den Klassenfeind. Häftlingsarbeit in der DDR, der Ost-West-Handel und die Staatssicherheit (1970–1989), Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2014, 363 S. (= Analysen und Dokumente, 37), EUR 29,99, [ISBN 978‑3‑525‑35080‑5]
  66. Tradition in der Bundeswehr. Zum Erbe des deutschen Soldaten und zur Umsetzung des neuen Traditionserlasses. Hrsg. von Donald Abenheim und Uwe Hartmann, Berlin: Miles 2018, 312 S., EUR 29,80 [ISBN 978‑3‑945861‑75‑2]
  67. Paweł Machcewicz, Der umkämpfte Krieg. Das Museum des Zweiten Weltkriegs in Danzig. Entstehung und Streit. Aus dem Poln. übers. von Peter Oliver Loew, Wiesbaden: Harrassowitz 2018, XII, 253 S. (= Polnische Profile, 5), EUR 22,90 [ISBN 978‑3‑447‑11035‑8]
  68. Expeditionary Police Advising and Militarization. Building Security in a Fractured World. Ed. by Donald Stoker and Edward B. Westermann, Solihull: Helion 2018, XI, 347 S. (= Military History Series, 3), £ 35.00 [ISBN 978‑1‑911512‑86‑8]
  69. Andreas Herberg-Rothe and Key-young Son, Order Wars and Floating Balance. How the Rising Powers Are Reshaping Our Worldview in the Twenty-First Century, London, New York: Routledge 2018, XVI, 238 S. (= Routledge Advances in International Relations and Global Politics, 133), £ 105.00 [ISBN 978‑1‑138-05710‑4]
  70. Special Operations Forces in the 21st Century. Perspectives from the Social Sciences. Ed. by Jessica Glicken Turnley, Kobi Michael and Eyal Ben-Ari, London, New York: Routledge 2018, XIV, 312 S. (= Cass Military Studies), £ 105.00 [ISBN 978‑1‑138‑63262‑2]
  71. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  72. Gesamtinhaltsverzeichnis 2019
Downloaded on 25.1.2026 from https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/mgzs-2019-0089/html
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