Home History Manfried Rauchensteiner, Unter Beobachtung. Österreich seit 1918, Wien [u. a.]: Böhlau 2017, 628 S., EUR 29,00 [ISBN 978-3-205-20500-5]
Article Publicly Available

Manfried Rauchensteiner, Unter Beobachtung. Österreich seit 1918, Wien [u. a.]: Böhlau 2017, 628 S., EUR 29,00 [ISBN 978-3-205-20500-5]

  • Peter Andreas Popp EMAIL logo
Published/Copyright: November 14, 2019
Become an author with De Gruyter Brill

Reviewed Publication:

Manfried Rauchensteiner, Unter Beobachtung. Österreich seit 1918, Wien [u. a.]: Böhlau 2017, 628 S., EUR 29,00 [ISBN 978-3-205-20500-5]


Der Titel des jüngsten Werkes des renommierten österreichischen Historikers Manfried Rauchensteiner ist mehrdeutig, und fast ist man geneigt zu sagen: so mehrdeutig, wie die Charakterisierung Österreichs als Teil oder ehemaliger Teil der deutschen Nation mehrdeutig ist, ja – bei dieser Geschichte – auch sein muss. Ist der Titel »Unter Beobachtung« gar eine subtile Provokation? »Beobachtung« kann schließlich vielerlei bedeuten: 1) Kontrolle, 2) Wahrnehmung, 3) Anblick, 4) Betrachtung oder 5) Untersuchung.

Rauchensteiner liefert mit diesem Buch, das mühelos anknüpft an sein großes Werk über das Habsburgerreich im Ersten Weltkrieg, einen großen Wurf; und dies nicht nur hinsichtlich der Lesbarkeit, also der Dechiffrierung der sehr komplexen, um nicht zu sagen komplizierten Geschichte der Varianten österreichischer Staatlichkeit und Nicht-Staatlichkeit im 20. und ganz frühen 21. Jahrhundert. Wohltuend ist, dass Rauchensteiner die Geschichte des Landes in seinen internationalen Bezügen darstellt.

»Österreich ist frei!« lautete die euphorische Botschaft von Außenminister Leopold Figl unmittelbar nach Unterzeichnung des Staatsvertrags am 15. Mai 1955. »Tu felix Austria« mochten gerade deutsche Nationalneutralisten denken, doch Rauchensteiner beschreibt eindringlich, mit welchen Fallstricken österreichische staatliche Existenz seit 1955 behaftet ist und wie wenig frei dieses Land zwischen 1919 und 1938, erst recht unter dem NS-Regime und sodann unter alliierter Besatzungsherrschaft zwischen 1945 und 1955 gewesen war. Er zeigt gerade im Hinblick auf die Staatsgründung von 1955 eindringlich auf, was für ein tiefer Riss durch das österreichische Staatsvolk während der I. Republik gegangen war.

»Österreich I« als Staat ohne innerstaatliches Gewaltmonopol und mit so gut wie keinem internationalen Handlungsspielraum nach 1919 zerbrach buchstäblich Schritt für Schritt und dann mit immer größerer Geschwindigkeit an sich selbst. Am Schluss gab es dann drei Österreichs, die sich unversöhnlich gegenüberstanden: das christlich-soziale (mit ungenauer Trennschärfe zwischen noch-konservativ und schon [proto-]faschistisch nach italienischem Vorbild), das sozialistische (i. S. links von der Sozialdemokratie und zugleich großdeutschrepublikanisch) sowie schließlich das massiv anschwellende nationalsozialistische Bevölkerungssegment (das übrigens – was bei Rauchensteiner etwas untergeht – ohne die völkische Komponente der Habsburger Monarchie so nicht denkbar gewesen wäre). Das »beobachtende«, im Grunde kujonierende Verhalten der Siegermächte des Ersten Weltkrieges tat ein Übriges. Gerade die französische Politik versagte gänzlich, dem Land finanzpolitisch eine Chance zu geben, sodass sich die Kluft im Inneren hätte schließen können.

Anschlussverbot hin oder her: Die Westmächte begriffen nicht, dass auch die österreichische Republik (in Kombination und Kooperation mit Weimar-Deutschland) als ein stabilisierendes Element für die parlamentarische Demokratie bei der Staatenbildung aus der Konkursmasse des Habsburger Reiches hätte fungieren könnten. 1932/33 war es zu spät: NS-Deutschland mit Hitlers brutal erpresserischem Auftreten hatte ab da wirklich ein leichtes Spiel in Kombination mit dem Illusionismus österreichischer NS-Aktivisten und ‑Sympathisanten, die glaubten, das Österreichische würde alsbald in Form der Ostmark tatsächlich weiterbestehen können.

Rauchensteiner ist weit davon entfernt, Österreich einzig und allein als erstes Opfer Hitler-Deutschlands anzusehen, wie die einfühlsame und souveräne Darstellung des Zeitraums zwischen dem Einmarsch der Wehrmacht (1938) und dem Rückzug der alliierten Truppen aus Österreich (1955) erweist. Für Rauchensteiner bildet dabei die eigentliche Zäsur das Jahrespaar 1943/45, repräsentiert durch die vieldeutigen Kapitelüberschriften »Zurück in die Zukunft«, »Schutt und Asche«, »Der Walzer der Freiheit«. Perspektivisch im Hinblick auf die dann anschließenden Kapitel über »Österreich II« wird eben keine österreichische Lebenslüge kolportiert, die womöglich in der larmoyanten Behauptung gipfeln könnte, das Land »als erstes Opfer« habe »Beobachtung als Kontrolle« einfach nicht verdient.

Gerade dem deutschen Leser wird klar, welch große Leistung die österreichischen Politiker nach 1945 erbrachten, um die Zweite Republik gemäß dem Grundsatz »Politik ist die Kunst des Möglichen« zu etablieren. Es wäre interessant gewesen, hätte Rauchensteiner vertiefend auch die Überlegung angestellt, ob nicht die Westintegration der Bundesrepublik Deutschland als unfreiwilliger Geburtshelfer des Staatsvertrages wirkte. Es war jedenfalls nicht im Sinne der Sieger des Zweiten Weltkrieges, den neuen österreichischen Staat entweder »dem Westen« oder »dem Osten« bündnispolitisch anheimfallen zu lassen. Wirtschaftspolitisch lag die Herausforderung fortan darin, österreichische Neutralität und europäische Integration zu verknüpfen, ohne dass die »Geschäftsgrundlage des Staatsvertrages von 1955« beschädigt wurde.

Auch wenn es ins Klischeehafte gehen mag: Die Innen‑ und Außenpolitik der Zweiten Republik waren so beschaffen, dass sich die Fehler der Ersten nicht wiederholten. »Österreich II« heißt damit auch: Gebranntes Kind scheut das Feuer. »Beobachtung«, durchwegs gegeben in der Zeit des Kalten Krieges und auch nach 1989/90 seitens des internationalen Umfeldes, bleibt die Grundkonstante. Doch eine Bedeutungsvariante kommt hinzu: Bei Betrachtung der österreichischen Innenpolitik wird »Beobachtung« transformiert zum »Obacht geben«, also zum »Auf-sich-Aufpassen«. Kurzum: Es geht um Ausgestaltung und Zukunft der österreichischen Konkordanzdemokratie. Es geht nicht minder um den Faktor »NS-Vergangenheit und deren Aufarbeitung«. Es geht um die Frage, wie glaubwürdige Neutralität mit entsprechend authentischer Fähigkeit zur allumfassenden, d. h. auch militärischen Sicherheitsvorsorge zu verbinden sei. Es geht aber auch um innenpolitische Selbstblockaden und ihnen entsprechend zelebrierten Ritualen, die zur Politikerstarrung beitrugen und beitragen.

»Österreich II« setzt darin gewisse Standards, und dabei ist dann Rauchensteiner wirklich in seinem Element. Er wirkt abgeklärt in einer Melange von leichter Melancholie und gedämpfter Galligkeit hinsichtlich der künftigen politischen Tragfähigkeit von »‑ismen« in der österreichischen Innenpolitik. Sein Grundtenor über die »langen 1970er Jahre« ist ernüchternd: Das ideelle Element blieb auf der Strecke, man frönt(e) dem belanglos Materiellen, ohne zu erkennen, dass dabei immer ein bestimmter Preis entrichtet wird. Die »Ära Kreisky« kommt letztlich nicht gut weg, und vieles steht hier darüberhinaus zwischen den Zeilen. Dies wiederum mag dann auch das Abschlusskapitel über den Heldenplatz erklären, das im Aufbau des Buches doch ein Solitär darstellt.

Manchmal hätte man allerdings gerne mehr erfahren, so darüber, welche Fernwirkung vom Austrofaschismus noch heute ausgeht, oder über Fritz Moldens Rolle im Widerstand gegen den Nationalsozialismus wie im Widerstand gegen eine potenziell ja trotz Moskauer Erklärung von 1943 niemals auszuschließende Sowjetisierung der Alpenrepublik nach 1945/55. Hierdurch würde das von Rauchensteiner nicht ganz so harmonisch gezeichnete Bild der österreichisch-amerikanischen Beziehungen vielleicht eine Relativierung erfahren!

Kann ein Land wie Österreich eigentlich nicht unter Beobachtung stehen? Der Autor weicht der Beantwortung dieser Frage etwas aus. Dabei liegt die Antwort doch auf der Hand: Österreich ist der Restbestand eines Landes, das einstmals der Kern eines multikulturellen Großreiches war, mithin eine geostrategische Größe darstellte. Ob es will oder nicht: Österreich erfreut sich gerade deshalb ganz einfach der Beobachtung, selbst dann, wenn es geschrumpft ist und irgendwie rätselhaft bleibt, und seine Einwohnerschaft ist mit Identitätsproblemen unterschiedlicher Natur und Intensität behaftet. Dafür griffe das Adjektiv »großdeutsch« in der demokratischen oder erst recht der völkischen Variante heute viel zu kurz und würde auch einen Anachronismus darstellen. Identitätsfragen entzünden sich heute mehr anhand der Themen »Wien und sein nicht mehr nur österreichisches Umfeld« sowie den Konfliktlinien gegenwärtiger österreichischer Innenpolitik und deren Abbild im Parteinspektrum.

Österreichische Identität ist jedenfalls nicht mehr die Sozialpartnerschaft der ersten drei Jahrzehnte der Zweiten Republik mit ihren ritualhaft abgesteckten innenpolitischen Claims. Denn die Globalisierung nach dem Ende des Kalten Krieges bedeutet vor allem für die österreichische Sozialdemokratie eine gewaltige Herausforderung, auch weil die Arbeiterklasse nicht mehr als solche existent ist und – so steht zu befürchten – durch eine Intellektuellen‑ und Technokratenkaste im Gewande der Sozialdemokratie abgelöst wurde.

Anhand dieser neuen innenpolitischen Konfliktlinien tun sich neue Friktionen auf, zumal österreichische Identität angesiedelt bleibt zwischen einem ausdifferenzierten Regionalismus, heute gekleidet in die Variante des unitarischen Föderalismus der Republik Österreich, und der Größe »Mitteleuropa«.

Österreich mindestens als Idee hat für Manfried Rauchensteiner auch im 21. Jahrhundert eine Chance: eine europäische gar, sofern sich die EU nicht als Hegemon über ein einiges Europa in Vielfalt begreift. Das ist eine eindeutige politische Aussage. Die EU sollte sich gegenüber Österreich nicht analog den Großmächten seit 1919 verhalten, und Österreich – als Lehre aus seiner Geschichte seit 1919 – sollte sich seinerseits bewusst in die EU einbringen. Es sind wirklich weise Worte, die auf S. 516/517 zu lesen sind: »Am Beispiel Österreich lässt sich manches von einer Zeit erahnen, die noch nicht ganz die unsere ist. Auch neue Formen von Nationalismus, Gewaltsamkeit und jener von Samuel Huntington beschriebene ›clash of civilizations‹ finden in Österreich ihre ›Probebühne‹«; und weiter im Text: »Österreich hat sich immer wieder und gelegentlich dramatisch verändert. Bei zwei Gelegenheiten waren es große Kriege, die diese Änderungen bewirkt haben.«

Damit wirkt Österreich historisch noch immer als Laboratorium der Moderne. Mit welcher gegenwärtigen oder gar künftigen Brisanz es dies tut, muss der Historiker Manfried Rauchensteiner offenlassen. Die Quintessenz seines Werkes reicht über österreichische Geschichte in den letzten knapp 100 Jahre hinaus. Gerade manch deutscher Leser des Buches, der tendenziell gar Oberlehrer über Österreich und die Welt sein möchte, sollte aufpassen: Das »sich Alleinfühlen«, gekoppelt mit dem »Allein-auf-sich-angewiesen sein« kann Deutschland, überhaupt der westlichen Welt, auch noch blühen!

In diesem erweiterten Sinne ist der Titel »Unter Beobachtung!« wirklich extrem gut gewählt, nicht minder das sehr ausdeutbare Bild »An die Schönheit« von Otto Dix auf dem Cover. Wie bereits angesprochen: Im Substantiv »Beobachtung« steckt auch die Komponente »Obacht«. Rauchensteiners Studie repräsentiert damit ein Lehrstück. Es geht anhand Österreich auch um die Frage, wie ein fragiles Gebilde wie die Demokratie sowohl erhalten bleibt als auch gepflegt wird: »Österreich I« (1919 bis 1934/38) liefert das historische Lehrstück dafür, wie es (von vorherein?) nicht gelingt. »Österreich II« ist mithin noch immer ein demokratisches Experiment mit ungewissem Ausgang. Die Botschaft und damit Hauptthese des Werkes lautet demnach: »Unter Beobachtung« meint nicht Kontrolle allein, sondern mehr denn je das »Auf sich und andere Achtgeben«; und das heißt aus der Geschichte lernen – in diesem Falle aus der österreichischen.

Published Online: 2019-11-14
Published in Print: 2019-11-05

© 2019 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston

Articles in the same Issue

  1. Frontmatter
  2. Frontmatter
  3. Editorial
  4. Nachruf
  5. Aufsatz
  6. Zur Lage der Zivilbewohner in Festungsstädten beim Kriegsausbruch 1914: Kommunale Vorsorge für den Unterhalt und behördliche Zwangsmaßnahmen
  7. Lebenswelten und Deutungszusammen-hänge im modernen Massenkrieg
  8. Propagandisten des k.u.k. Vielvölkerreiches: Österreichisch-ungarische Soldaten im Osmanischen Reich während des Ersten Weltkrieges
  9. Nachrichten aus der Forschung
  10. »Sowjetische Kriegsgefangene. Widerstand. Kollaboration. Erinnerung«
  11. »Blicke auf die Revolution 1918/19«
  12. »Comparing Militaries in the Long 19th Century«
  13. »Gewalt und Heldentum«
  14. Buchbesprechungen Allgemeines
  15. Gewaltgemeinschaften in der Geschichte. Entstehung, Kohäsionskraft und Zerfall. Hrsg. von Winfried Speitkamp, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2017, 276 S., EUR 60,00 [ISBN 978‑3‑525‑30116‑6]
  16. Jeremy Black, Combined Operations. A Global History of Amphibious and Airborne Warfare, Lanham, MD [u. a.]: Rowman & Littlefield 2018, XIV, 247 S., $ 35.00 [ISBN 978‑1‑4422‑7693‑2]
  17. Manfried Rauchensteiner, Unter Beobachtung. Österreich seit 1918, Wien [u. a.]: Böhlau 2017, 628 S., EUR 29,00 [ISBN 978-3-205-20500-5]
  18. Friederike Neumann, Schreiben im Geschichtsstudium, Opladen, Toronto: Budrich Verlag 2018, 111 S. (= utb. Schreiben im Studium, 5), EUR 12,99 [ISBN 978‑3‑8252‑4843‑7]
  19. Frühe Neuzeit
  20. Herfried Münkler, Der Dreißigjährige Krieg. Europäische Katastrophe, deutsches Trauma 1618–1648, Berlin: Rowohlt 2017, 975 S., EUR 39,95 [ISBN 978‑3‑87134‑813‑6]
  21. Menschen im Krieg. Die Oberpfalz 1618 bis 1648. Eine Ausstellung des Staatsarchivs Amberg. Hrsg. von der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns, München: Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns 2018, 92 S. (= Staatliche Archive Bayerns. Kleine Ausstellungen, 58), EUR 4,00 [ISBN 978‑3‑938831‑85‑4]
  22. Zeichen und Medien des Militärischen am Fürstenhof in Europa. Hrsg. von Matthias Müller und Peter-Michael Hahn, Berlin: Lukas 2017, 240 S. (= Schriften zur Residenzkultur, 10), EUR 36,00 [ISBN 978‑3‑86732‑251‑5]
  23. Marcus Warnke, Logistik und friderizianische Kriegsführung. Eine Studie zur Verteilung, Mobilisierung und Wirkmächtigkeit militärisch relevanter Ressourcen im Siebenjährigen Krieg am Beispiel des Jahres 1757, Berlin: Duncker & Humblot 2018, 696 S. (= Quellen und Forschungen zur Brandenburgischen und Preußischen Geschichte, 50), EUR 139,90 [ISBN 978‑3‑428‑15371‑8]
  24. Brian L. Davies, The Russo-Turkish War, 1768–1774. Catherine II and the Ottoman Empire, London [u. a.]: Bloomsbury 2016, X, 328 S., £ 25.99 [ISBN 978‑1‑4725‑0801‑0]
  25. 1789–1870
  26. Günter Müchler, Napoleon. Revolutionär auf dem Kaiserthron, Darmstadt: Theiss 2019, 623 S., EUR 24,00 [ISBN 978‑3‑8062‑3917‑1]
  27. Hideaki Suzuki, Slave Trade Profiteers in the Western Indian Ocean. Suppression and Resistance in the Nineteenth Century, London: Palgrave Macmillan 2017, XIII, 224 S., EUR 74,96 [ISBN 978‑3‑319‑59803‑1]
  28. Buchbesprechungen, 1871–1918
  29. Matthias Häussler, Der Genozid an den Herero. Krieg, Emotion und extreme Gewalt in »Deutsch-Südwestafrika«, Weilerswist: Velbrück 2018, 348 S., EUR 38,90 [ISBN 978‑3‑95832‑164‑9]
  30. Handbuch einer transnationalen Geschichte Ostmitteleuropas, Bd 1: Von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ersten Weltkrieg. Hrsg. von Frank Hadler und Matthias Middell, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2017, 685 S. (= Transnationale Geschichte, 6), EUR 75,00 [ISBN 978‑3‑525‑30173‑9]
  31. Vor dem Sprung ins Dunkle. Die militärische Debatte über den Krieg der Zukunft 1880–1914. Hrsg. von Stig Förster, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2016, 406 S. (= Krieg in der Geschichte, 92), EUR 54,00 [ISBN 978‑3‑506‑78266‑3]
  32. Geheimdienst und Propaganda im Ersten Weltkrieg. Die Aufzeichnungen von Oberst Walter Nicolai 1914 bis 1918. Im Auftrag des ZMSBw hrsg. von Michael Epkenhans [u. a.], Berlin [u. a.]: De Gruyter Oldenbourg 2018, X, 667 S. (= Zeitalter der Weltkriege, 18), EUR 64,95 [ISBN 978‑3‑11‑060501‑3]
  33. Christian Th. Müller, Jenseits der Materialschlacht. Der Erste Weltkrieg als Bewegungskrieg, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2018, VI, 297 S., EUR 39,90 [ISBN 978‑3‑506‑77870‑3]
  34. Holger Afflerbach, Auf Messers Schneide. Wie das Deutsche Reich den Ersten Weltkrieg verlor, München: C. H. Beck 2018, 664 S., EUR 29,95 [ISBN 978‑3‑406‑71969‑1]
  35. Monika Gibas und Ulrike Krauße, Jüdische Soldaten Magdeburgs. Regionalgeschichtliche Aspekte des Ersten Weltkrieges, Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag 2018, 94 S., EUR 10,00 [ISBN 978‑3‑96311‑028‑3]
  36. Das Kriegsgefangenenlager Amberg-Kümmersbruck im Ersten Weltkrieg. Begleitband zur Ausstellung in Zusammenarbeit von Staatsarchiv Amberg, Stadtarchiv Amberg, Gemeinde Kümmersbruck und Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern. Hrsg. vom Kultur-Schloss Theuern, Red.: Maria Rita Sagstetter [u. a.], Kümmersbruck: Kultur-Schloss Theuern 2017, 228 S. (= Schriftenreihe des Bergbau- und Industriemuseums Ostbayern – Kultur-Schloss Theuern, 56), EUR 22,00 [ISBN 978‑3‑925690‑31‑0]
  37. Philosophers at the Front. Phenomenology and the First World War. Ed. by Nicolas de Warren and Thomas Vongehr, Leuven: Leuven University Press 2017, 285 S., EUR 49,50 [ISBN 978‑94‑6270‑121‑2]
  38. Sebastian Steiner, Unter Kriegsrecht. Die schweizerische Militärjustiz 1914–1921, Zürich: Chronos 2018, 472 S. (= Die Schweiz im Ersten Weltkrieg/La Suisse pendant la Première Guerre mondiale, 4), EUR 68,00 [ISBN 978‑3‑0340‑1479‑3]
  39. Ignaz Miller, 1918 – der Weg zum Frieden. Europa und das Ende des Ersten Weltkriegs, Zürich: NZZ Libro 2019, 459 S., EUR 39,00 [ISBN 978‑3‑03810‑372‑1]
  40. 1919–1945
  41. Stephen A. Smith, Revolution in Russland. Das Zarenreich in der Krise 1890–1928. Aus dem Engl. von Michael Haupt, Darmstadt: Zabern 2017, 496 S., EUR 39,95 [ISBN 978‑3‑8053‑5068‑6]
  42. Wolfgang Templin, Der Kampf um Polen. Die abenteuerliche Geschichte der Zweiten Polnischen Republik 1918–1939, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2018, 254 S., EUR 39,90 [ISBN 978‑3‑506‑78757‑6]
  43. Volker Koop, Hitlers Griff nach Afrika. Kolonialpolitik im Dritten Reich, Bonn: Dietz 2018, 213 S., EUR 24,00 [ISBN 978‑3‑8012‑0538‑6]
  44. Dennis Egginger-Gonzalez, Der Rote Stoßtrupp. Eine frühe linkssozialistische Widerstandsgruppe gegen den Nationalsozialismus, Berlin: Lukas 2018, 794 S., EUR 34,90 [ISBN 978‑3‑86732‑274‑4]
  45. Nicholas John Williams, An »Evil Year in Exile«? The Evacuation of the Franco-German Border Areas in 1939 under Democratic and Totalitarian Conditions, Berlin: Metropol 2018, 612 S. (= Evakuierungen im Zeitalter der Weltkriege/Évacuations à l’ère des Guerres mondiales/Evacuations in the Age of World Wars, 2), EUR 39,00 [ISBN 978‑3‑86331‑368‑5]
  46. Kristian Gancer [= Christian Ganzer] [u. a.], Brest, leto 1941 g. Dokumenty, Materialy, Fotografii, Smolensk: Inbelkul’t 2017, 728 S., RUB 1355,00 [ISBN 978‑5‑00076‑037‑6]
  47. Alexander Querengässer, El Alamein 1942. Materialschlacht in Nordafrika, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2019, 266 S. (= Schlachten – Stationen der Weltgeschichte), EUR 29,90 [ISBN 978‑3‑506‑78912‑9]
  48. Nach Stalingrad. Walther von Seydlitz’ Feldpostbriefe und Kriegsgefangenenpost 1939–1955. Hrsg. von Torsten Diedrich und Jens Ebert im Auftrag des ZMSBw, 2. überarb. Aufl., Göttingen: Wallstein 2018, 427 S., EUR 24,90 [ISBN 978-3-8353-3190-7]
  49. Thomas Karlauf, Stauffenberg. Porträt eines Attentäters, München: Blessing 2019, 367 S., EUR 24,00 [ISBN 978‑3‑89667‑411‑1]
  50. Linda von Keyserlingk-Rehbein, Nur eine »ganz kleine Clicque«? Die NS-Ermittlungen über das Netzwerk vom 20. Juli 1944, Berlin: Lukas 2018, 707 S. (= Schriften der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Reihe A: Analysen und Darstellungen, 12), EUR 34,90 [ISBN 978‑3‑86732‑303‑1]
  51. Jakob Knab, Ich schweige nicht. Hans Scholl und die Weiße Rose, Darmstadt: Theiss 2018, 264 S., EUR 24,95 [ISBN 978‑3‑8062‑3748‑1]
  52. Sven Deppisch, Täter auf der Schulbank. Die Offiziersausbildung der Ordnungspolizei und der Holocaust, Marburg, Tectum 2017, 672 S. (= Veröffentlichungen des Bayerischen Polizeimuseums, 2), EUR 39,95 [ISBN 978‑3‑8288‑4050‑8] Hans-Christian Harten, Die weltanschauliche Schulung der Polizei im Nationalsozialismus, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2018, 668 S., EUR 89,00 [ISBN 978‑3‑506‑78836‑8]
  53. Klaus-Jürgen Bremm, Die Waffen-SS. Hitlers überschätzte Prätorianer, Darmstadt: Theiss 2018, 362 S., EUR 24,95 [ISBN 978‑3‑8062‑3793‑1]
  54. Falk Breuer und Walter Waiss, Heinrich Sannemann. Ein Jagdfliegerleben in Berichten, Dokumenten, Fotos, Aachen: Helios 2018, 248 S., EUR 39,80 [ISBN 978‑3‑86933‑218‑5]
  55. Christian König und Axel Kleckers, Das große Bordflugzeug. Arado AR 95 und Heinkel He 114, Aachen: Helios 2018, 148 S., EUR 34,50 [ISBN 978‑3‑86933‑215‑4]
  56. The 10 Cent War. Comic Books, Propaganda, and World War II. Ed. by Trischa Goodnow and James J. Kimble, Jackson, MS: University Press of Mississippi 2017, IX, 256 S., $ 30.00 [ISBN 978‑1‑4968‑1848‑5]
  57. Nach 1945
  58. Victor Mauer, Brückenbauer. Großbritannien, die deutsche Frage und die Blockade Berlins 1948–1949, Berlin [u. a.]: De Gruyter Oldenbourg 2018, 573 S. (= Veröffentlichungen des Deutschen Historischen Instituts London/Publications of the German Historical Institute London, 80), EUR 69,95 [ISBN 978‑3‑11‑058442‑4]
  59. Philipp Gassert, Bewegte Gesellschaft. Deutsche Protestgeschichte seit 1945, Stuttgart: Kohlhammer 2018, 308 S. (= Zeitgeschichte aktuell), EUR 25,00 [ISBN 978‑3‑17‑029270‑3]
  60. Jost Dülffer, Geheimdienst in der Krise. Der BND in den 1960er-Jahren, Berlin: Ch. Links 2018, 672 S. (= Veröffentlichungen der Unabhängigen Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des Bundesnachrichtendienstes 1945–1968, 8), EUR 50,00 [ISBN 978‑3‑96289‑005‑6]
  61. Florian Reichenberger, Der gedachte Krieg. Vom Wandel der Kriegsbilder in der militärischen Führung der Bundeswehr im Zeitalter des Ost-West-Konflikts, Berlin [u. a.]: De Gruyter Oldenbourg 2018, XI, 498 S. (= Sicherheitspolitik und Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland, 13), EUR 49,95 [ISBN 978‑3‑11‑046260‑9]
  62. Rüdiger Wenzke, Wo stehen unsere Truppen? NVA und Bundeswehr in der ČSSR-Krise 1968, Berlin: Ch. Links 2018, VIII, 595 S. (= Militärgeschichte der DDR, 26), EUR 55,00 [ISBN 978‑3‑96289‑026‑1]
  63. DDR-Spionage. Von Albanien bis Grossbritannien. Hrsg. von Helmut Müller-Enbergs und Thomas Wegener Friis, Frankfurt a. M.: Verlag für Polizeiwissenschaft 2018, 320 S. (= Analysen zu Sicherheitsfragen, 6), EUR 34,90 [ISBN 978‑3‑86676‑535‑1]
  64. Siegfried Lautsch, Grundzüge des operativen Denkens in der NATO. Ein zeitgeschichtlicher Rückblick auf die 1980er-Jahre und Ausblick, 2., erw. Aufl., Berlin: Miles 2018, 327 S., EUR 24,80 [ISBN 978‑3‑945861‑58‑5]
  65. Tobias Wunschik, Knastware für den Klassenfeind. Häftlingsarbeit in der DDR, der Ost-West-Handel und die Staatssicherheit (1970–1989), Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2014, 363 S. (= Analysen und Dokumente, 37), EUR 29,99, [ISBN 978‑3‑525‑35080‑5]
  66. Tradition in der Bundeswehr. Zum Erbe des deutschen Soldaten und zur Umsetzung des neuen Traditionserlasses. Hrsg. von Donald Abenheim und Uwe Hartmann, Berlin: Miles 2018, 312 S., EUR 29,80 [ISBN 978‑3‑945861‑75‑2]
  67. Paweł Machcewicz, Der umkämpfte Krieg. Das Museum des Zweiten Weltkriegs in Danzig. Entstehung und Streit. Aus dem Poln. übers. von Peter Oliver Loew, Wiesbaden: Harrassowitz 2018, XII, 253 S. (= Polnische Profile, 5), EUR 22,90 [ISBN 978‑3‑447‑11035‑8]
  68. Expeditionary Police Advising and Militarization. Building Security in a Fractured World. Ed. by Donald Stoker and Edward B. Westermann, Solihull: Helion 2018, XI, 347 S. (= Military History Series, 3), £ 35.00 [ISBN 978‑1‑911512‑86‑8]
  69. Andreas Herberg-Rothe and Key-young Son, Order Wars and Floating Balance. How the Rising Powers Are Reshaping Our Worldview in the Twenty-First Century, London, New York: Routledge 2018, XVI, 238 S. (= Routledge Advances in International Relations and Global Politics, 133), £ 105.00 [ISBN 978‑1‑138-05710‑4]
  70. Special Operations Forces in the 21st Century. Perspectives from the Social Sciences. Ed. by Jessica Glicken Turnley, Kobi Michael and Eyal Ben-Ari, London, New York: Routledge 2018, XIV, 312 S. (= Cass Military Studies), £ 105.00 [ISBN 978‑1‑138‑63262‑2]
  71. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  72. Gesamtinhaltsverzeichnis 2019
Downloaded on 25.1.2026 from https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/mgzs-2019-0077/html
Scroll to top button