Home History Nach Stalingrad. Walther von Seydlitz’ Feldpostbriefe und Kriegsgefangenenpost 1939–1955. Hrsg. von Torsten Diedrich und Jens Ebert im Auftrag des ZMSBw, 2. überarb. Aufl., Göttingen: Wallstein 2018, 427 S., EUR 24,90 [ISBN 978-3-8353-3190-7]
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Nach Stalingrad. Walther von Seydlitz’ Feldpostbriefe und Kriegsgefangenenpost 1939–1955. Hrsg. von Torsten Diedrich und Jens Ebert im Auftrag des ZMSBw, 2. überarb. Aufl., Göttingen: Wallstein 2018, 427 S., EUR 24,90 [ISBN 978-3-8353-3190-7]

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Published/Copyright: November 14, 2019
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Nach Stalingrad. Walther von Seydlitz' Feldpostbriefe und Kriegsgefangenenpost 1939–1955. Hrsg. von Torsten Diedrich und Jens Ebert im Auftrag des ZMSBw, 2. überarb. Aufl., Göttingen: Wallstein 2018, 427 S., EUR 24,90 [ISBN 978-3-8353-3190-7]


General der Artillerie Walther von Seydlitz-Kurzbach sei »der umstrittenste deutsche General des Zweiten Weltkriegs«, urteilte das Magazin »Der Spiegel« im August 1977. Als Kommandierender General des LI. Armeekorps nahm er an der Schlacht um Stalingrad teil und wandte sich nach seiner Gefangennahme gegen Hitler. Nun haben Torsten Diedrich und Jens Ebert eine Auswahledition seiner Briefe herausgegeben, der bereits im Ersterscheinungsjahr eine zweite, überarbeitete Auflage gefolgt ist.

Seydlitz schrieb beispielsweise am 5. Dezember 1942 aus dem eingeschlossenen Stalingrad an seine Frau: »Sonst nichts Neues i[m] K[essel], ein so lustiger Name wie Grafschaft wurde für unseren K[essel] leider noch nicht erfunden von den Landsern« (S. 249). Walther von Seydlitz-Kurzbach hatte im Frühjahr 1942 den erfolgreichen Entsatzangriff auf den Kessel von Demjansk durchgeführt. Die Truppen innerhalb des Kessels befehligte General der Infanterie Walter Graf von Brockdorff-Ahlefeld. In Anspielung auf dessen Adelstitel nannten die Soldaten den Kessel deshalb scherzhaft die »Grafschaft Demjansk«. Als Leser der vorliegenden Edition würde man erwarten, solche Informationen in entsprechenden Kommentaren geliefert zu bekommen.

Dass den Soldaten Anfang Dezember »ein so lustiger Name wie Grafschaft« für Stalingrad noch nicht eingefallen war, erfährt der Leser aber lediglich durch einen glücklichen Zufall: Der entsprechende Brief ist als eines von wenigen Dokumenten faksimiliert in der Edition abgedruckt. In der von den Herausgebern bearbeiteten Fassung des gleichen Schreibens heißt es hingegen, »ein so lustiger Mann wie Greschast« [sic!] sei von den Landsern noch nicht erfunden worden (S. 246)!

Dieses Beispiel zeigt bereits ein fundamentales Problem dieser Edition auf, nämlich die wiederholte Missinterpretation der Quellen aufgrund der Tatsache, dass die Herausgeber Seydlitz’ Handschrift teilweise nicht richtig lesen konnten. Der Leser muss darauf gefasst sein, dass die gesamte Edition von Lesefehlern durchzogen ist, die unkritisch und unkommentiert in den gedruckten Text übertragen wurden. Dadurch ergeben sich mitunter nicht nur sinnlose Aussagen wie die obige, sondern auch sinnverdrehte. So liest man in einem Brief vom 24. September 1942, die Rote Armee würde immer wieder in Massen angreifen, und zwar unter Einsatz entsprechend großer »Mengen Waffen, die doch bei jedem Angriff immer wieder befestigt werden« müssten. Auch ohne Faksimile dürfte jedem Leser klar sein, dass Seydlitz im Original höchstwahrscheinlich »beseitigt« und nicht »befestigt« geschrieben hat.

Außerdem hätte etwas mehr Hintergrundwissen zur Geschichte des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges den Herausgebern manche Frage beantworten können. Am 9. November 1939 etwa schrieb Seydlitz an seine Frau: »Bei uns soll Speca [?] Flugzeugfabriken in Massen bauen« (S. 77). Wer außer Albert Speer könnte damit gemeint sein, der am 3. September 1939 den Auftrag erhielt, die Neu‑ und Umbauten der Luftwaffenrüstungsindustrie zu übernehmen?

Immer wieder haben die Herausgeber Textstellen, die sie in den Briefen nicht lesen konnten, weggelassen und dies durch Punkte in eckigen Klammern kenntlich gemacht. Dabei hätte sich manche dieser Auslassungen mit relativ wenig Mühe auflösen und Unklares finden lassen. Am 5. Februar 1940 schrieb Seydlitz über seine künftige Lektüre, er wolle sich »an C[...] Gespräche mit Napoleon machen«. Im heutigen Zeitalter der Internet-Suchmaschinen kann man innerhalb weniger Minuten herausfinden, dass es sich um das Buch »Unter vier Augen mit Napoleon« handeln muss, verfasst von dessen Adjutanten Armand de Caulaincourt.

Ebenso gibt es Nachschlagewerke für militärische Formationen und Stellenbesetzungen. Deshalb ist es schlichtweg nicht akzeptabel, die Passage eines Briefes, in dem Seydlitz über die 31. Infanterie-Division berichtet, unkommentiert folgendermaßen wiederzugeben: »Hier bei der Division fühle ich mich wohl, Kaempfe kenne ich ja schon lange und der Neue Ia Major Ulrich, mit dem ich gut auskomme. Er stammt aus dieser Division. IIa ist ein Major von B[...], der aus Danzig stammt« (S. 89). Ein Blick etwa in Veit Scherzers Reihenwerk »Deutsche Truppen im Zweiten Weltkrieg« verrät sehr schnell, dass die 31. Infanterie-Division damals von Generalleutnant Rudolf Kaempfe geführt wurde. Ia war Major Fritz Ulrich, IIa Major Joachim von Barnekow. Dass die Herausgeber all diese Fehler und Mängel auch in die überarbeitete Zweitauflage übernommen haben, ist sehr schade.

Die Kritikpunkte enden leider nicht bei der mangelhaften Textübertragung. Die Sachkommentare in den Anmerkungen sind nicht nur äußerst spärlich, sondern zum großen Teil lückenhaft, mitunter auch falsch. Statt dem Leser einen dermaßen ungenügenden Anmerkungsapparat zu präsentieren, hätten die Herausgeber lieber gänzlich auf Kommentare verzichten sollen. Und auch die Auswahl der Briefe wirft Fragen auf. In der Einleitung schreibt Herausgeber Jens Ebert, aus dem Gesamtbestand von etwa 800 Briefen und Postkarten seien 195 ausgewählt worden. Diese seien thematisch repräsentativ. Doch erfährt der Leser weder Näheres über die Auswahlkriterien, noch wird ihm mitgeteilt, dass einige von Seydlitz’ Briefen – darunter wahrscheinlich die interessantesten – nicht zur Veröffentlichung freigegeben wurden. Diese Information findet sich lediglich in zwei Fußnoten im »Prolog« von Torsten Diedrich (S. 379). Aus welchen Gründen keine Freigabe erfolgt ist, bleibt das Geheimnis der Herausgeber.

Doch nicht nur der Editionsteil lässt den Leser unbefriedigt und kopfschüttelnd zurück. Bei der Lektüre des fast 100 Seiten langen »Prologs« (der eigentlich ein Epilog ist) fragt man sich, ob der Autor Torsten Diedrich über denselben General Seydlitz schreibt, dessen Briefe auf den etwa 250 vorangegangenen Seiten präsentiert wurden. In seinem Essay mit dem vielsagenden Titel »Walther von Seydlitz-Kurzbach – der lange verkannte deutsche Patriot« versteigt sich Diedrich zu einer unangemessenen Heroisierung des Generals. Er beschreibt ihn als »aufrechten«, »geradlinigen«, »konsequenten« und »korrekten« Offizier, der von »Treue und Ehre« erfüllt gewesen sei (u. a. S. 321, 399, 409). Dagegen führt Diedrich jedoch selbst Handlungen des Generals an, die ganz und gar nicht auf Geradlinigkeit schließen lassen, ebenso wenig auf dessen angeblich »ablehnende Haltung gegenüber der nationalsozialistischen Idee, ihrer Protagonisten und auch Hitler« (S. 343).

Liest man die Briefe unvoreingenommen, ergibt sich ein anderes Bild. Walther von Seydlitz war bis zum Ende im Kessel von Stalingrad nicht nur von Hitler begeistert, sondern durchaus auch von anderen Vertretern des NSRegimes und vom Nationalsozialismus selbst. So schrieb er am 20. April 1940: »Mittwoch waren wir zu einem sehr guten Rosenberg Vortrag nach Coblenz. Der Mann spricht doch immer von einer sehr hohen Warte, sehr klar formvollendet, kurz es ist ein Genuss den Mann zu hören« (S. 93 f.). Die Herausgeber haben auch diese Passage völlig unkommentiert gelassen. Dabei handelte es sich bei Alfred Rosenberg um niemand geringeren als den NS-Chefideologen, der über jene Vorträge am 24. April 1940 in sein Tagebuch notierte: »Am 16., 17. u. 18. sprach ich vor der Generalität u. je 600 Frontoffizieren des Westens in Düsseldorf, Koblenz und Bad Kreuznach. Die Generäle sind fest überzeugt, dass für den – erwarteten – Befehl [zum Angriff auf Frankreich] sie siegreich durchbrechen werden.«

Seydlitz war keineswegs nur, wie Diedrich letztlich einräumt, »ein konformer und folgsamer Offizier des ›Führers‹ gewesen« (S. 363). Er war mit Überzeugung und Begeisterung bei der Sache, sprach in seinen Briefen sogar imperialistische Träume und Wünsche aus und hielt den Krieg gegen die Sowjetunion für eine »unbedingte Notwendigkeit« (S. 178, 199). Seydlitz äußerte wiederholt seinen Abscheu gegen die Sowjetunion und glorifizierte sogar noch in seinen letzten Briefen aus Stalingrad den Untergang der 6. Armee als notwendiges Opfer zur Rettung der Heeresgruppe A.

Erst in der Gefangenschaft vollzog er seine Kehrtwende und wurde vom »Favoriten Hitlers« (S. 320) zum Mitgründer des prosowjetischen Bundes Deutscher Offiziere. Er ging dabei kein persönliches Risiko ein, nahm dafür aber das »Martyrium« (S. 394) seiner Familie in Kauf, die sich in Deutschland aufhielt. Und so kann nicht verwundern, dass das Verhältnis seiner Frau zu ihm nach seiner Rückkehr aus der Sowjetunion »gespannt« blieb (S. 408). 1947 schrieb er: »Welcher Verbrecherbande waren wir nur in die Hände gefallen?« (S. 275). Dabei erfuhr er offenbar schon 1941 vom Massenmord an den Juden, was seiner Begeisterung für Hitler aber keinen Abbruch tat.

Seydlitz: ein aufrechter und geradliniger Patriot? Aus seinen Briefen spricht vielmehr eine verblüffende Mischung aus Opportunismus und Naivität. Wie die Herausgeber trotz der eindeutigen Sprache der publizierten Quellen zu einem gegenteiligen Befund kommen und Seydlitz als ehrenhaften Widerständler hinstellen konnten, bleibt – wie so einiges in dieser Edition – rätselhaft.

Published Online: 2019-11-14
Published in Print: 2019-11-05

© 2019 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston

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  2. Frontmatter
  3. Editorial
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  15. Gewaltgemeinschaften in der Geschichte. Entstehung, Kohäsionskraft und Zerfall. Hrsg. von Winfried Speitkamp, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2017, 276 S., EUR 60,00 [ISBN 978‑3‑525‑30116‑6]
  16. Jeremy Black, Combined Operations. A Global History of Amphibious and Airborne Warfare, Lanham, MD [u. a.]: Rowman & Littlefield 2018, XIV, 247 S., $ 35.00 [ISBN 978‑1‑4422‑7693‑2]
  17. Manfried Rauchensteiner, Unter Beobachtung. Österreich seit 1918, Wien [u. a.]: Böhlau 2017, 628 S., EUR 29,00 [ISBN 978-3-205-20500-5]
  18. Friederike Neumann, Schreiben im Geschichtsstudium, Opladen, Toronto: Budrich Verlag 2018, 111 S. (= utb. Schreiben im Studium, 5), EUR 12,99 [ISBN 978‑3‑8252‑4843‑7]
  19. Frühe Neuzeit
  20. Herfried Münkler, Der Dreißigjährige Krieg. Europäische Katastrophe, deutsches Trauma 1618–1648, Berlin: Rowohlt 2017, 975 S., EUR 39,95 [ISBN 978‑3‑87134‑813‑6]
  21. Menschen im Krieg. Die Oberpfalz 1618 bis 1648. Eine Ausstellung des Staatsarchivs Amberg. Hrsg. von der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns, München: Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns 2018, 92 S. (= Staatliche Archive Bayerns. Kleine Ausstellungen, 58), EUR 4,00 [ISBN 978‑3‑938831‑85‑4]
  22. Zeichen und Medien des Militärischen am Fürstenhof in Europa. Hrsg. von Matthias Müller und Peter-Michael Hahn, Berlin: Lukas 2017, 240 S. (= Schriften zur Residenzkultur, 10), EUR 36,00 [ISBN 978‑3‑86732‑251‑5]
  23. Marcus Warnke, Logistik und friderizianische Kriegsführung. Eine Studie zur Verteilung, Mobilisierung und Wirkmächtigkeit militärisch relevanter Ressourcen im Siebenjährigen Krieg am Beispiel des Jahres 1757, Berlin: Duncker & Humblot 2018, 696 S. (= Quellen und Forschungen zur Brandenburgischen und Preußischen Geschichte, 50), EUR 139,90 [ISBN 978‑3‑428‑15371‑8]
  24. Brian L. Davies, The Russo-Turkish War, 1768–1774. Catherine II and the Ottoman Empire, London [u. a.]: Bloomsbury 2016, X, 328 S., £ 25.99 [ISBN 978‑1‑4725‑0801‑0]
  25. 1789–1870
  26. Günter Müchler, Napoleon. Revolutionär auf dem Kaiserthron, Darmstadt: Theiss 2019, 623 S., EUR 24,00 [ISBN 978‑3‑8062‑3917‑1]
  27. Hideaki Suzuki, Slave Trade Profiteers in the Western Indian Ocean. Suppression and Resistance in the Nineteenth Century, London: Palgrave Macmillan 2017, XIII, 224 S., EUR 74,96 [ISBN 978‑3‑319‑59803‑1]
  28. Buchbesprechungen, 1871–1918
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  30. Handbuch einer transnationalen Geschichte Ostmitteleuropas, Bd 1: Von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ersten Weltkrieg. Hrsg. von Frank Hadler und Matthias Middell, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2017, 685 S. (= Transnationale Geschichte, 6), EUR 75,00 [ISBN 978‑3‑525‑30173‑9]
  31. Vor dem Sprung ins Dunkle. Die militärische Debatte über den Krieg der Zukunft 1880–1914. Hrsg. von Stig Förster, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2016, 406 S. (= Krieg in der Geschichte, 92), EUR 54,00 [ISBN 978‑3‑506‑78266‑3]
  32. Geheimdienst und Propaganda im Ersten Weltkrieg. Die Aufzeichnungen von Oberst Walter Nicolai 1914 bis 1918. Im Auftrag des ZMSBw hrsg. von Michael Epkenhans [u. a.], Berlin [u. a.]: De Gruyter Oldenbourg 2018, X, 667 S. (= Zeitalter der Weltkriege, 18), EUR 64,95 [ISBN 978‑3‑11‑060501‑3]
  33. Christian Th. Müller, Jenseits der Materialschlacht. Der Erste Weltkrieg als Bewegungskrieg, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2018, VI, 297 S., EUR 39,90 [ISBN 978‑3‑506‑77870‑3]
  34. Holger Afflerbach, Auf Messers Schneide. Wie das Deutsche Reich den Ersten Weltkrieg verlor, München: C. H. Beck 2018, 664 S., EUR 29,95 [ISBN 978‑3‑406‑71969‑1]
  35. Monika Gibas und Ulrike Krauße, Jüdische Soldaten Magdeburgs. Regionalgeschichtliche Aspekte des Ersten Weltkrieges, Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag 2018, 94 S., EUR 10,00 [ISBN 978‑3‑96311‑028‑3]
  36. Das Kriegsgefangenenlager Amberg-Kümmersbruck im Ersten Weltkrieg. Begleitband zur Ausstellung in Zusammenarbeit von Staatsarchiv Amberg, Stadtarchiv Amberg, Gemeinde Kümmersbruck und Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern. Hrsg. vom Kultur-Schloss Theuern, Red.: Maria Rita Sagstetter [u. a.], Kümmersbruck: Kultur-Schloss Theuern 2017, 228 S. (= Schriftenreihe des Bergbau- und Industriemuseums Ostbayern – Kultur-Schloss Theuern, 56), EUR 22,00 [ISBN 978‑3‑925690‑31‑0]
  37. Philosophers at the Front. Phenomenology and the First World War. Ed. by Nicolas de Warren and Thomas Vongehr, Leuven: Leuven University Press 2017, 285 S., EUR 49,50 [ISBN 978‑94‑6270‑121‑2]
  38. Sebastian Steiner, Unter Kriegsrecht. Die schweizerische Militärjustiz 1914–1921, Zürich: Chronos 2018, 472 S. (= Die Schweiz im Ersten Weltkrieg/La Suisse pendant la Première Guerre mondiale, 4), EUR 68,00 [ISBN 978‑3‑0340‑1479‑3]
  39. Ignaz Miller, 1918 – der Weg zum Frieden. Europa und das Ende des Ersten Weltkriegs, Zürich: NZZ Libro 2019, 459 S., EUR 39,00 [ISBN 978‑3‑03810‑372‑1]
  40. 1919–1945
  41. Stephen A. Smith, Revolution in Russland. Das Zarenreich in der Krise 1890–1928. Aus dem Engl. von Michael Haupt, Darmstadt: Zabern 2017, 496 S., EUR 39,95 [ISBN 978‑3‑8053‑5068‑6]
  42. Wolfgang Templin, Der Kampf um Polen. Die abenteuerliche Geschichte der Zweiten Polnischen Republik 1918–1939, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2018, 254 S., EUR 39,90 [ISBN 978‑3‑506‑78757‑6]
  43. Volker Koop, Hitlers Griff nach Afrika. Kolonialpolitik im Dritten Reich, Bonn: Dietz 2018, 213 S., EUR 24,00 [ISBN 978‑3‑8012‑0538‑6]
  44. Dennis Egginger-Gonzalez, Der Rote Stoßtrupp. Eine frühe linkssozialistische Widerstandsgruppe gegen den Nationalsozialismus, Berlin: Lukas 2018, 794 S., EUR 34,90 [ISBN 978‑3‑86732‑274‑4]
  45. Nicholas John Williams, An »Evil Year in Exile«? The Evacuation of the Franco-German Border Areas in 1939 under Democratic and Totalitarian Conditions, Berlin: Metropol 2018, 612 S. (= Evakuierungen im Zeitalter der Weltkriege/Évacuations à l’ère des Guerres mondiales/Evacuations in the Age of World Wars, 2), EUR 39,00 [ISBN 978‑3‑86331‑368‑5]
  46. Kristian Gancer [= Christian Ganzer] [u. a.], Brest, leto 1941 g. Dokumenty, Materialy, Fotografii, Smolensk: Inbelkul’t 2017, 728 S., RUB 1355,00 [ISBN 978‑5‑00076‑037‑6]
  47. Alexander Querengässer, El Alamein 1942. Materialschlacht in Nordafrika, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2019, 266 S. (= Schlachten – Stationen der Weltgeschichte), EUR 29,90 [ISBN 978‑3‑506‑78912‑9]
  48. Nach Stalingrad. Walther von Seydlitz’ Feldpostbriefe und Kriegsgefangenenpost 1939–1955. Hrsg. von Torsten Diedrich und Jens Ebert im Auftrag des ZMSBw, 2. überarb. Aufl., Göttingen: Wallstein 2018, 427 S., EUR 24,90 [ISBN 978-3-8353-3190-7]
  49. Thomas Karlauf, Stauffenberg. Porträt eines Attentäters, München: Blessing 2019, 367 S., EUR 24,00 [ISBN 978‑3‑89667‑411‑1]
  50. Linda von Keyserlingk-Rehbein, Nur eine »ganz kleine Clicque«? Die NS-Ermittlungen über das Netzwerk vom 20. Juli 1944, Berlin: Lukas 2018, 707 S. (= Schriften der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Reihe A: Analysen und Darstellungen, 12), EUR 34,90 [ISBN 978‑3‑86732‑303‑1]
  51. Jakob Knab, Ich schweige nicht. Hans Scholl und die Weiße Rose, Darmstadt: Theiss 2018, 264 S., EUR 24,95 [ISBN 978‑3‑8062‑3748‑1]
  52. Sven Deppisch, Täter auf der Schulbank. Die Offiziersausbildung der Ordnungspolizei und der Holocaust, Marburg, Tectum 2017, 672 S. (= Veröffentlichungen des Bayerischen Polizeimuseums, 2), EUR 39,95 [ISBN 978‑3‑8288‑4050‑8] Hans-Christian Harten, Die weltanschauliche Schulung der Polizei im Nationalsozialismus, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2018, 668 S., EUR 89,00 [ISBN 978‑3‑506‑78836‑8]
  53. Klaus-Jürgen Bremm, Die Waffen-SS. Hitlers überschätzte Prätorianer, Darmstadt: Theiss 2018, 362 S., EUR 24,95 [ISBN 978‑3‑8062‑3793‑1]
  54. Falk Breuer und Walter Waiss, Heinrich Sannemann. Ein Jagdfliegerleben in Berichten, Dokumenten, Fotos, Aachen: Helios 2018, 248 S., EUR 39,80 [ISBN 978‑3‑86933‑218‑5]
  55. Christian König und Axel Kleckers, Das große Bordflugzeug. Arado AR 95 und Heinkel He 114, Aachen: Helios 2018, 148 S., EUR 34,50 [ISBN 978‑3‑86933‑215‑4]
  56. The 10 Cent War. Comic Books, Propaganda, and World War II. Ed. by Trischa Goodnow and James J. Kimble, Jackson, MS: University Press of Mississippi 2017, IX, 256 S., $ 30.00 [ISBN 978‑1‑4968‑1848‑5]
  57. Nach 1945
  58. Victor Mauer, Brückenbauer. Großbritannien, die deutsche Frage und die Blockade Berlins 1948–1949, Berlin [u. a.]: De Gruyter Oldenbourg 2018, 573 S. (= Veröffentlichungen des Deutschen Historischen Instituts London/Publications of the German Historical Institute London, 80), EUR 69,95 [ISBN 978‑3‑11‑058442‑4]
  59. Philipp Gassert, Bewegte Gesellschaft. Deutsche Protestgeschichte seit 1945, Stuttgart: Kohlhammer 2018, 308 S. (= Zeitgeschichte aktuell), EUR 25,00 [ISBN 978‑3‑17‑029270‑3]
  60. Jost Dülffer, Geheimdienst in der Krise. Der BND in den 1960er-Jahren, Berlin: Ch. Links 2018, 672 S. (= Veröffentlichungen der Unabhängigen Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des Bundesnachrichtendienstes 1945–1968, 8), EUR 50,00 [ISBN 978‑3‑96289‑005‑6]
  61. Florian Reichenberger, Der gedachte Krieg. Vom Wandel der Kriegsbilder in der militärischen Führung der Bundeswehr im Zeitalter des Ost-West-Konflikts, Berlin [u. a.]: De Gruyter Oldenbourg 2018, XI, 498 S. (= Sicherheitspolitik und Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland, 13), EUR 49,95 [ISBN 978‑3‑11‑046260‑9]
  62. Rüdiger Wenzke, Wo stehen unsere Truppen? NVA und Bundeswehr in der ČSSR-Krise 1968, Berlin: Ch. Links 2018, VIII, 595 S. (= Militärgeschichte der DDR, 26), EUR 55,00 [ISBN 978‑3‑96289‑026‑1]
  63. DDR-Spionage. Von Albanien bis Grossbritannien. Hrsg. von Helmut Müller-Enbergs und Thomas Wegener Friis, Frankfurt a. M.: Verlag für Polizeiwissenschaft 2018, 320 S. (= Analysen zu Sicherheitsfragen, 6), EUR 34,90 [ISBN 978‑3‑86676‑535‑1]
  64. Siegfried Lautsch, Grundzüge des operativen Denkens in der NATO. Ein zeitgeschichtlicher Rückblick auf die 1980er-Jahre und Ausblick, 2., erw. Aufl., Berlin: Miles 2018, 327 S., EUR 24,80 [ISBN 978‑3‑945861‑58‑5]
  65. Tobias Wunschik, Knastware für den Klassenfeind. Häftlingsarbeit in der DDR, der Ost-West-Handel und die Staatssicherheit (1970–1989), Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2014, 363 S. (= Analysen und Dokumente, 37), EUR 29,99, [ISBN 978‑3‑525‑35080‑5]
  66. Tradition in der Bundeswehr. Zum Erbe des deutschen Soldaten und zur Umsetzung des neuen Traditionserlasses. Hrsg. von Donald Abenheim und Uwe Hartmann, Berlin: Miles 2018, 312 S., EUR 29,80 [ISBN 978‑3‑945861‑75‑2]
  67. Paweł Machcewicz, Der umkämpfte Krieg. Das Museum des Zweiten Weltkriegs in Danzig. Entstehung und Streit. Aus dem Poln. übers. von Peter Oliver Loew, Wiesbaden: Harrassowitz 2018, XII, 253 S. (= Polnische Profile, 5), EUR 22,90 [ISBN 978‑3‑447‑11035‑8]
  68. Expeditionary Police Advising and Militarization. Building Security in a Fractured World. Ed. by Donald Stoker and Edward B. Westermann, Solihull: Helion 2018, XI, 347 S. (= Military History Series, 3), £ 35.00 [ISBN 978‑1‑911512‑86‑8]
  69. Andreas Herberg-Rothe and Key-young Son, Order Wars and Floating Balance. How the Rising Powers Are Reshaping Our Worldview in the Twenty-First Century, London, New York: Routledge 2018, XVI, 238 S. (= Routledge Advances in International Relations and Global Politics, 133), £ 105.00 [ISBN 978‑1‑138-05710‑4]
  70. Special Operations Forces in the 21st Century. Perspectives from the Social Sciences. Ed. by Jessica Glicken Turnley, Kobi Michael and Eyal Ben-Ari, London, New York: Routledge 2018, XIV, 312 S. (= Cass Military Studies), £ 105.00 [ISBN 978‑1‑138‑63262‑2]
  71. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  72. Gesamtinhaltsverzeichnis 2019
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