Home History Klaus-Jürgen Bremm, Die Waffen-SS. Hitlers überschätzte Prätorianer, Darmstadt: Theiss 2018, 362 S., EUR 24,95 [ISBN 978‑3‑8062‑3793‑1]
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Klaus-Jürgen Bremm, Die Waffen-SS. Hitlers überschätzte Prätorianer, Darmstadt: Theiss 2018, 362 S., EUR 24,95 [ISBN 978‑3‑8062‑3793‑1]

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Published/Copyright: November 14, 2019
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Klaus-Jürgen Bremm, Die Waffen-SS. Hitlers überschätzte Prätorianer, Darmstadt: Theiss 2018, 362 S., EUR 24,95 [ISBN 978‑3‑8062‑3793‑1]


Klaus-Jürgen Bremm hat als Militärhistoriker bislang vor allem zur Geschichte Preußens vom 18. Jahrhundert bis zum Ersten Weltkrieg geforscht. Seit 2013 bringt er jedes Jahr zu jeweils unterschiedlichen Themen ein neues Buch auf den Markt. Das ruft Skepsis hervor, denn ein gutes, fundiertes Sachbuch verlangt in der Regel mehrjährige intensive Recherchen, während der Drang, rasch neue Titel zu produzieren, meistens zu Schnellschüssen führt.

Leider bestätigt Bremms Studie über die Waffen-SS diese Regel. Das fängt bereits bei der Terminologie an. Mitunter finden sich seitenlang mehr falsche als korrekte Namen und Bezeichnungen von Dienstgraden, Einheiten und Verbänden. Dutzende falscher Zahlen und Fakten sowie Halbwahrheiten offenbaren, dass der Autor die Materie nicht tiefgründig durchdrungen hat. Kritisch wird dies spätestens dann, wenn Bremm seine Titelthese (»Hitlers überschätzte Prätorianer«) mit Argumenten untermauern will, die einer Überprüfung nicht standhalten. So entwirft er zum Beispiel das Bild einer angeblichen Bevorzugung der Waffen-SS bei Auszeichnungen und anderen öffentlichen Würdigungen. Über die SS-Division »Wiking« beim Ausbruch aus dem Kessel von Tscherkassy schreibt er etwa: »Obwohl seine Division tatsächlich nur eine von den drei deutschen Kolonnen gebildet hatte, die sich den Weg nach Westen freikämpfen konnten, erhielt der kaum aus dem Kessel entronnene Herbert Gille schon am 19. [muss heißen: 20.] Februar 1944 in Rastenburg persönlich von Hitler die Schwerter zum Ritterkreuz überreicht« (S. 197). Der Autor verschweigt dabei, dass Hitler am 20. Februar 1944 gemeinsam mit Gille den Heeresgeneral Theobald Lieb für Tscherkassy persönlich mit dem Eichenlaub auszeichnete. Auch die Tatsache, dass aus demselben Anlass jene Divisionskommandeure des Heeres das Ritterkreuz erhielten, deren Verbände die anderen »Kolonnen« beim Ausbruch gebildet hatten, erwähnt Bremm nicht.

Auf derselben Seite schreibt der Autor, dass Gille bereits zwei Monate später von Hitler die Brillanten zum Ritterkreuz erhielt. Gille hatte die eingeschlossene Stadt Kowel so lange gehalten, bis sich deutsche Verbände von außen herangekämpft und eine Verbindung zu den Eingekesselten hergestellt hatten. Dazu bemerkt Bremm: »Obwohl auch drei Heeresdivisionen an der Entsatzoperation beteiligt waren, stand wieder einmal die SS-Division ›Wiking‹ im Fokus der Berichterstattung«. In Wirklichkeit präsentierte die Deutsche Wochenschau Nr. 711 vom 19. April 1944 dem Kinopublikum als »Führer der Entsatzaktion« Oberstleutnant Ernst-Wilhelm Hoffmann, den Kommandeur des Panzer-Grenadier-Regiments 12 der 4. Panzer-Division des Heeres. Auch der Wehrmachtbericht erwähnte die Division »Wiking« in diesem Zusammenhang nicht namentlich. Obendrein erhielt Gille seine Brillanten auf Vorschlag des vorgesetzten Heeresgenerals Friedrich Hoßbach, was dem Leser von Bremm auch vorenthalten wird.

Dergleichen verzerrte Darstellungen durchziehen leider das gesamte Buch. So behauptet der Autor, SS-Obersturmbannführer Otto Kumm habe im Februar 1942 das Ritterkreuz erhalten, obwohl sich sein Regiment »Der Führer« in den Winterkämpfen nicht besonders hervorgetan habe. Den Orden, so Bremm, »verdankte er vor allem dem Antrag seines damaligen Divisionskommandeurs SS-Brigadeführer Matthias Kleinheisterkamp und der bewährten Praxis der SS, durch eine hohe Zahl von Auszeichnungen ihre militärischen Einsätze als spektakuläre Erfolge darzustellen« (S. 161). Diese Aussage ist in doppelter Hinsicht falsch. Zum einen unterlagen Ordensverleihungen bei der Waffen-SS in der Regel der Kontrolle durch Dienststellen des Heeres, was eine systematische Bevorzugung von SS-Angehörigen ausschloss. Zum anderen erhielt Kumm das Ritterkreuz aufgrund von Erfolgen, die sein Regiment schon im September 1941 erzielt hatte. Dafür vorgeschlagen hatte ihn bereits im Oktober 1941 nicht Kleinheisterkamp, sondern der damalige Divisionskommandeur Wilhelm Bittrich. Dass Verleihungsvorschläge oft erst nach etlichen Monaten befürwortet oder abgelehnt wurden, lag an eben jenen Kontrollmechanismen der Wehrmacht.

Mitunter wirkt Bremms Argumentation geradezu grotesk, etwa wenn er den Einsatz der SS-Division »Wiking« mit Verweis auf einen populärwissenschaftlichen Bestseller von Paul Carell bewertet: »Der SS-Obersturmbannführer Paul Karl Schmidt jedenfalls würdigte später den Einsatz der Division im ersten Jahr des Ostkrieges in seinem erfolgreichen Landserbericht ›Unternehmen Barbarossa‹ mit keinem Wort« (S. 142). Dass die Division »Wiking« am 28. Dezember 1941 namentlich im Wehrmachtbericht genannt wurde und ihre Angehörigen 1941 etwa genauso viele hohe Auszeichnungen erhielten wie die Soldaten der drei Stammdivisionen der Waffen-SS, lässt Bremm dagegen unerwähnt.

Den Divisionsgeschichten, die nach dem Krieg von ehemaligen Angehörigen der Waffen-SS verfasst wurden, spricht Bremm einen wissenschaftlichen Wert größtenteils ab. Das hindert ihn aber nicht daran, diese Werke permanent als Grundlage für seine eigene Darstellung heranzuziehen. Ärgerlich wird das Ganze, wenn der Autor auch falsche Aussagen aus diesen Arbeiten übernimmt oder sogar noch ausschmückt. So heißt es in dem von Bremm als Quelle verwendeten Buch »Im Feuersturm letzter Kriegsjahre« von Wilhelm Tieke über die Kämpfe der SS-Division »Hohenstaufen« bei Arnheim im September 1944: »Eine eintreffende Kompanie der schweren Heeres-Panzerabteilung 502 (zunächst mit drei ›Königstigern‹) wird der Kampfgruppe Brinkmann unterstellt.« Tiekes Aussage ist falsch, denn es handelte sich nicht um drei Tiger II (»Königstiger«) der schweren Panzer-Abteilung 502, sondern um zwei Tiger I der schweren Panzerkompanie »Hummel«. Beide Fahrzeuge wurden bereits beim ersten Gegenangriff bewegungsunfähig geschossen. Doch bei Bremm liest sich das Ganze dann so: »Drei Königstiger der Bittrich unterstellten schweren Panzer-Abteilung 502 des Heeres schossen die Briten in ihren Verschanzungen zusammen und walzten Haus für Haus nieder« (S. 231).

Grundsätzlich sollte der Leser die Aussagen in den Quellen und der Literatur, die Bremm als Nachweise anführt, noch einmal selbst prüfen. Denn mitunter findet sich das zu Belegende dort gar nicht oder nicht im gleichen Sinn. So schreibt Bremm, Himmler habe nach der Erschießung von 100 Juden in Minsk am 15. August 1941 eine »Ansprache an die Todesschützen« gehalten und ihnen erzählt, Hitler habe die Ermordung aller Juden befohlen (S. 154). Als Beleg führt er die Himmler-Biografie von Peter Longerich an. Dort heißt es aber, Himmler habe bei dieser Gelegenheit lediglich dem Führer des Einsatzkommandos 8 erklärt, es liege ein Führerbefehl vor, alle Juden zu erschießen. Und selbst diese Aussage hält Longerich für zweifelhaft, weil sie der tatsächlichen Chronologie der systematischen Massenmorde an den Juden widerspreche. Und wenn Bremm festhält, Jean-Luc Leleu habe in seiner Studie zur Waffen-SS »zu Recht darauf hingewiesen, dass Hitlers Entschluss zur Aufstellung eines mächtigen SS-Panzerkorps im Grunde nur der Erweiterung des alten Staatsterrorgedankens diente« (S. 166), dann fragt man sich, wo das bei Leleu stehen soll. An der angegebenen Belegstelle findet sich diese Aussage jedenfalls nicht.

Als Fazit seiner Arbeit hält Bremm fest, dass »die Divisionen der Waffen-SS nach Meinung der Heeresgeneralität offenbar eine zu vernachlässigende militärische Größe« gewesen seien und »ohne die Existenz der Waffen-SS der militärische Widerstand der Wehrmacht möglicherweise länger angehalten hätte« (S. 291, 294). Vielsagend ist, dass er dieses Urteil zu einem großen Teil auf Nachkriegsaussagen deutscher Generäle stützt und damit nicht nur seine mangelhafte Kenntnis der zeitgenössischen Urteile vorgesetzter Kommandobehörden des Heeres verrät, sondern auch die alliierten Einschätzungen vernachlässigt. So heißt es just in einem Beitrag von Peter Lieb, den Bremm selbst als Literatur herangezogen hat: »Generell glaubten die Briten Ende September [1944] nach den Kämpfen bei Arnheim, dass die Waffen-SS ›noticeably better than the army‹ wäre.« Diese Information teilt der Autor seinen Lesern allerdings nicht mit.

Als promovierter Historiker sollte Klaus-Jürgen Bremm eigentlich wissen, dass sich Wissenschaftler ihrem Untersuchungsgegenstand objektiv und »sine ira et studio« zu nähern haben, auch wenn es sich um eine verbrecherische Organisation wie die SS handelt. Die vorliegende Arbeit lässt diese Unparteilichkeit jedoch vermissen. Sie ist nicht nur durch offensichtliche Voreingenommenheit geprägt, sondern auch durch einen nachlässigen und teilweise manipulativen Umgang mit Quellen. Angesichts des immer noch vorherrschenden Mangels an operationsgeschichtlichen Gesamtdarstellungen zur Waffen-SS mag sie vielleicht als Überblickswerk für Einsteiger in die Thematik hilfreich sein. Für die Forschung zur Operationsgeschichte der Waffen-SS stellt sie indes einen deutlichen Rückschritt dar.

Published Online: 2019-11-14
Published in Print: 2019-11-05

© 2019 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston

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  15. Gewaltgemeinschaften in der Geschichte. Entstehung, Kohäsionskraft und Zerfall. Hrsg. von Winfried Speitkamp, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2017, 276 S., EUR 60,00 [ISBN 978‑3‑525‑30116‑6]
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  17. Manfried Rauchensteiner, Unter Beobachtung. Österreich seit 1918, Wien [u. a.]: Böhlau 2017, 628 S., EUR 29,00 [ISBN 978-3-205-20500-5]
  18. Friederike Neumann, Schreiben im Geschichtsstudium, Opladen, Toronto: Budrich Verlag 2018, 111 S. (= utb. Schreiben im Studium, 5), EUR 12,99 [ISBN 978‑3‑8252‑4843‑7]
  19. Frühe Neuzeit
  20. Herfried Münkler, Der Dreißigjährige Krieg. Europäische Katastrophe, deutsches Trauma 1618–1648, Berlin: Rowohlt 2017, 975 S., EUR 39,95 [ISBN 978‑3‑87134‑813‑6]
  21. Menschen im Krieg. Die Oberpfalz 1618 bis 1648. Eine Ausstellung des Staatsarchivs Amberg. Hrsg. von der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns, München: Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns 2018, 92 S. (= Staatliche Archive Bayerns. Kleine Ausstellungen, 58), EUR 4,00 [ISBN 978‑3‑938831‑85‑4]
  22. Zeichen und Medien des Militärischen am Fürstenhof in Europa. Hrsg. von Matthias Müller und Peter-Michael Hahn, Berlin: Lukas 2017, 240 S. (= Schriften zur Residenzkultur, 10), EUR 36,00 [ISBN 978‑3‑86732‑251‑5]
  23. Marcus Warnke, Logistik und friderizianische Kriegsführung. Eine Studie zur Verteilung, Mobilisierung und Wirkmächtigkeit militärisch relevanter Ressourcen im Siebenjährigen Krieg am Beispiel des Jahres 1757, Berlin: Duncker & Humblot 2018, 696 S. (= Quellen und Forschungen zur Brandenburgischen und Preußischen Geschichte, 50), EUR 139,90 [ISBN 978‑3‑428‑15371‑8]
  24. Brian L. Davies, The Russo-Turkish War, 1768–1774. Catherine II and the Ottoman Empire, London [u. a.]: Bloomsbury 2016, X, 328 S., £ 25.99 [ISBN 978‑1‑4725‑0801‑0]
  25. 1789–1870
  26. Günter Müchler, Napoleon. Revolutionär auf dem Kaiserthron, Darmstadt: Theiss 2019, 623 S., EUR 24,00 [ISBN 978‑3‑8062‑3917‑1]
  27. Hideaki Suzuki, Slave Trade Profiteers in the Western Indian Ocean. Suppression and Resistance in the Nineteenth Century, London: Palgrave Macmillan 2017, XIII, 224 S., EUR 74,96 [ISBN 978‑3‑319‑59803‑1]
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  32. Geheimdienst und Propaganda im Ersten Weltkrieg. Die Aufzeichnungen von Oberst Walter Nicolai 1914 bis 1918. Im Auftrag des ZMSBw hrsg. von Michael Epkenhans [u. a.], Berlin [u. a.]: De Gruyter Oldenbourg 2018, X, 667 S. (= Zeitalter der Weltkriege, 18), EUR 64,95 [ISBN 978‑3‑11‑060501‑3]
  33. Christian Th. Müller, Jenseits der Materialschlacht. Der Erste Weltkrieg als Bewegungskrieg, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2018, VI, 297 S., EUR 39,90 [ISBN 978‑3‑506‑77870‑3]
  34. Holger Afflerbach, Auf Messers Schneide. Wie das Deutsche Reich den Ersten Weltkrieg verlor, München: C. H. Beck 2018, 664 S., EUR 29,95 [ISBN 978‑3‑406‑71969‑1]
  35. Monika Gibas und Ulrike Krauße, Jüdische Soldaten Magdeburgs. Regionalgeschichtliche Aspekte des Ersten Weltkrieges, Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag 2018, 94 S., EUR 10,00 [ISBN 978‑3‑96311‑028‑3]
  36. Das Kriegsgefangenenlager Amberg-Kümmersbruck im Ersten Weltkrieg. Begleitband zur Ausstellung in Zusammenarbeit von Staatsarchiv Amberg, Stadtarchiv Amberg, Gemeinde Kümmersbruck und Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern. Hrsg. vom Kultur-Schloss Theuern, Red.: Maria Rita Sagstetter [u. a.], Kümmersbruck: Kultur-Schloss Theuern 2017, 228 S. (= Schriftenreihe des Bergbau- und Industriemuseums Ostbayern – Kultur-Schloss Theuern, 56), EUR 22,00 [ISBN 978‑3‑925690‑31‑0]
  37. Philosophers at the Front. Phenomenology and the First World War. Ed. by Nicolas de Warren and Thomas Vongehr, Leuven: Leuven University Press 2017, 285 S., EUR 49,50 [ISBN 978‑94‑6270‑121‑2]
  38. Sebastian Steiner, Unter Kriegsrecht. Die schweizerische Militärjustiz 1914–1921, Zürich: Chronos 2018, 472 S. (= Die Schweiz im Ersten Weltkrieg/La Suisse pendant la Première Guerre mondiale, 4), EUR 68,00 [ISBN 978‑3‑0340‑1479‑3]
  39. Ignaz Miller, 1918 – der Weg zum Frieden. Europa und das Ende des Ersten Weltkriegs, Zürich: NZZ Libro 2019, 459 S., EUR 39,00 [ISBN 978‑3‑03810‑372‑1]
  40. 1919–1945
  41. Stephen A. Smith, Revolution in Russland. Das Zarenreich in der Krise 1890–1928. Aus dem Engl. von Michael Haupt, Darmstadt: Zabern 2017, 496 S., EUR 39,95 [ISBN 978‑3‑8053‑5068‑6]
  42. Wolfgang Templin, Der Kampf um Polen. Die abenteuerliche Geschichte der Zweiten Polnischen Republik 1918–1939, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2018, 254 S., EUR 39,90 [ISBN 978‑3‑506‑78757‑6]
  43. Volker Koop, Hitlers Griff nach Afrika. Kolonialpolitik im Dritten Reich, Bonn: Dietz 2018, 213 S., EUR 24,00 [ISBN 978‑3‑8012‑0538‑6]
  44. Dennis Egginger-Gonzalez, Der Rote Stoßtrupp. Eine frühe linkssozialistische Widerstandsgruppe gegen den Nationalsozialismus, Berlin: Lukas 2018, 794 S., EUR 34,90 [ISBN 978‑3‑86732‑274‑4]
  45. Nicholas John Williams, An »Evil Year in Exile«? The Evacuation of the Franco-German Border Areas in 1939 under Democratic and Totalitarian Conditions, Berlin: Metropol 2018, 612 S. (= Evakuierungen im Zeitalter der Weltkriege/Évacuations à l’ère des Guerres mondiales/Evacuations in the Age of World Wars, 2), EUR 39,00 [ISBN 978‑3‑86331‑368‑5]
  46. Kristian Gancer [= Christian Ganzer] [u. a.], Brest, leto 1941 g. Dokumenty, Materialy, Fotografii, Smolensk: Inbelkul’t 2017, 728 S., RUB 1355,00 [ISBN 978‑5‑00076‑037‑6]
  47. Alexander Querengässer, El Alamein 1942. Materialschlacht in Nordafrika, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2019, 266 S. (= Schlachten – Stationen der Weltgeschichte), EUR 29,90 [ISBN 978‑3‑506‑78912‑9]
  48. Nach Stalingrad. Walther von Seydlitz’ Feldpostbriefe und Kriegsgefangenenpost 1939–1955. Hrsg. von Torsten Diedrich und Jens Ebert im Auftrag des ZMSBw, 2. überarb. Aufl., Göttingen: Wallstein 2018, 427 S., EUR 24,90 [ISBN 978-3-8353-3190-7]
  49. Thomas Karlauf, Stauffenberg. Porträt eines Attentäters, München: Blessing 2019, 367 S., EUR 24,00 [ISBN 978‑3‑89667‑411‑1]
  50. Linda von Keyserlingk-Rehbein, Nur eine »ganz kleine Clicque«? Die NS-Ermittlungen über das Netzwerk vom 20. Juli 1944, Berlin: Lukas 2018, 707 S. (= Schriften der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Reihe A: Analysen und Darstellungen, 12), EUR 34,90 [ISBN 978‑3‑86732‑303‑1]
  51. Jakob Knab, Ich schweige nicht. Hans Scholl und die Weiße Rose, Darmstadt: Theiss 2018, 264 S., EUR 24,95 [ISBN 978‑3‑8062‑3748‑1]
  52. Sven Deppisch, Täter auf der Schulbank. Die Offiziersausbildung der Ordnungspolizei und der Holocaust, Marburg, Tectum 2017, 672 S. (= Veröffentlichungen des Bayerischen Polizeimuseums, 2), EUR 39,95 [ISBN 978‑3‑8288‑4050‑8] Hans-Christian Harten, Die weltanschauliche Schulung der Polizei im Nationalsozialismus, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2018, 668 S., EUR 89,00 [ISBN 978‑3‑506‑78836‑8]
  53. Klaus-Jürgen Bremm, Die Waffen-SS. Hitlers überschätzte Prätorianer, Darmstadt: Theiss 2018, 362 S., EUR 24,95 [ISBN 978‑3‑8062‑3793‑1]
  54. Falk Breuer und Walter Waiss, Heinrich Sannemann. Ein Jagdfliegerleben in Berichten, Dokumenten, Fotos, Aachen: Helios 2018, 248 S., EUR 39,80 [ISBN 978‑3‑86933‑218‑5]
  55. Christian König und Axel Kleckers, Das große Bordflugzeug. Arado AR 95 und Heinkel He 114, Aachen: Helios 2018, 148 S., EUR 34,50 [ISBN 978‑3‑86933‑215‑4]
  56. The 10 Cent War. Comic Books, Propaganda, and World War II. Ed. by Trischa Goodnow and James J. Kimble, Jackson, MS: University Press of Mississippi 2017, IX, 256 S., $ 30.00 [ISBN 978‑1‑4968‑1848‑5]
  57. Nach 1945
  58. Victor Mauer, Brückenbauer. Großbritannien, die deutsche Frage und die Blockade Berlins 1948–1949, Berlin [u. a.]: De Gruyter Oldenbourg 2018, 573 S. (= Veröffentlichungen des Deutschen Historischen Instituts London/Publications of the German Historical Institute London, 80), EUR 69,95 [ISBN 978‑3‑11‑058442‑4]
  59. Philipp Gassert, Bewegte Gesellschaft. Deutsche Protestgeschichte seit 1945, Stuttgart: Kohlhammer 2018, 308 S. (= Zeitgeschichte aktuell), EUR 25,00 [ISBN 978‑3‑17‑029270‑3]
  60. Jost Dülffer, Geheimdienst in der Krise. Der BND in den 1960er-Jahren, Berlin: Ch. Links 2018, 672 S. (= Veröffentlichungen der Unabhängigen Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des Bundesnachrichtendienstes 1945–1968, 8), EUR 50,00 [ISBN 978‑3‑96289‑005‑6]
  61. Florian Reichenberger, Der gedachte Krieg. Vom Wandel der Kriegsbilder in der militärischen Führung der Bundeswehr im Zeitalter des Ost-West-Konflikts, Berlin [u. a.]: De Gruyter Oldenbourg 2018, XI, 498 S. (= Sicherheitspolitik und Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland, 13), EUR 49,95 [ISBN 978‑3‑11‑046260‑9]
  62. Rüdiger Wenzke, Wo stehen unsere Truppen? NVA und Bundeswehr in der ČSSR-Krise 1968, Berlin: Ch. Links 2018, VIII, 595 S. (= Militärgeschichte der DDR, 26), EUR 55,00 [ISBN 978‑3‑96289‑026‑1]
  63. DDR-Spionage. Von Albanien bis Grossbritannien. Hrsg. von Helmut Müller-Enbergs und Thomas Wegener Friis, Frankfurt a. M.: Verlag für Polizeiwissenschaft 2018, 320 S. (= Analysen zu Sicherheitsfragen, 6), EUR 34,90 [ISBN 978‑3‑86676‑535‑1]
  64. Siegfried Lautsch, Grundzüge des operativen Denkens in der NATO. Ein zeitgeschichtlicher Rückblick auf die 1980er-Jahre und Ausblick, 2., erw. Aufl., Berlin: Miles 2018, 327 S., EUR 24,80 [ISBN 978‑3‑945861‑58‑5]
  65. Tobias Wunschik, Knastware für den Klassenfeind. Häftlingsarbeit in der DDR, der Ost-West-Handel und die Staatssicherheit (1970–1989), Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2014, 363 S. (= Analysen und Dokumente, 37), EUR 29,99, [ISBN 978‑3‑525‑35080‑5]
  66. Tradition in der Bundeswehr. Zum Erbe des deutschen Soldaten und zur Umsetzung des neuen Traditionserlasses. Hrsg. von Donald Abenheim und Uwe Hartmann, Berlin: Miles 2018, 312 S., EUR 29,80 [ISBN 978‑3‑945861‑75‑2]
  67. Paweł Machcewicz, Der umkämpfte Krieg. Das Museum des Zweiten Weltkriegs in Danzig. Entstehung und Streit. Aus dem Poln. übers. von Peter Oliver Loew, Wiesbaden: Harrassowitz 2018, XII, 253 S. (= Polnische Profile, 5), EUR 22,90 [ISBN 978‑3‑447‑11035‑8]
  68. Expeditionary Police Advising and Militarization. Building Security in a Fractured World. Ed. by Donald Stoker and Edward B. Westermann, Solihull: Helion 2018, XI, 347 S. (= Military History Series, 3), £ 35.00 [ISBN 978‑1‑911512‑86‑8]
  69. Andreas Herberg-Rothe and Key-young Son, Order Wars and Floating Balance. How the Rising Powers Are Reshaping Our Worldview in the Twenty-First Century, London, New York: Routledge 2018, XVI, 238 S. (= Routledge Advances in International Relations and Global Politics, 133), £ 105.00 [ISBN 978‑1‑138-05710‑4]
  70. Special Operations Forces in the 21st Century. Perspectives from the Social Sciences. Ed. by Jessica Glicken Turnley, Kobi Michael and Eyal Ben-Ari, London, New York: Routledge 2018, XIV, 312 S. (= Cass Military Studies), £ 105.00 [ISBN 978‑1‑138‑63262‑2]
  71. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  72. Gesamtinhaltsverzeichnis 2019
Downloaded on 25.1.2026 from https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/mgzs-2019-0109/html
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