Home History Brian L. Davies, The Russo-Turkish War, 1768–1774. Catherine II and the Ottoman Empire, London [u. a.]: Bloomsbury 2016, X, 328 S., £ 25.99 [ISBN 978‑1‑4725‑0801‑0]
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Brian L. Davies, The Russo-Turkish War, 1768–1774. Catherine II and the Ottoman Empire, London [u. a.]: Bloomsbury 2016, X, 328 S., £ 25.99 [ISBN 978‑1‑4725‑0801‑0]

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Published/Copyright: November 14, 2019
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Brian L. Davies, The Russo-Turkish War, 1768–1774. Catherine II and the Ottoman Empire, London [u. a.]: Bloomsbury 2016, X, 328 S., £ 25.99 [ISBN 978‑1‑4725‑0801‑0]


Zwischen 1676 und 1878 führten das Russländische und das Osmanische Reich nicht weniger als elf Kriege gegeneinander. Viele Gründe sprechen dafür, dass der in der älteren Geschichtsschreibung »Fünfte Russische Türkenkrieg« genannte Krieg von 1768 bis 1774 unter diesen bewaffneten Auseinandersetzungen diejenige mit den für das östliche Europa langfristig bedeutendsten Folgen war, weltgeschichtlich kaum nachgeordnet dem zwölften und abschließenden Russisch-Osmanischen Krieg, der sich innerhalb des Ersten Weltkrieges abspielte. Innenpolitisch befreite der militärische Erfolg gegen die Osmanen Katharina II. vom Geruch der Gattenmörderin und Usurpatorin, indem er ihre Herrschaft legitimierte und stabilisierte. Außenpolitisch führte er zu einer Verschiebung im regionalen Machtgefüge der Schwarzmeersteppen und des südöstlichen Europa. Während das Osmanische Reich bedeutende Einbußen seiner hegemonialen Stellung erlitt und sich sein Ruf des »kranken Mannes am Bosporus« weiter verfestigte, der auf Montesquieus »Lettres Persanes« von 1721 zurückging, konnte Russland seine Machtbasis erheblich erweitern: Es verstetigte seine Kontrolle über Neurussland, es erweiterte seine Herrschaft über die südliche Ukraine, es löste das Krimkhanat aus der osmanischen Oberhoheit und unterstellte es der eigenen, bevor es das Khanat 1783 vollständig auflöste und dessen Gebiet annektierte, es liquidierte die Verbände der Zaporoger und der Donkosaken als selbstständige politisch-militärische Einheiten, es leitete seine Expansion im Kaukasus ein, es etablierte sich als Seemacht im Schwarzen Meer und im östlichen Mittelmeer und schuf dort einige der Voraussetzungen für die serbischen und griechischen Befreiungskriege im frühen 19. Jahrhundert. Ein Nebeneffekt des Kriegs und mit diesem in der Sache vielfältig verwoben war die Erste Teilung Polens von 1772.

Brian L. Davies ist ein ausgewiesener Kenner der Imperialgeschichte des südöstlichen Europa und legt mit dieser Publikation bereits seine dritte Monografie zur frühneuzeitlichen Herrschafts‑ und Gewaltgeschichte der Schwarzmeersteppen vor. Zur Kontextualisierung des Krieges von 1768–1774 stellt er in zwei umfangreichen Kapiteln (S. 15–83) zunächst die soziopolitische und soziomilitärische Entwicklung der beiden gegnerischen Mächte dar, wobei er für das Russländische Reich teilweise auf eigene Forschungen zurückgreifen kann und im osmanischen Fall auf die Literatur angewiesen ist. Er zeichnet die Gründe nach, wieso im Verlauf des 17. und 18. Jahrhunderts das Osmanische Reich seine Stellung eines mit den europäischen Mächten militärisch gleichrangigen geopolitischen Akteurs im südöstlichen Europa und im Schwarzmeergebiet einbüßte. Davies hält für die beiden Jahrhunderte einen Dominoeffekt im Niedergang der fiskalischen und militärischen Institutionen des Osmanischen Reiches fest. Durch wachsende ländliche Überbevölkerung schrumpfte das Bauernland, das für den timar zur Verfügung stand, die feudale Landausstattung der traditionellen Sipahi-Kavallerie. Zum Ausgleich wurden die Janitscharentruppen und lokalen Milizen erweitert, die aus dem Steueraufkommen besoldet werden mussten und damit zur wachsenden Verschuldung des Staats beitrugen. Gleichzeitig verfiel die militärische Leistungsfähigkeit des Janitscharenkorps, ursprünglich der Elite des Sultans, nachdem der »Knabentribut« (devşirme) abgeschafft, das Korps für Moslems geöffnet, die wegen der Steuerfreiheit des Soldatenstands attraktive Käuflichkeit und Erblichkeit von Janitscharenstellen eingeführt und den Janitscharen die Erlaubnis gegeben worden war, Gewerbe zu betreiben. Dies alles führte zum einen zum Aufbau von der Kontrolle Istanbuls entzogenen Privatarmeen, zum andern dazu, dass viele in den Soldlisten geführte Janitscharen in der Realität keinen Militärdienst verrichteten.

Neben diesen mittelfristig wirksamen soziopolitischen Veränderungen diskutiert Davies auch die Frage der »Rückständigkeit« des Osmanischen Reiches, die es langfristig gegenüber den Effekten der auch taktisch und militärtechnisch wirksamen Modernisierung der europäischen Mächte ins Hintertreffen gerieten ließ. Während westliche Reisende und Beobachter gern stereotypisch von einem islamischen »Aberglauben« sprachen, der für die immer deutlicher werdende Rückständigkeit des Osmanischen Reiches verantwortlich sei, gab es tatsächlich bestimmte soziokulturelle Faktoren, welche die Eliten des Osmanischen Reiches gegen soziale und technische Innovationen einnahmen. Davies nennt in diesem Zusammenhang den von osmanischen Hofhistorikern und Intellektuellen entwickelten »Exzeptionalismus« des Reiches, der als kurzfristige Rückschläge beschönigte Niederlagen in einen langfristigen göttlichen Heilsplan einordnete, auf den menschliches Agieren keinen Einfluss habe.

Umgekehrt machte sich im russländischen Fall die Adaption westlicher militärstrategischer und ‑taktischer Modelle darin bezahlt, der russländischen Armee eine klare Überlegenheit gegenüber den mit veralteter Taktik kämpfenden Osmanen zu verschaffen. So konnten russländische Truppen selbst zahlenmäßig stark überlegenen osmanischen Verbänden regelmäßig nicht nur standhalten, sondern diese auch schlagen. Insbesondere die von Davies sorgfältig verzeichneten Verlustzahlen sind kennzeichnend für dieses taktische Ungleichgewicht; sie lagen bei den Osmanen in der Regel um ein Vielfaches höher. Allerdings gibt es nur für die russische Seite genaue Angaben, während diejenigen zu den Osmanen offenbar auf Schätzungen der russländischen Kommandeure beruhen. Hier versäumt Davies zu diskutieren, ob es sich dabei um realistische Zahlen handelt oder womöglich um eine im Stile des amerikanischen body count in Vietnam operierende Propaganda. Denn auffälligerweise waren selbst bei den besonders an der Donaufront zahlreichen Kämpfen um Festungen und befestigte Orte die russländischen Truppen als Angreifer stets in der Lage, entgegen dem erwartbaren Ausgang den Verteidigern um ein Mehrfaches höhere Verluste beizufügen. Die taktischen Abläufe erinnern damit eher an koloniale Kriegsschauplätze des 19. Jahrhunderts mit ihrem krassen militärtechnischen und ‑taktischen Gefälle zwischen europäischen Truppen und indigenen Kriegerverbänden als an eine Auseinandersetzung zwischen zwei gleichrangigen Militärmächten. Dieser bemerkenswerte Befund wird leider von Davies nicht weiter erörtert, sodass zwischen seinen Ausführungen zu den soziopolitischen Veränderungen der mittleren Dauer und den kleinteiligen Schlachtfeldereignissen eine empirische und argumentative Lücke klafft, die offen lässt, wie sich die beschriebenen Entwicklungen konkret auswirkten, wie sich der Leser also das militärische Ungleichgewicht zwischen den kriegführenden Parteien vorzustellen hat. Dem wäre vielleicht mit einer exemplarischen Mikrostudie zu einem der Kämpfe abzuhelfen gewesen; allein eine solche läge wohl außerhalb der Absichten und Möglichkeiten der Studie.

Unbeschadet dieses kritischen Einwandes gelingt es Davies auf den etwa 250 Textseiten, die politsch-militärische Geschichte des Krieges in großer Dichte nachzuzeichnen und seiner außerordentlichen Komplexität gerecht zu werden. Dabei versteht er es, immer wieder die Zusammenhänge zwischen machtpolitischen Konstellationen, Kriegsursachen und ‑anlässen, Operationsgeschichte und insbesondere den komplizierten ethnokulturellen Verhältnissen auf den zahlreichen Kriegsschauplätzen zu verdeutlichen: Donau, Moldavien, Wallachei, Budschak und Bulgarien; Krim und Kuban; Kaukasus und Transkaukasien; Ägäis und Peloponnes; schließlich im östlichen Polen gegen die Konföderation von Bar sowie 1773 bis 1775 als »6. Front« der untere Wolgalauf gegen den Pugačëv-Aufstand. Obwohl die beiden letztgenannten Konfrontationen keinen unmittelbaren Anteil am Krieg gegen die Osmanen hatten, standen sie doch macht‑ und imperialpolitisch in direktem Zusammenhang mit diesem, zumal die Bar-Konföderation sich gegen die russische Hegemonie im Königreich Polen richtete und diese ein zentrales Motiv für die osmanische Kriegserklärung von 1768 war.

Militär‑ und operationsgeschichtlich steht der Krieg zwischen zwei Epochen: Noch brachen die Armeen im Spätherbst ihre Feldzüge ab, um Winterquartiere zu beziehen, sodass wie bei früheren Kriegen jedes Kalenderjahr ein distinkte Kriegsphase markierte; und noch wurde 1771 die russländische Armee in einem derartigen Ausmaß von der Pest geschwächt, dass sie in diesem Jahr keine größeren Operationen durchführen konnte. Auf der anderen Seite kamen auf russländischer Seite erstmals innovative Infanterietaktiken wie Karrees anstelle der damals noch üblichen langgestreckten Linien zum Einsatz, die in den französischen Revolutions‑ und den Napoleonischen Kriegen zur vollen Entfaltung gelangen sollten.

Published Online: 2019-11-14
Published in Print: 2019-11-05

© 2019 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston

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  1. Frontmatter
  2. Frontmatter
  3. Editorial
  4. Nachruf
  5. Aufsatz
  6. Zur Lage der Zivilbewohner in Festungsstädten beim Kriegsausbruch 1914: Kommunale Vorsorge für den Unterhalt und behördliche Zwangsmaßnahmen
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  8. Propagandisten des k.u.k. Vielvölkerreiches: Österreichisch-ungarische Soldaten im Osmanischen Reich während des Ersten Weltkrieges
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  11. »Blicke auf die Revolution 1918/19«
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  13. »Gewalt und Heldentum«
  14. Buchbesprechungen Allgemeines
  15. Gewaltgemeinschaften in der Geschichte. Entstehung, Kohäsionskraft und Zerfall. Hrsg. von Winfried Speitkamp, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2017, 276 S., EUR 60,00 [ISBN 978‑3‑525‑30116‑6]
  16. Jeremy Black, Combined Operations. A Global History of Amphibious and Airborne Warfare, Lanham, MD [u. a.]: Rowman & Littlefield 2018, XIV, 247 S., $ 35.00 [ISBN 978‑1‑4422‑7693‑2]
  17. Manfried Rauchensteiner, Unter Beobachtung. Österreich seit 1918, Wien [u. a.]: Böhlau 2017, 628 S., EUR 29,00 [ISBN 978-3-205-20500-5]
  18. Friederike Neumann, Schreiben im Geschichtsstudium, Opladen, Toronto: Budrich Verlag 2018, 111 S. (= utb. Schreiben im Studium, 5), EUR 12,99 [ISBN 978‑3‑8252‑4843‑7]
  19. Frühe Neuzeit
  20. Herfried Münkler, Der Dreißigjährige Krieg. Europäische Katastrophe, deutsches Trauma 1618–1648, Berlin: Rowohlt 2017, 975 S., EUR 39,95 [ISBN 978‑3‑87134‑813‑6]
  21. Menschen im Krieg. Die Oberpfalz 1618 bis 1648. Eine Ausstellung des Staatsarchivs Amberg. Hrsg. von der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns, München: Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns 2018, 92 S. (= Staatliche Archive Bayerns. Kleine Ausstellungen, 58), EUR 4,00 [ISBN 978‑3‑938831‑85‑4]
  22. Zeichen und Medien des Militärischen am Fürstenhof in Europa. Hrsg. von Matthias Müller und Peter-Michael Hahn, Berlin: Lukas 2017, 240 S. (= Schriften zur Residenzkultur, 10), EUR 36,00 [ISBN 978‑3‑86732‑251‑5]
  23. Marcus Warnke, Logistik und friderizianische Kriegsführung. Eine Studie zur Verteilung, Mobilisierung und Wirkmächtigkeit militärisch relevanter Ressourcen im Siebenjährigen Krieg am Beispiel des Jahres 1757, Berlin: Duncker & Humblot 2018, 696 S. (= Quellen und Forschungen zur Brandenburgischen und Preußischen Geschichte, 50), EUR 139,90 [ISBN 978‑3‑428‑15371‑8]
  24. Brian L. Davies, The Russo-Turkish War, 1768–1774. Catherine II and the Ottoman Empire, London [u. a.]: Bloomsbury 2016, X, 328 S., £ 25.99 [ISBN 978‑1‑4725‑0801‑0]
  25. 1789–1870
  26. Günter Müchler, Napoleon. Revolutionär auf dem Kaiserthron, Darmstadt: Theiss 2019, 623 S., EUR 24,00 [ISBN 978‑3‑8062‑3917‑1]
  27. Hideaki Suzuki, Slave Trade Profiteers in the Western Indian Ocean. Suppression and Resistance in the Nineteenth Century, London: Palgrave Macmillan 2017, XIII, 224 S., EUR 74,96 [ISBN 978‑3‑319‑59803‑1]
  28. Buchbesprechungen, 1871–1918
  29. Matthias Häussler, Der Genozid an den Herero. Krieg, Emotion und extreme Gewalt in »Deutsch-Südwestafrika«, Weilerswist: Velbrück 2018, 348 S., EUR 38,90 [ISBN 978‑3‑95832‑164‑9]
  30. Handbuch einer transnationalen Geschichte Ostmitteleuropas, Bd 1: Von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ersten Weltkrieg. Hrsg. von Frank Hadler und Matthias Middell, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2017, 685 S. (= Transnationale Geschichte, 6), EUR 75,00 [ISBN 978‑3‑525‑30173‑9]
  31. Vor dem Sprung ins Dunkle. Die militärische Debatte über den Krieg der Zukunft 1880–1914. Hrsg. von Stig Förster, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2016, 406 S. (= Krieg in der Geschichte, 92), EUR 54,00 [ISBN 978‑3‑506‑78266‑3]
  32. Geheimdienst und Propaganda im Ersten Weltkrieg. Die Aufzeichnungen von Oberst Walter Nicolai 1914 bis 1918. Im Auftrag des ZMSBw hrsg. von Michael Epkenhans [u. a.], Berlin [u. a.]: De Gruyter Oldenbourg 2018, X, 667 S. (= Zeitalter der Weltkriege, 18), EUR 64,95 [ISBN 978‑3‑11‑060501‑3]
  33. Christian Th. Müller, Jenseits der Materialschlacht. Der Erste Weltkrieg als Bewegungskrieg, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2018, VI, 297 S., EUR 39,90 [ISBN 978‑3‑506‑77870‑3]
  34. Holger Afflerbach, Auf Messers Schneide. Wie das Deutsche Reich den Ersten Weltkrieg verlor, München: C. H. Beck 2018, 664 S., EUR 29,95 [ISBN 978‑3‑406‑71969‑1]
  35. Monika Gibas und Ulrike Krauße, Jüdische Soldaten Magdeburgs. Regionalgeschichtliche Aspekte des Ersten Weltkrieges, Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag 2018, 94 S., EUR 10,00 [ISBN 978‑3‑96311‑028‑3]
  36. Das Kriegsgefangenenlager Amberg-Kümmersbruck im Ersten Weltkrieg. Begleitband zur Ausstellung in Zusammenarbeit von Staatsarchiv Amberg, Stadtarchiv Amberg, Gemeinde Kümmersbruck und Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern. Hrsg. vom Kultur-Schloss Theuern, Red.: Maria Rita Sagstetter [u. a.], Kümmersbruck: Kultur-Schloss Theuern 2017, 228 S. (= Schriftenreihe des Bergbau- und Industriemuseums Ostbayern – Kultur-Schloss Theuern, 56), EUR 22,00 [ISBN 978‑3‑925690‑31‑0]
  37. Philosophers at the Front. Phenomenology and the First World War. Ed. by Nicolas de Warren and Thomas Vongehr, Leuven: Leuven University Press 2017, 285 S., EUR 49,50 [ISBN 978‑94‑6270‑121‑2]
  38. Sebastian Steiner, Unter Kriegsrecht. Die schweizerische Militärjustiz 1914–1921, Zürich: Chronos 2018, 472 S. (= Die Schweiz im Ersten Weltkrieg/La Suisse pendant la Première Guerre mondiale, 4), EUR 68,00 [ISBN 978‑3‑0340‑1479‑3]
  39. Ignaz Miller, 1918 – der Weg zum Frieden. Europa und das Ende des Ersten Weltkriegs, Zürich: NZZ Libro 2019, 459 S., EUR 39,00 [ISBN 978‑3‑03810‑372‑1]
  40. 1919–1945
  41. Stephen A. Smith, Revolution in Russland. Das Zarenreich in der Krise 1890–1928. Aus dem Engl. von Michael Haupt, Darmstadt: Zabern 2017, 496 S., EUR 39,95 [ISBN 978‑3‑8053‑5068‑6]
  42. Wolfgang Templin, Der Kampf um Polen. Die abenteuerliche Geschichte der Zweiten Polnischen Republik 1918–1939, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2018, 254 S., EUR 39,90 [ISBN 978‑3‑506‑78757‑6]
  43. Volker Koop, Hitlers Griff nach Afrika. Kolonialpolitik im Dritten Reich, Bonn: Dietz 2018, 213 S., EUR 24,00 [ISBN 978‑3‑8012‑0538‑6]
  44. Dennis Egginger-Gonzalez, Der Rote Stoßtrupp. Eine frühe linkssozialistische Widerstandsgruppe gegen den Nationalsozialismus, Berlin: Lukas 2018, 794 S., EUR 34,90 [ISBN 978‑3‑86732‑274‑4]
  45. Nicholas John Williams, An »Evil Year in Exile«? The Evacuation of the Franco-German Border Areas in 1939 under Democratic and Totalitarian Conditions, Berlin: Metropol 2018, 612 S. (= Evakuierungen im Zeitalter der Weltkriege/Évacuations à l’ère des Guerres mondiales/Evacuations in the Age of World Wars, 2), EUR 39,00 [ISBN 978‑3‑86331‑368‑5]
  46. Kristian Gancer [= Christian Ganzer] [u. a.], Brest, leto 1941 g. Dokumenty, Materialy, Fotografii, Smolensk: Inbelkul’t 2017, 728 S., RUB 1355,00 [ISBN 978‑5‑00076‑037‑6]
  47. Alexander Querengässer, El Alamein 1942. Materialschlacht in Nordafrika, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2019, 266 S. (= Schlachten – Stationen der Weltgeschichte), EUR 29,90 [ISBN 978‑3‑506‑78912‑9]
  48. Nach Stalingrad. Walther von Seydlitz’ Feldpostbriefe und Kriegsgefangenenpost 1939–1955. Hrsg. von Torsten Diedrich und Jens Ebert im Auftrag des ZMSBw, 2. überarb. Aufl., Göttingen: Wallstein 2018, 427 S., EUR 24,90 [ISBN 978-3-8353-3190-7]
  49. Thomas Karlauf, Stauffenberg. Porträt eines Attentäters, München: Blessing 2019, 367 S., EUR 24,00 [ISBN 978‑3‑89667‑411‑1]
  50. Linda von Keyserlingk-Rehbein, Nur eine »ganz kleine Clicque«? Die NS-Ermittlungen über das Netzwerk vom 20. Juli 1944, Berlin: Lukas 2018, 707 S. (= Schriften der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Reihe A: Analysen und Darstellungen, 12), EUR 34,90 [ISBN 978‑3‑86732‑303‑1]
  51. Jakob Knab, Ich schweige nicht. Hans Scholl und die Weiße Rose, Darmstadt: Theiss 2018, 264 S., EUR 24,95 [ISBN 978‑3‑8062‑3748‑1]
  52. Sven Deppisch, Täter auf der Schulbank. Die Offiziersausbildung der Ordnungspolizei und der Holocaust, Marburg, Tectum 2017, 672 S. (= Veröffentlichungen des Bayerischen Polizeimuseums, 2), EUR 39,95 [ISBN 978‑3‑8288‑4050‑8] Hans-Christian Harten, Die weltanschauliche Schulung der Polizei im Nationalsozialismus, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2018, 668 S., EUR 89,00 [ISBN 978‑3‑506‑78836‑8]
  53. Klaus-Jürgen Bremm, Die Waffen-SS. Hitlers überschätzte Prätorianer, Darmstadt: Theiss 2018, 362 S., EUR 24,95 [ISBN 978‑3‑8062‑3793‑1]
  54. Falk Breuer und Walter Waiss, Heinrich Sannemann. Ein Jagdfliegerleben in Berichten, Dokumenten, Fotos, Aachen: Helios 2018, 248 S., EUR 39,80 [ISBN 978‑3‑86933‑218‑5]
  55. Christian König und Axel Kleckers, Das große Bordflugzeug. Arado AR 95 und Heinkel He 114, Aachen: Helios 2018, 148 S., EUR 34,50 [ISBN 978‑3‑86933‑215‑4]
  56. The 10 Cent War. Comic Books, Propaganda, and World War II. Ed. by Trischa Goodnow and James J. Kimble, Jackson, MS: University Press of Mississippi 2017, IX, 256 S., $ 30.00 [ISBN 978‑1‑4968‑1848‑5]
  57. Nach 1945
  58. Victor Mauer, Brückenbauer. Großbritannien, die deutsche Frage und die Blockade Berlins 1948–1949, Berlin [u. a.]: De Gruyter Oldenbourg 2018, 573 S. (= Veröffentlichungen des Deutschen Historischen Instituts London/Publications of the German Historical Institute London, 80), EUR 69,95 [ISBN 978‑3‑11‑058442‑4]
  59. Philipp Gassert, Bewegte Gesellschaft. Deutsche Protestgeschichte seit 1945, Stuttgart: Kohlhammer 2018, 308 S. (= Zeitgeschichte aktuell), EUR 25,00 [ISBN 978‑3‑17‑029270‑3]
  60. Jost Dülffer, Geheimdienst in der Krise. Der BND in den 1960er-Jahren, Berlin: Ch. Links 2018, 672 S. (= Veröffentlichungen der Unabhängigen Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des Bundesnachrichtendienstes 1945–1968, 8), EUR 50,00 [ISBN 978‑3‑96289‑005‑6]
  61. Florian Reichenberger, Der gedachte Krieg. Vom Wandel der Kriegsbilder in der militärischen Führung der Bundeswehr im Zeitalter des Ost-West-Konflikts, Berlin [u. a.]: De Gruyter Oldenbourg 2018, XI, 498 S. (= Sicherheitspolitik und Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland, 13), EUR 49,95 [ISBN 978‑3‑11‑046260‑9]
  62. Rüdiger Wenzke, Wo stehen unsere Truppen? NVA und Bundeswehr in der ČSSR-Krise 1968, Berlin: Ch. Links 2018, VIII, 595 S. (= Militärgeschichte der DDR, 26), EUR 55,00 [ISBN 978‑3‑96289‑026‑1]
  63. DDR-Spionage. Von Albanien bis Grossbritannien. Hrsg. von Helmut Müller-Enbergs und Thomas Wegener Friis, Frankfurt a. M.: Verlag für Polizeiwissenschaft 2018, 320 S. (= Analysen zu Sicherheitsfragen, 6), EUR 34,90 [ISBN 978‑3‑86676‑535‑1]
  64. Siegfried Lautsch, Grundzüge des operativen Denkens in der NATO. Ein zeitgeschichtlicher Rückblick auf die 1980er-Jahre und Ausblick, 2., erw. Aufl., Berlin: Miles 2018, 327 S., EUR 24,80 [ISBN 978‑3‑945861‑58‑5]
  65. Tobias Wunschik, Knastware für den Klassenfeind. Häftlingsarbeit in der DDR, der Ost-West-Handel und die Staatssicherheit (1970–1989), Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2014, 363 S. (= Analysen und Dokumente, 37), EUR 29,99, [ISBN 978‑3‑525‑35080‑5]
  66. Tradition in der Bundeswehr. Zum Erbe des deutschen Soldaten und zur Umsetzung des neuen Traditionserlasses. Hrsg. von Donald Abenheim und Uwe Hartmann, Berlin: Miles 2018, 312 S., EUR 29,80 [ISBN 978‑3‑945861‑75‑2]
  67. Paweł Machcewicz, Der umkämpfte Krieg. Das Museum des Zweiten Weltkriegs in Danzig. Entstehung und Streit. Aus dem Poln. übers. von Peter Oliver Loew, Wiesbaden: Harrassowitz 2018, XII, 253 S. (= Polnische Profile, 5), EUR 22,90 [ISBN 978‑3‑447‑11035‑8]
  68. Expeditionary Police Advising and Militarization. Building Security in a Fractured World. Ed. by Donald Stoker and Edward B. Westermann, Solihull: Helion 2018, XI, 347 S. (= Military History Series, 3), £ 35.00 [ISBN 978‑1‑911512‑86‑8]
  69. Andreas Herberg-Rothe and Key-young Son, Order Wars and Floating Balance. How the Rising Powers Are Reshaping Our Worldview in the Twenty-First Century, London, New York: Routledge 2018, XVI, 238 S. (= Routledge Advances in International Relations and Global Politics, 133), £ 105.00 [ISBN 978‑1‑138-05710‑4]
  70. Special Operations Forces in the 21st Century. Perspectives from the Social Sciences. Ed. by Jessica Glicken Turnley, Kobi Michael and Eyal Ben-Ari, London, New York: Routledge 2018, XIV, 312 S. (= Cass Military Studies), £ 105.00 [ISBN 978‑1‑138‑63262‑2]
  71. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  72. Gesamtinhaltsverzeichnis 2019
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