Home History Tradition in der Bundeswehr. Zum Erbe des deutschen Soldaten und zur Umsetzung des neuen Traditionserlasses. Hrsg. von Donald Abenheim und Uwe Hartmann, Berlin: Miles 2018, 312 S., EUR 29,80 [ISBN 978‑3‑945861‑75‑2]
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Tradition in der Bundeswehr. Zum Erbe des deutschen Soldaten und zur Umsetzung des neuen Traditionserlasses. Hrsg. von Donald Abenheim und Uwe Hartmann, Berlin: Miles 2018, 312 S., EUR 29,80 [ISBN 978‑3‑945861‑75‑2]

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Published/Copyright: November 14, 2019
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Tradition in der Bundeswehr. Zum Erbe des deutschen Soldaten und zur Umsetzung des neuen Traditionserlasses. Hrsg. von Donald Abenheim und Uwe Hartmann, Berlin: Miles 2018, 312 S., EUR 29,80 [ISBN 978‑3‑945861‑75‑2]


In der Bundeswehr gilt seit April 2018 ein neuer Traditionserlass (Die Tradition in der Bundeswehr. Richtlinien zum Traditionsverständnis und zur Traditionspflege, abgedruckt im Anhang des besprochenen Bandes, S. 282–295). Er ersetzt seine Vorgänger von 1965 und 1982 und war mit seiner vergleichsweise kurzfristigen Erarbeitung wohl nicht zuletzt eine Reaktion auf allerhand unliebsame, politisch höchst unerwünschte Vorgänge innerhalb der Bundeswehr (z. B. die Affäre um den vorgeblichen syrischen Flüchtling Oberleutnant Franco A., die Durchsuchung von Kasernen nach Wehrmachtsrelikten). Diese bewogen Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen, die Traditionspflege der Bundeswehr auf eine neue rechtliche Basis zu stellen. Sensationell Neues war von diesem Vorhaben nicht zu erwarten, gilt doch die Wehrmacht – regelmäßig der Knackpunkt der deutschen Traditionspflege – in ihrer Gesamtheit schon seit Langem nicht mehr als traditionswürdig, von Einzelpersonen abgesehen. Zu klären war somit vorrangig, wie mit dem Erbe der untergegangenen Nationalen Volksarmee der DDR umzugehen ist. Gerade dieser Aspekt wird jedoch, ebenso wie die Thematik »Kampf«, in den Richtlinien eher ausgeklammert (S. 10).

Es erstaunt, mit welcher Geschwindigkeit binnen weniger Monate nach Verkündung der neuen Richtlinien der hier vorzustellende Sammelband vorgelegt werden konnte. Seine Intention besteht darin, die truppentaugliche Umsetzung der neuen Richtlinien ebenso durch eine geistige Durchdringung des Themas Tradition wie durch Vorschläge für die Praxis zu erleichtern. Die Ausgangslage schätzen die beiden Herausgeber Donald Abenheim und Uwe Hartmann eher pessimistisch ein: »Die täglichen Herausforderungen in einer unterfinanzierten, von Mangelwirtschaft und bürokratischer Gängelung geplagten Armee lassen kaum Freiräume für Gedanken und Gespräche über grundsätzliche Fragen« (S. 7 f.).

Die mit der Einleitung insgesamt 17 Beiträge des Bandes aus der Feder von 16 Autoren (darunter zwei Frauen) können grob in zwei Gruppen eingeteilt werden: In die erste Kategorie fallen jene, welche die häufig unscharfen Vorgaben der neuen Richtlinien affirmativ replizieren und sie in einen erweiterten politischen oder gar philosophischen Kontext stellen. Die Texte der zweiten Kategorie machen hingegen aus ihrer Skepsis gegenüber den Richtlinien von 2018, ja der Traditionspflege der Bundeswehr insgesamt, kein Hehl. So argumentieren sie etwa, dass die Neuauflage durch die eingangs erwähnten Skandale und eben nicht durch das massiv veränderte sicherheitspolitische Umfeld der Bundeswehr veranlasst worden sei; diese Entstehungsgeschichte werde den Richtlinien »wohl für längere Zeit als Makel anhaften« (S. 11). Mit bemerkenswerter Offenheit kritisiert bereits die Einleitung, dass der von Frau von der Leyen verantwortete Text stark auf Politik und Öffentlichkeit ausgerichtet sei, er deshalb manche Erscheinungsformen von Kriegen und Konflikten einfach als politisch unerwünscht ausblende. Dies alles münde in das seitens der Politik gewollte, aber unrealistische »politisch halbierte Kriegs- und Konfliktbild« (S. 35).

Daran nahtlos anschließend, heben Heiko Biehl und Nina Leonhard hervor, die Unsicherheit bezüglich ihrer eigenen Tradition(en) habe die Bundeswehr von ihrer Gründung an gekennzeichnet, ja dies sei selbst schon ein Teil ihrer Tradition. Typisch für die Richtlinien sei deren Erarbeitung in einem Top-down-Prozess, mündend in die Betonung der Gegenwart mit ihren moralischen Bewertungen als Maßstab des Blicks auf die Vergangenheit, aus der nur makellose Vorbilder als tauglich eingestuft würden. Mit Gewalt und militärischen Einsätzen würden sich die Richtlinien kaum auseinandersetzen, woraus abzuleiten sei, dass sie sich mehr an die Öffentlichkeit als an die Truppe wenden würden. Das Grundübel wird darin verortet, dass ein ministeriell erlassenes Traditionskonzept per se gegen die Naturwüchsigkeit von – nicht nur militärischen – Traditionen gerichtet sei. »Es entbehrt daher genau der natürlichen Legitimität, die Tradition – sonst – innewohnt« (S. 52).

Klaus Naumann argumentiert in seinem Beitrag, dass die Deutschen sich nach unkomplizierten Traditionen sehnten, wie es sie im westlichen Ausland gebe. Der in den Richtlinien zum Ausdruck kommende Import von Mainstream-Management-Methoden »entbehrt nicht der tragikomischen Züge« (S. 62). Auch Stefan Kleins Beitrag »Tradition und strategische Kommunikation« hebt kritisch hervor, der früher übliche Begriff der militärischen Erziehung sei seit den 1990er Jahren verpönt und durch den Terminus Bildung ersetzt worden; dieser sei eine »unheilige Allianz« mit Managementdenken eingegangen: »Weder der bisherigen Traditionspflege in der Bundeswehr noch dem neuen Traditionserlass ist es gelungen, das Erbe des Erziehungsbegriffs zu wahren und als Verpflichtung wach zu halten« (S. 224). Weitere, in dieselbe Richtung zielende Ausführungen steuert der Historiker Reiner Pommerin bei, während Mitherausgeber Donald Abenheim aus amerikanischer Perspektive einen sehr kritischen Blick auf Deutschland wirft; Vergleiche zu anderen europäischen Staaten bietet auch der Beitrag von Eberhard Birk.

Zu den schärfsten Kritikern zählt der Generalstabsoffizier Reinhold Janke. Unter der Überschrift »Tradition und Ethik« liefert er zahlreiche historische Beispiele für ambivalente Biografien (etwa jene des Hitler-Attentäters Claus Schenk Graf von Stauffenberg); einer »traditionellen linken Verlogenheit in Sachen Tradition und Geschichte« (S. 178) passe Ambivalenz jedoch nicht in den Kram, woraus Janke unter anderem seine Ablehnung erfolgter Kasernenumbenennungen ableitet. Neben massiver Kritik am Wortgeklingel der neuen Richtlinien steuert Janke noch persönliche Erlebnisse mit feigen Vorgesetzten bei, die sich vor heiklen Fragen der Traditionspflege drücken wollten (S. 180–184). Marc-André Walther ergänzt, der Kampf sei nun einmal das Kernelement von Streitkräften – eine Erkenntnis, der sich die Politik insbesondere in Deutschland verweigere.

Sarah Katharina Kayß geht der Frage nach »Tradition und Identität« mittels einer Umfrage unter Offizieranwärtern der Bundeswehr nach, deren Resultate aber wenig Überraschendes zutage fördern und eher die Verinnerlichung politisch korrekter Erwartungen seitens der Bewerber belegen. Helmut R. Hammerich plädiert dafür, die von den neuen Richtlinien ausdrücklich gewünschte Tradition der Bundeswehr seit den 1950er Jahren selbst als Quelle auszuschöpfen. Diese jahrzehntelange Geschichte biete geradezu ein »Füllhorn für die Umsetzung der neuen Richtlinien zum Traditionsverständnis und zur Traditionspflege«, wie es im Untertitel dieses Beitrags heißt. Der abschließende Aufsatz von Peter Andreas Popp »Tradition als Gegenwartsproblem und Zukunftsaufgabe« wiederholt in erster Linie die Themen der übrigen Artikel und folgt keiner eigenen Fragestellung.

In Summe liegt ein Band vor, dem man an zahlreichen Stellen die Eilbedürftigkeit seiner Entstehung und den daraus resultierenden fehlenden redaktionellen Feinschliff anmerkt, der jedoch die aktuelle bzw. durch die neuen Richtlinien wieder ins Rampenlicht der Öffentlichkeit gerückte, jahrzehntelange Debatte um Erbe und Tradition der Bundeswehr gut zusammenfasst. Theoretische Überlegungen und praktische Beispiele sind in vielen, wenn auch keineswegs in allen Beiträgen eine gelungene Synthese eingegangen. Dass die kritischen Stimmen deutlich überwiegen, lässt erkennen, wie viel Diskussionspotenzial im Thema »militärische Tradition« ganz speziell in Deutschland liegt. Diese Diskussion wird wohl so schnell zu keinem Abschluss gelangen.

Published Online: 2019-11-14
Published in Print: 2019-11-05

© 2019 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston

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  1. Frontmatter
  2. Frontmatter
  3. Editorial
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  8. Propagandisten des k.u.k. Vielvölkerreiches: Österreichisch-ungarische Soldaten im Osmanischen Reich während des Ersten Weltkrieges
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  14. Buchbesprechungen Allgemeines
  15. Gewaltgemeinschaften in der Geschichte. Entstehung, Kohäsionskraft und Zerfall. Hrsg. von Winfried Speitkamp, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2017, 276 S., EUR 60,00 [ISBN 978‑3‑525‑30116‑6]
  16. Jeremy Black, Combined Operations. A Global History of Amphibious and Airborne Warfare, Lanham, MD [u. a.]: Rowman & Littlefield 2018, XIV, 247 S., $ 35.00 [ISBN 978‑1‑4422‑7693‑2]
  17. Manfried Rauchensteiner, Unter Beobachtung. Österreich seit 1918, Wien [u. a.]: Böhlau 2017, 628 S., EUR 29,00 [ISBN 978-3-205-20500-5]
  18. Friederike Neumann, Schreiben im Geschichtsstudium, Opladen, Toronto: Budrich Verlag 2018, 111 S. (= utb. Schreiben im Studium, 5), EUR 12,99 [ISBN 978‑3‑8252‑4843‑7]
  19. Frühe Neuzeit
  20. Herfried Münkler, Der Dreißigjährige Krieg. Europäische Katastrophe, deutsches Trauma 1618–1648, Berlin: Rowohlt 2017, 975 S., EUR 39,95 [ISBN 978‑3‑87134‑813‑6]
  21. Menschen im Krieg. Die Oberpfalz 1618 bis 1648. Eine Ausstellung des Staatsarchivs Amberg. Hrsg. von der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns, München: Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns 2018, 92 S. (= Staatliche Archive Bayerns. Kleine Ausstellungen, 58), EUR 4,00 [ISBN 978‑3‑938831‑85‑4]
  22. Zeichen und Medien des Militärischen am Fürstenhof in Europa. Hrsg. von Matthias Müller und Peter-Michael Hahn, Berlin: Lukas 2017, 240 S. (= Schriften zur Residenzkultur, 10), EUR 36,00 [ISBN 978‑3‑86732‑251‑5]
  23. Marcus Warnke, Logistik und friderizianische Kriegsführung. Eine Studie zur Verteilung, Mobilisierung und Wirkmächtigkeit militärisch relevanter Ressourcen im Siebenjährigen Krieg am Beispiel des Jahres 1757, Berlin: Duncker & Humblot 2018, 696 S. (= Quellen und Forschungen zur Brandenburgischen und Preußischen Geschichte, 50), EUR 139,90 [ISBN 978‑3‑428‑15371‑8]
  24. Brian L. Davies, The Russo-Turkish War, 1768–1774. Catherine II and the Ottoman Empire, London [u. a.]: Bloomsbury 2016, X, 328 S., £ 25.99 [ISBN 978‑1‑4725‑0801‑0]
  25. 1789–1870
  26. Günter Müchler, Napoleon. Revolutionär auf dem Kaiserthron, Darmstadt: Theiss 2019, 623 S., EUR 24,00 [ISBN 978‑3‑8062‑3917‑1]
  27. Hideaki Suzuki, Slave Trade Profiteers in the Western Indian Ocean. Suppression and Resistance in the Nineteenth Century, London: Palgrave Macmillan 2017, XIII, 224 S., EUR 74,96 [ISBN 978‑3‑319‑59803‑1]
  28. Buchbesprechungen, 1871–1918
  29. Matthias Häussler, Der Genozid an den Herero. Krieg, Emotion und extreme Gewalt in »Deutsch-Südwestafrika«, Weilerswist: Velbrück 2018, 348 S., EUR 38,90 [ISBN 978‑3‑95832‑164‑9]
  30. Handbuch einer transnationalen Geschichte Ostmitteleuropas, Bd 1: Von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ersten Weltkrieg. Hrsg. von Frank Hadler und Matthias Middell, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2017, 685 S. (= Transnationale Geschichte, 6), EUR 75,00 [ISBN 978‑3‑525‑30173‑9]
  31. Vor dem Sprung ins Dunkle. Die militärische Debatte über den Krieg der Zukunft 1880–1914. Hrsg. von Stig Förster, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2016, 406 S. (= Krieg in der Geschichte, 92), EUR 54,00 [ISBN 978‑3‑506‑78266‑3]
  32. Geheimdienst und Propaganda im Ersten Weltkrieg. Die Aufzeichnungen von Oberst Walter Nicolai 1914 bis 1918. Im Auftrag des ZMSBw hrsg. von Michael Epkenhans [u. a.], Berlin [u. a.]: De Gruyter Oldenbourg 2018, X, 667 S. (= Zeitalter der Weltkriege, 18), EUR 64,95 [ISBN 978‑3‑11‑060501‑3]
  33. Christian Th. Müller, Jenseits der Materialschlacht. Der Erste Weltkrieg als Bewegungskrieg, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2018, VI, 297 S., EUR 39,90 [ISBN 978‑3‑506‑77870‑3]
  34. Holger Afflerbach, Auf Messers Schneide. Wie das Deutsche Reich den Ersten Weltkrieg verlor, München: C. H. Beck 2018, 664 S., EUR 29,95 [ISBN 978‑3‑406‑71969‑1]
  35. Monika Gibas und Ulrike Krauße, Jüdische Soldaten Magdeburgs. Regionalgeschichtliche Aspekte des Ersten Weltkrieges, Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag 2018, 94 S., EUR 10,00 [ISBN 978‑3‑96311‑028‑3]
  36. Das Kriegsgefangenenlager Amberg-Kümmersbruck im Ersten Weltkrieg. Begleitband zur Ausstellung in Zusammenarbeit von Staatsarchiv Amberg, Stadtarchiv Amberg, Gemeinde Kümmersbruck und Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern. Hrsg. vom Kultur-Schloss Theuern, Red.: Maria Rita Sagstetter [u. a.], Kümmersbruck: Kultur-Schloss Theuern 2017, 228 S. (= Schriftenreihe des Bergbau- und Industriemuseums Ostbayern – Kultur-Schloss Theuern, 56), EUR 22,00 [ISBN 978‑3‑925690‑31‑0]
  37. Philosophers at the Front. Phenomenology and the First World War. Ed. by Nicolas de Warren and Thomas Vongehr, Leuven: Leuven University Press 2017, 285 S., EUR 49,50 [ISBN 978‑94‑6270‑121‑2]
  38. Sebastian Steiner, Unter Kriegsrecht. Die schweizerische Militärjustiz 1914–1921, Zürich: Chronos 2018, 472 S. (= Die Schweiz im Ersten Weltkrieg/La Suisse pendant la Première Guerre mondiale, 4), EUR 68,00 [ISBN 978‑3‑0340‑1479‑3]
  39. Ignaz Miller, 1918 – der Weg zum Frieden. Europa und das Ende des Ersten Weltkriegs, Zürich: NZZ Libro 2019, 459 S., EUR 39,00 [ISBN 978‑3‑03810‑372‑1]
  40. 1919–1945
  41. Stephen A. Smith, Revolution in Russland. Das Zarenreich in der Krise 1890–1928. Aus dem Engl. von Michael Haupt, Darmstadt: Zabern 2017, 496 S., EUR 39,95 [ISBN 978‑3‑8053‑5068‑6]
  42. Wolfgang Templin, Der Kampf um Polen. Die abenteuerliche Geschichte der Zweiten Polnischen Republik 1918–1939, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2018, 254 S., EUR 39,90 [ISBN 978‑3‑506‑78757‑6]
  43. Volker Koop, Hitlers Griff nach Afrika. Kolonialpolitik im Dritten Reich, Bonn: Dietz 2018, 213 S., EUR 24,00 [ISBN 978‑3‑8012‑0538‑6]
  44. Dennis Egginger-Gonzalez, Der Rote Stoßtrupp. Eine frühe linkssozialistische Widerstandsgruppe gegen den Nationalsozialismus, Berlin: Lukas 2018, 794 S., EUR 34,90 [ISBN 978‑3‑86732‑274‑4]
  45. Nicholas John Williams, An »Evil Year in Exile«? The Evacuation of the Franco-German Border Areas in 1939 under Democratic and Totalitarian Conditions, Berlin: Metropol 2018, 612 S. (= Evakuierungen im Zeitalter der Weltkriege/Évacuations à l’ère des Guerres mondiales/Evacuations in the Age of World Wars, 2), EUR 39,00 [ISBN 978‑3‑86331‑368‑5]
  46. Kristian Gancer [= Christian Ganzer] [u. a.], Brest, leto 1941 g. Dokumenty, Materialy, Fotografii, Smolensk: Inbelkul’t 2017, 728 S., RUB 1355,00 [ISBN 978‑5‑00076‑037‑6]
  47. Alexander Querengässer, El Alamein 1942. Materialschlacht in Nordafrika, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2019, 266 S. (= Schlachten – Stationen der Weltgeschichte), EUR 29,90 [ISBN 978‑3‑506‑78912‑9]
  48. Nach Stalingrad. Walther von Seydlitz’ Feldpostbriefe und Kriegsgefangenenpost 1939–1955. Hrsg. von Torsten Diedrich und Jens Ebert im Auftrag des ZMSBw, 2. überarb. Aufl., Göttingen: Wallstein 2018, 427 S., EUR 24,90 [ISBN 978-3-8353-3190-7]
  49. Thomas Karlauf, Stauffenberg. Porträt eines Attentäters, München: Blessing 2019, 367 S., EUR 24,00 [ISBN 978‑3‑89667‑411‑1]
  50. Linda von Keyserlingk-Rehbein, Nur eine »ganz kleine Clicque«? Die NS-Ermittlungen über das Netzwerk vom 20. Juli 1944, Berlin: Lukas 2018, 707 S. (= Schriften der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Reihe A: Analysen und Darstellungen, 12), EUR 34,90 [ISBN 978‑3‑86732‑303‑1]
  51. Jakob Knab, Ich schweige nicht. Hans Scholl und die Weiße Rose, Darmstadt: Theiss 2018, 264 S., EUR 24,95 [ISBN 978‑3‑8062‑3748‑1]
  52. Sven Deppisch, Täter auf der Schulbank. Die Offiziersausbildung der Ordnungspolizei und der Holocaust, Marburg, Tectum 2017, 672 S. (= Veröffentlichungen des Bayerischen Polizeimuseums, 2), EUR 39,95 [ISBN 978‑3‑8288‑4050‑8] Hans-Christian Harten, Die weltanschauliche Schulung der Polizei im Nationalsozialismus, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2018, 668 S., EUR 89,00 [ISBN 978‑3‑506‑78836‑8]
  53. Klaus-Jürgen Bremm, Die Waffen-SS. Hitlers überschätzte Prätorianer, Darmstadt: Theiss 2018, 362 S., EUR 24,95 [ISBN 978‑3‑8062‑3793‑1]
  54. Falk Breuer und Walter Waiss, Heinrich Sannemann. Ein Jagdfliegerleben in Berichten, Dokumenten, Fotos, Aachen: Helios 2018, 248 S., EUR 39,80 [ISBN 978‑3‑86933‑218‑5]
  55. Christian König und Axel Kleckers, Das große Bordflugzeug. Arado AR 95 und Heinkel He 114, Aachen: Helios 2018, 148 S., EUR 34,50 [ISBN 978‑3‑86933‑215‑4]
  56. The 10 Cent War. Comic Books, Propaganda, and World War II. Ed. by Trischa Goodnow and James J. Kimble, Jackson, MS: University Press of Mississippi 2017, IX, 256 S., $ 30.00 [ISBN 978‑1‑4968‑1848‑5]
  57. Nach 1945
  58. Victor Mauer, Brückenbauer. Großbritannien, die deutsche Frage und die Blockade Berlins 1948–1949, Berlin [u. a.]: De Gruyter Oldenbourg 2018, 573 S. (= Veröffentlichungen des Deutschen Historischen Instituts London/Publications of the German Historical Institute London, 80), EUR 69,95 [ISBN 978‑3‑11‑058442‑4]
  59. Philipp Gassert, Bewegte Gesellschaft. Deutsche Protestgeschichte seit 1945, Stuttgart: Kohlhammer 2018, 308 S. (= Zeitgeschichte aktuell), EUR 25,00 [ISBN 978‑3‑17‑029270‑3]
  60. Jost Dülffer, Geheimdienst in der Krise. Der BND in den 1960er-Jahren, Berlin: Ch. Links 2018, 672 S. (= Veröffentlichungen der Unabhängigen Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des Bundesnachrichtendienstes 1945–1968, 8), EUR 50,00 [ISBN 978‑3‑96289‑005‑6]
  61. Florian Reichenberger, Der gedachte Krieg. Vom Wandel der Kriegsbilder in der militärischen Führung der Bundeswehr im Zeitalter des Ost-West-Konflikts, Berlin [u. a.]: De Gruyter Oldenbourg 2018, XI, 498 S. (= Sicherheitspolitik und Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland, 13), EUR 49,95 [ISBN 978‑3‑11‑046260‑9]
  62. Rüdiger Wenzke, Wo stehen unsere Truppen? NVA und Bundeswehr in der ČSSR-Krise 1968, Berlin: Ch. Links 2018, VIII, 595 S. (= Militärgeschichte der DDR, 26), EUR 55,00 [ISBN 978‑3‑96289‑026‑1]
  63. DDR-Spionage. Von Albanien bis Grossbritannien. Hrsg. von Helmut Müller-Enbergs und Thomas Wegener Friis, Frankfurt a. M.: Verlag für Polizeiwissenschaft 2018, 320 S. (= Analysen zu Sicherheitsfragen, 6), EUR 34,90 [ISBN 978‑3‑86676‑535‑1]
  64. Siegfried Lautsch, Grundzüge des operativen Denkens in der NATO. Ein zeitgeschichtlicher Rückblick auf die 1980er-Jahre und Ausblick, 2., erw. Aufl., Berlin: Miles 2018, 327 S., EUR 24,80 [ISBN 978‑3‑945861‑58‑5]
  65. Tobias Wunschik, Knastware für den Klassenfeind. Häftlingsarbeit in der DDR, der Ost-West-Handel und die Staatssicherheit (1970–1989), Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2014, 363 S. (= Analysen und Dokumente, 37), EUR 29,99, [ISBN 978‑3‑525‑35080‑5]
  66. Tradition in der Bundeswehr. Zum Erbe des deutschen Soldaten und zur Umsetzung des neuen Traditionserlasses. Hrsg. von Donald Abenheim und Uwe Hartmann, Berlin: Miles 2018, 312 S., EUR 29,80 [ISBN 978‑3‑945861‑75‑2]
  67. Paweł Machcewicz, Der umkämpfte Krieg. Das Museum des Zweiten Weltkriegs in Danzig. Entstehung und Streit. Aus dem Poln. übers. von Peter Oliver Loew, Wiesbaden: Harrassowitz 2018, XII, 253 S. (= Polnische Profile, 5), EUR 22,90 [ISBN 978‑3‑447‑11035‑8]
  68. Expeditionary Police Advising and Militarization. Building Security in a Fractured World. Ed. by Donald Stoker and Edward B. Westermann, Solihull: Helion 2018, XI, 347 S. (= Military History Series, 3), £ 35.00 [ISBN 978‑1‑911512‑86‑8]
  69. Andreas Herberg-Rothe and Key-young Son, Order Wars and Floating Balance. How the Rising Powers Are Reshaping Our Worldview in the Twenty-First Century, London, New York: Routledge 2018, XVI, 238 S. (= Routledge Advances in International Relations and Global Politics, 133), £ 105.00 [ISBN 978‑1‑138-05710‑4]
  70. Special Operations Forces in the 21st Century. Perspectives from the Social Sciences. Ed. by Jessica Glicken Turnley, Kobi Michael and Eyal Ben-Ari, London, New York: Routledge 2018, XIV, 312 S. (= Cass Military Studies), £ 105.00 [ISBN 978‑1‑138‑63262‑2]
  71. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  72. Gesamtinhaltsverzeichnis 2019
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