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Matthias Weber, Der Bischof stirbt. Zu Form, Funktion und Vorstellung bischöflicher Sterbeberichte (6.–12. Jahrhundert). Göttingen, V&R unipress 2023

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Veröffentlicht/Copyright: 1. Dezember 2025
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Matthias Weber, Der Bischof stirbt. Zu Form, Funktion und Vorstellung bischöflicher Sterbeberichte (6.–12. Jahrhundert). 2023 V&R unipress Göttingen, 978-3-8471-1491-8, € 85,–


Während in der Geschichtswissenschaft im breiten Feld von Sterben und Tod lange vor allem Tod, Leichnam und Bestattung im Vordergrund standen, rücken in jüngerer Zeit zunehmend Studien zu Sterbeprozess und Sterbeberichten bestimmter Personengruppen in den Fokus (zum Beispiel Janßen, Kamenzin). In diesen Forschungstrend fügt sich auch die 540 Seiten umfassende Untersuchung von Matthias Weber ein, der ein Register der Bibelstellen, Personen und Orte beigegeben wurde. So richtet er in seiner Dissertation seinen Blick auf die Bischöfe als einer der zentralen Personengruppen des mittelalterlichen Europas und fragt nach den „Formen und Funktionen“, den „literarischen Konstitutionen […] des Bischofstodes und dessen vorstellungsgeschichtlichen Aspekten“ in der Hagio-, vor allem aber der Historiographie des fränkischen Reichs und dessen Nachfolger (S. 20). Der zeitliche Rahmen umfasst das Früh- und Hochmittelalter (6.–12. Jahrhundert). Weber erhebt den Anspruch, mit seiner Arbeit eine der ersten umfassenden Analysen bischöflicher Sterbeberichte vorzulegen und damit eine zentrale Forschungslücke zu schließen. Dabei steht die Arbeit vor der Herausforderung der Verbindung zweier, in ihren Dimensionen schwer zu fassenden Forschungsfelder: der Geschichte von Sterben und Tod sowie der Bedeutung der Bischöfe für die früh- und hochmittelalterliche Gesellschaft.

Diese Forschungsfelder werden zunächst dargestellt (S. 25–47). Weber strukturiert die Vielzahl der Publikationen überzeugend und schlüsselt diese Felder für den Lesenden gewinnbringend auf; auffällig ist, dass der Forschungsüberblick zu Tod und Sterben weiterhin eng an den Thesen von Philippe Ariès orientiert bleibt – auch wenn diese seit Jahrzehnten kritisch diskutiert werden. Daraufhin folgen zwei Kapitel zu den antiken wie frühmittelalterlichen Vorstellungen von Sterben, Tod und Jenseits, die die Grundlagen für die späteren Analysen schaffen (S. 57–96). Im fünften Kapitel (S. 97–129) bietet Weber eine Analyse verschiedener hagiographischer Texte (zum Beispiel Sulpicus Severus, Transitus Mariae) und zeigt die Wirkmacht der darin entwickelten Vorstellungen zum idealen Tod und der Jenseitstopographie auf. Er kann nachweisen, dass diese Gregor von Tours beeinflusst haben, dessen „Decem libri historiarum“ mit den zahlreichen Berichten zum Sterben von Bischöfen dann den logischen Startpunkt der Untersuchung bischöflicher Sterbeberichte darstellt. Etwas überraschend ist, dass die „Dialogi“ Gregors des Großen zwar im patristischen Kapitel 4 intensiv behandelt, in der hagiographischen Analyse aber nicht erneut aufgegriffen werden, obwohl die von Gregor beschriebenen liminalen Sterbesituationen Tugendhafter eine deutliche Nähe zu Webers am „Transitus Mariae“ entwickelten Ergebnissen erkennen lassen.

Die Kapitel 6–9 stellen den Kern der Arbeit dar, in denen neben Gregor von Tours chronologisch die dafür relevante Historiographie des Untersuchungszeitraums nach (narrativen) Funktionalisierungen und vorstellungsgeschichtlichen wie politischen Implikationen der beschriebenen Bischofstode untersucht werden. Dafür analysiert er, um hier nur einige prominente Texte zu nennen, etwa die karolingische Annalistik, die Quedlinburger Annalen, die Chronik des Thietmar von Merseburg, die Chronik Hermanns des Lahmen sowie die Chronik des Berthold von Reichenau (S. 131–532). Besonders hervorzuheben ist dabei Webers interdependente Vorgehensweise, „das Zusammenspiel von Verfasser, Umfeld, Hintergrund, Intention, Wahrnehmung und Intertextualität herauszustellen und zu untersuchen“ (S. 55), ein Selbstanspruch, den er in seinen detailreichen Analysen stets zu erfüllen vermag; die Vielzahl an Ergebnissen kann hier aus Platzgründen nicht im Einzelnen gewürdigt werden. Diese werden aber in der kommenden Forschung zu den einzelnen behandelten Texten sicherlich Anklang finden. Immer wieder – und dies stellt eine weitere Stärke der Studie dar – werden die gewonnenen Ergebnisse mit kurzen Analysen hagiographischer Texte sowie anderer Quellengattungen, die sich für das Episkopat als relevant erwiesen haben, abgeglichen (zum Beispiel S. 206–210, 301–306).

Weber kommt sowohl in Hinblick auf die qualitative wie quantitative Auswertung zu zentralen Erkenntnissen. Einerseits zeigt er die in Wellen deutlich werdende Frequenz als auch Ausführlichkeit des Sujets im Früh- und Hochmittelalter (S. 533–555), andererseits kann er zentrale Autoren und Werke für den Diskurs ausmachen (S. 535–537), etwa Gregor von Tours und Thietmar von Merseburg. Zudem gelingt es ihm, die Vielfältigkeit historiographischer Funktionalisierungen der Bischofstode deutlich zu machen: bischöfliche Selbstvergewisserung, Memoria, Kritik, Paränese sowie Parteiung (S. 538–540). Diese Ergebnisse sind von erheblicher Relevanz; eine ausführlichere Perspektive im Ausblick hätte das Potential der Ergebnisse für breitere Forschungsdiskussionen noch deutlicher sichtbar gemacht, gerade auch methodisch mit Blick auf das genannte Forschungsfeld zu Sterben und Tod (S. 540). Zudem liefert Weber, wenngleich sein Fokus auf historiographischen Quellen liegt, auch wertvolle Ergebnisse zum bisher wenig untersuchten Tod der Heiligen – ein Aspekt, den er in einer vertieften Diskussion noch stärker hätte profilieren können.

Matthias Webers Studie stellt von den Ergebnissen, aber auch durch sein interdependentes methodisches Vorgehen, einen Anknüpfungspunkt für kommende Studien zu zeitlich (Bischofstode im Spätmittelalter) sowie inhaltlich (Todesbeschreibung anderer Gruppen, zum Beispiel Äbte) verwandten Themenbereichen dar. Wie Weber selbst schreibt: „der Bischof und sein Tod halten weiterhin großes Potential bereit“ (S. 540); zugleich zeigt die Studie, dass die Geschichte von Sterben und Tod im Mittelalter trotz jahrzehntelanger Forschung noch längst nicht erschöpft ist, sondern vielmehr nach weiteren neuen methodischen und thematischen Zugängen verlangt.

Online erschienen: 2025-12-01

© 2025 bei den Autorinnen und Autoren, publiziert von Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston

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Artikel in diesem Heft

  1. Frontmatter
  2. Aufsätze
  3. Neuro-History. Neue interdisziplinäre Perspektiven am Beispiel mystischer Erfahrungsberichte
  4. „Vom Siegen ruhn“ oder Die Erfindung der revolutionären Schweiz von 1847/48
  5. Zwischen Wien, Prag und Berlin. Zur widersprüchlichen Rolle des Deutschen Kulturverbandes in der Tschechoslowakei (1918–1938)
  6. Bernd Jürgen Wendt (1934–2025)
  7. Themen, Methoden, Schauplätze. Die Napoleonischen Kriege im Handbuch
  8. Rezensionen
  9. Alan Forrest, Waterloo. (Great Battles.) Oxford, Oxford University Press 2023
  10. Rudolf J. Schlaffer, Deutsche Kriegführung. Militärische Spitzengliederungen von 1871 bis 2015. Stuttgart, Kohlhammer 2023
  11. Ben Kiernan / T. M. Lemos / Tristan S. Taylor (Eds.), The Cambridge World History of Genocide. Vol. 1: Genocide in the Ancient, Medieval and Premodern Worlds. Cambridge, Cambridge University Press 2023
  12. Hans-Jürgen Becker, Die päpstlichen Wahlkapitulationen. Ein Beitrag zur kirchlichen Verfassungsgeschichte. 2 Halbbde. Stuttgart, Hiersemann 2024
  13. Matthias Schnettger / Dietrich Scholler (Hrsg.), Figurationen des Nationalen. Kulturelle Aushandlungsprozesse vom 14. bis 19. Jahrhundert. Bielefeld, Transcript 2024
  14. Donald Bloxham, Why History? A History. Oxford, Oxford University Press 2022
  15. Manuel Köster / Holger Thünemann (Hrsg.), Geschichtskulturelle Transformationen. Kontroversen, Akteure, Zeitpraktiken. Köln, Böhlau 2024
  16. Jesse Millek, Destruction and Its Impact on Ancient Societies at the End of the Bronze Age. Atlanta, Lockwood Press 2023
  17. Marie Oellig, Die Sukzession von Weltreichen. Zu den antiken Wurzeln einer geschichtsmächtigen Idee. (Oriens et Occidens. Studien zu antiken Kulturkontakten und ihrem Nachleben, Bd. 38.) Stuttgart, Steiner 2023
  18. Roberta Mazza, Stolen Fragments. Black Markets, Bad Faith, and the Illicit Trade in Ancient Artefacts. Palo Alto, CA, Stanford University Press 2024
  19. Kordula Schnegg, Antike Geschlechterdebatten. Die soziale Verortung der Frauen und Männer in der griechisch-römischen Antike. Tübingen, Narr 2021
  20. William V. Harris, Dire Remedies. A Social History of Healthcare in Classical Antiquity. Berlin/Boston, De Gruyter 2024
  21. Hans-Joachim Gehrke, Historische Landeskunde und Geographie. Hrsg. von Christian Mann und Kai Trampedach. (Ausgewählte Schriften, Bd. 4.) Stuttgart, Steiner 2024
  22. Peter Franz Mittag, Geschichte des Hellenismus. (Oldenbourg Grundriss der Geschichte, Bd. 51.) Berlin/Boston, De Gruyter 2023
  23. Johannes C. Bernhardt / Mirko Canevaro (Eds.), From Homer to Solon. Continuity and Change in Archaic Greece. (Mnemosyne Supplements. History and Archaeology of Classical Antiquity, Vol. 454.) Leiden, Brill 2022
  24. Jaime Curbera (Ed.), Inscriptiones Atticae Euclidis Anno Posteriores consilio et auctoritate academiae scientiarum Berolinensis et Bandenburgensis editae. Editio tertia. Pars VIII: Miscellanea. Fasciculus I: Defixiones Atticae. Berlin/Boston, De Gruyter 2024
  25. Julian Degen / Hilmar Klinkott / Robert Rollinger et al. (Eds.), Ancient Worlds in Perspective. Contextualizing Herodotus. (Philippika – Altertumswissenschaftliche Abhandlungen / Contributions to the Study of Ancient World Cultures, Vol. 150.) Wiesbaden, Harrassowitz 2024
  26. Christopher J. Joyce, Amnesty and Reconciliation in Late Fifth-Century Athens. The Rule of Law under Restored Democracy. Edinburgh, Edinburgh University Press 2022
  27. Seth Bernard / Lisa Marie Mignone / Dan-El Padilla Peralta (Eds.), Making the Middle Republic. New Approaches to Rome and Italy, c. 400–200 BCE. Cambridge, Cambridge University Press 2023
  28. Michael Sommer, Mordsache Caesar. Die letzten Tage des Diktators. München, C. H. Beck 2024
  29. Theresia Schusser, Christliche religiöse Gewalt im spätantiken Ägypten. Hagiographische Schriften im Fokus kultur- und mentalitätsgeschichtlicher Fragestellungen. Münster, Zaphon 2023
  30. Michael Hahn, Laici religiosi. Überwachung, soziale Kontrolle und christliche Identität in der Spätantike. München, C. H. Beck 2024
  31. Matthias Weber, Der Bischof stirbt. Zu Form, Funktion und Vorstellung bischöflicher Sterbeberichte (6.–12. Jahrhundert). Göttingen, V&R unipress 2023
  32. Stefan Esders / Sören Kaschke / Britta Mischke u. a. (Hrsg.), Fränkische Herrschererlasse (814–840). (Capitularia regum Francorum a. 814 – a. 840). (Monumenta Germaniae Historica. Capitularia regum Francorum, Nova series, Bd. 4.) Wiesbaden, Harrassowitz 2024
  33. Peter Feldbauer / Gottfried Liedl, Seide, Zobel und Gelehrte. Zentralasien 900–1200. Handelsdrehscheibe und Kulturknoten. Wien, Mandelbaum 2024
  34. Matthias Becher / Michael Rohrschneider (Hrsg.), Gipfeltreffen in der Vormoderne. Der Bonner Vertrag 921 in synchroner und diachroner Perspektive. Göttingen, V&R unipress 2025
  35. Cordelia Heß, Rassismus im Norden? Eine postkoloniale Spurensuche in Grönland und Sápmi, ca. 980–1500. (Europa im Mittelalter.) Berlin/Boston, De Gruyter 2025
  36. Hanna Vollrath, Das Reich der Salier. Lebenswelten und gestaltende Kräfte 1024–1125. 10., völlig neu bearbeitete Aufl. (Handbuch der deutschen Geschichte, Bd. 4.) Stuttgart, Klett-Cotta 2024
  37. Johannes Luther, Reformer und Vermittler. Bischöfliche Gruppenbildungen und Vernetzungen im burgundischen Raum 1032–1156. Ostfildern, Thorbecke 2023
  38. Charles M. Radding (Ed.), The Recensio Walcausina of the Liber Papiensis. In Collaboration with Antonio Ciaralli. (Monumenta Germaniae Historica. Leges nationum Germanicarum, Vol. 7.) Wiesbaden, Harrassowitz 2024
  39. Béatrice Bakhouche / Evelyne Berriot-Salvadore / Daniel Le Blévec (Eds.), Gui de Chauliac et sa Grande Chirurgie. Turnhout, Brepols 2023
  40. Elise Boillet / Ian Johnson (Eds.), Religious Transformations in New Communities of Interpretation in Europe (1350–1570). Bridging the Historiographical Divides. (New Communities of Interpretation, Vol. 3.) Turnhout, Brepols 2023
  41. Bernd Hamm, Religiöse Dynamik zwischen 1380 und 1520. Antriebskräfte der Mentalität, Frömmigkeit, Theologie, Bildkultur und Kirchenreform. (Spätmittelalter, Humanismus, Reformation, Bd. 140.) Tübingen, Mohr Siebeck 2024
  42. Wolfgang Behringer, Der große Aufbruch. Globalgeschichte der Frühen Neuzeit. München, C. H. Beck 2023
  43. Elizabeth Harding / Joëlle Weis (Hrsg.), Gelistete Dinge. Objekte und Listen in der Frühen Neuzeit. (Ding, Materialität, Geschichte, Bd. 6.) Köln, Böhlau 2024
  44. Ute Frietsch, Epistemischer Wandel. Eine Geschichte der Alchemie in der Frühen Neuzeit. Paderborn, Fink 2023
  45. Susangeline Yalili Patrick, Art as a Pathway to God. A Historical-Theological Study of the Jesuit Mission to China, 1552–1773. Leiden, Brill 2024
  46. János Szabados, Die Karriere des deutschen Renegaten Hans Caspar in Ofen (1627–1660) im politischen und kulturellen Kontext. Wien, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 2023
  47. Braunschweigischer Geschichtsverein e.V. (Hrsg.), Aus den Briefen der Herzogin Philippine Charlotte von Braunschweig 1732–1801. Bd. 1: 1732–1768, mitgeteilt von Hans Droysen und übersetzt von Gretel Walberg. Braunschweig, Appelhans 2024
  48. Arunima Datta, Waiting on Empire. A History of Indian Travelling Ayahs in Britain. Oxford, Oxford University Press 2023
  49. Edward J. Gillin, An Empire of Magnetism. Global Science and the British Magnetic Enterprise in the Age of Imperialism. Oxford, Oxford University Press 2023
  50. Lino Schneider-Bertenburg, 1873. Der Gründerkrach und die Krisenwahrnehmung der deutschen Sozialdemokratie. (Geschichte in Wissenschaft und Forschung.) Stuttgart, Kohlhammer 2022
  51. Geschichtsverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart in Verbindung mit dem Haus der Geschichte Baden-Württemberg (Hrsg.), Matthias Erzberger. Für Demokratie und gegen den Obrigkeitsstaat. Ostfildern, Thorbecke 2023
  52. Hartmut Kaelble, Das soziale Europa. Europäische Sozialpolitik und nationale Wohlfahrtsstaaten, 1883–2020. Frankfurt am Main, Campus 2024
  53. Carsten Stahn, Confronting Colonial Objects. Histories, Legalities, and Access to Culture. (Cultural Heritage Law and Policy.) Oxford, Oxford University Press 2023
  54. Arvid Schors / Fabian Klose (Hrsg.), Wie schreibt man Internationale Geschichte? Empirische Vermessungen zum 19. und 20. Jahrhundert. Frankfurt am Main, Campus 2023
  55. Thilo Scholle / Mike Schmeitzner (Hrsg.), Hermann Heller, die Weimarer Demokratie und der soziale Rechtsstaat. Bonn, Dietz Nachf. 2024
  56. Michael Buddrus / Angrit Lorenzen-Schmidt, Ärzte in Mecklenburg im Dritten Reich. Biographisches Lexikon sowie Studien zu Gesundheitsverhältnissen und Medizinalpolitik 1929 bis 1945. 2 Bde. Bremen, Edition Temmen 2023
  57. Pierre Pfütsch (Hrsg.), Die Rolle der Pflege in der NS-Zeit. Neue Perspektiven, Forschungen und Quellen. (Medizin, Gesellschaft und Geschichte, Bd. 83.) Stuttgart, Steiner 2023
  58. Michael Grüttner, Talar und Hakenkreuz. Die Universitäten im Dritten Reich. München, C. H. Beck 2024; Michael Grüttner, Ausgegrenzt. Entlassungen an den deutschen Universitäten im Nationalsozialismus. Biogramme und kollektivbiografische Analyse. Berlin/Boston, De Gruyter 2023
  59. Peter Henning, Zwischen Opportunismus und Opposition. Kulturschaffende im Nationalsozialismus am Beispiel Erich Ebermayers. Stuttgart, Kohlhammer 2024
  60. Frédéric Bonnesoeur / Hannah Wilson / Christin Zühlke (Eds.), New Microhistorical Approaches to an Integrated History of the Holocaust. Berlin/Boston, De Gruyter 2023
  61. Felix Bellaire, Augsburg 1939–1945. Eine Stadt im Kriegszustand. (Veröffentlichungen der Schwäbischen Forschungsgemeinschaft, Reihe 1: Studien zur Geschichte des bayerischen Schwaben, Bd. 46.) Friedberg, Likias 2020
  62. Christoph Schneider, Der Kalmenhof in Idstein. NS-„Euthanasie“ und ihre Nachgeschichte. (Schriftenreihe der Gedenkstätte Hadamar, Bd. 2.) Leiden, Brill 2024
  63. Klaus H. Schmider, Hitler’s Fatal Miscalculation. Why Germany Declared War on the United States. (Cambridge Military Histories.) Cambridge, Cambridge University Press 2021
  64. Dan Stone, The Liberation of the Camps. The End of the Holocaust and Its Aftermath. London, Yale University Press 2023
  65. Paolo Heywood, Burying Mussolini. Ordinary Life in the Shadows of Fascism. Ithaca, NY, Cornell University Press 2024
  66. Hans-Walter Schmuhl, Kur oder Verschickung? Die Kinderkuren der DAK zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Hamburg, Dölling und Galitz 2023
  67. Norbert Frei, Im Namen der Deutschen. Die Bundespräsidenten und die NS-Vergangenheit. München, C. H. Beck 2023
  68. Reginald Elias Kiray, Memories of German Colonialism in Tanzania. (European Colonialism in Global Perspective, Vol. 2.) Berlin/Boston, De Gruyter 2023
  69. Klaus Neumann, Blumen und Brandsätze. Eine deutsche Geschichte 1989–2023. Hamburg, Hamburger Edition 2024
  70. Omer Bartov, Genocide, the Holocaust and Israel-Palestine. First-Person History in Times of Crisis. New York, Bloomsbury Academic 2023
  71. Eingegangene Bücher
  72. Eingegangene Bücher
Heruntergeladen am 21.1.2026 von https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/hzhz-2025-1313/html
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