Home History Michael Grüttner, Talar und Hakenkreuz. Die Universitäten im Dritten Reich. München, C. H. Beck 2024; Michael Grüttner, Ausgegrenzt. Entlassungen an den deutschen Universitäten im Nationalsozialismus. Biogramme und kollektivbiografische Analyse. Berlin/Boston, De Gruyter 2023
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Michael Grüttner, Talar und Hakenkreuz. Die Universitäten im Dritten Reich. München, C. H. Beck 2024; Michael Grüttner, Ausgegrenzt. Entlassungen an den deutschen Universitäten im Nationalsozialismus. Biogramme und kollektivbiografische Analyse. Berlin/Boston, De Gruyter 2023

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Published/Copyright: December 1, 2025
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Rezensierte Publikationen:

Michael Grüttner, Ausgegrenzt. Entlassungen an den deutschen Universitäten im Nationalsozialismus. Biogramme und kollektivbiografische Analyse. 2023 Walter de Gruyter GmbH Berlin/Boston, 9783111236780, € 99,95

Michael Grüttner, Talar und Hakenkreuz. Die Universitäten im Dritten Reich. 2024 C. H. Beck München, 978-3-406-81342-9, € 44,–


Um die Geschichte der Universitäten in der Zeit des Nationalsozialismus war es lange Zeit schlecht bestellt. In den ersten Jahren nach 1945 erschienen wenige Studien meist apologetischer Natur. Dann boomte die Forschung seit 1990, brachte zahlreiche Studien zu einzelnen Universitäten, Fächern oder Hochschullehrern hervor, so dass allein den Überblick zu behalten schwerfiel. Nun hat Michael Grüttner mit „Talar und Hakenkreuz“ die erste Gesamtdarstellung vorgelegt. Angesichts von 23 im Deutschen Reich zu berücksichtigenden Universitäten zuzüglich sechs nach 1938 hinzugekommenen ist das eine beachtliche Syntheseleistung. Dazu fällt der Blick auf die disziplinäre Entwicklung der Wissenschaften, die NS-Wissenschafts- und Hochschulpolitik sowie auf die verschiedenen politischen Einflussnahmen von außen auf die Universitäten. Das Werk beruht auf zahlreichen Einzeluntersuchungen des Autors sowie auf der breiten Literatur zum Thema. Gefragt wird nach den strukturellen Veränderungen im Innern der Universitäten nach 1933, nach dem Verhältnis der Hochschullehrer zur nationalsozialistischen Ideologie und danach, inwieweit sich die Wissenschaft in den Dienst des Nationalsozialismus stellte.

Die in sechs Kapitel unterteilte Darstellung setzt mit einem Rückblick auf die Weimarer Jahre ein. Während sich mit dem Übergang zur Republik politisch so ziemlich alles veränderte, behielten die Universitäten ihre Struktur, in der die Ordinarien weiterhin den Ton angaben. Politisch schickten sie sich in die neuen Verhältnisse, hielten aber selbst in der Krisenphase der Republik zu radikalen Lösungen noch auf Abstand. Doch unpolitisch waren weder Professoren noch Studenten. Letztere optierten früher zum Nationalsozialismus, wie die Eroberung der Studentenparlamente durch den Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbund ab 1930 zeigt.

Alsdann geht es um die Auswirkungen der Machtübernahme an den Universitäten. Pöbelnde Studentenhorden zogen durch die Universitätsstädte, denunzierten vermeintlich „undeutsche“ Hochschullehrer und wirkten im großen Stil einschüchternd. Die personellen „Säuberungen“ in Gestalt von Entlassungen, Versetzungen in den Ruhestand oder an eine andere Universität taten ein Übriges zur Verbreitung von Unsicherheit und Angst. Widerstand kam nur vereinzelt auf und blieb in der Regel folgenlos. Am Ende habe die Bereitwilligkeit der Professoren zum Arrangement mit den Nationalsozialisten gesiegt, die nicht zuletzt aus der im Bürgertum verbreiteten Bolschewismusfurcht resultierte.

Strukturen und Ziele nationalsozialistischer Hochschulpolitik werden im dritten Kapitel untersucht. Einen stringenten Plan, wie die Universitäten dienstbar zu machen wären, besaßen die neuen Machthaber nicht. Dafür gab es viele Akteure mit weitgesteckten Interessen wie das Amt Rosenberg, der Stellvertreter des Führers oder Himmlers SS. Das eigentlich zur Reform berufene Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung unter Bernhard Rust leitete die Zentralisierung des gesamten Bildungswesens ein. Das ambitionierte Vorhaben blieb jedoch unvollendet, wodurch das Ministerium in der Umsetzung seiner Ziele gehemmt wurde. Von der SS dominiert worden sei das Ministerium jedoch nicht. Bei Entscheidungen von grundsätzlicher Bedeutung waren aber verschiedentlich Absprachen zu treffen, namentlich mit dem Stab Heß, später mit der Reichskanzlei.

Das vierte Kapitel betrachtet die konkreten Auswirkungen nationalsozialistischer Hochschulpolitik auf die Universitäten. Die Einführung des Führerprinzips griff stark in die Selbstverwaltungsstrukturen der Hochschulen ein, die 1935 erlassenen Richtlinien zur Vereinheitlichung der Hochschulverwaltung bekräftigten den einmal eingeschlagenen Kurs. Der Rektor wurde zum „Führer“ der Universität, vom Minister ernannt und diesem unterstellt, den Universitäten blieb lediglich ein Vorschlagsrecht. In der Praxis kam es dann auf die persönliche Durchsetzungsfähigkeit des „Führerrektors“ an. Energische Persönlichkeiten wie der Marburger Rektor Theodor Mayer vermochten eigene Akzente zu setzen, die Regel war das aber nicht. Die Neugründungen der „Reichsuniversitäten“ in Posen und Straßburg 1940 erfolgten ganz nach nationalsozialistischen Vorstellungen. Beide Einrichtungen sollten dem Ziel umfassender Germanisierung dienen, Straßburg überdies „Bollwerk des nationalsozialistischen germanischen Großreiches werden gegen den Westen“ (S. 274). Die Realität sei freilich hinter den Ansprüchen zurückgeblieben. Von durchweg regimetreu besetzten Lehrkörpern könne keine Rede sein, nicht zuletzt, weil es an Professoren gefehlt habe.

Während des Krieges herrschte schließlich ein drastischer Personalmangel. Um dessen Herr zu werden, wurden Emeriti reaktiviert, Studienzeiten zur Gewinnung von Nachwuchskräften verkürzt. Spätestens mit der sich 1941 abzeichnenden langen Kriegsdauer erfuhren Universitäten und Wissenschaft eine enorme Aufwertung, vor allem im naturwissenschaftlich-technischen Bereich. Die von den Nationalsozialisten besonders in den Anfangsjahren kultivierte Akademikerfeindlichkeit schlug in ihr Gegenteil um. Forschung und Wissenschaft wurden fortan propagandistisch begleitet und erhielten signifikant mehr Geld.

Das anfangs von den Nationalsozialisten verfolgte Ziel, aus blassen „Stubengelehrten“ stramme Diener der Volksgemeinschaft zu machen, blieb unerreicht. Zwar sei es gelungen, den Ordinarien einige traditionelle Vorrechte zu nehmen, aber im Ganzen sei die bisherige Sozialstruktur der Lehrkörper bestehen geblieben. Nach wie vor stammten Professoren und Dozenten aus dem Bürgertum. Dass sich gleichwohl auch etwas änderte, erweist der steigende Anteil von Dozenten aus nichtakademischen Familien von 16,4 Prozent im Zeitraum 1920–1933 auf 25,3 Prozent 1933–1944 (S. 301). Das Kapitel endet mit einem Blick auf das Schicksal der nationalsozialistischen „Vordenker“ wie Martin Heidegger und Carl Schmitt. Beide gerieten in heftige Konflikte mit einflussreichen Nationalsozialisten, so dass ihre respektable Stellung Intermezzo blieb. An „Vordenkern“, das erkannten sie zu spät und wohl auch nicht in vollem Umfang, hatte die NSDAP kein Interesse.

Der Wissenschaft im Dritten Reich ist ein eigenes Kapitel gewidmet, worin mit dem Mythos aufgeräumt wird, der Nationalsozialismus sei wissenschaftsfeindlich gewesen. Präferenzen und Vernachlässigung lassen sich gleichermaßen beobachten und waren von vielerlei Umständen abhängig. Während die Ur- und Frühgeschichte Konjunktur hatte, geriet die Theologie ins Abseits. Im internationalen Vergleich fiel Deutschland in vielen Fächern zurück, ein Trend, der bereits vor dem Ersten Weltkrieg eingesetzt habe. Die Vertreibung politisch unliebsamer Forscher nach 1933 forcierte dann den wissenschaftlichen Bedeutungsverlust Deutschlands nachdrücklich.

Das Ausmaß der Entlassungen und deren Folgen stellt die im Jahr vor Erscheinen der Universitätsgeschichte veröffentlichte Publikation „Ausgegrenzt. Entlassungen an den deutschen Universitäten im Nationalsozialismus“ von Michael Grüttner vor. Auch dieses Werk beruht auf langjährigen Archiv- und Literaturrecherchen des Autors, anfangs noch in Zusammenarbeit mit Sven Kinas. Es bietet eine erste Übersicht zur Lage an den einzelnen Universitäten, Biogramme der verfolgten Wissenschaftler und deren Reaktionen auf das erlittene Unrecht. Aufschlussreich ist die Erhebung der Ziel- und Aufnahmeländer der vertriebenen Wissenschaftler. Wie bisher nur vermutet werden konnte, nahmen die USA tatsächlich die meisten Vertriebenen auf, gefolgt von Großbritannien und der Schweiz. Ob sich allerdings systematisch zentrale Fragen wie die nach dem „Exodus der Frauen“ oder nach dem „Ausschluss aus dem akademischen Diskurs“ in der Einleitung so gedrängt beantworten lassen, erscheint zumindest strittig. Das Verhalten Carl Schmitts 1936 ist ein Spezialfall und gestattet manche Deutungen. Der stolze Preis für das Handbuch dürfte einer weiten Verbreitung entgegenstehen.

Beide Publikationen bilden eine verlässliche Grundlage für weitere hochschul- und wissenschaftsgeschichtliche Studien. Es ist allerdings offen, ob der von Michael Grüttner bereitgestellte Rahmen seine Relevanz behält angesichts des aktuell zu beobachtenden Bedeutungsverlusts von Bildung. Die wissenschaftliche Leistung wird durch etwaige wissenschaftshistorische Akzentverschiebungen in der Gegenwart gleichwohl nicht berührt.

Online erschienen: 2025-12-01

© 2025 bei den Autorinnen und Autoren, publiziert von Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston

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  18. Roberta Mazza, Stolen Fragments. Black Markets, Bad Faith, and the Illicit Trade in Ancient Artefacts. Palo Alto, CA, Stanford University Press 2024
  19. Kordula Schnegg, Antike Geschlechterdebatten. Die soziale Verortung der Frauen und Männer in der griechisch-römischen Antike. Tübingen, Narr 2021
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  21. Hans-Joachim Gehrke, Historische Landeskunde und Geographie. Hrsg. von Christian Mann und Kai Trampedach. (Ausgewählte Schriften, Bd. 4.) Stuttgart, Steiner 2024
  22. Peter Franz Mittag, Geschichte des Hellenismus. (Oldenbourg Grundriss der Geschichte, Bd. 51.) Berlin/Boston, De Gruyter 2023
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  27. Seth Bernard / Lisa Marie Mignone / Dan-El Padilla Peralta (Eds.), Making the Middle Republic. New Approaches to Rome and Italy, c. 400–200 BCE. Cambridge, Cambridge University Press 2023
  28. Michael Sommer, Mordsache Caesar. Die letzten Tage des Diktators. München, C. H. Beck 2024
  29. Theresia Schusser, Christliche religiöse Gewalt im spätantiken Ägypten. Hagiographische Schriften im Fokus kultur- und mentalitätsgeschichtlicher Fragestellungen. Münster, Zaphon 2023
  30. Michael Hahn, Laici religiosi. Überwachung, soziale Kontrolle und christliche Identität in der Spätantike. München, C. H. Beck 2024
  31. Matthias Weber, Der Bischof stirbt. Zu Form, Funktion und Vorstellung bischöflicher Sterbeberichte (6.–12. Jahrhundert). Göttingen, V&R unipress 2023
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  37. Johannes Luther, Reformer und Vermittler. Bischöfliche Gruppenbildungen und Vernetzungen im burgundischen Raum 1032–1156. Ostfildern, Thorbecke 2023
  38. Charles M. Radding (Ed.), The Recensio Walcausina of the Liber Papiensis. In Collaboration with Antonio Ciaralli. (Monumenta Germaniae Historica. Leges nationum Germanicarum, Vol. 7.) Wiesbaden, Harrassowitz 2024
  39. Béatrice Bakhouche / Evelyne Berriot-Salvadore / Daniel Le Blévec (Eds.), Gui de Chauliac et sa Grande Chirurgie. Turnhout, Brepols 2023
  40. Elise Boillet / Ian Johnson (Eds.), Religious Transformations in New Communities of Interpretation in Europe (1350–1570). Bridging the Historiographical Divides. (New Communities of Interpretation, Vol. 3.) Turnhout, Brepols 2023
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  42. Wolfgang Behringer, Der große Aufbruch. Globalgeschichte der Frühen Neuzeit. München, C. H. Beck 2023
  43. Elizabeth Harding / Joëlle Weis (Hrsg.), Gelistete Dinge. Objekte und Listen in der Frühen Neuzeit. (Ding, Materialität, Geschichte, Bd. 6.) Köln, Böhlau 2024
  44. Ute Frietsch, Epistemischer Wandel. Eine Geschichte der Alchemie in der Frühen Neuzeit. Paderborn, Fink 2023
  45. Susangeline Yalili Patrick, Art as a Pathway to God. A Historical-Theological Study of the Jesuit Mission to China, 1552–1773. Leiden, Brill 2024
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  51. Geschichtsverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart in Verbindung mit dem Haus der Geschichte Baden-Württemberg (Hrsg.), Matthias Erzberger. Für Demokratie und gegen den Obrigkeitsstaat. Ostfildern, Thorbecke 2023
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  54. Arvid Schors / Fabian Klose (Hrsg.), Wie schreibt man Internationale Geschichte? Empirische Vermessungen zum 19. und 20. Jahrhundert. Frankfurt am Main, Campus 2023
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  72. Eingegangene Bücher
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