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Hans-Jürgen Becker, Die päpstlichen Wahlkapitulationen. Ein Beitrag zur kirchlichen Verfassungsgeschichte. 2 Halbbde. Stuttgart, Hiersemann 2024

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Veröffentlicht/Copyright: 1. Dezember 2025
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Hans-Jürgen Becker, Die päpstlichen Wahlkapitulationen. Ein Beitrag zur kirchlichen Verfassungsgeschichte. 2 Halbbde. 2024 Anton Hiersemann Stuttgart, 978-3-7772-2423-7, € 340,–


Die Wahl des Papstes ist in unseren Tagen ein mediales Großereignis globalen Ausmaßes. Zugleich war sie schon immer ein theologisches und rechtliches Problem. Im Sinne der apostolischen Sukzession ist es der Heilige Geist, der den neuen Papst bestimmt, ganz so wie Christus einst dem Petrus die Schlüsselgewalt des Himmels übertragen hatte. Die Auswahl des Pontifex Maximus geschieht jedoch nicht von selbst, sondern muss durch die Kirche politisch, symbolisch und juristisch bewältigt werden. Aus diesem Grunde bestehen handfeste kirchenrechtliche Ordnungen, die sehr genau festlegen, wer den Papst in welcher Weise zu wählen, wie also dieses Eingreifen des Heiligen Geistes in die Geschichte ganz materiell-physisch vor sich zu gehen hat.

Seit dem 13. Jahrhundert nimmt dies die Form eines Konklaves an, in welchem die Kardinäle den Nachfolger des Apostels nicht allein bestimmen, sondern ihm bisweilen auch ein Programm für sein Pontifikat auferlegen. Zwischen 1352 und 1774 geschah dies regelmäßig in Form von Wahlkapitulationen, deren Äquivalent sich freilich auch in anderen Teilen der europäischen Verfassungsgeschichte finden lässt. In der Kirche aber evozierten solche Texte sehr spezifische Spannungen. Der Vorgang nämlich erscheint dem modernen Betrachter, wenigstens seit dem Sieg des päpstlichen Supremates über ältere kollegiale Vorstellungen von der Führung des Kirchenregimentes im 19. Jahrhundert, in unschönem Licht: Wenn die Kardinäle, noch im Konklave, eine Liste mit Forderungen an ein Regierungsprogramm des neuen Papstes beschwören und dem eben Gekürten zur (nochmaligen) Beschwörung vorlegen, beschneidet dies coram publico nicht allein die Macht des universellen Kirchenoberhauptes, sondern auch – qua Politisierung – die göttliche Legitimation seiner Wahl.

Was dem Theologen oder dem Verfassungsrechtler als Problem erscheint, ist für den Historiker jedoch bisweilen ein Glücksfall und so können die überlieferten päpstlichen Wahlkapitulationen kirchenpolitische Streitfragen ihrer Zeit ebenso rekonstruieren helfen wie die Geschichte des Kardinalats und seiner Mitglieder. Hans-Jürgen Becker hat in seinem Doppelband diese Texte, vom 13. Jahrhundert bis an den Vorabend der Napoleonischen Epoche, zusammengetragen und eröffnet damit der Forschung Dokumente von immenser Bedeutung, die zuvor in der Regel als Teil kardinalizischer Nachlässe in alle Welt zerstreut lagen und durch den Autor mühevoll zusammengesucht werden mussten.

Im Anschluss an eine Einführung in die Forschungsgeschichte (Bd. I, S. 13–37) und die historische Entwicklung des Kardinalats sowie des Papstwahlrechts (Bd. I, S. 38–61) zeichnet Becker dabei in seinem ersten, als „Einführung“ betitelten Halbband die Geschichte der Wahlkapitulation wenigstens bis in das 15. Jahrhundert hinein detail- und quellenreich nach. Angesichts der Materialfülle und der Bedeutung der erledigten Aufgabe ist verzeihlich, dass der Autor hier keine definitive systematische Analyse des durch ihn edierten Textkorpus leisten kann. Andere Forscher werden in der Zukunft all das hier Gesammelte und Präsentierte auszuwerten haben. Becker beschränkt sich an dieser Stelle, abgesehen von einigen systematisierenden Bemerkungen, im Wesentlichen darauf, die Entstehungsgeschichte der Textgattung mit deutlichem Schwerpunkt auf die Epoche der Konzilien und des Großen Abendländischen Schismas zu beschreiben, wobei es ihm überzeugend gelingt, die sozialen, rechtlichen und kirchenpolitischen Dimensionen des Phänomens zu umreißen.

Den Lesefluss trüben dabei bisweilen Exkurse, die der kontextualisierenden, ereignisgeschichtlichen Konzeption des Bandes nicht ganz entsprechen wollen und auf eine inhaltliche Großanalyse der Texte vorgreifen. All dies lässt die Ausführungen des ersten Halbbandes bisweilen ein wenig ungeordnet erscheinen. Eine gewisse strukturelle Glättung hätte demselben zweifellos ebenso gutgetan wie ein genügenderes Lektorat.

Der im engeren Sinne ereignisgeschichtliche Teil des ersten Halbbandes endet mit der Wahl Felix’ V. auf dem Konzil von Basel (1439). Nach einer eingehenden Schilderung des kirchenrechtlichen Grundproblems der Verbindlichkeit der päpstlichen Wahlkapitulation (Bd. I, S. 224–228), widmet der Autor den Rest der Einführung den zeitgenössischen Consilia zu dieser Streitfrage bis in das 17. Jahrhundert hinein (Bd. I, S. 228–274). Die Entwicklung seines Gegenstandes in der Frühen Neuzeit erfasst der Autor hier entsprechend nicht mit demselben chronistischen Blick und auch nicht in der Tiefenschärfe, die den mediävistischen Teil des Halbbandes auszeichnet, auch wenn Becker das „stille Ende“ der päpstlichen Wahlkapitulation nach 1700 mit einer neuen Regelungspraxis vieler persistenter Sachthemen durch päpstliche Bullen plausibel machen kann (Bd. I, S. 310).

Die erwartete historische Einordnung der frühneuzeitlichen Wahlkapitulationen findet der Leser dann freilich im zweiten Halbband vor, da Becker seine Wahlkapitulationen (und inhaltlich verwandte Dokumente) dort mit einer Einführung in ihren Entstehungszusammenhang versieht. Dazu tritt jeweils ein bisweilen überaus wertvolles Literaturverzeichnis sowie eine Liste der Handschriften und Drucke. Angesichts des im Ganzen überaus ungenügenden Forschungsstandes insbesondere zu den frühneuzeitlichen Papstwahlen leistet der Band hier wichtige Pionierarbeit.

Die strukturellen Schwächen des Einleitungsbandes verblassen vor der Monumentalität von Aufgabe und vorgelegtem Werk. Als Frucht gewiss unermüdlicher Arbeiten, deren Abschluss seit wenigstens einem Jahrzehnt durch die Fachwelt erwartet worden war, schließt der Autor mit seiner Edition eine Lücke, welche die Kirchengeschichte seit bereits über einem Jahrhundert schmerzlich hatte zur Kenntnis nehmen müssen. Fraglos wird sich das hier vorgelegte Werk zu einem unverzichtbaren Hilfsmittel der internationalen Papstwahl- und Kardinalatsforschung entwickeln.

Online erschienen: 2025-12-01

© 2025 bei den Autorinnen und Autoren, publiziert von Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston

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Artikel in diesem Heft

  1. Frontmatter
  2. Aufsätze
  3. Neuro-History. Neue interdisziplinäre Perspektiven am Beispiel mystischer Erfahrungsberichte
  4. „Vom Siegen ruhn“ oder Die Erfindung der revolutionären Schweiz von 1847/48
  5. Zwischen Wien, Prag und Berlin. Zur widersprüchlichen Rolle des Deutschen Kulturverbandes in der Tschechoslowakei (1918–1938)
  6. Bernd Jürgen Wendt (1934–2025)
  7. Themen, Methoden, Schauplätze. Die Napoleonischen Kriege im Handbuch
  8. Rezensionen
  9. Alan Forrest, Waterloo. (Great Battles.) Oxford, Oxford University Press 2023
  10. Rudolf J. Schlaffer, Deutsche Kriegführung. Militärische Spitzengliederungen von 1871 bis 2015. Stuttgart, Kohlhammer 2023
  11. Ben Kiernan / T. M. Lemos / Tristan S. Taylor (Eds.), The Cambridge World History of Genocide. Vol. 1: Genocide in the Ancient, Medieval and Premodern Worlds. Cambridge, Cambridge University Press 2023
  12. Hans-Jürgen Becker, Die päpstlichen Wahlkapitulationen. Ein Beitrag zur kirchlichen Verfassungsgeschichte. 2 Halbbde. Stuttgart, Hiersemann 2024
  13. Matthias Schnettger / Dietrich Scholler (Hrsg.), Figurationen des Nationalen. Kulturelle Aushandlungsprozesse vom 14. bis 19. Jahrhundert. Bielefeld, Transcript 2024
  14. Donald Bloxham, Why History? A History. Oxford, Oxford University Press 2022
  15. Manuel Köster / Holger Thünemann (Hrsg.), Geschichtskulturelle Transformationen. Kontroversen, Akteure, Zeitpraktiken. Köln, Böhlau 2024
  16. Jesse Millek, Destruction and Its Impact on Ancient Societies at the End of the Bronze Age. Atlanta, Lockwood Press 2023
  17. Marie Oellig, Die Sukzession von Weltreichen. Zu den antiken Wurzeln einer geschichtsmächtigen Idee. (Oriens et Occidens. Studien zu antiken Kulturkontakten und ihrem Nachleben, Bd. 38.) Stuttgart, Steiner 2023
  18. Roberta Mazza, Stolen Fragments. Black Markets, Bad Faith, and the Illicit Trade in Ancient Artefacts. Palo Alto, CA, Stanford University Press 2024
  19. Kordula Schnegg, Antike Geschlechterdebatten. Die soziale Verortung der Frauen und Männer in der griechisch-römischen Antike. Tübingen, Narr 2021
  20. William V. Harris, Dire Remedies. A Social History of Healthcare in Classical Antiquity. Berlin/Boston, De Gruyter 2024
  21. Hans-Joachim Gehrke, Historische Landeskunde und Geographie. Hrsg. von Christian Mann und Kai Trampedach. (Ausgewählte Schriften, Bd. 4.) Stuttgart, Steiner 2024
  22. Peter Franz Mittag, Geschichte des Hellenismus. (Oldenbourg Grundriss der Geschichte, Bd. 51.) Berlin/Boston, De Gruyter 2023
  23. Johannes C. Bernhardt / Mirko Canevaro (Eds.), From Homer to Solon. Continuity and Change in Archaic Greece. (Mnemosyne Supplements. History and Archaeology of Classical Antiquity, Vol. 454.) Leiden, Brill 2022
  24. Jaime Curbera (Ed.), Inscriptiones Atticae Euclidis Anno Posteriores consilio et auctoritate academiae scientiarum Berolinensis et Bandenburgensis editae. Editio tertia. Pars VIII: Miscellanea. Fasciculus I: Defixiones Atticae. Berlin/Boston, De Gruyter 2024
  25. Julian Degen / Hilmar Klinkott / Robert Rollinger et al. (Eds.), Ancient Worlds in Perspective. Contextualizing Herodotus. (Philippika – Altertumswissenschaftliche Abhandlungen / Contributions to the Study of Ancient World Cultures, Vol. 150.) Wiesbaden, Harrassowitz 2024
  26. Christopher J. Joyce, Amnesty and Reconciliation in Late Fifth-Century Athens. The Rule of Law under Restored Democracy. Edinburgh, Edinburgh University Press 2022
  27. Seth Bernard / Lisa Marie Mignone / Dan-El Padilla Peralta (Eds.), Making the Middle Republic. New Approaches to Rome and Italy, c. 400–200 BCE. Cambridge, Cambridge University Press 2023
  28. Michael Sommer, Mordsache Caesar. Die letzten Tage des Diktators. München, C. H. Beck 2024
  29. Theresia Schusser, Christliche religiöse Gewalt im spätantiken Ägypten. Hagiographische Schriften im Fokus kultur- und mentalitätsgeschichtlicher Fragestellungen. Münster, Zaphon 2023
  30. Michael Hahn, Laici religiosi. Überwachung, soziale Kontrolle und christliche Identität in der Spätantike. München, C. H. Beck 2024
  31. Matthias Weber, Der Bischof stirbt. Zu Form, Funktion und Vorstellung bischöflicher Sterbeberichte (6.–12. Jahrhundert). Göttingen, V&R unipress 2023
  32. Stefan Esders / Sören Kaschke / Britta Mischke u. a. (Hrsg.), Fränkische Herrschererlasse (814–840). (Capitularia regum Francorum a. 814 – a. 840). (Monumenta Germaniae Historica. Capitularia regum Francorum, Nova series, Bd. 4.) Wiesbaden, Harrassowitz 2024
  33. Peter Feldbauer / Gottfried Liedl, Seide, Zobel und Gelehrte. Zentralasien 900–1200. Handelsdrehscheibe und Kulturknoten. Wien, Mandelbaum 2024
  34. Matthias Becher / Michael Rohrschneider (Hrsg.), Gipfeltreffen in der Vormoderne. Der Bonner Vertrag 921 in synchroner und diachroner Perspektive. Göttingen, V&R unipress 2025
  35. Cordelia Heß, Rassismus im Norden? Eine postkoloniale Spurensuche in Grönland und Sápmi, ca. 980–1500. (Europa im Mittelalter.) Berlin/Boston, De Gruyter 2025
  36. Hanna Vollrath, Das Reich der Salier. Lebenswelten und gestaltende Kräfte 1024–1125. 10., völlig neu bearbeitete Aufl. (Handbuch der deutschen Geschichte, Bd. 4.) Stuttgart, Klett-Cotta 2024
  37. Johannes Luther, Reformer und Vermittler. Bischöfliche Gruppenbildungen und Vernetzungen im burgundischen Raum 1032–1156. Ostfildern, Thorbecke 2023
  38. Charles M. Radding (Ed.), The Recensio Walcausina of the Liber Papiensis. In Collaboration with Antonio Ciaralli. (Monumenta Germaniae Historica. Leges nationum Germanicarum, Vol. 7.) Wiesbaden, Harrassowitz 2024
  39. Béatrice Bakhouche / Evelyne Berriot-Salvadore / Daniel Le Blévec (Eds.), Gui de Chauliac et sa Grande Chirurgie. Turnhout, Brepols 2023
  40. Elise Boillet / Ian Johnson (Eds.), Religious Transformations in New Communities of Interpretation in Europe (1350–1570). Bridging the Historiographical Divides. (New Communities of Interpretation, Vol. 3.) Turnhout, Brepols 2023
  41. Bernd Hamm, Religiöse Dynamik zwischen 1380 und 1520. Antriebskräfte der Mentalität, Frömmigkeit, Theologie, Bildkultur und Kirchenreform. (Spätmittelalter, Humanismus, Reformation, Bd. 140.) Tübingen, Mohr Siebeck 2024
  42. Wolfgang Behringer, Der große Aufbruch. Globalgeschichte der Frühen Neuzeit. München, C. H. Beck 2023
  43. Elizabeth Harding / Joëlle Weis (Hrsg.), Gelistete Dinge. Objekte und Listen in der Frühen Neuzeit. (Ding, Materialität, Geschichte, Bd. 6.) Köln, Böhlau 2024
  44. Ute Frietsch, Epistemischer Wandel. Eine Geschichte der Alchemie in der Frühen Neuzeit. Paderborn, Fink 2023
  45. Susangeline Yalili Patrick, Art as a Pathway to God. A Historical-Theological Study of the Jesuit Mission to China, 1552–1773. Leiden, Brill 2024
  46. János Szabados, Die Karriere des deutschen Renegaten Hans Caspar in Ofen (1627–1660) im politischen und kulturellen Kontext. Wien, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 2023
  47. Braunschweigischer Geschichtsverein e.V. (Hrsg.), Aus den Briefen der Herzogin Philippine Charlotte von Braunschweig 1732–1801. Bd. 1: 1732–1768, mitgeteilt von Hans Droysen und übersetzt von Gretel Walberg. Braunschweig, Appelhans 2024
  48. Arunima Datta, Waiting on Empire. A History of Indian Travelling Ayahs in Britain. Oxford, Oxford University Press 2023
  49. Edward J. Gillin, An Empire of Magnetism. Global Science and the British Magnetic Enterprise in the Age of Imperialism. Oxford, Oxford University Press 2023
  50. Lino Schneider-Bertenburg, 1873. Der Gründerkrach und die Krisenwahrnehmung der deutschen Sozialdemokratie. (Geschichte in Wissenschaft und Forschung.) Stuttgart, Kohlhammer 2022
  51. Geschichtsverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart in Verbindung mit dem Haus der Geschichte Baden-Württemberg (Hrsg.), Matthias Erzberger. Für Demokratie und gegen den Obrigkeitsstaat. Ostfildern, Thorbecke 2023
  52. Hartmut Kaelble, Das soziale Europa. Europäische Sozialpolitik und nationale Wohlfahrtsstaaten, 1883–2020. Frankfurt am Main, Campus 2024
  53. Carsten Stahn, Confronting Colonial Objects. Histories, Legalities, and Access to Culture. (Cultural Heritage Law and Policy.) Oxford, Oxford University Press 2023
  54. Arvid Schors / Fabian Klose (Hrsg.), Wie schreibt man Internationale Geschichte? Empirische Vermessungen zum 19. und 20. Jahrhundert. Frankfurt am Main, Campus 2023
  55. Thilo Scholle / Mike Schmeitzner (Hrsg.), Hermann Heller, die Weimarer Demokratie und der soziale Rechtsstaat. Bonn, Dietz Nachf. 2024
  56. Michael Buddrus / Angrit Lorenzen-Schmidt, Ärzte in Mecklenburg im Dritten Reich. Biographisches Lexikon sowie Studien zu Gesundheitsverhältnissen und Medizinalpolitik 1929 bis 1945. 2 Bde. Bremen, Edition Temmen 2023
  57. Pierre Pfütsch (Hrsg.), Die Rolle der Pflege in der NS-Zeit. Neue Perspektiven, Forschungen und Quellen. (Medizin, Gesellschaft und Geschichte, Bd. 83.) Stuttgart, Steiner 2023
  58. Michael Grüttner, Talar und Hakenkreuz. Die Universitäten im Dritten Reich. München, C. H. Beck 2024; Michael Grüttner, Ausgegrenzt. Entlassungen an den deutschen Universitäten im Nationalsozialismus. Biogramme und kollektivbiografische Analyse. Berlin/Boston, De Gruyter 2023
  59. Peter Henning, Zwischen Opportunismus und Opposition. Kulturschaffende im Nationalsozialismus am Beispiel Erich Ebermayers. Stuttgart, Kohlhammer 2024
  60. Frédéric Bonnesoeur / Hannah Wilson / Christin Zühlke (Eds.), New Microhistorical Approaches to an Integrated History of the Holocaust. Berlin/Boston, De Gruyter 2023
  61. Felix Bellaire, Augsburg 1939–1945. Eine Stadt im Kriegszustand. (Veröffentlichungen der Schwäbischen Forschungsgemeinschaft, Reihe 1: Studien zur Geschichte des bayerischen Schwaben, Bd. 46.) Friedberg, Likias 2020
  62. Christoph Schneider, Der Kalmenhof in Idstein. NS-„Euthanasie“ und ihre Nachgeschichte. (Schriftenreihe der Gedenkstätte Hadamar, Bd. 2.) Leiden, Brill 2024
  63. Klaus H. Schmider, Hitler’s Fatal Miscalculation. Why Germany Declared War on the United States. (Cambridge Military Histories.) Cambridge, Cambridge University Press 2021
  64. Dan Stone, The Liberation of the Camps. The End of the Holocaust and Its Aftermath. London, Yale University Press 2023
  65. Paolo Heywood, Burying Mussolini. Ordinary Life in the Shadows of Fascism. Ithaca, NY, Cornell University Press 2024
  66. Hans-Walter Schmuhl, Kur oder Verschickung? Die Kinderkuren der DAK zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Hamburg, Dölling und Galitz 2023
  67. Norbert Frei, Im Namen der Deutschen. Die Bundespräsidenten und die NS-Vergangenheit. München, C. H. Beck 2023
  68. Reginald Elias Kiray, Memories of German Colonialism in Tanzania. (European Colonialism in Global Perspective, Vol. 2.) Berlin/Boston, De Gruyter 2023
  69. Klaus Neumann, Blumen und Brandsätze. Eine deutsche Geschichte 1989–2023. Hamburg, Hamburger Edition 2024
  70. Omer Bartov, Genocide, the Holocaust and Israel-Palestine. First-Person History in Times of Crisis. New York, Bloomsbury Academic 2023
  71. Eingegangene Bücher
  72. Eingegangene Bücher
Heruntergeladen am 21.1.2026 von https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/hzhz-2025-1294/html
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