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William V. Harris, Dire Remedies. A Social History of Healthcare in Classical Antiquity. Berlin/Boston, De Gruyter 2024

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Published/Copyright: December 1, 2025
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William V. Harris, Dire Remedies. A Social History of Healthcare in Classical Antiquity. 2024 Walter de Gruyter GmbH Berlin/Boston, 978-3-11-145439-9, € 149,95


William V. Harris legt mit dem vorliegenden Band eine ebenso breite wie detailreiche Analyse der antiken Gesundheitsversorgung vor. Sein zentrales Anliegen ist es, den Leser in eine Welt zu versetzen, in der Menschen unter völlig anderen sozialen Bedingungen als heute einen ungleichen Kampf mit Krankheit, Schmerz und Ansteckung führten.

Zu Beginn untersucht Harris die antike Krankheitslast, die er als Ergebnis struktureller Faktoren wie hoher Kindersterblichkeit, endemischer Infektionskrankheiten und wiederkehrender Epidemien beschreibt. Dabei macht er deutlich, dass die antike Medizin nicht in einem linearen Fortschrittsmodell begriffen werden kann, sondern dass Armut, Gewalt, Arbeitsbelastungen und mangelhafte Hygieneverhältnisse die gesundheitliche Gefährdung der Bevölkerung systematisch verschärften. Medizinische Praktiken hatten daher nur begrenzte Wirkung, während die sozialen und ökologischen Rahmenbedingungen den entscheidenden Ausschlag gaben.

Kapitel 2 widmet der Verfasser anhand von vier zentralen Fragen den Ärzten. Trotz fehlender formaler Zulassung bildeten sie eine klar unterscheidbare Berufsgruppe mit einem breiten, aber in seiner Wirksamkeit eingeschränkten therapeutischen Repertoire. Diätetik, Pharmaka und chirurgische Eingriffe standen zur Verfügung, doch ihre Ergebnisse waren häufig unsicher oder riskant. Der Zugang zur ärztlichen Versorgung war stark von Status und Wohnort abhängig: Wohlhabende Stadtbewohner hatten deutlich bessere Chancen als arme oder ländliche Bevölkerungsgruppen. Die soziale Wahrnehmung der Ärzte schwankte dementsprechend zwischen Anerkennung und Skepsis – ein Muster, das Harris im Vergleich mit anderen vormodernen Gesellschaften als überzeitlich herausstellt.

Kapitel 3 und 4 richten den Blick auf die nichtprofessionelle Gesundheitsversorgung sowie den Umgang mit Schmerz. Harris zeichnet ein lebendiges Bild der medizinisch-religiösen Alltagswelt, in der Heilung keineswegs ausschließlich den Ärzten vorbehalten war. Hausmittel, magische Praktiken und religiöse Riten standen nebeneinander und prägten die Vielfalt des Heilens. Im Bereich der Schmerzbewältigung zeigt der Verfasser, dass die Möglichkeiten der Linderung äußerst begrenzt blieben: Chirurgie wurde ohne Anästhesie durchgeführt, viele Heilmittel waren wirkungslos oder gefährlich. Die antiken Gesellschaften entwickelten daher eine deutlich höhere Schmerztoleranz als moderne Gesellschaften mit Zugang zu wirksamen Analgetika.

Besonders erhellend ist Kapitel 5, welches das Paradox behandelt, dass Laien häufig die Ansteckungsfähigkeit von Krankheiten erkannten, während die medizinische Literatur diese Einsicht weitgehend ignorierte. Harris betont die Spannung zwischen empirischer Alltagserfahrung und ärztlicher Theorie, die sichtbare Ursachen akzeptierte, unsichtbare Übertragungsmechanismen jedoch ausschloss.

In den folgenden Kapiteln widmet sich Harris spezifischen Themenfeldern, in denen die kulturelle Breite der antiken Medizin deutlich wird: der Verwendung ekelerregender Substanzen – vor allem tierischer und menschlicher Exkremente – (Kapitel 6), der verbreiteten Praxis der Behandlungsverweigerung bei hoffnungslosen Fällen (Kapitel 7), den Abtreibungspraktiken und ihren wechselnden Bewertungen (Kapitel 8), der Rolle der Seher als medizinisch-religiöse Berater (Kapitel 9), der Suche nach Heilung bei Göttern und Heroen (Kapitel 10) sowie der Entwicklung des Asklepioskultes (Kapitel 11). Diese Kapitel zeigen eindrücklich, wie stark medizinische Rationalität, religiöse Frömmigkeit und magisches Denken miteinander verflochten waren.

Kapitel 12 und 13 vertiefen diese Beobachtung: Harris analysiert das spannungsreiche Verhältnis zwischen Ärzten und Religion sowie die Persistenz von Amuletten im Alltag. Kapitel 14 bietet eine umfassende Analyse antiker Vorstellungen von psychischen Störungen: Der Autor zeigt, dass Ärzte zwar eine bemerkenswert konsequente naturalistische Erklärung verfolgten und teilweise sogar frühe psychotherapeutische Ansätze erprobten, die Mehrzahl der Betroffenen jedoch auf familiäre Fürsorge, soziale Ausgrenzung oder harte Maßnahmen angewiesen blieb. Er betont, so eine zentrale These, die Kluft zwischen medizinischem Optimismus und sozialer Realität: Während gelehrte Texte Hoffnung auf Heilbarkeit vermittelten, prägten Stigma, Gewalt und Vernachlässigung das alltägliche Schicksal psychisch Kranker.

Besondere Aufmerksamkeit erhält in Kapitel 15 die Frage nach antiken Krankenhäusern. Harris argumentiert, dass nur die römischen valetudinaria – Krankenstationen für Soldaten und Sklaven – als eigentliche Krankenhäuser gelten können. Die ersten christlichen Hospitäler des 4. und 5. Jahrhunderts waren dagegen vor allem Armenhäuser, die weniger medizinische Behandlung als karitative Fürsorge boten. Diese Beobachtung stellt er in den größeren Kontext von Religion, sozialer Kontrolle und der Transformation des spätantiken Gesundheitswesens.

Im Schlusskapitel zieht der Verfasser das Resümee, dass die antike Gesundheitsversorgung von Krankheit, hoher Sterblichkeit und fehlender Organisation geprägt war. Erst im Kontrast zu den medizinischen Revolutionen des 19. und 20. Jahrhunderts wird ihre Rückständigkeit in vollem Maße deutlich.

William V. Harris gelingt es, eine Sozialgeschichte des Heilens zu schreiben, die nicht primär die Fortschritte der Ärzte, sondern die alltägliche Erfahrung von Krankheit und Heilung in den Vordergrund stellt. Damit legt er ein Werk vor, das gleichermaßen Medizinhistoriker, Althistoriker und Sozialwissenschaftler ansprechen dürfte. Besondere Überzeugungskraft entfaltet die Studie durch ihre außergewöhnlich breite Materialbasis: Neben medizinischen Fachtexten berücksichtigt Harris auch Inschriften, Papyri, magische Handbücher, literarische Zeugnisse sowie archäologische und ikonographische Befunde. Diese multiperspektivische Quellenauswahl erlaubt es, die Spannbreite antiker Heilerfahrungen abzubilden und die unterschiedlichen Handlungsspielräume von Ärzten, Laien, Priestern und Magiern im sozialen Gefüge differenziert herauszuarbeiten. Die Stärke des Werkes liegt zudem in der souveränen Verknüpfung von medizin-, sozial- und kulturhistorischen Ansätzen, die in einer klaren, gut strukturierten Argumentation entfaltet werden. Besonders eindrucksvoll zeigt Harris, wie medizinisches Wissen, soziale Praxis und religiöse Deutungsmuster ineinandergreifen und sich wechselseitig beeinflussen.

Online erschienen: 2025-12-01

© 2025 bei den Autorinnen und Autoren, publiziert von Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston

This work is licensed under the Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International License.

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