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Peter Henning, Zwischen Opportunismus und Opposition. Kulturschaffende im Nationalsozialismus am Beispiel Erich Ebermayers. Stuttgart, Kohlhammer 2024

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Veröffentlicht/Copyright: 1. Dezember 2025
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Peter Henning, Zwischen Opportunismus und Opposition. Kulturschaffende im Nationalsozialismus am Beispiel Erich Ebermayers. 2024 Kohlhammer Stuttgart, 978-3-17-045074-5, € 72,–


Der Schriftsteller und Drehbuchautor Erich Ebermayer (1900–1970) ist heute weitgehend vergessen. In den 1920er bis 1940er Jahren feierte er in Deutschland hingegen große Erfolge. Seine widersprüchliche Biografie ist bislang nicht aufgearbeitet. Umso verdienstvoller ist es, dass Peter Henning Ebermayer in den Mittelpunkt seiner an der Universität Stuttgart vorgelegten Dissertation stellt. Henning untersucht an seinem Beispiel Opportunismus und Opposition von „Kulturschaffenden“ in der NS-Zeit. Dafür ist Ebermayer tatsächlich ein spannender Fall, entwickelte er sich doch von einem anfangs als Weimarer „Asphaltliterat“ geschmähten Paria zum „Drehbuchkönig“ des „Dritten Reiches“, der in persönlichem Kontakt mit Propagandaminister Joseph Goebbels stand und im Filmgeschäft die „erste Geige“ spielte (S. 332).

In den 1920er Jahren hatte der in Leipzig aufgewachsene Sohn des Oberreichsanwalts Ludwig Ebermayer zunächst Jura studiert und sich als Rechtsanwalt niedergelassen. Schon bald erregte er mit Novellen und Romanen Aufmerksamkeit, die mit Homosexualität und Knabenliebe auch für sein Privatleben relevante Themen verarbeiteten. Er knüpfte Kontakte zu Thomas Mann und verkehrte in den Künstlerkreisen, die sich um dessen Sohn Klaus scharten. Enge Kontakte hatte er auch zu dem Reformpädagogen Gustav Wyneken. Pädophilievorwürfe gegenüber Wyneken verarbeitete Ebermayer 1929 in dem Roman „Kampf um Odilienberg“, mit dem er auch im Ausland bekannt wurde. Erfolg hatte er überdies am Theater, so etwa mit dem Stück „Kaspar Hauser“, das 1927 mit Gustaf Gründgens in der Hauptrolle aufgeführt wurde.

1933 gehörte Ebermayer zwar nicht zu den „verbrannten“ Dichtern, einige seiner Bücher wurden aber verboten. Auch war er Anfeindungen von NS-Kulturfunktionären ausgesetzt, insbesondere aus dem Umfeld von Alfred Rosenberg. In Gefahr brachte ihn seine Homosexualität, wegen der er 1936 von der Gestapo verhört wurde. Zudem stand er der NS-Politik teilweise skeptisch bis ablehnend gegenüber – so etwa der Rassenpolitik, weshalb er seiner jüdischen Sekretärin dazu verhalf unterzutauchen.

All dies konnte Ebermayer jedoch nicht dazu bewegen, dem Beispiel von Thomas und Klaus Mann zu folgen und ins Exil zu gehen. Vielmehr ließ er seine Kontakte zu führenden NS-Funktionären spielen, um unter den neuen politischen Bedingungen Karriere zu machen. So setzte sich sein Vetter Philipp Bouhler, Chef der Reichskanzlei, wiederholt für Ebermayer ein. Auch von seiner Freundschaft mit dem ebenfalls homosexuellen NS-Funktionär Hans Severus Ziegler konnte Ebermayer profitieren.

Der Durchbruch gelang ihm schließlich mit der Mitarbeit an dem Film Traumulus (1936), der von Goebbels mit dem Staatspreis ausgezeichnet wurde. Es folgten diverse Drehbücher, mit denen sich Ebermayer in den Augen vieler Kritiker „in die Banalität flüchtete“ (S. 235), zunehmend aber auch ideologische Konzessionen an die Nationalsozialisten machte. An den Kinokassen wurden die Filme meist große Erfolge, was Ebermayer weitere Preise einbrachte und schließlich den Weg in die höchsten NS-Kreise ebnete. Er konferierte mit Goebbels persönlich und erhielt Einladungen zu Festen bei Reichskirchenminister Hanns Kerrl und SA-Stabschef Viktor Lutze.

All dies beleuchtet Henning vor allem anhand der Tagebücher von Erich Ebermayer aus den Jahren 1933 bis 1939, die dieser 1959 und 1966 in zwei Bänden veröffentlicht hat. Diese sind als Quelle allerdings alles andere als unproblematisch, wie auch Henning einräumt. Nach Angaben Ebermayers wurden die Tagebücher 1943/44 auf der Basis von Notizen verfasst, die er sich 1933 bis 1939 gemacht haben will. In der Form entsprechen sie denn auch weniger klassischen Tagebuchaufzeichnungen, vielmehr schildern sie die Ereignisse oft in stark literarisierter Form. Inhaltlich betont Ebermayer dabei seine Distanz und oft auch Gegnerschaft zu den Nationalsozialisten, was ebenfalls die Frage aufwirft, wie authentisch die Schilderungen sind. Dies nicht zuletzt auch deswegen, weil die Tagebücher zu einem Zeitpunkt niedergeschrieben wurden, zu dem (nach der Niederlage von Stalingrad) absehbar war, dass der NS-Staat keine Zukunft mehr hatte, aber auch, weil unklar ist, inwieweit Ebermayer die Tagebücher vor der Veröffentlichung noch einmal überarbeitet hat.

Henning nimmt die Frage der Authentizität sehr ernst, meint aber, den Tagbüchern in Anlehnung an ein Konzept von Christa Wolf zumindest eine „subjektive Authentizität“ attestieren zu können. So habe Ebermayer die Tagebücher vor allem geschrieben, um sich selbst seiner Rolle im „Dritten Reich“ bewusst zu werden, es sei ihm um Selbst- und Identitätsfindung gegangen. Auch habe er „zunächst noch gar nicht an eine spätere Veröffentlichung“ (S. 96) gedacht. Das allerdings ist in Anbetracht von Ebermayers „gesteigertem Geltungsbedürfnis“ (S. 108) nur schwer vorstellbar. Es steht auch im Widerspruch zu einer Äußerung Ebermayers gegenüber Golo Mann, die Tagebücher seien „von Anfang an auf Zeugnis und Veröffentlichung angelegt“ (S. 115) gewesen. Hennings Authentizitätskonzept steht somit auf wackligen Beinen. Dass Ebermayer zu Übertreibungen, Literarisierungen etc. neigte, gesteht Henning zu, meint aber, Derartiges mittels literaturwissenschaftlicher Analyse aufdecken zu können. Auf eine Überprüfung der Darstellung anhand anderer Quellen verzichtet er dagegen weitgehend.

Im Ergebnis funktioniert diese Herangehensweise nur bedingt. Allzu oft nimmt Henning Ebermayers Schilderungen für bare Münze und folgt dessen Selbststilisierung zum Regimegegner. Dies überrascht nicht zuletzt deswegen, weil sich an den Punkten, an denen Henning weitere Quellen hinzuzieht, deutliche Diskrepanzen zu den Tagebüchern zeigen. So etwa beim Gestapoverhör von 1936, bei dem sich Ebermayer im Tagebuch nicht als Beschuldigten, sondern bloß als Zeugen darstellte – was überdies darauf hinweist, dass er eben doch für ein Publikum schrieb, dem er seine Homosexualität verheimlichen wollte. Ein anderer Punkt ist Ebermayers Darstellung seines Besuches bei Thomas Mann in der Schweiz im Februar 1936, den er vollkommen anders schildert, als Mann ihn in seinem Tagebuch festhielt. Dieser erlebte Ebermayer damals als „unbeträchtlichen Tropf, der im Grunde nichts als vergnügt ist über den Erfolg seines Traumulus-Films bei Goebbels und Hitler“ (S. 453).

In der Gesamtschau bleibt der Eindruck, dass Peter Henning, dem es mit seiner Studie (durchaus unterstützenswert) „um Verstehen und nicht um Verurteilen“ geht (S. 152), Ebermayers Selbstinszenierung in den Tagbüchern dann doch etwas zu viel Verständnis entgegenbringt.

Online erschienen: 2025-12-01

© 2025 bei den Autorinnen und Autoren, publiziert von Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston

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Artikel in diesem Heft

  1. Frontmatter
  2. Aufsätze
  3. Neuro-History. Neue interdisziplinäre Perspektiven am Beispiel mystischer Erfahrungsberichte
  4. „Vom Siegen ruhn“ oder Die Erfindung der revolutionären Schweiz von 1847/48
  5. Zwischen Wien, Prag und Berlin. Zur widersprüchlichen Rolle des Deutschen Kulturverbandes in der Tschechoslowakei (1918–1938)
  6. Bernd Jürgen Wendt (1934–2025)
  7. Themen, Methoden, Schauplätze. Die Napoleonischen Kriege im Handbuch
  8. Rezensionen
  9. Alan Forrest, Waterloo. (Great Battles.) Oxford, Oxford University Press 2023
  10. Rudolf J. Schlaffer, Deutsche Kriegführung. Militärische Spitzengliederungen von 1871 bis 2015. Stuttgart, Kohlhammer 2023
  11. Ben Kiernan / T. M. Lemos / Tristan S. Taylor (Eds.), The Cambridge World History of Genocide. Vol. 1: Genocide in the Ancient, Medieval and Premodern Worlds. Cambridge, Cambridge University Press 2023
  12. Hans-Jürgen Becker, Die päpstlichen Wahlkapitulationen. Ein Beitrag zur kirchlichen Verfassungsgeschichte. 2 Halbbde. Stuttgart, Hiersemann 2024
  13. Matthias Schnettger / Dietrich Scholler (Hrsg.), Figurationen des Nationalen. Kulturelle Aushandlungsprozesse vom 14. bis 19. Jahrhundert. Bielefeld, Transcript 2024
  14. Donald Bloxham, Why History? A History. Oxford, Oxford University Press 2022
  15. Manuel Köster / Holger Thünemann (Hrsg.), Geschichtskulturelle Transformationen. Kontroversen, Akteure, Zeitpraktiken. Köln, Böhlau 2024
  16. Jesse Millek, Destruction and Its Impact on Ancient Societies at the End of the Bronze Age. Atlanta, Lockwood Press 2023
  17. Marie Oellig, Die Sukzession von Weltreichen. Zu den antiken Wurzeln einer geschichtsmächtigen Idee. (Oriens et Occidens. Studien zu antiken Kulturkontakten und ihrem Nachleben, Bd. 38.) Stuttgart, Steiner 2023
  18. Roberta Mazza, Stolen Fragments. Black Markets, Bad Faith, and the Illicit Trade in Ancient Artefacts. Palo Alto, CA, Stanford University Press 2024
  19. Kordula Schnegg, Antike Geschlechterdebatten. Die soziale Verortung der Frauen und Männer in der griechisch-römischen Antike. Tübingen, Narr 2021
  20. William V. Harris, Dire Remedies. A Social History of Healthcare in Classical Antiquity. Berlin/Boston, De Gruyter 2024
  21. Hans-Joachim Gehrke, Historische Landeskunde und Geographie. Hrsg. von Christian Mann und Kai Trampedach. (Ausgewählte Schriften, Bd. 4.) Stuttgart, Steiner 2024
  22. Peter Franz Mittag, Geschichte des Hellenismus. (Oldenbourg Grundriss der Geschichte, Bd. 51.) Berlin/Boston, De Gruyter 2023
  23. Johannes C. Bernhardt / Mirko Canevaro (Eds.), From Homer to Solon. Continuity and Change in Archaic Greece. (Mnemosyne Supplements. History and Archaeology of Classical Antiquity, Vol. 454.) Leiden, Brill 2022
  24. Jaime Curbera (Ed.), Inscriptiones Atticae Euclidis Anno Posteriores consilio et auctoritate academiae scientiarum Berolinensis et Bandenburgensis editae. Editio tertia. Pars VIII: Miscellanea. Fasciculus I: Defixiones Atticae. Berlin/Boston, De Gruyter 2024
  25. Julian Degen / Hilmar Klinkott / Robert Rollinger et al. (Eds.), Ancient Worlds in Perspective. Contextualizing Herodotus. (Philippika – Altertumswissenschaftliche Abhandlungen / Contributions to the Study of Ancient World Cultures, Vol. 150.) Wiesbaden, Harrassowitz 2024
  26. Christopher J. Joyce, Amnesty and Reconciliation in Late Fifth-Century Athens. The Rule of Law under Restored Democracy. Edinburgh, Edinburgh University Press 2022
  27. Seth Bernard / Lisa Marie Mignone / Dan-El Padilla Peralta (Eds.), Making the Middle Republic. New Approaches to Rome and Italy, c. 400–200 BCE. Cambridge, Cambridge University Press 2023
  28. Michael Sommer, Mordsache Caesar. Die letzten Tage des Diktators. München, C. H. Beck 2024
  29. Theresia Schusser, Christliche religiöse Gewalt im spätantiken Ägypten. Hagiographische Schriften im Fokus kultur- und mentalitätsgeschichtlicher Fragestellungen. Münster, Zaphon 2023
  30. Michael Hahn, Laici religiosi. Überwachung, soziale Kontrolle und christliche Identität in der Spätantike. München, C. H. Beck 2024
  31. Matthias Weber, Der Bischof stirbt. Zu Form, Funktion und Vorstellung bischöflicher Sterbeberichte (6.–12. Jahrhundert). Göttingen, V&R unipress 2023
  32. Stefan Esders / Sören Kaschke / Britta Mischke u. a. (Hrsg.), Fränkische Herrschererlasse (814–840). (Capitularia regum Francorum a. 814 – a. 840). (Monumenta Germaniae Historica. Capitularia regum Francorum, Nova series, Bd. 4.) Wiesbaden, Harrassowitz 2024
  33. Peter Feldbauer / Gottfried Liedl, Seide, Zobel und Gelehrte. Zentralasien 900–1200. Handelsdrehscheibe und Kulturknoten. Wien, Mandelbaum 2024
  34. Matthias Becher / Michael Rohrschneider (Hrsg.), Gipfeltreffen in der Vormoderne. Der Bonner Vertrag 921 in synchroner und diachroner Perspektive. Göttingen, V&R unipress 2025
  35. Cordelia Heß, Rassismus im Norden? Eine postkoloniale Spurensuche in Grönland und Sápmi, ca. 980–1500. (Europa im Mittelalter.) Berlin/Boston, De Gruyter 2025
  36. Hanna Vollrath, Das Reich der Salier. Lebenswelten und gestaltende Kräfte 1024–1125. 10., völlig neu bearbeitete Aufl. (Handbuch der deutschen Geschichte, Bd. 4.) Stuttgart, Klett-Cotta 2024
  37. Johannes Luther, Reformer und Vermittler. Bischöfliche Gruppenbildungen und Vernetzungen im burgundischen Raum 1032–1156. Ostfildern, Thorbecke 2023
  38. Charles M. Radding (Ed.), The Recensio Walcausina of the Liber Papiensis. In Collaboration with Antonio Ciaralli. (Monumenta Germaniae Historica. Leges nationum Germanicarum, Vol. 7.) Wiesbaden, Harrassowitz 2024
  39. Béatrice Bakhouche / Evelyne Berriot-Salvadore / Daniel Le Blévec (Eds.), Gui de Chauliac et sa Grande Chirurgie. Turnhout, Brepols 2023
  40. Elise Boillet / Ian Johnson (Eds.), Religious Transformations in New Communities of Interpretation in Europe (1350–1570). Bridging the Historiographical Divides. (New Communities of Interpretation, Vol. 3.) Turnhout, Brepols 2023
  41. Bernd Hamm, Religiöse Dynamik zwischen 1380 und 1520. Antriebskräfte der Mentalität, Frömmigkeit, Theologie, Bildkultur und Kirchenreform. (Spätmittelalter, Humanismus, Reformation, Bd. 140.) Tübingen, Mohr Siebeck 2024
  42. Wolfgang Behringer, Der große Aufbruch. Globalgeschichte der Frühen Neuzeit. München, C. H. Beck 2023
  43. Elizabeth Harding / Joëlle Weis (Hrsg.), Gelistete Dinge. Objekte und Listen in der Frühen Neuzeit. (Ding, Materialität, Geschichte, Bd. 6.) Köln, Böhlau 2024
  44. Ute Frietsch, Epistemischer Wandel. Eine Geschichte der Alchemie in der Frühen Neuzeit. Paderborn, Fink 2023
  45. Susangeline Yalili Patrick, Art as a Pathway to God. A Historical-Theological Study of the Jesuit Mission to China, 1552–1773. Leiden, Brill 2024
  46. János Szabados, Die Karriere des deutschen Renegaten Hans Caspar in Ofen (1627–1660) im politischen und kulturellen Kontext. Wien, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 2023
  47. Braunschweigischer Geschichtsverein e.V. (Hrsg.), Aus den Briefen der Herzogin Philippine Charlotte von Braunschweig 1732–1801. Bd. 1: 1732–1768, mitgeteilt von Hans Droysen und übersetzt von Gretel Walberg. Braunschweig, Appelhans 2024
  48. Arunima Datta, Waiting on Empire. A History of Indian Travelling Ayahs in Britain. Oxford, Oxford University Press 2023
  49. Edward J. Gillin, An Empire of Magnetism. Global Science and the British Magnetic Enterprise in the Age of Imperialism. Oxford, Oxford University Press 2023
  50. Lino Schneider-Bertenburg, 1873. Der Gründerkrach und die Krisenwahrnehmung der deutschen Sozialdemokratie. (Geschichte in Wissenschaft und Forschung.) Stuttgart, Kohlhammer 2022
  51. Geschichtsverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart in Verbindung mit dem Haus der Geschichte Baden-Württemberg (Hrsg.), Matthias Erzberger. Für Demokratie und gegen den Obrigkeitsstaat. Ostfildern, Thorbecke 2023
  52. Hartmut Kaelble, Das soziale Europa. Europäische Sozialpolitik und nationale Wohlfahrtsstaaten, 1883–2020. Frankfurt am Main, Campus 2024
  53. Carsten Stahn, Confronting Colonial Objects. Histories, Legalities, and Access to Culture. (Cultural Heritage Law and Policy.) Oxford, Oxford University Press 2023
  54. Arvid Schors / Fabian Klose (Hrsg.), Wie schreibt man Internationale Geschichte? Empirische Vermessungen zum 19. und 20. Jahrhundert. Frankfurt am Main, Campus 2023
  55. Thilo Scholle / Mike Schmeitzner (Hrsg.), Hermann Heller, die Weimarer Demokratie und der soziale Rechtsstaat. Bonn, Dietz Nachf. 2024
  56. Michael Buddrus / Angrit Lorenzen-Schmidt, Ärzte in Mecklenburg im Dritten Reich. Biographisches Lexikon sowie Studien zu Gesundheitsverhältnissen und Medizinalpolitik 1929 bis 1945. 2 Bde. Bremen, Edition Temmen 2023
  57. Pierre Pfütsch (Hrsg.), Die Rolle der Pflege in der NS-Zeit. Neue Perspektiven, Forschungen und Quellen. (Medizin, Gesellschaft und Geschichte, Bd. 83.) Stuttgart, Steiner 2023
  58. Michael Grüttner, Talar und Hakenkreuz. Die Universitäten im Dritten Reich. München, C. H. Beck 2024; Michael Grüttner, Ausgegrenzt. Entlassungen an den deutschen Universitäten im Nationalsozialismus. Biogramme und kollektivbiografische Analyse. Berlin/Boston, De Gruyter 2023
  59. Peter Henning, Zwischen Opportunismus und Opposition. Kulturschaffende im Nationalsozialismus am Beispiel Erich Ebermayers. Stuttgart, Kohlhammer 2024
  60. Frédéric Bonnesoeur / Hannah Wilson / Christin Zühlke (Eds.), New Microhistorical Approaches to an Integrated History of the Holocaust. Berlin/Boston, De Gruyter 2023
  61. Felix Bellaire, Augsburg 1939–1945. Eine Stadt im Kriegszustand. (Veröffentlichungen der Schwäbischen Forschungsgemeinschaft, Reihe 1: Studien zur Geschichte des bayerischen Schwaben, Bd. 46.) Friedberg, Likias 2020
  62. Christoph Schneider, Der Kalmenhof in Idstein. NS-„Euthanasie“ und ihre Nachgeschichte. (Schriftenreihe der Gedenkstätte Hadamar, Bd. 2.) Leiden, Brill 2024
  63. Klaus H. Schmider, Hitler’s Fatal Miscalculation. Why Germany Declared War on the United States. (Cambridge Military Histories.) Cambridge, Cambridge University Press 2021
  64. Dan Stone, The Liberation of the Camps. The End of the Holocaust and Its Aftermath. London, Yale University Press 2023
  65. Paolo Heywood, Burying Mussolini. Ordinary Life in the Shadows of Fascism. Ithaca, NY, Cornell University Press 2024
  66. Hans-Walter Schmuhl, Kur oder Verschickung? Die Kinderkuren der DAK zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Hamburg, Dölling und Galitz 2023
  67. Norbert Frei, Im Namen der Deutschen. Die Bundespräsidenten und die NS-Vergangenheit. München, C. H. Beck 2023
  68. Reginald Elias Kiray, Memories of German Colonialism in Tanzania. (European Colonialism in Global Perspective, Vol. 2.) Berlin/Boston, De Gruyter 2023
  69. Klaus Neumann, Blumen und Brandsätze. Eine deutsche Geschichte 1989–2023. Hamburg, Hamburger Edition 2024
  70. Omer Bartov, Genocide, the Holocaust and Israel-Palestine. First-Person History in Times of Crisis. New York, Bloomsbury Academic 2023
  71. Eingegangene Bücher
  72. Eingegangene Bücher
Heruntergeladen am 21.1.2026 von https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/hzhz-2025-1341/html
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