Startseite Geschichte Bernd Hamm, Religiöse Dynamik zwischen 1380 und 1520. Antriebskräfte der Mentalität, Frömmigkeit, Theologie, Bildkultur und Kirchenreform. (Spätmittelalter, Humanismus, Reformation, Bd. 140.) Tübingen, Mohr Siebeck 2024
Artikel Open Access

Bernd Hamm, Religiöse Dynamik zwischen 1380 und 1520. Antriebskräfte der Mentalität, Frömmigkeit, Theologie, Bildkultur und Kirchenreform. (Spätmittelalter, Humanismus, Reformation, Bd. 140.) Tübingen, Mohr Siebeck 2024

  • Jan-Hendryk de Boer EMAIL logo
Veröffentlicht/Copyright: 1. Dezember 2025
Veröffentlichen auch Sie bei De Gruyter Brill

Rezensierte Publikation:

Bernd Hamm, Religiöse Dynamik zwischen 1380 und 1520. Antriebskräfte der Mentalität, Frömmigkeit, Theologie, Bildkultur und Kirchenreform. Spätmittelalter, Humanismus, Reformation, Bd. 140. 2024 Mohr Siebeck GmbH & Co.KG Tübingen, 978-3-16-163734-6, € 119,–


Das „Spätmittelalter“ ist eine niederländisch-deutsche Erfindung. Johan Huizinga hat in „Der Herbst des Mittelalters“ versucht, ein eigenes Gepräge der flämisch-burgundischen Kultur des 14. und 15. Jahrhunderts aufzuzeigen. In Deutschland hat insbesondere Hermann Heimpel mit nationalistischem Zungenschlag nach dem Spezifischen der zweieinhalb Jahrhunderte vor der Reformation gefragt. Unter dem Eindruck dieser Entwürfe ist eine eigene deutsche Spätmittelalterforschung entstanden. In Italien dagegen orientiert man sich stärker an der Idee der Renaissance, in Frankreich und England ist das Spätmittelalter weniger klar konturiert. Für die Kirchengeschichte gilt das Gesagte noch einmal in höherem Maße, denn sie ist, insbesondere in ihrer protestantischen Spielart, stark auf die Reformation als Umbruchszeit orientiert. Inzwischen mehrt sich jedoch die Kritik an derartigen Epochenentwürfen. Berndt Hamm hat sich in die kirchenhistorische wie die allgemeinhistorische Debatte um Spätmittelalter und Reformation vielfach eingeschaltet. Dreizehn zentrale Beiträge liegen nun gebündelt, überarbeitet und mit einer instruktiven Einleitung sowie einem knappen Resümee versehen in einem eindrucksvollen Band vor, sie erforschen tiefenscharf, quellennah und mit luzider Klarheit das religiöse Leben des Spätmittelalters.

Hamm bestreitet den Epochencharakter des Spätmittelalters: Dies sei, anders als für Huizinga, keine Niedergangszeit, sondern eine Phase von (religiöser) Dynamik gewesen. Zugleich habe die Reformation keinen fundamentalen Bruch mit allem Mittelalterlichen bedeutet, vielmehr lasse sie sich nur daraus erklären, dass sie diverse Traditionen weitergeführt, andere beendet habe. Ohnehin sei es verhängnisvoll, vermeintliche Epochensignaturen zu postulieren, die den Blick für die Vielgestaltigkeit des Geschehens verstellten. Hamm ist skeptisch gegenüber deutenden Großbegriffen: „Entwicklung“ und „Prozess“ will er vermeiden, da er in ihnen eine teleologische Orientierung ausmacht. „Reform“ und „Reformation“ dagegen möchte er beibehalten, da sie zu fassen vermögen, was die Jahrzehnte vor 1520 und die danach unterschieden: Eine Erneuerung des geistlichen und kirchlichen Lebens sei ein Leitwert zahlreicher spätmittelalterlicher Bewegungen gewesen, wohingegen die mit Luther einsetzenden Neuerungen letztlich zu fundamentalen Brüchen mit der spätmittelalterlichen Frömmigkeitskultur geführt hätten. Insbesondere habe die Reformation den engen Interaktionszusammenhang von Lebenden und Toten gelöst, was Hamm als wegweisende Reorientierung privater wie kirchlicher Religiosität deutet.

Zentriert werden die in den Aufsätzen geschilderten Zusammenhänge um die Idee einer spätmittelalterlichen „Frömmigkeitskultur“. Gekennzeichnet sei jene durch eine Abkehr von der spekulativen Theologie zugunsten einer Hinwendung zur seelsorgerlichen Praxis, zu einer Stärkung der Predigttätigkeit, einer Aktivierung des laikalen religiösen Lebens, einer Spannung von extrovertierter, körperlich-sinnlicher Religiosität und Verinnerlichung, zu Praktiken der Selbstbeobachtung und damit einer Zuwendung zu den religiösen Bedürfnissen des inneren Menschen, der sich im Zwiespalt zwischen Heilsungewissheit und Gnadenerwartung befunden habe, zur Aufwertung von göttlicher Barmherzigkeit und Gnade, die letztlich sogar hinter dem von Luther kritisierten Ablasshandel gestanden habe, schließlich zu einer Kirchen- und Kleruskritik, die insgesamt systemkonform blieb.

Die schrittweise Lektüre der Beiträge offenbart die großen Stärken von Hamms Arbeitsweise: Ihm gelingt es erstens, Entwicklungen und Zusammenhänge auf den Begriff zu bringen, wobei er statt theoretisch aufgeladener Konzepte stärker alltagssprachliche Ausdrücke wie „Dynamik“ bevorzugt, die Phänomene zusammenzudenken erlauben, ohne dafür einen großen Begründungsaufwand treiben zu müssen. Seine Leitbegriffe – und das gilt auch für „Frömmigkeitskultur“ oder „normative Zentrierung“ – besitzen eine hohe Anschaulichkeit und intuitive Plausibilität. Allerdings fehlt ihnen die Grundierung in theoretischen Diskussionen, was es erschwert, ihr analytisches Potential abzuschätzen. Funktionieren sie eher über Suggestivität, oder weil sie tatsächlich vermögen, Phänomene zusammenzusehen, die Leitkonzepte aus Soziologie oder Philosophie allzu umstandslos vereinheitlichen? Letztlich kann darüber nur die Rezeption entscheiden. Zweitens bewegt sich Hamm mühelos zwischen Text-, Ding- und Bildquellen. Neben dem religiösen Schrifttum diskutiert er etwa ausführlich das Ulmer Münster und den Herlin-Altar in Bopfingen, aber auch einfache Darstellungen, die beispielsweise auf Einblattdrucken Gegenstand von Frömmigkeitspraktiken waren. Er zeigt sich dabei vertraut mit kunstgeschichtlicher Forschung, was dazu führt, dass er Bilder nicht einfach wie Texte interpretiert, sondern ihre Eigenlogik berücksichtigt. Drittens verbindet Hamm verschiedene Analysetiefen: Er hat die Entwicklungen der Meso- und Makroebene im Blick, veranschaulicht sie aber regelmäßig nicht einfach nur an konkreten Beispielen wie etwa Johann von Staupitz oder Johannes von Paltz, sondern leitet seine generalisierenden Überlegungen aus der Quellenarbeit her.

Kritisch bemerken lässt sich – neben den der Bandgenese geschuldeten Redundanzen – eine starke Fokussierung auf Deutschland, was sowohl für den Gegenstand als auch für die Forschung gilt. Gerade ein vergleichender Blick hätte weitergeführt bei der Diskussion, inwiefern vom Spätmittelalter als Teilepoche zu sprechen ist. Finden sich analoge Kontinuitäten und Zäsuren über Europa verbreitet, wäre das ein starkes Argument dafür, weiterhin von „dem Spätmittelalter“ zu reden. Schließlich bleibt Hamm bei den Dingen, mit denen er sich auskennt. Das ist einerseits erfreulich, da man sich seinen Streifzügen durch die Frömmigkeitskultur bedenkenlos anvertrauen kann, andererseits führt es zu einer Verengung des Bildes. So tritt der Humanismus etwa prominent nur für Nürnberg in den Blick, wo die Verbindung von religiös-praktischen und humanistischen Ideen besonders anschaulich ist. Die universitäre Gelehrtenkultur fehlt überwiegend; Städte werden weit exponierter behandelt als Höfe. So bleibt die Vermutung, dass das vom Verfasser so eindrucksvoll gezeichnete Bild unschärfer und disparater ausfiele, wenn das Ausgesparte miteinbezogen würde. Allerdings verlöre es auch an darstellerischer und argumentativer Präzision. Wegzusehen ist mitunter eine wissenschaftliche Tugend. Berndt Hamms wichtiges und anregendes Buch beweist dies.

Online erschienen: 2025-12-01

© 2025 bei den Autorinnen und Autoren, publiziert von Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston

This work is licensed under the Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International License.

Artikel in diesem Heft

  1. Frontmatter
  2. Aufsätze
  3. Neuro-History. Neue interdisziplinäre Perspektiven am Beispiel mystischer Erfahrungsberichte
  4. „Vom Siegen ruhn“ oder Die Erfindung der revolutionären Schweiz von 1847/48
  5. Zwischen Wien, Prag und Berlin. Zur widersprüchlichen Rolle des Deutschen Kulturverbandes in der Tschechoslowakei (1918–1938)
  6. Bernd Jürgen Wendt (1934–2025)
  7. Themen, Methoden, Schauplätze. Die Napoleonischen Kriege im Handbuch
  8. Rezensionen
  9. Alan Forrest, Waterloo. (Great Battles.) Oxford, Oxford University Press 2023
  10. Rudolf J. Schlaffer, Deutsche Kriegführung. Militärische Spitzengliederungen von 1871 bis 2015. Stuttgart, Kohlhammer 2023
  11. Ben Kiernan / T. M. Lemos / Tristan S. Taylor (Eds.), The Cambridge World History of Genocide. Vol. 1: Genocide in the Ancient, Medieval and Premodern Worlds. Cambridge, Cambridge University Press 2023
  12. Hans-Jürgen Becker, Die päpstlichen Wahlkapitulationen. Ein Beitrag zur kirchlichen Verfassungsgeschichte. 2 Halbbde. Stuttgart, Hiersemann 2024
  13. Matthias Schnettger / Dietrich Scholler (Hrsg.), Figurationen des Nationalen. Kulturelle Aushandlungsprozesse vom 14. bis 19. Jahrhundert. Bielefeld, Transcript 2024
  14. Donald Bloxham, Why History? A History. Oxford, Oxford University Press 2022
  15. Manuel Köster / Holger Thünemann (Hrsg.), Geschichtskulturelle Transformationen. Kontroversen, Akteure, Zeitpraktiken. Köln, Böhlau 2024
  16. Jesse Millek, Destruction and Its Impact on Ancient Societies at the End of the Bronze Age. Atlanta, Lockwood Press 2023
  17. Marie Oellig, Die Sukzession von Weltreichen. Zu den antiken Wurzeln einer geschichtsmächtigen Idee. (Oriens et Occidens. Studien zu antiken Kulturkontakten und ihrem Nachleben, Bd. 38.) Stuttgart, Steiner 2023
  18. Roberta Mazza, Stolen Fragments. Black Markets, Bad Faith, and the Illicit Trade in Ancient Artefacts. Palo Alto, CA, Stanford University Press 2024
  19. Kordula Schnegg, Antike Geschlechterdebatten. Die soziale Verortung der Frauen und Männer in der griechisch-römischen Antike. Tübingen, Narr 2021
  20. William V. Harris, Dire Remedies. A Social History of Healthcare in Classical Antiquity. Berlin/Boston, De Gruyter 2024
  21. Hans-Joachim Gehrke, Historische Landeskunde und Geographie. Hrsg. von Christian Mann und Kai Trampedach. (Ausgewählte Schriften, Bd. 4.) Stuttgart, Steiner 2024
  22. Peter Franz Mittag, Geschichte des Hellenismus. (Oldenbourg Grundriss der Geschichte, Bd. 51.) Berlin/Boston, De Gruyter 2023
  23. Johannes C. Bernhardt / Mirko Canevaro (Eds.), From Homer to Solon. Continuity and Change in Archaic Greece. (Mnemosyne Supplements. History and Archaeology of Classical Antiquity, Vol. 454.) Leiden, Brill 2022
  24. Jaime Curbera (Ed.), Inscriptiones Atticae Euclidis Anno Posteriores consilio et auctoritate academiae scientiarum Berolinensis et Bandenburgensis editae. Editio tertia. Pars VIII: Miscellanea. Fasciculus I: Defixiones Atticae. Berlin/Boston, De Gruyter 2024
  25. Julian Degen / Hilmar Klinkott / Robert Rollinger et al. (Eds.), Ancient Worlds in Perspective. Contextualizing Herodotus. (Philippika – Altertumswissenschaftliche Abhandlungen / Contributions to the Study of Ancient World Cultures, Vol. 150.) Wiesbaden, Harrassowitz 2024
  26. Christopher J. Joyce, Amnesty and Reconciliation in Late Fifth-Century Athens. The Rule of Law under Restored Democracy. Edinburgh, Edinburgh University Press 2022
  27. Seth Bernard / Lisa Marie Mignone / Dan-El Padilla Peralta (Eds.), Making the Middle Republic. New Approaches to Rome and Italy, c. 400–200 BCE. Cambridge, Cambridge University Press 2023
  28. Michael Sommer, Mordsache Caesar. Die letzten Tage des Diktators. München, C. H. Beck 2024
  29. Theresia Schusser, Christliche religiöse Gewalt im spätantiken Ägypten. Hagiographische Schriften im Fokus kultur- und mentalitätsgeschichtlicher Fragestellungen. Münster, Zaphon 2023
  30. Michael Hahn, Laici religiosi. Überwachung, soziale Kontrolle und christliche Identität in der Spätantike. München, C. H. Beck 2024
  31. Matthias Weber, Der Bischof stirbt. Zu Form, Funktion und Vorstellung bischöflicher Sterbeberichte (6.–12. Jahrhundert). Göttingen, V&R unipress 2023
  32. Stefan Esders / Sören Kaschke / Britta Mischke u. a. (Hrsg.), Fränkische Herrschererlasse (814–840). (Capitularia regum Francorum a. 814 – a. 840). (Monumenta Germaniae Historica. Capitularia regum Francorum, Nova series, Bd. 4.) Wiesbaden, Harrassowitz 2024
  33. Peter Feldbauer / Gottfried Liedl, Seide, Zobel und Gelehrte. Zentralasien 900–1200. Handelsdrehscheibe und Kulturknoten. Wien, Mandelbaum 2024
  34. Matthias Becher / Michael Rohrschneider (Hrsg.), Gipfeltreffen in der Vormoderne. Der Bonner Vertrag 921 in synchroner und diachroner Perspektive. Göttingen, V&R unipress 2025
  35. Cordelia Heß, Rassismus im Norden? Eine postkoloniale Spurensuche in Grönland und Sápmi, ca. 980–1500. (Europa im Mittelalter.) Berlin/Boston, De Gruyter 2025
  36. Hanna Vollrath, Das Reich der Salier. Lebenswelten und gestaltende Kräfte 1024–1125. 10., völlig neu bearbeitete Aufl. (Handbuch der deutschen Geschichte, Bd. 4.) Stuttgart, Klett-Cotta 2024
  37. Johannes Luther, Reformer und Vermittler. Bischöfliche Gruppenbildungen und Vernetzungen im burgundischen Raum 1032–1156. Ostfildern, Thorbecke 2023
  38. Charles M. Radding (Ed.), The Recensio Walcausina of the Liber Papiensis. In Collaboration with Antonio Ciaralli. (Monumenta Germaniae Historica. Leges nationum Germanicarum, Vol. 7.) Wiesbaden, Harrassowitz 2024
  39. Béatrice Bakhouche / Evelyne Berriot-Salvadore / Daniel Le Blévec (Eds.), Gui de Chauliac et sa Grande Chirurgie. Turnhout, Brepols 2023
  40. Elise Boillet / Ian Johnson (Eds.), Religious Transformations in New Communities of Interpretation in Europe (1350–1570). Bridging the Historiographical Divides. (New Communities of Interpretation, Vol. 3.) Turnhout, Brepols 2023
  41. Bernd Hamm, Religiöse Dynamik zwischen 1380 und 1520. Antriebskräfte der Mentalität, Frömmigkeit, Theologie, Bildkultur und Kirchenreform. (Spätmittelalter, Humanismus, Reformation, Bd. 140.) Tübingen, Mohr Siebeck 2024
  42. Wolfgang Behringer, Der große Aufbruch. Globalgeschichte der Frühen Neuzeit. München, C. H. Beck 2023
  43. Elizabeth Harding / Joëlle Weis (Hrsg.), Gelistete Dinge. Objekte und Listen in der Frühen Neuzeit. (Ding, Materialität, Geschichte, Bd. 6.) Köln, Böhlau 2024
  44. Ute Frietsch, Epistemischer Wandel. Eine Geschichte der Alchemie in der Frühen Neuzeit. Paderborn, Fink 2023
  45. Susangeline Yalili Patrick, Art as a Pathway to God. A Historical-Theological Study of the Jesuit Mission to China, 1552–1773. Leiden, Brill 2024
  46. János Szabados, Die Karriere des deutschen Renegaten Hans Caspar in Ofen (1627–1660) im politischen und kulturellen Kontext. Wien, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 2023
  47. Braunschweigischer Geschichtsverein e.V. (Hrsg.), Aus den Briefen der Herzogin Philippine Charlotte von Braunschweig 1732–1801. Bd. 1: 1732–1768, mitgeteilt von Hans Droysen und übersetzt von Gretel Walberg. Braunschweig, Appelhans 2024
  48. Arunima Datta, Waiting on Empire. A History of Indian Travelling Ayahs in Britain. Oxford, Oxford University Press 2023
  49. Edward J. Gillin, An Empire of Magnetism. Global Science and the British Magnetic Enterprise in the Age of Imperialism. Oxford, Oxford University Press 2023
  50. Lino Schneider-Bertenburg, 1873. Der Gründerkrach und die Krisenwahrnehmung der deutschen Sozialdemokratie. (Geschichte in Wissenschaft und Forschung.) Stuttgart, Kohlhammer 2022
  51. Geschichtsverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart in Verbindung mit dem Haus der Geschichte Baden-Württemberg (Hrsg.), Matthias Erzberger. Für Demokratie und gegen den Obrigkeitsstaat. Ostfildern, Thorbecke 2023
  52. Hartmut Kaelble, Das soziale Europa. Europäische Sozialpolitik und nationale Wohlfahrtsstaaten, 1883–2020. Frankfurt am Main, Campus 2024
  53. Carsten Stahn, Confronting Colonial Objects. Histories, Legalities, and Access to Culture. (Cultural Heritage Law and Policy.) Oxford, Oxford University Press 2023
  54. Arvid Schors / Fabian Klose (Hrsg.), Wie schreibt man Internationale Geschichte? Empirische Vermessungen zum 19. und 20. Jahrhundert. Frankfurt am Main, Campus 2023
  55. Thilo Scholle / Mike Schmeitzner (Hrsg.), Hermann Heller, die Weimarer Demokratie und der soziale Rechtsstaat. Bonn, Dietz Nachf. 2024
  56. Michael Buddrus / Angrit Lorenzen-Schmidt, Ärzte in Mecklenburg im Dritten Reich. Biographisches Lexikon sowie Studien zu Gesundheitsverhältnissen und Medizinalpolitik 1929 bis 1945. 2 Bde. Bremen, Edition Temmen 2023
  57. Pierre Pfütsch (Hrsg.), Die Rolle der Pflege in der NS-Zeit. Neue Perspektiven, Forschungen und Quellen. (Medizin, Gesellschaft und Geschichte, Bd. 83.) Stuttgart, Steiner 2023
  58. Michael Grüttner, Talar und Hakenkreuz. Die Universitäten im Dritten Reich. München, C. H. Beck 2024; Michael Grüttner, Ausgegrenzt. Entlassungen an den deutschen Universitäten im Nationalsozialismus. Biogramme und kollektivbiografische Analyse. Berlin/Boston, De Gruyter 2023
  59. Peter Henning, Zwischen Opportunismus und Opposition. Kulturschaffende im Nationalsozialismus am Beispiel Erich Ebermayers. Stuttgart, Kohlhammer 2024
  60. Frédéric Bonnesoeur / Hannah Wilson / Christin Zühlke (Eds.), New Microhistorical Approaches to an Integrated History of the Holocaust. Berlin/Boston, De Gruyter 2023
  61. Felix Bellaire, Augsburg 1939–1945. Eine Stadt im Kriegszustand. (Veröffentlichungen der Schwäbischen Forschungsgemeinschaft, Reihe 1: Studien zur Geschichte des bayerischen Schwaben, Bd. 46.) Friedberg, Likias 2020
  62. Christoph Schneider, Der Kalmenhof in Idstein. NS-„Euthanasie“ und ihre Nachgeschichte. (Schriftenreihe der Gedenkstätte Hadamar, Bd. 2.) Leiden, Brill 2024
  63. Klaus H. Schmider, Hitler’s Fatal Miscalculation. Why Germany Declared War on the United States. (Cambridge Military Histories.) Cambridge, Cambridge University Press 2021
  64. Dan Stone, The Liberation of the Camps. The End of the Holocaust and Its Aftermath. London, Yale University Press 2023
  65. Paolo Heywood, Burying Mussolini. Ordinary Life in the Shadows of Fascism. Ithaca, NY, Cornell University Press 2024
  66. Hans-Walter Schmuhl, Kur oder Verschickung? Die Kinderkuren der DAK zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Hamburg, Dölling und Galitz 2023
  67. Norbert Frei, Im Namen der Deutschen. Die Bundespräsidenten und die NS-Vergangenheit. München, C. H. Beck 2023
  68. Reginald Elias Kiray, Memories of German Colonialism in Tanzania. (European Colonialism in Global Perspective, Vol. 2.) Berlin/Boston, De Gruyter 2023
  69. Klaus Neumann, Blumen und Brandsätze. Eine deutsche Geschichte 1989–2023. Hamburg, Hamburger Edition 2024
  70. Omer Bartov, Genocide, the Holocaust and Israel-Palestine. First-Person History in Times of Crisis. New York, Bloomsbury Academic 2023
  71. Eingegangene Bücher
  72. Eingegangene Bücher
Heruntergeladen am 21.1.2026 von https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/hzhz-2025-1323/html
Button zum nach oben scrollen