Startseite Geschichte Braunschweigischer Geschichtsverein e.V. (Hrsg.), Aus den Briefen der Herzogin Philippine Charlotte von Braunschweig 1732–1801. Bd. 1: 1732–1768, mitgeteilt von Hans Droysen und übersetzt von Gretel Walberg. Braunschweig, Appelhans 2024
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Braunschweigischer Geschichtsverein e.V. (Hrsg.), Aus den Briefen der Herzogin Philippine Charlotte von Braunschweig 1732–1801. Bd. 1: 1732–1768, mitgeteilt von Hans Droysen und übersetzt von Gretel Walberg. Braunschweig, Appelhans 2024

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Veröffentlicht/Copyright: 1. Dezember 2025
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Braunschweigischer Geschichtsverein e.V., Aus den Briefen der Herzogin Philippine Charlotte von Braunschweig 1732–1801. Bd. 1: 1732–1768, mitgeteilt von Hans Droysen und übersetzt von Gretel Walberg. 2024 E. Appelhans Verlag GmbH & Co Braunschweig, 978-3-944939-49-0, € 34,–


Es handelt sich um eine von Hans Droysen getroffene Auswahl der Briefe Herzogin Philippine Charlotte von Braunschweig (1716–1801), der vier Jahre jüngeren Schwester Friedrichs „des Großen“. Diese konnten 1916 nur zum Teil veröffentlicht werden. Nun griff der Braunschweigische Geschichtsverein Droysens Editionsvorhaben wieder auf, um auch die unveröffentlichten Briefe der Herzogin aus den Jahren 1769 bis 1801 in Faksimile samt deutscher Übersetzung herauszugeben. Es enthält im ersten Teil das Faksimile der 1916 erschienen französischen Briefe und im zweiten deren deutsche Übersetzung. Der Personenindex hätte dringend einer Überprüfung bedurft. Manche Personen tauchen gar nicht auf, andere nur mit Familiennamen. Auch die Fußnoten hätten durch eine Überarbeitung gewonnen. Da Lesende heute nicht mehr so preußenkompetent sind wie 1916, lassen sich einige der erwähnten Personen nur schwer identifizieren, und das Erdbeben von Lissabon fand zudem nicht 1735, sondern 1755 statt (S. 431).

Der erste Brief an den Vater Friedrich Wilhelm I. ist auf 1733 datiert, kurz nachdem sie mit dem Braunschweiger Erbprinzen, der ab 1735 als Karl I. regierte, verheiratet wurde. Die Auswahl Droysens ist sehr monarchozentrisch, dem Geschichtsverständnis des 19. Jahrhunderts verhaftet. Zu Beginn überwiegen die Briefe an ihren Vater, der Großteil ist jedoch an ihren königlichen Bruder gerichtet. Nur für die Zeit des Siebenjährigen Krieges, als die Korrespondenz mit ihrem Bruder ausdünnte, finden sich auch Briefe an dessen Gemahlin, Elisabeth Christine von Braunschweig-Wolfenbüttel-Bevern, ihrer Schwägerin. Gegenbriefe werden nur zuweilen in den Fußnoten zitiert. Die kompletten Gegenbriefe Friedrichs sind in der digitalen Ausgabe der „Œuvres de Frédéric le Grand – Werke Friedrichs des Großen“ bei der Universitätsbibliothek Trier online nachlesbar. Philippine Charlotte zeigt sich in ihren Briefen als geistreiche Förderin der deutschsprachigen Literatur, Lyrik, bildenden Kunst und der Oper. Sie zeigt sich auch als zentrales Bindeglied im dann dauerhaften Bündnis- bzw. Klientelsystem der norddeutsch-protestantischen Territorien, das auch auf Thüringen, die Niederlande und England ausgriff; einem Fundament für den Aufstieg Brandenburg-Preußens zur deutschen Führungsmacht. Ihr Schwiegervater war noch kaiserlicher Reichsgeneralfeldmarschall und auch ihr Mann, der nach seinem Paten Kaiser Karl VI. benannt wurde, bekleidete hohe militärische Ränge in kaiserlichen Diensten. Kaiser Karl VI. war mit Elisabeth Christine von Braunschweig-Wolfenbüttel verheiratet. Aus Gefälligkeit gegenüber dem Wiener Hof vermählte auch Friedrich Wilhelm I. seinen ältesten Sohn Friedrich mit einer Nichte des Kaisers.

Dies förderte bei Friedrich jedoch keineswegs seine Affinität zum Wiener Hof und Herzog Karl gab 1750 die Inhaberschaft seines kaiserlichen Regiments auf und schloss einen Subsidienvertrag mit Preußen. Er bewegte sich fortan im Gravitationsfeld seines Schwagers Friedrich II. In Ermangelung eigener Kinder, verfügte Friedrich über die Nachkommen seiner Schwester, um die dynastischen Verbindungen der Hohenzollern zu gestalten. Philippine Charlotte hatte 13 Kinder, von denen sieben das Erwachsenenalter erreichten, unter anderem Anna Amalia, Herzogin von Weimar. Trotz familiärer Bande drohte Friedrich ab 1740 wiederholt mit Gewalt, sollten ihm nicht die gewünschten Truppen überlassen werden (S. 284, 290).

Das Verhältnis der Geschwister war sehr herzlich, aber nicht frei von Unterwürfigkeit. „An Sie denke ich wie an einen Bruder, den ich bis zur Anbetung liebe“ (S. 274). In Friedrich setzte sie mehr Vertrauen als in ihre Eltern (S. 283), betrachtete ihn als „Familienoberhaupt“ (S. 339). Philippine Charlotte zeigt sich in ihren Briefen kulturell und politisch versiert und weitblickend, wenngleich sie immer wieder damit kokettiert, dass ihr als Frau das notwendige Urteilsvermögen abgehe. Hauptinhalt der Briefe ist im Zeitalter der Schlesischen Kriege neben Familienverhältnissen die große Politik. Darüber hinaus wirft er Schlaglichter auf Genderaspekte und die sexuelle Identität ihres Bruders Friedrich.

Schon bei ihrer ersten Niederkunft fürchtete sie den Tod im Kindbett (S. 253). Ihr Vater bezeichnet die neugeborene Prinzessin Caroline als „Unkraut“. Sie entschuldigt sich, dass es kein Knabe sei und schlägt vor, wenn ihr Vater ihre Schwestern Ulrike und Amalie ertränken würde, dass ihre Tochter ihnen dabei Gesellschaft leiste (S. 261). Kurz vor der Geburt des Prinzen Christian Ludwig 1738 befürchtet sie, es werde ein Mädchen und ihr Vater wolle es ertränken (S. 269). 1739 wird Anna Amalia geboren, „nur eine Tochter“ (S. 274). „Man sagt, dass die Frauen zu nichts anderem gut sind, als unseresgleichen zu vermehren“ (S. 306).

Ciceros Gedanken über Schmerzen findet sie jedoch abwegig: „Man sieht wohl, dass Cicero niemals niedergekommen ist.“ Ebenso dessen Urteil über Frauen: „Denn ich glaube, dass es welche gibt, die so viel Geisteskraft haben wie Odysseus“ (S. 265). Einen Brief an Friedrich unterzeichnet sie, ich „verbleibe bis in die Stunde meines Todes die allerunterthänigste und gehorsamste Dienerin und Schuhputzerin Charlotte“, welche es immerhin arrangierte, dass er bis zum Regierungsantritt eine beträchtliche finanzielle Unterstützung aus Braunschweig erhielt, „alle Vierteljahr tausend Taler“ (S. 259).

In Zeiten, als das Vokabular für sexuelle Orientierungen noch nicht so differenziert war wie heute, wurden gleichgeschlechtlich orientierte Männer oft verweiblicht und taten dies auch selbst. So bezeichnete der Vater des Kronprinzen diesen wiederholt als „effiminiert“ und „weibisch“ und legte ihm den Freitod nahe. In einem Brief an seinen Lebensgefährten Fredersdorf schreibt Friedrich, dass er sich fühlt „wie die schwangeren Weiber, die unordentliche Lüste haben“ (Œuvres de Frédéric le Grand, Universitätsbibliothek Trier). Aus Anlass der Königswahl in Polen 1764 sieht Philippine Charlotte Friedrich als Hebamme, die der Zarin von Russland assistierte, das Neugeborene auf die Welt zu bringen (S. 406), und anlässlich der Wahl Josephs II. beglückwünschte sie ihn, dass er „mit einem König von Rom niedergekommen“ sei (S. 408).

1737 empfiehlt sie ihrem Bruder ihren 16-jährigen Schwager Prinz Ferdinand, um den sich auch der Kaiserhof bemühte (S. 284), zur Protektion in sein Regiment aufzunehmen (S. 258). Später kam es zwischen ihm, der sein Leben lang unverheiratet blieb, und Friedrich zu einem dramatischen Zerwürfnis (S. 425 f.). 1738 gab die Herzogin dann einem Franzosen – ein „hübscher Junge“ – ein Goldstück, damit er sich nach Rheinsberg zum Kronprinzen begebe (S. 266). Als Charles Étienne Jordan und Dietrich Freiherr von Keyserlingk 1745 kurz nacheinander starben, schrieb Friedrich: „Das war meine Familie und jetzt fühle ich mich als Witwer“ (S. 301). Er hatte offensichtlich mit beiden ein eheähnliches polygames Verhältnis. Als 1752 sein Geliebter Friedrich Rudolfgraf Rothenburg stirbt, versichert Philippine Charlotte, dass sie „Anteil nehme, an allem, was Ihnen widerfährt“ (S. 326). 1763 schreibt sie ihm: Sie wünsche sich sehr, „Sie fänden jemanden, der ihnen entspricht und der in der Lage ist, Sie nach Ihrem Geschmack zu unterhalten“ (S. 400). Als sich 1765 der auch gleichgeschlechtlich orientierte Abbé Giovanni Battista Bastiani wieder nach Sanssouci begab, schreibt sie: „Ich bin entzückt, dass Sie jemanden haben, der Ihnen für einige Zeit Zerstreuung bringt“ (S. 416). Giacomo Casanova beschreib Bastiani in seinen Memoiren: „Er war blond, schön von Gesicht, gut gewachsen und sechs Fuß hoch; ich habe niemals einen schöneren Mann gesehen. Außerdem war er sehr geistreich, besaß ausgezeichnete Kenntnisse der Literatur, große Beredsamkeit, eine verführerische Stimme, ein sehr heiteres Gemüt“ (vgl. <https://www.projekt-gutenberg.org/casanova/band06/chap02.html>). So einen Intimus konnte man sich leisten, wenn man König war. Gewöhnliche sogenannte „Sodomiten“ wurden in jener Zeit verbrannt.

In den Briefen der Herzogin spiegelt sich auch wider, dass ihr Bruder Friedrich nach Ende des Siebenjährigen Krieges international zu einer „Kultfigur“ aufgestiegen war: Monatelang muss sie auf das von ihr in Auftrag gegebene Porträt Friedrichs von Johann Georg Ziesenis d. J., das noch heute erfolgreiche Friedrich-Biographien schmückt, warten, weil alle Welt, unter anderem der König von England, eine Kopie davon wünschte. Es brachte Ziesenis ein Vermögen ein (S. 406 f.).

Es ist sehr verdienstvoll, dass der Braunschweiger Geschichtsverein und Gretel Walberg diese Briefe durch die deutsche Übersetzung einem größeren Publikum zugänglich gemacht haben.

Online erschienen: 2025-12-01

© 2025 bei den Autorinnen und Autoren, publiziert von Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston

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Artikel in diesem Heft

  1. Frontmatter
  2. Aufsätze
  3. Neuro-History. Neue interdisziplinäre Perspektiven am Beispiel mystischer Erfahrungsberichte
  4. „Vom Siegen ruhn“ oder Die Erfindung der revolutionären Schweiz von 1847/48
  5. Zwischen Wien, Prag und Berlin. Zur widersprüchlichen Rolle des Deutschen Kulturverbandes in der Tschechoslowakei (1918–1938)
  6. Bernd Jürgen Wendt (1934–2025)
  7. Themen, Methoden, Schauplätze. Die Napoleonischen Kriege im Handbuch
  8. Rezensionen
  9. Alan Forrest, Waterloo. (Great Battles.) Oxford, Oxford University Press 2023
  10. Rudolf J. Schlaffer, Deutsche Kriegführung. Militärische Spitzengliederungen von 1871 bis 2015. Stuttgart, Kohlhammer 2023
  11. Ben Kiernan / T. M. Lemos / Tristan S. Taylor (Eds.), The Cambridge World History of Genocide. Vol. 1: Genocide in the Ancient, Medieval and Premodern Worlds. Cambridge, Cambridge University Press 2023
  12. Hans-Jürgen Becker, Die päpstlichen Wahlkapitulationen. Ein Beitrag zur kirchlichen Verfassungsgeschichte. 2 Halbbde. Stuttgart, Hiersemann 2024
  13. Matthias Schnettger / Dietrich Scholler (Hrsg.), Figurationen des Nationalen. Kulturelle Aushandlungsprozesse vom 14. bis 19. Jahrhundert. Bielefeld, Transcript 2024
  14. Donald Bloxham, Why History? A History. Oxford, Oxford University Press 2022
  15. Manuel Köster / Holger Thünemann (Hrsg.), Geschichtskulturelle Transformationen. Kontroversen, Akteure, Zeitpraktiken. Köln, Böhlau 2024
  16. Jesse Millek, Destruction and Its Impact on Ancient Societies at the End of the Bronze Age. Atlanta, Lockwood Press 2023
  17. Marie Oellig, Die Sukzession von Weltreichen. Zu den antiken Wurzeln einer geschichtsmächtigen Idee. (Oriens et Occidens. Studien zu antiken Kulturkontakten und ihrem Nachleben, Bd. 38.) Stuttgart, Steiner 2023
  18. Roberta Mazza, Stolen Fragments. Black Markets, Bad Faith, and the Illicit Trade in Ancient Artefacts. Palo Alto, CA, Stanford University Press 2024
  19. Kordula Schnegg, Antike Geschlechterdebatten. Die soziale Verortung der Frauen und Männer in der griechisch-römischen Antike. Tübingen, Narr 2021
  20. William V. Harris, Dire Remedies. A Social History of Healthcare in Classical Antiquity. Berlin/Boston, De Gruyter 2024
  21. Hans-Joachim Gehrke, Historische Landeskunde und Geographie. Hrsg. von Christian Mann und Kai Trampedach. (Ausgewählte Schriften, Bd. 4.) Stuttgart, Steiner 2024
  22. Peter Franz Mittag, Geschichte des Hellenismus. (Oldenbourg Grundriss der Geschichte, Bd. 51.) Berlin/Boston, De Gruyter 2023
  23. Johannes C. Bernhardt / Mirko Canevaro (Eds.), From Homer to Solon. Continuity and Change in Archaic Greece. (Mnemosyne Supplements. History and Archaeology of Classical Antiquity, Vol. 454.) Leiden, Brill 2022
  24. Jaime Curbera (Ed.), Inscriptiones Atticae Euclidis Anno Posteriores consilio et auctoritate academiae scientiarum Berolinensis et Bandenburgensis editae. Editio tertia. Pars VIII: Miscellanea. Fasciculus I: Defixiones Atticae. Berlin/Boston, De Gruyter 2024
  25. Julian Degen / Hilmar Klinkott / Robert Rollinger et al. (Eds.), Ancient Worlds in Perspective. Contextualizing Herodotus. (Philippika – Altertumswissenschaftliche Abhandlungen / Contributions to the Study of Ancient World Cultures, Vol. 150.) Wiesbaden, Harrassowitz 2024
  26. Christopher J. Joyce, Amnesty and Reconciliation in Late Fifth-Century Athens. The Rule of Law under Restored Democracy. Edinburgh, Edinburgh University Press 2022
  27. Seth Bernard / Lisa Marie Mignone / Dan-El Padilla Peralta (Eds.), Making the Middle Republic. New Approaches to Rome and Italy, c. 400–200 BCE. Cambridge, Cambridge University Press 2023
  28. Michael Sommer, Mordsache Caesar. Die letzten Tage des Diktators. München, C. H. Beck 2024
  29. Theresia Schusser, Christliche religiöse Gewalt im spätantiken Ägypten. Hagiographische Schriften im Fokus kultur- und mentalitätsgeschichtlicher Fragestellungen. Münster, Zaphon 2023
  30. Michael Hahn, Laici religiosi. Überwachung, soziale Kontrolle und christliche Identität in der Spätantike. München, C. H. Beck 2024
  31. Matthias Weber, Der Bischof stirbt. Zu Form, Funktion und Vorstellung bischöflicher Sterbeberichte (6.–12. Jahrhundert). Göttingen, V&R unipress 2023
  32. Stefan Esders / Sören Kaschke / Britta Mischke u. a. (Hrsg.), Fränkische Herrschererlasse (814–840). (Capitularia regum Francorum a. 814 – a. 840). (Monumenta Germaniae Historica. Capitularia regum Francorum, Nova series, Bd. 4.) Wiesbaden, Harrassowitz 2024
  33. Peter Feldbauer / Gottfried Liedl, Seide, Zobel und Gelehrte. Zentralasien 900–1200. Handelsdrehscheibe und Kulturknoten. Wien, Mandelbaum 2024
  34. Matthias Becher / Michael Rohrschneider (Hrsg.), Gipfeltreffen in der Vormoderne. Der Bonner Vertrag 921 in synchroner und diachroner Perspektive. Göttingen, V&R unipress 2025
  35. Cordelia Heß, Rassismus im Norden? Eine postkoloniale Spurensuche in Grönland und Sápmi, ca. 980–1500. (Europa im Mittelalter.) Berlin/Boston, De Gruyter 2025
  36. Hanna Vollrath, Das Reich der Salier. Lebenswelten und gestaltende Kräfte 1024–1125. 10., völlig neu bearbeitete Aufl. (Handbuch der deutschen Geschichte, Bd. 4.) Stuttgart, Klett-Cotta 2024
  37. Johannes Luther, Reformer und Vermittler. Bischöfliche Gruppenbildungen und Vernetzungen im burgundischen Raum 1032–1156. Ostfildern, Thorbecke 2023
  38. Charles M. Radding (Ed.), The Recensio Walcausina of the Liber Papiensis. In Collaboration with Antonio Ciaralli. (Monumenta Germaniae Historica. Leges nationum Germanicarum, Vol. 7.) Wiesbaden, Harrassowitz 2024
  39. Béatrice Bakhouche / Evelyne Berriot-Salvadore / Daniel Le Blévec (Eds.), Gui de Chauliac et sa Grande Chirurgie. Turnhout, Brepols 2023
  40. Elise Boillet / Ian Johnson (Eds.), Religious Transformations in New Communities of Interpretation in Europe (1350–1570). Bridging the Historiographical Divides. (New Communities of Interpretation, Vol. 3.) Turnhout, Brepols 2023
  41. Bernd Hamm, Religiöse Dynamik zwischen 1380 und 1520. Antriebskräfte der Mentalität, Frömmigkeit, Theologie, Bildkultur und Kirchenreform. (Spätmittelalter, Humanismus, Reformation, Bd. 140.) Tübingen, Mohr Siebeck 2024
  42. Wolfgang Behringer, Der große Aufbruch. Globalgeschichte der Frühen Neuzeit. München, C. H. Beck 2023
  43. Elizabeth Harding / Joëlle Weis (Hrsg.), Gelistete Dinge. Objekte und Listen in der Frühen Neuzeit. (Ding, Materialität, Geschichte, Bd. 6.) Köln, Böhlau 2024
  44. Ute Frietsch, Epistemischer Wandel. Eine Geschichte der Alchemie in der Frühen Neuzeit. Paderborn, Fink 2023
  45. Susangeline Yalili Patrick, Art as a Pathway to God. A Historical-Theological Study of the Jesuit Mission to China, 1552–1773. Leiden, Brill 2024
  46. János Szabados, Die Karriere des deutschen Renegaten Hans Caspar in Ofen (1627–1660) im politischen und kulturellen Kontext. Wien, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 2023
  47. Braunschweigischer Geschichtsverein e.V. (Hrsg.), Aus den Briefen der Herzogin Philippine Charlotte von Braunschweig 1732–1801. Bd. 1: 1732–1768, mitgeteilt von Hans Droysen und übersetzt von Gretel Walberg. Braunschweig, Appelhans 2024
  48. Arunima Datta, Waiting on Empire. A History of Indian Travelling Ayahs in Britain. Oxford, Oxford University Press 2023
  49. Edward J. Gillin, An Empire of Magnetism. Global Science and the British Magnetic Enterprise in the Age of Imperialism. Oxford, Oxford University Press 2023
  50. Lino Schneider-Bertenburg, 1873. Der Gründerkrach und die Krisenwahrnehmung der deutschen Sozialdemokratie. (Geschichte in Wissenschaft und Forschung.) Stuttgart, Kohlhammer 2022
  51. Geschichtsverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart in Verbindung mit dem Haus der Geschichte Baden-Württemberg (Hrsg.), Matthias Erzberger. Für Demokratie und gegen den Obrigkeitsstaat. Ostfildern, Thorbecke 2023
  52. Hartmut Kaelble, Das soziale Europa. Europäische Sozialpolitik und nationale Wohlfahrtsstaaten, 1883–2020. Frankfurt am Main, Campus 2024
  53. Carsten Stahn, Confronting Colonial Objects. Histories, Legalities, and Access to Culture. (Cultural Heritage Law and Policy.) Oxford, Oxford University Press 2023
  54. Arvid Schors / Fabian Klose (Hrsg.), Wie schreibt man Internationale Geschichte? Empirische Vermessungen zum 19. und 20. Jahrhundert. Frankfurt am Main, Campus 2023
  55. Thilo Scholle / Mike Schmeitzner (Hrsg.), Hermann Heller, die Weimarer Demokratie und der soziale Rechtsstaat. Bonn, Dietz Nachf. 2024
  56. Michael Buddrus / Angrit Lorenzen-Schmidt, Ärzte in Mecklenburg im Dritten Reich. Biographisches Lexikon sowie Studien zu Gesundheitsverhältnissen und Medizinalpolitik 1929 bis 1945. 2 Bde. Bremen, Edition Temmen 2023
  57. Pierre Pfütsch (Hrsg.), Die Rolle der Pflege in der NS-Zeit. Neue Perspektiven, Forschungen und Quellen. (Medizin, Gesellschaft und Geschichte, Bd. 83.) Stuttgart, Steiner 2023
  58. Michael Grüttner, Talar und Hakenkreuz. Die Universitäten im Dritten Reich. München, C. H. Beck 2024; Michael Grüttner, Ausgegrenzt. Entlassungen an den deutschen Universitäten im Nationalsozialismus. Biogramme und kollektivbiografische Analyse. Berlin/Boston, De Gruyter 2023
  59. Peter Henning, Zwischen Opportunismus und Opposition. Kulturschaffende im Nationalsozialismus am Beispiel Erich Ebermayers. Stuttgart, Kohlhammer 2024
  60. Frédéric Bonnesoeur / Hannah Wilson / Christin Zühlke (Eds.), New Microhistorical Approaches to an Integrated History of the Holocaust. Berlin/Boston, De Gruyter 2023
  61. Felix Bellaire, Augsburg 1939–1945. Eine Stadt im Kriegszustand. (Veröffentlichungen der Schwäbischen Forschungsgemeinschaft, Reihe 1: Studien zur Geschichte des bayerischen Schwaben, Bd. 46.) Friedberg, Likias 2020
  62. Christoph Schneider, Der Kalmenhof in Idstein. NS-„Euthanasie“ und ihre Nachgeschichte. (Schriftenreihe der Gedenkstätte Hadamar, Bd. 2.) Leiden, Brill 2024
  63. Klaus H. Schmider, Hitler’s Fatal Miscalculation. Why Germany Declared War on the United States. (Cambridge Military Histories.) Cambridge, Cambridge University Press 2021
  64. Dan Stone, The Liberation of the Camps. The End of the Holocaust and Its Aftermath. London, Yale University Press 2023
  65. Paolo Heywood, Burying Mussolini. Ordinary Life in the Shadows of Fascism. Ithaca, NY, Cornell University Press 2024
  66. Hans-Walter Schmuhl, Kur oder Verschickung? Die Kinderkuren der DAK zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Hamburg, Dölling und Galitz 2023
  67. Norbert Frei, Im Namen der Deutschen. Die Bundespräsidenten und die NS-Vergangenheit. München, C. H. Beck 2023
  68. Reginald Elias Kiray, Memories of German Colonialism in Tanzania. (European Colonialism in Global Perspective, Vol. 2.) Berlin/Boston, De Gruyter 2023
  69. Klaus Neumann, Blumen und Brandsätze. Eine deutsche Geschichte 1989–2023. Hamburg, Hamburger Edition 2024
  70. Omer Bartov, Genocide, the Holocaust and Israel-Palestine. First-Person History in Times of Crisis. New York, Bloomsbury Academic 2023
  71. Eingegangene Bücher
  72. Eingegangene Bücher
Heruntergeladen am 21.1.2026 von https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/hzhz-2025-1329/html?lang=de
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