Startseite Geschichte Charles M. Radding (Ed.), The Recensio Walcausina of the Liber Papiensis. In Collaboration with Antonio Ciaralli. (Monumenta Germaniae Historica. Leges nationum Germanicarum, Vol. 7.) Wiesbaden, Harrassowitz 2024
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Charles M. Radding (Ed.), The Recensio Walcausina of the Liber Papiensis. In Collaboration with Antonio Ciaralli. (Monumenta Germaniae Historica. Leges nationum Germanicarum, Vol. 7.) Wiesbaden, Harrassowitz 2024

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Veröffentlicht/Copyright: 1. Dezember 2025
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Charles M. Radding, The Recensio Walcausina of the Liber Papiensis. In Collaboration with Antonio Ciaralli. Monumenta Germaniae Historica. Leges nationum Germanicarum, Vol. 7. 2024 Harrassowitz Verlag Wiesbaden, 978-3-447-11967-2, € 180,–


Der sogenannte „Liber Papiensis“ kombiniert das langobardische Edikt mit einer nach dessen Vorbild chronologisch nach Herrschern geordneten Sammlung der fränkischen Herrschererlasse (Kapitularien). Die Bezeichnung geht auf Johannes Merkel zurück, der einen in Pavia entstandenen Archetyp postulierte. Diese Hypothese wird zu Recht seit Längerem bezweifelt; bereits Merkels Schüler Alfred Boretius, der 1868 die bislang einschlägige Edition veröffentlichte, wollte den Begriff lediglich als Bezeichnung für eine Gruppe inhaltlich verwandter Rechtshandschriften des 11. Jahrhunderts verstanden wissen.

Innerhalb dieser Gruppe finden sich allerdings zwei Handschriften, die sicher auf eine gemeinsame Vorlage zurückgehen und die zudem in Pavia selbst entstanden sind: Paris, BnF, Ms. lat. 9656 (P) und Wien, ÖNB, Ms. 471 (V). Sie tradieren eine spezifische Redaktion des Liber Papiensis, die auf den Paveser Juristen Walcausus (bezeugt zwischen 1054 bis 1079) zurückgeführt werden kann und ca. 1060–1080 entstanden ist. Die Redaktionsbemühungen des Walcausus zeigen sich in einer korrigierten Textfassung, wofür ältere Handschriften zum Vergleich herangezogen worden sein müssen. Weitere Besonderheiten sind eine vielschichtige Kommentierung mittels Glossen (teilweise mit Bezugnahmen auf das römische Recht) und Querverweise. Ein differenziertes Zeichensystem bewertet einzelne Bestimmungen etwa als „überholt“ oder „bestätigt“ durch jüngeres Recht. In eingestreuten appellationes wird die praktische Anwendung der Bestimmungen in Form einer fiktiven Verhandlung vor Gericht zwischen einem P(etrus) und einem M(artinus) illustriert. Außerdem finden sich Distinktionen in Diagrammform, die einen systematisierenden Zugriff auf die Rechtsinhalte visuell unterstützen.

Die Neuedition von Charles M. Radding unter Mitarbeit von Antonio Ciaralli hat das Ziel, diese Redaktionsfassung möglichst originalgetreu nach den beiden Handschriften P und V wiederzugeben. Zusätzlich wurden weitere Handschriften aus der Liber Papiensis-Gruppe herangezogen. Der verlorene Codex Estensis, ein weiterer Tradent der Walcausina, der nur in einer Kopie von Pellegrino Prisciano in den Annales Ferrarienses (ca. 1490–1500) erhalten ist, wurde für den Haupttext mitkollationiert, für den er teils von PV unabhängige Lesarten bietet. Die beiden Handschriften London, BL, Ms. add. 5411 und Florenz, BML, Plut. 89 sup. 86 wurden berücksichtigt, weil sie den Kommentar aus der Walcausina-Tradition unabhängig von PV bewahrt haben. Ebenfalls eingeflossen sind die Lesarten eines Spoletiner Fragments (AC, Carte di S. Croce di Sassovivo 2007), das ein Bruchstück der appellationes als Palimpsest auf der Rückseite einer Urkunde von 1101 überliefert.

Im Anschluss an den Text der Walcausina wird das sogenannte Chartularium Langobardicum abgedruckt, eine vor dem 11. Jahrhundert entstandene Sammlung von Formeln, die im Kontext von Gerichtsprozessen Anwendung fanden. Es ist in PV und in der Handschrift Neapel, BN, Ms. Brancacciano I B 12 (zweites Viertel des 12. Jahrhunderts) überliefert, die für die Edition mit herangezogen wurde. Bei Letzterer handelt es sich um den Codex unicus der Expositio ad librum Papiensem, ein etwa zeitgleich mit der Walcausina entstandener Kommentar.

Das Ziel, möglichst alle in PV enthaltenen, ineinander verwobenen Text- und Kommentierungsebenen im Druck so wiederzugeben, dass ihr Zusammenhang erkennbar bleibt, ist gelungen, ohne dass die Seiten überfrachtet werden. Lediglich die Distinktionsdiagramme finden sich nicht an Ort und Stelle, sondern gesammelt am Ende der Edition; ihre jeweilige Platzierung im Text wird durch römische Zahlen am Seitenrand angezeigt.

Die ca. 100 Seiten umfassende Einleitung bietet weit mehr als nur die Forschungs- und Editionsgeschichte sowie eine detaillierte Beschreibung der Handschriften und ihrer Beziehungen untereinander. Aus seiner langjährigen Beschäftigung mit dem Thema schöpfend, erläutert Radding die Entstehung der Walcausina im Milieu der iudices sacri palatii während der Umbruchszeit zur Mitte des 11. Jahrhunderts, nachdem Pavia seine Rolle als Hauptstadt und zentraler Gerichtsort weitgehend eingebüßt hatte. Die Arbeitsweise der Paveser Juristen wird anhand der von ihnen benutzten Handschriften anschaulich geschildert. Dabei wird auch die von der Walcausina unabhängige Überlieferung des Liber Papiensis gewürdigt, wie dessen ältester Textzeuge Mailand, BA, O. 53 sup. (ca. 1013) und O. 55 sup. (zwischen 1028–1031) und ihr Schreiber, der Notar Secundus. Das zu dieser Zeit, etwa eine Generation vor Walcausus, noch deutlich niedrigere Niveau des gelehrten Umgangs mit dem Recht wird in den von Secundus verfassten „Quaestiones ac monita“ deutlich, die in einer neuen Edition von Antonio Ciaralli im Appendix mitgeliefert werden.

In den Appendices findet sich weiteres Zusatzmaterial, das Einblicke in die Arbeitspraxis der Paveser Juristen wie auch in die Denkwerkstatt der beiden Herausgeber gewährt. Zu nennen ist etwa eine Materialsammlung mit römischem Recht mit Bezug zu Walcausus aus einer Kölner Handschrift (Historisches Archiv W 328, Anfang des 12. Jahrhunderts) oder eine Konkordanz zwischen der Walcausina und der Kapitularienhandschrift Vatikan, BAV, Chig. F. IV. 75 (um 1000), die Boretius als eine direkte Quelle für den Liber Papiensis ansah (was sich nicht bestätigen lässt).

Mehrere Indices erschließen den Band: eine Konkordanz zur Edition von Boretius sowie zwischen der Walcausina und der Lombarda (einer systematisch geordneten Rezeption des Liber Papiensis aus dem 12. Jahrhundert), Verzeichnisse der Incipits, der Quellen des Kapitularienteils, der Handschriften sowie der zitierten Quellen.

Obwohl mit der Walcausina-Redaktion nur zwei Handschriften aus der Liber Papiensis-Gruppe neu ediert werden, wird dennoch hier erstmals das eigentlich Charakteristische der gesamten Gruppe in den Vordergrund gerückt, das durch Boretius’ Edition als Folge problematischer Prämissen eher verunklart wurde: Der Liber Papiensis war ein „living text“, der in der fortlaufenden Bearbeitung und Kommentierung die Arbeit von Praktikern mit dem weltlichen Recht widerspiegelt. Zusammen mit dem umfangreichen Zusatzmaterial bietet die Edition eine hervorragende Ausgangsbasis für weitergehende Forschungen zu dieser spezifischen oberitalienischen Rechtskultur des 11. Jahrhunderts.

Online erschienen: 2025-12-01

© 2025 bei den Autorinnen und Autoren, publiziert von Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston

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Artikel in diesem Heft

  1. Frontmatter
  2. Aufsätze
  3. Neuro-History. Neue interdisziplinäre Perspektiven am Beispiel mystischer Erfahrungsberichte
  4. „Vom Siegen ruhn“ oder Die Erfindung der revolutionären Schweiz von 1847/48
  5. Zwischen Wien, Prag und Berlin. Zur widersprüchlichen Rolle des Deutschen Kulturverbandes in der Tschechoslowakei (1918–1938)
  6. Bernd Jürgen Wendt (1934–2025)
  7. Themen, Methoden, Schauplätze. Die Napoleonischen Kriege im Handbuch
  8. Rezensionen
  9. Alan Forrest, Waterloo. (Great Battles.) Oxford, Oxford University Press 2023
  10. Rudolf J. Schlaffer, Deutsche Kriegführung. Militärische Spitzengliederungen von 1871 bis 2015. Stuttgart, Kohlhammer 2023
  11. Ben Kiernan / T. M. Lemos / Tristan S. Taylor (Eds.), The Cambridge World History of Genocide. Vol. 1: Genocide in the Ancient, Medieval and Premodern Worlds. Cambridge, Cambridge University Press 2023
  12. Hans-Jürgen Becker, Die päpstlichen Wahlkapitulationen. Ein Beitrag zur kirchlichen Verfassungsgeschichte. 2 Halbbde. Stuttgart, Hiersemann 2024
  13. Matthias Schnettger / Dietrich Scholler (Hrsg.), Figurationen des Nationalen. Kulturelle Aushandlungsprozesse vom 14. bis 19. Jahrhundert. Bielefeld, Transcript 2024
  14. Donald Bloxham, Why History? A History. Oxford, Oxford University Press 2022
  15. Manuel Köster / Holger Thünemann (Hrsg.), Geschichtskulturelle Transformationen. Kontroversen, Akteure, Zeitpraktiken. Köln, Böhlau 2024
  16. Jesse Millek, Destruction and Its Impact on Ancient Societies at the End of the Bronze Age. Atlanta, Lockwood Press 2023
  17. Marie Oellig, Die Sukzession von Weltreichen. Zu den antiken Wurzeln einer geschichtsmächtigen Idee. (Oriens et Occidens. Studien zu antiken Kulturkontakten und ihrem Nachleben, Bd. 38.) Stuttgart, Steiner 2023
  18. Roberta Mazza, Stolen Fragments. Black Markets, Bad Faith, and the Illicit Trade in Ancient Artefacts. Palo Alto, CA, Stanford University Press 2024
  19. Kordula Schnegg, Antike Geschlechterdebatten. Die soziale Verortung der Frauen und Männer in der griechisch-römischen Antike. Tübingen, Narr 2021
  20. William V. Harris, Dire Remedies. A Social History of Healthcare in Classical Antiquity. Berlin/Boston, De Gruyter 2024
  21. Hans-Joachim Gehrke, Historische Landeskunde und Geographie. Hrsg. von Christian Mann und Kai Trampedach. (Ausgewählte Schriften, Bd. 4.) Stuttgart, Steiner 2024
  22. Peter Franz Mittag, Geschichte des Hellenismus. (Oldenbourg Grundriss der Geschichte, Bd. 51.) Berlin/Boston, De Gruyter 2023
  23. Johannes C. Bernhardt / Mirko Canevaro (Eds.), From Homer to Solon. Continuity and Change in Archaic Greece. (Mnemosyne Supplements. History and Archaeology of Classical Antiquity, Vol. 454.) Leiden, Brill 2022
  24. Jaime Curbera (Ed.), Inscriptiones Atticae Euclidis Anno Posteriores consilio et auctoritate academiae scientiarum Berolinensis et Bandenburgensis editae. Editio tertia. Pars VIII: Miscellanea. Fasciculus I: Defixiones Atticae. Berlin/Boston, De Gruyter 2024
  25. Julian Degen / Hilmar Klinkott / Robert Rollinger et al. (Eds.), Ancient Worlds in Perspective. Contextualizing Herodotus. (Philippika – Altertumswissenschaftliche Abhandlungen / Contributions to the Study of Ancient World Cultures, Vol. 150.) Wiesbaden, Harrassowitz 2024
  26. Christopher J. Joyce, Amnesty and Reconciliation in Late Fifth-Century Athens. The Rule of Law under Restored Democracy. Edinburgh, Edinburgh University Press 2022
  27. Seth Bernard / Lisa Marie Mignone / Dan-El Padilla Peralta (Eds.), Making the Middle Republic. New Approaches to Rome and Italy, c. 400–200 BCE. Cambridge, Cambridge University Press 2023
  28. Michael Sommer, Mordsache Caesar. Die letzten Tage des Diktators. München, C. H. Beck 2024
  29. Theresia Schusser, Christliche religiöse Gewalt im spätantiken Ägypten. Hagiographische Schriften im Fokus kultur- und mentalitätsgeschichtlicher Fragestellungen. Münster, Zaphon 2023
  30. Michael Hahn, Laici religiosi. Überwachung, soziale Kontrolle und christliche Identität in der Spätantike. München, C. H. Beck 2024
  31. Matthias Weber, Der Bischof stirbt. Zu Form, Funktion und Vorstellung bischöflicher Sterbeberichte (6.–12. Jahrhundert). Göttingen, V&R unipress 2023
  32. Stefan Esders / Sören Kaschke / Britta Mischke u. a. (Hrsg.), Fränkische Herrschererlasse (814–840). (Capitularia regum Francorum a. 814 – a. 840). (Monumenta Germaniae Historica. Capitularia regum Francorum, Nova series, Bd. 4.) Wiesbaden, Harrassowitz 2024
  33. Peter Feldbauer / Gottfried Liedl, Seide, Zobel und Gelehrte. Zentralasien 900–1200. Handelsdrehscheibe und Kulturknoten. Wien, Mandelbaum 2024
  34. Matthias Becher / Michael Rohrschneider (Hrsg.), Gipfeltreffen in der Vormoderne. Der Bonner Vertrag 921 in synchroner und diachroner Perspektive. Göttingen, V&R unipress 2025
  35. Cordelia Heß, Rassismus im Norden? Eine postkoloniale Spurensuche in Grönland und Sápmi, ca. 980–1500. (Europa im Mittelalter.) Berlin/Boston, De Gruyter 2025
  36. Hanna Vollrath, Das Reich der Salier. Lebenswelten und gestaltende Kräfte 1024–1125. 10., völlig neu bearbeitete Aufl. (Handbuch der deutschen Geschichte, Bd. 4.) Stuttgart, Klett-Cotta 2024
  37. Johannes Luther, Reformer und Vermittler. Bischöfliche Gruppenbildungen und Vernetzungen im burgundischen Raum 1032–1156. Ostfildern, Thorbecke 2023
  38. Charles M. Radding (Ed.), The Recensio Walcausina of the Liber Papiensis. In Collaboration with Antonio Ciaralli. (Monumenta Germaniae Historica. Leges nationum Germanicarum, Vol. 7.) Wiesbaden, Harrassowitz 2024
  39. Béatrice Bakhouche / Evelyne Berriot-Salvadore / Daniel Le Blévec (Eds.), Gui de Chauliac et sa Grande Chirurgie. Turnhout, Brepols 2023
  40. Elise Boillet / Ian Johnson (Eds.), Religious Transformations in New Communities of Interpretation in Europe (1350–1570). Bridging the Historiographical Divides. (New Communities of Interpretation, Vol. 3.) Turnhout, Brepols 2023
  41. Bernd Hamm, Religiöse Dynamik zwischen 1380 und 1520. Antriebskräfte der Mentalität, Frömmigkeit, Theologie, Bildkultur und Kirchenreform. (Spätmittelalter, Humanismus, Reformation, Bd. 140.) Tübingen, Mohr Siebeck 2024
  42. Wolfgang Behringer, Der große Aufbruch. Globalgeschichte der Frühen Neuzeit. München, C. H. Beck 2023
  43. Elizabeth Harding / Joëlle Weis (Hrsg.), Gelistete Dinge. Objekte und Listen in der Frühen Neuzeit. (Ding, Materialität, Geschichte, Bd. 6.) Köln, Böhlau 2024
  44. Ute Frietsch, Epistemischer Wandel. Eine Geschichte der Alchemie in der Frühen Neuzeit. Paderborn, Fink 2023
  45. Susangeline Yalili Patrick, Art as a Pathway to God. A Historical-Theological Study of the Jesuit Mission to China, 1552–1773. Leiden, Brill 2024
  46. János Szabados, Die Karriere des deutschen Renegaten Hans Caspar in Ofen (1627–1660) im politischen und kulturellen Kontext. Wien, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 2023
  47. Braunschweigischer Geschichtsverein e.V. (Hrsg.), Aus den Briefen der Herzogin Philippine Charlotte von Braunschweig 1732–1801. Bd. 1: 1732–1768, mitgeteilt von Hans Droysen und übersetzt von Gretel Walberg. Braunschweig, Appelhans 2024
  48. Arunima Datta, Waiting on Empire. A History of Indian Travelling Ayahs in Britain. Oxford, Oxford University Press 2023
  49. Edward J. Gillin, An Empire of Magnetism. Global Science and the British Magnetic Enterprise in the Age of Imperialism. Oxford, Oxford University Press 2023
  50. Lino Schneider-Bertenburg, 1873. Der Gründerkrach und die Krisenwahrnehmung der deutschen Sozialdemokratie. (Geschichte in Wissenschaft und Forschung.) Stuttgart, Kohlhammer 2022
  51. Geschichtsverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart in Verbindung mit dem Haus der Geschichte Baden-Württemberg (Hrsg.), Matthias Erzberger. Für Demokratie und gegen den Obrigkeitsstaat. Ostfildern, Thorbecke 2023
  52. Hartmut Kaelble, Das soziale Europa. Europäische Sozialpolitik und nationale Wohlfahrtsstaaten, 1883–2020. Frankfurt am Main, Campus 2024
  53. Carsten Stahn, Confronting Colonial Objects. Histories, Legalities, and Access to Culture. (Cultural Heritage Law and Policy.) Oxford, Oxford University Press 2023
  54. Arvid Schors / Fabian Klose (Hrsg.), Wie schreibt man Internationale Geschichte? Empirische Vermessungen zum 19. und 20. Jahrhundert. Frankfurt am Main, Campus 2023
  55. Thilo Scholle / Mike Schmeitzner (Hrsg.), Hermann Heller, die Weimarer Demokratie und der soziale Rechtsstaat. Bonn, Dietz Nachf. 2024
  56. Michael Buddrus / Angrit Lorenzen-Schmidt, Ärzte in Mecklenburg im Dritten Reich. Biographisches Lexikon sowie Studien zu Gesundheitsverhältnissen und Medizinalpolitik 1929 bis 1945. 2 Bde. Bremen, Edition Temmen 2023
  57. Pierre Pfütsch (Hrsg.), Die Rolle der Pflege in der NS-Zeit. Neue Perspektiven, Forschungen und Quellen. (Medizin, Gesellschaft und Geschichte, Bd. 83.) Stuttgart, Steiner 2023
  58. Michael Grüttner, Talar und Hakenkreuz. Die Universitäten im Dritten Reich. München, C. H. Beck 2024; Michael Grüttner, Ausgegrenzt. Entlassungen an den deutschen Universitäten im Nationalsozialismus. Biogramme und kollektivbiografische Analyse. Berlin/Boston, De Gruyter 2023
  59. Peter Henning, Zwischen Opportunismus und Opposition. Kulturschaffende im Nationalsozialismus am Beispiel Erich Ebermayers. Stuttgart, Kohlhammer 2024
  60. Frédéric Bonnesoeur / Hannah Wilson / Christin Zühlke (Eds.), New Microhistorical Approaches to an Integrated History of the Holocaust. Berlin/Boston, De Gruyter 2023
  61. Felix Bellaire, Augsburg 1939–1945. Eine Stadt im Kriegszustand. (Veröffentlichungen der Schwäbischen Forschungsgemeinschaft, Reihe 1: Studien zur Geschichte des bayerischen Schwaben, Bd. 46.) Friedberg, Likias 2020
  62. Christoph Schneider, Der Kalmenhof in Idstein. NS-„Euthanasie“ und ihre Nachgeschichte. (Schriftenreihe der Gedenkstätte Hadamar, Bd. 2.) Leiden, Brill 2024
  63. Klaus H. Schmider, Hitler’s Fatal Miscalculation. Why Germany Declared War on the United States. (Cambridge Military Histories.) Cambridge, Cambridge University Press 2021
  64. Dan Stone, The Liberation of the Camps. The End of the Holocaust and Its Aftermath. London, Yale University Press 2023
  65. Paolo Heywood, Burying Mussolini. Ordinary Life in the Shadows of Fascism. Ithaca, NY, Cornell University Press 2024
  66. Hans-Walter Schmuhl, Kur oder Verschickung? Die Kinderkuren der DAK zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Hamburg, Dölling und Galitz 2023
  67. Norbert Frei, Im Namen der Deutschen. Die Bundespräsidenten und die NS-Vergangenheit. München, C. H. Beck 2023
  68. Reginald Elias Kiray, Memories of German Colonialism in Tanzania. (European Colonialism in Global Perspective, Vol. 2.) Berlin/Boston, De Gruyter 2023
  69. Klaus Neumann, Blumen und Brandsätze. Eine deutsche Geschichte 1989–2023. Hamburg, Hamburger Edition 2024
  70. Omer Bartov, Genocide, the Holocaust and Israel-Palestine. First-Person History in Times of Crisis. New York, Bloomsbury Academic 2023
  71. Eingegangene Bücher
  72. Eingegangene Bücher
Heruntergeladen am 21.1.2026 von https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/hzhz-2025-1320/html?lang=de
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