Startseite Geschichte Cordelia Heß, Rassismus im Norden? Eine postkoloniale Spurensuche in Grönland und Sápmi, ca. 980–1500. (Europa im Mittelalter.) Berlin/Boston, De Gruyter 2025
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Cordelia Heß, Rassismus im Norden? Eine postkoloniale Spurensuche in Grönland und Sápmi, ca. 980–1500. (Europa im Mittelalter.) Berlin/Boston, De Gruyter 2025

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Veröffentlicht/Copyright: 1. Dezember 2025
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Cordelia Heß, Rassismus im Norden? Eine postkoloniale Spurensuche in Grönland und Sápmi, ca. 980–1500. Europa im Mittelalter. 2025 Walter de Gruyter GmbH Berlin/Boston, 9783111641812, € 54,95


Die Verfasserin geht der Frage nach, ob in den „kolonialen Kontaktzonen“ Nordeuropas zwischen etwa 980 und 1500 koloniale Dynamiken sowie frühe Formen von Rassismus entstanden. Im Zentrum ihrer Untersuchung steht zum einen Grönland, wo isländische Siedler auf Inuit-Gemeinschaften trafen, zum anderen das historische Siedlungsgebiet der Saami in Fennoskandien (Sápmi), in dem sich zunehmend skandinavische Siedler niederließen. Im Gegensatz zur angeblich konservativen Mediävistik, die einem Ideal der Neutralität und Objektivität verpflichtet sei, bekennt sich Cordelia Heß zur Parteilichkeit. Zu diesem Zweck verbrachte sie einige Zeit „in den Gesellschaften und akademischen Welten, in denen die Auseinandersetzung mit der Kolonialzeit und ihren weitreichenden Folgen zum Alltag gehört“ (S. VIII). Für das Fazit kündigt die Autorin Erkenntnisse an, „die weniger auf einer traditionell-systematischen Untersuchung der verfügbaren Quellen beruhen, sondern in weiten Teilen auf einer Reflexion über die theoretischen Voraussetzungen einer solchen Untersuchung“ (S. XII). Was könnte das bedeuten?

Die Analyse der Quellenstelle, mit der das erste Kapitel eingeleitet wird, ist nicht ganz überzeugend: Die lateinische Wendung „de Glaciali Insula ad Norwegiam remeare studuissent“ wird fälschlicherweise mit „versuchten, von Norwegen nach Island zurückzukehren“ übersetzt – dabei ist die Fahrtrichtung umgekehrt. Zudem wird in der anschließenden Interpretation von den Saami gesprochen, obwohl diese in der zitierten „Historia Norwegie“ gar nicht erwähnt werden. Allerdings steht im ersten Kapitel weniger die Detailgenauigkeit im Vordergrund als vielmehr die konzeptionelle Grundlegung der Studie. Diskutiert werden die Herausforderungen, die mit der Verwendung von Begriffen wie „race“, „Rassismus“, „white supremacy“, „subaltern“, „Kolonialismus“, „empire“, „Christianisierung“ und „Expansion“ einhergehen. Besonders bemerkenswert erscheint mir folgende Bemerkung: „Wenn es im Mittelalter rassistische Strukturen und Ideologien gab, die den modernen sehr ähneln oder gar mit ihnen identisch sind, dann sind die Wurzeln unserer gegenwärtigen Gesellschaften noch gewaltvoller und schuldbeladener als ohnehin angenommen. Wenn es Rassismus in Europa schon immer gab, wenn der Europäer an sich schon immer expandieren wollte auf Kosten anderer, die er als minderwertig ansah, dann gibt es keine Hoffnung darauf, dass diese Strukturen und Ideologien irgendwann verschwinden könnten. Wenn Rassismus nicht in einer bestimmten historischen und gesellschaftlichen Konstellation entstanden ist, sondern schon immer da war, dann kann er nicht ent-lernt werden“ (S. 7). Ist das eine apokalyptische Essentialisierung der Europäer?

Im zweiten Kapitel werden imaginierte Geographien den realen Kontaktzonen gegenübergestellt. Nach Ansicht der Autorin prägt eine nach wie vor eurozentrische und häufig maskulin dominierte Wissensproduktion die Diskurse, und Universitäten bilden weiterhin Orte epistemischer Gewalt. Ein Blick, der indigene und europäische Perspektiven zusammenschauend berücksichtigt, beginne sich erst allmählich zu etablieren. Archäologische Funde der letzten Jahrzehnte deuten dagegen darauf hin, dass die unterschiedlichen und oft schwer voneinander zu unterscheidenden Gruppen über lange Zeit friedlich miteinander lebten und Handel trieben. Die Terminologie bleibt auch im dritten Kapitel zentral: Erörtert werden Konzepte wie „Indigenität“, „race“ und „viking whiteness“, verbunden mit der Beobachtung, dass racial thinking in Nordeuropa häufig ohne somatische Markierungen auskommt. Ob die Anwendung des Begriffes „Kolonialismus“ auf die mittelalterlichen Verhältnisse im Nordatlantik angebracht ist, wird im vierten Kapitel kritisch hinterfragt. Die Autorin kommt zu dem Schluss: eher nicht. Ihre Untersuchung von wirtschaftlichen Strukturen und Sklaverei weist auf komplexe Austauschverhältnisse statt auf eindeutige Machtasymmetrien oder Ausbeutung im Sinne kolonialer Herrschaft hin. Auch die Christianisierung, die im folgenden Kapitel behandelt wird, erscheint nicht als linearer Durchdringungsprozess. Vielmehr wird sie als vielschichtiges Phänomen beschrieben, bei dem laikale Aneignungen religiöser Rituale – etwa infolge eines Mangels an ausgebildeten Priestern – bis in das späte Mittelalter hinein eine bedeutende Rolle spielten. Der Nordatlantik war kein Kolonialland im neuzeitlichen Sinn. Dies bestätigt auch ein Blick auf die schriftlichen Quellen, vor allem die lateinische Historiographie und die nordischen Sagas, die aus Sicht der Autorin bis ins späte Mittelalter keine „kolonialen Episteme“ erkennen lassen.

Im Fazit mit dem Titel „Das Einüben und Entlernen von Alterität“ präzisiert Cordelia Heß den Kerngedanken ihrer Studie: Alteritätskonstruktionen nahmen im Mittelalter langsam Gestalt an, von Rassismus und Kolonialismus in ausgeprägter Form kann man im Nordatlantik in dieser Epoche jedoch nicht sprechen. Eingeübt und praktiziert wurden sie erst in der Neuzeit bis ins 20. Jahrhundert hinein. In den letzten Jahrzehnten habe dagegen ein Prozess des „Entlernens“ begonnen, gestützt auf die Beobachtung, dass Europäer und Indigene sich auch ohne Machtasymmetrie und Ausbeutung begegnen konnten. Hiermit schließt sich der konzeptionelle Bogen. Zurück bleibt ein Leser, der die differenzierte Darstellung der nordatlantischen Kontaktzonen sehr anregend fand. Ganz anders als die neuere Forschung zur interkulturellen Begegnung an den Rändern Europas ist die Studie allerdings nicht. Zwar wird das an einigen Stellen proklamiert (weniger Empirie, mehr Empathie, mehr Parteilichkeit als Quellenkritik!), doch anregend ist die Studie gerade dort, wo sie im Lichte der neueren Forschungserkenntnisse, insbesondere der Archäologie, eine sorgfältige und ausgewogene Quelleninterpretation leistet. Die deutschsprachige Mittelalterforschung darf sich glücklich schätzen, dass sie in ihren Reihen eine Expertin für die nordatlantischen Kontaktzonen hat, die die traditionelle West- und Südausrichtung unseres Faches ergänzt.

Online erschienen: 2025-12-01

© 2025 bei den Autorinnen und Autoren, publiziert von Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston

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Artikel in diesem Heft

  1. Frontmatter
  2. Aufsätze
  3. Neuro-History. Neue interdisziplinäre Perspektiven am Beispiel mystischer Erfahrungsberichte
  4. „Vom Siegen ruhn“ oder Die Erfindung der revolutionären Schweiz von 1847/48
  5. Zwischen Wien, Prag und Berlin. Zur widersprüchlichen Rolle des Deutschen Kulturverbandes in der Tschechoslowakei (1918–1938)
  6. Bernd Jürgen Wendt (1934–2025)
  7. Themen, Methoden, Schauplätze. Die Napoleonischen Kriege im Handbuch
  8. Rezensionen
  9. Alan Forrest, Waterloo. (Great Battles.) Oxford, Oxford University Press 2023
  10. Rudolf J. Schlaffer, Deutsche Kriegführung. Militärische Spitzengliederungen von 1871 bis 2015. Stuttgart, Kohlhammer 2023
  11. Ben Kiernan / T. M. Lemos / Tristan S. Taylor (Eds.), The Cambridge World History of Genocide. Vol. 1: Genocide in the Ancient, Medieval and Premodern Worlds. Cambridge, Cambridge University Press 2023
  12. Hans-Jürgen Becker, Die päpstlichen Wahlkapitulationen. Ein Beitrag zur kirchlichen Verfassungsgeschichte. 2 Halbbde. Stuttgart, Hiersemann 2024
  13. Matthias Schnettger / Dietrich Scholler (Hrsg.), Figurationen des Nationalen. Kulturelle Aushandlungsprozesse vom 14. bis 19. Jahrhundert. Bielefeld, Transcript 2024
  14. Donald Bloxham, Why History? A History. Oxford, Oxford University Press 2022
  15. Manuel Köster / Holger Thünemann (Hrsg.), Geschichtskulturelle Transformationen. Kontroversen, Akteure, Zeitpraktiken. Köln, Böhlau 2024
  16. Jesse Millek, Destruction and Its Impact on Ancient Societies at the End of the Bronze Age. Atlanta, Lockwood Press 2023
  17. Marie Oellig, Die Sukzession von Weltreichen. Zu den antiken Wurzeln einer geschichtsmächtigen Idee. (Oriens et Occidens. Studien zu antiken Kulturkontakten und ihrem Nachleben, Bd. 38.) Stuttgart, Steiner 2023
  18. Roberta Mazza, Stolen Fragments. Black Markets, Bad Faith, and the Illicit Trade in Ancient Artefacts. Palo Alto, CA, Stanford University Press 2024
  19. Kordula Schnegg, Antike Geschlechterdebatten. Die soziale Verortung der Frauen und Männer in der griechisch-römischen Antike. Tübingen, Narr 2021
  20. William V. Harris, Dire Remedies. A Social History of Healthcare in Classical Antiquity. Berlin/Boston, De Gruyter 2024
  21. Hans-Joachim Gehrke, Historische Landeskunde und Geographie. Hrsg. von Christian Mann und Kai Trampedach. (Ausgewählte Schriften, Bd. 4.) Stuttgart, Steiner 2024
  22. Peter Franz Mittag, Geschichte des Hellenismus. (Oldenbourg Grundriss der Geschichte, Bd. 51.) Berlin/Boston, De Gruyter 2023
  23. Johannes C. Bernhardt / Mirko Canevaro (Eds.), From Homer to Solon. Continuity and Change in Archaic Greece. (Mnemosyne Supplements. History and Archaeology of Classical Antiquity, Vol. 454.) Leiden, Brill 2022
  24. Jaime Curbera (Ed.), Inscriptiones Atticae Euclidis Anno Posteriores consilio et auctoritate academiae scientiarum Berolinensis et Bandenburgensis editae. Editio tertia. Pars VIII: Miscellanea. Fasciculus I: Defixiones Atticae. Berlin/Boston, De Gruyter 2024
  25. Julian Degen / Hilmar Klinkott / Robert Rollinger et al. (Eds.), Ancient Worlds in Perspective. Contextualizing Herodotus. (Philippika – Altertumswissenschaftliche Abhandlungen / Contributions to the Study of Ancient World Cultures, Vol. 150.) Wiesbaden, Harrassowitz 2024
  26. Christopher J. Joyce, Amnesty and Reconciliation in Late Fifth-Century Athens. The Rule of Law under Restored Democracy. Edinburgh, Edinburgh University Press 2022
  27. Seth Bernard / Lisa Marie Mignone / Dan-El Padilla Peralta (Eds.), Making the Middle Republic. New Approaches to Rome and Italy, c. 400–200 BCE. Cambridge, Cambridge University Press 2023
  28. Michael Sommer, Mordsache Caesar. Die letzten Tage des Diktators. München, C. H. Beck 2024
  29. Theresia Schusser, Christliche religiöse Gewalt im spätantiken Ägypten. Hagiographische Schriften im Fokus kultur- und mentalitätsgeschichtlicher Fragestellungen. Münster, Zaphon 2023
  30. Michael Hahn, Laici religiosi. Überwachung, soziale Kontrolle und christliche Identität in der Spätantike. München, C. H. Beck 2024
  31. Matthias Weber, Der Bischof stirbt. Zu Form, Funktion und Vorstellung bischöflicher Sterbeberichte (6.–12. Jahrhundert). Göttingen, V&R unipress 2023
  32. Stefan Esders / Sören Kaschke / Britta Mischke u. a. (Hrsg.), Fränkische Herrschererlasse (814–840). (Capitularia regum Francorum a. 814 – a. 840). (Monumenta Germaniae Historica. Capitularia regum Francorum, Nova series, Bd. 4.) Wiesbaden, Harrassowitz 2024
  33. Peter Feldbauer / Gottfried Liedl, Seide, Zobel und Gelehrte. Zentralasien 900–1200. Handelsdrehscheibe und Kulturknoten. Wien, Mandelbaum 2024
  34. Matthias Becher / Michael Rohrschneider (Hrsg.), Gipfeltreffen in der Vormoderne. Der Bonner Vertrag 921 in synchroner und diachroner Perspektive. Göttingen, V&R unipress 2025
  35. Cordelia Heß, Rassismus im Norden? Eine postkoloniale Spurensuche in Grönland und Sápmi, ca. 980–1500. (Europa im Mittelalter.) Berlin/Boston, De Gruyter 2025
  36. Hanna Vollrath, Das Reich der Salier. Lebenswelten und gestaltende Kräfte 1024–1125. 10., völlig neu bearbeitete Aufl. (Handbuch der deutschen Geschichte, Bd. 4.) Stuttgart, Klett-Cotta 2024
  37. Johannes Luther, Reformer und Vermittler. Bischöfliche Gruppenbildungen und Vernetzungen im burgundischen Raum 1032–1156. Ostfildern, Thorbecke 2023
  38. Charles M. Radding (Ed.), The Recensio Walcausina of the Liber Papiensis. In Collaboration with Antonio Ciaralli. (Monumenta Germaniae Historica. Leges nationum Germanicarum, Vol. 7.) Wiesbaden, Harrassowitz 2024
  39. Béatrice Bakhouche / Evelyne Berriot-Salvadore / Daniel Le Blévec (Eds.), Gui de Chauliac et sa Grande Chirurgie. Turnhout, Brepols 2023
  40. Elise Boillet / Ian Johnson (Eds.), Religious Transformations in New Communities of Interpretation in Europe (1350–1570). Bridging the Historiographical Divides. (New Communities of Interpretation, Vol. 3.) Turnhout, Brepols 2023
  41. Bernd Hamm, Religiöse Dynamik zwischen 1380 und 1520. Antriebskräfte der Mentalität, Frömmigkeit, Theologie, Bildkultur und Kirchenreform. (Spätmittelalter, Humanismus, Reformation, Bd. 140.) Tübingen, Mohr Siebeck 2024
  42. Wolfgang Behringer, Der große Aufbruch. Globalgeschichte der Frühen Neuzeit. München, C. H. Beck 2023
  43. Elizabeth Harding / Joëlle Weis (Hrsg.), Gelistete Dinge. Objekte und Listen in der Frühen Neuzeit. (Ding, Materialität, Geschichte, Bd. 6.) Köln, Böhlau 2024
  44. Ute Frietsch, Epistemischer Wandel. Eine Geschichte der Alchemie in der Frühen Neuzeit. Paderborn, Fink 2023
  45. Susangeline Yalili Patrick, Art as a Pathway to God. A Historical-Theological Study of the Jesuit Mission to China, 1552–1773. Leiden, Brill 2024
  46. János Szabados, Die Karriere des deutschen Renegaten Hans Caspar in Ofen (1627–1660) im politischen und kulturellen Kontext. Wien, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 2023
  47. Braunschweigischer Geschichtsverein e.V. (Hrsg.), Aus den Briefen der Herzogin Philippine Charlotte von Braunschweig 1732–1801. Bd. 1: 1732–1768, mitgeteilt von Hans Droysen und übersetzt von Gretel Walberg. Braunschweig, Appelhans 2024
  48. Arunima Datta, Waiting on Empire. A History of Indian Travelling Ayahs in Britain. Oxford, Oxford University Press 2023
  49. Edward J. Gillin, An Empire of Magnetism. Global Science and the British Magnetic Enterprise in the Age of Imperialism. Oxford, Oxford University Press 2023
  50. Lino Schneider-Bertenburg, 1873. Der Gründerkrach und die Krisenwahrnehmung der deutschen Sozialdemokratie. (Geschichte in Wissenschaft und Forschung.) Stuttgart, Kohlhammer 2022
  51. Geschichtsverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart in Verbindung mit dem Haus der Geschichte Baden-Württemberg (Hrsg.), Matthias Erzberger. Für Demokratie und gegen den Obrigkeitsstaat. Ostfildern, Thorbecke 2023
  52. Hartmut Kaelble, Das soziale Europa. Europäische Sozialpolitik und nationale Wohlfahrtsstaaten, 1883–2020. Frankfurt am Main, Campus 2024
  53. Carsten Stahn, Confronting Colonial Objects. Histories, Legalities, and Access to Culture. (Cultural Heritage Law and Policy.) Oxford, Oxford University Press 2023
  54. Arvid Schors / Fabian Klose (Hrsg.), Wie schreibt man Internationale Geschichte? Empirische Vermessungen zum 19. und 20. Jahrhundert. Frankfurt am Main, Campus 2023
  55. Thilo Scholle / Mike Schmeitzner (Hrsg.), Hermann Heller, die Weimarer Demokratie und der soziale Rechtsstaat. Bonn, Dietz Nachf. 2024
  56. Michael Buddrus / Angrit Lorenzen-Schmidt, Ärzte in Mecklenburg im Dritten Reich. Biographisches Lexikon sowie Studien zu Gesundheitsverhältnissen und Medizinalpolitik 1929 bis 1945. 2 Bde. Bremen, Edition Temmen 2023
  57. Pierre Pfütsch (Hrsg.), Die Rolle der Pflege in der NS-Zeit. Neue Perspektiven, Forschungen und Quellen. (Medizin, Gesellschaft und Geschichte, Bd. 83.) Stuttgart, Steiner 2023
  58. Michael Grüttner, Talar und Hakenkreuz. Die Universitäten im Dritten Reich. München, C. H. Beck 2024; Michael Grüttner, Ausgegrenzt. Entlassungen an den deutschen Universitäten im Nationalsozialismus. Biogramme und kollektivbiografische Analyse. Berlin/Boston, De Gruyter 2023
  59. Peter Henning, Zwischen Opportunismus und Opposition. Kulturschaffende im Nationalsozialismus am Beispiel Erich Ebermayers. Stuttgart, Kohlhammer 2024
  60. Frédéric Bonnesoeur / Hannah Wilson / Christin Zühlke (Eds.), New Microhistorical Approaches to an Integrated History of the Holocaust. Berlin/Boston, De Gruyter 2023
  61. Felix Bellaire, Augsburg 1939–1945. Eine Stadt im Kriegszustand. (Veröffentlichungen der Schwäbischen Forschungsgemeinschaft, Reihe 1: Studien zur Geschichte des bayerischen Schwaben, Bd. 46.) Friedberg, Likias 2020
  62. Christoph Schneider, Der Kalmenhof in Idstein. NS-„Euthanasie“ und ihre Nachgeschichte. (Schriftenreihe der Gedenkstätte Hadamar, Bd. 2.) Leiden, Brill 2024
  63. Klaus H. Schmider, Hitler’s Fatal Miscalculation. Why Germany Declared War on the United States. (Cambridge Military Histories.) Cambridge, Cambridge University Press 2021
  64. Dan Stone, The Liberation of the Camps. The End of the Holocaust and Its Aftermath. London, Yale University Press 2023
  65. Paolo Heywood, Burying Mussolini. Ordinary Life in the Shadows of Fascism. Ithaca, NY, Cornell University Press 2024
  66. Hans-Walter Schmuhl, Kur oder Verschickung? Die Kinderkuren der DAK zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Hamburg, Dölling und Galitz 2023
  67. Norbert Frei, Im Namen der Deutschen. Die Bundespräsidenten und die NS-Vergangenheit. München, C. H. Beck 2023
  68. Reginald Elias Kiray, Memories of German Colonialism in Tanzania. (European Colonialism in Global Perspective, Vol. 2.) Berlin/Boston, De Gruyter 2023
  69. Klaus Neumann, Blumen und Brandsätze. Eine deutsche Geschichte 1989–2023. Hamburg, Hamburger Edition 2024
  70. Omer Bartov, Genocide, the Holocaust and Israel-Palestine. First-Person History in Times of Crisis. New York, Bloomsbury Academic 2023
  71. Eingegangene Bücher
  72. Eingegangene Bücher
Heruntergeladen am 21.1.2026 von https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/hzhz-2025-1317/html?lang=de
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