Startseite Geschichte Matthias Becher / Michael Rohrschneider (Hrsg.), Gipfeltreffen in der Vormoderne. Der Bonner Vertrag 921 in synchroner und diachroner Perspektive. Göttingen, V&R unipress 2025
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Matthias Becher / Michael Rohrschneider (Hrsg.), Gipfeltreffen in der Vormoderne. Der Bonner Vertrag 921 in synchroner und diachroner Perspektive. Göttingen, V&R unipress 2025

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Veröffentlicht/Copyright: 1. Dezember 2025
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Rezensierte Publikation:

Matthias Becher, Gipfeltreffen in der Vormoderne. Der Bonner Vertrag 921 in synchroner und diachroner Perspektive. 2025 V&R unipress Göttingen, 978-3-8471-1671-4, € 75,–


Die intensive Auseinandersetzung mit politischen Gipfeltreffen in synchroner und diachroner Perspektive erscheint aufgrund des epoche- und kulturübergreifenden Charakters des Phänomens sowie der vielfältigen Anschlussmöglichkeiten für die Politik-, Rechts-, Kultur-, und Literaturgeschichte als eine grundsätzlich vielversprechende Zielsetzung des vorliegenden Sammelbandes. Bereits der Titel der Tagung „Gipfeltreffen in der Vormoderne. 1100 Jahre Bonner Vertrag“, auf deren Grundlage die Publikation entstanden ist, verweist dabei auf die Schwerpunktsetzung des Sammelbandes, der in einem Großteil der Beiträge eine Auseinandersetzung mit dem Bonner Gipfeltreffen von 921 und seinem historischen Kontext bietet. Neben der ersten maßgeblichen Sektion „Regionalisierung im Frankenreich um 900“ beschäftigen sich drei weitere Themengruppen mit Herrschertreffen im Hoch- und Spätmittelalter, Herrschertreffen in der Frühen Neuzeit sowie vormodernen Herrscherbegegnungen in interdisziplinärer und transkultureller Perspektive. Jeweils abgerundet werden die einzelnen Sektionen durch einen kurzen, hilfreichen Kommentar, der die Ergebnisse der thematisch zusammengehörigen Beiträge zusammenfasst und diese in größere Zusammenhänge zu abstrahieren versucht. Erwähnenswert ist zudem ein nützliches historisches Personenregister am Ende des Sammelbandes.

Den Auftakt bildet eine Einführung der beiden Herausgeber in das Thema (S. 15–27), in dem auf die grundlegende Bedeutung von Gipfeltreffen verwiesen wird, die von der Antike bis in die Gegenwart reicht. Als mögliche methodische Ansatzpunkte für eine Neuinterpretation werden hierbei vor allem der cultural turn, der spatial turn und die Neue Diplomatiegeschichte in Betracht gezogen. Besonderes Gewicht besitzt die Idee einer Berücksichtigung der basalen Strukturen der jeweils beteiligten politischen Ordnungsysteme, die sich in Form der beständigen Aushandlung von Rangunterschieden zwischen monarchischen Herrschern und politischen Eliten konstituierten und als zentrale Analyseraster für die Erforschung von vormodernen Gipfeltreffen erprobt werden sollen. Leider wird von diesen sehr einleuchtenden methodischen Eingrenzungen des Themas im Verlauf des Sammelbandes nicht immer konsequent Gebrauch gemacht.

Im Anschluss an die Einführung wird in fünf synchron zum Bonner Gipfeltreffen von 921 angelegten Beiträgen (S. 59–197) die spätkarolingische Verfassungsgeschichte des 10. Jahrhunderts umfassend einbezogen, indem die durchweg gehaltvollen Beiträge vor allem auf die Relevanz personaler Beziehungen sowie regionaler Machtzentrenbildung für die politische Funktionsweise der fränkischen Teilreiche rekurrieren. Das Gipfeltreffen von 921 erscheint vor diesem Hintergrund nicht mehr als Privatangelegenheit zweier Frankenkönige, vielmehr kann die diesbezüglich bisher unterschätzte Bedeutung der vielfältigen, räumlich verorteten Machtstrukturen in spätkarolingischer Zeit überzeugend herausgearbeitet werden.

Gänzlich anders angelegt sind dagegen die diachron orientierten Aufsätze der beiden folgenden Sektionen zu Herrschertreffen des Hoch- und Spätmittelalters (S. 201–281) und der Frühen Neuzeit (S. 295–372). Im Vordergrund steht nun nicht mehr eine umfassende historische Kontextualisierung der Herrschertreffen im Hinblick auf die zeitgenössischen politischen Ordnungssysteme, sondern eine individuelle Schwerpunktsetzung der verschiedenen Autoren, die von einer Fokussierung auf die west- und ostfränkischen Herrscherfamilien über die sich verändernde Konzeption von Grenzverläufen in der Vormoderne bis zu einer Untersuchung der Treffen zweier Reichsfürsten im 16. Jahrhundert reichen. Eine wünschenswerte Vergleichbarkeit zu den Ergebnissen der ersten Sektion ist deswegen nur bedingt gegeben; vor allem zu den potenziellen Verbindungslinien bzw. Brüchen in der Gestaltung von Gipfeltreffen zwischen Hochmittelalter und Früher Neuzeit hätte man gerne mehr erfahren.

Dieser Kritikpunkt lässt sich auch in Bezug auf die letzte Sektion des Sammelbandes formulieren, die sich mit Herrscherbegegnungen in interdisziplinärer und transkultureller Perspektive beschäftigt (S. 383–505). So überaus informativ und anregend die Beiträge zu Herrscherbegegnungen in der hoch- und spätmittelalterlichen Epik sowie im islamischen und chinesischen Mittelalter zu lesen sind, fällt es mangels einheitlicher Vergleichskriterien äußerst schwer, tragfähige Verbindungslinien sowohl zu den anfangs so gründlich analysierten spätkarolinigschen Gipfeltreffen als auch zu den entsprechenden Entwicklungen in den darauffolgenden Jahrhunderten zu ziehen. Es ist aus diesem Grund auch wenig überraschend, dass auf einen abschließenden, den gesamten Sammelband einbeziehenden Kommentar verzichtet wurde. Angesichts der kenntnisreichen wie vielfältigen Beiträge der drei letzten Sektionen wurde aus Sicht des Rezensenten viel Potenzial für einen in seiner Geltung und Verallgemeinbarkeit weitreichenderen diachronen Vergleich von Gipfeltreffen in transkultureller Perspektive verschenkt.

So hätten beispielsweise kulturübergreifende Unterschiede zwischen imperialen sowie partikular orientierten politischen Ordnungen in Bezug auf die Bedingungen und Abläufe persönlicher Herrscherbegegnungen wesentlich stärker herausgearbeitet werden können. Vielleicht wäre auch eine stärkere Fokussierung auf rechtsgeschichtliche Zugänge zum Thema hilfreich gewesen, die etwa mit der systematischen Einbeziehung normativer juristischer Schriftlichkeitsformen im Umfeld der analysierten Gipfeltreffen eine größere Orientierung der Beiträge an verbindenden methodischen Kriterien ermöglicht hätte. Trotz der bei isolierter Betrachtung qualitativ höchsten Ansprüchen genügenden Aufsätze des Sammelbandes bleibt eine ganzheitliche Durchdringung des Themenkomplexes „Gipfeltreffen in der Vormoderne“ deshalb immer noch ein lohnenswertes Desiderat zukünftiger Forschungen.

Online erschienen: 2025-12-01

© 2025 bei den Autorinnen und Autoren, publiziert von Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston

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Artikel in diesem Heft

  1. Frontmatter
  2. Aufsätze
  3. Neuro-History. Neue interdisziplinäre Perspektiven am Beispiel mystischer Erfahrungsberichte
  4. „Vom Siegen ruhn“ oder Die Erfindung der revolutionären Schweiz von 1847/48
  5. Zwischen Wien, Prag und Berlin. Zur widersprüchlichen Rolle des Deutschen Kulturverbandes in der Tschechoslowakei (1918–1938)
  6. Bernd Jürgen Wendt (1934–2025)
  7. Themen, Methoden, Schauplätze. Die Napoleonischen Kriege im Handbuch
  8. Rezensionen
  9. Alan Forrest, Waterloo. (Great Battles.) Oxford, Oxford University Press 2023
  10. Rudolf J. Schlaffer, Deutsche Kriegführung. Militärische Spitzengliederungen von 1871 bis 2015. Stuttgart, Kohlhammer 2023
  11. Ben Kiernan / T. M. Lemos / Tristan S. Taylor (Eds.), The Cambridge World History of Genocide. Vol. 1: Genocide in the Ancient, Medieval and Premodern Worlds. Cambridge, Cambridge University Press 2023
  12. Hans-Jürgen Becker, Die päpstlichen Wahlkapitulationen. Ein Beitrag zur kirchlichen Verfassungsgeschichte. 2 Halbbde. Stuttgart, Hiersemann 2024
  13. Matthias Schnettger / Dietrich Scholler (Hrsg.), Figurationen des Nationalen. Kulturelle Aushandlungsprozesse vom 14. bis 19. Jahrhundert. Bielefeld, Transcript 2024
  14. Donald Bloxham, Why History? A History. Oxford, Oxford University Press 2022
  15. Manuel Köster / Holger Thünemann (Hrsg.), Geschichtskulturelle Transformationen. Kontroversen, Akteure, Zeitpraktiken. Köln, Böhlau 2024
  16. Jesse Millek, Destruction and Its Impact on Ancient Societies at the End of the Bronze Age. Atlanta, Lockwood Press 2023
  17. Marie Oellig, Die Sukzession von Weltreichen. Zu den antiken Wurzeln einer geschichtsmächtigen Idee. (Oriens et Occidens. Studien zu antiken Kulturkontakten und ihrem Nachleben, Bd. 38.) Stuttgart, Steiner 2023
  18. Roberta Mazza, Stolen Fragments. Black Markets, Bad Faith, and the Illicit Trade in Ancient Artefacts. Palo Alto, CA, Stanford University Press 2024
  19. Kordula Schnegg, Antike Geschlechterdebatten. Die soziale Verortung der Frauen und Männer in der griechisch-römischen Antike. Tübingen, Narr 2021
  20. William V. Harris, Dire Remedies. A Social History of Healthcare in Classical Antiquity. Berlin/Boston, De Gruyter 2024
  21. Hans-Joachim Gehrke, Historische Landeskunde und Geographie. Hrsg. von Christian Mann und Kai Trampedach. (Ausgewählte Schriften, Bd. 4.) Stuttgart, Steiner 2024
  22. Peter Franz Mittag, Geschichte des Hellenismus. (Oldenbourg Grundriss der Geschichte, Bd. 51.) Berlin/Boston, De Gruyter 2023
  23. Johannes C. Bernhardt / Mirko Canevaro (Eds.), From Homer to Solon. Continuity and Change in Archaic Greece. (Mnemosyne Supplements. History and Archaeology of Classical Antiquity, Vol. 454.) Leiden, Brill 2022
  24. Jaime Curbera (Ed.), Inscriptiones Atticae Euclidis Anno Posteriores consilio et auctoritate academiae scientiarum Berolinensis et Bandenburgensis editae. Editio tertia. Pars VIII: Miscellanea. Fasciculus I: Defixiones Atticae. Berlin/Boston, De Gruyter 2024
  25. Julian Degen / Hilmar Klinkott / Robert Rollinger et al. (Eds.), Ancient Worlds in Perspective. Contextualizing Herodotus. (Philippika – Altertumswissenschaftliche Abhandlungen / Contributions to the Study of Ancient World Cultures, Vol. 150.) Wiesbaden, Harrassowitz 2024
  26. Christopher J. Joyce, Amnesty and Reconciliation in Late Fifth-Century Athens. The Rule of Law under Restored Democracy. Edinburgh, Edinburgh University Press 2022
  27. Seth Bernard / Lisa Marie Mignone / Dan-El Padilla Peralta (Eds.), Making the Middle Republic. New Approaches to Rome and Italy, c. 400–200 BCE. Cambridge, Cambridge University Press 2023
  28. Michael Sommer, Mordsache Caesar. Die letzten Tage des Diktators. München, C. H. Beck 2024
  29. Theresia Schusser, Christliche religiöse Gewalt im spätantiken Ägypten. Hagiographische Schriften im Fokus kultur- und mentalitätsgeschichtlicher Fragestellungen. Münster, Zaphon 2023
  30. Michael Hahn, Laici religiosi. Überwachung, soziale Kontrolle und christliche Identität in der Spätantike. München, C. H. Beck 2024
  31. Matthias Weber, Der Bischof stirbt. Zu Form, Funktion und Vorstellung bischöflicher Sterbeberichte (6.–12. Jahrhundert). Göttingen, V&R unipress 2023
  32. Stefan Esders / Sören Kaschke / Britta Mischke u. a. (Hrsg.), Fränkische Herrschererlasse (814–840). (Capitularia regum Francorum a. 814 – a. 840). (Monumenta Germaniae Historica. Capitularia regum Francorum, Nova series, Bd. 4.) Wiesbaden, Harrassowitz 2024
  33. Peter Feldbauer / Gottfried Liedl, Seide, Zobel und Gelehrte. Zentralasien 900–1200. Handelsdrehscheibe und Kulturknoten. Wien, Mandelbaum 2024
  34. Matthias Becher / Michael Rohrschneider (Hrsg.), Gipfeltreffen in der Vormoderne. Der Bonner Vertrag 921 in synchroner und diachroner Perspektive. Göttingen, V&R unipress 2025
  35. Cordelia Heß, Rassismus im Norden? Eine postkoloniale Spurensuche in Grönland und Sápmi, ca. 980–1500. (Europa im Mittelalter.) Berlin/Boston, De Gruyter 2025
  36. Hanna Vollrath, Das Reich der Salier. Lebenswelten und gestaltende Kräfte 1024–1125. 10., völlig neu bearbeitete Aufl. (Handbuch der deutschen Geschichte, Bd. 4.) Stuttgart, Klett-Cotta 2024
  37. Johannes Luther, Reformer und Vermittler. Bischöfliche Gruppenbildungen und Vernetzungen im burgundischen Raum 1032–1156. Ostfildern, Thorbecke 2023
  38. Charles M. Radding (Ed.), The Recensio Walcausina of the Liber Papiensis. In Collaboration with Antonio Ciaralli. (Monumenta Germaniae Historica. Leges nationum Germanicarum, Vol. 7.) Wiesbaden, Harrassowitz 2024
  39. Béatrice Bakhouche / Evelyne Berriot-Salvadore / Daniel Le Blévec (Eds.), Gui de Chauliac et sa Grande Chirurgie. Turnhout, Brepols 2023
  40. Elise Boillet / Ian Johnson (Eds.), Religious Transformations in New Communities of Interpretation in Europe (1350–1570). Bridging the Historiographical Divides. (New Communities of Interpretation, Vol. 3.) Turnhout, Brepols 2023
  41. Bernd Hamm, Religiöse Dynamik zwischen 1380 und 1520. Antriebskräfte der Mentalität, Frömmigkeit, Theologie, Bildkultur und Kirchenreform. (Spätmittelalter, Humanismus, Reformation, Bd. 140.) Tübingen, Mohr Siebeck 2024
  42. Wolfgang Behringer, Der große Aufbruch. Globalgeschichte der Frühen Neuzeit. München, C. H. Beck 2023
  43. Elizabeth Harding / Joëlle Weis (Hrsg.), Gelistete Dinge. Objekte und Listen in der Frühen Neuzeit. (Ding, Materialität, Geschichte, Bd. 6.) Köln, Böhlau 2024
  44. Ute Frietsch, Epistemischer Wandel. Eine Geschichte der Alchemie in der Frühen Neuzeit. Paderborn, Fink 2023
  45. Susangeline Yalili Patrick, Art as a Pathway to God. A Historical-Theological Study of the Jesuit Mission to China, 1552–1773. Leiden, Brill 2024
  46. János Szabados, Die Karriere des deutschen Renegaten Hans Caspar in Ofen (1627–1660) im politischen und kulturellen Kontext. Wien, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 2023
  47. Braunschweigischer Geschichtsverein e.V. (Hrsg.), Aus den Briefen der Herzogin Philippine Charlotte von Braunschweig 1732–1801. Bd. 1: 1732–1768, mitgeteilt von Hans Droysen und übersetzt von Gretel Walberg. Braunschweig, Appelhans 2024
  48. Arunima Datta, Waiting on Empire. A History of Indian Travelling Ayahs in Britain. Oxford, Oxford University Press 2023
  49. Edward J. Gillin, An Empire of Magnetism. Global Science and the British Magnetic Enterprise in the Age of Imperialism. Oxford, Oxford University Press 2023
  50. Lino Schneider-Bertenburg, 1873. Der Gründerkrach und die Krisenwahrnehmung der deutschen Sozialdemokratie. (Geschichte in Wissenschaft und Forschung.) Stuttgart, Kohlhammer 2022
  51. Geschichtsverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart in Verbindung mit dem Haus der Geschichte Baden-Württemberg (Hrsg.), Matthias Erzberger. Für Demokratie und gegen den Obrigkeitsstaat. Ostfildern, Thorbecke 2023
  52. Hartmut Kaelble, Das soziale Europa. Europäische Sozialpolitik und nationale Wohlfahrtsstaaten, 1883–2020. Frankfurt am Main, Campus 2024
  53. Carsten Stahn, Confronting Colonial Objects. Histories, Legalities, and Access to Culture. (Cultural Heritage Law and Policy.) Oxford, Oxford University Press 2023
  54. Arvid Schors / Fabian Klose (Hrsg.), Wie schreibt man Internationale Geschichte? Empirische Vermessungen zum 19. und 20. Jahrhundert. Frankfurt am Main, Campus 2023
  55. Thilo Scholle / Mike Schmeitzner (Hrsg.), Hermann Heller, die Weimarer Demokratie und der soziale Rechtsstaat. Bonn, Dietz Nachf. 2024
  56. Michael Buddrus / Angrit Lorenzen-Schmidt, Ärzte in Mecklenburg im Dritten Reich. Biographisches Lexikon sowie Studien zu Gesundheitsverhältnissen und Medizinalpolitik 1929 bis 1945. 2 Bde. Bremen, Edition Temmen 2023
  57. Pierre Pfütsch (Hrsg.), Die Rolle der Pflege in der NS-Zeit. Neue Perspektiven, Forschungen und Quellen. (Medizin, Gesellschaft und Geschichte, Bd. 83.) Stuttgart, Steiner 2023
  58. Michael Grüttner, Talar und Hakenkreuz. Die Universitäten im Dritten Reich. München, C. H. Beck 2024; Michael Grüttner, Ausgegrenzt. Entlassungen an den deutschen Universitäten im Nationalsozialismus. Biogramme und kollektivbiografische Analyse. Berlin/Boston, De Gruyter 2023
  59. Peter Henning, Zwischen Opportunismus und Opposition. Kulturschaffende im Nationalsozialismus am Beispiel Erich Ebermayers. Stuttgart, Kohlhammer 2024
  60. Frédéric Bonnesoeur / Hannah Wilson / Christin Zühlke (Eds.), New Microhistorical Approaches to an Integrated History of the Holocaust. Berlin/Boston, De Gruyter 2023
  61. Felix Bellaire, Augsburg 1939–1945. Eine Stadt im Kriegszustand. (Veröffentlichungen der Schwäbischen Forschungsgemeinschaft, Reihe 1: Studien zur Geschichte des bayerischen Schwaben, Bd. 46.) Friedberg, Likias 2020
  62. Christoph Schneider, Der Kalmenhof in Idstein. NS-„Euthanasie“ und ihre Nachgeschichte. (Schriftenreihe der Gedenkstätte Hadamar, Bd. 2.) Leiden, Brill 2024
  63. Klaus H. Schmider, Hitler’s Fatal Miscalculation. Why Germany Declared War on the United States. (Cambridge Military Histories.) Cambridge, Cambridge University Press 2021
  64. Dan Stone, The Liberation of the Camps. The End of the Holocaust and Its Aftermath. London, Yale University Press 2023
  65. Paolo Heywood, Burying Mussolini. Ordinary Life in the Shadows of Fascism. Ithaca, NY, Cornell University Press 2024
  66. Hans-Walter Schmuhl, Kur oder Verschickung? Die Kinderkuren der DAK zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Hamburg, Dölling und Galitz 2023
  67. Norbert Frei, Im Namen der Deutschen. Die Bundespräsidenten und die NS-Vergangenheit. München, C. H. Beck 2023
  68. Reginald Elias Kiray, Memories of German Colonialism in Tanzania. (European Colonialism in Global Perspective, Vol. 2.) Berlin/Boston, De Gruyter 2023
  69. Klaus Neumann, Blumen und Brandsätze. Eine deutsche Geschichte 1989–2023. Hamburg, Hamburger Edition 2024
  70. Omer Bartov, Genocide, the Holocaust and Israel-Palestine. First-Person History in Times of Crisis. New York, Bloomsbury Academic 2023
  71. Eingegangene Bücher
  72. Eingegangene Bücher
Heruntergeladen am 21.1.2026 von https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/hzhz-2025-1316/html?lang=de
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