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Theresia Schusser, Christliche religiöse Gewalt im spätantiken Ägypten. Hagiographische Schriften im Fokus kultur- und mentalitätsgeschichtlicher Fragestellungen. Münster, Zaphon 2023

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Veröffentlicht/Copyright: 1. Dezember 2025
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Theresia Schusser, Christliche religiöse Gewalt im spätantiken Ägypten. Hagiographische Schriften im Fokus kultur- und mentalitätsgeschichtlicher Fragestellungen. 2023 Zaphon Münster, 978-3-96327-234-9, € 65,–


Theresia Schussers Dissertation bespricht drei koptische, miaphysitische Heiligenleben als Fallstudien für christliche Gewalt im spätantiken Ägypten. Sie möchte dabei über Fragen der Historizität hinausgehen, welche die bisherige Forschung über diese Texte geprägt haben sollen, und die besprochenen Heiligenleben für die Forschung sichtbarer werden lassen. Als kulturgeschichtliche Fragestellung bespricht die Arbeit die Tendenz der Quellen und die daraus folgenden Verfälschungen, aus mentalitätsgeschichtlicher Perspektive die aufgezeigten Konfliktlösungsstrategien (S. 17). Sie wendet hermeneutische Kategorien der mittellateinischen Biographieforschung sowie der neuzeitlichen Toposforschung und Erinnerungskultur an.

In der Einleitung stellt die Arbeit religiöse Gewalt in der Spätantike hauptsächlich am Aspekt der Tempelzerstörung anhand einschlägiger, jedoch selektiver Literatur dar. Sie gibt die verbreitete Auffassung wieder, dass der archäologische Befund zu Tempelzerstörungen sowohl in der Gesamtbetrachtung bekannter Funde (die wegen unklarer Identifikationen allerdings nur bedingt aussagekräftig ist) als auch im Vergleich konkreter bekannter Bauwerke samt den dazugehörenden literarischen Beschreibungen es nahelegt, dass Tempel keineswegs so umfassend und schnell zerstört wurden, wie manche Kirchenväter es darstellen wollen (S. 14 f.). Diese Schlussfolgerung ist zwar richtig, geht allerdings nicht auf das Kernproblem der Christianisierung ein, dass die mit Tempeln und der heidnischen Religion verbundenen Objekte – wie Altäre, Statuen oder auch Bücher – zerstört oder beschädigt und für den Kult unbrauchbar gemacht wurden, während man es sich in der Spätantike nicht leisten konnte, die Gebäude als solche allein aus religiösen Gründen abzureißen. Dass Schusser die kaiserlichen Gesetze in diesem Kontext überhaupt nicht erwähnt, liegt wohl daran, dass sie diese als allgemein bekannt voraussetzt, denn in späteren Einzeldiskussionen geht sie auf bestimmte Gesetze ein (S. 96 f.). Einschlägige Gesetze, wie Codex Theodosianus 16,10,3 und 16,10,18 f., zeigen jedoch bereits, dass es nicht das Ziel christlicher Gewalt war, die Tempel zu zerstören, sondern lediglich die zum Kult im weitesten Sinne zählenden Objekte. Aus methodischer Sicht ist es überraschend, dass die Verfasserin im Folgenden die Begriffe Tempelzerstörung und -desakralisierung dennoch weitgehend synonym verwendet (so etwa S. 53), denn vorgestellt wurde nur die Literatur zu der Zerstörung der Gebäude.

Die drei Fallstudien folgen einem ähnlichen Aufbau: Hintergrundinformationen (darunter die verfügbaren Editionen und Übersetzungen) werden vorgestellt, die hagiographischen Texte inhaltlich zusammengefasst und Passagen mit religiöser Gewalt ausführlich besprochen. Vereinzelt wird der koptische Text mit eigener Übersetzung angeboten. Die Fallstudien arbeiten den historischen Hintergrund heraus, gehen auf kanonische Vorbilder ein, vor allem hinsichtlich ihrer Topik, und besprechen die Möglichkeit der polemischen Akzentuierung durch verschiedene Redaktoren. Dabei wäre zusätzlich interessant gewesen, ob die Verbrennung des heidnischen Priesters „Homer“ zusammen mit Statuen auf klassische Literatur wie die homerischen Epen anspielt (S. 58). Ähnlich der früheren Forschung erklärt Schusser die fehlende antichalcedonische Polemik in der Vita des Moses von Abydos damit, dass das Kloster von Getreidespenden des chalcedonischen Kaisers abhängig war (S. 109). Gewalt findet in den untersuchten Texten immer im öffentlichen Raum statt, wobei die Orte oft nicht genannt werden, ansonsten aber nachweisbar sind (S. 112). Die Arbeit hat eine Tendenz zu teils redundanten Zusammenfassungen auf verschiedenen Gliederungsebenen.

Dabei bietet gerade der Teil 3 eine Reihe interessanter Ergebnisse sowie vor allem auch für die Gewaltforschung exemplarische Vorgehensweisen. So führt Kapitel 7 umfangreiche Analysen zu dem Komplex der Täter- bzw. Opferperspektive in den Gewaltdarstellungen der Quellen durch und kommt zu dem Ergebnis, dass bei der Gewalt gegen Heiden keine Emotionen dargestellt werden. Die Heiligen erscheinen in den detailgetreueren innerkirchlichen Konflikten dagegen als Opfer – jedoch als solche, die durch aktiv-aggressives Verhalten für ihre Glaubensrichtung einstehen und das Martyrium als Krönung suchen. Dieses provokante Verhalten ist deutlicher angesprochen als gewöhnlich in der Forschung. Kapitel 8 stellt zunächst sozialpsychologische Theorien anhand einiger einschlägiger Darstellungen vor. Innovativ ist die Anwendung dieser Theorien zu Überlegungen zur Sakralität der dargestellten Heiligen. Die Verfasserin geht somit über die traditionellen Kategorien der Toposforschung hinaus und deutet wiederkehrende Elemente der Erzählung anhand dieser Theorien. Die Nachprüfbarkeit der Aussagen erschwert, dass Schusser zwar auch in diesem Teil die Quellen ausführlich nacherzählt, dabei aber auf Quellenangaben verzichtet, da diese bereits in den Fallstudien erbracht wurden (Anm. 571), wobei die Editionsgeschichte der Vita des Moses von Abydos kompliziert ist und Schusser nach der Handschrift zitiert (vgl. S. 91). Die Schlussfolgerung (S. 137), dass die Tötung von „Mitchristen“ (Häretiker aus miaphysitischer Sicht) der Hagiographie nicht angemessen sei, ist zumindest einseitig. Denn spätantike Christen sahen die Gefahr, dass die getöteten Christen anderer Glaubensrichtung wiederum zu Märtyrern geworden wären, und zwar unabhängig von der jeweiligen Glaubensperspektive, wie etwa ep. 88 des Augustinus zeigt. Häretiker galten noch mehr als Heiden als verlorene Seelen, so dass sich ein gruppenspezifisches Gewalttabu daraus nicht erklären lässt.

Die Arbeit hätte durch einen strukturierteren Aufbau noch gewonnen. Ein Register zumindest der Personennamen wäre hilfreich gewesen. Theresia Schusser wendet einige innovative Ansätze gewinnbringend auf die hagiographische Darstellung von Gewalt an und schließt insofern eine Forschungslücke, als überlieferungsbedingt nur sehr wenige Texte christliche Gewalt außerhalb der Orthodoxie behandeln.

Online erschienen: 2025-12-01

© 2025 bei den Autorinnen und Autoren, publiziert von Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston

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Artikel in diesem Heft

  1. Frontmatter
  2. Aufsätze
  3. Neuro-History. Neue interdisziplinäre Perspektiven am Beispiel mystischer Erfahrungsberichte
  4. „Vom Siegen ruhn“ oder Die Erfindung der revolutionären Schweiz von 1847/48
  5. Zwischen Wien, Prag und Berlin. Zur widersprüchlichen Rolle des Deutschen Kulturverbandes in der Tschechoslowakei (1918–1938)
  6. Bernd Jürgen Wendt (1934–2025)
  7. Themen, Methoden, Schauplätze. Die Napoleonischen Kriege im Handbuch
  8. Rezensionen
  9. Alan Forrest, Waterloo. (Great Battles.) Oxford, Oxford University Press 2023
  10. Rudolf J. Schlaffer, Deutsche Kriegführung. Militärische Spitzengliederungen von 1871 bis 2015. Stuttgart, Kohlhammer 2023
  11. Ben Kiernan / T. M. Lemos / Tristan S. Taylor (Eds.), The Cambridge World History of Genocide. Vol. 1: Genocide in the Ancient, Medieval and Premodern Worlds. Cambridge, Cambridge University Press 2023
  12. Hans-Jürgen Becker, Die päpstlichen Wahlkapitulationen. Ein Beitrag zur kirchlichen Verfassungsgeschichte. 2 Halbbde. Stuttgart, Hiersemann 2024
  13. Matthias Schnettger / Dietrich Scholler (Hrsg.), Figurationen des Nationalen. Kulturelle Aushandlungsprozesse vom 14. bis 19. Jahrhundert. Bielefeld, Transcript 2024
  14. Donald Bloxham, Why History? A History. Oxford, Oxford University Press 2022
  15. Manuel Köster / Holger Thünemann (Hrsg.), Geschichtskulturelle Transformationen. Kontroversen, Akteure, Zeitpraktiken. Köln, Böhlau 2024
  16. Jesse Millek, Destruction and Its Impact on Ancient Societies at the End of the Bronze Age. Atlanta, Lockwood Press 2023
  17. Marie Oellig, Die Sukzession von Weltreichen. Zu den antiken Wurzeln einer geschichtsmächtigen Idee. (Oriens et Occidens. Studien zu antiken Kulturkontakten und ihrem Nachleben, Bd. 38.) Stuttgart, Steiner 2023
  18. Roberta Mazza, Stolen Fragments. Black Markets, Bad Faith, and the Illicit Trade in Ancient Artefacts. Palo Alto, CA, Stanford University Press 2024
  19. Kordula Schnegg, Antike Geschlechterdebatten. Die soziale Verortung der Frauen und Männer in der griechisch-römischen Antike. Tübingen, Narr 2021
  20. William V. Harris, Dire Remedies. A Social History of Healthcare in Classical Antiquity. Berlin/Boston, De Gruyter 2024
  21. Hans-Joachim Gehrke, Historische Landeskunde und Geographie. Hrsg. von Christian Mann und Kai Trampedach. (Ausgewählte Schriften, Bd. 4.) Stuttgart, Steiner 2024
  22. Peter Franz Mittag, Geschichte des Hellenismus. (Oldenbourg Grundriss der Geschichte, Bd. 51.) Berlin/Boston, De Gruyter 2023
  23. Johannes C. Bernhardt / Mirko Canevaro (Eds.), From Homer to Solon. Continuity and Change in Archaic Greece. (Mnemosyne Supplements. History and Archaeology of Classical Antiquity, Vol. 454.) Leiden, Brill 2022
  24. Jaime Curbera (Ed.), Inscriptiones Atticae Euclidis Anno Posteriores consilio et auctoritate academiae scientiarum Berolinensis et Bandenburgensis editae. Editio tertia. Pars VIII: Miscellanea. Fasciculus I: Defixiones Atticae. Berlin/Boston, De Gruyter 2024
  25. Julian Degen / Hilmar Klinkott / Robert Rollinger et al. (Eds.), Ancient Worlds in Perspective. Contextualizing Herodotus. (Philippika – Altertumswissenschaftliche Abhandlungen / Contributions to the Study of Ancient World Cultures, Vol. 150.) Wiesbaden, Harrassowitz 2024
  26. Christopher J. Joyce, Amnesty and Reconciliation in Late Fifth-Century Athens. The Rule of Law under Restored Democracy. Edinburgh, Edinburgh University Press 2022
  27. Seth Bernard / Lisa Marie Mignone / Dan-El Padilla Peralta (Eds.), Making the Middle Republic. New Approaches to Rome and Italy, c. 400–200 BCE. Cambridge, Cambridge University Press 2023
  28. Michael Sommer, Mordsache Caesar. Die letzten Tage des Diktators. München, C. H. Beck 2024
  29. Theresia Schusser, Christliche religiöse Gewalt im spätantiken Ägypten. Hagiographische Schriften im Fokus kultur- und mentalitätsgeschichtlicher Fragestellungen. Münster, Zaphon 2023
  30. Michael Hahn, Laici religiosi. Überwachung, soziale Kontrolle und christliche Identität in der Spätantike. München, C. H. Beck 2024
  31. Matthias Weber, Der Bischof stirbt. Zu Form, Funktion und Vorstellung bischöflicher Sterbeberichte (6.–12. Jahrhundert). Göttingen, V&R unipress 2023
  32. Stefan Esders / Sören Kaschke / Britta Mischke u. a. (Hrsg.), Fränkische Herrschererlasse (814–840). (Capitularia regum Francorum a. 814 – a. 840). (Monumenta Germaniae Historica. Capitularia regum Francorum, Nova series, Bd. 4.) Wiesbaden, Harrassowitz 2024
  33. Peter Feldbauer / Gottfried Liedl, Seide, Zobel und Gelehrte. Zentralasien 900–1200. Handelsdrehscheibe und Kulturknoten. Wien, Mandelbaum 2024
  34. Matthias Becher / Michael Rohrschneider (Hrsg.), Gipfeltreffen in der Vormoderne. Der Bonner Vertrag 921 in synchroner und diachroner Perspektive. Göttingen, V&R unipress 2025
  35. Cordelia Heß, Rassismus im Norden? Eine postkoloniale Spurensuche in Grönland und Sápmi, ca. 980–1500. (Europa im Mittelalter.) Berlin/Boston, De Gruyter 2025
  36. Hanna Vollrath, Das Reich der Salier. Lebenswelten und gestaltende Kräfte 1024–1125. 10., völlig neu bearbeitete Aufl. (Handbuch der deutschen Geschichte, Bd. 4.) Stuttgart, Klett-Cotta 2024
  37. Johannes Luther, Reformer und Vermittler. Bischöfliche Gruppenbildungen und Vernetzungen im burgundischen Raum 1032–1156. Ostfildern, Thorbecke 2023
  38. Charles M. Radding (Ed.), The Recensio Walcausina of the Liber Papiensis. In Collaboration with Antonio Ciaralli. (Monumenta Germaniae Historica. Leges nationum Germanicarum, Vol. 7.) Wiesbaden, Harrassowitz 2024
  39. Béatrice Bakhouche / Evelyne Berriot-Salvadore / Daniel Le Blévec (Eds.), Gui de Chauliac et sa Grande Chirurgie. Turnhout, Brepols 2023
  40. Elise Boillet / Ian Johnson (Eds.), Religious Transformations in New Communities of Interpretation in Europe (1350–1570). Bridging the Historiographical Divides. (New Communities of Interpretation, Vol. 3.) Turnhout, Brepols 2023
  41. Bernd Hamm, Religiöse Dynamik zwischen 1380 und 1520. Antriebskräfte der Mentalität, Frömmigkeit, Theologie, Bildkultur und Kirchenreform. (Spätmittelalter, Humanismus, Reformation, Bd. 140.) Tübingen, Mohr Siebeck 2024
  42. Wolfgang Behringer, Der große Aufbruch. Globalgeschichte der Frühen Neuzeit. München, C. H. Beck 2023
  43. Elizabeth Harding / Joëlle Weis (Hrsg.), Gelistete Dinge. Objekte und Listen in der Frühen Neuzeit. (Ding, Materialität, Geschichte, Bd. 6.) Köln, Böhlau 2024
  44. Ute Frietsch, Epistemischer Wandel. Eine Geschichte der Alchemie in der Frühen Neuzeit. Paderborn, Fink 2023
  45. Susangeline Yalili Patrick, Art as a Pathway to God. A Historical-Theological Study of the Jesuit Mission to China, 1552–1773. Leiden, Brill 2024
  46. János Szabados, Die Karriere des deutschen Renegaten Hans Caspar in Ofen (1627–1660) im politischen und kulturellen Kontext. Wien, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 2023
  47. Braunschweigischer Geschichtsverein e.V. (Hrsg.), Aus den Briefen der Herzogin Philippine Charlotte von Braunschweig 1732–1801. Bd. 1: 1732–1768, mitgeteilt von Hans Droysen und übersetzt von Gretel Walberg. Braunschweig, Appelhans 2024
  48. Arunima Datta, Waiting on Empire. A History of Indian Travelling Ayahs in Britain. Oxford, Oxford University Press 2023
  49. Edward J. Gillin, An Empire of Magnetism. Global Science and the British Magnetic Enterprise in the Age of Imperialism. Oxford, Oxford University Press 2023
  50. Lino Schneider-Bertenburg, 1873. Der Gründerkrach und die Krisenwahrnehmung der deutschen Sozialdemokratie. (Geschichte in Wissenschaft und Forschung.) Stuttgart, Kohlhammer 2022
  51. Geschichtsverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart in Verbindung mit dem Haus der Geschichte Baden-Württemberg (Hrsg.), Matthias Erzberger. Für Demokratie und gegen den Obrigkeitsstaat. Ostfildern, Thorbecke 2023
  52. Hartmut Kaelble, Das soziale Europa. Europäische Sozialpolitik und nationale Wohlfahrtsstaaten, 1883–2020. Frankfurt am Main, Campus 2024
  53. Carsten Stahn, Confronting Colonial Objects. Histories, Legalities, and Access to Culture. (Cultural Heritage Law and Policy.) Oxford, Oxford University Press 2023
  54. Arvid Schors / Fabian Klose (Hrsg.), Wie schreibt man Internationale Geschichte? Empirische Vermessungen zum 19. und 20. Jahrhundert. Frankfurt am Main, Campus 2023
  55. Thilo Scholle / Mike Schmeitzner (Hrsg.), Hermann Heller, die Weimarer Demokratie und der soziale Rechtsstaat. Bonn, Dietz Nachf. 2024
  56. Michael Buddrus / Angrit Lorenzen-Schmidt, Ärzte in Mecklenburg im Dritten Reich. Biographisches Lexikon sowie Studien zu Gesundheitsverhältnissen und Medizinalpolitik 1929 bis 1945. 2 Bde. Bremen, Edition Temmen 2023
  57. Pierre Pfütsch (Hrsg.), Die Rolle der Pflege in der NS-Zeit. Neue Perspektiven, Forschungen und Quellen. (Medizin, Gesellschaft und Geschichte, Bd. 83.) Stuttgart, Steiner 2023
  58. Michael Grüttner, Talar und Hakenkreuz. Die Universitäten im Dritten Reich. München, C. H. Beck 2024; Michael Grüttner, Ausgegrenzt. Entlassungen an den deutschen Universitäten im Nationalsozialismus. Biogramme und kollektivbiografische Analyse. Berlin/Boston, De Gruyter 2023
  59. Peter Henning, Zwischen Opportunismus und Opposition. Kulturschaffende im Nationalsozialismus am Beispiel Erich Ebermayers. Stuttgart, Kohlhammer 2024
  60. Frédéric Bonnesoeur / Hannah Wilson / Christin Zühlke (Eds.), New Microhistorical Approaches to an Integrated History of the Holocaust. Berlin/Boston, De Gruyter 2023
  61. Felix Bellaire, Augsburg 1939–1945. Eine Stadt im Kriegszustand. (Veröffentlichungen der Schwäbischen Forschungsgemeinschaft, Reihe 1: Studien zur Geschichte des bayerischen Schwaben, Bd. 46.) Friedberg, Likias 2020
  62. Christoph Schneider, Der Kalmenhof in Idstein. NS-„Euthanasie“ und ihre Nachgeschichte. (Schriftenreihe der Gedenkstätte Hadamar, Bd. 2.) Leiden, Brill 2024
  63. Klaus H. Schmider, Hitler’s Fatal Miscalculation. Why Germany Declared War on the United States. (Cambridge Military Histories.) Cambridge, Cambridge University Press 2021
  64. Dan Stone, The Liberation of the Camps. The End of the Holocaust and Its Aftermath. London, Yale University Press 2023
  65. Paolo Heywood, Burying Mussolini. Ordinary Life in the Shadows of Fascism. Ithaca, NY, Cornell University Press 2024
  66. Hans-Walter Schmuhl, Kur oder Verschickung? Die Kinderkuren der DAK zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Hamburg, Dölling und Galitz 2023
  67. Norbert Frei, Im Namen der Deutschen. Die Bundespräsidenten und die NS-Vergangenheit. München, C. H. Beck 2023
  68. Reginald Elias Kiray, Memories of German Colonialism in Tanzania. (European Colonialism in Global Perspective, Vol. 2.) Berlin/Boston, De Gruyter 2023
  69. Klaus Neumann, Blumen und Brandsätze. Eine deutsche Geschichte 1989–2023. Hamburg, Hamburger Edition 2024
  70. Omer Bartov, Genocide, the Holocaust and Israel-Palestine. First-Person History in Times of Crisis. New York, Bloomsbury Academic 2023
  71. Eingegangene Bücher
  72. Eingegangene Bücher
Heruntergeladen am 21.1.2026 von https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/hzhz-2025-1311/html?lang=de
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