Rezensierte Publikation:
Frédéric Bonnesoeur, New Microhistorical Approaches to an Integrated History of the Holocaust. 2023 Walter de Gruyter GmbH Berlin/Boston, 978-3-11-073846-9, € 99,95
Vor über zwei Jahrzehnten leitete Saul Friedländer mit seinem Konzept einer „integrierten Geschichte“ einen Paradigmenwechsel in der Holocaust-Historiographie ein. Indem er die Analyse des deutschen Täterhandelns mit internationalen politischen und gesellschaftlichen Reaktionen, vor allem aber mit jüdischen Wahrnehmungen und Handlungsräumen verband, überwand er die zuvor dominante Trennung – und implizite Hierarchisierung – dieser Perspektiven, wie sie etwa in Raul Hilbergs Trias von Täter/Opfer/Bystandern hervortritt.
Wie die Herausgeber*innen des vorliegenden Buches, Frédéric Bonnesoeur, Hannah Wilson und Christin Zühlke feststellen, hat Friedländer mit seinem Ansatz die Kluft zwischen der Genese der „Endlösung“ und der jüdischen Geschichte der Shoah überbrücken wollen (S. 8); in der Forschung sei dieser Weg jedoch bisher „often discussed more than [it is] implemented“ (S. 9). Zahlreiche Studien beanspruchen zwar einen „integrierten“ Zugriff, lösen diesen methodologisch jedoch nur bedingt ein – ein Defizit, das unter anderem Dan Diner herausgestellt hat (vgl. Dan Diner, On the Discourse about Evil: Notes on the ‚Integrated History of the Holocaust‘, in: New German Critique 90, 2003, 145–156).
Der Sammelband will diese Leerstelle nicht umfassend schließen, sondern mit seinen 18 Beiträgen exemplarisch die Vielfalt an Perspektiven sichtbar machen, die eine integrierte Holocaustgeschichte berücksichtigen müsste. Alle Beiträge folgen einem mikrohistorischen Zugriff, der anhand spezifischer Fallstudien größere Strukturen erkennbar macht. Die Gliederung in fünf thematische Sektionen – „Materialität“, „Raum“, „Klang“, „Gender“ und „Sozialgeschichte“ – sorgt für eine klare Struktur. Mit Aufmerksamkeit und Kontextwissen wird damit sogar eine zusammenhängende Lektüre des Bandes möglich, die als interdisziplinäre und multiperspektivische Forschungsreise durch die Geschichte des Holocaust charakterisiert werden könnte.
Besonders deutlich treten die Stärken bereits in der ersten Sektion „Materialität“ hervor: Die Analyse der Uniform eines jüdischen Ghettopolizisten als Projektionsfläche von Scham- und Schuldgefühlen (David Dickson), die Parochet (der „Prachtvorhang“) aus der Synagoge von Częstochowa als „material survivor“ der Shoah (Anna Hirsh/Holly Jones-Amin, S. 53), die Häftlingshose eines Auschwitz-Überlebenden und das Namensplättchen seines in Sobibor ermordeten Cousins als Ausdrucksmittel von Erinnerung und Zeugenschaft (Hannah Wilson) zeigen eindrücklich, wie Objekte sowohl Spuren von Verfolgung als auch Projektionsflächen transgenerationaler Erinnerung sein können.
Unter „Räumlichkeit“ wird etwa gezeigt, wie Fotografien als kartografische Instrumente dienen, beispielsweise zur Rekonstruktion des Dachauer Todesmarsches (Emily-Rose Baker). Ein weiterer Beitrag interpretiert Aufnahmen von auf ihre Ermordung wartenden Frauen und Kindern in Novohrad-Volyns’kyi als Dokumente einer Mordpraxis, die keineswegs durchgängig routiniert oder „industriell“ verlief, sondern von Improvisationen geprägt war (Janine Fubel/Alexandra Klei). Solche Befunde führen Friedländers Forderung nach einer verflochtenen Darstellung konsequent fort.
Die Kategorie „Klang“ erschließt eine weitere Dimension: Eine Analyse der „acoustic landscape“ in einer Theresienstädter Baracke schafft einen Resonanzraum für die Erfahrungswelten der KZ-Gefangenen, der lange nachhallt (Sara Ann Sewell). Ein Beitrag zum musikalischen Schaffen des Komponisten Viktor Ullmann – insbesondere vor der Zeit seiner Verfolgung – erinnert daran, dass eine „integrierte Geschichte“ des Holocaust über die Zeitspanne 1933 bis 1945 hinausgehen muss (Alexandra Birch).
Besondere Aufmerksamkeit verdient die Sektion „Gender“. Fünf Beiträge machen deutlich, dass eine geschlechtsspezifische Perspektive kein Randthema, sondern integraler Bestandteil der Holocaustforschung ist. Pars pro toto stehen mikrohistorische Untersuchungen etwa zu selbst- und fremdwahrgenommener Schönheit, die eng mit sexualisierter Gewalt verknüpft war – und zugleich als Ressource von Würde und Widerstand dienen konnte (Idit Gil/Dana Kaplan; Christin Zühlke). Ein anderer Aufsatz untersucht die komplexe Rolle von Romnja in Interaktionen mit Jüdinnen in Transnistrien (Lilia Tomchuk). Hervorzuheben ist die biographische Studie zu Marie Anna Schirmann, die als Frau in der Wissenschaft diskriminiert und als Jüdin verfolgt wurde, deren Expertise man aber dennoch nutzte (Jason Lemberg). Dass ihr Professor – mit Genehmigung der NS-Behörden – sogar ein Manuskript ins Ghetto Modliborczyce schickte, ihrer Verfolgung jedoch mindestens indifferent gegenüberstand, exemplifiziert das flexible Handlungsfeld zwischen tradierter und praktizierter Rassenideologie, bürokratischen Aushandlungsprozessen und pragmatischen Entscheidungsmustern im Holocaust. (Als kleine Korrektur sei angemerkt, dass Edgar Schmidt-Burgk aus dem Propagandaministerium nicht an der Wannsee-Konferenz am 20. Januar 1942 teilnahm, sondern an der Nachfolgekonferenz am 6. März; vgl. S. 264).
Die abschließende Sektion „Sozialgeschichte“ weitet den Blick: Am Beispiel des Diplomaten – und nach NS-Rassegesetzen: „Mischlings“ – Vollrath von Maltzan werden die Chancen und Grenzen mikrohistorischer Ansätze reflektiert (Jean-Marc Dreyfus). Weitere Beiträge behandeln die Widerstandsform der Informationsweitergabe am Beispiel des Wissens über das Vernichtungslager Kulmhof (Maria Ferenc) sowie die Relevanz von Staatsangehörigkeiten am Beispiel einer jüdischen Familie in Ungarn (Borbála Klacsmann). Beide Aufsätze weisen auf jeweils noch zu wenig erforschte, dafür umso interessantere Aspekte der Holocaustgeschichte hin.
Der Band überzeugt durch eine Vielfalt an methodischen Zugängen und Quellenarten, die den Anspruch einer „integrierten Geschichte“ durch einen eklektischen Zugriff erfahrbar machen. Sein Verdienst liegt darin, durch das Prisma verdichteter Mikrostudien den breiten Horizont der Holocaustforschung aufzuzeigen. Zugleich wird deutlich, dass eine „integrierte Geschichte“ nicht allein im Nebeneinander solcher Studien eingelöst werden kann. Auch wenn dies nicht der Anspruch des Buches war, so hätte ein stärkerer Dialog zwischen den Sektionen und eine rahmende Kommentierung zu einer integrierenden Darstellungsform beigetragen.
So kann (und will) dieses Buch die Grundproblematik des „integrierenden“ Ansatzes zwar nicht auflösen, es kann jedoch – in den Worten der Herausgeber – mit dem Mikroskop statt mit dem Teleskop (S. 11) den forschenden Blick weiten. Insofern lässt sich der Sammelband als eine eindrückliche Werkschau der künftigen Historiographie zum Holocaust lesen – und als solcher sei er wärmstens zur Lektüre empfohlen.
© 2025 bei den Autorinnen und Autoren, publiziert von Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston
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- Aufsätze
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- Rezensionen
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- Ben Kiernan / T. M. Lemos / Tristan S. Taylor (Eds.), The Cambridge World History of Genocide. Vol. 1: Genocide in the Ancient, Medieval and Premodern Worlds. Cambridge, Cambridge University Press 2023
- Hans-Jürgen Becker, Die päpstlichen Wahlkapitulationen. Ein Beitrag zur kirchlichen Verfassungsgeschichte. 2 Halbbde. Stuttgart, Hiersemann 2024
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- Donald Bloxham, Why History? A History. Oxford, Oxford University Press 2022
- Manuel Köster / Holger Thünemann (Hrsg.), Geschichtskulturelle Transformationen. Kontroversen, Akteure, Zeitpraktiken. Köln, Böhlau 2024
- Jesse Millek, Destruction and Its Impact on Ancient Societies at the End of the Bronze Age. Atlanta, Lockwood Press 2023
- Marie Oellig, Die Sukzession von Weltreichen. Zu den antiken Wurzeln einer geschichtsmächtigen Idee. (Oriens et Occidens. Studien zu antiken Kulturkontakten und ihrem Nachleben, Bd. 38.) Stuttgart, Steiner 2023
- Roberta Mazza, Stolen Fragments. Black Markets, Bad Faith, and the Illicit Trade in Ancient Artefacts. Palo Alto, CA, Stanford University Press 2024
- Kordula Schnegg, Antike Geschlechterdebatten. Die soziale Verortung der Frauen und Männer in der griechisch-römischen Antike. Tübingen, Narr 2021
- William V. Harris, Dire Remedies. A Social History of Healthcare in Classical Antiquity. Berlin/Boston, De Gruyter 2024
- Hans-Joachim Gehrke, Historische Landeskunde und Geographie. Hrsg. von Christian Mann und Kai Trampedach. (Ausgewählte Schriften, Bd. 4.) Stuttgart, Steiner 2024
- Peter Franz Mittag, Geschichte des Hellenismus. (Oldenbourg Grundriss der Geschichte, Bd. 51.) Berlin/Boston, De Gruyter 2023
- Johannes C. Bernhardt / Mirko Canevaro (Eds.), From Homer to Solon. Continuity and Change in Archaic Greece. (Mnemosyne Supplements. History and Archaeology of Classical Antiquity, Vol. 454.) Leiden, Brill 2022
- Jaime Curbera (Ed.), Inscriptiones Atticae Euclidis Anno Posteriores consilio et auctoritate academiae scientiarum Berolinensis et Bandenburgensis editae. Editio tertia. Pars VIII: Miscellanea. Fasciculus I: Defixiones Atticae. Berlin/Boston, De Gruyter 2024
- Julian Degen / Hilmar Klinkott / Robert Rollinger et al. (Eds.), Ancient Worlds in Perspective. Contextualizing Herodotus. (Philippika – Altertumswissenschaftliche Abhandlungen / Contributions to the Study of Ancient World Cultures, Vol. 150.) Wiesbaden, Harrassowitz 2024
- Christopher J. Joyce, Amnesty and Reconciliation in Late Fifth-Century Athens. The Rule of Law under Restored Democracy. Edinburgh, Edinburgh University Press 2022
- Seth Bernard / Lisa Marie Mignone / Dan-El Padilla Peralta (Eds.), Making the Middle Republic. New Approaches to Rome and Italy, c. 400–200 BCE. Cambridge, Cambridge University Press 2023
- Michael Sommer, Mordsache Caesar. Die letzten Tage des Diktators. München, C. H. Beck 2024
- Theresia Schusser, Christliche religiöse Gewalt im spätantiken Ägypten. Hagiographische Schriften im Fokus kultur- und mentalitätsgeschichtlicher Fragestellungen. Münster, Zaphon 2023
- Michael Hahn, Laici religiosi. Überwachung, soziale Kontrolle und christliche Identität in der Spätantike. München, C. H. Beck 2024
- Matthias Weber, Der Bischof stirbt. Zu Form, Funktion und Vorstellung bischöflicher Sterbeberichte (6.–12. Jahrhundert). Göttingen, V&R unipress 2023
- Stefan Esders / Sören Kaschke / Britta Mischke u. a. (Hrsg.), Fränkische Herrschererlasse (814–840). (Capitularia regum Francorum a. 814 – a. 840). (Monumenta Germaniae Historica. Capitularia regum Francorum, Nova series, Bd. 4.) Wiesbaden, Harrassowitz 2024
- Peter Feldbauer / Gottfried Liedl, Seide, Zobel und Gelehrte. Zentralasien 900–1200. Handelsdrehscheibe und Kulturknoten. Wien, Mandelbaum 2024
- Matthias Becher / Michael Rohrschneider (Hrsg.), Gipfeltreffen in der Vormoderne. Der Bonner Vertrag 921 in synchroner und diachroner Perspektive. Göttingen, V&R unipress 2025
- Cordelia Heß, Rassismus im Norden? Eine postkoloniale Spurensuche in Grönland und Sápmi, ca. 980–1500. (Europa im Mittelalter.) Berlin/Boston, De Gruyter 2025
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- Béatrice Bakhouche / Evelyne Berriot-Salvadore / Daniel Le Blévec (Eds.), Gui de Chauliac et sa Grande Chirurgie. Turnhout, Brepols 2023
- Elise Boillet / Ian Johnson (Eds.), Religious Transformations in New Communities of Interpretation in Europe (1350–1570). Bridging the Historiographical Divides. (New Communities of Interpretation, Vol. 3.) Turnhout, Brepols 2023
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- Elizabeth Harding / Joëlle Weis (Hrsg.), Gelistete Dinge. Objekte und Listen in der Frühen Neuzeit. (Ding, Materialität, Geschichte, Bd. 6.) Köln, Böhlau 2024
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- Susangeline Yalili Patrick, Art as a Pathway to God. A Historical-Theological Study of the Jesuit Mission to China, 1552–1773. Leiden, Brill 2024
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- Braunschweigischer Geschichtsverein e.V. (Hrsg.), Aus den Briefen der Herzogin Philippine Charlotte von Braunschweig 1732–1801. Bd. 1: 1732–1768, mitgeteilt von Hans Droysen und übersetzt von Gretel Walberg. Braunschweig, Appelhans 2024
- Arunima Datta, Waiting on Empire. A History of Indian Travelling Ayahs in Britain. Oxford, Oxford University Press 2023
- Edward J. Gillin, An Empire of Magnetism. Global Science and the British Magnetic Enterprise in the Age of Imperialism. Oxford, Oxford University Press 2023
- Lino Schneider-Bertenburg, 1873. Der Gründerkrach und die Krisenwahrnehmung der deutschen Sozialdemokratie. (Geschichte in Wissenschaft und Forschung.) Stuttgart, Kohlhammer 2022
- Geschichtsverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart in Verbindung mit dem Haus der Geschichte Baden-Württemberg (Hrsg.), Matthias Erzberger. Für Demokratie und gegen den Obrigkeitsstaat. Ostfildern, Thorbecke 2023
- Hartmut Kaelble, Das soziale Europa. Europäische Sozialpolitik und nationale Wohlfahrtsstaaten, 1883–2020. Frankfurt am Main, Campus 2024
- Carsten Stahn, Confronting Colonial Objects. Histories, Legalities, and Access to Culture. (Cultural Heritage Law and Policy.) Oxford, Oxford University Press 2023
- Arvid Schors / Fabian Klose (Hrsg.), Wie schreibt man Internationale Geschichte? Empirische Vermessungen zum 19. und 20. Jahrhundert. Frankfurt am Main, Campus 2023
- Thilo Scholle / Mike Schmeitzner (Hrsg.), Hermann Heller, die Weimarer Demokratie und der soziale Rechtsstaat. Bonn, Dietz Nachf. 2024
- Michael Buddrus / Angrit Lorenzen-Schmidt, Ärzte in Mecklenburg im Dritten Reich. Biographisches Lexikon sowie Studien zu Gesundheitsverhältnissen und Medizinalpolitik 1929 bis 1945. 2 Bde. Bremen, Edition Temmen 2023
- Pierre Pfütsch (Hrsg.), Die Rolle der Pflege in der NS-Zeit. Neue Perspektiven, Forschungen und Quellen. (Medizin, Gesellschaft und Geschichte, Bd. 83.) Stuttgart, Steiner 2023
- Michael Grüttner, Talar und Hakenkreuz. Die Universitäten im Dritten Reich. München, C. H. Beck 2024; Michael Grüttner, Ausgegrenzt. Entlassungen an den deutschen Universitäten im Nationalsozialismus. Biogramme und kollektivbiografische Analyse. Berlin/Boston, De Gruyter 2023
- Peter Henning, Zwischen Opportunismus und Opposition. Kulturschaffende im Nationalsozialismus am Beispiel Erich Ebermayers. Stuttgart, Kohlhammer 2024
- Frédéric Bonnesoeur / Hannah Wilson / Christin Zühlke (Eds.), New Microhistorical Approaches to an Integrated History of the Holocaust. Berlin/Boston, De Gruyter 2023
- Felix Bellaire, Augsburg 1939–1945. Eine Stadt im Kriegszustand. (Veröffentlichungen der Schwäbischen Forschungsgemeinschaft, Reihe 1: Studien zur Geschichte des bayerischen Schwaben, Bd. 46.) Friedberg, Likias 2020
- Christoph Schneider, Der Kalmenhof in Idstein. NS-„Euthanasie“ und ihre Nachgeschichte. (Schriftenreihe der Gedenkstätte Hadamar, Bd. 2.) Leiden, Brill 2024
- Klaus H. Schmider, Hitler’s Fatal Miscalculation. Why Germany Declared War on the United States. (Cambridge Military Histories.) Cambridge, Cambridge University Press 2021
- Dan Stone, The Liberation of the Camps. The End of the Holocaust and Its Aftermath. London, Yale University Press 2023
- Paolo Heywood, Burying Mussolini. Ordinary Life in the Shadows of Fascism. Ithaca, NY, Cornell University Press 2024
- Hans-Walter Schmuhl, Kur oder Verschickung? Die Kinderkuren der DAK zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Hamburg, Dölling und Galitz 2023
- Norbert Frei, Im Namen der Deutschen. Die Bundespräsidenten und die NS-Vergangenheit. München, C. H. Beck 2023
- Reginald Elias Kiray, Memories of German Colonialism in Tanzania. (European Colonialism in Global Perspective, Vol. 2.) Berlin/Boston, De Gruyter 2023
- Klaus Neumann, Blumen und Brandsätze. Eine deutsche Geschichte 1989–2023. Hamburg, Hamburger Edition 2024
- Omer Bartov, Genocide, the Holocaust and Israel-Palestine. First-Person History in Times of Crisis. New York, Bloomsbury Academic 2023
- Eingegangene Bücher
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