Home History Stefan Esders / Sören Kaschke / Britta Mischke u. a. (Hrsg.), Fränkische Herrschererlasse (814–840). (Capitularia regum Francorum a. 814 – a. 840). (Monumenta Germaniae Historica. Capitularia regum Francorum, Nova series, Bd. 4.) Wiesbaden, Harrassowitz 2024
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Stefan Esders / Sören Kaschke / Britta Mischke u. a. (Hrsg.), Fränkische Herrschererlasse (814–840). (Capitularia regum Francorum a. 814 – a. 840). (Monumenta Germaniae Historica. Capitularia regum Francorum, Nova series, Bd. 4.) Wiesbaden, Harrassowitz 2024

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Published/Copyright: December 1, 2025
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Rezensierte Publikation:

Stefan Esders, Fränkische Herrschererlasse (814–840). (Capitularia regum Francorum a. 814 – a. 840). Monumenta Germaniae Historica. Capitularia regum Francorum, Nova series, Bd. 4. 2024 Harrassowitz Verlag Wiesbaden, 978-3-447-11979-5, € 248,–


Die Neuedition der fränkischen Herrschererlasse (Kapitularien) ist seit langem ein Desiderat der Frühmediävistik. Ersetzt werden müssen die bereits kurz nach ihrem Erscheinen in die Kritik geratenen Bände von Alfred Boretius und Victor Krause (MGH Capit. I und II von 1883/1897) – angesichts einer hochkomplexen Überlieferungslage mit ca. 400 erhaltenen Handschriften eine Mammutaufgabe. Nach dem Tod Hubert Mordeks wurde dieses Editionsvorhaben 2006 aufgeteilt: Die Edition der vor 814 entstandenen Herrschererlasse erfolgt seitdem durch Michael Glatthaar, die der nach 814 seit 2011 durch ein von der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften finanziertes Editorenteam. Der vorliegende Band mit den von 814 bis 840 entstandenen Herrschererlassen ist nun das erste Produkt dieses Teams.

Die Kapitularien waren das Ergebnis der Beratungen zwischen Herrscher und Großen im Umfeld der Reichsversammlungen. Sie wurden in Kapitelform verschriftlicht und den wichtigsten Amtsträgern mit Anweisung zur weiteren Verbreitung mitgegeben oder zugesandt. Überliefert sind diese Erlasse lediglich in Abschriften, die Amtsträger und andere zum eigenen Gebrauch zusammenstellten, und späteren Kompilationen. Die Erlasse sind alles andere als einheitlicher Natur und schon die Zeitgenossen scheinen Schwierigkeiten gehabt zu haben, zwischen ihnen und anderen Texten zu unterscheiden. Zur Überlieferung gehören neben den eigentlichen Erlassen auch Schriften, die etwa der Vorbereitung der Versammlungen dienten, Briefe, Mahnschriften und Memoranden für die missi, Privilegien, Bischofskapitularien und andere Texte.

Entsprechend schwer ist auch für die Editoren die Abgrenzung. Gegenüber Boretius fassen sie den Kapitularienbegriff enger und verzichten auf einen Großteil des Zusatzmaterials. Zugleich weiten sie allerdings das Feld und nehmen von der älteren Edition ausgelassenes Material auf. Das Ergebnis ist ein gegenüber der älteren Edition stark verändertes Bild. So weisen die Konkordanzen gegenüber Boretius neun neue Nummern auf (fünf davon bereits bei Hubert Mordek, Bibliotheca capitularium. München 1995 ediert), während zugleich 26 Nummern fehlen. Für letztere verweist die Konkordanz auf andere moderne Editionen. Auch die Anordnung des Materials hat sich gegenüber der älteren Edition geändert und orientiert sich nun nicht an den Herrschern, sondern ausschließlich an der allerdings nicht immer rekonstruierbaren Chronologie der Kapitularien.

Die einzelnen Kapitularien werden lediglich durch eine Nummer und die zeitliche Einordnung gekennzeichnet. Auf die von Boretius benutzten Kunsttitel wird verzichtet. Diese Entscheidung ist nachvollziehbar und zu begrüßen, erschwert allerdings die Handhabung der neuen Edition und macht den Blick in die Konkordanz und, falls die Boretius-Nummer eines Kapitulars unbekannt ist, den Blick in die alte Edition notwendig. Konsequent ist die Handhabung dieses Titelproblems nicht: Während etwa in Nr. 5, der nach dem Boretius-Titel als „Ordinatio imperii“ bekannten Nachfolgeregelung Ludwigs des Frommen, konsequent auf diese Bezeichnung verzichtet wird, wird unter Nr. 9 mehrfach auf das „Capitulare legibus additum“ Karls des Großen von 803 verwiesen – ohne Angabe der Boretius-Nummer. In Nr. 15 wird auf die „Capitula legibus addenda“ Ludwigs des Frommen verwiesen, hier aber immerhin mit Verweis auf die eigene Nummer (Nr. 9). Es wäre zu begrüßen, wenn in den Folgebänden die Boretius-Titel auch in die Konkordanz übernommen werden könnten.

Ansonsten ist die neue Edition gut zu benutzen. Die einzelnen Kapitularien werden von einem umfassenden Kommentar eingeleitet, der neben der Überlieferungslage und den Editionsentscheidungen auch die Umstände ihrer Abfassung beschreibt, eine knappe Einordnung bietet, ihre spätere Rezeption beleuchtet und die wissenschaftliche Debatte abbildet. Den Abschluss bilden ein Überblick über die indirekten Nachrichten sowie eine Auswahl an Forschungsliteratur. Auf eine vollständige Beschreibung der 116 verwendeten Handschriften wird mit Verweis auf Mordeks Bibliotheca sowie die umfangreichen Ausführungen auf der Webseite des Kapitularienprojekts (capitularia.uni-koeln.de) verzichtet. Letztere ist besonders hervorzuheben, denn bleibt die Neuedition natürlich im engen Rahmen der Möglichkeiten einer Printedition, so ermöglicht dieser Teil des Projektes den Zugriff auf die handschriftliche Überlieferung und damit ihre Verarbeitung und ihre bis ins Hochmittelalter anhaltende Nachwirkung.

Die Edition selbst wird von einem umfang- und hilfreichen Kommentar und einer Übersetzung begleitet, die dankbar Aufnahme finden werden. Wie bei jeder Übersetzung lassen sich auch bei dieser Kritikpunkte finden. Um Nuancen handelt es sich bei „alienare“ (S. 256), das vielleicht besser mit dem neutraleren „weggeben“ statt „veräußern“ gedeutet wäre, oder „acquirere“, das im Zusammenhang mit dem Bann verfallenem Grundeigentum eines Verbrechers, das dieser „nicht weiter erwerbe“ (S. 24) , eleganter mit „sich zu eigen machen“ oder „beanspruchen“ wiedergegeben wäre. „Exsolvere“ hätte man an derselben Stelle (S. 26) im Zusammenhang mit der Begleichung einer Schuld oder einer Bußzahlung statt mit „zahlen“ auch gut mit „ablösen“ übersetzen können. Eine Geschmackssache ist die Übersetzung von „xenodochium“ mit Hospiz (etwa S. 240), bei dem manche Leser vielleicht nicht zuerst an eine Herberge denken mögen. Überraschend ist die Übersetzung von „traditio“ mit „Schenkung“ statt mit „Übereignung“, während „tradere“ mit „übergeben“ wiedergegeben wird. In Nr. 9, c. 10 S. 202 mag dies eine zulässige Deutung sein, wenn „De affatomie dixerunt, quod traditio fuisset“ mit „Über die Affatomie sagten sie, dass es eine Schenkung gewesen war“ übersetzt wird. Jedoch wird „traditio“ in diesem Zusammenhang auch von der Lex Ribuaria 50,1 gebraucht und bezeichnet eine Einsetzung ins Erbe. Zum Kommentar an dieser Stelle, die Affatomie sei im 9. Jahrhundert wohl nicht mehr praktiziert worden, sei auf die Überlieferung der Praxis in den Formelsammlungen verwiesen. Im selben Kapitular Nr. 9 findet sich die „traditio“ auch in c. 6. Auch hier handelt es sich nicht um einen Schenkungsakt, sondern um die den Rechtsvorgang abschließende physische Übereignung der geschenkten Güter. Derartige, für Übersetzungen übliche Einwände, schmälern nicht den Wert der Neuedition, sondern sollen dazu anregen, sie zum Ausgangspunkt neuer Überlegungen zu machen.

Online erschienen: 2025-12-01

© 2025 bei den Autorinnen und Autoren, publiziert von Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston

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