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Omer Bartov, Genocide, the Holocaust and Israel-Palestine. First-Person History in Times of Crisis. New York, Bloomsbury Academic 2023

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Published/Copyright: December 1, 2025
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Omer Bartov, Genocide, the Holocaust and Israel-Palestine. First-Person History in Times of Crisis. 2023 Bloomsbury Publishing New York, 978-1-350-33232-4, € 93,50


Omer Bartov hat diese Aufsatzsammlung vor dem von der Hamas angeführten Massaker am 7. Oktober 2023 und der darauffolgenden israelischen Zerstörung Gazas abgeschlossen. Bartov ist eine kontroverse öffentliche Figur geworden, da er behauptet, dass Israel einen Genozid begehe und sich auf seine Autorität als Experte in der Geschichte des Zweiten Weltkriegs und des Holocaust beruft, um diese Meinung zu rechtfertigen. Lesende, die sich nicht auf die Blasen, die die journalistischen Debatten sowie die Querschüsse aus den sozialen Medien geschlagen haben, verlassen möchten und verstehen wollen, wie Bartov dazu kam, sein Verständnis des Holocaust und den israelisch-palästinensischen Konflikt zu verbinden, tun gut daran, diesen Band zu lesen.

Da die Artikel in diesem Buch bereits veröffentlicht sind, ist es freilich umso schwieriger, ein übergreifendes Argument zu konstruieren sowie einen Rahmen derart aufzuspannen, dass sich die Texte zu einem kohärenten Ganzen fügen. Bartov gelingt das durch eine ausführliche, klare Einleitung und eine umsichtige Neuformulierung und Aktualisierung der Essays bewundernswert gut. In allen Texten ist Bartovs individuelle Stimme zu hören, die zugleich lapidar und lyrisch und von einer seltenen Verbindung aus Mitleid und ironischem Witz geprägt ist. Obgleich wissenschaftlich, sind die Aufsätze elegant und leicht geschrieben und lassen sich daher in der Lehre vielseitig anwenden.

Das Buch wird durch ein Thema zusammengehalten: Die Notwendigkeit, Geschichte durch die Perspektive von Individualität und Intimität zu verstehen. Gerade bei der Untersuchung von derart gewaltigen Phänomenen wie dem Genozid, in dem das Leben von Millionen ausgelöscht wird, ist es moralisch notwendig und zugleich seelisch schmerzhaft, den Lebensbogen der Opfer zu rekonstruieren, zu erzählen, wer sie waren, wie sie lebten, welche Entscheidungen sie unter extremen Bedingungen trafen, und, leider allzu häufig, wie sie starben. Selbst ihre „choiceless choices“, um Lawrence Langers Formulierung aufzugreifen, blieben Entscheidungen. Ebendiese Suche nach einer umfassenden Erzählung, die die Erfahrungen der Opfer wiedergibt, gilt aber auch für die Nachbarn dieser Opfer, die sie gequält und getötet haben. Nur, wenn wir den Stimmen der Täter, Überlebenden oder Opfer, die Zeugnisse ihres Schicksals hinterlassen haben, lauschen, sind wir in der Lage zu verstehen, wie ein Massenmord, der in irgendwelchen entfernten Regierungsbüros ersonnen wurde, vor Ort umgesetzt wird. Die Quellen, welche die Operationalisierung des Genozids dokumentieren, enthüllen auch das Schicksal derer, die Widerstand leisteten, gerettet wurden und überlebten.

Der Großteil des Buches beschäftigt sich mit dem Holocaust. Ihre zentralen Punkte finden sich in einem Kapitel, das Bartovs wunderbares Buch über den Holocaust in Buczacz (Anatomy of a Genocide. The Life and Death of a Town Called Buczacz. New York 2018) zusammenfasst. In Osteuropa wurden die Morde an Juden überwiegend in situ, unter chaotischen Bedingungen durch lokale Akteure durchgeführt. Daher ist es viel weniger wahrscheinlich, dass sie in der gleichen Weise dokumentiert sind wie der industrielle Mord, der in den Vernichtungslagern verübt wurde. Daraus folgt die besondere Bedeutung von Augenzeugenberichten, die in den Protokollen von juristischen Verfahren der Nachkriegszeit, Zivilklagen ebenso wie Strafverfahren, Interviews und Memoiren erhalten sind. Die Stimmen der Täter müssen gleichermaßen aufgezeichnet werden wie die der Opfer und Überlebenden.

Das scheint vielleicht einleuchtend, ist es aber nicht. Historiker haben Augenzeugenberichten oft unterstellt, dass sie durch Interessen, Ungenauigkeiten oder den zeitlichen Abstand verzerrt sind. Schriftliche Dokumente, vor allem Archivdokumente, haben sie hingegen hochgehalten, ja geradezu zum Fetisch erhoben. Dabei sind sie genauso vermittelt wie mündliche Zeugnisse und nicht weniger fehlbar. Bürokraten lügen, verstellen sich, verschätzen sich. Wissenschaftler sind gehalten, die Selbstdarstellung individueller Erfahrungen zu erforschen, obgleich sie die Grenzen dieser Repräsentationen zugestehen können. Und als Lehrmaterial sind persönliche Berichte, die in Krisenzeiten verfasst wurden, essentiell, um die großen historischen Erzählungen zu ergänzen.

Welche Rolle, fragt Bartov, sollten nun die Stimmen der Historiker selbst in ihrer Erzählkunst einnehmen? Historiker sind im Großen und Ganzen zögerlich, wenn es darum geht, sich selbst in ihre Erzählungen einzuschreiben. Sie bevorzugen es, ihre subjektive Position implizit oder im Dunklen zu lassen. Aber für alle Forschenden sind persönliche Erfahrung, die Wahl ihres Themas und die Mittel und Methoden, mit denen sie ihre Werke produzieren, untrennbar ineinander verflochten. Bartov argumentiert, dass die Aufmerksamkeit für das historische Individuum auch die Anerkennung der Historiker als Subjekte zur Voraussetzung hat ebenso wie die Würdigung ihrer Subjektivität in ihrer Funktion, die Stimmen der Toten wieder hörbar zu machen.

Der letzte Teil von Bartovs Buch ist der kürzeste, aber er hat die meiste Aufmerksamkeit auf sich gezogen und wird dies wohl weiterhin tun. Hier vertieft sich Bartov in seine eigenen Erfahrungen als Israeli, Kind einer vom Holocaust gezeichneten Familie, als Mensch, dessen moralischer Kompass ihn vom europäischen Holocaust zur palästinensischen Nakba geführt hat. Bartov ist sich der enormen Unterschiede vollauf bewusst, die zwischen dem Holocaust und der Nakba als historischen Ereignissen liegen – das kann man nicht genug betonen –, und doch bleibt er gegenüber den Gemeinsamkeiten hinsichtlich Auswirkungen, Trauma und Erinnerung sensibel.

Welche Rolle, fragt Bartov, spielen Ich-Erzählungen in Geschichten des Holocausts und der Nakba und führt das Lesen solcher nebeneinander gelegten Erzählungen dazu, das historische Verständnis zu vergrößern oder doch eher zu vernebeln? Erhellen der Nazivollstrecker oder der osteuropäische Städter, in dem der Groll gegenüber den lokalen Juden kocht, die Handlungen der israelischen Einheiten gegen Palästinenser 1948? Bartov glaubt, dass ein vergleichender Zugang zu den Tätern und Opfern von Holocaust und Nakba der allzu menschlichen Tendenz entgegenwirken kann, die Gewalt, die von Mitgliedern der eigenen Gemeinschaft anderen angetan wurde, zu minimieren, zu verdrängen oder zu leugnen, während man die Erinnerung an die Gewalt, die man selbst von anderen erfahren hat, hochhält.

Bartov argumentiert überzeugend, dass sowohl die Untersuchung des Holocaust wie der Nakba durch einen Fokus auf Individuen analytisch bereichert und emotional zwingender werden. Es ist kein Zufall, dass Bartov zu dem Zeitpunkt, als er an diesem Band gearbeitet, auch einen historischen Roman abgeschlossen hat, „The Butterfly and the Axe“, erschienen 2023. Wie diese Aufsatzsammlung kombiniert Bartovs Roman Geschichten aus dem Holocaust sowie Israels Vergangenheit und Gegenwart. Der Roman wird aus der Perspektive eines Ich-Erzählers geschildert, nämlich Bartov selbst, und er besteht aus einer Folge von Narrativen anderer Figuren – eines Täters, eines Opfers und Nachfahren beider –, die ihre individuellen Erfahrungen vortragen.

Omer Bartovs Essays fordern uns dazu auf, über die Macht des Schreibens in und von der ersten Person und die Fähigkeit von Augenzeugen, zentrale historische Wahrheiten zu vermitteln, nachzudenken. Im Licht der gegenwärtigen Ereignisse gelesen, bieten die Essays auch Einsichten darüber, wie Bartov die Glaubwürdigkeit der Belege für Massentötungen in Gaza einschätzt und politische Akteure beurteilt, deren Interessen durch eine Leugnung der Gewalt befördert werden. Nicht zuletzt werden Leser, die von diesen Kapiteln fasziniert sind, dazu verlockt, sich Bartovs großem Werk epochemachender Forschungen über den Zweiten Weltkrieg und den Holocaust zuzuwenden.

(Übersetzt aus dem Englischen von Andreas Fahrmeir)

Online erschienen: 2025-12-01

© 2025 bei den Autorinnen und Autoren, publiziert von Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston

This work is licensed under the Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International License.

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