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Norbert Frei, Im Namen der Deutschen. Die Bundespräsidenten und die NS-Vergangenheit. München, C. H. Beck 2023

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Published/Copyright: December 1, 2025
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Norbert Frei, Im Namen der Deutschen. Die Bundespräsidenten und die NS-Vergangenheit. 2023 C. H. Beck München, 978-3-406-80848-7, € 28,–


Wollte man die bekannteste und folgenreichste Rede wählen, die jemals von einem Bundespräsidenten gehalten wurde, würden die meisten wahrscheinlich dem amerikanischen und in Deutschland geborenen Historiker Fritz Stern beipflichten und sich für jene von Richard von Weizsäcker zum vierzigsten Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs entscheiden. Viele Historiker und Experten sehen in seiner kühnen Formulierung, der 8. Mai 1945 sei als „Tag der Befreiung“ – und eben nicht als Tag der Niederlage – zu verstehen, einen Wendepunkt in der deutschen Vergangenheitsbewältigung. Doch dies war keineswegs das einzige, scheinbar Neuartige an Weizsäckers aufsehenerregender Ansprache: Hinzu kam etwa seine Charakterisierung der sogenannten Endlösung als „beispiellos in der Geschichte“ (S. 278); sein ausdrücklicher Verweis auf andere neben den Juden verfolgte und dezimierte Gruppen, darunter Homosexuelle, Sinti und Roma, wie auch seine Andeutung, dass die einfachen Deutschen damals mehr über die Gräueltaten der Nazis gewusst hätten, als sie später zugeben wollten. Die Rede schlug ein wie eine Bombe und war indirekt ein Grund für den ein Jahr später ausbrechenden berüchtigten Historikerstreit.

Also ein „Maßstab präsidialer Redemacht“ (S. 313)? Möglicherweise. Denn Norbert Frei stellt in seiner akribischen Untersuchung zur Rolle der westdeutschen Bundespräsidenten im Umgang mit der deutschen Nazivergangenheit fest, dass Weizsäckers Rede gar nicht so bahnbrechend gewesen war, wie oft angenommen wird, hatte doch sein Vorgänger Walter Scheel von der FDP ein Jahrzehnt zuvor den 8. Mai ebenfalls als „Tag der Befreiung“ bezeichnet (ein Begriff übrigens, den auch die Vertreter der DDR häufig in Anschlag gebracht hatten). So erstaunlich war dies allerdings auch gar nicht, denn Scheel und Weizsäcker hatten in Michael Engelhardt denselben Redenschreiber, so dass etliche Formulierungen aus älteren Reden – darunter auch einige aus einer von Gustav Heinemann von der SPD 1970 gehaltenen – von Weizsäcker 1985 wiederverwendet wurden. Dieser Umstand ist bedeutsam, weil er uns nämlich daran erinnert, dass die diskursiven Kontinuitäten ebenso bemerkenswert sind wie die von Frei identifizierten Brüche, und zugleich die Frage in den Vordergrund rückt, warum bestimmte Argumente und Aussagen zu unterschiedlichen Zeiten je unterschiedliche Wirkung erzielten.

Um dieser Frage nun auf den Grund zu gehen, nimmt sich Frei drei große Themenkomplexe vor: einmal den Inhalt von Präsidentenreden zu bedeutsamen historischen Jahrestagen und die öffentliche Resonanz darauf, dann die heiklen Inszenierungen von Staatsbesuchen im Ausland, insbesondere in jenen Ländern, die aufgrund des Zweiten Weltkrieges ein schwieriges Verhältnis zu Deutschland hatten, und schließlich die Verleihung von Ehrenorden, die bis in die 1970er Jahre „fast immer eine vergangenheitspolitische Dimension“ hatte (S. 89). Zusätzlich untersucht Frei Zusammensetzung und Hintergrund – insbesondere während des Nationalsozialismus – des jeweiligen Mitarbeiterstabes der Bundespräsidenten wie auch deren (halbherzige) Bemühungen, noch lange nach Kriegsende eine Amnestie für inhaftierte Nazis zu erwirken. Frei konzentriert sich auf jene sechs Männer, die in der alten Bundesrepublik als Bundespräsidenten amtierten, also von Theodor Heuss (1949–1959) bis Weizsäcker (1984–1994). Er begründet dies zum einen damit, dass das Archivgut des Bundes 30 Jahre unter Verschluss liegt, und zum anderen mit den Biografien der Protagonisten selbst, denn sie waren die Bundespräsidenten, die das „Dritte Reich“ und den Zweiten Weltkrieg als Erwachsene miterlebt hatten.

Die größte Aufmerksamkeit schenkt Frei Heuss, die ersten beiden der fünf inhaltlichen Kapitel sind seinen beiden Amtszeiten gewidmet. Das ist durchaus nachvollziehbar, denn Heuss war nicht nur der (nach Tagen) am längsten amtierende Bundespräsident, sondern dem Autor zufolge auch der bedeutendste. Er setzte die Standards und prägte die Erwartungen der Öffentlichkeit an diejenigen, die dieses hohe, aber noch in den Kinderschuhen steckende Amt bekleideten, nicht zuletzt dadurch, dass er Richtschnur für die offizielle Erinnerungspolitik war und die „Sagbarkeitsregeln“ (S. 312) vorgab. Jene, die behaupten, dass der Völkermord an den europäischen Juden in der unmittelbaren Nachkriegszeit kein Thema gewesen sei, sind gut beraten, Heuss’ frühe Reden im Bundestag oder etwa im ehemaligen Konzentrationslager Bergen-Belsen zu lesen, wo er von „Kollektivscham“ (anstelle von „Kollektivschuld“) sprach, seine Mitbürger dazu aufforderte, das Geschehene „nicht [zu] vergessen”, und unverhüllt zugab: „Wir haben von den Dingen gewusst“ (S. 36 f. u. 53). Dennoch hatte sich, wie Frei zu Recht hervorhebt, schon früh ein „allgemeines Beschweigen“ festgesetzt, das nur durch ein „punktuelles Bekennen“ seitens der offiziellen Stellen durchbrochen wurde (S. 307).

Die Akzente verschoben sich mit der Zeit, und Frei gelingt es hervorragend, die wichtigsten Veränderungen aufzuzeigen, die die amtierenden Präsidenten bewirkten: Der Fokus auf die dunkle deutsche Vergangenheit, der nicht zuletzt dazu gedient hatte, das Ansehen (West-)Deutschlands im Ausland zu erhöhen, wich langsam einer stärkeren Betonung der Zukunft wie auch der positiveren Seiten in der deutschen Geschichte. Bei der Verleihung von Orden und Ehrenzeichen wandelte sich die Praxis ebenfalls: Wurden sie zunächst an ehemalige Nazis, die sich nach 1945 „bewährt“ hatten, gewissermaßen als Anreiz vergeben, gingen die Präsidenten dann dazu über, immer mehr die „Stillen im Lande“ zu ehren, das heißt jene gewöhnlichen Bürger, die während des Naziregimes „Eigensinn“ (S. 207) bewiesen hatten und/oder nach dem Krieg einen bescheidenen, doch wertvollen Beitrag für die Gesellschaft geleistet hatten. Gleichzeitig stellt Frei gekonnt heraus, welche Rolle die jeweiligen Lebensläufe – vor allem während des „Dritten Reiches“ – für die Handlungen und Äußerungen der Präsidenten spielten, gerade auch hinsichtlich dessen, was sie dabei thematisierten und was unter den Tisch fiel: Zeichnete sich Heineman durch eher selbstkritische, biografische Reflexionen aus, schwieg Weizsäcker hingegen zu diesem Thema, und Heinrich Lübke bemühte sich Ende der 1960er Jahre standhaft, seine Rolle beim Bau von Baracken für Zwangsarbeiter während des Krieges herunterzuspielen. DDR-Propagandisten und auch die westdeutschen 68er hatten sich derart auf ihn gestürzt, dass sich der glücklose „KZ-Baumeister“ (S. 163) schließlich dazu gezwungen sah, einige Monate vor dem offiziellen Ende seiner zweiten Amtszeit seinen Rücktritt einzureichen.

Freis Schlussfolgerungen sind nicht unbedingt bahnbrechend, auch erscheinen sie nicht ganz schlüssig. Wie er selbst am Schluss des Bandes zu Recht einräumt, sei es schwierig, diese sechs Präsidenten dahingehend „auf einen simplen Nenner zu bringen“, wie sie Einfluss auf die Erinnerungspolitik der Nachkriegszeit genommen haben – das Spektrum reicht von „aufklärerisch-erzieherisch“ bis „exkulpatorisch“. Ihr Verhalten und ihre Reden seien dennoch „von grundlegender Bedeutung” gewesen, so Frei, und sie hätten eine „zentrale Funktion als Promotoren der Vergangenheitsbewältigung” übernommen (S. 309, 311, 318). Daran besteht sicherlich kein Zweifel. Aber: Ist eine solche Feststellung nicht fast schon klischeehaft? Außerdem bin ich mir nicht ganz sicher, ob Frei dies empirisch auch belegen kann. Am ehesten gelingt ihm dies bei der Analyse der vielen Briefe, die in der Villa Hammerschmidt, der offiziellen Residenz des Bundespräsidenten in der Bonner Republik, eingegangen sind (allein nach Weizsäckers Rede zum 8. Mai zählte man etwa 60 000!). Diese Briefe vermitteln einen Eindruck vom sich wandelnden, doch heterogenen öffentlichen Stimmungsbild: Es reichte von herzlicher Unterstützung bis zu heftiger Kritik an den Bemühungen der Präsidenten; von einem Willen zur offeneren und ehrlicheren Auseinandersetzung mit den Verbrechen des „Dritten Reiches“ bis zu aggressivem Widerstand von Konservativen, die Präsidenten wie Heinemann und Weizsäcker als „Sühnendeutsche“ (S. 195) oder „Sühnenprinz[en]“ (S. 282) abtaten. Man sollte dabei auch nicht vergessen, dass Weizsäckers Rede von 1985 im Historikerstreit auf ebenso viel Ablehnung wie Zustimmung stieß.

Um wieder auf die eingangs gestellte Frage zurückzukommen: Warum erzeugte gerade diese Rede eine derart dramatische Wirkung, zumal Helmut Kohl zwei Wochen zuvor in Bergen-Belsen eine Rede gehalten und darin schon vieles vorweggenommen hatte (S. 268)? Dabei dürfte sicherlich die unrühmliche Figur des Kanzlers, die er kurz zuvor in der Bitburg-Affäre abgegeben hatte, keine geringe Rolle gespielt haben. Laut Frei sei auch die „effiziente Öffentlichkeitsarbeit“ des persönlichen Assistenten des Präsidenten, Friedbert Pflüger, ein wichtiger Faktor gewesen. Hinzu kommt noch, dass Weizsäckers Rede „strenger komponiert und ganz anders vorgetragen“ (S. 313) worden sei als jene, die Scheel ein Jahrzehnt zuvor gehalten hatte. Das mag ja alles sein, doch gilt es auch zu bedenken, dass es möglicherweise andere wichtige Gründe gab, etwa der Generationswechsel, wie auch die emotionale Reaktion auf die amerikanische Miniserie „Holocaust“.

Norbert Frei fragt, ob die Bundespräsidenten nun als Vorreiter der Vergangenheitspolitik agierten oder ob eher bestehende gesellschaftliche Trends einfach „bündelten” (S. 309) und widerspiegelten. Mit anderen Worten: Waren ihre Reden die Henne oder doch eher das Ei? Wie bei den meisten Debatten, in denen die historischen Taten „großer Männer“ amorphen „Strukturen“ gegenübergestellt werden, liegt die Antwort wahrscheinlich irgendwo dazwischen.

(Aus dem Amerikanischen übersetzt von Roland Cvetkovski)

Online erschienen: 2025-12-01

© 2025 bei den Autorinnen und Autoren, publiziert von Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston

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