Startseite Geschichte Geschichtsverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart in Verbindung mit dem Haus der Geschichte Baden-Württemberg (Hrsg.), Matthias Erzberger. Für Demokratie und gegen den Obrigkeitsstaat. Ostfildern, Thorbecke 2023
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Geschichtsverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart in Verbindung mit dem Haus der Geschichte Baden-Württemberg (Hrsg.), Matthias Erzberger. Für Demokratie und gegen den Obrigkeitsstaat. Ostfildern, Thorbecke 2023

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Veröffentlicht/Copyright: 1. Dezember 2025
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Geschichtsverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart in Verbindung mit dem Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Matthias Erzberger. Für Demokratie und gegen den Obrigkeitsstaat. 2023 Jan Thorbecke Verlag Ostfildern, 978-3-7995-1987-8, € 16,90


Matthias Erzberger steht wie nur wenige gleichsam paradigmatisch für die komplexen Herausforderungen der frühen Weimarer Republik: die Kriegsniederlage, die Kapitulation und der Umgang mit dem lagerübergreifend abgelehnten Versailler Vertrag; die Fragilität der 1918/19 etablierten Demokratie; die Möglichkeiten politischen Gestaltens angesichts eines ökonomisch enorm eingeschränkten Handlungsraums.

Erzberger, 1875 in Württemberg geboren, entstammte einem katholischen Milieu, lernte jedoch von klein auf, sich in einem multikonfessionellen Umfeld zu bewegen. Schon während seiner Ausbildung zum Volksschullehrer schloss er sich dem Zentrum an und wechselte 1896 als Redakteur zum (katholischen) „Deutschen Volksblatt“ in Stuttgart. An der Gründung des Dachverbands christlicher Gewerkschaften 1899 in Mainz beteiligt, gelang im 1903 für den Wahlkreis Biberach der Sprung in den Reichstag. Machte Erzberger im Ersten Weltkrieg zunächst auch als glühender Befürworter einer offensiven Kriegs(ziel)politik von sich reden, trat er 1917 als Mitinitiator der „Friedensresolution“ in Erscheinung – und wies damit bereits in die Zeit der „Weimarer Koalition“ aus Sozialdemokratie, Zentrum und Liberalen, die die Frühphase der Republik gestalten sollte.

Zwei Funktionen, die Erzberger in der kurzen Übergangsphase zwischen 1918 und 1920 bekleidete, sollten sein Bild bis heute prägen: Zum einen die des Reichsfinanzministers, als der er 1919/20 eine strukturprägende Reform des Finanz- und Steuersystems vornahm, die die bis dahin noch staatenbündisch geprägten Finanzbeziehungen zwischen Reich und Ländern überwand. Zum anderen die des Unterzeichners des Waffenstillstands von Compiègne, die ihn insbesondere in rechtsnationalen Kreisen zu einer „negativen Rekurrenzfigur“ (Jörn Leonhard, S. 188), zu einer Projektionsfläche für die empfundene Erniedrigung von „Versailles“ werden ließ. Beide Funktionen waren von Hasstiraden und Hetzschriften begleitet – etwa der des vormaligen Staatssekretärs und Finanzexperten Karl Helfferich („Fort mit Erzberger“, 1919). Am 26. August 1921 wurde er im Schwarzwald von Angehörigen der rechtsterroristischen Organisation Consul ermordet.

Hier knüpft der vorliegende, aus einer vom Geschichtsverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart zum 100. Todestag 2021 veranstalteten Tagung hervorgegangene Sammelband an und stellt die Frage, wie Erzberger zu einer derart übercodierten Hassfigur werden konnte: Nach einer Einführung von Maria E. Gründig und Christopher Dowe (S. 7–19) beleuchten die Beiträge unterschiedliche Aspekte im Wirken Erzbergers zwischen „Obrigkeitsstaat“ und „Demokratie“. Während Gabriele Clemens die Auseinandersetzung mit den Erzberger feindlich gesonnenen „Rechtskatholiken“ in den eigenen Reihen in den Fokus rückt („Ein Verrat an christlich-konservativen Werten? Der Kampf der Rechtskatholiken gegen das ‚Erzbergertum‘“, S. 21–37), nimmt Jörg Zedler in seinem Beitrag Erzbergers Beziehungen zum Vatikan im Kontext des Ersten Weltkriegs in den Blick, trugen sie doch nicht zuletzt zum Zerrbild des illoyalen Ultramontanisten bei („‚Die Seele der ganzen Agitation‘. Matthias Erzberger und der italienische Intervento 1915“, S. 39–78). Christoph Dowe widmet sich sodann zunächst der geschichtspolitischen Auseinandersetzung um die Deutung der deutschen Kriegsniederlage („Kämpfe um die Vergangenheit. Matthias Erzberger und die Deutung der Niederlage im Ersten Weltkrieg“, S. 79–107), schließlich der juristischen Aufarbeitung des Mordes („Grenzen der Ermittlung. Die Erzberger-Mörder, die Organisation Consul, eine Internationale des Rechtsterrorismus und die Polizei“, S. 141–165). Er gelangt dabei unter Rückgriff auf die klassischen Studien von Martin Sabrow (Der Rathenaumord, 1994; Die verdrängte Verschwörung, 1999) zu dem Befund, dass der Anschlag als „Hassverbrechen gegen die Demokratie und Teil einer Terrorserie“ eines international agierenden rechtsterroristischen Netzwerks zu werten sei, das von einer autoritären Reorganisation Mitteleuropas träumte (Dowe, S. 142 f.; 149, 154, 162). Die Beiträge von Anna Karla („Material und Moral. Matthias Erzberger in der Ära des Wiederaufbaus“, S. 109–122) und Stefanie Middendorf („Demokratisches Regieren in außerordentlichen Zeiten. Matthias Erzberger und die Anfänge des Reichsfinanzministeriums“, S. 123–139) nehmen indes die praktische Arbeit Erzbergers als führender Politik der frühen Weimarer Republik in den Blick. Dabei scheint Erzberger ein in gewisser Hinsicht zupackender, „agiler Politikstil“ (Middendorf, S. 131) eigen gewesen zu sein: Die Ausnahmesituation, in der sich das Reich zwischen 1918 und 1921 befand, bot dafür – und hierauf verweist auch der abschließende Beitrag von Jörn Leonhard („Demokratie, Parlament und Republik. Matthias Erzberger und die Krisenerfahrungen der deutschen Geschichte“, S. 167–193) – vielfältige Möglichkeiten: Erzbergers „ausgeprägter Gestaltungswille“ traf hier auf „konkrete Gestaltungsmacht“, die ihn umgekehrt aber auch zum „Feindbild“ machte (Leonhard, S. 176). Überhaupt lenkt Leonhard den Blick auf die Verbindung von Person und Kontext (Leonhard, S. 169): Hier stechen vor allem zwei Prozesse heraus, die die enorme, ja hasserfüllte „Emotionalisierung“ Erzbergers (Gründig/Dowe, S. 10) verstehen helfen: Zum einen der Trend zur Personalisierung der Politik (Leonhard, S. 187–189), die zur „Heroisierung“ Hindenburgs auf der einen und zur Verketzerung Erzbergers auf der anderen Seite führte. Zum anderen ein semantischer „Verratsmechanismus“ (Leonhard, S. 189–191), der sich auf Erzberger in besonders drastischer Weise projizierte.

So bietet der Band nicht nur Einblicke in unterschiedliche Facetten von Leben und Wirken Matthias Erzbergers, sondern auch in die Dynamiken und Belastungen der frühen Weimarer Republik, die sich nicht nur enormen wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen gegenübersah, sondern auch grundsätzlicher Ablehnung. Wie sich die Republik nach den Morden an Erzberger 1921 und Rathenau 1922 und dem in jeder Hinsicht katastrophalen Jahr 1923 überhaupt konsolidieren konnte, ist die spannende Frage.

Online erschienen: 2025-12-01

© 2025 bei den Autorinnen und Autoren, publiziert von Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston

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Artikel in diesem Heft

  1. Frontmatter
  2. Aufsätze
  3. Neuro-History. Neue interdisziplinäre Perspektiven am Beispiel mystischer Erfahrungsberichte
  4. „Vom Siegen ruhn“ oder Die Erfindung der revolutionären Schweiz von 1847/48
  5. Zwischen Wien, Prag und Berlin. Zur widersprüchlichen Rolle des Deutschen Kulturverbandes in der Tschechoslowakei (1918–1938)
  6. Bernd Jürgen Wendt (1934–2025)
  7. Themen, Methoden, Schauplätze. Die Napoleonischen Kriege im Handbuch
  8. Rezensionen
  9. Alan Forrest, Waterloo. (Great Battles.) Oxford, Oxford University Press 2023
  10. Rudolf J. Schlaffer, Deutsche Kriegführung. Militärische Spitzengliederungen von 1871 bis 2015. Stuttgart, Kohlhammer 2023
  11. Ben Kiernan / T. M. Lemos / Tristan S. Taylor (Eds.), The Cambridge World History of Genocide. Vol. 1: Genocide in the Ancient, Medieval and Premodern Worlds. Cambridge, Cambridge University Press 2023
  12. Hans-Jürgen Becker, Die päpstlichen Wahlkapitulationen. Ein Beitrag zur kirchlichen Verfassungsgeschichte. 2 Halbbde. Stuttgart, Hiersemann 2024
  13. Matthias Schnettger / Dietrich Scholler (Hrsg.), Figurationen des Nationalen. Kulturelle Aushandlungsprozesse vom 14. bis 19. Jahrhundert. Bielefeld, Transcript 2024
  14. Donald Bloxham, Why History? A History. Oxford, Oxford University Press 2022
  15. Manuel Köster / Holger Thünemann (Hrsg.), Geschichtskulturelle Transformationen. Kontroversen, Akteure, Zeitpraktiken. Köln, Böhlau 2024
  16. Jesse Millek, Destruction and Its Impact on Ancient Societies at the End of the Bronze Age. Atlanta, Lockwood Press 2023
  17. Marie Oellig, Die Sukzession von Weltreichen. Zu den antiken Wurzeln einer geschichtsmächtigen Idee. (Oriens et Occidens. Studien zu antiken Kulturkontakten und ihrem Nachleben, Bd. 38.) Stuttgart, Steiner 2023
  18. Roberta Mazza, Stolen Fragments. Black Markets, Bad Faith, and the Illicit Trade in Ancient Artefacts. Palo Alto, CA, Stanford University Press 2024
  19. Kordula Schnegg, Antike Geschlechterdebatten. Die soziale Verortung der Frauen und Männer in der griechisch-römischen Antike. Tübingen, Narr 2021
  20. William V. Harris, Dire Remedies. A Social History of Healthcare in Classical Antiquity. Berlin/Boston, De Gruyter 2024
  21. Hans-Joachim Gehrke, Historische Landeskunde und Geographie. Hrsg. von Christian Mann und Kai Trampedach. (Ausgewählte Schriften, Bd. 4.) Stuttgart, Steiner 2024
  22. Peter Franz Mittag, Geschichte des Hellenismus. (Oldenbourg Grundriss der Geschichte, Bd. 51.) Berlin/Boston, De Gruyter 2023
  23. Johannes C. Bernhardt / Mirko Canevaro (Eds.), From Homer to Solon. Continuity and Change in Archaic Greece. (Mnemosyne Supplements. History and Archaeology of Classical Antiquity, Vol. 454.) Leiden, Brill 2022
  24. Jaime Curbera (Ed.), Inscriptiones Atticae Euclidis Anno Posteriores consilio et auctoritate academiae scientiarum Berolinensis et Bandenburgensis editae. Editio tertia. Pars VIII: Miscellanea. Fasciculus I: Defixiones Atticae. Berlin/Boston, De Gruyter 2024
  25. Julian Degen / Hilmar Klinkott / Robert Rollinger et al. (Eds.), Ancient Worlds in Perspective. Contextualizing Herodotus. (Philippika – Altertumswissenschaftliche Abhandlungen / Contributions to the Study of Ancient World Cultures, Vol. 150.) Wiesbaden, Harrassowitz 2024
  26. Christopher J. Joyce, Amnesty and Reconciliation in Late Fifth-Century Athens. The Rule of Law under Restored Democracy. Edinburgh, Edinburgh University Press 2022
  27. Seth Bernard / Lisa Marie Mignone / Dan-El Padilla Peralta (Eds.), Making the Middle Republic. New Approaches to Rome and Italy, c. 400–200 BCE. Cambridge, Cambridge University Press 2023
  28. Michael Sommer, Mordsache Caesar. Die letzten Tage des Diktators. München, C. H. Beck 2024
  29. Theresia Schusser, Christliche religiöse Gewalt im spätantiken Ägypten. Hagiographische Schriften im Fokus kultur- und mentalitätsgeschichtlicher Fragestellungen. Münster, Zaphon 2023
  30. Michael Hahn, Laici religiosi. Überwachung, soziale Kontrolle und christliche Identität in der Spätantike. München, C. H. Beck 2024
  31. Matthias Weber, Der Bischof stirbt. Zu Form, Funktion und Vorstellung bischöflicher Sterbeberichte (6.–12. Jahrhundert). Göttingen, V&R unipress 2023
  32. Stefan Esders / Sören Kaschke / Britta Mischke u. a. (Hrsg.), Fränkische Herrschererlasse (814–840). (Capitularia regum Francorum a. 814 – a. 840). (Monumenta Germaniae Historica. Capitularia regum Francorum, Nova series, Bd. 4.) Wiesbaden, Harrassowitz 2024
  33. Peter Feldbauer / Gottfried Liedl, Seide, Zobel und Gelehrte. Zentralasien 900–1200. Handelsdrehscheibe und Kulturknoten. Wien, Mandelbaum 2024
  34. Matthias Becher / Michael Rohrschneider (Hrsg.), Gipfeltreffen in der Vormoderne. Der Bonner Vertrag 921 in synchroner und diachroner Perspektive. Göttingen, V&R unipress 2025
  35. Cordelia Heß, Rassismus im Norden? Eine postkoloniale Spurensuche in Grönland und Sápmi, ca. 980–1500. (Europa im Mittelalter.) Berlin/Boston, De Gruyter 2025
  36. Hanna Vollrath, Das Reich der Salier. Lebenswelten und gestaltende Kräfte 1024–1125. 10., völlig neu bearbeitete Aufl. (Handbuch der deutschen Geschichte, Bd. 4.) Stuttgart, Klett-Cotta 2024
  37. Johannes Luther, Reformer und Vermittler. Bischöfliche Gruppenbildungen und Vernetzungen im burgundischen Raum 1032–1156. Ostfildern, Thorbecke 2023
  38. Charles M. Radding (Ed.), The Recensio Walcausina of the Liber Papiensis. In Collaboration with Antonio Ciaralli. (Monumenta Germaniae Historica. Leges nationum Germanicarum, Vol. 7.) Wiesbaden, Harrassowitz 2024
  39. Béatrice Bakhouche / Evelyne Berriot-Salvadore / Daniel Le Blévec (Eds.), Gui de Chauliac et sa Grande Chirurgie. Turnhout, Brepols 2023
  40. Elise Boillet / Ian Johnson (Eds.), Religious Transformations in New Communities of Interpretation in Europe (1350–1570). Bridging the Historiographical Divides. (New Communities of Interpretation, Vol. 3.) Turnhout, Brepols 2023
  41. Bernd Hamm, Religiöse Dynamik zwischen 1380 und 1520. Antriebskräfte der Mentalität, Frömmigkeit, Theologie, Bildkultur und Kirchenreform. (Spätmittelalter, Humanismus, Reformation, Bd. 140.) Tübingen, Mohr Siebeck 2024
  42. Wolfgang Behringer, Der große Aufbruch. Globalgeschichte der Frühen Neuzeit. München, C. H. Beck 2023
  43. Elizabeth Harding / Joëlle Weis (Hrsg.), Gelistete Dinge. Objekte und Listen in der Frühen Neuzeit. (Ding, Materialität, Geschichte, Bd. 6.) Köln, Böhlau 2024
  44. Ute Frietsch, Epistemischer Wandel. Eine Geschichte der Alchemie in der Frühen Neuzeit. Paderborn, Fink 2023
  45. Susangeline Yalili Patrick, Art as a Pathway to God. A Historical-Theological Study of the Jesuit Mission to China, 1552–1773. Leiden, Brill 2024
  46. János Szabados, Die Karriere des deutschen Renegaten Hans Caspar in Ofen (1627–1660) im politischen und kulturellen Kontext. Wien, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 2023
  47. Braunschweigischer Geschichtsverein e.V. (Hrsg.), Aus den Briefen der Herzogin Philippine Charlotte von Braunschweig 1732–1801. Bd. 1: 1732–1768, mitgeteilt von Hans Droysen und übersetzt von Gretel Walberg. Braunschweig, Appelhans 2024
  48. Arunima Datta, Waiting on Empire. A History of Indian Travelling Ayahs in Britain. Oxford, Oxford University Press 2023
  49. Edward J. Gillin, An Empire of Magnetism. Global Science and the British Magnetic Enterprise in the Age of Imperialism. Oxford, Oxford University Press 2023
  50. Lino Schneider-Bertenburg, 1873. Der Gründerkrach und die Krisenwahrnehmung der deutschen Sozialdemokratie. (Geschichte in Wissenschaft und Forschung.) Stuttgart, Kohlhammer 2022
  51. Geschichtsverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart in Verbindung mit dem Haus der Geschichte Baden-Württemberg (Hrsg.), Matthias Erzberger. Für Demokratie und gegen den Obrigkeitsstaat. Ostfildern, Thorbecke 2023
  52. Hartmut Kaelble, Das soziale Europa. Europäische Sozialpolitik und nationale Wohlfahrtsstaaten, 1883–2020. Frankfurt am Main, Campus 2024
  53. Carsten Stahn, Confronting Colonial Objects. Histories, Legalities, and Access to Culture. (Cultural Heritage Law and Policy.) Oxford, Oxford University Press 2023
  54. Arvid Schors / Fabian Klose (Hrsg.), Wie schreibt man Internationale Geschichte? Empirische Vermessungen zum 19. und 20. Jahrhundert. Frankfurt am Main, Campus 2023
  55. Thilo Scholle / Mike Schmeitzner (Hrsg.), Hermann Heller, die Weimarer Demokratie und der soziale Rechtsstaat. Bonn, Dietz Nachf. 2024
  56. Michael Buddrus / Angrit Lorenzen-Schmidt, Ärzte in Mecklenburg im Dritten Reich. Biographisches Lexikon sowie Studien zu Gesundheitsverhältnissen und Medizinalpolitik 1929 bis 1945. 2 Bde. Bremen, Edition Temmen 2023
  57. Pierre Pfütsch (Hrsg.), Die Rolle der Pflege in der NS-Zeit. Neue Perspektiven, Forschungen und Quellen. (Medizin, Gesellschaft und Geschichte, Bd. 83.) Stuttgart, Steiner 2023
  58. Michael Grüttner, Talar und Hakenkreuz. Die Universitäten im Dritten Reich. München, C. H. Beck 2024; Michael Grüttner, Ausgegrenzt. Entlassungen an den deutschen Universitäten im Nationalsozialismus. Biogramme und kollektivbiografische Analyse. Berlin/Boston, De Gruyter 2023
  59. Peter Henning, Zwischen Opportunismus und Opposition. Kulturschaffende im Nationalsozialismus am Beispiel Erich Ebermayers. Stuttgart, Kohlhammer 2024
  60. Frédéric Bonnesoeur / Hannah Wilson / Christin Zühlke (Eds.), New Microhistorical Approaches to an Integrated History of the Holocaust. Berlin/Boston, De Gruyter 2023
  61. Felix Bellaire, Augsburg 1939–1945. Eine Stadt im Kriegszustand. (Veröffentlichungen der Schwäbischen Forschungsgemeinschaft, Reihe 1: Studien zur Geschichte des bayerischen Schwaben, Bd. 46.) Friedberg, Likias 2020
  62. Christoph Schneider, Der Kalmenhof in Idstein. NS-„Euthanasie“ und ihre Nachgeschichte. (Schriftenreihe der Gedenkstätte Hadamar, Bd. 2.) Leiden, Brill 2024
  63. Klaus H. Schmider, Hitler’s Fatal Miscalculation. Why Germany Declared War on the United States. (Cambridge Military Histories.) Cambridge, Cambridge University Press 2021
  64. Dan Stone, The Liberation of the Camps. The End of the Holocaust and Its Aftermath. London, Yale University Press 2023
  65. Paolo Heywood, Burying Mussolini. Ordinary Life in the Shadows of Fascism. Ithaca, NY, Cornell University Press 2024
  66. Hans-Walter Schmuhl, Kur oder Verschickung? Die Kinderkuren der DAK zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Hamburg, Dölling und Galitz 2023
  67. Norbert Frei, Im Namen der Deutschen. Die Bundespräsidenten und die NS-Vergangenheit. München, C. H. Beck 2023
  68. Reginald Elias Kiray, Memories of German Colonialism in Tanzania. (European Colonialism in Global Perspective, Vol. 2.) Berlin/Boston, De Gruyter 2023
  69. Klaus Neumann, Blumen und Brandsätze. Eine deutsche Geschichte 1989–2023. Hamburg, Hamburger Edition 2024
  70. Omer Bartov, Genocide, the Holocaust and Israel-Palestine. First-Person History in Times of Crisis. New York, Bloomsbury Academic 2023
  71. Eingegangene Bücher
  72. Eingegangene Bücher
Heruntergeladen am 21.1.2026 von https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/hzhz-2025-1333/html?lang=de
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