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Russisch-belarussisches Manöver Sapad-2021: Teil der Kriegsvorbereitungen gegen die Ukraine

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Published/Copyright: March 18, 2022

1 Einleitung

Im Zeitraum vom 10. bis 16. September 2021 fand das Militärmanöver Sapad-2021 statt, das bisher größte in der Reihe operativ-strategischer Militärübungen, die die russischen Streitkräfte alle vier Jahre zusammen mit Belarus und einer mehr oder weniger symbolischen Beteiligung von Einheiten aus anderen Ländern durchführen.[1] Sapad bedeutet „Westen“. Dementsprechend finden die Militärübungen dieses Namens in westlicher Strategischer Richtung statt – einer von vier. Die anderen sind die Ost- und die zentrale Strategische Richtung sowie der Kaukasus.

Wie alle operativ-strategischen Manöver sollen die Sapad-Manöver mehrere Zwecke erfüllen. Dazu gehören die Weiterentwicklung von Einsatzkonzepten, das Experimentieren mit der Truppenstruktur, die Erprobung neuer Waffensysteme, Verbesserungen der Logistik und Übungen zur Mobilisierung von Reserven sowie der Zusammenarbeit zwischen militärischen und zivilen Einheiten.

2021 unterschied sich das Manöver jedoch in einigen wichtigen Punkten von seinen Vorgängern. Das lag zum Teil an den veränderten geopolitischen Umständen, insbesondere der schweren innenpolitischen Krise in Belarus und dem von Putin in den letzten Jahren mit Nachdruck verfolgten Bemühen, die militärische, wirtschaftliche und politische Integration des Landes voranzutreiben. Dies führte zu einer besonderen Betonung der Zusammenarbeit zwischen den Streitkräften der Verteidigungsministerien und der Sicherheits- und Geheimdienste in und zwischen den beiden Ländern. In der westlichen Aufarbeitung des Manövers kaum berücksichtigt ist jedoch die Tatsache, dass Sapad-2021 neben der westlichen/belarussischen auch eine nördliche/arktische und eine südöstliche/ukrainische Dimension besaß.

2 Das Szenario

Das Manöver ging von einer Verschärfung internationaler Spannungen aus und einer daraus resultierenden Krisensituation, die eskalierte und in einen großen militärischen Konflikt mündete.[2] Als Auslöser der Krise wurde das Bestreben „westlicher“ Kräfte benannt, die politische Situation im fiktiven Staat Polesje (offensichtlich Belarus) mithilfe illegaler bewaffneter Gruppen sowie separatistischer und internationaler terroristischer Organisationen zu destabilisieren, einen Regimewechsel herbeizuführen, westliche Territorien des Landes an Njaris (Litauen) anzuschließen und die Beziehungen zwischen den Subjekten des Unionstaats Polesje und Zentrale Föderation (Belarus und Russland) aufzuweichen.[3] Da es den „westlichen“ Kräften nicht gelang, Belarus mit nicht-militärischen Mitteln zu destabilisieren, beschlossen sie, militärische Gewalt anzuwenden. Dazu gründeten sie eine Dreierkoalition, der neben Njaris auch Pomorje (Polen) und die Polarrepublik (Teile Lettlands) angehörten und in denen Truppen (der NATO) stationiert waren. Ihnen gegenüber standen die Streitkräfte der Nördlichen Koalition, die sich im Wesentlichen aus Truppen der Zentralen Föderation (Russland) und Polesje zusammensetzten und die die Aufgabe hatten, die Westliche Koalition zur Beendigung der Feindseligkeiten und zum Rückzug zu zwingen.

Am 1. September 2021 forderte die „feindliche“ Koalition ultimativ den vollständigen Abzug der russischen Streitkräfte aus Belarus. Nach Ablehnung des Ultimatums führte sie vom 2. bis 5. September massive Raketen- und Luftangriffe auf Ziele in Belarus und Russland durch.[4] Vom 6. bis 10. September überquerte sie die Grenze und drang bis zu einer Tiefe von 150 km auf belarussisches Territorium vor. Die Nördliche Koalition bildete eine regionale Truppenformation aus russischen und belarussischen Streitkräften,[5] die dazu überging, die Luftangriffe abzuwehren und eine Verteidigung aufzubauen. Die Streitkräfte der Zentralföderation griffen auf die Fähigkeiten einer Panzerarmee (1. Garde-Panzerarmee) und zweier weiterer Armeen (20. und 41. Armee) zu.[6]

Dem Szenario entsprechend wurde die Übung ab dem 10. September in zwei Phasen an neun russischen Standorten von der Ostsee bis in die Regionen Woronesch und Nischni Nowgorod sowie an fünf belarussischen Standorten durchgeführt. In den ersten drei Tagen simulierten russische Streitkräfte die militärische Intervention des Feindes und die gemeinsame Reaktion von Russland und Belarus. Dabei verteidigten die befreundeten Streitkräfte nicht nur, sondern führten anhaltende Gegenangriffe durch, um die Offensivoperation des Gegners durch konventionelle Angriffe und elektronische Kriegsführung zu desorganisieren und zu degradieren. Die zweite Phase umfasste eine breit gefächerte „Gegenoffensive“ mit kombinierten Waffen. Eine gemeinsame Streitmacht von Panzerkontingenten der russischen 1. Garde-Panzerarmee und belarussischen Einheiten, russischen Fallschirmjägern, russischen Kampfflugzeugen und Flugabwehrraketen besiegte die Eindringlinge und drängte sie schließlich vom belarussischen Boden zurück.

Geleitet wurden die Übungen vom Gemeinsamen Strategischen Kommando des Westlichen Militärbezirks Russlands in enger Zusammenarbeit und Koordination mit dem Gemeinsamen Strategischen Kommando der Nordflotte.

3 Die westliche/belarussische und nördliche/arktische Dimension

Am Manöver sollen insgesamt 200.000 Soldaten, über 80 Flugzeuge und Hubschrauber, bis zu 760 unterschiedliche Waffensysteme (darunter 290 Panzer, 240 Geschütze, Raketenwerfer und Mörser) sowie bis zu 15 Schiffe beteiligt gewesen sein. Nach Angaben des Generalstabschefs der belarussischen Streitkräfte, General Viktor Gulewitsch, sollten allerdings nur 12.800 Soldaten, davon 2.500 russisches Militärpersonal, an den Übungen auf belarussischem Territorium teilnehmen und lediglich 400 belarussische Soldaten auf russischem Gebiet.[7] In der Tat dürfte die Zahl von 200.000 Truppen als übertrieben zu betrachten sein. Darauf lässt unter anderem die Diskrepanz zwischen der hohen Truppenzahl und der geringen Zahl der ihnen zur Verfügung gestellten Waffen und Rüstungsgüter schließen. Ein guter Anhaltspunkt für realistische Zahlen können Bewertungen westlicher Militärexperten der Sapad-2017-Übung sein, denen zufolge etwa 50.000 Soldaten daran beteiligt waren.[8]

Die Dislozierung neuer Generationen bemannter und unbemannter russischer Waffen der Bodentruppen, einschließlich neuer Raketensysteme, Panzerwaffen und Kampfdrohnen, der Luft- Raumfahrt- und Seestreitkräfte sowie Cyber-, Kommando- und Kontrollsysteme haben, so hat das Manöver unterstrichen, das militärische Gleichgewicht entlang der Ostflanke der NATO zu Gunsten Russlands verschoben. So bestehen nunmehr die aktiven Truppen des westlichen Militärbezirks Russlands, inklusive der Region Kaliningrad und der Baltischen Flotte, aus drei Armeen (der 1. und 20. Garde und der 6. Armee), der 6. Luft- und Luftverteidigungsarmee, drei der vier Luftlandedivisionen (76. in Pskow, 98. in Iwanowo und 106. in Tula) und zwei Spetsnas-Brigaden (16. und 322.) mit insgesamt etwa 400.000 Mann.[9] Verstärkungen sind von der Nordflotte und dem zentralen Militärbezirk leicht abrufbar.

Zeitgleich mit der gemeinsamen operativ-strategischen Übung Sapad-2021 hielt die Nordflotte Russlands mit ihrem kürzlich erworbenen Status als einer der fünf Militärdistrikte[10] eine Großübung in der Arktis ab − in den Gewässern der Barents-, Kara- und Laptewsee, in der Nähe des Franz-Josef-Land-Archipels und an Land in Grenzgebieten zu Norwegen und Finnland auf der Kola-Halbinsel. Die Nordflotte hatte den Auftrag, praktische Maßnahmen zum Schutz der Kommunikation der Nordseeroute durchzuführen, die Garnisonen der Flotte zu schützen und zu verteidigen, mögliche Feindseligkeiten und die Bedingungen für den Einsatz unterschiedlicher Flottenkräfte in westlichen und östlichen Seezonen der Arktis auszuloten. Nach offiziellen Angaben nahmen an der Übung bis zu 8.000 Mann, etwa 800 Einheiten Militär- und Spezialausrüstung, darunter etwa 40 Panzer, 460 gepanzerte Kampffahrzeuge, bis zu 240 Geschütze, Mörser und Mehrfachraketensysteme, etwa 120 Flugzeuge und bis zu 50 Schiffe und Versorgungsschiffe teil.[11]

4 Die ukrainische Dimension

Das Besondere des operativ-strategischen Manövers bestand allerdings darin, dass die Hauptteile der Übungen nicht in der Nähe der Kontaktlinie zwischen Russland und der NATO stattfanden, sondern im Gegenteil weit davon entfernt in den Regionen Nischni Nowgorod (Truppenübungsplatz Mulino) und Woronesch (Pogowo).[12] Tatsächlich liegen diese Gebiete deutlich näher an Charkiw, Donezk und Luhansk als an Minsk.

Für die geringere Bedeutung der belarussischen Kriegsspiele in Relation zur ukrainischen Zielrichtung spricht der Vergleich von Sapad-2021 mit früheren Sapad-Manövern.[13] Das gilt vor allem für die Abschluss- und Höhepunkte der Schaukämpfe. In seiner Eigenschaft als Oberbefehlshaber der russischen Streitkräfte hatte Putin die Manöver stets zusammen mit Lukaschenka auf belarussischem Territorium beobachtet. Nicht jedoch 2021. Russlands höchster Manöverbeobachter war der stellvertretende Verteidigungsminister General Junus-Bek Jewkurow, der zusammen mit Lukaschenka auf dem Übungsplatz Obus-Lesnowski in der Nähe der westbelarussischen Stadt Baranowitschi zu sehen war, mehr als tausend Kilometer von Mulino in der Region Nischni Nowgorod entfernt. Es gab keine nennenswerte werbewirksame Waffenschau und keine Beteiligung ausländischer Beobachter. Lukaschenka hatte zwar im Gegensatz zu Moskau Vertreter der NATO-Länder eingeladen, aber diese hatten ihr Kommen verweigert.[14]

Demgegenüber fand der Höhepunkt des Kriegsspiels am 14. September 2021 auf dem Truppenübungsplatz Mulino statt. Putin, der am Vortag auf dem Übungsgelände eingetroffen war, ließ sich von Generalstabschef Anatoli Gerassimow berichten, dass etwa 20.000 Soldaten, 160 Panzer, mehr als 100 Flugzeuge und 100 Hubschrauber an der Show teilnehmen würden.[15] Das war erheblich mehr als die oben zitierte Angabe des belarussischen Generalstabschefs von insgesamt 12.800 für Sapad-2021 in Belarus. Auch dies lässt die Schlussfolgerung zu, dass sich das Manöver weniger gegen die NATO in Polen und im Baltikum als gegen die Ukraine richtete.

 Präsident Putin verfolgt das Manöver Sapad 21

Präsident Putin verfolgt das Manöver Sapad 21

Eine ukrainische Dimension lässt sich auch den Ausführungen des belarussischen Verteidigungsministers Viktor Chrenow entnehmen, denen zufolge der Einsatz gemeinsamer Angriffsgruppen in einem „urbanisierten Gebiet“ geübt werden sollte.[16] Das russische Verteidigungsministerium wiederum berichtete von Manöverplanungen, denen zufolge Luftlandeoperationen durchgeführt würden. Diese sind charakteristisch für Offensivoperationen, die oft darauf abzielen, Brückenköpfe hinter feindlichen Linien zu bilden. Es stellt sich die Frage, wo die „urbanisierten Territorien“ liegen könnten, auf denen der Einsatz von Angriffseinheiten geplant war. Gemeint sein konnten polnische oder litauische Städte, aber auch ukrainische.

Ähnliche Überlegungen treffen auch auf eine Erklärung der stellvertretenden russischen Verteidigungsministerin Tatjana Schewzowa zu. Beim Sapad-21-Manöver sollte ein „innovatives System zur finanziellen Versorgung der Armee in Kriegszeiten“ erprobt werden. Entsprechend sollten örtliche Finanzbehörden, die Armeefilialen der Staatsbank sowie Privatbanken gemeinsam dafür sorgen, dass die Soldaten unter verschiedensten Bedingungen ihre Gehälter erhielten − „in russischen Rubeln sowie in ausländischen Währungen.“[17]

5 Die politische Dimension

Von spezieller Relevanz für die politische Bewertung des Manövers ist die von Putin im Voraus formulierte Rechtfertigung einer militärischen Intervention in der Ukraine. In einem auf der Internetseite des Kremls am 12. Juli 2021 veröffentlichten Artikel „Über die historische Einheit der Russen und der Ukrainer“ argumentiert er, der ukrainische Staat habe eigentlich keine Existenzberechtigung, denn „echte Souveränität [kann es] nur in Partnerschaft mit Russland“ geben. Die gegenwärtigen „Machthaber“ in Kiew betrieben eine „feindselige“ Politik gegenüber Russland, eine „gewaltsame Assimilierung“ und die „Schaffung eines ethnisch sauberen ukrainischen Staates, der sich aggressiv gegen Russland“ richte. In der Folge sei das mit dem „Einsatz von Massenvernichtungswaffen gegen uns“ vergleichbar, „wir werden aber niemals zulassen, dass unsere historischen Gebiete [sic] und die dort lebenden, uns nahe stehenden Menschen gegen Russland instrumentalisiert werden“.[18] De facto stellt Putins Drohung eine Rückkehr zur „Breschnew-Doktrin“ der begrenzten Souveränität von Staaten in einer von Moskau beanspruchten Einflusssphäre dar. Der Zeitpunkt der Drohung zwei Monate vor Sapad-2021 weist darauf hin, dass das Manöver in eine umfassende Strategie eingeordnet war, die Ukraine mittels massiven militärischen Drucks von ihrer transatlantischen Orientierung abzubringen.

6 Umfassende Strategie

Der militärische Teil dieser Strategie wurde bereits Ende März 2021 sichtbar, als in den russischen sozialen Medien unzählige Videos von Waffentransporten auftauchten, die sich in Richtung der Gebiete (oblasti) Woronesch und Rostow am Don sowie Krasnodar (krai) und die Krim bewegten.[19] Dies fand seine Fortsetzung in der Ankündigung von Verteidigungsminister Sergei Schoigu am 6. April 2021. Darin hieß es, im Lauf des Monats würden insgesamt 4.048 Übungen verschiedener Größenordnungen zur „Überprüfung der Kampfbereitschaft“ der Truppen auf 520 militärischen Standorten und 101 Übungsplätzen in allen Militärbezirken stattfinden, zwei Armeen (die 1. Garde Panzerarmee und die 41. Armee) und drei Luftlandedivisionen in den Übungsbereich verlegt werden und alle Truppengattungen und Truppenteile daran teilnehmen[20] − insgesamt „mehr als 300.000 Soldaten.“[21] Im Gegensatz zu früheren Sapad-Manövern, so auch dem vorangegangenen im Jahr 2017, wurde Sapad-2021 mit umfangreichen Übungen auf russischem und belarussischem Territorium in den Monaten Juli und August eingehend vorbereitet.[22] An den Vorbereitungen waren nicht nur Streitkräfte des Verteidigungsministeriums, sondern auch Truppen des russischen Innenministeriums (MWD), des Grenzdienstes des FSB und der Nationalgarde (Rosgwardija) beteiligt. Die Nationalgarde hielt sogar eine eigene Übung namens Saslon (Barriere) ab[23] und nahm dann an Sapad-2021 teil.[24] Nicht alle Truppen kehrten zu ihren permanenten Standorten zurück, und Waffen der an den Übungen beteiligten Einheiten wurden ebenfalls auf Truppenübungsplätzen des Manövergebiets belassen.

Anfang November nahm man militärische Bewegungen und Übungen nahe der Grenze zur Ukraine in großem Umfang wieder auf. Laut einer Schätzung des amerikanischen Geheimdienstes zog Russland für eine mögliche Militärintervention rund 70.000 Soldaten zusammen, was mit der Mobilisierung von Reservisten auf 175.000 anwachsen könnte.[25] Ende Dezember gab das russische Verteidigungsministerium bekannt, die Militärmanöver nahe der Grenze zur Ukraine seien beendet worden und „mehr als 10.000 Soldaten“ in ihre Stützpunkte zurückgekehrt.[26] Dafür gab es von westlichen Geheimdiensten aber keine Bestätigung. Inzwischen ist Russland am 24. Februar 2022 dazu übergegangen, die Ukraine anzugreifen.

Literatur

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Kofman, Michael (2021): Zapad-2021: What to Expect From Russia’s Strategic Military Exercise, War on the Rocks, https://warontherocks.com/2021/09/zapad-2021-what-to-expect-from-russias-strategic-military-exercise/Search in Google Scholar

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Offizielle Veröffentlichungen und Dokumente

Estonian Foreign Intelligence Service (2021): International Security and Estonia 2021. Tallinn: Estonian Foreign Intelligence Service, https://www.valisluureamet.ee/pdf/raport/2021-ENG.pdfSearch in Google Scholar

Published Online: 2022-03-18
Published in Print: 2022-03-28

© 2022 Hannes Adomeit, publiziert von Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston

Dieses Werk ist lizensiert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht-kommerziell - Keine Bearbeitung 4.0 International Lizenz.

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  43. Bildnachweise
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