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„… sagt der Todt …“

Methoden zur Analyse von Sprache(n) des personifizierten Todes im Spätmittelalter und in der Frühen Neuzeit
  • Claudia Resch
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Abstract

Sprache des Todes wird in vorliegendem Beitrag wortgetreu und spezifisch ausgedeutet: Im Zentrum des Beitrags stehen literarische Textgattungen in Prosa aus dem Spätmittelalter und der Frühen Neuzeit, in welchen der Tod als sprechender Akteur auftritt. Diese imaginierten Repräsentationen des Todes gehören unzweifelhaft einer anderen ontologischen Klasse an, verfügen jedoch über ähnliche Möglichkeiten des Ausdrucks wie ihre menschlichen Dialogpartnerinnen und Dialogpartner. In der Untersuchung kommen unter anderem digitale Methoden zum Einsatz, welche die linguistische Analyse von exemplarisch ausgewählten Sprechakten (etwa in Bezug auf Satzlänge, Wortschatzdichte, Wortfrequenzen und Wortarten) vereinfachen und damit Spezifika von Sprache( n) des personifizierten Todes offenlegen.

Abstract

Sprache des Todes wird in vorliegendem Beitrag wortgetreu und spezifisch ausgedeutet: Im Zentrum des Beitrags stehen literarische Textgattungen in Prosa aus dem Spätmittelalter und der Frühen Neuzeit, in welchen der Tod als sprechender Akteur auftritt. Diese imaginierten Repräsentationen des Todes gehören unzweifelhaft einer anderen ontologischen Klasse an, verfügen jedoch über ähnliche Möglichkeiten des Ausdrucks wie ihre menschlichen Dialogpartnerinnen und Dialogpartner. In der Untersuchung kommen unter anderem digitale Methoden zum Einsatz, welche die linguistische Analyse von exemplarisch ausgewählten Sprechakten (etwa in Bezug auf Satzlänge, Wortschatzdichte, Wortfrequenzen und Wortarten) vereinfachen und damit Spezifika von Sprache( n) des personifizierten Todes offenlegen.

Downloaded on 25.2.2026 from https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/9783110694734-016/html
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