Startseite Germanistische Linguistik Beate Baumann. 2024. Sprache, Kultur, polyphone Narration: Entwicklungen im postmigrantischen Deutschland (Sprache lehren – Sprache lernen 14). Berlin: Frank & Timme. 242 S.
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Beate Baumann. 2024. Sprache, Kultur, polyphone Narration: Entwicklungen im postmigrantischen Deutschland (Sprache lehren – Sprache lernen 14). Berlin: Frank & Timme. 242 S.

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Veröffentlicht/Copyright: 23. Oktober 2025

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Beate Baumann. 2024. Sprache, Kultur, polyphone Narration: Entwicklungen im postmigrantischen Deutschlan d (Sprache lehren – Sprache lernen 14). Berlin: Frank & Timme. 242 S.


Problemstellung und Zielsetzung

Zwischen 1950 und 2023 sind über 60 Millionen Menschen allein nach Deutschland zugewandert. Unter Verweis auf Angaben des Statistischen Bundesamtes haben 2024 gegenwärtig knapp 25 Millionen der etwa 83 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner in der Bundesrepublik Deutschland „einen Migrationshintergrund im weiteren Sinne“ bzw. eine „Einwanderungsgeschichte“ (so eine neue und präzisierte terminologische Ergänzung). Oder mit Blick auf die vor uns liegende demographische Entwicklung: Rund vier von zehn Kindern unter 15 Jahren wurden im Ausland geboren oder haben mindestens einen Elternteil, das im Ausland geboren wurde. Trotz dieser Herausforderung ist vielen vergleichsweise wenig über die Situation der zugewanderten Mitbürgerinnen und Mitbürger bekannt nicht zuletzt, weil Migration öffentlich und politisch extrem einseitig und medial verzerrt thematisiert wird. Diese Einseitigkeit versucht das Buch aufzubrechen. Es geht

„in erster Linie darum, Sprachen im Lebensumfeld von Menschen und ihren kulturellen Lebenswelten in den Blick zu nehmen und die Aufmerksamkeit auf aktuelle sprachliche, kulturelle und gesellschaftliche Fragestellungen in Bezug auf postmigrantische Diskurse zu richten.“ (S. 10).

Autorin ist Beate Baumann, die als Professorin an der Universität Catania (Sizilien) „Deutsche Linguistik und Übersetzung“ lehrt sowie Vize-Direktorin des interuniversitären Forschungszentrums „Polyphonie“ (in Genua und Catania) ist. Hauptziel des interdisziplinär ausgerichteten Buches ist es,

„zum einen zeitgenössische sprachliche und kulturelle Entwicklungstendenzen [...] aus postmigrantischer Perspektive sichtbar zu machen, sie umfassend zu beschreiben und zu analysieren, und zum anderen ihre Bedeutung auch für das Fach Deutsch als Fremdsprache darzustellen, in dem diese gesellschaftsrelevanten und differenztheoretischen Aspekte unbedingt Berücksichtigung finden sollten“ (S. 10f.).

Im Sinne einer „Germanistik der Schnittstellen“ (Meibauer 2013) berührt das Buch aktuelle Forschungsansätze sowohl der Migrationslinguistik, der soziolinguistisch verankerten Mehrsprachigkeitsforschung als auch politikwissenschaftliche und soziologische Studien zur Postmigration. Konkret geht es der Autorin um die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Konflikten, Narrativen, Identitätspolitiken sowie sozialen und politischen Transformationen, insbesondere um Aushandlungs-, Anerkennungs- und Partizipationsprozesse. Dies betrifft nicht nur die Zugewanderten und ihre (direkten) Nachkommen selbst, sondern auch eine in Sachen Migration tief gespaltete Gesellschaft.

Gliederung

Was das Buch auszeichnet, ist der Versuch, das postmigrantische Paradigma in seiner ganzen hybriden Facettenhaftigkeit lebendig werden zu lassen, also sprachliche, kulturelle und künstlerische Aspekte zusammenzudenken. Dabei werden im ersten Teil des Buches durch die Kombination von globalen und lokalen Aspekten sprachliche und kulturelle Mehrfachzugehörigkeiten, Überschneidungen und Verflechtungen sichtbar gemacht. Damit verbunden ist der Versuch, die in der öffentlichen Wahrnehmung dominierende binäre Zuordnung ‚Migrant:innen – Nichtmigrant:innen‘ zu überwinden. Diese Diversitäts-Perspektive wird auf sprachlicher Ebene im Spannungsfeld des Deutschen und der jeweiligen Herkunftssprachen auf kontaktbedingte Sprachgebrauchs- und Kommunikationsformen hin konkretisiert.

Im zweiten Teil (S. 13–58) geht es um die Einordnung des Untersuchungsgegenstandes in den interdisziplinären Fachdiskurs (kulturorientierte Linguistik und Didaktik, soziolinguistisch fundierte Mehrsprachigkeitsforschung, Postmigration in Verbindung mit Mehrsprachigkeit und kulturell-künstlerischen Praxen) und um Themen wie Sprache und Macht, Diversität, Marginalisierung, Diskriminierung und solidarische Bündnisbildungen sowie um die Rolle der Mehrsprachigkeit in Kultur und Kunst. Diese Aspekte werden im dritten Teil der Arbeit „Sprachliche und kulturelle Praktiken im Spiegel postmigrantischer Rekonfigurationen“ (S. 59–134) konkretisiert und vertieft. So werden sprachkritische Reflexionen zur Macht der Sprache („Ist das Deutsche auch meine Sprache?“) mit Praxen der Widerständigkeit ebenso präsentiert wie polyphone Narrationen von kunst- und kulturschaffenden Akteur:innen aus den Bereichen Theater, Literatur und anderen Kulturinstitutionen.

Im vierten Kapitel „Postmigration und mehrsprachiges literarisches Schreiben“ (S. 135–198) sind es vor allem die „Polyphonen Erzählungen“, die anhand von Romanen die Vielfalt und die Lebendigkeit des postmigrantischen Diskurses zum Ausdruck bringen. Im fünften Kapitel „Schlussfolgerungen und Ausblick“ (S. 199–204) werden nochmals zentrale Aspekte rekapituliert. Das Buch schließt mit einem Literaturverzeichnis und einem sehr aufschlussreichen Verzeichnis der berücksichtigten 39 literarischen und essayistischen Texte sowie Romane neben einer aktuellen und umfänglichen wissenschaftlichen Literaturliste samt Internetquellen (S. 205–236).

Kommentare zu ausgewählten Aspekten

Um die Spezifik des Buches besser veranschaulichen zu können, soll anhand der genannten Kapitel auf ausgewählte symptomatische Aspekte der Darstellung näher eingegangen werden. Im theoretisch orientierten Kapitel wird zunächst auf den kulturwissenschaftlichen Ansatz näher eingegangen. Stichwort: „Wir sind kulturelle Mischlinge“ (S. 17). Konsequenterweise knüpft dies an die gegenwärtig entstehende „kulturwissenschaftlich-interkulturelle Linguistik“ an. Dabei wird – nicht zuletzt mit Blick auf Deutsch als Fremd- und Zweitsprache (S. 23ff.) – auf die eigene kulturell-sprachliche Prägung und Selbstwahrnehmung ebenso eingegangen wie auf Interaktionsprozesse zwischen Sprecherinnen und Sprechern unterschiedlicher Sprachen und Kulturen (S. 21). Dass dabei „Mehrsprachigkeit und Diversität“ (Kap. 2.2, S. 28ff.) mit ihren je sehr spezifischen Mischungen von Kontakt-, Fremd- und Herkunftssprachen ein zentrales Anliegen des Buches ist, erscheint angesichts des noch immer weit verbreiteten „monolingualen Habitus“ (etwa in faktisch multilingualen Schulen) fast schon selbstverständlich. Damit verbunden ist die für das Buch typische Betonung des Konzepts des Spracherlebens und damit die Perzeption der eigenen Sprachlichkeit mit seinen leiblichen und emotionalen Dimensionen (S. 34). Aus politischer Perspektive führt das bis hinein in schulisch-institutionelle Praktiken zu einem „Linguizismus“ (Dirim 2010) mit seiner Abwertung z. B. des von vielen Schülerinnen und Schülern gesprochenen oder bekannten Türkisch oder Arabisch gegenüber Englisch oder Französisch. Dass damit nicht zuletzt unter Aspekten von Ausgrenzung und Diskriminierung auf Konzepte wie „Diversität“, „Superdiversity“ (Vertovec 2023) oder „Radical Diversity“ eingegangen wird, belegt, dass sich das Buch auf der Höhe der Forschung und der sich daran anknüpfenden interkulturellen Diskurse bewegt.

Das betrifft auch den für das Buch zentralen Terminus „Postmigration“. Im Kern geht es um Erweiterung des binären Codes „Migrant:innen – Nichtmigrant:innen“. Denn auch die Nachkommen von Zugewanderten sind generations­übergreifend von z. T. traumatischen Erfahrungen und kollektiven Erinnerungen der sog. „Assimilation“ geprägt. Insofern kreisen postmigrantische Diskussionen bzw. Kontroversen um eine noch lange nicht erfüllte „Anerkennung als Gleiche unter Gleichen“ (Foroutan 2019). Das ist auch Thema für viele kulturell-künstlerische Auseinandersetzungen (Filme, Comedy, Musik) mit alltäglichen Rassismuserfahrungen.

Was das bedeutet, wird im dritten Kapitel in einer besonderen Weise veranschaulicht. Statt Beschreibungen oder theoretisch orientierte Analysen werden Reflexionen von Betroffenen über das eigene Spracherleben präsentiert, zunächst (Kap. 3.1) über die Macht der Sprache und ihre Grenzen (Kübra Gümüsay), über das Spracherleben zwischen Integration und Diskriminierung (Lena Gorelik) und über den Wert der Mehrsprachigkeit (Olga Grjasnowa). In Kap. 3.2 geht es um „Praxen der Widerständigkeit und Aneignung durch Kultur, Kunst und Sprachen“ (S. 76ff.), in dem u. a. auf das postmigrantische Theater und seine Bedeutung für die postmigrantische Szene eingegangen wird. Im Schlussteil (Kap. 3.3) werden dann „Postmigrantische Stimmen, Positionen und Visionen“ zu Gehör gebracht (Deniz Utlu, die jüdische Stimme von Alina Gromova und grenzauflösendes Schreiben von Ozan Zakariya Keskinkılıç).

Das vierte Kapitel widmet sich dem mehrsprachigen literarischen Schreiben, unter anderem mit Blick auf Erträge für DaF/DaZ. Im Zentrum der ca. 35 Seiten umfassenden ästhetisch-lebensweltlich, aber auch politischen Reflexionen über Einwanderung stehen exemplarisch drei Romane, in denen einfühlsam und ausführlich gezeigt wird, was in dem Buch „polyphone Erzählungen“ heißt. Anhand von Fatma Aydemirs Familien- und Gesellschaftsroman „Dschinns“ (2022) wird heutige Mehrsprachigkeit, u. a. mit der ganz selbstverständlichen Präsenz türkischer, kurdischer, arabischer und englischer Wörter, konkretisiert. In Sasha Marianna Salzmanns Debütroman „Außer sich“ geht es um Probleme kultureller und sprachlicher Mehrfachzugehörigkeiten bis hin zu Identitätsauflösungen. In dem Debütroman „Ministerium der Träume“ von Hengameh Yaghoobifarah wird schließlich die für den postmigrantischen Diskurs typische „widerständige Praxis“ thematisiert. Konkret: Wie kommt eine aus Persien stammende lesbische Frau (und Tochter) mit dem Alltagsrassismus, dem Sexismus und der Homophobie zurecht bzw. nicht zurecht?

Das fünfte Kapitel fasst nochmals die zentralen Anliegen des Buches zusammen. Es sind dies: (1.) Argumente gegen das noch immer resistente „Einsprachigkeitsparadigma“. (2.) Betonung des Zusammenhangs zwischen Spracherleben, Sprachideologie sowie dem Verhältnis von Sprache und Macht. (3.) Weiter geht es dem Buch darum, „die Ambiguitäten und Konsequenzen für die von sprachlich-kultureller Vielfalt geprägten Gesellschaften und Wissensräume“ (S. 200) sichtbarer zu machen. Dass dabei (4.) „kategoriale Deutungsmuster“ (Altmayer 2023) wie Nation, Ethnie, Geschlecht usw. problematisiert werden, wird ebenso betont wie (5.) die Herausforderungen der postmigrantischen Lebenswelt für die Vermittlung in DaF/DaZ oder der Schule. Darüber hinaus wird anhand der Kunst und Kultur (Filme, Musik, Bildende Kunst, Theater) für einen kreativen Umgang mit Zuwanderung und einer zunehmend interkulturellen Diversität geworben.

Kritik

Das Buch ist eine sehr anschaulich geschriebene und lesbare Hinführung in weithin öffentlich ausgeblendete Kommunikationsräume des Deutschen. Daher ist es für jene Leser:innen sehr empfehlenswert, die sich auf ca. 200 Seiten mit der Komplexität des postmigrantischen Diskurses vertraut machen wollen. Die Darstellung orientiert sich an ethnographischen Methoden mit ihrer Erfassung von lebensweltlichen Sinngebungen und der Konstruktion von Bedeutungszusammenhängen. Als Datengrundlage stechen biographisch-narrative Reflexionen, literarische und essayistische Texte (u. a. Romane) sowie künstlerische Performanzen hervor. Damit gelingt es der Autorin, den postmigrantischen Diskurs als Gegenstand einer erst entstehenden Wissenschaft zu etablieren – allerdings eng verknüpft mit darüber hinaus gehenden Reflexionen von vielen Betroffenen selbst.

Dieses Buch ist allen zu empfehlen, die einen Zugang zu postmigrantischen Sprach- und Wissenswelten in unserer Gesellschaft suchen. Dieses lebendige und einfühlsame Buch ist zudem einer fragmentierten und tief gespaltenen Gesellschaft zu empfehlen, die an ihren eigenen Stereotypen und Vorurteilen über Migration zu scheitern droht. Dieses Buch ist nicht zuletzt auch ein Angebot an jene Zugewanderten, die die binäre Teilung in unserer Gesellschaft zu überwinden suchen.

Literatur

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Gorelik, Lena. 2012. „Sie können aber gut Deutsch“. Warum ich nicht mehr dankbar sein will, dass ich hier leben darf, und Toleranz nicht weiterhilft. München: Pantheon.Suche in Google Scholar

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Vertovec, Steven. 2023. Superdiversity. Migration and Social Complexity. London, New York: Routledge.10.4324/9780203503577Suche in Google Scholar

Yaghoobifarah, Hengameh. 2021. Ministerium der Träume. Roman. Berlin: Blumenbar.Suche in Google Scholar

Online erschienen: 2025-10-23
Erschienen im Druck: 2025-11-25

© 2025 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston

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Artikel in diesem Heft

  1. Frontmatter
  2. Frontmatter
  3. Vorwort
  4. Anja Stehfest. 2024. Die Briefe Christiana von Goethes. Studien zur Sprach- und Kulturgeschichte um 1800 (Studia Linguistica Germanica 142). Berlin, Boston: De Gruyter. 536 S.
  5. Beate Baumann. 2024. Sprache, Kultur, polyphone Narration: Entwicklungen im postmigrantischen Deutschland (Sprache lehren – Sprache lernen 14). Berlin: Frank & Timme. 242 S.
  6. Bettina Lindner-Bornemann & Sebastian Kürschner (Hg.). 2024. Die Sprache wissenschaftlicher Objekte. Interdisziplinäre Perspektiven auf die materielle Kultur in den Wissenschaften (Lingua Academica. Beiträge zur Erforschung historischer Gelehrten- und Wissenschaftssprachen 8). Berlin, Boston: De Gruyter. 238 S.
  7. Diana Nacarlı. 2024. Leichte Sprache und Schule. Zum Einfluss der morphologischen und lexikalisch-semantischen Regeln der Leichten Sprache auf das mentale Lexikon und auf Wortschatzkompetenz (Philologische Studien und Quellen). Berlin: Erich Schmidt. 214 S.
  8. Florian Busch & Christian Efing. 2024. Sprachliche Variation (Linguistik und Schule. Von der Sprachtheorie zur Unterrichtspraxis. LinguS 12). Tübingen: Narr Francke Attempto. 170 S.
  9. Isabelle Thormann. 2024. Tatort Syntax. Authentizitätsfeststellung in der forensischen Linguistik (Narr Studienbücher). Berlin, Boston: De Gruyter. 544 S.
  10. Kersten Sven Roth & Steffen Pappert (Hg.). 2024. Ost-West-Konflikte. Interdisziplinäre Perspektiven auf den Diskurs über Deutschland und die Welt (Sprache – Politik – Gesellschaft 33). Hamburg: Buske. 294 S.
  11. Maria Fritzsche. 2024. Sprachlich konstruierter Extremismus.Mehrdimensionale Textanalyse von Propagandamagazinen des sogenannten Islamischen Staates (Linguistik – Impulse & Tendenzen 113). Berlin, Boston: De Gruyter. 395 S.
  12. Nathalie Bauer, Susanne Günthner & Juliane Schopf (Hg.). 2024. Die kommunikative Konstruktion von Normalitäten in der Medizin. Gesprächsanalytische Perspektiven (Linguistik – Impulse & Tendenzen 108). Berlin, Boston: De Gruyter. 282 S.
  13. Nikolas Koch & Claudia Maria Riehl. 2024. Migrationslinguistik. Eine Einführung (Narr Studienbücher). Tübingen: Narr Francke Attempto. 324 S.
  14. Rolf Bergmann. 2024. Namen (Kurze Einführung in die germanistische Linguistik 32). Heidelberg: Winter. 100 S.
  15. Simon Meier-Vieracker. 2024. Sprache ist, was du draus machst! Wie wir Deutsch immer wieder neu erfinden. München: Droemer. 256 S.
  16. Simon Meier-Vieracker, Heidrun Kämper & Ingo H. Warnke (Hg.). 2024. Invective Discourse (Diskursmuster / Discourse Patterns 34). Berlin, Boston: De Gruyter. 232 S.
  17. Theresa Verena Maas. 2024. Ostdeutsch reloaded. Ostmitteldeutsche Dialekte in den sozialen Medien (Sprachwissenschaft 66). Berlin: Frank & Timme. 176 S.
  18. Ursula Bredel. 2024. Das Schriftsystem des Deutschen. Graphetik – Graphematik – Orthographie – Erwerb (Grundlagen der Germanistik 67). Berlin: Erich Schmidt. 361 S.
  19. Verena Sauer. 2024. Hochdeutsch. Eine framesemantische Analyse historischer Spracheinstellungen zum Deutschen vom 16. bis 18. Jahrhundert (Studia Linguistica Germanica 145). Berlin, Boston: De Gruyter. 272 S.
  20. Wolfgang Imo & Jörg Wesche (Hg.). 2024. Sprechen und Gespräch in historischer Perspektive. Sprach- und literaturwissenschaftliche Zugänge (LiLi: Studien zur Sprach- und Literaturwissenschaft 7). Berlin: J. B. Metzler. 234 S.
  21. Angela Schrott, Johanna Wolf & Christine Pflüger (Hg.). 2023. Textkomplexität und Textverstehen. Studien zur Verständlichkeit von Texten (Linguistik – Impulse & Tendenzen 106). Berlin, Boston: De Gruyter. 364 S.
  22. Anthony R. Rowley. 2023. 2., durchgesehene Auflage. Boarisch. Boirisch. Bairisch. Eine Sprachgeschichte. Regensburg: Friedrich Pustet. 269 S.
  23. Eckhard Meineke. 2023. Studien zum genderneutralen Maskulinum. Heidelberg: Winter. 358 S.
  24. Elke Hentschel. 2023. Deutsch typologisch. Eine Einführung. Stuttgart: J. B. Metzler. 255 S.
  25. Ermenegildo Bidese. 2023. Sprachkontakt generativ. Eine Untersuchung kontaktbedingten syntaktischen Wandels im Zimbrischen (Linguistische Arbeiten 582). Berlin, Boston: De Gruyter. 234 S.
  26. Grit Nickel. 2023. Nominale Flexionsmorphologie in den ostoberdeutschen Dialekten (Open Germanic Linguistics 6). Berlin: Language Science Press. 380 S.
  27. Marie-Luis Merten, Susanne Kabatnik, Kristin Kuck, Lars Bülow & Robert Mroczynski (Hg.). 2023. Sprachliche Grenzziehungspraktiken. Analysefelder und Perspektiven (Studien zur Pragmatik 5). Tübingen: Narr Francke Attempo. 373 S.
  28. Mark Dang-Anh (Hg.). 2023. Politisches Positionieren. Sprachliche und soziale Praktiken (Akademiekonferenzen 33). Heidelberg: Winter. 309 S.
  29. Matthias Meiler & Martin Siefkes (Hg.). 2023. Linguistische Methodenreflexion im Aufbruch. Beiträge zur aktuellen Diskussion im Schnittpunkt von Ethnographie und Digital Humanities, Multimodalität und Mixed Methods (Linguistik – Impulse & Tendenzen 107). Berlin, Boston: De Gruyter. 351 S.
  30. Michael Beißwenger et al. (Hg.). 2023. Korpusgestützte Sprachanalyse. Grundlagen, Anwendungen und Analysen (Studien zur deutschen Sprache 88). Tübingen: Narr Francke Attempto. 438 S.
  31. Nadine Bieker & Kirsten Schindler. 2023. Deutschdidaktik und Geschlecht (Aktuelle Perspektiven der Deutschdidaktik 1, utb). Bielefeld: wbv. 136 S.
  32. Nina-Maria Klug & Sina Lautenschläger (Hg.). 2023. True Love. Sprache(n) der Liebe in Text und Gespräch (Europäische Studien zur Textlinguistik 23). Tübingen: Narr Francke Attempto. 322 S.
  33. Ramón Boldt. 2023. Aspekte der vergleichenden Phraseologie. Untersucht und dargestellt am Beispiel der ältesten germanischen Rechtstexte (Münchener Studien zur Sprachwissen-schaft 34). Dettelbach: J. H. Röll. 343 S.
  34. Samuel Felder. 2023. Individuelle sprachliche Variation in WhatsApp-Chats. Stil, Akkommodation und Real-Time-Change (Sprache – Medien – Innovationen 13). Berlin et al.: Peter Lang. 457 S.
  35. Sarah Kwekkeboom, Birgit Herbers & Simone Schultz-Balluff (Hg.). 2023. Klaus-Peter Wegera: ‚Sprachwandeln‘. Kleinere Schriften zur deutschen Sprachgeschichte und Grammatikographie. Berlin: Erich Schmidt. 405 S.
  36. Sören Stumpf. 2023. Wortbildung diamedial. Korpusstudien zum geschriebenen und gesprochenen Deutsch (Reihe Germanistische Linguistik 329). Berlin, Boston: De Gruyter. 459 S.
  37. Tamara Bodden. 2023. Kunst und Geld. Eine diskurslinguistische Untersuchung zur documenta 14 (Sprache und Wissen 59). Berlin, Boston: De Gruyter. 394 S.
  38. Theresa Schweden. 2023. Personenreferenz im Dialekt. Grammatik und Pragmatik inoffizieller Personennamen in Dialekten des Deutschen (Empirische Linguistik 18). Berlin, Boston: De Gruyter. 288 S.
  39. Juliane Schröter (Hg.). 2022. Politisches Argumentieren in der Schweiz (Sprache – Politik – Gesellschaft 31). Hamburg: Buske. 228 S.
  40. Klaas-Hinrich Ehlers. 2022. Geschichte der mecklenburgischen Regionalsprache seit dem Zweiten Weltkrieg. Varietätenkontakt zwischen Alteingesessenen und immigrierten Vertriebenen. Teil 2: Sprachgebrauch und Sprachwahrnehmung (Regionalsprache und regionale Kultur. Mecklenburg-Vorpommern im ostniederdeutschen Kontext 5). Berlin et al.: Peter Lang. 685 S.
  41. Matthias Bau et al. (Hg.). 2022. Vergessene Klassiker der Sprachwissenschaft?Zur Einführung und Erinnerung. Weilerswist: Velbrück. 312 S.
  42. Wolf Peter Klein. 2018. Sprachliche Zweifelsfälle im Deutschen. Theorie, Praxis, Geschichte (De Gruyter Studium). Berlin, Boston: De Gruyter. 359 S.
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