Startseite Germanistische Linguistik Anthony R. Rowley. 2023. 2., durchgesehene Auflage. Boarisch. Boirisch. Bairisch. Eine Sprachgeschichte. Regensburg: Friedrich Pustet. 269 S.
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Anthony R. Rowley. 2023. 2., durchgesehene Auflage. Boarisch. Boirisch. Bairisch. Eine Sprachgeschichte. Regensburg: Friedrich Pustet. 269 S.

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Veröffentlicht/Copyright: 31. Juli 2025

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Anthony R. Rowley. 2023. 2., durchgesehene Auflage. Boarisch. Boirisch. Bairisch. Eine Sprachgeschichte. Regensburg: Friedrich Pustet. 269 S.


Die von Anthony Rowley, dem ehemaligen langjährigen Leiter der Redaktion des Bayerischen Wörterbuchs, verfasste Monografie behandelt die Sprachgeschichte (vor allem) Altbayerns, also dem Bayern in seiner geografischen Ausprägung als Kurfürstentum und nicht in der Form des heutigen Freistaats. Das Buch ist aus Vorlesungen des Verfassers an der Ludwig-Maximilians-Universität München entstanden, in denen es darum ging, die Sprachgeschichte Bayerns anhand typischer Textzeugnisse zu erläutern und daran gleichzeitig auch das jeweils Charakteristische der Epoche darzulegen. „Sprachgeschichte“, so der Autor auf S. 10,

„wird heute nicht teleologisch verstanden; d. h. unser heutiges Schriftdeutsch ist [...] ein zufälliges Zwischenergebnis. Die regionalen Entwicklungen zeigen uns beispielhaft, wie die deutsche Sprachgeschichte in anderen Gegenden tatsächlich anders verlaufen ist.“

Das ca. 250 Seiten umfassende Werk ist in neun Kapitel unterteilt, die chronologisch der Sprachgeschichte Altbayerns von der vordeutschen Zeit (Kapitel 1) bis in das 21. Jahrhundert (Kapitel 9) nachgehen. Ein ausführliches Literatur- und Quellenverzeichnis ist vorhanden, ein Stichwort- und Abbildungsverzeichnis fehlt leider. Das Buch ist im populärwissenschaftlichen Stil verfasst – immer wieder hört man den Autor selbst sprechen, so auf S. 243: „Für einen Wörterbuchmacher, wie es der Verfasser ist“. Neben Einführungswissen finden sich zahlreiche linguistische Schmankerl, wie etwa die mehrseitigen Ausführungen zu den gestürzten Diphthongen (S. 91–96). Jedes Kapitel (bis auf Kapitel 9) endet mit einem Resümee, wobei dieses häufig nur sehr knapp ausfällt (Kapitel 3, das zugegebenermaßen auch das kürzeste Kapitel von allen ist, umfasst ganze zwei Sätze). Auf dem Cover ist ein Ausschnitt des Wessobrunner Gebets abgebildet, einem der ältesten Dokumente mit althochdeutscher Überlieferung aus dem bairischen Raum.

Inhaltlicher Überblick

Das erste Kapitel bietet einen kurzen Rückblick auf die vordeutsche Zeit. Wir erfahren so, dass das Volk der Kelten das erste Volk in Bayern ist, von dem wir mit Sicherheit den Namen kennen. Einige heutige Flussnamen und sogar ein paar Ortsnamen zeigen typisch keltische Merkmale, dies sind bspw. Altmühl oder Kempten. Der heutige bairische Dialekt enthält nur sehr wenige keltische Lehnwörter wie Amplatz ‚Jochriemen‘ oder Benne ‚Schlittenaufsatz‘ – wobei dies alles Wörter sind, die erst über romanische Vermittlung ins Germanische gelangten.

Erst im zweiten Kapitel geht es um die Entstehung des Bairischen bzw. des Bayernstammes selbst. Der Stammesname Bayern wird erstmals im 6. Jahrhundert erwähnt; er geht wahrscheinlich auf das ältere *boio-warii ‚Männer (oder Wehrmänner) aus Boio‘ zurück. Was genau Boio- meint, ist bis heute unklar – es könnte etwa ein Name für Pannonien oder für Böhmen sein. Die gängige Erklärung für die Herkunft der Bayern (aufgrund archäologischer Funde) lautet, dass diese Nachkommen von Völkern sind, die nördlich der Donau und v. a. aus dem Böhmischen Becken über die Donau eingewandert sind (vgl. z. B. Wiesinger 2005). Eher unwahrscheinlich ist die Annahme von Mayerthaler & Mayerthaler (1990), wonach das Bairische eine Art Pidgin-Sprache sei, bei der germanische Elemente auf lateinisches Substrat aufgepropft werden. Auch die zweite deutsche Lautverschiebung – ein Klassiker jeder Einführungsvorlesung in die deutsche Sprachgeschichte – wird thematisiert und anhand verschiedener Quellen aus dem bairischen Sprachraum erläutert.

Im dritten Kapitel geht es um die ersten schriftlichen Indizien für die Volkssprache. Das Schriftwesen in Bayern war im 8. Jahrhundert wohl irisch geprägt (mit Ausnahme von Regensburg und Eichstätt, wo es angelsächsisch geprägt war). Die Vita Willibalds, der ab 762 Bischof von Eichstätt und ein Schüler von Bonifaz war, gehört zu den frühesten literarischen Zeugnissen aus Bayern. Ein typisches Merkmal für bairisches Althochdeutsch ist die Schreibung coot ‚gut‘ mit dem alten westgermanischen Langvokal -oo-, der in den meisten anderen hochdeutschen Dialekten schon früher als im bairischen Althochdeutsch zu -uo- geworden ist.

Das vierte Kapitel thematisiert die kleine, aber feine Überlieferung althochdeutscher Zeugnisse in Bayern. Hier finden sich einige der ältesten Dokumente wie das Wessobrunner Gebet, ein Auszug aus Muspilli, Beispiele für Heil- und Zaubersegen oder das Freisinger Paternoster. In diesem Kapitel werden auch die Außengrenzen des Bairischen, die sich in althochdeutscher Zeit teils verfestigt, teils verschoben haben, thematisiert und anschaulich mit Karten illustriert. Neben der Binnengliederung des Bairischen selbst wird auch auf die Außengrenzen (u. a. zum Alemannischen und Schwäbischen) eingegangen.

Das fünfte Kapitel widmet sich dem Übergang vom Alt- zum Mittelhochdeutschen und beschreibt in diesem Kontext auch das soziale und politische Umfeld Bayerns und Frankens. Der Autor weist darauf hin, dass es keine normierte Einheitssprache gab, sondern dass jede Region ihre schreibsprachliche Ausprägung hatte, und belegt dies auch hier wieder mit Quellentexten wie einem Gedicht des Dichters Hugo von Triberg. An weiteren Quellentexten wie der Ständepredigt (Version Benediktbeuren) oder dem Eichstätter Spitalspiegel benennt er typische sprachliche Änderungen vom Alt- zum Mittelhochdeutschen.

Um den Beginn der Neuzeit und das Frühneuhochdeutsche geht es in Kapitel 6. Hier wird der damalige Bestseller Buch der Natur von Konrad von Megenberg als Quelle genutzt, um aufzuzeigen, was die Verwendung von Diphthongen über die Herkunft seines Autors verraten kann. So finden sich in der alten kaiserlichen Sprache der Wiener Kanzlei noch im 15. Jahrhundert alte Monophthonge, während Bayern bereits Diphthonge aufweist. Auch werden wichtige frühneuhochdeutsche Lautwandelerscheinungen hin zum heutigen Bairischen aufgezeigt (u. a. Monophthongierung, Diphthongierung, Dehnung in offener Tonsilbe) und es wird auf mundartliche Relikte in den Sprachinseln und im südlichen Thüringischen verwiesen. Der Autor thematisiert zudem Aspekte der Entwicklung hin zu einer einheitlicheren Schriftsprache wie dem Gemainen teutsch als regionaler Schreibsprache um 1500 und schlägt dabei gelungen den Bogen zur Gegenwart: Manche dieser Schreibungen finden sich nämlich noch heute in Namenschreibungen wieder.

Kapitel 7 befasst sich mit der Zeit der Donauschreibsprache. Neben Martin Luthers Bibelübersetzung geht es um Aventinus als große literarische Gestalt Bayerns. Aventin ist der erste, der uns direkte Hinweise auf den gesprochenen Dialekt seiner Zeit gibt. Wie auch in anderen Kapitel illustriert der Autor diese Beobachtung mit den entsprechenden Texten – in diesem Fall mit Textausschnitten aus der Bayerischen Chronik des Aventin aus dem 16. Jahrhundert. In diesem Kapitel werden zudem zum ersten Mal Erscheinungen aus der Morphologie (und nicht nur aus der Lautung und Lexik wie in den bisherigen Kapiteln), z. B. Entwicklungen in der Flexion, die typisch für die frühere bairische Schriftsprache und die heutigen Dialekte sind, besprochen. Phänomene abseits des Bairischen, wie der rheinische Akkusativ (vgl. Schirmunski 2010: 465–466), werden thematisiert[1] und „pikante“ Details der deutschen Standardsprache ausgeplaudert. Während z. B. maskuline Nomen im Kasus unterscheiden, ob der Bezeichnete handelt (Nominativ: der Mann) oder mit ihm etwas gemacht wird (Akkusativ: den Mann), scheint das bei Feminina grammatikalisch unwichtig zu sein (Nominativ = Akkusativ: die Frau). Pikant deswegen, weil es „a sexist bias of the speech community“ (Krifka 2009: 141) zeigt (vgl. die Diskussion dazu in Krifka 2009: 153–154). Darüber hinaus werden komplexe Theorien wie die Markiertheitstheorie in verständlicher Form eingeführt: „Kurz gesagt sind ‚unmarkierte‘ Sprachformen weniger komplex, eher erwartbar und frequenter als markierte Formen“ (S. 175). Diese Aufzählung der Themen mag beliebig bzw. ohne Bezug zur bairischen Sprachgeschichte klingen – ist es aber nicht: Solche „Exkurse“ dienen dazu, das Bairische in den Gesamtkontext sprachwissenschaftlicher Forschung einzubetten. Das Bairische verhält sich zu rheinischem Akkusativ, „Sexismus“ in der Grammatik und der Markiertheitstheorie wie folgt: Im Bairischen weisen Maskulina eine gemeinsame Akkusativ-Dativ-Form auf, verhalten sich also anders als der rheinische Akkusativ. Und dieser „maskuline Sonderweg“ (Rowley 2004: 346) kann möglicherweise durch die Markiertheitstheorie besser verstanden werden: Unmarkierte Kategorien wie der Singular lassen mehr morphologische Unterschiede zu (und damit auch den maskulinen Sonderweg im Bairischen). Im Plural hingegen, als markierter Kategorie, sind beim Maskulinum wie auch bei Femininum und Neutrum alle morphologischen Distinktionen aufgehoben. Und dass es im Bairischen überhaupt den „maskulinen Sonderweg“ gibt, wird vom Autor damit erklärt, dass das Maskulinum „das unmarkierte Genus sein wird im Verhältnis zum Femininum [...] und [dass sich] nur der unmarkierte Fall eine eigene Paradigmenkonstellation leisten kann“ (S. 175).

Wie bereits Kapitel 7 ist auch Kapitel 8 zweigeteilt. Einerseits geht es um die Herausbildung einer schriftlichen Standardsprache bzw. genauer bereits um den Übergang zur heutigen Schriftsprache (18. und 19. Jahrhundert). An Beispielquellen wird aufgezeigt, wie das Ostoberdeutsche als Schriftsprache in die Defensive gerät und sich an ostmitteldeutsche Schreibgepflogenheiten anpasst. Andererseits geht es erneut um die Dialekte, und zwar in Gestalt von Johann Andreas Schmeller, der das Fach Dialektologie begründet hat. Spannend ist zu erfahren, wie die Aussprache der Standardsprache um 1800 klang – Schmeller kommentiert dies nämlich und bietet in seiner Abhandlung Über Schrift und Schriftunterricht von 1803 auch erstmals phonetisch transkribierte Texte deutscher Mundarten an (vgl. Schmeller 1965).

Das letzte Kapitel behandelt das 19. und 20. Jahrhundert. Hier stehen zwei Themen im Vordergrund: die Entwicklung einer regionalen Variante der Standardsprache, die auch in den medial schriftlichen Bereich einwirkt, sowie die Dialekte und ihre immer enger werdende Beziehung zur Standardsprache. Auch die Frage, was eine Sprache und was ein Dialekt ist, wird thematisiert. Daneben weist der Autor darauf hin, dass ein Dialekt durchaus komplex ist oder sogar komplexer sein kann als die Standardsprache. Besonders deutlich wird dies an den Richtungsadverbien und der Lokaldeixis in den oberdeutschen Dialekten. Bei Bewegungs- und Lageverben bedarf es im Bairischen eines Adverbs und einer lokalen Präpositionalphrase (vgl. Harnisch 1982: 124): Fahrma in d`Berg eini?. Hinderling (1980: 251) bringt eine zweite Dimension, die Sprecherperspektive, ins Spiel: herinnen (bei uns) vs. drinnen (bei den anderen). Der Autor weist darauf hin, dass Sätze wie i fahr in die Berg eini und i wohn in München drinn nicht nur im Süden Deutschlands und in den Alpenländern, sondern auch in den romanischen und slawischen Dialekten verbreitet sind.

Würdigung

Das Werk zeugt von großer Fachkenntnis. Neben genauen linguistischen Analysen vor dem Hintergrund der Fachliteratur ermöglicht der Einblick in Originaldokumente die Arbeit an anschaulichen Beispielen. Der Stil ist nicht trocken-wissenschaftlich, und immer mal wieder kann man sich ein Schmunzeln nicht verkneifen, so etwa hier:

„Wenn man schönes bairisches Englisch hören will, dann muss man auf Konzerte mit alternden Rock-Musikern live aufs Land gehen, wo die Musiker einen supper Sound machen, damit die Messitsch voll rüberkommt.“ (S. 146)

Gleichwohl sind mögliche Zielgruppen für dieses Buch sowohl linguistische Laien als auch Expertinnen und Experten vom Fach. In der Lehre kann das Werk – gerade aufgrund zahlreicher Beispieltexte und Abbildungen – sicherlich gewinnbringend eingesetzt werden. Sprachgeschichte wird lebendig gemacht, wie hier im Kontext der frühneuhochdeutschen Schreiblandschaften:

„Jede Kanzlei hatte eigene Gepflogenheiten, es gab regionale Varianz. Auch soziale Gruppen hatten eigene Schreibusanzen. Man stelle sich vor, heute hätten Ärzte, Germanisten, Philosophen, Freimaurer, Gewerkschafter alle ihre eigene Rechtschreibung!“ (S. 116)

Nur an wenigen Stellen finden sich Flüchtigkeitsfehler, wie etwa eine fehlende Literaturangabe auf S. 10: König (2015) oder auf S. 191 der Name Heinrich Braun (anstatt korrekt Hermann Braun). Für die Zukunft mag man sich mehr solcher regionalen Sprachgeschichten wünschen, die – wie diese – gekonnt und unterhaltsam Fachwissen vermitteln und sich dabei dennoch nicht in Details verlieren, sondern den Blick auf das große Ganze bewahren.

Literatur

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Online erschienen: 2025-07-31
Erschienen im Druck: 2025-11-25

© 2025 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston

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  1. Frontmatter
  2. Frontmatter
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  4. Anja Stehfest. 2024. Die Briefe Christiana von Goethes. Studien zur Sprach- und Kulturgeschichte um 1800 (Studia Linguistica Germanica 142). Berlin, Boston: De Gruyter. 536 S.
  5. Beate Baumann. 2024. Sprache, Kultur, polyphone Narration: Entwicklungen im postmigrantischen Deutschland (Sprache lehren – Sprache lernen 14). Berlin: Frank & Timme. 242 S.
  6. Bettina Lindner-Bornemann & Sebastian Kürschner (Hg.). 2024. Die Sprache wissenschaftlicher Objekte. Interdisziplinäre Perspektiven auf die materielle Kultur in den Wissenschaften (Lingua Academica. Beiträge zur Erforschung historischer Gelehrten- und Wissenschaftssprachen 8). Berlin, Boston: De Gruyter. 238 S.
  7. Diana Nacarlı. 2024. Leichte Sprache und Schule. Zum Einfluss der morphologischen und lexikalisch-semantischen Regeln der Leichten Sprache auf das mentale Lexikon und auf Wortschatzkompetenz (Philologische Studien und Quellen). Berlin: Erich Schmidt. 214 S.
  8. Florian Busch & Christian Efing. 2024. Sprachliche Variation (Linguistik und Schule. Von der Sprachtheorie zur Unterrichtspraxis. LinguS 12). Tübingen: Narr Francke Attempto. 170 S.
  9. Isabelle Thormann. 2024. Tatort Syntax. Authentizitätsfeststellung in der forensischen Linguistik (Narr Studienbücher). Berlin, Boston: De Gruyter. 544 S.
  10. Kersten Sven Roth & Steffen Pappert (Hg.). 2024. Ost-West-Konflikte. Interdisziplinäre Perspektiven auf den Diskurs über Deutschland und die Welt (Sprache – Politik – Gesellschaft 33). Hamburg: Buske. 294 S.
  11. Maria Fritzsche. 2024. Sprachlich konstruierter Extremismus.Mehrdimensionale Textanalyse von Propagandamagazinen des sogenannten Islamischen Staates (Linguistik – Impulse & Tendenzen 113). Berlin, Boston: De Gruyter. 395 S.
  12. Nathalie Bauer, Susanne Günthner & Juliane Schopf (Hg.). 2024. Die kommunikative Konstruktion von Normalitäten in der Medizin. Gesprächsanalytische Perspektiven (Linguistik – Impulse & Tendenzen 108). Berlin, Boston: De Gruyter. 282 S.
  13. Nikolas Koch & Claudia Maria Riehl. 2024. Migrationslinguistik. Eine Einführung (Narr Studienbücher). Tübingen: Narr Francke Attempto. 324 S.
  14. Rolf Bergmann. 2024. Namen (Kurze Einführung in die germanistische Linguistik 32). Heidelberg: Winter. 100 S.
  15. Simon Meier-Vieracker. 2024. Sprache ist, was du draus machst! Wie wir Deutsch immer wieder neu erfinden. München: Droemer. 256 S.
  16. Simon Meier-Vieracker, Heidrun Kämper & Ingo H. Warnke (Hg.). 2024. Invective Discourse (Diskursmuster / Discourse Patterns 34). Berlin, Boston: De Gruyter. 232 S.
  17. Theresa Verena Maas. 2024. Ostdeutsch reloaded. Ostmitteldeutsche Dialekte in den sozialen Medien (Sprachwissenschaft 66). Berlin: Frank & Timme. 176 S.
  18. Ursula Bredel. 2024. Das Schriftsystem des Deutschen. Graphetik – Graphematik – Orthographie – Erwerb (Grundlagen der Germanistik 67). Berlin: Erich Schmidt. 361 S.
  19. Verena Sauer. 2024. Hochdeutsch. Eine framesemantische Analyse historischer Spracheinstellungen zum Deutschen vom 16. bis 18. Jahrhundert (Studia Linguistica Germanica 145). Berlin, Boston: De Gruyter. 272 S.
  20. Wolfgang Imo & Jörg Wesche (Hg.). 2024. Sprechen und Gespräch in historischer Perspektive. Sprach- und literaturwissenschaftliche Zugänge (LiLi: Studien zur Sprach- und Literaturwissenschaft 7). Berlin: J. B. Metzler. 234 S.
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  22. Anthony R. Rowley. 2023. 2., durchgesehene Auflage. Boarisch. Boirisch. Bairisch. Eine Sprachgeschichte. Regensburg: Friedrich Pustet. 269 S.
  23. Eckhard Meineke. 2023. Studien zum genderneutralen Maskulinum. Heidelberg: Winter. 358 S.
  24. Elke Hentschel. 2023. Deutsch typologisch. Eine Einführung. Stuttgart: J. B. Metzler. 255 S.
  25. Ermenegildo Bidese. 2023. Sprachkontakt generativ. Eine Untersuchung kontaktbedingten syntaktischen Wandels im Zimbrischen (Linguistische Arbeiten 582). Berlin, Boston: De Gruyter. 234 S.
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  28. Mark Dang-Anh (Hg.). 2023. Politisches Positionieren. Sprachliche und soziale Praktiken (Akademiekonferenzen 33). Heidelberg: Winter. 309 S.
  29. Matthias Meiler & Martin Siefkes (Hg.). 2023. Linguistische Methodenreflexion im Aufbruch. Beiträge zur aktuellen Diskussion im Schnittpunkt von Ethnographie und Digital Humanities, Multimodalität und Mixed Methods (Linguistik – Impulse & Tendenzen 107). Berlin, Boston: De Gruyter. 351 S.
  30. Michael Beißwenger et al. (Hg.). 2023. Korpusgestützte Sprachanalyse. Grundlagen, Anwendungen und Analysen (Studien zur deutschen Sprache 88). Tübingen: Narr Francke Attempto. 438 S.
  31. Nadine Bieker & Kirsten Schindler. 2023. Deutschdidaktik und Geschlecht (Aktuelle Perspektiven der Deutschdidaktik 1, utb). Bielefeld: wbv. 136 S.
  32. Nina-Maria Klug & Sina Lautenschläger (Hg.). 2023. True Love. Sprache(n) der Liebe in Text und Gespräch (Europäische Studien zur Textlinguistik 23). Tübingen: Narr Francke Attempto. 322 S.
  33. Ramón Boldt. 2023. Aspekte der vergleichenden Phraseologie. Untersucht und dargestellt am Beispiel der ältesten germanischen Rechtstexte (Münchener Studien zur Sprachwissen-schaft 34). Dettelbach: J. H. Röll. 343 S.
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  35. Sarah Kwekkeboom, Birgit Herbers & Simone Schultz-Balluff (Hg.). 2023. Klaus-Peter Wegera: ‚Sprachwandeln‘. Kleinere Schriften zur deutschen Sprachgeschichte und Grammatikographie. Berlin: Erich Schmidt. 405 S.
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  41. Matthias Bau et al. (Hg.). 2022. Vergessene Klassiker der Sprachwissenschaft?Zur Einführung und Erinnerung. Weilerswist: Velbrück. 312 S.
  42. Wolf Peter Klein. 2018. Sprachliche Zweifelsfälle im Deutschen. Theorie, Praxis, Geschichte (De Gruyter Studium). Berlin, Boston: De Gruyter. 359 S.
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