Startseite Germanistische Linguistik Ursula Bredel. 2024. Das Schriftsystem des Deutschen. Graphetik – Graphematik – Orthographie – Erwerb (Grundlagen der Germanistik 67). Berlin: Erich Schmidt. 361 S.
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Ursula Bredel. 2024. Das Schriftsystem des Deutschen. Graphetik – Graphematik – Orthographie – Erwerb (Grundlagen der Germanistik 67). Berlin: Erich Schmidt. 361 S.

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Veröffentlicht/Copyright: 22. Mai 2025

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Ursula Bredel. 2024. Das Schriftsystem des Deutschen. Graphetik – Graphematik – Orthographie – Erwerb (Grundlagen der Germanistik 67). Berlin: Erich Schmidt. 361 S.


Inzwischen liegen eine ganze Reihe von einführenden Werken zum Schriftsystem des Deutschen vor (z. B. Fuhrhop 2020), einige explizit mit dem Anspruch, auch eine (sprach-)didaktische Perspektive einzunehmen (u. a. Betzel & Droll 2020). Das ist gut begründbar, schließlich gilt der Erwerb von orthographischer Kompetenz als das schulische Bildungsziel schlechthin (vgl. u. a. Adler & Ribeiro Silveira 2020: 22). Damit einher gehen gesellschaftlich emotional und intensiv geführte Diskussionen rund um den Themenkomplex Rechtschreibung. Das ist der Ausgangspunkt der vorliegenden Monographie, die in der Reihe Grundlagen der Germanistik veröffentlicht wurde. Ihr Untertitel macht die wesentlichen angesprochenen Themenfelder deutlich. Es geht um Form (Graphetik) und Funktion (Graphematik) des geschriebenen Deutschen, seine Normierung (Orthographie) sowie seinen Erwerb. Insbesondere der Einbezug des letztgenannten Aspektes ist, wie gezeigt wird, die wesentliche Stärke des Textes, dessen dezidiertes Ziel es laut Einleitung sein soll, „die wichtigsten konzeptionellen Entwicklungslinien der Erforschung des Schriftsystems des Deutschen aufzugreifen“ (S. V). Die Autorin will damit nachvollziehbar machen, warum wer und wie über das Schriftsystem diskutiert – und diskutiert hat. Diese Grundprämisse zieht sich durch die einzelnen Unterkapitel, in denen der Darstellung und Abgrenzung einschlägiger Studien aus verschiedenen Phasen der Geschichte der Schriftlinguistik des Deutschen großer Raum gegeben wird.

‚Schriftlinguistik‘ als Gegenstand der vorliegenden Monographie wird dabei insbesondere aus einer sprachdidaktischen Perspektive gedacht. Das zeigt sich schon allein in der Auswahl der thematisierten schriftlinguistischen Phänomene. Nach der Einleitung folgen Abschnitte zu Wortschreibung, Getrennt- und Zusammenschreibung, Großschreibung, Interpunktion und zum Schriftspracherwerb. Das sind im Wesentlichen diejenigen Aspekte des Schriftsystems des Deutschen, die auch schulisch von besonderer Relevanz sind. Das letztgenannte Kapitel (Schriftspracherwerb) liegt gewissermaßen quer zu den anderen Themen, da in diesem die vorgenannten Aspekte jeweils nochmal einzeln aus der Perspektive eben des Schriftspracherwerbs beleuchtet werden. Ebenfalls enthalten sind ein Literaturverzeichnis, ein Glossar sowie ein Stichwortverzeichnis.

Zunächst wird das Forschungsfeld ‚Schriftlinguistik‘ im einleitenden Kapitel I multiperspektivisch verortet. Adressiert werden in kurzen, schlaglichtartigen Abschnitten die systemlinguistische, semiotische, typologische, historische, kulturelle, korpuslinguistische, typographische, psychologische sowie die ontologische Perspektive auf Schrift. Die Vielfalt der Zugriffsweisen auf denselben Gegenstand zeigt auf, wie viele Fragen noch zu klären sind – wobei deren Beantwortung vermutlich in einer vertieften Zusammenarbeit der adressierten wissenschaftlichen Einzeldisziplinen erreicht werden dürfte, die ja durchaus im Sinne einer umfassenden Schriftlinguistik ist.

Die Monographie selbst ist der Systemlinguistik und dem Deutschen gewidmet und orientiert sich sachlogisch an den Gegenstandsbereichen Graphetik, Graphematik auf systematischer und Orthographie auf normativer Ebene. Diese Aspekte charakterisiert die Autorin als die „relevanten Phänomenbereiche [...] der Schrift“ (S. 32, Hervorhebung: J. R.). ‚Relevanz‘ wird diesen Bereichen insbesondere aus sprachdidaktischen Gründen zugesprochen. Gleichzeitig macht die Autorin in den späteren Unterkapiteln zu jenen Phänomenbereichen Exkurse zu anderen einleitend adressierten Themenfeldern. Das gilt u. a. für das Kapitel zur Groß- und Kleinschreibung, in dem auch ontogenetische und psycholinguistische Daten kontextualisierend angeführt werden. Die Grundargumentation verbleibt aber dennoch konsequent auf Ebene der Schriftsystematik des Deutschen. Beide Einschränkungen sind mit Blick auf die Schule nachvollziehbar, und der Bezug zu Lehr-Lernprozessen wird auch im Text immer wieder prominent gemacht.

Kapitel II ist der Wortschreibung gewidmet. Sie wird breit, auch mit Blick auf die sonst oft eher stiefmütterlich behandelte Fremdwortschreibung, diskutiert, und zwar zunächst graphetisch, dann graphematisch. Was in diesem Kontext relevant ist, ist wiederum aus schulischer Perspektive gedacht. So wird die ‚Graphetik‘ als Phänomenbereich hier auf Buchstaben- und Zeichenformen beschränkt; Meso- und Makrographetik, also die Betrachtung größerer, insbesondere auch soziolinguistischer schriftlicher Einheiten (z. B. Zeile, Textblock, Seite, vgl. Meletis 2015), spielen hingegen keine Rolle. Positiv hervorzuheben – und für derartige Einführungsbücher alles andere als selbst­verständlich – ist die ausführliche und dezidierte Diskussion auch handschriftlicher Daten. Es folgen nach der Thematisierung der Form von Wortschreibungen Überlegungen zur Funktion, die am Graphembegriff festgemacht werden.

Anhand dieses Kapitels kann der grundsätzliche Aufbau der Argumentation verdeutlicht werden, der sich sowohl in den einzelnen Unterkapiteln als auch in allen nachfolgenden Teilen der Monographie spiegelt. Zunächst geht es der Autorin um die ausführliche und kontrastive Darstellung von einschlägigen Studien und Modellierungen aus der Historie der Schriftlinguistik (auch zu der Zeit, als noch gar nicht von Schriftlinguistik im modernen Sinne gesprochen werden kann). Sie unterscheidet hier zwischen kontextabhängigen und kontextunabhängigen Graphemtheorien (wobei Letztere nochmals in Repräsentanz- und Distinktionstheorien binnendifferenziert werden). Die Darstellung der wechselhaften Geschichte mündet in eine Klassifikation einschlägiger Studien nach inhaltlichen Kriterien. Kondensiert führt diese Gegenüberstellung schließlich zur Entwicklung eines eigenen Graphemmodells: „Das Graphem ist die Funktion eines Buchstabens im Kontext“ (S. 64). Dieses Verständnis setzt auf „absoluten“ und „relativen“ Silbenpositionen auf. Absolut sind die graphematischen Silbenpositionen Anfangs- und Endrand sowie Kern, jeweils in prominenten und nicht-prominenten (= Reduktions-)Silben. Für jede dieser sechs Positionen kann sekundär beschrieben werden, welche Buchstaben vorkommen können und – wenn das der Fall ist – welche Funktion sie dort übernehmen. Exemplarisch erläutert wird das für das ‹h› sowie das ‹e›. Relative Silbenpositionen kommen sekundär dann ins Spiel, wenn die absoluten Positionen mehrere Schreibungen bzw. Dekodierungen zulassen. Ausdifferenziert wird das durch die Autorin für Kern-, Fremd-, Funktionswörter sowie für Eigennamen.

Dem argumentativen Aufbau dieses Abschnitts wird auch in den nachfolgenden Kapiteln III zur Getrennt- und Zusammenschreibung (sowie zu den Wortzeichen), IV zur Groß- und Kleinschreibung (eigentlich der satzinternen Großschreibung) sowie V zur Interpunktion gefolgt. Dargestellt werden jeweils einschlägige Studien der letzten Jahrzehnte, deren Grundaussagen pointiert eingeordnet und gegeneinander abgegrenzt werden. Das ist im Sinne der grundsätzlichen, oben zitierten Zielsetzung des Bandes folgerichtig und ermöglicht verschiedentlich augenöffnende Perspektiven auf die verschiedenen Studien. Das gilt z. B. für die Diskussion der Reichweite bestimmter ‚Indizien‘ zur Getrennt- und Zusammenschreibung, die einzeln besprochen und theoretisch hergeleitet werden. Auch das wird konsequent mit schulischem Blick besprochen, weil es hier direkt darum geht, welche Strategien und Vermittlungsansätze aus schriftlinguistischer Perspektive besonders zielführend erscheinen.

Dies gilt in besonderer Art und Weise auch für Kapitel VI, das relativ unscheinbar mit Schriftspracherwerb überschrieben ist. Die Autorin thematisiert an dieser Stelle alle bisher benannten „relevanten“ Phänomenbereiche der Schrift nochmals aus Erwerbsperspektive. Das ist in dieser inhaltlichen Dichte als neuartig zu beurteilen und ergibt innovative Einblicke in den Gegenstandsbereich Schrift. Während in anderen sprachdidaktischen Einführungswerken häufig vor allem Lehrprozesse prominent gemacht werden, stehen hier auch und vor allem die Lernprozesse im Fokus. Die Schilderungen und Interpretationen legen dabei blinde Stellen der bisherigen linguistischen Forschung offen und regen zukünftige Studien an. Explizit thematisiert werden der Erwerb des Handschreibens, der Wortschreibung, der Groß-, Klein-, Getrennt- und Zusammenschreibung sowie der Interpunktion. Gegenüber den vorangehenden Kapiteln neu sind hier zusätzliche ontogenetische Bemerkungen zum Sprechen über Interpunktion und zum Lesen. Beide Aspekte betreffen die Rezeption geschriebener Sprache – die als Teilprozess natürlich untrennbar mit dem Schreiben verknüpft ist, in der systemlinguistischen Darstellung der Schriftlinguistik jedoch eine Nebenrolle gespielt hat. Beim Sprechen über Interpunktion geht es vor allem um das didaktische Instrument des Interpunktionsgesprächs (vgl. auch Kozinowski 2023); im sich anschließenden Kapitel thematisiert die Autorin zusätzlich noch die Fähigkeit(en), die vorangehend dargestellten Schreibungen wie morphologische Schreibungen, Groß- und Kleinschreibung etc. rezeptiv verarbeiten bzw. insbesondere nutzen zu können. Das ist in gewisser Weise ein Brückenschlag zwischen Orthographie- und Lesedidaktik.

Im Gesamtbild ist vor allem dreierlei bemerkenswert: Erstens liegt eine hohe terminologische Klarheit vor, die mit einer konzisen Verwendung von Fachbegriffen einhergeht. Das gilt auch für diejenigen Teile der Monographie, denen in bestehenden Einführungswerken eher eine Nebenrolle zugewiesen wird, z. B. das Handschreiben oder die Fremdwortschreibung. Zweitens gelingt es durch die vergleichende Gegenüberstellung von bestehenden Studien, grundlegende Entwicklungs- und Argumentationslinien innerhalb der bisherigen Schriftlinguistik herauszuarbeiten, die ansonsten oft nur zwischen den Zeilen deutlich werden. Insofern wird tatsächlich an vielen Stellen klar, warum Linguist*innen wie und mit welchem theoretischen Hintergrund über Schrift gesprochen haben. Drittens, und das ist hier der wohl entscheidendste Punkt, werden durch die systematische Berücksichtigung von Erwerbsprozessen neue Fragen an die gesellschaftlich und wissenschaftlich immer wieder leidenschaftlich diskutierten Gegenstände Schrift und Orthographie offenbar. So ist dieses Werk insgesamt nicht nur ein gelungener „Beitrag zur Versachlichung der Debatte“ (S. 311), sondern im besten Sinne auch eine Einladung zur Schriftlinguistik – insbesondere im sprachdidaktischen Kontext. Hoffen wir, dass sie angenommen wird.

Literatur

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Betzel, Dirk & Hansjörg Droll. 2020. Orthographie. Schriftstruktur und Rechtschreibdidaktik (Linguistik fürs Lehramt 2). Paderborn: Brill Schöningh. https://doi.org/10.36198/978383855329010.36198/9783838553290Suche in Google Scholar

Bredel, Ursula, Nanna Fuhrhop & Christina Noack. 2017. Wie Kinder lesen und schreiben lernen. 2. Auflage. Tübingen: Narr Francke Attempto.Suche in Google Scholar

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Kozinowski, Johannes. 2023. Das Interpunktionsgespräch als Werkzeug für die Forschung und den Unterricht in Schule und Hochschule – eine begriffliche Konturierung. In: Miriam Langlotz, Maurice Fürstenberg & Jonas Romstadt (Hg.). Theoretische und empirische Perspektiven auf Interpunktion. Fehler, Korrektur, Reflexion (Thema Sprache – Wissenschaft für den Unterricht 39). Bielefeld: wbv, 29–48. https://doi.org/10.3278/978376397756710.3278/9783763977567Suche in Google Scholar

Meletis, Dimitrios. 2015. Graphetik. Form und Materialität von Schrift. Glückstadt: Werner Hülsbusch.Suche in Google Scholar

Online erschienen: 2025-05-22
Erschienen im Druck: 2025-11-25

© 2025 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston

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Artikel in diesem Heft

  1. Frontmatter
  2. Frontmatter
  3. Vorwort
  4. Anja Stehfest. 2024. Die Briefe Christiana von Goethes. Studien zur Sprach- und Kulturgeschichte um 1800 (Studia Linguistica Germanica 142). Berlin, Boston: De Gruyter. 536 S.
  5. Beate Baumann. 2024. Sprache, Kultur, polyphone Narration: Entwicklungen im postmigrantischen Deutschland (Sprache lehren – Sprache lernen 14). Berlin: Frank & Timme. 242 S.
  6. Bettina Lindner-Bornemann & Sebastian Kürschner (Hg.). 2024. Die Sprache wissenschaftlicher Objekte. Interdisziplinäre Perspektiven auf die materielle Kultur in den Wissenschaften (Lingua Academica. Beiträge zur Erforschung historischer Gelehrten- und Wissenschaftssprachen 8). Berlin, Boston: De Gruyter. 238 S.
  7. Diana Nacarlı. 2024. Leichte Sprache und Schule. Zum Einfluss der morphologischen und lexikalisch-semantischen Regeln der Leichten Sprache auf das mentale Lexikon und auf Wortschatzkompetenz (Philologische Studien und Quellen). Berlin: Erich Schmidt. 214 S.
  8. Florian Busch & Christian Efing. 2024. Sprachliche Variation (Linguistik und Schule. Von der Sprachtheorie zur Unterrichtspraxis. LinguS 12). Tübingen: Narr Francke Attempto. 170 S.
  9. Isabelle Thormann. 2024. Tatort Syntax. Authentizitätsfeststellung in der forensischen Linguistik (Narr Studienbücher). Berlin, Boston: De Gruyter. 544 S.
  10. Kersten Sven Roth & Steffen Pappert (Hg.). 2024. Ost-West-Konflikte. Interdisziplinäre Perspektiven auf den Diskurs über Deutschland und die Welt (Sprache – Politik – Gesellschaft 33). Hamburg: Buske. 294 S.
  11. Maria Fritzsche. 2024. Sprachlich konstruierter Extremismus.Mehrdimensionale Textanalyse von Propagandamagazinen des sogenannten Islamischen Staates (Linguistik – Impulse & Tendenzen 113). Berlin, Boston: De Gruyter. 395 S.
  12. Nathalie Bauer, Susanne Günthner & Juliane Schopf (Hg.). 2024. Die kommunikative Konstruktion von Normalitäten in der Medizin. Gesprächsanalytische Perspektiven (Linguistik – Impulse & Tendenzen 108). Berlin, Boston: De Gruyter. 282 S.
  13. Nikolas Koch & Claudia Maria Riehl. 2024. Migrationslinguistik. Eine Einführung (Narr Studienbücher). Tübingen: Narr Francke Attempto. 324 S.
  14. Rolf Bergmann. 2024. Namen (Kurze Einführung in die germanistische Linguistik 32). Heidelberg: Winter. 100 S.
  15. Simon Meier-Vieracker. 2024. Sprache ist, was du draus machst! Wie wir Deutsch immer wieder neu erfinden. München: Droemer. 256 S.
  16. Simon Meier-Vieracker, Heidrun Kämper & Ingo H. Warnke (Hg.). 2024. Invective Discourse (Diskursmuster / Discourse Patterns 34). Berlin, Boston: De Gruyter. 232 S.
  17. Theresa Verena Maas. 2024. Ostdeutsch reloaded. Ostmitteldeutsche Dialekte in den sozialen Medien (Sprachwissenschaft 66). Berlin: Frank & Timme. 176 S.
  18. Ursula Bredel. 2024. Das Schriftsystem des Deutschen. Graphetik – Graphematik – Orthographie – Erwerb (Grundlagen der Germanistik 67). Berlin: Erich Schmidt. 361 S.
  19. Verena Sauer. 2024. Hochdeutsch. Eine framesemantische Analyse historischer Spracheinstellungen zum Deutschen vom 16. bis 18. Jahrhundert (Studia Linguistica Germanica 145). Berlin, Boston: De Gruyter. 272 S.
  20. Wolfgang Imo & Jörg Wesche (Hg.). 2024. Sprechen und Gespräch in historischer Perspektive. Sprach- und literaturwissenschaftliche Zugänge (LiLi: Studien zur Sprach- und Literaturwissenschaft 7). Berlin: J. B. Metzler. 234 S.
  21. Angela Schrott, Johanna Wolf & Christine Pflüger (Hg.). 2023. Textkomplexität und Textverstehen. Studien zur Verständlichkeit von Texten (Linguistik – Impulse & Tendenzen 106). Berlin, Boston: De Gruyter. 364 S.
  22. Anthony R. Rowley. 2023. 2., durchgesehene Auflage. Boarisch. Boirisch. Bairisch. Eine Sprachgeschichte. Regensburg: Friedrich Pustet. 269 S.
  23. Eckhard Meineke. 2023. Studien zum genderneutralen Maskulinum. Heidelberg: Winter. 358 S.
  24. Elke Hentschel. 2023. Deutsch typologisch. Eine Einführung. Stuttgart: J. B. Metzler. 255 S.
  25. Ermenegildo Bidese. 2023. Sprachkontakt generativ. Eine Untersuchung kontaktbedingten syntaktischen Wandels im Zimbrischen (Linguistische Arbeiten 582). Berlin, Boston: De Gruyter. 234 S.
  26. Grit Nickel. 2023. Nominale Flexionsmorphologie in den ostoberdeutschen Dialekten (Open Germanic Linguistics 6). Berlin: Language Science Press. 380 S.
  27. Marie-Luis Merten, Susanne Kabatnik, Kristin Kuck, Lars Bülow & Robert Mroczynski (Hg.). 2023. Sprachliche Grenzziehungspraktiken. Analysefelder und Perspektiven (Studien zur Pragmatik 5). Tübingen: Narr Francke Attempo. 373 S.
  28. Mark Dang-Anh (Hg.). 2023. Politisches Positionieren. Sprachliche und soziale Praktiken (Akademiekonferenzen 33). Heidelberg: Winter. 309 S.
  29. Matthias Meiler & Martin Siefkes (Hg.). 2023. Linguistische Methodenreflexion im Aufbruch. Beiträge zur aktuellen Diskussion im Schnittpunkt von Ethnographie und Digital Humanities, Multimodalität und Mixed Methods (Linguistik – Impulse & Tendenzen 107). Berlin, Boston: De Gruyter. 351 S.
  30. Michael Beißwenger et al. (Hg.). 2023. Korpusgestützte Sprachanalyse. Grundlagen, Anwendungen und Analysen (Studien zur deutschen Sprache 88). Tübingen: Narr Francke Attempto. 438 S.
  31. Nadine Bieker & Kirsten Schindler. 2023. Deutschdidaktik und Geschlecht (Aktuelle Perspektiven der Deutschdidaktik 1, utb). Bielefeld: wbv. 136 S.
  32. Nina-Maria Klug & Sina Lautenschläger (Hg.). 2023. True Love. Sprache(n) der Liebe in Text und Gespräch (Europäische Studien zur Textlinguistik 23). Tübingen: Narr Francke Attempto. 322 S.
  33. Ramón Boldt. 2023. Aspekte der vergleichenden Phraseologie. Untersucht und dargestellt am Beispiel der ältesten germanischen Rechtstexte (Münchener Studien zur Sprachwissen-schaft 34). Dettelbach: J. H. Röll. 343 S.
  34. Samuel Felder. 2023. Individuelle sprachliche Variation in WhatsApp-Chats. Stil, Akkommodation und Real-Time-Change (Sprache – Medien – Innovationen 13). Berlin et al.: Peter Lang. 457 S.
  35. Sarah Kwekkeboom, Birgit Herbers & Simone Schultz-Balluff (Hg.). 2023. Klaus-Peter Wegera: ‚Sprachwandeln‘. Kleinere Schriften zur deutschen Sprachgeschichte und Grammatikographie. Berlin: Erich Schmidt. 405 S.
  36. Sören Stumpf. 2023. Wortbildung diamedial. Korpusstudien zum geschriebenen und gesprochenen Deutsch (Reihe Germanistische Linguistik 329). Berlin, Boston: De Gruyter. 459 S.
  37. Tamara Bodden. 2023. Kunst und Geld. Eine diskurslinguistische Untersuchung zur documenta 14 (Sprache und Wissen 59). Berlin, Boston: De Gruyter. 394 S.
  38. Theresa Schweden. 2023. Personenreferenz im Dialekt. Grammatik und Pragmatik inoffizieller Personennamen in Dialekten des Deutschen (Empirische Linguistik 18). Berlin, Boston: De Gruyter. 288 S.
  39. Juliane Schröter (Hg.). 2022. Politisches Argumentieren in der Schweiz (Sprache – Politik – Gesellschaft 31). Hamburg: Buske. 228 S.
  40. Klaas-Hinrich Ehlers. 2022. Geschichte der mecklenburgischen Regionalsprache seit dem Zweiten Weltkrieg. Varietätenkontakt zwischen Alteingesessenen und immigrierten Vertriebenen. Teil 2: Sprachgebrauch und Sprachwahrnehmung (Regionalsprache und regionale Kultur. Mecklenburg-Vorpommern im ostniederdeutschen Kontext 5). Berlin et al.: Peter Lang. 685 S.
  41. Matthias Bau et al. (Hg.). 2022. Vergessene Klassiker der Sprachwissenschaft?Zur Einführung und Erinnerung. Weilerswist: Velbrück. 312 S.
  42. Wolf Peter Klein. 2018. Sprachliche Zweifelsfälle im Deutschen. Theorie, Praxis, Geschichte (De Gruyter Studium). Berlin, Boston: De Gruyter. 359 S.
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