Startseite Germanistische Linguistik Theresa Verena Maas. 2024. Ostdeutsch reloaded. Ostmitteldeutsche Dialekte in den sozialen Medien (Sprachwissenschaft 66). Berlin: Frank & Timme. 176 S.
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Theresa Verena Maas. 2024. Ostdeutsch reloaded. Ostmitteldeutsche Dialekte in den sozialen Medien (Sprachwissenschaft 66). Berlin: Frank & Timme. 176 S.

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Veröffentlicht/Copyright: 23. September 2025

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Theresa Verena Maas. 2024. Ostdeutsch reloaded. Ostmitteldeutsche Dialekte in den sozialen Medien (Sprachwissenschaft 66). Berlin: Frank & Timme. 176 S.


Theresa Verena Maas beleuchtet in ihrer 2024 erschienenen Monographie Ostdeutsch reloaded. Ostmitteldeutsche Dialekte in den sozialen Medien das Ostmitteldeutsche in schriftlichen und mündlichen Belegen in den sozialen Medien. Die Autorin unternimmt den Versuch, die Konzepte Ostmitteldeutsch, Ostdeutsch und Sächsisch kritisch zu reflektieren und auf Basis einer empirischen Analyse neu zu fassen, bezogen auf den schriftlichen und mündlichen Gebrauch in den Neuen Medien. Zudem werden die zugrundeliegenden Verschriftungsstrategien sowie der Zweck bzw. Nutzen einer schriftlichen Verwendung ostmitteldeutscher Varietäten in den untersuchten Medien diskutiert.

In den inhaltlichen Kernkapiteln (Kap. 2–5) widmet sich Maas zuerst der Frage, wie das Internet bzw. die Neuen Medien die Kommunikation verändern und etablierte Kommunikationsmodelle, wie etwa das Nähe-Distanz-Modell nach Koch & Oesterreicher (1985), aufgebrochen werden (Kap. 2). Auf dieser Grundlage beschäftigt sich Kap. 3 mit dem titelgebenden Begriff Ostdeutsch, der historisch und linguistisch hergeleitet wird. Das Kernstück der Arbeit bilden die Analyse der Korpora (Kap. 4) sowie die anschließende Diskussion der Ergebnisse (Kap. 5). Die Hinführung (Kap. 1), in der die Motivation der Autorin kurz dargelegt und auf Basis eines Videoclips aus der Satiresendung Extra3 veranschaulicht wird, sowie das knappe Fazit, in dem die Haupterkenntnisse der empirischen Studie zusammengefasst und kritisch reflektiert werden, bilden einen kohärenten Rahmen.

Das Kapitel „Sprache, Sprachwahl und Sprachvariation im Internet“ (Kap. 2) ist dem Verhältnis von Schriftlichkeit und Mündlichkeit im Web 2.0 gewidmet und wirft die Frage auf, „wo in diesem Kontinuum zwischen Nähe und Distanz [...] die internetbasierte Kommunikation einzuordnen“ (S. 15) sei. Um diese Frage zu beantworten, zieht Maas zunächst das Modell zum Nähe-Distanz-Kontinuum von Koch & Oesterreicher (1985) heran und erläutert die wichtigsten Grundkonzepte Medialität und Konzeptionalität. Im Hinblick auf internetbasierte Kommunikationsformen wird die Anwendbarkeit des Modells kritisch reflektiert und es werden dessen Grenzen bei der Übertragung auf komplexe digitale Kommunikationsformen aufgezeigt. Hierfür werden u. a. die Ansätze von Dürscheid (2023) und Haas (2004) diskutiert, die Nähe und Distanz losgelöst von der Medialität zu beurteilen versuchen. Gestützt auf diese theoretische Basis ordnet die Autorin in Kap. 2.2 die computervermittelte Kommunikation konzeptionell ein und verweist auf deren Abweichungen von der normierten Standardschriftsprache. Für ihre Untersuchung definiert Maas Chatkommunikation entsprechend „konzeptionell als mündlich“ (S. 18), da sie sich durch synchrone Dialogizität auszeichne und somit stärker dem Nähepol zuzuordnen sei. Darüber hinaus wird auf nonverbale Kommunikationselemente der Mündlichkeit, wie etwa Mimik und Gestik, größere Toleranz gegenüber Tippfehlern und die Verwendung graphostilistischer Verfahren, verwiesen, die Nähe in Chats suggerieren bzw. aktiv formen und herstellen können.

Die Nutzung von Non-Standardvarietäten (regiolektalen und dialektalen Varietäten) in der schriftlichen Kommunikation wird in Kap. 2.3 thematisiert, wobei erläutert wird, wie regiolektale Varianten die Nähesprachlichkeit unterstreichen. Im Verlauf werden die Herausforderungen der Dialektverschriftung erörtert und die Möglichkeiten, die die digitalen Medien eröffnen, aufgezeigt. Hier nimmt Maas wieder auf Koch & Oesterreicher (1985) Bezug und stellt deren Begriffsdefinitionen von Verschriftung (als medialer Umsetzung) und Verschriftlichung (als konzeptueller Verschiebung) vor. Maas gibt zu bedenken, dass die Verschriftung nicht-standardisierter Dialekte eine Herausforderung für die Produzent*innen darstelle, da keine orthografische Norm existiert. Allerdings eröffne das Internet die Möglichkeit, dass sich Dialekte von ihrer Bindung an mündliche Domänen lösen und so schriftliche Domänen erobern könnten. Maas fokussiert sich u. a. auf die Verständlichkeit, die bei der Austarierung der graphematischen Grenzen einen wichtigen Faktor darstelle:

„Auch wenn eine Standardisierung die Verständlichkeit der Äußerungen erleichtern würde, so ist sie nicht nötig, da die Gesprächsteilnehmer die schriftlichen dialektalen Äußerungen des jeweils Anderen offensichtlich stets verstehen.“ (S. 73)

Die Mechanismen, die bei einem sprachlichen Wechsel innerhalb eines Gesprächs oder einer Äußerung greifen, z. B. Codeswitching, Code-Shifting und Style-Shifting, werden von der Autorin in Kapitel 2.4 eingeführt und in Kap. 4 anhand der Korpusdaten analysiert und erläutert.

In Kap. 3 setzt sich Maas mit den Konzepten Ostdeutsch, Ostmitteldeutsch und Sächsisch auseinander. Zunächst wird die historische Entwicklung des Sächsischen dargestellt und dessen hohes Prestige als Leitvarietät im Sprachnormierungsdiskurs des 17. und 18. Jahrhunderts nachvollzogen. Anschließend beschreibt Maas die Stigmatisierung des Sächsischen ab dem 20. Jahrhundert. Anhand der Studien von Siebenhaar (2011) und Hundt (2011) wird das Negativprestige des Sächsischen erläutert, das u. a. auf die enge Verknüpfung mit der DDR in den Köpfen der Menschen zurückzuführen sei. Auf einer vertikalen Ebene unterscheidet die Autorin zwischen der wissenschaftlichen Einordnung der Varietäten im ostmitteldeutschen Raum als standardnahem Regiolekt und der laienlinguistischen Einordnung als Dialekt(e) andererseits. Maas konstatiert, dass sowohl für „das Obersächsische als auch für das Thüringische [...] von einer ostmitteldeutschen Varietät zu sprechen ist“ (S. 50). Diese Vereinheitlichung könnte u. a. im Hinblick auf die Dialekte im südthüringischen Raum, wie etwa das Itzgründische oder das Hennebergische, die beide dem oberdeutschen Dialektraum zugeordnet werden und deren Sprecher*innen sich stärker mit dem ostfränkischen als dem ostmitteldeutschen Raum identifizieren, zu weit gefasst sein (vgl. Sauer 2018: 381). Entsprechend sollte spezifischer von den mitteldeutschen Dialektlandschaften in Thüringen ausgegangen werden, die in die Untersuchung von Maas einbezogen werden. Darüber hinaus gibt die Autorin an, dass „Sächsisch [...] aus wahrnehmungsdialektologischer Sicht exemplarisch für die ostmitteldeutschen Varietäten stehen“ könne (S. 56f.). Auch an dieser Stelle wäre eine strengere Unterscheidung in Eigen- und Fremdwahrnehmung bzw. in Auto- und Heterostereotype sicherlich sinnvoll. Untersuchungen von Hundt (2010: 180) ergaben etwa, dass zwischen Mikrokartierungen und Makrokartierungen der linguistischen Lai*innen unterschieden werden muss, d. h., dass Lai*innen innerhalb des eigenen Dialektraums, in dem sie sozialisiert wurden, meist sehr gut sprachlich differenzieren können, während weiter entfernt liegende Räume eher grob kartiert werden. Entsprechend kommt Anders (2010) in ihrer wahrnehmungs­dialektologischen Studie zum Obersächsischen im Alltagsverständnis von Lai*innen zu dem Schluss:

„Das bedeutet, dass in Sachsen aus der Sicht der Befragten nicht überall ein und dasselbe Obersächsisch gesprochen wird. Auf der Grundlage der Prototypentheorie lässt sich dieses Ergebnis so umformulieren, dass das Obersächsische als ein Merkmalsbündel der stabilen Sprachraumkonzepte SÄCHSISCH/DRESDNERISCH, LEIPZIGERISCH, VOGTLÄNDISCH, ERZGEBIRGISCH und LAUSITZISCH repräsentiert wird.“ (Anders 2010: 388)

Es wäre anzunehmen, dass die Sprecher*innen aus dem Thüringischen sich ebenfalls spezifischer verorten würden und sich nicht pauschal mit dem Sprachraumkonzept Sächsisch identifizieren. Im Hinblick auf die Fremdwahrnehmung der ostmitteldeutschen Dialekte ist der Autorin jedoch zuzustimmen.

Abschließend geht Maas noch auf die Eigen- bzw. Fremdbewertung des Sächsischen und die zu beobachtenden Ambivalenzen ein. So werde das Sächsische von außen häufig negativ bewertet bzw. sei es verpönt. Die Sprecher*innen innerhalb des ostmitteldeutschen Raumes seien sich dessen bewusst und würden ihre Varietäten vor allem dazu verwenden, um sich nach außen abzugrenzen und nach innen zu verbünden.

Das Forschungsdesign sowie die Datenanalyse, -auswertung und -diskussion werden in den Kapiteln 4 und 5 vorgestellt. Das Korpus enthält sowohl mündliche Kommunikationsdaten aus Freundesgesprächen als auch schriftliche Kommunikationsdaten aus privaten Facebook-Chats sowie öffentlichen Facebook-Gruppen. Für die Freundesgespräche wurden Aufnahmen von zwei befreundeten Sprechern verwendet, die „jeweils zumindest passive Kenntnisse“ (S. 66) im Hinblick auf den ostmitteldeutschen Regiolekt haben und aus Sachsen-Anhalt bzw. Thüringen stammen. Von diesen beiden Gewährspersonen stammen auch die Chatgespräche, an denen teilweise noch eine dritte Person beteiligt ist, die aus dem Raum Hannover stammt. Für den öffentlichen Bereich wurde die Kommunikation in den drei Facebook-Gruppen So geht Sächsisch, Säggs’sch für Anfängor und Echt Sächsisch untersucht. Leider wird nicht angegeben, nach welchen Kriterien die Gewährspersonen bzw. Gruppen ausgewählt wurden. Diese Informationen wären für die Leser*innen durchaus wichtig gewesen. Es hätte erklärt werden müssen, inwiefern Daten aus einem Korpus, das lediglich zwei bzw. drei Sprecher umfasst, die über keine aktiven Dialektkompetenzen verfügen, aussagekräftige Ergebnisse zu der Forschungsfrage liefern können, „unter welchen sozialen und medialen Bedingungen regionale Varietäten genutzt werden oder Wechsel zwischen Standard und regionalem Nonstandard bei den Gewährspersonen stattfinden“ (S. 67). Darüber hinaus wird nicht erläutert, nach welchen Kriterien die öffentlichen Facebook-Gruppen ausgewählt wurden.

In Kap. 4.1. geht Maas auf die Untersuchungsergebnisse zum schriftlichen Freundeschat ein. So würden dialektale Varianten häufig als Ausdruck von Nähe und Humor genutzt und kreative Verschriftungsstrategien angewandt, um die Besonderheiten in der Aussprache darstellen zu können. Den Wechsel zwischen Standard und Non-Standard im Chat definiert Maas als „Metaphorical Switching“ (S. 91), das „häufig zur Stilisierung von Stereotypen strategisch eingesetzt“ (S. 91) werde. Auch in den mündlichen Freundesgesprächen findet Switching statt, jedoch seltener als in den schriftlichen Daten. Meist wird ein Wechsel vorgenommen, wenn im Chat „eher parodistische Darstellungen eines Dialektsprechers“ erfolgen. Innerhalb der öffentlichen Facebook-Gruppen werde der Dialekt hingegen stärker als Ausdruck für die eigene regionale Zugehörigkeit verwendet und solle auch den Stolz auf die sächsische Herkunft verdeutlichen. Zudem werde in den Gruppen auch über Schreibnormen diskutiert, was innerhalb der Freundeschats nicht thematisiert wurde. Maas resümiert, dass

„die Wahl der Varietät also definitiv situations- und hierbei vor allem themenabhängig [sei], da manche Themen geradezu rituell den Dialekt fordern, während für die meisten anderen der Dialekt unangemessen wäre.“ (S. 127)

Resümee

Theresa Verena Maas’ Monographie Ostdeutsch reloaded. Ostmitteldeutsche Dialekte in den sozialen Medien bietet eine innovative Untersuchung zur Verwendung ostmitteldeutscher Varietäten in digitalen Kommunikationsräumen. Die Arbeit beleuchtet, wie ostmitteldeutsche Varietäten in sozialen Medien schriftlich und mündlich genutzt werden. Besonders hervorzuheben ist die fundierte theoretische Auseinandersetzung mit Konzepten wie dem Nähe-Distanz-Kontinuum (Koch & Oesterreicher 1985) und die Reflexion über die Verschriftung von Dialekten in digitalen Kontexten. Maas zeigt überzeugend, wie Dialekte in Chats und sozialen Medien als Ausdruck von Nähe, Humor und regionaler Identität eingesetzt werden.

Das der Arbeit zugrundeliegende Konzept Ostdeutsch hätte allerdings noch etwas klarer herausgearbeitet werden können und in seiner Verwendungsweise als Fremd- oder Eigenbezeichnung unterschieden werden müssen. So konnte Palliwoda (2020: 278) zeigen, dass sich „Assoziationen zum Osten bzw. zur DDR [...] zumeist in der Herkunftsgruppe Alte Bundesländer“ finden, was dafür sprechen könnte, dass die Bezeichnung Ostdeutsch für das Sprachraumkonzept eher eine Fremdbezeichnung darstellt. Zudem werden einige grundlegende Arbeiten zu den Konzepten Ostdeutsch bzw. Mauer in den Köpfen (vgl. Ahbe 2004, Ahbe et al. 2009, Anders 2010, Roth & Wienen 2008, Bock et al. 2011, Palliwoda 2019) vermisst, die die theoretische Einbettung der Arbeit noch hätten vervollständigen können.

Insgesamt liefert die Arbeit interessante Einblicke in die Dynamik regionaler Varietäten in digitalen Medien und regt zur weiteren Forschung an.

Literatur

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Online erschienen: 2025-09-23
Erschienen im Druck: 2025-11-25

© 2025 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston

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  8. Florian Busch & Christian Efing. 2024. Sprachliche Variation (Linguistik und Schule. Von der Sprachtheorie zur Unterrichtspraxis. LinguS 12). Tübingen: Narr Francke Attempto. 170 S.
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  14. Rolf Bergmann. 2024. Namen (Kurze Einführung in die germanistische Linguistik 32). Heidelberg: Winter. 100 S.
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