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Nachwuchskolloquium zur Militärgeschichte

Veranstaltet von der Philosophischen Fakultät der Universität Potsdam, Potsdam, 28. bis 29. November 2019
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Veröffentlicht/Copyright: 3. Dezember 2020
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Der Lehrstuhl für Militärgeschichte/Kulturgeschichte der Gewalt an der Universität Potsdam veranstaltete in Kooperation mit dem Beirat des Förderpreises für Militärgeschichte und Militärtechnikgeschichte das jährlich stattfindende Nachwuchskolloquium zur Militärgeschichte. Dabei wurde unter der Organisation von Alex Kay (Potsdam) insgesamt 17 jungen Nachwuchswissenschaftlern aus Europa und den USA die Möglichkeit gegeben, ihre unterschiedlich weit fortgeschrittenen Forschungsprojekte einem fachkundigen Publikum vorzustellen. Die Vorträge und Diskussionen fanden zum Teil auf Deutsch, aber auch auf Englisch statt.

Im ersten Panel befassten sich drei Referierende unter Leitung von Filippo Carlà-Uhink (Potsdam) mit Themen der antiken Militärgeschichte. Matthias Happach (Passau) untersuchte ökonomische Klauseln in römischen Friedensverträgen der Kaiserzeit und Spätantike, um eine intentionale Wirtschaftsaußenpolitik des Römischen Reichs aufzuzeigen. Er rekonstruierte das römische Außenhandelssystem mittels detaillierter Einzelbetrachtung verschiedener Vertragswerke. Er wies auf deutliche Unterschiede im Umgang mit den Nachbarn sowie differierende Abstufungen der ökonomischen Klauseln hin.

Über die Thematik der Kriegsbeute in der militärtheoretischen und völkerrechtlichen Fachliteratur der römischen Kaiserzeit zwischen Augustus (63 v. Chr.–14 n. Chr.) und Diokletian (244–312 n. Chr.) referierte Florian Wieninger (Passau). Er gelangte zu der Erkenntnis, dass laut juristischem Verständnis der Römer das Siegerrecht den Erwerb von Kriegsbeute legitimiert habe und aus dieser Sicht die Plünderung der feindlichen Besitztümer einem Rechtsanspruch des Siegers gleichgekommen sei. Nach Feststellung des Sieges forderte der Feldherr seine Soldaten zum befohlenenen Plündern auf. Wurde jedoch bereits während der Kampfhandlungen geplündert, wurde dies als Disziplinlosigkeit aufgefasst und geahndet. Insgesamt besaß die Kriegsbeute als Zeichen des Erfolges und Mutes bei den Römern einen hohen symbolischen Stellenwert, was sich auch darin äußerte, dass militärische Aktionen ökonomischen Interessen dienten.

Katharina Schoneveld (Erlangen) beleuchtete Illustrationen zur Kriegstechnik in byzantinischen Handschriften des 10. und 11. Jahrhunderts als Beispiele für Transfer und Adaption antiken Wissens in Byzanz. Sie untersuchte verschiedene Rezeptionen des »klassischen« poliorketischen (belagerungstaktischen) Korpus, in denen sich die jeweiligen Illustrationen zu den Kriegsmaschinen, die ausnahmslos im gleichen Wortlaut beschrieben werden, als optische Darstellungen zum Teil erheblich voneinander unterscheiden. So geben einige Darstellungen, die für Ingenieure gedacht waren, die Maschinen als technische Schemazeichnungen wieder. Andere Illustrationen zeigen die fertigen Geräte eher im Einsatz, um technischen Laien, wie dem Kaiser und seinen Generälen, die Funktion der Maschinen im Kriegsfall leichter aufzeigen zu können.

Die Referenten des zweiten Panels, das von Martin Clauss (Chemnitz) geleitet wurde, gaben einen umfassenden Einblick in die Besonderheiten der mittelalterlichen Schlacht. Christoph Haack (Tübingen) erläuterte anhand seiner Beschäftigung mit den Kriegern der Karolinger die frühmittelalterlichen Kriegsdienste um 800 als Prozesse gemeinschaftlicher Organisation. Er führte aus, dass das klassische Lehnswesen als aufeinander bezogenes Rechtskonstrukt aus Lehen und Vasallität, verbunden mit dem Aufstieg der Kavallerie, bis ins 11./12. Jahrhundert so nicht existierte. Zugleich relativierte er damit die Vorstellung von dem König zur Heeresfolge verpflichteten gepanzerten Lanzenreitern, die sich aufgrund ihrer Einkünfte aus den Lehen selber ausrüsten mussten. Dass es sich bei ihnen um die dominante Waffengattung der frühmittelalterlichen Heere handelte, sei eine »moderne Fiktion«. Im Gegensatz dazu verlief die Aufstellung eines frühmittelalterlichen Heeresaufgebotes in Zeiten einer »Face-to-face-Gesellschaft« über personelle und institutionelle Bindungen der »Großen des Reiches«. Haacks Forschung bietet eine Verknüpfung von Verfassungs- und Militärgeschichte.

Über die Unmöglichkeit, konkrete Aussagen über den Verlauf mittelalterlicher Schlachten zu treffen, referierte Fabian Fellersmann (München). Anstatt den genauen Verlauf einzelner Schlachten zu rekonstruieren, erfasste er vergleichend und losgelöst von angeblich vorherrschenden zeitlich ungebundenen militärischen Gesetzen den Idealverlauf einer mittelalterlichen Schlacht, ausgetragen von sogenannten Ritterheeren im nordalpinen Reichsgebiet. Rund 80 Schlachten zwischen 1075 und 1315 hat er untersucht, wobei die Tatsache, dass für keine dieser Schlachten ein archäologisch gesichertes Schlachtfeld gefunden wurde, ein großes Hindernis darstellt. Daher nutzte Fellersmann vor allem die zeitgenössische Historiografie als Quelle. Zur Untermauerung seiner Aussagen will er Quellen, die die Lebenswelt der Akteure widerspiegeln (Briefe, Urkunden und die höfische Literatur), sowie die Templerregel auswerten. Letztere enthält Statuten zum Kampf mit Muslimen, die in Europa angepasst wurden.

Mit der militärischen und politischen Nachgeschichte von Schlachten im nordalpinen deutschen Reich auf Seiten der Sieger beschäftigte sich Sandra Venzke (Paderborn). Sie unterstrich, dass nicht die Schlacht als endgültige Entscheidung eines Feldzugs aufgefasst werden sollte. Entscheidend sei eher, den militärischen Erfolg in einen politischen umzuwandeln. Venzke begreift die Schlacht somit als punktuelles Ereignis beim Übergang vom Krieg zum Frieden. Beispielhaft stellte sie dafür die Handlungen des römisch-deutschen Königs Rudolf I. nach seinem Sieg in der Schlacht bei Dürnkrut und Jedenspeigen am 26. August 1278 gegen König Ottokar II. von Böhmen dar. Rudolf I. kombinierte militärische mit politischen Aktionen, indem er nach dem Tod des böhmischen Königs mit dessen Witwe verhandelte. So erhöhte er den Druck auf die gegnerische Koalition, um schließlich Frieden schließen zu können.

Mit frühneuzeitlichen Themen der Militärgeschichte befassten sich im dritten Panel zwei Doktoranden von Marian Füssel (Göttingen), der als Chair fungierte. Jürgen Luh (Potsdam) kommentierte die Beiträge. Jan Philipp Bothe (Göttingen) untersuchte das Zusammenspiel von Militärwissenschaften und Umweltwahrnehmung anhand von 200 militärwissenschaftlichen Traktaten aus der Zeit von 1650 bis 1780. Die Verzahnung von Natur und Kriegführung zeige sich zum Beispiel durch die Bewertung der Topografie eines Schlachtfeldes und die daraus zu ziehenden Schlüsse in der militärisch-taktischen Planung. Dazu seien zum einen exaktere Karten notwendig gewesen, zum anderen habe aber auch der Feldherr vor Ort das Gelände genau kennen müssen. Des Weiteren habe die Frage nach natürlichen Ressourcen als Voraussetzung für die Logistik, allen voran Wasser und Nahrung, eine große Rolle für den weiteren Fortgang des Feldzugs gespielt. Insgesamt zeige der damalige Diskurs, dass sich der militärische Blick auf die Natur verstärkt habe und in die Suche nach generellen Grundsätzen der Kriegführung integriert worden sei. Die Militärtheorie sei dadurch interdisziplinärer geworden.

Einen Vergleich im Hinblick auf die Eroberungen deutscher Städte durch die schwedische Armee im Dreißigjährigen Krieg zwischen 1630 und 1632 stellte Daniel Richter (Göttingen) an. Aus den über 200 infrage kommenden Städten wählte er zehn konfessionell heterogene Städte mit regionaler Bedeutung aus. Er untersuchte die Praktiken des Kampfes während der Stadteroberungen und die Verhandlungen bei der Übergabe der Städte sowie den Umgang von Militär und Stadtbevölkerung miteinander. Richter richtete sein Augenmerk auf die Frage, ob sich religiöse Unterschiede zwischen Stadtbevölkerung und schwedischen Truppen auf ihre Interaktionen, beispielsweise im Umgang mit den städtischen Kirchen, auswirkten. Als Quellen für Richters Forschungen dienen insbesondere Selbstzeugnisse, Flugblätter und zeitgenössische Geschichtswerke.

Das vierte Panel stand im Zeichen der Fechtkunst zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert und wurde von Daniel Hohrath (Ingolstadt) geleitet. Jacob Deacon (Leeds) präsentierte englische »fight books« des 16. Jahrhunderts als wichtige Instrumente einer Kommunikationsstrategie, mit deren Hilfe die Fechtmeister zu Unterrichtszwecken ihr Wissen demonstrierten, um neue Schüler zu gewinnen. Jedoch zeigte die geringe didaktische Qualität der fight books, dass ein guter Kämpfer nicht zwangsläufig auch ein guter Lehrer sein musste. Die Schriften boten theoretische und praktische Hinweise zur zusammenhängenden Bewegung des Körpers während des Kampfes. Vor allem Werke italienischer Meister, die das Rapier als Duellwaffe der gentlemen betrachteten, wurden in England rezipiert. Die kontinentaleuropäischen fight books zeichneten sich zudem durch detailliertere Zeichnungen als ihre englischen Pendants aus. Englische Fechtmeister, die fight books eher als Hilfestellung für Soldaten im Krieg verstanden, kritisierten, dass das Rapier, um im Zweikampf effektiv sein zu können, zu großen Raum einnähme, der auf dem Schlachtfeld selten zur Verfügung stünde. Daher empfohlen sie den einfachen Fußsoldaten kurze Hieb- und Stangenwaffen zum Gebrauch im Kampf.

Über die Bedeutung des Fechtens mit dem Säbel im Schweizer Militär des 19. Jahrhunderts informierte Mathijs Roelofsen (Bern). Er führte aus, dass ab den 1860er Jahren schriftliche Anleitungen zum Fechten mit dem Säbel entstanden. Zur gleichen Zeit wurden auch die ersten Infanterieoffizierschulen gegründet, in denen der Umgang mit dem Säbel verstärkt gelehrt wurde. Das Fechten wurde als Form der Gymnastik angesehen, wodurch die Stärkung und bessere Zusammenarbeit aller Körperteile bewirkt werden sollte. Auf diese Weise sollten die jungen Offiziere in einer Gefahrensituation eher Selbstkontrolle erreichen. Zudem veranstalteten die Unteroffiziersgemeinschaften für ihre Mitglieder und Interessierte Lehrgänge und an Feiertagen auch Wettbewerbe im Säbelfechten. Daraus schloss Roelofsen, dass das militärische Säbelfechten auch außerhalb der Offizierschulen vor allem von Unteroffizieren als Freizeitsport betrieben wurde.

Die Entwicklung des militärischen Fechtens im Frankreich des 19. Jahrhunderts zeigte Julien Garry (Dijon). In erster Linie machte er auf die Unterschiede zwischen zivilem und militärischem Fechten aufmerksam: Beim militärischen Fechten habe das Hauptziel darin bestanden, den Gegner zu töten. Außerdem habe der Soldat meist gegen mehrere Feinde gleichzeitig kämpfen müssen und nicht vor jedem Kampf erst in Ruhe Aufstellung nehmen können. Darüber hinaus habe es für die Soldaten einen Unterschied gemacht, ob sie gegen Infanteristen oder Kavalleristen kämpften. Bestimmend bei der Ausbildung seien auch Kostenfragen gewesen, ob etwa mit echten, teuren Waffen oder billigeren und dafür unrealistischeren Attrappen geübt werden sollte. Insgesamt sei die Ausbildung im militärischen Fechten nach 1870/71 beibehalten worden, da der Unterricht körperlich fit hielt und diese Kampfweise für die Kriegführung in den Kolonien geeignet erschien.

Die beiden abschließenden Panels befassten sich mit Themen des 19. und 20. Jahrhunderts und wurden von Peter Lieb bzw. Frank Reichherzer (beide Potsdam) geleitet. Johannes Nagel (Bielefeld) erklärte das verstärkte Engagement der USA auf internationaler Bühne ab 1865, als das US-amerikanische Militär durch Reformen den europäischen Standards angepasst wurde. Er benannte drei Ursachen für diese Entwicklung. Erstens hätten die USA ebenso wie die europäischen Großmächte eine Kampfschiffflotte aufgebaut, um als gleichberechtigt anerkannt zu werden und in der Anarchie der Internationalen Beziehungen die eigene Souveränität zu verteidigen. Damit hänge die zweite Ursache zusammen: Die Großmächte kämpften im imperialistischen Zeitalter um die Rangfolge untereinander, indem sie ihren Einflussbereich zu vergrößern versuchten. Eine schlagkräftige Flotte war die Voraussetzung, Kolonien zu erwerben und zu verteidigen, wodurch sich den USA aber auch neue Absatzmärkte in Ostasien erschlossen. Die dritte Ursache gewichtete Nagel als die ausschlaggebende. Die USA entsandten Militärbeobachter nach Europa, um mit Reformen besser in diesem erwünschten System europäischer Kriegsvorbereitung und Militärorganisation zu agieren.

Zum Spannungsverhältnis zwischen Härte und Heimweh in Selbstbildern und Männlichkeitsvorstellungen deutscher Soldaten im Afrikafeldzug zwischen 1941 und 1943 referierte Sabine Küntzel (Dresden). Die eigene Härte als Ausdruck der Männlichkeit wurde besonders in den Beschreibungen der unwirtlichen Naturgegebenheiten mit Hitze, monotoner Wüste und Sandstürmen, die deutsche Soldaten zu ertragen hatten, deutlich gemacht. Parallel dazu beförderte die NS-Propaganda das männliche Rollenbild als Familienvater, Ehemann und Sohn. Diese Funktionen waren für die Aufrechterhaltung des »Volkskörpers« von großer Wichtigkeit. Soldaten sehnten sich nach ihren Familien und drückten ihre Gefühle besonders in Feldpostbriefen aus. So kam eine erlaubte Form der »Weichheit« zum Vorschein. Die viel gerühmte Ritterlichkeit der Teilnehmer des Afrikafeldzuges zeigte sich in Künztels verwerteten Quellen bislang nicht.

Mit Vorstellungen von Menschenführung in der Wehrmacht beschäftigte sich Konstantin Eckert (Potsdam). Zwar entstanden im Dritten Reich eine Vielzahl von Vorschriften mit harten Strafandrohungen über den Umgang von Vorgesetzten mit ihren Untergebenen, dennoch wurden Regelverstöße in Form von Schikanen bis zu einem gewissen Grad geduldet. Im Verlauf des Zweiten Weltkrieges wirkte dieser geduldete Regelverstoß sogar als notwendige Maßnahme, damit Offiziere, denen vermeintlich Härte fehlte, ihre Autorität demonstrieren konnten. Im Idealfall sei das Verhältnis von Vorgesetzten und Untergebenen durch Kameradschaft gekennzeichnet gewesen. Der Offizier sollte für den einfachen Soldaten zu einer Vertrauensperson werden. Die innere Einheit des Volkes sei auch dadurch symbolisiert worden. In den Kasernen zeigten sich dagegen eher Schliff und Schikane, die geduldet wurden, um die Männer zu funktionierenden Soldaten als höchster Ausdrucksform der nationalsozialistischen Volksgemeinschaft auszubilden. Im Feld bildete sich als Notbündnis die gewünschte Frontgemeinschaft; nicht aus moralischer Überzeugung heraus, sondern als eine über die Dienstgrade hinweg gemeinsam agierende gewalttätige und traumatisierte Einheit.

John William Sutcliffe (Leeds) stellte den Zusammenhang zwischen dem Aufbau des französischen Nuklearprogramms nach 1945 und den Erfahrungen des Freien Frankreich im Zweiten Weltkrieg dar. In erster Linie sollte das französische Atomwaffenprogramm die nationale Sicherheit gewährleisten, was den konventionellen französischen Streitkräften 1940 nicht gelungen war. In Zeiten des Kalten Krieges wollte sich Frankreich gegen eine mögliche sowjetische Bedrohung behaupten und mit eigenen Atomwaffen möglichst unabhängig von den anderen westlichen Atommächten agieren können. Dieses Unabhängigkeitsstreben war für das französische Selbstbewusstsein in den Nachkriegsjahren besonders wichtig, da die Truppen des Freien Frankreich im Zweiten Weltkrieg ohne alliierte Unterstützung keine größeren Erfolge hatten erzielen können. Zudem wollte Frankreich durch den Besitz von Atomwaffen auf internationalem Parkett als gleichberechtigte Siegermacht auftreten und sich in der NATO neben den USA und Großbritannien als militärische Führungsmacht etablieren.

Den Wandel der militärischen Zusammenarbeit zwischen den Belgischen Streitkräften in Deutschland (BSD) und der Bundeswehr bis 1990 beleuchtete Jonas Krüning (Düsseldorf). Er richtete sein Augenmerk auf die beiden Truppenübungsplätze Vogelsang und Wahner Heide. Krüning will untersuchen, wie gemeinsame Handlungen, beispielsweise die Nutzung der betreffenden Truppenübungsplätze, koordiniert sowie Erfahrungsaustausch und Anpassung an gemeinsame NATO-Vorgaben gefördert wurden. Außerdem sollen die Verwaltung der Liegenschaften, finanzielle Verpflichtungen und rechtliche Vorgaben erforscht werden. Zudem soll aufgezeigt werden, wie bei Streitfällen zwischen den BSD und deutschen Zivilbehörden mit dem Bundesverteidigungsministerium als Vermittler Kompromisse gefunden wurden. Bis jetzt konnte Krüning, der mit seinen Forschungen noch am Anfang steht, feststellen, dass der Wille zur Kooperation stark von den persönlichen Erfahrungen der Beteiligten im Zweiten Weltkrieg abhing.

Alessandro Albana (Bologna) wandte sich der chinesischen Marinestrategie und deren Rolle in Chinas globalem Aufstiegsstreben zu. Der Aufstieg Chinas findet seit nunmehr 30 Jahren statt. Die chinesischen Bestrebungen im maritimen Bereich erhielten seit dem Amtsantritt von Präsident Xi Jinping 2012 deutlichen Aufschwung. Die Hauptinteressen lägen darin, maritime Sicherheit für den Aufbau der neuen Seidenstraße herzustellen sowie durch den Aufbau einer großen Flotte mehr diplomatischen Einfluss zu gewinnen. Mittlerweile sei es China gelungen, das strategisch wichtige Südchinesische Meer zu kontrollieren und dadurch zum neuen Hegemon in dieser Region aufzusteigen. Auf dem offenen Meer, insbesondere im Indischen Ozean, müsse China seine Stellung weiter ausbauen, was es seit 2008 mit einer Anti-Piraterie-Mission im Golf von Aden versuche.

Am ersten Tag des Kolloquiums wurde zudem zum zweiten Mal der Förderpreis für Militärgeschichte und Militärtechnikgeschichte verliehen, dessen Vergabe von der Wehrtechnischen Sammlung des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr koordiniert wird. Der Preis »dient der Auszeichnung herausragender wissenschaftlicher Arbeiten und damit der Förderung junger wissenschaftlicher Talente in den vorgenannten Wissenschaftsgebieten«. 2019 gab es zwei erste Preise. Ausgezeichnet wurden:

  1. Thorsten Loch, Deutsche Generale 1945 bis 1990. Profession – Karriere – Herkunft (Habilitationsschrift, Helmut-Schmidt-Universität Hamburg)

  2. Christian Packheiser, Heimaturlaub – Soldaten zwischen Front, Familie und NS-Regime (Dissertation, Ludwig-Maximilians-Universität München)

  3. Sven Petersen, Die Kultur der Belagerung. Alltag, Gewalt und Verflechtung im Österreichischen Erbfolgekrieg (1740–1748) (Dissertation, Georg-August-Universität Göttingen)

  4. Alina Enzensberger, Deutsche Lazarette an der Heimatfront: Organisation, Erfahrung und Imagination eines Übergangsraums im Ersten Weltkrieg, 1914–1918 (Dissertation, Humboldt-Universität zu Berlin)

Das Spektrum der Kolloquiumsthemen war breit gefächert; alle Epochen waren vertreten. Die jungen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen erhielten Anregungen und Hinweise sowie Möglichkeiten, in der Fachcommunity der Militärgeschichte Kontakte zu knüpfen und Erfahrungen auszutauschen.

Online erschienen: 2020-12-03
Erschienen im Druck: 2020-11-04

© 2020 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston

Artikel in diesem Heft

  1. Frontmatter
  2. Frontmatter
  3. Aufsätze
  4. Einleitung
  5. Die Mobilmachungs- und Kriegsvorbereitungen der Sowjetunion in den 1950er und 1960er Jahren
  6. Die mit Mittelstreckenraketen ausgerüsteten Streitkräfte der UdSSR: Etappen ihrer historischen Entwicklung und Erlangung der Gefechtsbereitschaft
  7. Die DDR als Operations- und Durchmarschgebiet der Vereinten Streitkräfte auf dem Westlichen Kriegsschauplatz
  8. Zur militärischen Mobilmachung in der DDR
  9. Dänemarks Vorbereitungen auf einen möglichen heißen Krieg im Kalten Krieg
  10. Kriegs-BND: Planungen für die Mobilmachung des Bundesnachrichten-dienstes von 1953 bis 1968
  11. Nachrichten aus der Forschung
  12. »Unsettled problems after the 1919 peace conference. Military conflicts and diplomatic negotiations«
  13. Nachwuchskolloquium zur Militärgeschichte
  14. Buchbesprechungen Allgemeines
  15. Sterben, Töten, Gedenken. Zur Sozialgeschichte des Todes. Hrsg. von Ute Planert, Dietmar Süß und Meik Woyke, Bonn: J. H. W. Dietz Nachf. 2015, 314 S. (= Einzelveröffentlichungen aus dem Archiv für Sozialgeschichte, 5), EUR 22,00 [ISBN 978‑3‑8012‑4246‑6]
  16. Volker Schobeß, Das Kriegshandwerk der Deutschen. Preußen und Potsdam 1717–1945 [Bd 1], 3. Aufl., Berlin: trafo 2017, 736 S., EUR 69,80 [ISBN 978‑3‑86464‑055‑1] Volker Schobeß, Das Kriegshandwerk der Deutschen. Preußen und Potsdam 1717–1945 [Bd 2]. Fotos und Dokumente, Berlin: trafo 2017, 559 S., EUR 69,80 [ISBN 978‑3-86464‑076‑6]
  17. Gregor Schöllgen, Krieg. Hundert Jahre Weltgeschichte, München: DVA 2017, 367 S., EUR 24,00 [ISBN 978‑3‑421‑04767‑0]
  18. Naval Advising and Assistance. History, Challenges, and Analysis. Ed. by Donald Stoker and Michael T. McMaster, Solihull: Helion 2017, XII, 304 S. (= Modern Military History Series, 2), £ 35.00 [ISBN 978‑1‑911512‑82‑0]
  19. Erich und Hildegard Bulitta, Schritte zu einer Erinnerungs- und Gedenkkultur, Bd 1: Grundlagen einer Erinnerung – Analyse, Berlin: epubli 2017, 319 S., EUR 26,90 [ISBN 978‑3‑7450‑3528‑5] Erich und Hildegard Bulitta, Schritte zu einer Erinnerungs- und Gedenkkultur, Bd 2: Von der Erinnerung zu einer Erinnerungs- und Gedenkkultur – Analyse, Berlin: epubli 2017, 469 S., EUR 29,50 [ISBN 978‑3‑7450‑6125‑3]
  20. Michael Schwartz, Homosexuelle, Seilschaften, Verrat. Ein transnationales Stereotyp im 20. Jahrhundert, Berlin [u. a.]: De Gruyter Oldenbourg 2019, XII, 376 S. (= Schriftenreihe der Vierteiljahrshefte für Zeitgeschichte, 118), EUR 24,95 [ISBN 978‑3‑11‑063265‑1]
  21. Karl Schlögel, Das sowjetische Jahrhundert. Archäologie einer untergegangenen Welt, München: 4., durchges. Aufl., C. H. Beck 2018, 912 S., EUR 38,00 [ISBN 978‑3‑406‑71511‑2]
  22. Ernst Würzburger, Garnisonstadt Höxter. Vom preußischen Infanteriebataillon bis zum ABC-Abwehrbataillon, Holzminden: Mitzkat 2018, 349 S. (= Höxtersches Jahrbuch, 8), EUR 19,80 [ISBN 978‑3‑95954‑055‑1]
  23. Altertum
  24. Michael Kulikowski, Triumph der Macht. Das römische Imperium von Hadrian bis Konstantin. Aus dem Engl. von Cornelius Hartz, Darmstadt: Theiss 2018, 488 S., EUR 34,00 [ISBN 978‑3‑8062‑3669‑9]
  25. Medieval Warfare. A Reader. Ed. by Kelly DeVries and Michael Livingston, Toronto: University of Toronto Press 2019, XVIII, 368 S. (= Readings in Medieval Civilizations and Cultures, 21), $ 49,95 [ISBN 978‑1‑4426‑3669‑9]
  26. David Crispin, Ihr Gott kämpft jeden Tag für sie. Krieg, Gewalt und religiöse Vorstellungen in der Frühzeit der Kreuzzüge (1095–1187), Paderborn [u. a.]: Schöningh 2019, VIII, 241 S., EUR 49,90 [ISBN 978‑3‑506‑79242‑6]
  27. Patrick Leukel, »all welt wil auf sein wider Burgundi«. Das Reichsheer im Neusser Krieg 1474/75, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2019, XI, 594 S. (= Krieg in der Geschichte, 110), EUR 148,00 [ISBN 978‑3‑506‑70914‑1]
  28. Frühe Neuzeit
  29. Heinz Duchhardt, Friedens-Miniaturen. Zur Kulturgeschichte und Ikonographie des Friedens in der Vormoderne, Münster: Aschendorff 2019, 184 S., EUR 29,90 [ISBN 978‑3‑402‑13416‑0]
  30. Olaf Wagener, Forts in den Kolonien. See-Expeditionen der Niederlande und Schwedens im 17. und 18. Jahrhundert, Oppenheim: Nünnerich und Asmus 2019, 128 S., EUR 20,00 [ISBN 978‑3‑96176‑071‑8]
  31. Alexander Querengässer, Das kursächsische Militär im Großen Nordischen Krieg 1700–1717, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2019, 629 S. (= Krieg in der Geschichte, 107), EUR 148,00 [ISBN 978‑3‑506‑78871‑9]
  32. 1789–1870
  33. Dirk Ziesing, Das Münsterländer Landwehr-Infanterie-Regiment (4. Westfälisches) in den Befreiungskriegen 1813–1815, Münster: Agenda 2019, 405 S., EUR 29,80 [ISBN 978‑3‑89688‑639‑2]
  34. Ulrich Schiers, Schwarz-Rot-Gold und die Deutsche Flottengründung, Hamburg: Mittler 2019, 275 S., EUR 24,95 [ISBN 978‑3‑8132‑0989‑1]
  35. Arne Karsten, Italiens Fahrt in die Moderne. Seekriegsführung und Staatsbildung im Kontext des Risorgimento, Frankfurt a. M., New York: Campus 2019, 356 S. (= Krieg und Konflikt, 8), EUR 39,95 [ISBN 978‑3‑593‑51118‑4]
  36. Der Wiener Frieden 1864. Ein deutsches, europäisches und globales Ereignis. Hrsg. von Oliver Auge, Ulrich Lappenküper und Ulf Morgenstern, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2016, 396 S. (= Otto-von-Bismarck-Stiftung, Wissenschaftliche Reihe, 22), EUR 46,90 [ISBN 978‑3‑506‑78525‑1]
  37. Gerd Fesser, Sedan 1870. Ein unheilvoller Sieg, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2019, 202 S. (= Schlachten – Stationen der Weltgeschichte), EUR 29,90 [ISBN 978‑3‑506‑79235‑8]
  38. Klaus-Jürgen Bremm, 70/71. Preußens Triumph über Frankreich und die Folgen, Darmstadt: Theiss 2019, 335 S., EUR 25,00 [ISBN 978‑3‑8062‑4019‑1]
  39. Eberhard Frhr. von Senden und Friedrich Frhr. von Senden, Der Erste Weltkrieg 1914–1918. Erlebnisse eines jungen Leutnants. Ostfront – Patrouillen an der Spitze im Bewegungskrieg. Westfront – Kämpfen, Durchhalten, Überleben im Stellungskrieg, Berlin: Miles 2020, 297 S., EUR 34,80 [ISBN 978‑3‑96776‑001‑9]
  40. Bernhard Bachinger, Die Mittelmächte an der Saloniki-Front 1915–1918. Zwischen Zweck, Zwang und Zwist, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2019, XII, 406 S. (= Krieg in der Geschichte, 106), EUR 69,00 [ISBN 978‑3‑506‑78857‑3]
  41. Materialschlachten 1916. Ereignis, Bedeutung, Erinnerung. Im Auftrag des ZMSBw hrsg. von Christian Stachelbeck, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2017, XII, 488 S. (= Zeitalter der Weltkriege, 17), EUR 49,90 [ISBN 978‑3‑506‑78759‑0]
  42. Mark Connelly and Stefan Goebel, Ypres. Great Battles, Oxford, New York: Oxford University Press 2018, XXVIII, 259 S., £ 18.99 [ISBN 978‑0‑19‑871337‑1]
  43. 1919–1945
  44. Annette Schmidt-Klügmann, Bernhard Wilhelm von Bülow (1885–1936). Eine politische Biographie, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2020, IX, 707 S., EUR 128,00 [ISBN 978‑3‑506‑70268‑5]
  45. Katja Kosubek, »genauso konsequent sozialistisch wie national«. Alte Kämpferinnen der NSDAP vor 1933. Eine Quellenedition 36 autobiographischer Essays der Theodore-Abel-Collection, Göttingen: Wallstein 2017, 608 S. (= Hamburger Beiträge zur Sozial- und Zeitgeschichte. Quellen, 4), EUR 42,00 [ISBN 978‑3‑8353‑3057‑3]
  46. Fragmentierte Republik? Das politische Erbe der Teilungszeit in Polen 1918–1939. Hrsg. von Michael G. Müller und Kai Struve, Göttingen: Wallstein 2017, 400 S. (= Phantomgrenzen im östlichen Europa, 2), EUR 36,90 [ISBN 978‑3‑8353‑1745‑1]
  47. Anne Applebaum, Roter Hunger. Stalins Krieg gegen die Ukraine. Aus dem Engl. von Martin Richter, München: Siedler 2019, 541 S., EUR 36,00 [ISBN 978‑3‑8275‑0052‑6]
  48. Marco Sigg, Der Zweite Weltkrieg, 1937–1945, Wiesbaden: 2. Aufl., Marix 2018, 254 S., EUR 6,00 [ISBN 978‑3‑86539‑994‑6]
  49. Birthe Kundrus, »Dieser Krieg ist der große Rassenkrieg«. Krieg und Holocaust in Europa, München: Beck 2018, 336 S., EUR 18,00 [ISBN 978‑3‑406‑67521‑8]
  50. Ernst Mohnike, Die Sumner-Welles-Mission. Frieden für Europa im Frühjahr 1940?, Neu Isenburg: Angelika Lenz Verlag 2020, 289 S., EUR 19,90 [ISBN 978‑3‑943624‑55‑7]
  51. Hans-Jürgen Kaack, Kapitän zur See Hans Langsdorff. Der letzte Kommandant des Panzerschiffs Admiral Graf Spee. Eine Biographie, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2020, XXI, 672 S. (= Schriften zur Marinegeschichte, 1), EUR 68,00 [ISBN 978‑3‑506‑70262‑3]
  52. Reinhard Otto und Rolf Keller, Sowjetische Kriegsgefangene im System der Konzentrationslager, Wien, Hamburg: new academic press 2019, 351 S. (= Mauthausen-Studien, 14), EUR 29,90 [ISBN 978‑3‑7003‑2170‑5]
  53. Kerstin Theis, Wehrmachtjustiz an der »Heimatfront«. Die Militärgerichte des Ersatzheeres im Zweiten Weltkrieg, Berlin [u. a.]: De Gruyter Oldenbourg 2016, X, 537 S. (= Studien zur Zeitgeschichte, 91), EUR 74,95 [ISBN 978‑3‑11‑040558‑3]
  54. Peter Joachim Lapp, Hitlers NS-Führungsoffiziere 1944/45. Die letzten Propagandisten des Endsieges, Aachen: Helios 2019, 188 S., EUR 22,50 [ISBN 978‑3‑86933‑238‑3]
  55. Christian Ernst, Die Weiße Rose – eine deutsche Geschichte? Die öffentliche Erinnerung an den Widerstand in beziehungsgeschichtlicher Perspektive, Göttingen: V&R unipress, Universitätsverlag Osnabrück 2018, 555 S. (= Schriften des Erich Maria Remarque-Archivs, 34), EUR 70,00 [ISBN 978‑3‑8471‑0909‑9] Miriam Gebhardt, Die Weiße Rose. Wie aus ganz normalen Deutschen Widerstandskämpfer wurden, München: DVA 2017, 367 S., EUR 19,99 [ISBN 978‑3‑421‑04730‑4]
  56. Veit Scherzer, Sous le signe SS. Französische Freiwillige in der Waffen-SS. Mit einer Einführung von Oberstleutnant Dr. Thomas Müller, Sanitätsakademie der Bundeswehr (München), Bayreuth: Scherzer 2018, 806 S., EUR 89,00 [ISBN 978‑3‑938845‑54‑7]
  57. Peter Engelbrecht, Geheimwaffen für die Nazis. Kriegsforschung in Oberfranken, Weißenstadt: Druckkultur Heinz Späthling 2018, 156 S., EUR 14,95 [ISBN 978‑3‑942668‑49‑1]
  58. Maximilian Fügen, »Bis zum letzten Mann?« Die Rolle der Kampfkommandanten deutscher Großstädte 1945, Baden-Baden: Tectum Wissenschaftsverlag 2018, 264 S. (= Geschichtswissenschaft, 38), EUR 38,00 [ISBN 978‑3‑8288‑4182‑6]
  59. Valery Faminsky. Berlin May 1945 / Berlin Mai 1945. Mit einem Vorw. von Peter Steinbach, hrsg. von Thomas Gust [u. a.], 2. Aufl., Berlin: Buchkunst 2020, 184 S., EUR 48,00 [ISBN 978‑3‑9819805‑8‑5]
  60. Nach 1945
  61. »So war der deutsche Landser...«. Das populäre Bild der Wehrmacht. Hrsg. von Jens Westemeier, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2019, VIII, 361 S. (= Krieg in der Geschichte, 101), EUR 39,90 [ISBN 978‑3‑506‑78770‑5]
  62. Hermann Hagena, Jagdflieger Werner Mölders. Rote Linie zwischen Wehrmacht und Bundeswehr?, Aachen: Helios 2018, 281 S., EUR 22,00 [ISBN 978‑3‑86933‑225‑3]
  63. Thomas Flemming, Die Berliner Mauer. Geschichte eines politischen Bauwerks. Dokumentation: Berliner Mauer-Archiv, Hagen Koch, Berlin: be.bra 2019, 238 S., EUR 22,00 [ISBN 978‑3‑89809‑165‑7]
  64. Heiner Möllers, Die Affäre Kießling. Der größte Skandal der Bundeswehr, Berlin: Ch. Links 2019, 367 S., EUR 25,00 [ISBN 978‑3‑96289‑037‑7]
  65. Jan-Olof Grahn, Om svensk signalspaning. Andra världskriget (Über die schwedische Funkaufklärung. Zweiter Weltkrieg), Stockholm: Medströms Bokförlag 2018, 292 S., skr 291,00 [ISBN 978‑91‑7329‑143‑9] Jan-Olof Grahn, Om svensk signalspaning. Kalla kriget (Über die schwedische Funkaufklärung. Kalter Krieg), Stockholm: Medströms Bokförlag 2019, 330 S., skr 298,00 [ISBN 978‑91‑7329‑149‑1]
  66. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  67. Gesamtinhaltsverzeichnis 2020
Heruntergeladen am 4.2.2026 von https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/mgzs-2020-0073/html
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