Home History »So war der deutsche Landser...«. Das populäre Bild der Wehrmacht. Hrsg. von Jens Westemeier, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2019, VIII, 361 S. (= Krieg in der Geschichte, 101), EUR 39,90 [ISBN 978‑3‑506‑78770‑5]
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»So war der deutsche Landser...«. Das populäre Bild der Wehrmacht. Hrsg. von Jens Westemeier, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2019, VIII, 361 S. (= Krieg in der Geschichte, 101), EUR 39,90 [ISBN 978‑3‑506‑78770‑5]

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Published/Copyright: December 3, 2020
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»So war der deutsche Landser...«. Das populäre Bild der Wehrmacht. Hrsg. von Jens Westemeier, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2019, VIII, 361 S. (= Krieg in der Geschichte, 101), EUR 39,90 [ISBN 978‑3‑506‑78770‑5]


Der deutsche Landser oder vielmehr das Bild von ihm hat seit über 75 Jahren in der Populärkultur wieder und wieder Konjunktur. Davon lebt auch die zunächst für den Bezahlsender Sky produzierte TV-Serie »Das Boot«, die mit ihrer ersten Staffel unter dem Werbeslogan »Deutsches Serien-Event« sogar im Zweiten Deutschen Fernsehen zu sehen war. Das Grundprinzip der populärkulturellen Vereinnahmung lässt sich am »Boot« exemplarisch zeigen: Das Remake schöpft mit vollen Händen aus den Motiven, Tönen und Figuren der Kinoverfilmung von Wolfgang Petersen von 1981, aus den Romanen von Lothar-Günther Buchheim sowie aus dem versammelten Repertoire der Ikonografie rund um den deutschen Landser.

Genau diesem Phänomen hat der Herausgeber Jens Westemeier den Sammelband »So war der deutsche Landser...« gewidmet, dessen Beiträge auf einen vom Arbeitskreis Militärgeschichte e.V. veranstalteten Workshop zurückgehen. »›Die Wehrmacht‹ ist ein Paradebeispiel für einen Mythos der Moderne, der von Klischees und Kitsch lebt« (S. 5), so Westemeier in seiner Einleitung. Der »Siegeszug der Legende« (S. 5) habe unmittelbar mit der totalen Niederlage 1945 begonnen und vor allem in zwei Richtungen gezielt: die Wehrmacht als ehrenvolle und unpolitische Organisation zu zeigen, die Distanz zum NS-Regime und vor allem zu seiner Vernichtungspolitik gehalten hätte, sowie die Wehrmachtangehörigen zu hoch professionellen und mit den besten militärischen Tugenden ausgestatteten ritterlichen Soldaten zu stilisieren.

Die Beiträge dieses verdienstvollen und durchgängig gut lesbaren Bandes schreiten das Feld in seiner ganzen Breite ab. Sie nehmen nicht nur die beinahe sprichwörtlichen Landser-Hefte in den Blick, sondern widmen sich unter anderem dem Mythos Waffen-SS, den Wehrmachtsausstellungen, dem Kriegsfilm in seinen verschiedenen Spielarten, aber auch dem Landser zur See oder in der Luft – also den Soldaten sämtlicher Teilstreitkräfte. Selbstverständlich wäre die aktuelle Populärkultur, für die das Landser-Heft beinahe schon ein prähistorisches Fossil sein muss, nicht vollständig behandelt ohne Ausführungen zu den Bildern von der Wehrmacht im Computerspiel oder der mit diesen Bildern operierenden rechtsextremen Propaganda im Internet – Feldern also, in denen das populäre Bild von Landser und Wehrmacht heute vermutlich seine größte Breitenwirkung entfaltet.

Besonders instruktiv sind vor allem die Aufsätze, die sich mit der Frage beschäftigen, wie die ursprünglich von der NS-Propaganda kreierten Mythen vom tapferen Soldaten oder von der hochprofessionellen Wehrmacht in die Populärkultur einwanderten: »Wer also trug bzw. trägt den Mythos von der vermeintlichen Unbesiegbarkeit der Wehrmacht, wenn nicht die Wehrmacht selbst?«, fragt etwa Florian J. Schreiner in seinem Beitrag. »Die Antwort ist paradox: Es waren vor allem die Alliierten« (S. 38). Schreiner weist nach, dass diese Überhöhung des Gegners bereits während des Krieges begann und damit zunächst vor allem die militärischen Leistungen der Alliierten in einem noch besseren Licht dargestellt werden sollten. Schließlich hatten die Verbündeten »die besten Soldaten der Welt« (S. 27/38) am Ende doch besiegt. Vor allem aus der angloamerikanischen Publizistik konnte der Mythos dann als vermeintlich gereinigt, von berufener, das heißt eben nicht von deutscher Seite bestätigt ins nachkriegsdeutsche kollektive Gedächtnis einfließen.

Ähnliches beschreibt der Aufsatz von Esther-Julia Howell über die Historical Division unter dem programmatischen Titel »Bauen am Denkmal« (S. 41), in dem sie analog zu ihrer Monografie »Von den Besiegten lernen?« (München 2016) die Zusammenarbeit der US-Amerikaner mit der ehemaligen Wehrmachtelite aufarbeitet. Hier gelang es der NS-Generalität, allen voran Franz Halder, ihre Deutung des Zweiten Weltkrieges in die Geschichtsschreibung der Nachkriegszeit einfließen zu lassen. »Die Aufrechterhaltung des Russlandfeindbildes nach 1945 und die Einbindung der Bundesrepublik in das westliche Verteidigungsbündnis erlaubte[n] es den deutschen Militärs, die Legende von der ›sauberen Wehrmacht‹ mit der Legende von der ›Rettungsmission des deutschen Ostheeres‹ zu verbinden und so die verbrecherische Kriegführung der Wehrmacht als verzweifelten Akt der Verteidigung westlicher Kultur zu rechtfertigen« (S. 53).

Aber auch das Bild, das die Propagandatruppen der NS-Zeit zeichnen wollten, prägt unsere Vorstellung vom Zweiten Weltkrieg bis heute: vor allem in Form der Fotografien und Filme, die bis in unsere Tage für die Visualisierung jener Zeit tausendfach herangezogen wurden und nach wie vor werden. In ganz besonderem Maße träfe dies, so Daniel Uziel in seinem Textbeitrag, auf »die Nachkriegsdarstellung des U-Boot-Kriegs zu – kurz, die NS-Propaganda wirkt bis heute« (S. 228). Und auch Uziel kommt an den wohl bekanntesten Wiedergängern dieser Propaganda nicht vorbei: den Filmen auf Basis des Bestsellers »Das Boot«, dessen Autor Lothar-Günther Buchheim selbst im Krieg ein Propagandamann war. Buchheim hatte schon während der NS-Zeit Einschlägiges veröffentlicht, so 1943 die »Jäger im Weltmeer«. Nach 1945 habe er seine Produktion (ähnlich wie Leni Riefenstahl ihre Filme) als nicht-propagandistisch charakterisieren wollen, weil »im ganzen Buch nur eine einzige Hakenkreuz-Fahne auf einem der Fotos zu sehen sei – und diese auch nur von hinten« (S. 236). Wobei im Sammelband nicht erwähnt wird, dass diese Zurückhaltung bei der Nutzung der NS-Hoheitszeichen häufig ganz zensurpraktische Gründe hatte: galt doch, sobald in Publikationen Parteifragen berührt wurden, die Parteiamtliche Prüfungskommission als zuständig, sodass sich der Weg zur Buchpublikation für Autoren und Verlage dadurch unkontrollierbar in die Länge ziehen konnte. Uziel kommt in seiner Analyse zu dem Schluss, dass sich Buchheim letztlich in seinen Nachkriegswerken deutlich von der NS-Propaganda abgesetzt habe. »Nicht die Geschichtswissenschaft, sondern ausgerechnet Lothar-Günther Buchheim, einst selber Angehöriger der Marinepropagandakompanie, durchbrach mit seinem Roman ›Das Boot‹ das NS-Narrativ« (S. 245). Er habe darin den U-Boot-Krieg kritisch betrachtet und Karl Dönitz als einen der Schuldigen für die hohen Verluste benannt. Uziels Schlussfolgerung, Buchheim habe das »Bild des heroischen und romantischen Lebens der U-Boot-Fahrer [...] damit völlig auf den Kopf gestellt«, erscheint dabei etwas weit gegriffen. Schließlich sind noch zu viele Bilder nicht zuletzt in den erneuten Visualisierungen für Kino und Fernsehen von der Propagandaästhetik geprägt. Anregend sind Uziels Ausführungen und die der anderen Autorinnen und Autoren gleichwohl.

Insgesamt bleibt, so Jens Westemeier, leider nur festzustellen, »dass fast 75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges der ›Mythos Wehrmacht‹, die Legende von der ›sauberen‹ Wehrmacht und den ›Supersoldaten‹ weiterlebt – in den Zeiten neuer Medien die Wehrmacht und Waffen-SS nie besser als heute war« (S. 26) – und das trotz eines so verdienstvollen Bandes wie dem vorliegenden. An diesem Beispiel zeigt sich deutlich, dass das vereinfachende Klischee in der Populärkultur um vieles wirkmächtiger ist als das differenzierte, im wissenschaftlichen Diskurs entworfene Bild. Umso ärgerlicher ist es da, wenn in teilweise sogar mit Filmfördermitteln produzierten Serien wie »Das Boot« nicht nur Klischees zum wiederholten Male transportiert, sondern sogar historische Konstellationen (im konkreten Beispiel die angebliche Finanzierung Hitlers durch US-amerikanische Geldgeber) völlig verdreht dargestellt werden.

Online erschienen: 2020-12-03
Erschienen im Druck: 2020-11-04

© 2020 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston

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  2. Frontmatter
  3. Aufsätze
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  16. Volker Schobeß, Das Kriegshandwerk der Deutschen. Preußen und Potsdam 1717–1945 [Bd 1], 3. Aufl., Berlin: trafo 2017, 736 S., EUR 69,80 [ISBN 978‑3‑86464‑055‑1] Volker Schobeß, Das Kriegshandwerk der Deutschen. Preußen und Potsdam 1717–1945 [Bd 2]. Fotos und Dokumente, Berlin: trafo 2017, 559 S., EUR 69,80 [ISBN 978‑3-86464‑076‑6]
  17. Gregor Schöllgen, Krieg. Hundert Jahre Weltgeschichte, München: DVA 2017, 367 S., EUR 24,00 [ISBN 978‑3‑421‑04767‑0]
  18. Naval Advising and Assistance. History, Challenges, and Analysis. Ed. by Donald Stoker and Michael T. McMaster, Solihull: Helion 2017, XII, 304 S. (= Modern Military History Series, 2), £ 35.00 [ISBN 978‑1‑911512‑82‑0]
  19. Erich und Hildegard Bulitta, Schritte zu einer Erinnerungs- und Gedenkkultur, Bd 1: Grundlagen einer Erinnerung – Analyse, Berlin: epubli 2017, 319 S., EUR 26,90 [ISBN 978‑3‑7450‑3528‑5] Erich und Hildegard Bulitta, Schritte zu einer Erinnerungs- und Gedenkkultur, Bd 2: Von der Erinnerung zu einer Erinnerungs- und Gedenkkultur – Analyse, Berlin: epubli 2017, 469 S., EUR 29,50 [ISBN 978‑3‑7450‑6125‑3]
  20. Michael Schwartz, Homosexuelle, Seilschaften, Verrat. Ein transnationales Stereotyp im 20. Jahrhundert, Berlin [u. a.]: De Gruyter Oldenbourg 2019, XII, 376 S. (= Schriftenreihe der Vierteiljahrshefte für Zeitgeschichte, 118), EUR 24,95 [ISBN 978‑3‑11‑063265‑1]
  21. Karl Schlögel, Das sowjetische Jahrhundert. Archäologie einer untergegangenen Welt, München: 4., durchges. Aufl., C. H. Beck 2018, 912 S., EUR 38,00 [ISBN 978‑3‑406‑71511‑2]
  22. Ernst Würzburger, Garnisonstadt Höxter. Vom preußischen Infanteriebataillon bis zum ABC-Abwehrbataillon, Holzminden: Mitzkat 2018, 349 S. (= Höxtersches Jahrbuch, 8), EUR 19,80 [ISBN 978‑3‑95954‑055‑1]
  23. Altertum
  24. Michael Kulikowski, Triumph der Macht. Das römische Imperium von Hadrian bis Konstantin. Aus dem Engl. von Cornelius Hartz, Darmstadt: Theiss 2018, 488 S., EUR 34,00 [ISBN 978‑3‑8062‑3669‑9]
  25. Medieval Warfare. A Reader. Ed. by Kelly DeVries and Michael Livingston, Toronto: University of Toronto Press 2019, XVIII, 368 S. (= Readings in Medieval Civilizations and Cultures, 21), $ 49,95 [ISBN 978‑1‑4426‑3669‑9]
  26. David Crispin, Ihr Gott kämpft jeden Tag für sie. Krieg, Gewalt und religiöse Vorstellungen in der Frühzeit der Kreuzzüge (1095–1187), Paderborn [u. a.]: Schöningh 2019, VIII, 241 S., EUR 49,90 [ISBN 978‑3‑506‑79242‑6]
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  32. 1789–1870
  33. Dirk Ziesing, Das Münsterländer Landwehr-Infanterie-Regiment (4. Westfälisches) in den Befreiungskriegen 1813–1815, Münster: Agenda 2019, 405 S., EUR 29,80 [ISBN 978‑3‑89688‑639‑2]
  34. Ulrich Schiers, Schwarz-Rot-Gold und die Deutsche Flottengründung, Hamburg: Mittler 2019, 275 S., EUR 24,95 [ISBN 978‑3‑8132‑0989‑1]
  35. Arne Karsten, Italiens Fahrt in die Moderne. Seekriegsführung und Staatsbildung im Kontext des Risorgimento, Frankfurt a. M., New York: Campus 2019, 356 S. (= Krieg und Konflikt, 8), EUR 39,95 [ISBN 978‑3‑593‑51118‑4]
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  39. Eberhard Frhr. von Senden und Friedrich Frhr. von Senden, Der Erste Weltkrieg 1914–1918. Erlebnisse eines jungen Leutnants. Ostfront – Patrouillen an der Spitze im Bewegungskrieg. Westfront – Kämpfen, Durchhalten, Überleben im Stellungskrieg, Berlin: Miles 2020, 297 S., EUR 34,80 [ISBN 978‑3‑96776‑001‑9]
  40. Bernhard Bachinger, Die Mittelmächte an der Saloniki-Front 1915–1918. Zwischen Zweck, Zwang und Zwist, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2019, XII, 406 S. (= Krieg in der Geschichte, 106), EUR 69,00 [ISBN 978‑3‑506‑78857‑3]
  41. Materialschlachten 1916. Ereignis, Bedeutung, Erinnerung. Im Auftrag des ZMSBw hrsg. von Christian Stachelbeck, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2017, XII, 488 S. (= Zeitalter der Weltkriege, 17), EUR 49,90 [ISBN 978‑3‑506‑78759‑0]
  42. Mark Connelly and Stefan Goebel, Ypres. Great Battles, Oxford, New York: Oxford University Press 2018, XXVIII, 259 S., £ 18.99 [ISBN 978‑0‑19‑871337‑1]
  43. 1919–1945
  44. Annette Schmidt-Klügmann, Bernhard Wilhelm von Bülow (1885–1936). Eine politische Biographie, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2020, IX, 707 S., EUR 128,00 [ISBN 978‑3‑506‑70268‑5]
  45. Katja Kosubek, »genauso konsequent sozialistisch wie national«. Alte Kämpferinnen der NSDAP vor 1933. Eine Quellenedition 36 autobiographischer Essays der Theodore-Abel-Collection, Göttingen: Wallstein 2017, 608 S. (= Hamburger Beiträge zur Sozial- und Zeitgeschichte. Quellen, 4), EUR 42,00 [ISBN 978‑3‑8353‑3057‑3]
  46. Fragmentierte Republik? Das politische Erbe der Teilungszeit in Polen 1918–1939. Hrsg. von Michael G. Müller und Kai Struve, Göttingen: Wallstein 2017, 400 S. (= Phantomgrenzen im östlichen Europa, 2), EUR 36,90 [ISBN 978‑3‑8353‑1745‑1]
  47. Anne Applebaum, Roter Hunger. Stalins Krieg gegen die Ukraine. Aus dem Engl. von Martin Richter, München: Siedler 2019, 541 S., EUR 36,00 [ISBN 978‑3‑8275‑0052‑6]
  48. Marco Sigg, Der Zweite Weltkrieg, 1937–1945, Wiesbaden: 2. Aufl., Marix 2018, 254 S., EUR 6,00 [ISBN 978‑3‑86539‑994‑6]
  49. Birthe Kundrus, »Dieser Krieg ist der große Rassenkrieg«. Krieg und Holocaust in Europa, München: Beck 2018, 336 S., EUR 18,00 [ISBN 978‑3‑406‑67521‑8]
  50. Ernst Mohnike, Die Sumner-Welles-Mission. Frieden für Europa im Frühjahr 1940?, Neu Isenburg: Angelika Lenz Verlag 2020, 289 S., EUR 19,90 [ISBN 978‑3‑943624‑55‑7]
  51. Hans-Jürgen Kaack, Kapitän zur See Hans Langsdorff. Der letzte Kommandant des Panzerschiffs Admiral Graf Spee. Eine Biographie, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2020, XXI, 672 S. (= Schriften zur Marinegeschichte, 1), EUR 68,00 [ISBN 978‑3‑506‑70262‑3]
  52. Reinhard Otto und Rolf Keller, Sowjetische Kriegsgefangene im System der Konzentrationslager, Wien, Hamburg: new academic press 2019, 351 S. (= Mauthausen-Studien, 14), EUR 29,90 [ISBN 978‑3‑7003‑2170‑5]
  53. Kerstin Theis, Wehrmachtjustiz an der »Heimatfront«. Die Militärgerichte des Ersatzheeres im Zweiten Weltkrieg, Berlin [u. a.]: De Gruyter Oldenbourg 2016, X, 537 S. (= Studien zur Zeitgeschichte, 91), EUR 74,95 [ISBN 978‑3‑11‑040558‑3]
  54. Peter Joachim Lapp, Hitlers NS-Führungsoffiziere 1944/45. Die letzten Propagandisten des Endsieges, Aachen: Helios 2019, 188 S., EUR 22,50 [ISBN 978‑3‑86933‑238‑3]
  55. Christian Ernst, Die Weiße Rose – eine deutsche Geschichte? Die öffentliche Erinnerung an den Widerstand in beziehungsgeschichtlicher Perspektive, Göttingen: V&R unipress, Universitätsverlag Osnabrück 2018, 555 S. (= Schriften des Erich Maria Remarque-Archivs, 34), EUR 70,00 [ISBN 978‑3‑8471‑0909‑9] Miriam Gebhardt, Die Weiße Rose. Wie aus ganz normalen Deutschen Widerstandskämpfer wurden, München: DVA 2017, 367 S., EUR 19,99 [ISBN 978‑3‑421‑04730‑4]
  56. Veit Scherzer, Sous le signe SS. Französische Freiwillige in der Waffen-SS. Mit einer Einführung von Oberstleutnant Dr. Thomas Müller, Sanitätsakademie der Bundeswehr (München), Bayreuth: Scherzer 2018, 806 S., EUR 89,00 [ISBN 978‑3‑938845‑54‑7]
  57. Peter Engelbrecht, Geheimwaffen für die Nazis. Kriegsforschung in Oberfranken, Weißenstadt: Druckkultur Heinz Späthling 2018, 156 S., EUR 14,95 [ISBN 978‑3‑942668‑49‑1]
  58. Maximilian Fügen, »Bis zum letzten Mann?« Die Rolle der Kampfkommandanten deutscher Großstädte 1945, Baden-Baden: Tectum Wissenschaftsverlag 2018, 264 S. (= Geschichtswissenschaft, 38), EUR 38,00 [ISBN 978‑3‑8288‑4182‑6]
  59. Valery Faminsky. Berlin May 1945 / Berlin Mai 1945. Mit einem Vorw. von Peter Steinbach, hrsg. von Thomas Gust [u. a.], 2. Aufl., Berlin: Buchkunst 2020, 184 S., EUR 48,00 [ISBN 978‑3‑9819805‑8‑5]
  60. Nach 1945
  61. »So war der deutsche Landser...«. Das populäre Bild der Wehrmacht. Hrsg. von Jens Westemeier, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2019, VIII, 361 S. (= Krieg in der Geschichte, 101), EUR 39,90 [ISBN 978‑3‑506‑78770‑5]
  62. Hermann Hagena, Jagdflieger Werner Mölders. Rote Linie zwischen Wehrmacht und Bundeswehr?, Aachen: Helios 2018, 281 S., EUR 22,00 [ISBN 978‑3‑86933‑225‑3]
  63. Thomas Flemming, Die Berliner Mauer. Geschichte eines politischen Bauwerks. Dokumentation: Berliner Mauer-Archiv, Hagen Koch, Berlin: be.bra 2019, 238 S., EUR 22,00 [ISBN 978‑3‑89809‑165‑7]
  64. Heiner Möllers, Die Affäre Kießling. Der größte Skandal der Bundeswehr, Berlin: Ch. Links 2019, 367 S., EUR 25,00 [ISBN 978‑3‑96289‑037‑7]
  65. Jan-Olof Grahn, Om svensk signalspaning. Andra världskriget (Über die schwedische Funkaufklärung. Zweiter Weltkrieg), Stockholm: Medströms Bokförlag 2018, 292 S., skr 291,00 [ISBN 978‑91‑7329‑143‑9] Jan-Olof Grahn, Om svensk signalspaning. Kalla kriget (Über die schwedische Funkaufklärung. Kalter Krieg), Stockholm: Medströms Bokförlag 2019, 330 S., skr 298,00 [ISBN 978‑91‑7329‑149‑1]
  66. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  67. Gesamtinhaltsverzeichnis 2020
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