Startseite Geschichte Jan-Olof Grahn, Om svensk signalspaning. Andra världskriget (Über die schwedische Funkaufklärung. Zweiter Weltkrieg), Stockholm: Medströms Bokförlag 2018, 292 S., skr 291,00 [ISBN 978‑91‑7329‑143‑9] Jan-Olof Grahn, Om svensk signalspaning. Kalla kriget (Über die schwedische Funkaufklärung. Kalter Krieg), Stockholm: Medströms Bokförlag 2019, 330 S., skr 298,00 [ISBN 978‑91‑7329‑149‑1]
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Jan-Olof Grahn, Om svensk signalspaning. Andra världskriget (Über die schwedische Funkaufklärung. Zweiter Weltkrieg), Stockholm: Medströms Bokförlag 2018, 292 S., skr 291,00 [ISBN 978‑91‑7329‑143‑9] Jan-Olof Grahn, Om svensk signalspaning. Kalla kriget (Über die schwedische Funkaufklärung. Kalter Krieg), Stockholm: Medströms Bokförlag 2019, 330 S., skr 298,00 [ISBN 978‑91‑7329‑149‑1]

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Veröffentlicht/Copyright: 3. Dezember 2020
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Jan-Olof Grahn, Om svensk signalspaning. Andra världskriget (Über die schwedische Funkaufklärung. Zweiter Weltkrieg), Stockholm: Medströms Bokförlag 2018, 292 S., skr 291,00 [ISBN 978‑91‑7329‑143‑9]

Jan-Olof Grahn, Om svensk signalspaning. Kalla kriget (Über die schwedische Funkaufklärung. Kalter Krieg), Stockholm: Medströms Bokförlag 2019, 330 S., skr 298,00 [ISBN 978‑91‑7329‑149‑1]


Die Geschichte der schwedischen Funkaufklärung ist eine Erfolgsgeschichte. Seit dem Zweiten Weltkrieg gehört die 1942 gegründete »Försvarets radioanstalt« (Radioanstalt der Landesverteidigung, FRA) zur Weltspitze. Die FRA ist heute eine schwedische Zivilbehörde unter Oberaufsicht des Verteidigungsministeriums. Als Teil des Nachrichten‑ und Geheimdienstes ist sie mit der Fernmelde‑ und Elektronischen Aufklärung beauftragt und liefert Informationen für die Entscheidungsfindung in Fragen der Außen‑, Sicherheits‑ und Verteidigungspolitik.

Jan-Olof Grahn hat nun eine umfangreiche Geschichte dieser Behörde für die Jahre bis zum Ende des Kalten Krieges vorgelegt (vier Bände sind bereits erschienen, ein fünfter »Om underrättelsetjänstens vägval« folgt im Herbst 2020). Der Verfasser war über viele Jahre in verantwortungsvollen Positionen in der FRA tätig. Zum Ende des Kalten Krieges und darüber hinaus war er für die militärisch orientierten Operationen verantwortlich. Nachdem er in zwei Bänden bereits allgemeine Fragen der nachrichtendienstlichen Tätigkeit sowie die Vorgeschichte der FRA dargestellt hat (siehe dazu die Rezension in MGZ, 78 [2019], 1, S. 183–186), schildert er in den hier anzuzeigenden zwei Bänden die Geschichte der schwedischen Funkaufklärung von der Bildung der FRA im Zweiten Weltkrieg bis zum Ende des Kalten Krieges. Die Darstellung findet ihre Grenzen in den Geheimhaltungsvorschriften. Obwohl die schwedische Gesetzgebung es seit September 2015 erlaubt, Informationen, die sich auf die Verteidigung des Landes oder auf nachrichtendienstliche Aktivitäten beziehen, bis zu 95 Jahren unter Verschluss zu halten, gewährt FRA doch für die Zeit bis zum 30. Juni 1945 Einsicht in fast alles. Ein strikter und fortwährender Geheimnisschutz gilt vor allem für die Methoden. Besser steht es um die Resultate der FRA-Tätigkeit.

Die Funkaufklärung erlebte im Zweiten Weltkrieg ihren Durchbruch. Nach einem Überblick über Entwicklungen in der Zwischenkriegszeit und über die militärische Fernmeldeaufklärung der kriegführenden Mächte wendet sich Grahn im ersten Band der schwedischen Fernmeldeaufklärung zu. Er schildert deren Arbeitsfelder, den Alltag der Behörde, ihre Beziehungen zu anderen nationalen und internationalen Akteuren, darunter das Zusammenwirken mit der Funkaufklärung Finnlands und die Unterstützung der nordeuropäischen Widerstandsbewegungen. Priorität hatte die Beobachtung des sowjetischen Agentenfunks (S. 195).

Der eigentliche Anlass für die Bildung der FRA war der deutsche Geheimfernschreiber. Die deutsche Besatzungsmacht in Norwegen nutzte seit 1940 das schwedische Westküstenkabel für den Fernverkehr mit Deutschland. In wenigen Wochen gelang es den Schweden, das Geheimnis des Geheimschreibers mit Stift und Papier zu brechen. Nun konnte in Stockholm über Jahre zeitnah mitgelesen werden. Zu den Erfolgen gehört auch, dass die FRA im Frühjahr 1942 den ersten Bericht zur »Roten Drei«, dem Schweizer Teil der sogenannten Roten Kapelle, lieferte und deren Verbindung zum sowjetischen Nachrichtendienst aufzeigte (S. 198–201). Die Schweden lagen damit deutlich vor den Deutschen. Doch sah man bei der FRA in diesem Material keinen wirklichen Nutzen und stellte die Beobachtung bereits im Juni 1942 wieder ein. Das Thema erhielt erneut Aktualität durch die schwedische Teilnahme am Venona-Projekt zwischen 1962 und 1980. Ein FRA-Mitarbeiter konnte 1970 das Schlüsselbuch identifizieren, das seinerzeit zur Kodierung verwendet worden war. Ausführlich beschreibt Grahn Probleme in der Zusammenarbeit zwischen der FRA und der militärischen Führung des Landes, die sich vor allem durch Unklarheiten über die hierarchischen Beziehungen ergaben (S. 209). Er schließt den ersten Band mit einem Blick auf das weitere persönliche Schicksal zentraler Akteure ab.

In der Geschichte der schwedischen Funkaufklärung im Kalten Krieg schlagen sich die Erfahrungen des Autors als Zeitzeuge und Historiker mit Aktenzugang nieder. Nach einer Übersicht über die Forschungssituation und die internationale Entwicklung beschreibt Grahn im zweiten Band den Alltag in der FRA, die laufenden Arbeitsaufgaben, die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Abnehmern (Regierung, Verteidigungsstab, den Teilstreitkräften, dem Nachrichtendienst und der Polizei). Diese Beziehungen blieben angestrengt (S. 55–62). Neben hierarchischen Unklarheiten war die zentrale Frage, ob die Fernmelde‑ und Elektronische Aufklärung nur Halbfabrikate liefern oder auch Bearbeitung und Analyse übernehmen solle. Erst zum Ende des Kalten Krieges akzeptierte die militärische Führung widerwillig Wertungen der FRA, aber nur für den eigenen Gebrauch; sie wurden nicht an die Regierung oder andere Auftraggeber weitergereicht (S. 71). Einen zentralen Platz in der Darstellung nehmen Grahns kritischen Überlegungen ein, welchen Einfluss die FRA-Berichte auf politische oder militärische Beschlüsse hatten. Minutiös beschreibt er die guten Detailkenntnisse vor allem über die Sowjetunion und die Geschehnisse im Ostseeraum und in Ostdeutschland. Dies betraf dortige militärische Entwicklungen, aber auch Politik und Gesellschaft, etwa Wahlmanipulationen in Polen 1946, die Berlin-Blockade 1948, die Krisen in Ungarn 1956, im Kongo 1960–1965, Kuba 1962, in der ČSSR 1968 und Polen 1980. Während des gesamten Kalten Krieges galt ein Großteil der militärischen Produktion der FRA den sowjetischen Streitkräften. Zentrale Begriffe waren »Kriegsschauplatz« und »strategische Richtung«. Die Ergebnisse aus der Fernmelde‑ und Elektronischen Aufklärung sowie der beobachteten Militärübungen ergaben keine Hinweise, dass Schweden bei einem Frontalangriff in westlicher Richtung eine Rolle spielen würde (S. 62). Alles wies darauf hin, dass der sowjetischen militärischen Leitung im Gebiet Leningrad hauptsächlich defensive Aufgaben oblagen. Diese Analysen stießen auf Widerstand der militärischen Führung Schwedens, die aus FRA-Sicht eine sowjetische Bedrohung überbetonte und wiederholt die schlimmstmöglichen Konsequenzen und nicht die naheliegenden und eher wahrscheinlichen annahm (S. 60).

Die Militärs stellten die Möglichkeiten der Funkaufklärung sowie Kompetenz und Aufgabenbereich der FRA infrage. Ihrer Meinung nach war die militärische Kapazität des Ostblocks größer, als man in den Übungen zeigte, und der von der FRA genannte Rückgang der Manöveraktivität nur scheinbar. Grahn kommentiert das bitter, denn letztlich hätten auch »ausländische« Partner die Sicht der FRA geteilt. Verzerrungen der sowjetischen Bedrohung zeigt Grahn an verschiedenen Beispielen auf, in denen die FRA eine deeskalierende Position einnahm, so in den Diskussionen über ein mögliches Eindringen sowjetischer U-Boote in schwedische Gewässer. Das konnte die FRA trotz Einsatzes bedeutender Ressourcen in keinem Fall bestätigen, eher war das Gegenteil der Fall (S. 68, 104). Als ein sowjetisches (unbewaffnetes) Jagdflugzeug 1984 während einer Übung, einer Verwechslung erlegen, einem Airbus mit Chartertouristen über schwedischem Luftraum nahegekommen und kurze Zeit gefolgt war, sieht Grahn hierin weniger den sowjetischen Fehler als Skandal, sondern die Art und Weise, wie die schwedischen Medien diesen sogenannten Scanair-Zwischenfall zu einer Sensation aufbauschten (S. 105).

Nach Grahn war die FRA im letzten Teil des Kalten Krieges weniger »alarmistisch« als der Militärische Nachrichtendienst Schwedens. Andererseits konnte seine Behörde aber oft auch als erste neue sowjetische militärische Forschungs‑ und Entwicklungsaktivitäten beschreiben (S. 68). Interessante Einsichten vermittelt Grahn über die Entwicklung innerhalb der FRA, hinsichtlich Aufgabenstellung und Struktur sowie Alltag, Ausbildung und Rekrutierung. So werden seit 1987 Eignungsprüfungen durchgeführt, deren Inhalt hier beispielhaft und ausführlich dokumentiert ist. In mehreren Kapiteln wird die Arbeit in den verschiedenen Bereichen vorgestellt und technische Vorgänge erläutert. Zur internationalen Zusammenarbeit stellt Grahn klar, dass diese immer bilateral und im schwedischen Interesse erfolgt, immer kontrolliert und diskret. Deshalb gebe es bis heute keine Bestätigung des Vorkommens von Zusammenarbeitsformen (S. 235).

Grahn reichert seine Darstellung mit vielen technischen Details an. Beiden Bänden ist jeweils ein Register beigegeben. Sie sind gut illustriert und enthalten interessante Beilagen, darunter ein Organisationsschema FRA 1945–1999 und die einschlägige Terminologie in Schwedisch/Englisch. Die umfangreichen und präzisen Quellenverweise erlauben weitere gezielte Forschungen in den Archiven.

Online erschienen: 2020-12-03
Erschienen im Druck: 2020-11-04

© 2020 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston

Dieses Werk ist lizensiert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz.

Artikel in diesem Heft

  1. Frontmatter
  2. Frontmatter
  3. Aufsätze
  4. Einleitung
  5. Die Mobilmachungs- und Kriegsvorbereitungen der Sowjetunion in den 1950er und 1960er Jahren
  6. Die mit Mittelstreckenraketen ausgerüsteten Streitkräfte der UdSSR: Etappen ihrer historischen Entwicklung und Erlangung der Gefechtsbereitschaft
  7. Die DDR als Operations- und Durchmarschgebiet der Vereinten Streitkräfte auf dem Westlichen Kriegsschauplatz
  8. Zur militärischen Mobilmachung in der DDR
  9. Dänemarks Vorbereitungen auf einen möglichen heißen Krieg im Kalten Krieg
  10. Kriegs-BND: Planungen für die Mobilmachung des Bundesnachrichten-dienstes von 1953 bis 1968
  11. Nachrichten aus der Forschung
  12. »Unsettled problems after the 1919 peace conference. Military conflicts and diplomatic negotiations«
  13. Nachwuchskolloquium zur Militärgeschichte
  14. Buchbesprechungen Allgemeines
  15. Sterben, Töten, Gedenken. Zur Sozialgeschichte des Todes. Hrsg. von Ute Planert, Dietmar Süß und Meik Woyke, Bonn: J. H. W. Dietz Nachf. 2015, 314 S. (= Einzelveröffentlichungen aus dem Archiv für Sozialgeschichte, 5), EUR 22,00 [ISBN 978‑3‑8012‑4246‑6]
  16. Volker Schobeß, Das Kriegshandwerk der Deutschen. Preußen und Potsdam 1717–1945 [Bd 1], 3. Aufl., Berlin: trafo 2017, 736 S., EUR 69,80 [ISBN 978‑3‑86464‑055‑1] Volker Schobeß, Das Kriegshandwerk der Deutschen. Preußen und Potsdam 1717–1945 [Bd 2]. Fotos und Dokumente, Berlin: trafo 2017, 559 S., EUR 69,80 [ISBN 978‑3-86464‑076‑6]
  17. Gregor Schöllgen, Krieg. Hundert Jahre Weltgeschichte, München: DVA 2017, 367 S., EUR 24,00 [ISBN 978‑3‑421‑04767‑0]
  18. Naval Advising and Assistance. History, Challenges, and Analysis. Ed. by Donald Stoker and Michael T. McMaster, Solihull: Helion 2017, XII, 304 S. (= Modern Military History Series, 2), £ 35.00 [ISBN 978‑1‑911512‑82‑0]
  19. Erich und Hildegard Bulitta, Schritte zu einer Erinnerungs- und Gedenkkultur, Bd 1: Grundlagen einer Erinnerung – Analyse, Berlin: epubli 2017, 319 S., EUR 26,90 [ISBN 978‑3‑7450‑3528‑5] Erich und Hildegard Bulitta, Schritte zu einer Erinnerungs- und Gedenkkultur, Bd 2: Von der Erinnerung zu einer Erinnerungs- und Gedenkkultur – Analyse, Berlin: epubli 2017, 469 S., EUR 29,50 [ISBN 978‑3‑7450‑6125‑3]
  20. Michael Schwartz, Homosexuelle, Seilschaften, Verrat. Ein transnationales Stereotyp im 20. Jahrhundert, Berlin [u. a.]: De Gruyter Oldenbourg 2019, XII, 376 S. (= Schriftenreihe der Vierteiljahrshefte für Zeitgeschichte, 118), EUR 24,95 [ISBN 978‑3‑11‑063265‑1]
  21. Karl Schlögel, Das sowjetische Jahrhundert. Archäologie einer untergegangenen Welt, München: 4., durchges. Aufl., C. H. Beck 2018, 912 S., EUR 38,00 [ISBN 978‑3‑406‑71511‑2]
  22. Ernst Würzburger, Garnisonstadt Höxter. Vom preußischen Infanteriebataillon bis zum ABC-Abwehrbataillon, Holzminden: Mitzkat 2018, 349 S. (= Höxtersches Jahrbuch, 8), EUR 19,80 [ISBN 978‑3‑95954‑055‑1]
  23. Altertum
  24. Michael Kulikowski, Triumph der Macht. Das römische Imperium von Hadrian bis Konstantin. Aus dem Engl. von Cornelius Hartz, Darmstadt: Theiss 2018, 488 S., EUR 34,00 [ISBN 978‑3‑8062‑3669‑9]
  25. Medieval Warfare. A Reader. Ed. by Kelly DeVries and Michael Livingston, Toronto: University of Toronto Press 2019, XVIII, 368 S. (= Readings in Medieval Civilizations and Cultures, 21), $ 49,95 [ISBN 978‑1‑4426‑3669‑9]
  26. David Crispin, Ihr Gott kämpft jeden Tag für sie. Krieg, Gewalt und religiöse Vorstellungen in der Frühzeit der Kreuzzüge (1095–1187), Paderborn [u. a.]: Schöningh 2019, VIII, 241 S., EUR 49,90 [ISBN 978‑3‑506‑79242‑6]
  27. Patrick Leukel, »all welt wil auf sein wider Burgundi«. Das Reichsheer im Neusser Krieg 1474/75, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2019, XI, 594 S. (= Krieg in der Geschichte, 110), EUR 148,00 [ISBN 978‑3‑506‑70914‑1]
  28. Frühe Neuzeit
  29. Heinz Duchhardt, Friedens-Miniaturen. Zur Kulturgeschichte und Ikonographie des Friedens in der Vormoderne, Münster: Aschendorff 2019, 184 S., EUR 29,90 [ISBN 978‑3‑402‑13416‑0]
  30. Olaf Wagener, Forts in den Kolonien. See-Expeditionen der Niederlande und Schwedens im 17. und 18. Jahrhundert, Oppenheim: Nünnerich und Asmus 2019, 128 S., EUR 20,00 [ISBN 978‑3‑96176‑071‑8]
  31. Alexander Querengässer, Das kursächsische Militär im Großen Nordischen Krieg 1700–1717, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2019, 629 S. (= Krieg in der Geschichte, 107), EUR 148,00 [ISBN 978‑3‑506‑78871‑9]
  32. 1789–1870
  33. Dirk Ziesing, Das Münsterländer Landwehr-Infanterie-Regiment (4. Westfälisches) in den Befreiungskriegen 1813–1815, Münster: Agenda 2019, 405 S., EUR 29,80 [ISBN 978‑3‑89688‑639‑2]
  34. Ulrich Schiers, Schwarz-Rot-Gold und die Deutsche Flottengründung, Hamburg: Mittler 2019, 275 S., EUR 24,95 [ISBN 978‑3‑8132‑0989‑1]
  35. Arne Karsten, Italiens Fahrt in die Moderne. Seekriegsführung und Staatsbildung im Kontext des Risorgimento, Frankfurt a. M., New York: Campus 2019, 356 S. (= Krieg und Konflikt, 8), EUR 39,95 [ISBN 978‑3‑593‑51118‑4]
  36. Der Wiener Frieden 1864. Ein deutsches, europäisches und globales Ereignis. Hrsg. von Oliver Auge, Ulrich Lappenküper und Ulf Morgenstern, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2016, 396 S. (= Otto-von-Bismarck-Stiftung, Wissenschaftliche Reihe, 22), EUR 46,90 [ISBN 978‑3‑506‑78525‑1]
  37. Gerd Fesser, Sedan 1870. Ein unheilvoller Sieg, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2019, 202 S. (= Schlachten – Stationen der Weltgeschichte), EUR 29,90 [ISBN 978‑3‑506‑79235‑8]
  38. Klaus-Jürgen Bremm, 70/71. Preußens Triumph über Frankreich und die Folgen, Darmstadt: Theiss 2019, 335 S., EUR 25,00 [ISBN 978‑3‑8062‑4019‑1]
  39. Eberhard Frhr. von Senden und Friedrich Frhr. von Senden, Der Erste Weltkrieg 1914–1918. Erlebnisse eines jungen Leutnants. Ostfront – Patrouillen an der Spitze im Bewegungskrieg. Westfront – Kämpfen, Durchhalten, Überleben im Stellungskrieg, Berlin: Miles 2020, 297 S., EUR 34,80 [ISBN 978‑3‑96776‑001‑9]
  40. Bernhard Bachinger, Die Mittelmächte an der Saloniki-Front 1915–1918. Zwischen Zweck, Zwang und Zwist, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2019, XII, 406 S. (= Krieg in der Geschichte, 106), EUR 69,00 [ISBN 978‑3‑506‑78857‑3]
  41. Materialschlachten 1916. Ereignis, Bedeutung, Erinnerung. Im Auftrag des ZMSBw hrsg. von Christian Stachelbeck, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2017, XII, 488 S. (= Zeitalter der Weltkriege, 17), EUR 49,90 [ISBN 978‑3‑506‑78759‑0]
  42. Mark Connelly and Stefan Goebel, Ypres. Great Battles, Oxford, New York: Oxford University Press 2018, XXVIII, 259 S., £ 18.99 [ISBN 978‑0‑19‑871337‑1]
  43. 1919–1945
  44. Annette Schmidt-Klügmann, Bernhard Wilhelm von Bülow (1885–1936). Eine politische Biographie, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2020, IX, 707 S., EUR 128,00 [ISBN 978‑3‑506‑70268‑5]
  45. Katja Kosubek, »genauso konsequent sozialistisch wie national«. Alte Kämpferinnen der NSDAP vor 1933. Eine Quellenedition 36 autobiographischer Essays der Theodore-Abel-Collection, Göttingen: Wallstein 2017, 608 S. (= Hamburger Beiträge zur Sozial- und Zeitgeschichte. Quellen, 4), EUR 42,00 [ISBN 978‑3‑8353‑3057‑3]
  46. Fragmentierte Republik? Das politische Erbe der Teilungszeit in Polen 1918–1939. Hrsg. von Michael G. Müller und Kai Struve, Göttingen: Wallstein 2017, 400 S. (= Phantomgrenzen im östlichen Europa, 2), EUR 36,90 [ISBN 978‑3‑8353‑1745‑1]
  47. Anne Applebaum, Roter Hunger. Stalins Krieg gegen die Ukraine. Aus dem Engl. von Martin Richter, München: Siedler 2019, 541 S., EUR 36,00 [ISBN 978‑3‑8275‑0052‑6]
  48. Marco Sigg, Der Zweite Weltkrieg, 1937–1945, Wiesbaden: 2. Aufl., Marix 2018, 254 S., EUR 6,00 [ISBN 978‑3‑86539‑994‑6]
  49. Birthe Kundrus, »Dieser Krieg ist der große Rassenkrieg«. Krieg und Holocaust in Europa, München: Beck 2018, 336 S., EUR 18,00 [ISBN 978‑3‑406‑67521‑8]
  50. Ernst Mohnike, Die Sumner-Welles-Mission. Frieden für Europa im Frühjahr 1940?, Neu Isenburg: Angelika Lenz Verlag 2020, 289 S., EUR 19,90 [ISBN 978‑3‑943624‑55‑7]
  51. Hans-Jürgen Kaack, Kapitän zur See Hans Langsdorff. Der letzte Kommandant des Panzerschiffs Admiral Graf Spee. Eine Biographie, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2020, XXI, 672 S. (= Schriften zur Marinegeschichte, 1), EUR 68,00 [ISBN 978‑3‑506‑70262‑3]
  52. Reinhard Otto und Rolf Keller, Sowjetische Kriegsgefangene im System der Konzentrationslager, Wien, Hamburg: new academic press 2019, 351 S. (= Mauthausen-Studien, 14), EUR 29,90 [ISBN 978‑3‑7003‑2170‑5]
  53. Kerstin Theis, Wehrmachtjustiz an der »Heimatfront«. Die Militärgerichte des Ersatzheeres im Zweiten Weltkrieg, Berlin [u. a.]: De Gruyter Oldenbourg 2016, X, 537 S. (= Studien zur Zeitgeschichte, 91), EUR 74,95 [ISBN 978‑3‑11‑040558‑3]
  54. Peter Joachim Lapp, Hitlers NS-Führungsoffiziere 1944/45. Die letzten Propagandisten des Endsieges, Aachen: Helios 2019, 188 S., EUR 22,50 [ISBN 978‑3‑86933‑238‑3]
  55. Christian Ernst, Die Weiße Rose – eine deutsche Geschichte? Die öffentliche Erinnerung an den Widerstand in beziehungsgeschichtlicher Perspektive, Göttingen: V&R unipress, Universitätsverlag Osnabrück 2018, 555 S. (= Schriften des Erich Maria Remarque-Archivs, 34), EUR 70,00 [ISBN 978‑3‑8471‑0909‑9] Miriam Gebhardt, Die Weiße Rose. Wie aus ganz normalen Deutschen Widerstandskämpfer wurden, München: DVA 2017, 367 S., EUR 19,99 [ISBN 978‑3‑421‑04730‑4]
  56. Veit Scherzer, Sous le signe SS. Französische Freiwillige in der Waffen-SS. Mit einer Einführung von Oberstleutnant Dr. Thomas Müller, Sanitätsakademie der Bundeswehr (München), Bayreuth: Scherzer 2018, 806 S., EUR 89,00 [ISBN 978‑3‑938845‑54‑7]
  57. Peter Engelbrecht, Geheimwaffen für die Nazis. Kriegsforschung in Oberfranken, Weißenstadt: Druckkultur Heinz Späthling 2018, 156 S., EUR 14,95 [ISBN 978‑3‑942668‑49‑1]
  58. Maximilian Fügen, »Bis zum letzten Mann?« Die Rolle der Kampfkommandanten deutscher Großstädte 1945, Baden-Baden: Tectum Wissenschaftsverlag 2018, 264 S. (= Geschichtswissenschaft, 38), EUR 38,00 [ISBN 978‑3‑8288‑4182‑6]
  59. Valery Faminsky. Berlin May 1945 / Berlin Mai 1945. Mit einem Vorw. von Peter Steinbach, hrsg. von Thomas Gust [u. a.], 2. Aufl., Berlin: Buchkunst 2020, 184 S., EUR 48,00 [ISBN 978‑3‑9819805‑8‑5]
  60. Nach 1945
  61. »So war der deutsche Landser...«. Das populäre Bild der Wehrmacht. Hrsg. von Jens Westemeier, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2019, VIII, 361 S. (= Krieg in der Geschichte, 101), EUR 39,90 [ISBN 978‑3‑506‑78770‑5]
  62. Hermann Hagena, Jagdflieger Werner Mölders. Rote Linie zwischen Wehrmacht und Bundeswehr?, Aachen: Helios 2018, 281 S., EUR 22,00 [ISBN 978‑3‑86933‑225‑3]
  63. Thomas Flemming, Die Berliner Mauer. Geschichte eines politischen Bauwerks. Dokumentation: Berliner Mauer-Archiv, Hagen Koch, Berlin: be.bra 2019, 238 S., EUR 22,00 [ISBN 978‑3‑89809‑165‑7]
  64. Heiner Möllers, Die Affäre Kießling. Der größte Skandal der Bundeswehr, Berlin: Ch. Links 2019, 367 S., EUR 25,00 [ISBN 978‑3‑96289‑037‑7]
  65. Jan-Olof Grahn, Om svensk signalspaning. Andra världskriget (Über die schwedische Funkaufklärung. Zweiter Weltkrieg), Stockholm: Medströms Bokförlag 2018, 292 S., skr 291,00 [ISBN 978‑91‑7329‑143‑9] Jan-Olof Grahn, Om svensk signalspaning. Kalla kriget (Über die schwedische Funkaufklärung. Kalter Krieg), Stockholm: Medströms Bokförlag 2019, 330 S., skr 298,00 [ISBN 978‑91‑7329‑149‑1]
  66. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  67. Gesamtinhaltsverzeichnis 2020
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