Home History Thomas Flemming, Die Berliner Mauer. Geschichte eines politischen Bauwerks. Dokumentation: Berliner Mauer-Archiv, Hagen Koch, Berlin: be.bra 2019, 238 S., EUR 22,00 [ISBN 978‑3‑89809‑165‑7]
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Thomas Flemming, Die Berliner Mauer. Geschichte eines politischen Bauwerks. Dokumentation: Berliner Mauer-Archiv, Hagen Koch, Berlin: be.bra 2019, 238 S., EUR 22,00 [ISBN 978‑3‑89809‑165‑7]

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Published/Copyright: December 3, 2020
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Rezensierte Publikation:

Thomas Flemming, Die Berliner Mauer. Geschichte eines politischen Bauwerks. Dokumentation: Berliner Mauer-Archiv, Hagen Koch, Berlin: be.bra 2019, 238 S., EUR 22,00 [ISBN 978‑3‑89809‑165‑7]


Wenn man das Einführungskapitel der zu besprechenden Studie gelesen hat, fragt man sich schon, ob das Buch seinem Anspruch »Geschichte eines politischen Bauwerks« zu sein, gerecht wird. Da wird in knapper Form das wiederholt, was man seit Schulzeiten über den Mauerbau zu wissen meint: Flüchtlingsstrom, Ulbricht, Honecker, Chruščëv, 13. August. Das Übliche halt, dagegen wenig zu Politik und nichts zum Bauwerk.

Es lohnt sich aber weiterzulesen, denn da beginnt die Rekapitulation. Mit knappen Strichen, aber kenntnisreich und auf das wirklich Wesentliche reduziert, zeigt der Autor die Geschichte der Teilung Deutschlands und der Teilung Berlins auf. Die Abriegelung West-Berlins vom Umland 1952 wird hier dargestellt, und warum die bis 1961 noch immer offene innerstädtische Grenze für die DDR ein Problem war. Das Buch wird aber auch dem Anspruch einer politischen Geschichte gerecht: Es geht eben nicht nur um das demografische Ausbluten der DDR und den intellektuellen »brain drain«, sondern darum, die DDR als voll souveränen Staat erscheinen zu lassen. Dem standen die alliierten Vorbehaltsrechte für ganz Berlin entgegen, ebenso wie die Präsenz der Alliierten im Westteil der Stadt und ihre Zugangsrechte von Westdeutschland aus. Die Sowjets wiederum versuchten, die Glaubwürdigkeit westlicher Sicherheitsversprechen und damit die nordatlantische Allianz in ihren Grundfesten zu erschüttern. Flemming hat hier auch die Kontroverse zwischen Manfred Wilke und Hope Harrison über die jeweiligen Anteile Moskaus und Ost-Berlins an der Entscheidung zum Mauerbau rezipiert.

Es folgt ein Abriss der Berliner Geschichte »Im Schatten der Mauer« – da geht es um die Mauertoten von Ida Siekmann und Günter Litfin (1961) bis hin zu Chris Gueffroy (1989), um die spektakulären Fluchten wie die des Grenzpolizisten Conrad Schumann, aber auch um Tunnel und Verstecke in Autos. Nicht zuletzt kommt der Alltag in der geteilten Stadt zu Wort, der Dienst an der Grenze ebenso wie das Wohnen im Grenzgebiet.

Und hier geht es dann auch um das Bauwerk: Wie man auf dem Foto des flüchtenden Conrad Schumann sieht, konnte in den ersten Tagen von »Mauer« nicht die Rede sein; vielmehr wurde fast überall erst einmal »nur« Stacheldraht ausgerollt. Die sowjetische und die DDR-Führung erwarteten ja zunächst, dass die Abriegelung der innerstädtischen Grenze die Westalliierten zum Abzug bewegen könnte – sodass das »Bauwerk« nach wenigen Tagen einer provisorischen Existenz beseitigt werden könnte. Erst als das scheiterte, sah die SED-Spitze sich gezwungen, nunmehr die Grenze dauerhaft zu befestigen.

Flemming unterscheidet mehrere Generationen der Grenzanlagen, und mit jenen L-förmigen Segmenten, wie sie heute zum allgemeinen Symbol der »Berliner Mauer« geworden sind, hätte die Entwicklung keineswegs ein Ende haben sollen. Zwar galt auch diese »Grenzmauer 75« schon als »wartungsarm und formschön« (S. 133), aber man wollte eben dem politischen Gegner keinen Anlass zur »Hetze« bieten – und daher Schießereien in Sichtweite des Westens nach Kräften vermeiden. Dazu waren Bewegungsmelder, Infrarotschranken und »Funkmessaufklärungsgeräte« geplant (S. 174 f.)

Flemming schildert auch die personelle Dimension des Mauerregimes: Da sind zunächst die Grenztruppen (er bezieht sich da auf die verdienstvolle, als Teil des DFG-Projekts zur Berliner Mauer entstandene Arbeit von Jochen Maurer, Dienst an der Mauer. Der Alltag der Grenztruppen rund um Berlin, Berlin 2011), dann aber auch die Freiwilligen Helfer der Grenzpolizei, die vielen anderen »Organe« und nicht zuletzt das Ministerium für Staatssicherheit, das ebenfalls eine seiner wichtigsten Aufgaben in der Verhinderung von »illegalen« Ausreisen sah. Auch deren Tätigkeit gehörte zum Alltag des Lebens an der Mauer.

Zu der Fortentwicklung der Grenzanlage aber kam es nicht mehr, denn wie Flemming ebenfalls konzise und kompetent aufbereitet, war das System »Grenze« im Laufe der Jahre ohnehin in vieler Hinsicht durchlässig geworden. Hier reicht der Bogen von dem ersten Passierscheinabkommen zu Weihnachten 1963 über das Vier-Mächte-Abkommen und den deutsch-deutschen Grundlagenvertrag bis hin zu Ronald Reagans Forderung aus dem Jahr 1987: »Herr Gorbatschow, öffnen Sie dieses Tor!« (Übersetzung Flemming, S. 170). Der Höhepunkt dieser Erzählung ist dann natürlich Günter Schabowskis Pressekonferenz vom 9. November 1989, die letztlich den Ansturm zehntausender Ost-Berliner auf die Grenzübergänge und deren anschließende Öffnung zur Folge hatte. Die Mauer war gefallen.

Weg war die Mauer damit noch lange nicht – klugerweise berichtet Flemming, wie die Grenztruppen ihre letzte Aufgabe darin sahen, die »Schandmauer« möglichst schnell und störungsfrei zu beseitigen. Er vernachlässigt auch nicht die Tatsache, dass heute die Elemente der ehemaligen Grenzanlagen symbolhaft für die deutsche Einheit stehen – weltweit, und sogar im Hauptquartier der CIA. Er erwähnt auch die heutige Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Straße – hier hätte man sich vielleicht doch eine Erwähnung des Pfarrers Manfred Fischer gewünscht, ohne den im Taumel der Ereignisse nicht einmal an der Bernauer Straße ein zusammenhängendes Stück Mauer stehengeblieben wäre, und dem auch die sehr gelungene Versöhnungskapelle auf dem ehemaligen Grenzstreifen ihre Existenz verdankt. Zuletzt thematisiert der Band noch das Zusammenwachsen von Ost‑ und Westteil der Stadt, die Überwindung der »Mauer in den Köpfen«.

Die Sorgen, die den Rezensenten nach dem ersten Kapitel beschlichen hatten, haben sich somit letztlich als unbegründet erwiesen. Dieses Buch enthält für jeden etwas; wirklich schwerwiegende Lücken wird man ihm nicht attestieren wollen. Politik, Militär, Wirtschaft, Baugeschichte – all diese Aspekte finden Berücksichtigung, und die wesentliche Forschungsliteratur wird rezipiert. Die Perspektive ist recht eindeutig am westlichen Narrativ orientiert; von »Äquidistanz« zwischen Ost und West, zwischen Freiheit und Diktatur kann hier keine Rede sein. Der mit der Materie vertraute Leser wird wohl nichts Neues finden, aber wer sich in das Thema erst einarbeiten will (oder muss), der ist mit diesem Buch rundum gut bedient.

Online erschienen: 2020-12-03
Erschienen im Druck: 2020-11-04

© 2020 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston

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  1. Frontmatter
  2. Frontmatter
  3. Aufsätze
  4. Einleitung
  5. Die Mobilmachungs- und Kriegsvorbereitungen der Sowjetunion in den 1950er und 1960er Jahren
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  11. Nachrichten aus der Forschung
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  13. Nachwuchskolloquium zur Militärgeschichte
  14. Buchbesprechungen Allgemeines
  15. Sterben, Töten, Gedenken. Zur Sozialgeschichte des Todes. Hrsg. von Ute Planert, Dietmar Süß und Meik Woyke, Bonn: J. H. W. Dietz Nachf. 2015, 314 S. (= Einzelveröffentlichungen aus dem Archiv für Sozialgeschichte, 5), EUR 22,00 [ISBN 978‑3‑8012‑4246‑6]
  16. Volker Schobeß, Das Kriegshandwerk der Deutschen. Preußen und Potsdam 1717–1945 [Bd 1], 3. Aufl., Berlin: trafo 2017, 736 S., EUR 69,80 [ISBN 978‑3‑86464‑055‑1] Volker Schobeß, Das Kriegshandwerk der Deutschen. Preußen und Potsdam 1717–1945 [Bd 2]. Fotos und Dokumente, Berlin: trafo 2017, 559 S., EUR 69,80 [ISBN 978‑3-86464‑076‑6]
  17. Gregor Schöllgen, Krieg. Hundert Jahre Weltgeschichte, München: DVA 2017, 367 S., EUR 24,00 [ISBN 978‑3‑421‑04767‑0]
  18. Naval Advising and Assistance. History, Challenges, and Analysis. Ed. by Donald Stoker and Michael T. McMaster, Solihull: Helion 2017, XII, 304 S. (= Modern Military History Series, 2), £ 35.00 [ISBN 978‑1‑911512‑82‑0]
  19. Erich und Hildegard Bulitta, Schritte zu einer Erinnerungs- und Gedenkkultur, Bd 1: Grundlagen einer Erinnerung – Analyse, Berlin: epubli 2017, 319 S., EUR 26,90 [ISBN 978‑3‑7450‑3528‑5] Erich und Hildegard Bulitta, Schritte zu einer Erinnerungs- und Gedenkkultur, Bd 2: Von der Erinnerung zu einer Erinnerungs- und Gedenkkultur – Analyse, Berlin: epubli 2017, 469 S., EUR 29,50 [ISBN 978‑3‑7450‑6125‑3]
  20. Michael Schwartz, Homosexuelle, Seilschaften, Verrat. Ein transnationales Stereotyp im 20. Jahrhundert, Berlin [u. a.]: De Gruyter Oldenbourg 2019, XII, 376 S. (= Schriftenreihe der Vierteiljahrshefte für Zeitgeschichte, 118), EUR 24,95 [ISBN 978‑3‑11‑063265‑1]
  21. Karl Schlögel, Das sowjetische Jahrhundert. Archäologie einer untergegangenen Welt, München: 4., durchges. Aufl., C. H. Beck 2018, 912 S., EUR 38,00 [ISBN 978‑3‑406‑71511‑2]
  22. Ernst Würzburger, Garnisonstadt Höxter. Vom preußischen Infanteriebataillon bis zum ABC-Abwehrbataillon, Holzminden: Mitzkat 2018, 349 S. (= Höxtersches Jahrbuch, 8), EUR 19,80 [ISBN 978‑3‑95954‑055‑1]
  23. Altertum
  24. Michael Kulikowski, Triumph der Macht. Das römische Imperium von Hadrian bis Konstantin. Aus dem Engl. von Cornelius Hartz, Darmstadt: Theiss 2018, 488 S., EUR 34,00 [ISBN 978‑3‑8062‑3669‑9]
  25. Medieval Warfare. A Reader. Ed. by Kelly DeVries and Michael Livingston, Toronto: University of Toronto Press 2019, XVIII, 368 S. (= Readings in Medieval Civilizations and Cultures, 21), $ 49,95 [ISBN 978‑1‑4426‑3669‑9]
  26. David Crispin, Ihr Gott kämpft jeden Tag für sie. Krieg, Gewalt und religiöse Vorstellungen in der Frühzeit der Kreuzzüge (1095–1187), Paderborn [u. a.]: Schöningh 2019, VIII, 241 S., EUR 49,90 [ISBN 978‑3‑506‑79242‑6]
  27. Patrick Leukel, »all welt wil auf sein wider Burgundi«. Das Reichsheer im Neusser Krieg 1474/75, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2019, XI, 594 S. (= Krieg in der Geschichte, 110), EUR 148,00 [ISBN 978‑3‑506‑70914‑1]
  28. Frühe Neuzeit
  29. Heinz Duchhardt, Friedens-Miniaturen. Zur Kulturgeschichte und Ikonographie des Friedens in der Vormoderne, Münster: Aschendorff 2019, 184 S., EUR 29,90 [ISBN 978‑3‑402‑13416‑0]
  30. Olaf Wagener, Forts in den Kolonien. See-Expeditionen der Niederlande und Schwedens im 17. und 18. Jahrhundert, Oppenheim: Nünnerich und Asmus 2019, 128 S., EUR 20,00 [ISBN 978‑3‑96176‑071‑8]
  31. Alexander Querengässer, Das kursächsische Militär im Großen Nordischen Krieg 1700–1717, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2019, 629 S. (= Krieg in der Geschichte, 107), EUR 148,00 [ISBN 978‑3‑506‑78871‑9]
  32. 1789–1870
  33. Dirk Ziesing, Das Münsterländer Landwehr-Infanterie-Regiment (4. Westfälisches) in den Befreiungskriegen 1813–1815, Münster: Agenda 2019, 405 S., EUR 29,80 [ISBN 978‑3‑89688‑639‑2]
  34. Ulrich Schiers, Schwarz-Rot-Gold und die Deutsche Flottengründung, Hamburg: Mittler 2019, 275 S., EUR 24,95 [ISBN 978‑3‑8132‑0989‑1]
  35. Arne Karsten, Italiens Fahrt in die Moderne. Seekriegsführung und Staatsbildung im Kontext des Risorgimento, Frankfurt a. M., New York: Campus 2019, 356 S. (= Krieg und Konflikt, 8), EUR 39,95 [ISBN 978‑3‑593‑51118‑4]
  36. Der Wiener Frieden 1864. Ein deutsches, europäisches und globales Ereignis. Hrsg. von Oliver Auge, Ulrich Lappenküper und Ulf Morgenstern, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2016, 396 S. (= Otto-von-Bismarck-Stiftung, Wissenschaftliche Reihe, 22), EUR 46,90 [ISBN 978‑3‑506‑78525‑1]
  37. Gerd Fesser, Sedan 1870. Ein unheilvoller Sieg, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2019, 202 S. (= Schlachten – Stationen der Weltgeschichte), EUR 29,90 [ISBN 978‑3‑506‑79235‑8]
  38. Klaus-Jürgen Bremm, 70/71. Preußens Triumph über Frankreich und die Folgen, Darmstadt: Theiss 2019, 335 S., EUR 25,00 [ISBN 978‑3‑8062‑4019‑1]
  39. Eberhard Frhr. von Senden und Friedrich Frhr. von Senden, Der Erste Weltkrieg 1914–1918. Erlebnisse eines jungen Leutnants. Ostfront – Patrouillen an der Spitze im Bewegungskrieg. Westfront – Kämpfen, Durchhalten, Überleben im Stellungskrieg, Berlin: Miles 2020, 297 S., EUR 34,80 [ISBN 978‑3‑96776‑001‑9]
  40. Bernhard Bachinger, Die Mittelmächte an der Saloniki-Front 1915–1918. Zwischen Zweck, Zwang und Zwist, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2019, XII, 406 S. (= Krieg in der Geschichte, 106), EUR 69,00 [ISBN 978‑3‑506‑78857‑3]
  41. Materialschlachten 1916. Ereignis, Bedeutung, Erinnerung. Im Auftrag des ZMSBw hrsg. von Christian Stachelbeck, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2017, XII, 488 S. (= Zeitalter der Weltkriege, 17), EUR 49,90 [ISBN 978‑3‑506‑78759‑0]
  42. Mark Connelly and Stefan Goebel, Ypres. Great Battles, Oxford, New York: Oxford University Press 2018, XXVIII, 259 S., £ 18.99 [ISBN 978‑0‑19‑871337‑1]
  43. 1919–1945
  44. Annette Schmidt-Klügmann, Bernhard Wilhelm von Bülow (1885–1936). Eine politische Biographie, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2020, IX, 707 S., EUR 128,00 [ISBN 978‑3‑506‑70268‑5]
  45. Katja Kosubek, »genauso konsequent sozialistisch wie national«. Alte Kämpferinnen der NSDAP vor 1933. Eine Quellenedition 36 autobiographischer Essays der Theodore-Abel-Collection, Göttingen: Wallstein 2017, 608 S. (= Hamburger Beiträge zur Sozial- und Zeitgeschichte. Quellen, 4), EUR 42,00 [ISBN 978‑3‑8353‑3057‑3]
  46. Fragmentierte Republik? Das politische Erbe der Teilungszeit in Polen 1918–1939. Hrsg. von Michael G. Müller und Kai Struve, Göttingen: Wallstein 2017, 400 S. (= Phantomgrenzen im östlichen Europa, 2), EUR 36,90 [ISBN 978‑3‑8353‑1745‑1]
  47. Anne Applebaum, Roter Hunger. Stalins Krieg gegen die Ukraine. Aus dem Engl. von Martin Richter, München: Siedler 2019, 541 S., EUR 36,00 [ISBN 978‑3‑8275‑0052‑6]
  48. Marco Sigg, Der Zweite Weltkrieg, 1937–1945, Wiesbaden: 2. Aufl., Marix 2018, 254 S., EUR 6,00 [ISBN 978‑3‑86539‑994‑6]
  49. Birthe Kundrus, »Dieser Krieg ist der große Rassenkrieg«. Krieg und Holocaust in Europa, München: Beck 2018, 336 S., EUR 18,00 [ISBN 978‑3‑406‑67521‑8]
  50. Ernst Mohnike, Die Sumner-Welles-Mission. Frieden für Europa im Frühjahr 1940?, Neu Isenburg: Angelika Lenz Verlag 2020, 289 S., EUR 19,90 [ISBN 978‑3‑943624‑55‑7]
  51. Hans-Jürgen Kaack, Kapitän zur See Hans Langsdorff. Der letzte Kommandant des Panzerschiffs Admiral Graf Spee. Eine Biographie, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2020, XXI, 672 S. (= Schriften zur Marinegeschichte, 1), EUR 68,00 [ISBN 978‑3‑506‑70262‑3]
  52. Reinhard Otto und Rolf Keller, Sowjetische Kriegsgefangene im System der Konzentrationslager, Wien, Hamburg: new academic press 2019, 351 S. (= Mauthausen-Studien, 14), EUR 29,90 [ISBN 978‑3‑7003‑2170‑5]
  53. Kerstin Theis, Wehrmachtjustiz an der »Heimatfront«. Die Militärgerichte des Ersatzheeres im Zweiten Weltkrieg, Berlin [u. a.]: De Gruyter Oldenbourg 2016, X, 537 S. (= Studien zur Zeitgeschichte, 91), EUR 74,95 [ISBN 978‑3‑11‑040558‑3]
  54. Peter Joachim Lapp, Hitlers NS-Führungsoffiziere 1944/45. Die letzten Propagandisten des Endsieges, Aachen: Helios 2019, 188 S., EUR 22,50 [ISBN 978‑3‑86933‑238‑3]
  55. Christian Ernst, Die Weiße Rose – eine deutsche Geschichte? Die öffentliche Erinnerung an den Widerstand in beziehungsgeschichtlicher Perspektive, Göttingen: V&R unipress, Universitätsverlag Osnabrück 2018, 555 S. (= Schriften des Erich Maria Remarque-Archivs, 34), EUR 70,00 [ISBN 978‑3‑8471‑0909‑9] Miriam Gebhardt, Die Weiße Rose. Wie aus ganz normalen Deutschen Widerstandskämpfer wurden, München: DVA 2017, 367 S., EUR 19,99 [ISBN 978‑3‑421‑04730‑4]
  56. Veit Scherzer, Sous le signe SS. Französische Freiwillige in der Waffen-SS. Mit einer Einführung von Oberstleutnant Dr. Thomas Müller, Sanitätsakademie der Bundeswehr (München), Bayreuth: Scherzer 2018, 806 S., EUR 89,00 [ISBN 978‑3‑938845‑54‑7]
  57. Peter Engelbrecht, Geheimwaffen für die Nazis. Kriegsforschung in Oberfranken, Weißenstadt: Druckkultur Heinz Späthling 2018, 156 S., EUR 14,95 [ISBN 978‑3‑942668‑49‑1]
  58. Maximilian Fügen, »Bis zum letzten Mann?« Die Rolle der Kampfkommandanten deutscher Großstädte 1945, Baden-Baden: Tectum Wissenschaftsverlag 2018, 264 S. (= Geschichtswissenschaft, 38), EUR 38,00 [ISBN 978‑3‑8288‑4182‑6]
  59. Valery Faminsky. Berlin May 1945 / Berlin Mai 1945. Mit einem Vorw. von Peter Steinbach, hrsg. von Thomas Gust [u. a.], 2. Aufl., Berlin: Buchkunst 2020, 184 S., EUR 48,00 [ISBN 978‑3‑9819805‑8‑5]
  60. Nach 1945
  61. »So war der deutsche Landser...«. Das populäre Bild der Wehrmacht. Hrsg. von Jens Westemeier, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2019, VIII, 361 S. (= Krieg in der Geschichte, 101), EUR 39,90 [ISBN 978‑3‑506‑78770‑5]
  62. Hermann Hagena, Jagdflieger Werner Mölders. Rote Linie zwischen Wehrmacht und Bundeswehr?, Aachen: Helios 2018, 281 S., EUR 22,00 [ISBN 978‑3‑86933‑225‑3]
  63. Thomas Flemming, Die Berliner Mauer. Geschichte eines politischen Bauwerks. Dokumentation: Berliner Mauer-Archiv, Hagen Koch, Berlin: be.bra 2019, 238 S., EUR 22,00 [ISBN 978‑3‑89809‑165‑7]
  64. Heiner Möllers, Die Affäre Kießling. Der größte Skandal der Bundeswehr, Berlin: Ch. Links 2019, 367 S., EUR 25,00 [ISBN 978‑3‑96289‑037‑7]
  65. Jan-Olof Grahn, Om svensk signalspaning. Andra världskriget (Über die schwedische Funkaufklärung. Zweiter Weltkrieg), Stockholm: Medströms Bokförlag 2018, 292 S., skr 291,00 [ISBN 978‑91‑7329‑143‑9] Jan-Olof Grahn, Om svensk signalspaning. Kalla kriget (Über die schwedische Funkaufklärung. Kalter Krieg), Stockholm: Medströms Bokförlag 2019, 330 S., skr 298,00 [ISBN 978‑91‑7329‑149‑1]
  66. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  67. Gesamtinhaltsverzeichnis 2020
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