Home History Erich und Hildegard Bulitta, Schritte zu einer Erinnerungs- und Gedenkkultur, Bd 1: Grundlagen einer Erinnerung – Analyse, Berlin: epubli 2017, 319 S., EUR 26,90 [ISBN 978‑3‑7450‑3528‑5] Erich und Hildegard Bulitta, Schritte zu einer Erinnerungs- und Gedenkkultur, Bd 2: Von der Erinnerung zu einer Erinnerungs- und Gedenkkultur – Analyse, Berlin: epubli 2017, 469 S., EUR 29,50 [ISBN 978‑3‑7450‑6125‑3]
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Erich und Hildegard Bulitta, Schritte zu einer Erinnerungs- und Gedenkkultur, Bd 1: Grundlagen einer Erinnerung – Analyse, Berlin: epubli 2017, 319 S., EUR 26,90 [ISBN 978‑3‑7450‑3528‑5] Erich und Hildegard Bulitta, Schritte zu einer Erinnerungs- und Gedenkkultur, Bd 2: Von der Erinnerung zu einer Erinnerungs- und Gedenkkultur – Analyse, Berlin: epubli 2017, 469 S., EUR 29,50 [ISBN 978‑3‑7450‑6125‑3]

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Published/Copyright: December 3, 2020
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Erich und Hildegard Bulitta, Schritte zu einer Erinnerungs- und Gedenkkultur, Bd 1: Grundlagen einer Erinnerung – Analyse, Berlin: epubli 2017, 319 S., EUR 26,90 [ISBN 978‑3‑7450‑3528‑5]

Erich und Hildegard Bulitta, Schritte zu einer Erinnerungs- und Gedenkkultur, Bd 2: Von der Erinnerung zu einer Erinnerungs- und Gedenkkultur – Analyse, Berlin: epubli 2017, 469 S., EUR 29,50 [ISBN 978‑3‑7450‑6125‑3]


Als ein »zweibändiges Grundlagenwerk« bewerben die Pädagogen Hildegard und Erich Bulitta ihre »Schritte zu einer Erinnerungs‑ und Gedenkkultur«. Sie richten sich an Studierende, Pädagogen, politische Akteure und Organisationen »und alle, die mit dem Volkstrauertag als nationalem Gedenktag zu tun haben« (Bd 1, S. 11). Im ersten Band beschäftigen sich die beiden Autoren mit den Grundlagen von Erinnerung: zum einen mit dem Phänomen der individuellen Wahrnehmung, zum anderen mit dem Gedächtnis als selektivem Speichermedium. Anhand von kurzen, zumeist auf die Zeit der Weltkriege bezogenen Beispielen, Berichten und Zitaten legen sie dar, wie die Verarbeitung von Tod, Trauer und Traumata zu einer gelebten Erinnerungs‑ und Gedenkkultur führen kann. Nach Ansicht der Verfasser entwickelt sich eine individuelle wie kollektive Erinnerungskultur allein aus Tod und Leiden: »Bei einer Erinnerungs‑ und Gedenkkultur wird an die leidvolle Geschichte der Vergangenheit erinnert« (Bd 1, S. 269, vgl. S. 231). In diesem engen Verständnis von einer Erinnerungskultur als Ergebnis deutscher Vergangenheitsbewältigung nehmen der Nationalsozialismus und der Zweite Weltkrieg mit seinen Folgen naturgemäß einen breiten Raum ein. Die Gestaltung und der Besuch von Erinnerungsorten, d. h. vor allem Kriegsgräber‑ und Gedenkstätten, und das Angebot staatlicher Trauerrituale werden dabei primär als »Heilungsprozesse« verstanden. Zwischen Erinnerung und Trauma wird demgemäß nicht unterschieden. Der Volkstrauertag als Bestandteil nationaler Erinnerungs‑ und Gedenkkultur wird ausführlich behandelt, ebenso die Rolle des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. (Bd 1, S. 94–115). Das letzte Kapitel des ersten Bandes beschäftigt sich schließlich mit »Erinnerung als Voraussetzung des Gedenkens«. Es geht hier den Autoren vorranging um das Erinnern an die Zeit des Nationalsozialismus, wobei vieles aus den vorangegangenen Kapiteln wieder aufgegriffen wird.

Nicht zu folgen vermag die Rezensentin dabei der vom Autorenteam vertretenen ahistorischen These von Klaus Rainer Röhl (Verbotene Trauer. Ende der deutschen Tabus, München 2002), wonach den Deutschen ein Trauerverbot über das Gedenken an ihre eigenen Opfer im und nach dem Zweiten Weltkrieg auferlegt worden sei und erst »jetzt« und auch nur »öffentlich« getrauert werden dürfe (Bd 1, S. 103 f.). Es ist doch bedenklich bei dem Anspruch, ein Grundlagenwerk vorlegen zu wollen, dass hier einer abstrusen, unwissenschaftlichen Schrift so viel Raum geboten wird (vgl. hierzu auch treffend Jochen Staadt, Der Feind Amerikas. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.10.2002).

Im zweiten Band steht das Gedenken im Mittelpunkt der Ausführungen. In den ersten vier Kapiteln werden differenziert die Begriffe Gedenken, Kult, Kultur, Ritual, Ehre und Erinnerung in ihren unterschiedlichen Erscheinungsformen erklärt und zeitliche Einordnungen vorgenommen. Es geht wie im ersten Band ausschließlich um negative Erinnerungen und deren Überwindung oder Überführung in einen heilenden Versöhnungsprozess. Das Phänomen von unterschiedlichen, andersartigen Erinnerungskulturen wird hierbei nicht thematisiert. Beide Autoren betonen, wie wichtig es sei, Jugendliche in Gedenkprozesse einzubinden, um über eine »emotionale Betroffenheit« Geschichts‑ und Verantwortungsbewusstsein zu wecken. Ihre Ausführungen konzentrieren sich daher besonders auf Formen von Bildungs‑ und Jugendarbeit, wie wir sie vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. her kennen.

Die Autoren fragen dabei nach Sinn und Nutzen von Gedenktagen, nach einem gemeinsamen europäischen Gedenken nach dem Zweiten Weltkrieg und in einem Europa der neuen Nationalismen. Diverse Erinnerungs‑ und Gedenkorte werden als mögliche Lernorte vorgestellt. Auch unterschiedliche Opfergruppen erfahren dabei Berücksichtigung. In den Ausführungen zu Gedenkfeiern und Ritualen wird als prominentes Beispiel der Volkstrauertag erneut behandelt. In den folgenden Kapiteln finden sich ausführliche Empfehlungen und Orientierungshilfen für eine jugendgerechte Gedenkarbeit an das gewaltreiche 20. Jahrhundert (insbesondere mit Bezug auf den Volksbund).

Allerdings sind auch hier wieder einige Literaturangaben kritisch anzumerken: In einem Werk, das versucht, sich ernsthaft mit Erinnern und Gedenken auseinanderzusetzen, das sich überdies explizit an Bildungseinrichtungen wendet, haben zustimmende Hinweise auf Verschwörungstheoretiker wie Bruno Bandulet oder Andreas von Bülow, dessen abwegige Vorstellungen zum Ersten Weltkrieg gar zeilenreich zitiert werden (z. B. Bd 2, S. 76), nichts zu suchen.

Die beiden Bände wirken letztlich »unorganisch«. Oft hat der Leser das Gefühl, eine Patchwork-Arbeit vor sich zu haben, in der alte »pädagogische Handreichungen«, wie sie von den beiden Schreibenden für den Volksbund verfasst wurden, wiederverwertet wurden. Die Stärken liegen letztlich in den Begriffserklärungen, dem reichen Spiel mit Synonymen und Antonymen, für das die Autoren auf eigene Arbeiten zurückgreifen konnten (z. B. Bulitta/Bulitta, Wörterbuch für Synonyme und Antonyme, 6. Aufl., Frankfurt a. M. 2003). Störend sind jedoch Redundanzen sowie methodische Brüche. Sprachwissenschaftliche Ausführungen wechseln mit psychologisch-therapeutischen Hilfestellungen, die sich etwa auf Theorien wie das lineare Phasenmodell von Verena Kast stützen, obwohl sie in der modernen Trauerforschung aufgrund mangelnder Empirie kritisch hinterfragt werden. Irritierend sind vielfältige Verweise auf die Online‑Enzyklopädie Wikipedia, insbesondere bei Artikeln, die erkennbar von mehreren Verfassern »gebrochen« wurden oder, wie das Lemma zum »kulturellen Gedächtnis«, widersprüchlich sind. Es überrascht, dass einschlägige wissenschaftliche Literatur zum Thema kaum, dubiose Machwerke hingegen sehr wohl herangezogen wurden. Ein grundlegendes Werk, wie von den Autoren angekündigt, ist hier zumindest aus wissenschaftlicher Sicht nicht vorgelegt worden.

Online erschienen: 2020-12-03
Erschienen im Druck: 2020-11-04

© 2020 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston

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  16. Volker Schobeß, Das Kriegshandwerk der Deutschen. Preußen und Potsdam 1717–1945 [Bd 1], 3. Aufl., Berlin: trafo 2017, 736 S., EUR 69,80 [ISBN 978‑3‑86464‑055‑1] Volker Schobeß, Das Kriegshandwerk der Deutschen. Preußen und Potsdam 1717–1945 [Bd 2]. Fotos und Dokumente, Berlin: trafo 2017, 559 S., EUR 69,80 [ISBN 978‑3-86464‑076‑6]
  17. Gregor Schöllgen, Krieg. Hundert Jahre Weltgeschichte, München: DVA 2017, 367 S., EUR 24,00 [ISBN 978‑3‑421‑04767‑0]
  18. Naval Advising and Assistance. History, Challenges, and Analysis. Ed. by Donald Stoker and Michael T. McMaster, Solihull: Helion 2017, XII, 304 S. (= Modern Military History Series, 2), £ 35.00 [ISBN 978‑1‑911512‑82‑0]
  19. Erich und Hildegard Bulitta, Schritte zu einer Erinnerungs- und Gedenkkultur, Bd 1: Grundlagen einer Erinnerung – Analyse, Berlin: epubli 2017, 319 S., EUR 26,90 [ISBN 978‑3‑7450‑3528‑5] Erich und Hildegard Bulitta, Schritte zu einer Erinnerungs- und Gedenkkultur, Bd 2: Von der Erinnerung zu einer Erinnerungs- und Gedenkkultur – Analyse, Berlin: epubli 2017, 469 S., EUR 29,50 [ISBN 978‑3‑7450‑6125‑3]
  20. Michael Schwartz, Homosexuelle, Seilschaften, Verrat. Ein transnationales Stereotyp im 20. Jahrhundert, Berlin [u. a.]: De Gruyter Oldenbourg 2019, XII, 376 S. (= Schriftenreihe der Vierteiljahrshefte für Zeitgeschichte, 118), EUR 24,95 [ISBN 978‑3‑11‑063265‑1]
  21. Karl Schlögel, Das sowjetische Jahrhundert. Archäologie einer untergegangenen Welt, München: 4., durchges. Aufl., C. H. Beck 2018, 912 S., EUR 38,00 [ISBN 978‑3‑406‑71511‑2]
  22. Ernst Würzburger, Garnisonstadt Höxter. Vom preußischen Infanteriebataillon bis zum ABC-Abwehrbataillon, Holzminden: Mitzkat 2018, 349 S. (= Höxtersches Jahrbuch, 8), EUR 19,80 [ISBN 978‑3‑95954‑055‑1]
  23. Altertum
  24. Michael Kulikowski, Triumph der Macht. Das römische Imperium von Hadrian bis Konstantin. Aus dem Engl. von Cornelius Hartz, Darmstadt: Theiss 2018, 488 S., EUR 34,00 [ISBN 978‑3‑8062‑3669‑9]
  25. Medieval Warfare. A Reader. Ed. by Kelly DeVries and Michael Livingston, Toronto: University of Toronto Press 2019, XVIII, 368 S. (= Readings in Medieval Civilizations and Cultures, 21), $ 49,95 [ISBN 978‑1‑4426‑3669‑9]
  26. David Crispin, Ihr Gott kämpft jeden Tag für sie. Krieg, Gewalt und religiöse Vorstellungen in der Frühzeit der Kreuzzüge (1095–1187), Paderborn [u. a.]: Schöningh 2019, VIII, 241 S., EUR 49,90 [ISBN 978‑3‑506‑79242‑6]
  27. Patrick Leukel, »all welt wil auf sein wider Burgundi«. Das Reichsheer im Neusser Krieg 1474/75, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2019, XI, 594 S. (= Krieg in der Geschichte, 110), EUR 148,00 [ISBN 978‑3‑506‑70914‑1]
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  31. Alexander Querengässer, Das kursächsische Militär im Großen Nordischen Krieg 1700–1717, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2019, 629 S. (= Krieg in der Geschichte, 107), EUR 148,00 [ISBN 978‑3‑506‑78871‑9]
  32. 1789–1870
  33. Dirk Ziesing, Das Münsterländer Landwehr-Infanterie-Regiment (4. Westfälisches) in den Befreiungskriegen 1813–1815, Münster: Agenda 2019, 405 S., EUR 29,80 [ISBN 978‑3‑89688‑639‑2]
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  35. Arne Karsten, Italiens Fahrt in die Moderne. Seekriegsführung und Staatsbildung im Kontext des Risorgimento, Frankfurt a. M., New York: Campus 2019, 356 S. (= Krieg und Konflikt, 8), EUR 39,95 [ISBN 978‑3‑593‑51118‑4]
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  39. Eberhard Frhr. von Senden und Friedrich Frhr. von Senden, Der Erste Weltkrieg 1914–1918. Erlebnisse eines jungen Leutnants. Ostfront – Patrouillen an der Spitze im Bewegungskrieg. Westfront – Kämpfen, Durchhalten, Überleben im Stellungskrieg, Berlin: Miles 2020, 297 S., EUR 34,80 [ISBN 978‑3‑96776‑001‑9]
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  41. Materialschlachten 1916. Ereignis, Bedeutung, Erinnerung. Im Auftrag des ZMSBw hrsg. von Christian Stachelbeck, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2017, XII, 488 S. (= Zeitalter der Weltkriege, 17), EUR 49,90 [ISBN 978‑3‑506‑78759‑0]
  42. Mark Connelly and Stefan Goebel, Ypres. Great Battles, Oxford, New York: Oxford University Press 2018, XXVIII, 259 S., £ 18.99 [ISBN 978‑0‑19‑871337‑1]
  43. 1919–1945
  44. Annette Schmidt-Klügmann, Bernhard Wilhelm von Bülow (1885–1936). Eine politische Biographie, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2020, IX, 707 S., EUR 128,00 [ISBN 978‑3‑506‑70268‑5]
  45. Katja Kosubek, »genauso konsequent sozialistisch wie national«. Alte Kämpferinnen der NSDAP vor 1933. Eine Quellenedition 36 autobiographischer Essays der Theodore-Abel-Collection, Göttingen: Wallstein 2017, 608 S. (= Hamburger Beiträge zur Sozial- und Zeitgeschichte. Quellen, 4), EUR 42,00 [ISBN 978‑3‑8353‑3057‑3]
  46. Fragmentierte Republik? Das politische Erbe der Teilungszeit in Polen 1918–1939. Hrsg. von Michael G. Müller und Kai Struve, Göttingen: Wallstein 2017, 400 S. (= Phantomgrenzen im östlichen Europa, 2), EUR 36,90 [ISBN 978‑3‑8353‑1745‑1]
  47. Anne Applebaum, Roter Hunger. Stalins Krieg gegen die Ukraine. Aus dem Engl. von Martin Richter, München: Siedler 2019, 541 S., EUR 36,00 [ISBN 978‑3‑8275‑0052‑6]
  48. Marco Sigg, Der Zweite Weltkrieg, 1937–1945, Wiesbaden: 2. Aufl., Marix 2018, 254 S., EUR 6,00 [ISBN 978‑3‑86539‑994‑6]
  49. Birthe Kundrus, »Dieser Krieg ist der große Rassenkrieg«. Krieg und Holocaust in Europa, München: Beck 2018, 336 S., EUR 18,00 [ISBN 978‑3‑406‑67521‑8]
  50. Ernst Mohnike, Die Sumner-Welles-Mission. Frieden für Europa im Frühjahr 1940?, Neu Isenburg: Angelika Lenz Verlag 2020, 289 S., EUR 19,90 [ISBN 978‑3‑943624‑55‑7]
  51. Hans-Jürgen Kaack, Kapitän zur See Hans Langsdorff. Der letzte Kommandant des Panzerschiffs Admiral Graf Spee. Eine Biographie, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2020, XXI, 672 S. (= Schriften zur Marinegeschichte, 1), EUR 68,00 [ISBN 978‑3‑506‑70262‑3]
  52. Reinhard Otto und Rolf Keller, Sowjetische Kriegsgefangene im System der Konzentrationslager, Wien, Hamburg: new academic press 2019, 351 S. (= Mauthausen-Studien, 14), EUR 29,90 [ISBN 978‑3‑7003‑2170‑5]
  53. Kerstin Theis, Wehrmachtjustiz an der »Heimatfront«. Die Militärgerichte des Ersatzheeres im Zweiten Weltkrieg, Berlin [u. a.]: De Gruyter Oldenbourg 2016, X, 537 S. (= Studien zur Zeitgeschichte, 91), EUR 74,95 [ISBN 978‑3‑11‑040558‑3]
  54. Peter Joachim Lapp, Hitlers NS-Führungsoffiziere 1944/45. Die letzten Propagandisten des Endsieges, Aachen: Helios 2019, 188 S., EUR 22,50 [ISBN 978‑3‑86933‑238‑3]
  55. Christian Ernst, Die Weiße Rose – eine deutsche Geschichte? Die öffentliche Erinnerung an den Widerstand in beziehungsgeschichtlicher Perspektive, Göttingen: V&R unipress, Universitätsverlag Osnabrück 2018, 555 S. (= Schriften des Erich Maria Remarque-Archivs, 34), EUR 70,00 [ISBN 978‑3‑8471‑0909‑9] Miriam Gebhardt, Die Weiße Rose. Wie aus ganz normalen Deutschen Widerstandskämpfer wurden, München: DVA 2017, 367 S., EUR 19,99 [ISBN 978‑3‑421‑04730‑4]
  56. Veit Scherzer, Sous le signe SS. Französische Freiwillige in der Waffen-SS. Mit einer Einführung von Oberstleutnant Dr. Thomas Müller, Sanitätsakademie der Bundeswehr (München), Bayreuth: Scherzer 2018, 806 S., EUR 89,00 [ISBN 978‑3‑938845‑54‑7]
  57. Peter Engelbrecht, Geheimwaffen für die Nazis. Kriegsforschung in Oberfranken, Weißenstadt: Druckkultur Heinz Späthling 2018, 156 S., EUR 14,95 [ISBN 978‑3‑942668‑49‑1]
  58. Maximilian Fügen, »Bis zum letzten Mann?« Die Rolle der Kampfkommandanten deutscher Großstädte 1945, Baden-Baden: Tectum Wissenschaftsverlag 2018, 264 S. (= Geschichtswissenschaft, 38), EUR 38,00 [ISBN 978‑3‑8288‑4182‑6]
  59. Valery Faminsky. Berlin May 1945 / Berlin Mai 1945. Mit einem Vorw. von Peter Steinbach, hrsg. von Thomas Gust [u. a.], 2. Aufl., Berlin: Buchkunst 2020, 184 S., EUR 48,00 [ISBN 978‑3‑9819805‑8‑5]
  60. Nach 1945
  61. »So war der deutsche Landser...«. Das populäre Bild der Wehrmacht. Hrsg. von Jens Westemeier, Paderborn [u. a.]: Schöningh 2019, VIII, 361 S. (= Krieg in der Geschichte, 101), EUR 39,90 [ISBN 978‑3‑506‑78770‑5]
  62. Hermann Hagena, Jagdflieger Werner Mölders. Rote Linie zwischen Wehrmacht und Bundeswehr?, Aachen: Helios 2018, 281 S., EUR 22,00 [ISBN 978‑3‑86933‑225‑3]
  63. Thomas Flemming, Die Berliner Mauer. Geschichte eines politischen Bauwerks. Dokumentation: Berliner Mauer-Archiv, Hagen Koch, Berlin: be.bra 2019, 238 S., EUR 22,00 [ISBN 978‑3‑89809‑165‑7]
  64. Heiner Möllers, Die Affäre Kießling. Der größte Skandal der Bundeswehr, Berlin: Ch. Links 2019, 367 S., EUR 25,00 [ISBN 978‑3‑96289‑037‑7]
  65. Jan-Olof Grahn, Om svensk signalspaning. Andra världskriget (Über die schwedische Funkaufklärung. Zweiter Weltkrieg), Stockholm: Medströms Bokförlag 2018, 292 S., skr 291,00 [ISBN 978‑91‑7329‑143‑9] Jan-Olof Grahn, Om svensk signalspaning. Kalla kriget (Über die schwedische Funkaufklärung. Kalter Krieg), Stockholm: Medströms Bokförlag 2019, 330 S., skr 298,00 [ISBN 978‑91‑7329‑149‑1]
  66. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  67. Gesamtinhaltsverzeichnis 2020
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