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Sichere Werkstückspannung bei der Fräsbearbeitung mit Dreibackenfuttern

Experimentelle Untersuchung instruktiver Berechnungsmodelle zur Spannkraftermittlung
  • Max Engelmann

    Max Engelmann, M. Sc., studierte Maschinenbau mit der Fachrichtung Produktionstechnik/Werkzeugmaschinen an der TU Chemnitz. Seit 2020 ist er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Werkzeugmaschinen und Produktionsprozesse (IWP) der TU Chemnitz tätig und widmet sich der technischen Zuverlässigkeit, Maschinendynamik und Sensorcharakterisierung.

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    , Adrian Albero Rojas

    Adrian Albero Rojas, M. Sc., studierte Maschinenbau an der TU Chemnitz und ist seit 2015 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am IWP der TU Chemnitz tätig. Seitdem widmet er sich insbesondere der Erfassung und Bewertung der technischen Zuverlässigkeit.

    , Joachim Regel

    Dr.-Ing. Joachim Regel studierte an der TU Chemnitz Maschinenbau mit der Vertiefung Werkzeugmaschinen und promovierte zur Eigenschaftsbewertung von Werkzeugmaschinen. Er leitet die Lehr- und Forschungsabteilung Werkzeugmaschinen und spanende Fertigungstechnologien am IWP der TU Chemnitz.

    und Martin Dix

    Prof. Dr.-Ing. Martin Dix hat in Chemnitz Maschinenbau studiert und im Fachgebiet der Zerspanung promoviert. Er war bereits als Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Gruppenleiter am Fraunhofer IWU, Vorstandsassistent der Wissenschaftlichen Gesellschaft der Produktionstechnik e.V. und Abteilungsleiter am IWP der TU Chemnitz tätig. Nach der zweijährigen Leitung des Produktmanagements bei einem führenden Systemanbieter für drahtlose Mess- und Fertigungsüberwachungstechnik wurde er 2020 zum Institutsleiter des Fraunhofer IWU berufen und übernahm zudem die Professur für Produktionssysteme und -prozesse am IWP der TU Chemnitz.

Veröffentlicht/Copyright: 20. Oktober 2021
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Abstract

Die aktuelle VDI-Richtlinie 3106 bildet auf Basis von Berechnungsmodellen die instruktive Grundlage zur Einstellung einer sicheren Werkstückspannung mittels Dreibackenfutter. In diesem Beitrag werden die Eignung der ursprünglich für die Drehbearbeitung entwickelten Richtlinie für die Fräsbearbeitung experimentell untersucht sowie ausgewählte Einflussparameter der Spannwirkung analysiert. Die Ergebnisse zeigen den Handlungsbedarf zur Entwicklung neuartiger, angepasster Berechnungsverfahren auf.

Abstract

Based on calculation models, the current VDI guideline 3106 forms the instructive basis for setting safe workpiece clamping with a three-jaw chuck. In this paper, the suitability of the guideline, which was originally developed for turning operations, for milling operations is investigated experimentally and selected influencing parameters of the clamping effect are analyzed. The results show the need for action to develop new, adapted calculation methods.


Hinweis

Bei diesem Beitrag handelt es sich um einen von den Mitgliedern des ZWF-Advisory Board wissenschaftlich begutachteten Fachaufsatz (Peer-Review).



Tel.: +49 (0) 371 531-36667

Funding statement: Das Projekt „MTZ-Dreh – Erfassung und Vergleichbarkeit der menschlichen und technischen Zuverlässigkeit am Beispiel einer Werkstückspannung beim Vertikal-Drehen“ (IGF-Vorhaben Nr. 21034) im VDW-Forschungsinstitut e. V. wird über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

About the authors

Max Engelmann

Max Engelmann, M. Sc., studierte Maschinenbau mit der Fachrichtung Produktionstechnik/Werkzeugmaschinen an der TU Chemnitz. Seit 2020 ist er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Werkzeugmaschinen und Produktionsprozesse (IWP) der TU Chemnitz tätig und widmet sich der technischen Zuverlässigkeit, Maschinendynamik und Sensorcharakterisierung.

Adrian Albero Rojas

Adrian Albero Rojas, M. Sc., studierte Maschinenbau an der TU Chemnitz und ist seit 2015 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am IWP der TU Chemnitz tätig. Seitdem widmet er sich insbesondere der Erfassung und Bewertung der technischen Zuverlässigkeit.

Dr.-Ing. Joachim Regel

Dr.-Ing. Joachim Regel studierte an der TU Chemnitz Maschinenbau mit der Vertiefung Werkzeugmaschinen und promovierte zur Eigenschaftsbewertung von Werkzeugmaschinen. Er leitet die Lehr- und Forschungsabteilung Werkzeugmaschinen und spanende Fertigungstechnologien am IWP der TU Chemnitz.

Prof. Dr.-Ing. Martin Dix

Prof. Dr.-Ing. Martin Dix hat in Chemnitz Maschinenbau studiert und im Fachgebiet der Zerspanung promoviert. Er war bereits als Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Gruppenleiter am Fraunhofer IWU, Vorstandsassistent der Wissenschaftlichen Gesellschaft der Produktionstechnik e.V. und Abteilungsleiter am IWP der TU Chemnitz tätig. Nach der zweijährigen Leitung des Produktmanagements bei einem führenden Systemanbieter für drahtlose Mess- und Fertigungsüberwachungstechnik wurde er 2020 zum Institutsleiter des Fraunhofer IWU berufen und übernahm zudem die Professur für Produktionssysteme und -prozesse am IWP der TU Chemnitz.

Literatur

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Published Online: 2021-10-20
Published in Print: 2021-10-31

© 2021 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston, Germany

Artikel in diesem Heft

  1. Inhalt
  2. Editorial
  3. Digitale Transformation im Vormarsch
  4. Arbeitsplanung
  5. Deep Learning zur Unterstützung der Arbeitsplanung
  6. Automatisierung
  7. Wie Automatisierung die Zukunft der Produktion verändern wird
  8. Mensch und Roboter
  9. Wirtschaftliche Mensch-Roboter-Arbeitssystemgestaltung
  10. Qualitätsmanagement
  11. Prädiktive Qualität in der Prozesslenkung
  12. Instandhaltung
  13. Predictive Maintenance – Voraussetzungen und Potenziale
  14. Qualitätsmanagement und vorausschauende Instandhaltung auf der Basis synthetischer Datensätze
  15. Störungsmanagement
  16. Innovatives Störungsmanagement in der XXL-Montage
  17. Laser-Technologie
  18. Steuerung von Laser-induzierten periodischen Oberflächenstrukturen
  19. Elektromobilität
  20. Cell-to-Pack-Technologie für Li-Ionen-Batterien
  21. Identifikation qualitätskritischer Parameter
  22. Additive Fertigung
  23. Digitale Assistenz in der Additiven Fertigung
  24. Einführung einer In-situ-Prozess-Überwachung in der additiven Materialextrusion
  25. Spannsysteme
  26. Sichere Werkstückspannung bei der Fräsbearbeitung mit Dreibackenfuttern
  27. Arbeitssicherheit
  28. Augmented Reality zur Steigerung der Arbeitssicherheit von Mobilkranen
  29. Studie
  30. Traceability-Systeme als Enabler für Process Mining
  31. Mensch und KI
  32. Mensch-KI-Teaming: Mensch und Künstliche Intelligenz in der Arbeitswelt von morgen
  33. Digitale Technologien
  34. Vergleich von Methoden zur Auswahl Digitaler Technologien für KMU
  35. Digitale Assistenzsysteme
  36. Einführung neuer Produktvarianten in digitalen Montage-Assistenzsystemen
  37. Virtuelle Realität
  38. Automatisierte Erstellung von Virtual-Reality-Schulungen
  39. Vorschau
  40. Vorschau
Heruntergeladen am 22.1.2026 von https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/zwf-2021-0172/html
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