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Digitale Transformation im Vormarsch

Published/Copyright: October 20, 2021

Das Interesse der produzierenden Unternehmen an maschinellem Lernen (ML), Künstlicher Intelligenz (KI), dem Internet-of-Things (IoT), digitalen Zwillingen und robotergesteuerter Prozessautomatisierung nimmt kontinuierlich zu. Diese Technologien sind vielfach produktiver beim Lösen einzelner Aufgaben, entfalten ihr volles Potenzial aber erst, wenn sie nicht in geschlossenen Räumen erdacht und angewendet werden, sondern in Geschäftsprozessen vernetzt zur Wertschöpfung beitragen. Unternehmen erzielen den größten Nutzen durch die Kombination der unterschiedlichen Anwendungsmöglichkeiten und durch Kopplung von innovativen Automatisierungstechnologien mit neu gestalteten Betriebsabläufen. Der Digitalisierungsschub während der Pandemie hat dazu beigetragen, dass viele Unternehmen sich nun trauen, digitale Technologien intensiv einzusetzen und damit ihre Geschäftsprozesse zu transformieren.

Die Führungskräfte erkennen immer mehr, dass die digitale Transformation wesentlich zur Zukunftssicherheit ihrer Unternehmen beiträgt. Das gilt insbesondere dann, wenn nicht mehr ein „Entweder-Oder“, sondern ein Miteinander von Mensch und Maschine gelebt wird. Die leistungsstärksten Unternehmen haben inzwischen gelernt, wie sie digitale Technologien einbetten können, um die menschliche Produktivität zu steigern. So wird beispielsweise verstärkt in KI-basierte Konversationsapplikationen investiert. Diese sollen die Mitarbeitenden bei ihrer jeweiligen Aufgabe befähigen und unterstützen, um die Produktivität, Anpassungsfähigkeit und Entscheidungsfindung im Unternehmen zu erhöhen. Einer Prognose zufolge werden zukünftig sogar 50 Prozent der Wissenschaftler regelmäßig mit ihrem eigenen KI-gestützten Roboterassistenten interagieren, der ihnen dabei hilft, Aufgaben zu identifizieren und zu priorisieren, Informationen zu sammeln und sich wiederholende Arbeiten zu automatisieren.

Durch dieses Zusammenwachsen von Informationstechnologien (IT) und operativen Technologien (OT) wandeln sich Unternehmen in „digitale Innovationsfabriken“. Analysten von IDC erwarten, dass 40 Prozent der marktführenden IT- und OT-Anbieter strategische Partnerschaften eingehen werden, um eine ganzheitliche Lösung anzubieten. Aber vielleicht liegt genau darin ein Differenzierungspotenzial für die Unternehmen, um kommerzielle Lösungen nicht einfach standardmäßig anzuwenden, sondern als neue Kernkompetenz intern zu adaptieren und weiterzuentwickeln.

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Predictive Maintenance – Technologieansätze und Geschäftsmodelle

Technologische Trends wie Digitalisierung und Industrie 4.0 frühzeitig zu erkennen und zielführend nutzbar zu machen entwickelt sich zu einer wettbewerbskritischen Kompetenz. TIM Consulting sowie LAPP verstehen sich hier als Enabler, die ihren Kunden mit passgenauen und zukunftsorientierten Lösungen zur Seite stehen.

Am Beispiel Predictive Maintenance und der dafür entwickelten Praktiker-Guideline zeigen die beiden Unternehmen auf, wie technologische Potenziale exploriert und implementiert werden können. TIM Consulting bringt dabei seine Kompetenzen in den Bereichen Technologieexploration und Foresighting ein, LAPP seine Expertise bei Verbindungstechnologien in der Industrieautomatisierung. Lesen Sie mehr dazu im Beitrag in diesem Heft (S. 667 – 671).

Kontakt

Dr. Patrick Olivan (www.lapp.com)

Dr. Ulrich Hutschek

(www.tim-consulting.de)

Dr. Silvia Rummel

Published Online: 2021-10-20
Published in Print: 2021-10-31

© 2021 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston, Germany

Articles in the same Issue

  1. Inhalt
  2. Editorial
  3. Digitale Transformation im Vormarsch
  4. Arbeitsplanung
  5. Deep Learning zur Unterstützung der Arbeitsplanung
  6. Automatisierung
  7. Wie Automatisierung die Zukunft der Produktion verändern wird
  8. Mensch und Roboter
  9. Wirtschaftliche Mensch-Roboter-Arbeitssystemgestaltung
  10. Qualitätsmanagement
  11. Prädiktive Qualität in der Prozesslenkung
  12. Instandhaltung
  13. Predictive Maintenance – Voraussetzungen und Potenziale
  14. Qualitätsmanagement und vorausschauende Instandhaltung auf der Basis synthetischer Datensätze
  15. Störungsmanagement
  16. Innovatives Störungsmanagement in der XXL-Montage
  17. Laser-Technologie
  18. Steuerung von Laser-induzierten periodischen Oberflächenstrukturen
  19. Elektromobilität
  20. Cell-to-Pack-Technologie für Li-Ionen-Batterien
  21. Identifikation qualitätskritischer Parameter
  22. Additive Fertigung
  23. Digitale Assistenz in der Additiven Fertigung
  24. Einführung einer In-situ-Prozess-Überwachung in der additiven Materialextrusion
  25. Spannsysteme
  26. Sichere Werkstückspannung bei der Fräsbearbeitung mit Dreibackenfuttern
  27. Arbeitssicherheit
  28. Augmented Reality zur Steigerung der Arbeitssicherheit von Mobilkranen
  29. Studie
  30. Traceability-Systeme als Enabler für Process Mining
  31. Mensch und KI
  32. Mensch-KI-Teaming: Mensch und Künstliche Intelligenz in der Arbeitswelt von morgen
  33. Digitale Technologien
  34. Vergleich von Methoden zur Auswahl Digitaler Technologien für KMU
  35. Digitale Assistenzsysteme
  36. Einführung neuer Produktvarianten in digitalen Montage-Assistenzsystemen
  37. Virtuelle Realität
  38. Automatisierte Erstellung von Virtual-Reality-Schulungen
  39. Vorschau
  40. Vorschau
Downloaded on 22.1.2026 from https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/zwf-2021-1015/html
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