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Der Intellektuelle und die große Politik – Henry Kissinger 100 Jahre

  • Joachim Krause

    geschäftsführender Herausgeber der Zeitschrift Sirius

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Published/Copyright: September 7, 2023

Am 27. Mai 2023 beging Henry A. Kissinger seinen 100. Geburtstag. Seither sind viele Würdigungen erschienen, in denen seine wissenschaftlichen Publikationen vorgestellt und seine Leistungen als Sicherheitsberater von Präsident Richard Nixon und als Außenminister unter Gerald Ford aufgelistet wurden. Das Londoner Magazin The Economist veröffentlichte wenige Tage vor diesem Geburtstag ein Interview, in dem Kissinger sagt, was ihn in der heutigen Zeit bewegt.[1] Man muss nicht mit allem davon einverstanden sein, aber das Interview ist spannend und interessant. Als Kissingers politisches Testament sollte man es nicht bezeichnen, denn er hat darin angekündigt, weitere Bücher verfassen zu wollen, unter anderem zum Thema Künstliche Intelligenz.

Kissinger ist ein Intellektueller, der wie wenige in der Politik als Berater und als Akteur entscheidenden Einfluss auf die Weltpolitik genommen hat.[2] Seine große Zeit waren die Jahre zwischen 1969 und 1977, in denen er als Sicherheitsberater und später als Außenminister unter den Präsidenten Richard Nixon und Gerald Ford wesentliche Weichen der amerikanischen Außenpolitik stellte (Rüstungskontrolle mit Russland, Beendigung des Vietnamkriegs, Annäherung an China, Krisenmanagement im Nahen Osten, Südasien, Südamerika, Europa). Auf dem Höhepunkt der Watergate-Krise war er im Weißen Haus das einzig funktionierende Machtzentrum.[3] Doch auch danach hat er als Berater vieler Staatsmänner und als unabhängige Stimme – und natürlich als Buchautor – von sich reden gemacht. Sein Ratschlag wird immer noch gesucht und sein Verstand ist, so die Economist-Journalisten, glasklar.

Heinz Alfred Kissinger wurde 1923 als Sohn einer jüdischen Familie in Fürth geboren und erlebte als Jugendlicher vielfältige Schikanen der Nationalsozialisten. Seine Familie entkam 1938 der weiteren Verfolgung buchstäblich im letzten Augenblick durch Flucht nach Großbritannien. Von dort zog sie in die USA, wo aus dem Vornamen Heinz „Henry“ wurde. In New York konnte Kissinger endlich zur Schule gehen; in Fürth hatte man ihm den Besuch einer weiterführenden Schule untersagt. 1943 erhielt er die amerikanische Staatsbürgerschaft und wurde Soldat. Eine Begegnung mit dem aus Deutschland emigrierten polyglotten Hitlergegner Fritz W. Kraemer weckte sein Interesse an Politik und Geschichte. Nach dem Krieg studierte er am Harvard College Politikwissenschaft und Geschichte und setzte sein Studium an der Harvard University fort. Dort promovierte er 1954 mit einer Arbeit zum Wiener Kongress und wurde Teil des Lehrkörpers der Harvard-Universität. Bereits ab 1952 leitete er das von seinem Doktorvater William Y. Elliot gegründete Harvard International Seminar. Dies war eine jährlich stattfindende Sommerschule, an der Intellektuelle und politisch Interessierte aus aller Welt teilnahmen und in der versucht wurde, ein möglichst umfassendes Bild der Vielfalt der amerikanischen Gesellschaft, Politik und Kultur zu vermitteln. Kissinger suchte die Teilnehmer selbst aus und schuf sich auf diese Weise ein weltweites Netzwerk aus hochqualifizierten Persönlichkeiten, das für seine spätere Karriere wichtig war. Dazu zählten Persönlichkeiten wie der Verleger Siegfried Unseld und die Schriftstellerin Ingeborg Bachmann, die mit internationaler Politik nichts zu tun hatten, aber wichtige Multiplikatoren waren.

In diesen Jahren befasste er sich hauptsächlich mit der Rolle von Kernwaffen in der US-Politik. Er gehörte zu jenen Intellektuellen, die angesichts der erkennbaren Fortschritte der Sowjetunion in der Kernwaffenrüstung die damalige Strategie der massiven Vergeltung für aussichtslos hielten. Er plädierte für eine verstärkte konventionelle Verteidigung in Europa und für einen sorgsamen und selektiven Einsatz von taktischen Kernwaffen.[4] Dies trug ihm den Ruf ein, Propagandist regional begrenzter Kernwaffenkriege zu sein. Tatsächlich trugen Kissingers differenzierte Überlegungen nachhaltig zur Umorientierung der amerikanischen Strategie unter John F. Kennedy und später der NATO bei. Im Jahr 1962 wurde Kissinger ordentlicher Professor für Politikwissenschaft an der Harvard-Universität. 1965 veröffentlichte er eine wichtige Studie, die sich mit den Differenzen der NATO-Länder beim Umgang mit Kernwaffen befasste.[5]

Als Henry Kissinger 1969 ins Weiße Haus wechselte, traf das in der akademischen community nicht nur auf Zustimmung. Für viele Intellektuelle war und ist der Kontakt mit „der Macht“ und vor allem die Arbeit für die Regierung kritikwürdig. Zudem diente Kissinger unter dem umstrittenen Republikaner Richard M. Nixon – wie zwielichtig, ja kriminell Nixon war, sollte sich allerdings erst im Verlauf der Watergate-Affäre zeigen. Doch Kissinger ging in dieser Zeit die massiven Probleme an, die die amerikanische Politik plagten und für die es keine einfachen Lösungen zu geben schien. Diese Probleme hatte er zuvor analytisch sehr gut aufbereitet.[6] Und in Nixon hatte er einen Präsidenten, der auf seinen Rat hörte.

 Henry Kissinger und Präsident Richard M. Nixon 1972

Henry Kissinger und Präsident Richard M. Nixon 1972

Das Arbeitspensum war enorm. In den Jahren 1969 bis 1972 nahmen die Verhandlungen mit der Sowjetunion über die strategische Rüstungskontrolle Konturen an, um im Mai 1972 zur Unterzeichnung zweier Verträge zu führen. 1971 galt es, den Krieg zwischen Indien und Pakistan zu beenden. Kurz darauf gelang es Kissinger, die Beziehungen zur Volksrepublik China zu normalisieren[7] und damit ein geopolitisch wichtiges Gegengewicht zur Sowjetunion zu etablieren. Ende 1972 wurde ein Waffenstillstand mit Nordvietnam vereinbart, wofür Kissinger ein Jahr später den Friedensnobelpreis erhielt. Die Fortsetzung der Entspannungspolitik mit Moskau, die Aufrechterhaltung eines funktionsfähigen Weißen Hauses während der Watergate-Affäre, die Beendigung des Yom-Kippur-Krieges, die Gipfeldiplomatie zur Stabilisierung der Weltwirtschaft aus Anlass des Ölembargos, der Umgang mit der sozialistischen Revolution in Portugal – all dies waren wichtige Durchbrüche in der internationalen Politik, an denen Kissinger maßgeblich mitgewirkt hat.[8]

Es gab aber nicht nur Erfolge: Nordvietnam brach den Waffenstillstand in Vietnam zu einem Zeitpunkt, als Washington infolge der Watergate-Affäre weitgehend handlungsunfähig war. Kritiker warfen Kissinger vor, den Vietnamkrieg nicht rasch genug beendet und durch die Bombardierung Nord-Vietnams und Kambodschas zeitweilig noch ausgeweitet zu haben. Es gab und gibt sehr viel Missbilligung seiner Politik. Bei den Kritikern handelte es sich vor allem um Autoren aus dem linksliberalen und marxistischen Spektrum. Kissinger wurde abwechselnd als „Kriegsverbrecher“, Vertreter des „amerikanischen Exzeptionalismus“ oder „skrupelloser Machtpolitiker“ hingestellt. Die Argumentationsketten sind oftmals voller ideologischer Vorannahmen, die nicht hinterfragt werden.[9] Des Weiteren wurde Kissinger vorgeworfen, am Sturz der Regierung Allende in Chile beteiligt gewesen zu sein. Tatsächlich gab es 1970 Bemühungen des amerikanischen Geheimdienstes CIA, Chiles soeben gewählten, aber noch nicht im Amt befindlichen marxistischen Präsidenten Salvador Allende durch einen Militärputsch zu verhindern. Der Versuch schlug fehlt und endete mit dem Tod des Chefs der chilenischen Armee, General René Schneider. Kissinger hat eine Beteiligung abgestritten, was ihm allerdings von vielen nicht abgenommen wurde.[10]

 Kissinger und Präsident Gerald Ford in Camp David 1975

Kissinger und Präsident Gerald Ford in Camp David 1975

Als 1976 Präsident Ford nicht wiedergewählt wurde, endete auch Kissingers Amtszeit im Januar 1977. Er und Ford hatten ein gutes Verhältnis. Ford war auf seinen Sachverstand angewiesen und vertraute Kissinger.

Nach seiner Zeit in der US-Regierung wurde er gefragter Berater für amerikanische Präsidenten und Politiker und brachte bemerkenswerte, sehr detaillierte Bücher über seine Jahre im Weißen Haus und im Department of State heraus.[11] Hinzu kam eine Reihe von Publikationen, in denen er sich seinem Hauptthema widmete: der Schaffung und Aufrechterhaltung von internationaler Ordnung und der Rolle von Diplomatie bei der Sicherung des Friedens. Dieses Thema hat er in mehreren Büchern vertieft, wobei ihm vor allem Chinas Aufstieg und der Wandel der internationalen Ordnung infolge der relativen Abnahme der weltpolitischen Bedeutung der USA am Herzen lagen.[12] Zudem verfasste er unzählige Op-eds und Kurzartikel.

Am wichtigsten war und ist Kissinger die Rolle verantwortungsbewusster Politiker bei der Schaffung internationaler Ordnungsstrukturen, die Kriege verhindern sollen. Seine Karriere begann mit seiner Dissertation über die Wiederherstellung der internationalen Ordnung im Rahmen des Wiener Kongresses 1814–15, in der er zwei Staatsmänner und ihre Leistung herausstellte: den österreichischen Kanzler Klemens Wenzel von Metternich und den britischen Außenminister Robert Steward Graf von Castlereagh. In seinem 1957 erschienenen Buch A World Restored (deutsch: Großmachtdiplomatie) beschrieb er, wie sich im Wiener Kongress Großbritannien und Österreich-Ungarn über die künftige internationale Ordnung Europas verständigten. Dabei entwickelte er eine Theorie der internationalen Ordnung, die vor allem durch Verständigung von Großmächten entstehe und auf deren gemeinsamem Interesse an der Vermeidung eines Krieges zwischen ihnen basiere. Eine solche Verständigung über internationale Ordnung schaffe Legitimität, nicht zuletzt, weil alle vom Frieden profitieren würden. Dem stellte er revolutionäre Mächte gegenüber, die wie Frankreich unter Napoleon nicht an Frieden mit anderen interessiert seien. Internationale Ordnung könne nur dann Bestand haben – und somit ihre friedensfördernde Wirkung entfalten –, wenn sie von den entscheidenden (Status-quo) -Mächten verantwortlich getragen und gegen Herausforderer (revolutionäre Mächte) verteidigt werde. So wären Verteidiger der Ordnung legitimiert, auch Mittel wie militärische Gewalt einzusetzen, wenn Erhalt oder Wiederherstellung der internationalen Ordnung es erfordern.

Kissinger steht in der politikwissenschaftlichen Tradition des Realismus. Mit ihr teilt er die pessimistische Grundhaltung gegenüber der internationalen Politik, die auch die Schriften von Hans Morgenthau und anderen Autoren durchzieht, die wie Kissinger vor den Nationalsozialisten fliehen mussten.[13] Mit dem generellen Pessimismus einher geht bei ihm aber die Würdigung der USA als ordnungsstiftende Macht nach dem Zweiten Weltkrieg,[14] die darin von weitsichtigen Politikern in Europa unterstützt wurde. Insbesondere die Rolle von Konrad Adenauer hat er gewürdigt, aber auch Charles de Gaulle und Winston Churchill geachtet.[15] Wie alle Realisten sieht er den Aufstieg Chinas als unvermeidlich an und fürchtet, dass dieser die internationale Ordnung unterhöhlen wird. In seinem eingangs erwähnten Interview mit dem Economist warnt er, es könne sich die Frühphase des Ost-West-Konflikts wiederholen, in der sich beide Seiten als unerbittliche Gegner sahen und sich die Lagen wegen mangelhafter Kommunikation gefährlich zuspitzen konnte. Damals trieb erst die Kuba-Krise Moskau und Washington zu einer Kooperation. Beide Seiten befürchteten, die destruktive Technologie der Kernwaffen würde in einen Konflikt ausarten, an dem keiner ein Interesse haben konnte. Dank dieser begrenzten Kooperation sei es letztlich gelungen, die Gegnerschaft in weniger gefährliche Bahnen zu lenken. Eine ähnliche Kooperation sei nun notwendig, um die Spannungen zwischen Beijing und Washington zu entschärfen. So wie damals das destruktive Potenzial von Kernwaffen die (begrenzte) Kooperation notwendig machte, so könne heute das destruktive Potenzial der Künstlichen Intelligenz die USA und China zur Zusammenarbeit zwingen – eine interessante Botschaft, die hopefully (ein Wort, das Kissinger in die englische Sprache eingebracht haben soll) in Washington und Peking gehört wird. Die Künstliche Intelligenz treibt Kissinger seit Jahren um. Er sieht sie als revolutionäre Technologie, die die Menschheitsgeschichte verändern könnte – nicht notwendigerweise zum Guten.

Im Konflikt mit Russland hat er lange Zeit davon abgeraten, die Ukraine in die westliche Gemeinschaft, insbesondere die NATO, aufzunehmen, und plädierte stattdessen für eine neutrale Ukraine nach dem Vorbild Finnlands. Inzwischen hat er diese Haltung aufgegeben und spricht sich für die NATO-Mitgliedschaft der Ukraine aus. Nachdem Russland diesen Krieg angefangen und derart viele Grausamkeiten begangen habe, könne man von keinem Land verlangen, Pufferstaat zwischen Russland und dem Westen zu sein.

Henry Kissinger ist seit 70 Jahren einer der führenden Intellektuellen im Bereich der internationalen Politikwissenschaft. Seine vielfältigen Erfahrungen als Politiker haben ihn weiser und erfahrener gemacht und er hat das Schrifttum wertvoll bereichert. Es gibt nur wenige Intellektuelle seines Formats, die politisch derartigen Einfluss gehabt haben und vor wie nach ihrer aktiven Zeit die akademische Diskussion bereichert haben. Beispiele wären George F. Kennan (1904–2005) und John M. Keynes (1883–1946). Blickt man weiter zurück, so liegt auch der Vergleich mit Friedrich von Gentz (1764–1832) nahe, der ebenfalls als relativ eigenständiger Intellektueller im Jahr 1812 Berater des mächtigen habsburgischen Kanzlers Klemens von Metternich wurde und in dieser Funktion nicht nur erfolgreich die Beendigung der österreichischen Neutralität gegenüber Napoleon betrieb, sondern auch zum Generalsekretär und wesentlichen Impulsgeber des Wiener Kongresses wurde. Kissinger hat Gentz in seiner Dissertation nur am Rande erwähnt. Das ist schade, denn Augenzeugen hatten Gentz anders gesehen, unter ihnen Karl August Varnhagen von Ense und Wilhelm von Humboldt, beide Mitglieder der preußischen Delegation, sowie Hans Christoph Ernst von Gagern, der in Wien das holländische Königshaus vertrat.[16] Jedenfalls hatten Kissinger und Gentz außer scharfem Verstand eines gemeinsam: beide liebten das glanzvolle, höhere gesellschaftliche Leben und ließen sich gern mit attraktiven Frauen sehen.

Nicht zuletzt ist Kissinger bekannt für seine subtile Ironie. Um nur ein Beispiel zu nennen: Während einer vom sowjetischen Präsidenten Leonid Breschnew 1974 veranstalteten Jagd auf dem Gut Zawidowo wurde er Zeuge, wie eine Rotte von Wildschweinen von ausgelegtem Futter angelockt wurde und den Jägern geradezu vor die Flinte lief. Lediglich ein größerer, erfahrener Eber hielt sich zurück, um erst einmal die Lage zu sondieren. Aber genau diesen Eber streckte Breschnew mit einem Schuss nieder – was Kissinger darüber sinnieren ließ, wie gefährlich das Leben von Intellektuellen sein könne.[17] Es ist wahr: Intellektueller zu sein ist manchmal nicht ungefährlich. Doch Henry Kissinger hat es geschafft, zumindest diese Gefahr im Griff zu behalten.

Es ist zu wünschen, dass Henry Kissinger die politische wie akademische Diskussion noch lange bereichern wird. Er bleibt umstritten, aber das gehört zu einer freiheitlichen Welt, in der er die meiste Zeit seines Lebens verbringen durfte. Kissinger weiß diese freiheitliche Welt ganz besonders zu schätzen, hatte er doch das Gegenteil erlebt. Und ihm ist bewusst, wie fragil die Grundlagen dieser Freiheit sind.

Über den Autor / die Autorin

Prof. Dr. Joachim Krause

geschäftsführender Herausgeber der Zeitschrift Sirius

Literatur

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Online erschienen: 2023-09-07
Erschienen im Druck: 2023-09-04

© 2023 bei den Autorinnen und Autoren, publiziert von De Gruyter.

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