1 Preconference
Die 51. Annual Conference von LIBER fand in diesem Jahr auf dem Campus der Syddansk Universitet (SDU) in Odense/Dänemark statt. Die Tagung startete mit einer Veranstaltung des Emerging Leaders Programms sowie insgesamt zehn Workshops. Workshop-Themen wie „Digital Scholarship now!“, „Data Science in Libraries“ oder „Positioning the library as a valued partner“ waren sehr schnell ausgebucht. Die Teilnahmedisziplin war dann aber nicht sehr ausgeprägt, so dass es sich für die Veranstalter empfehlen könnte, in Zukunft eine Überbuchung der Workshops zuzulassen. In diesem Bericht soll zunächst ein kurzer Einblick in den Workshop „The eBook Dilemma“ gegeben werden. Benjamin White (Bournemouth University’s Centre for Intellectual Property Policy & Management, Chair der Copyright and Legal Matters Working Group von LIBER) führte in das Workshop-Thema „The eBook Dilemma“ ein (#eBookSOS). An dem angebotenen Workshop nahmen viele E-Book-Spezialistinnen und -Spezialisten aus ganz Europa teil, aber auch ein Kollege aus den USA (Berkeley). LIBER selbst beteiligt sich an dem Projekt „ReCreating Europe Project: Rethinking Digital Copyright Law for a Culturally Diverse, Accessible & Creative Europe“ im Rahmen von Horizon 2020.

Empfangsbereich auf dem Campus der Syddansk Universitet (SDU) in Odense/Dänemark (Foto: LIBER 2022, Saif Shneyin, CC BY 4.0)
Benjamin White wies darauf hin, dass die research exception für Text und Data Mining (TDM) von 2019 eine gute Entscheidung der EU gewesen sei, ebenso auch eine ganze Reihe von teaching exceptions und preservation exceptions. Copyright-Entscheidungen auf EU-Ebene seien jedoch immer hart umkämpft, insbesondere weil große Technologie-Unternehmen beteiligt sind. Die EU-Ebene beabsichtigt in der nächsten Zeit verschiedene wissenschaftliche Studien im Rahmen der Generaldirektionen Forschung und Innovation sowie Kommunikationsnetze, Inhalte und Technologien durchzuführen. Benjamin White bat die Teilnehmenden um Themenvorschläge und Erfahrungswerte, auf die sich die Lobbyarbeit von LIBER konzentrieren sollte. Eine Erosion von Bibliotheksrechten sei spürbar, da in einer Welt der Lizenzen das Urheberrecht irrelevant ist. Zugespitzt lautete seine Frage: „Are eBooks the end of the library as we know it?“ Open Access sei dabei bereits Ausdruck eines gewissen „Tunnelblicks“ im Bereich der Hochschulen und könne aus verschiedenen Gründen nicht der einzige Lösungsweg sein. In einer Breakout-Session wurde zusammengetragen, welche Probleme sich Bibliotheken in ganz Europa stellen, deren Nutzende ein konkretes eBook benötigen.
Der Workshop „Data management cooperation in practice: Lesson learned“ befasste sich anhand von Erfahrungsberichten aus den letzten fünf Jahren mit der Frage, in welchen Formen sich Bibliotheken an Projekten und Kooperationen zum Forschungsdatenmanagement beteiligen und welche Rolle sie hierbei zukünftig einnehmen könnten.
Aus dem Kontext des Projekts EOSC-Nordic, das den Aufbau der European Open Science Cloud (EOSC) in den nordischen Ländern koordinieren soll, berichteten Mari Liisa Kuusiniemi (Universität Helsinki, Finnland) und Liisi Lembinen (Universität Tartu, Estland) von den für Bibliotheken teilweise enormen Herausforderungen, alle Anforderungen des Qualitätssigels Core Trust Seal für ein Datenrepositorium umzusetzen.
Richard Dennis (Data Steward an der Universitätsbibliothek Kopenhagen) gab einen kurzen Überblick über zentrale Komponenten von EOSC, insbesondere die Strategic Research and Innovation Agenda (SRIA) und das Teilprojekt Skills4EOSC, in dem eine Trainingsumgebung für Open Science entstehen soll. In Bezug auf Bibliotheken nannte er ein Stichwort, das auf der LIBER 2022 häufiger fiel und auch eine der Säulen der neuen LIBER-Strategie darstellt: Upskilling, also den Appell an Bibliotheken, ihre Kompetenzen bzw. die ihrer Mitarbeitenden im technologischen Bereich stark auszubauen, um die Relevanz von Bibliotheken auch zukünftig zu sichern. Entsprechend wurde in der anschließenden Diskussion die Data Stewardship als ein zentrales neues Stellenprofil hervorgehoben und bibliothekarischen Data Stewards die essentielle Rolle der Vermittlung zwischen Stakeholdern einer Anwendung und denjenigen, die sie bauen sollen, zugeschrieben. Diese Rolle beinhalte vor allem das Zuhören statt eines dogmatischen Ansatzes („we should mainly listen, not come with a rulebook“). Data Stewardship wurde dann auch in der Keynote von Karel Luyben als Anforderung an (Forschungs-)Bibliotheken hervorgehoben, siehe unten.
Jeanette Frey (Präsidentin von LIBER 2018–2022) erinnerte bei ihren Eröffnungsworten an die beiden erfolgreichen Online-Tagungen von LIBER und verlieh ihrer Freude Ausdruck, viele Kolleginnen und Kollegen in Odense zu sehen. In Odense waren auch viele Kolleginnen und Kollegen aus wissenschaftlichen Bibliotheken aus den deutschsprachigen Ländern zugegen – möglicherweise mehr als in der Vergangenheit. Wie es bei LIBER Tradition ist, gab es auch diesmal eine hohe Ablehnungsquote bei den Einreichungen, um die Qualität des Programms zu sichern. Bertil Dorch (Direktor der University Library of Southern Denmark) und Jens Ringsmose (Rektor der SDU) sprachen Grußworte. Oksana Brui (Präsidentin der Ukrainischen Bibliotheksverbands und Direktorin der Bibliothek des Sikorsky Polytechnic Institute in Kiew) hielt eine eindringliche Eröffnungsrede unter dem Titel „To survive and win“. Sie rief noch einmal dazu auf, angesichts des Kriegs gegen die Ukriane jeglichen offiziellen oder beruflichen Kontakt zu russischen Verbänden oder Kolleginnen und Kollegen zu stoppen. Sie dankte für die Unterstützung aus dem Ausland für die Rettung des kulturellen Erbes. Die Arbeit der Bibliotheken in der Ukraine gehe weiter, wobei mit neuen Modellen auf neue Anforderungen reagiert werde. Die ukrainischen Soldatinnen und Soldaten kämpften nicht für den Sieg der Ukraine allein.
2 Libraries in the Research Landscape
Matt Greenhall (Research Libraries UK – RLUK) trug im Rahmen der Session „Libraries in the Research Landscape“ zur Rolle von wissenschaftlichen Bibliotheken als Forschungspartner und -Leader vor. Eine von RLUK zu dieser Fragestellung durchgeführte Sondierungsstudie erstreckte sich über neun Monate, Ergebnisse und Empfehlungen wurden 2021 veröffentlicht. Die Studie hatte einen internationalen, über Großbritannien hinausgehenden Kontext, und erstreckte sich über verschiedene Sektoren (nicht nur Bibliotheken). Forschungsprojekte stammen nach Beobachtung von RLUK häufig aus dem geisteswissenschaftlichen Kontext und sind oft bestandsbezogen. Die Rolle der Bibliothek als forschende Einrichtung wird als positiv, aber durchaus uneinheitlich wahrgenommen. Hindernisse bestehen etwa im Erfordernis eines PhD oder einer arbeitsvertraglichen Einordnung als wissenschaftliches Personal, aber auch einem fehlenden gemeinsamen Verständnis der Bibliothek als Forschungspartner (darunter auch einem fehlenden Verständnis von Forschungsprozessen oder Honorierungsmechanismen in der Forschung seitens der Bibliothek). Der Report spricht weitergehende Empfehlungen an Bibliotheken, ihre Träger sowie Förderorganisationen aus. RLUK und das Arts and Humanities Research Council (AHRC) haben ein gemeinsames Stipendienprogramm gestartet, da Bibliothekarinnen und Bibliothekaren häufig die Kapazitäten zur Durchführung von Forschung fehlen. Außerdem wurde auch ein sogenanntes Research Catalyst Programme entwickelt, da viele Bibliotheksbeschäftigte angaben, nur über geringe Kenntnisse zur Entwicklung eines Forschungsprojekts oder zum Schreiben eines Forschungsantrags zu verfügen. Seitens UK Research and Innovation (UKRI) seien Bibliothekarinnen und Bibliothekare ausdrücklich als research technical specialists gewürdigt worden.

Begrüßungsworte durch Jens Ringsmose (Rektor der SDU) (Foto: LIBER 2022, Saif Shneyin, CC BY 4.0)
Christine Okret-Manville (Université Paris Dauphine-PSL) berichtete in ihrem Vortrag „Engaging with researchers about Open Science at université Paris Dauphine-PSL“ über die Open-Science-Aktivitäten der Bibliothek. Diese entwickelt eine Open-Science-Roadmap für die Universität und engagiert sich mit Training Sessions für Promovenden sowie im Rahmen der Open Access Week. Eine explizite politische Unterstützung durch die Hochschulleitung bestünde nicht, auch wenn diese grundsätzlich an Open Science interessiert ist. Während der Open Access Week experimentierte die Bibliothek mit verschiedenen Formaten, stellte aber fest, dass sie zu den Forschenden hingehen muss, um diese anzusprechen. Dazu wurde ein Open-Science-Bingo entwickelt. Alle Research Centers der Universität spielten dieses Spiel in den Jahren 2019 und 2021. Das Interesse bei den Fächern sei unterschiedlich gewesen, aber das Spiel habe seinen Zweck erfüllt, indem es als Gesprächseinstieg, auch zu anderen Themen, diente. Im zweiten Durchgang wurden auch andere Personengruppen als die Bibliotheksbeschäftigten mit Open-Science-Bezug einbezogen, um ein Upskilling bei den Beschäftigten zu erreichen. Das Spiel ist auch für andere Kontexte und Inhalte leicht anpassbar.

„Displaced Libraries“ – ein Schwerpunkt der Eröffnungsrede von Oksana Brui (Präsidentin der Ukrainischen Bibliotheksverbands und Direktorin der Bibliothek des Sikorsky Polytechnic Institute in Kiew) (Foto: LIBER 2022, Saif Shneyin, CC BY 4.0)
3 Trailblazing Training for Higher Education
Fragen der Qualifizierung im Sinn von Open Science nahmen auf der LIBER-Tagung breiten Raum ein. Birgit Schmidt (SUB Göttingen) und Armin Straube (University of Limerick) berichteten über ein Handbuch How to be FAIR with your data: a teaching and training handbook for higher education institutions[1] für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Hochschuleinrichtungen, das im Rahmen eines Book Sprints der Initiative FAIRsFAIR 2021 entstanden ist. Darin geht es nicht nur um praktische Hinweise zur Durchführung von Kursen, sondern auch um die hochschulpolitische Ebene, bis hin zu Open Science Policies.
Pascale Pauplin (Sorbonne Université Paris) berichtete in ihrem Vortrag „Open science and communities of researchers“ über den breiten Graben, der sich bei einer strukturierten Fortbildung auftut. Nachwuchsforschende sind nach Beobachtungen der Universitätsbibliothek der Sorbonne häufig mit Fragen von Open Access und Open Science nicht vertraut. Sie finden neben ihrem ausfüllenden Forschungsalltag nicht die Zeit, sich mit diesen Fragen zu beschäftigen. Die Sorbonne hat sich in ihrem strategischen Fünfjahresplan für Open Science ausgesprochen. 2021 wurde auch eine Policy verabschiedet, Open-Science-Prinzipien in die interne Forschungsevaluation zu integrieren. 115 Forschungseinrichtungen in Medizin, Natur-/Ingenieur- und Geisteswissenschaften an der Sorbonne stellen sehr heterogene Communities dar. An der Universitätsbibliothek wurden entsprechende Open-Science-Trainer benannt, die verschiedene Inhalte im Rahmen eines festgelegten Katalogs vermitteln. Fünf Vollzeit-Trainer und weitere fünf Bibliotheksbeschäftigte mit unterschiedlichen Zeitanteilen vermitteln die Inhalte. Die Trainer sind überwiegend ausgebildete Bibliothekarinnen und Bibliothekare. Zu den Trainern gehören auch ein Archivar, der die Nutzung von Tools wie Stylo oder die Webarchivierung lehrt, sowie Personen mit abgeschlossenen Fachstudiengängen (Biologie, Paläontologie), die fachbezogene Skills vermitteln. Weitere Job-Profile der Universitätsbibliothek wie das des IT Engineers (Datenmodellierung in den Digital Humanities) wurden vorgestellt. Zum Trainingskatalog gehören aber beispielsweise auch niedrigschwelligere Angebote wie Videokonferenz-Training. Die Universitätsbibliothek der Sorbonne kooperiert bei der Erstellung von englischsprachigen Trainingsmaterialien auch mit ihren Partneruniversitäten in ganz Europa. Im kommenden Jahr soll ein inhaltlicher Schwerpunkt bei Forschungsintegrität und guter wissenschaftlicher Praxis gesetzt werden.
Violaine Jacq (Sorbonne Université) und Marion Brunetti (Muséum national d‘Histoire naturelle) berichteten über einen Open-Science-MOOC verschiedener Pariser Kooperationspartner. Dieser richtet sich an die etwa 4 000 Pariser Promovenden, ist aber offen für jedermann. Die Strategieentscheidungen für den MOOC wurden von einem gemeinsamen Steuerungskomitee getroffen. Der MOOC umfasst acht Stunden Lerneinheiten und zusätzliches Material. Die Absolventinnen und Absolventen erhalten ein Zertifikat. Neben Themen wie Publizieren oder Datenmanagement spielt auch Research Assessment eine Rolle. Auch internationale Expertinnen und Experten haben zu dem MOOC beigetragen. 38 Sprecherinnen und Sprecher stellen in Videos die unterschiedlichen Ausgangspositionen dar, so dass ein hoher Grad an Interdisziplinarität erreicht wurde. Das Erstellen des MOOC führte zu mehr Kooperation und zu einem Upskilling bei den Beschäftigten der beteiligten Einrichtungen. Der MOOC ist sehr aufwändig gestaltet, sowohl was das Storyboard als auch, was das grafische Design angeht. Er läuft auf der Plattform France Université Numérique und steht unter der Lizenz CC-BY. Videos können auch auf den bekannten Social Media Plattformen angesehen werden. Für die erste Session meldeten sich 2 845 Personen an, von denen letztlich 461 teilnahmen, davon 70 % mit Erfolg. Die Teilnehmenden kamen aus der ganzen Welt, beispielsweise auch aus Afrika. Das inhaltliche Feedback zum MOOC war positiv, sowohl was die Inhalte, als auch was die Präsentation angeht. Der verpflichtende Workload von acht Stunden soll im kommenden Jahr dennoch reduziert werden.
Die Diskussion im Anschluss an die Vorträge drehte sich um die Frage, wo qualitätvolle Open-Science-Trainingsmaterialen als Open Educational Resources (OER) geteilt und zur Verfügung gestellt werden. Aktive Communities, wie die Working Groups von LIBER, spielen eine wichtige Rolle für die Nachhaltigkeit solcher Informationen.
4 Supporting Diamond Open Access: Research libraries as funders, intermediaries and publishers
Katharina Schulz, Projektkoordinatorin von „KOALA – Konsortiale Open-Access-Lösungen aufbauen“ (TIB Hannover), berichtete, dass in Medizin, Naturwissenschaften und Technik keine Diamond-Open-Access-Zeitschriften üblich sind. Daher müssen man davon ausgehen, dass die Transformation hin zu mehr Diamond Open Access Zeit benötigt. Die Bibliotheken seien darauf noch kaum vorbereitet, auch Herausgeberinnen und Herausgeber würden durch KOALA erstmals überhaupt auf die Kosten von Diamond Open Access aufmerksam gemacht
Anschließend stellte Demmy Verbeke (KU Leuven Fund for Fair Open Access) in seinem Vortrag fest, dass es nicht nur um das Umlenken von Finanzierungsströmen gehe, sondern auch darum, innovative Projekte zu stimulieren und einen echten Change durchzusetzen. Die KU Leuven wolle daher künftig statt Produkten lieber die Produktion fördern, da die finanziellen Mittel begrenzt seien. Leuven schüttete im letzten Jahr 100 000 EUR an Grants aus dem Publikationsfonds für Open-Access-Monographien aus. Es wurde bewusst kein separater Fonds gebildet, um Bibliotheksmittel für fairen Open Access zu sichern. Aus diesem Fonds werden mehr als dreißig Publisher, Infrastrukturen und Initiativen aus dem Non-Profit-Bereich unterstützt.
Juliane Finger (ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft) berichtete über die Schaffung der Open Library Economics OLEcon. Diese ist Teil eines größeren Projekts der ZBW zur Open-Access-Transformation. Nach der befristeten Projektförderung soll eine nachhaltige Finanzierung durch ein potentielles Bibliothekskonsortium gefunden werden. Optional sei ein Hosting durch den Partner TIB Open Publishing möglich. Wichtigstes Ziel des Projekts sei es, ein Angebot für scholar-led, also ein durch Forschende angeschobenes, Diamond Open Access zu machen.
Xenia van Edig (TIB Hannover) stellte anschließend einen neuen Open-Access-Publikationsservice der TIB vor, der nicht auf APCs basiert. Damit soll sogenannte „graue“ Konferenzliteratur in den Open Access überführt werden, das Angebot richtet sich aber auch an neue Reihen. Die TIB ist der größte europäische Entwicklungspartner von Public Knowledge Project (PKP), so dass sich der Service in eine umfassendere Strategie einordnet.
5 Research Assessment, Production & Systemic Reviews: a Role for Research Libraries
Maxence Larrieu (Université Paris Cité) widmete sich in seinem Vortrag der Frage, wie wissenschaftliche Bibliotheken zu einer Reform des Forschungsbewertungssystems beitragen können. An der Bibliothek der Université Paris Cité bestehen Erfahrungen mit 15 Trainingsveranstaltungen in Bibliometrie und Open Science für Promovenden sowie Bibliothekarinnen und Bibliothekare. So seien alle diese Personen mit den Fragwürdigkeiten des Bewertungssystems ständig konfrontiert. Im November 2021 habe die UNESCO zu einer Reform des Systems aufgerufen, so dass sich zu Beginn des Jahres 2022 eine „Koalition der Willigen“ mit dem Paris Call on Research Assessment zu Wort gemeldet habe. Schlüsselelemente der Reform müssten Diversität (Vielfalt von Forschungsergebnissen, Disziplinen, nationalen Spezifika und Forschungsstadien), in der Sache begründete Leistungsbewertung (qualitative Bewertung statt Journal Metrics) sowie das Open-Data-Prinzip sein. Eine Art von Web-of-Science Culture habe sich als ein Framework der Forschungsbewertung herausgebildet (kommerzielle, geschlossene Daten, Journal Metrics), das zeige sich auch in den von der Wikipedia veröffentlichten Universitätsrankings. Bibliotheken seien von der Reform betroffen, weil sie die Werkzeuge finanzieren, das Design der Werkzeuge beeinflusse schließlich die Forschungsbewertung (z. B. die Anzeige von Impact-Faktoren per Design auf der obersten Ebene). Maxence Larrieu appellierte daher an die Bibliotheken, sich der Declaration on Research Assessment (DORA) anzuschließen. Außerdem stellt er den Index OpenALEX vor, der als Teil der Open-Citations-Initiative eine Alternative zum 2021 beendeten Microsoft Academic Graph (MAG) darstellt.
Branka Marijanović (University of Zagreb, Faculty of Electrical Engineering and Computing) hat gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen eine Untersuchung des Servicestatus und der Kompetenzen der Bibliotheksbeschäftigten an den Universitäten durchgeführt und Vorschläge erarbeitet, wie die Services erweitert werden können. Bibliometrie-Kurse existieren bereits seit Jahren bzw. Jahrzehnten an den Universitäten in Osijek, Zadar und Zagreb als Wahlangebote, 96 % der Universitäten bieten außerdem Bibliometrie-Dienstleistungen an. Das Training Centre for Continuing Education for Librarians in the Republic of Croatia (Centar za stalno stručno usavršavanje knjižničara – CSSU) bestehe ebenfalls bereits seit 2002. Am Beispiel der Universität Zagreb konnte gezeigt werden, dass die Bibliotheken bereits an das System der Universität angepasst sind und eine wichtige Rolle spielen, dass allerdings die Services nicht ausreichend standardisiert sind.
6 Unlocking the AI potential
Die Session „Unlocking the AI potential“ wurde eingeleitet durch einen Lightning Talk von Adam Sofronijević (Belgrade University Library), der einige zugespitzte Beobachtungen und Fragen enthielt: Wie kommt es, dass Künstliche Intelligenz (KI) in aller Munde ist und wir doch so wenig davon in Bibliotheken sehen? An Bibliotheken werde die Anforderung herangetragen, sich zu Kompetenzzentren weiterzuentwickeln, da das Interesse der Nutzenden an den Kollektionen ohnehin schwände. Es sei allerdings wichtig, sich stets die Frage zu stellen, ob eine Bibliothek sich nur mit KI befasse, um sich (national oder international) zu profilieren, oder ob dabei tatsächlich eine für den bibliothekarischen Auftrag nützliche Anwendung herauskommen soll.
Anschließend stellten Liisa Maria Näpärä und Päivi Maria Pihlaja eine Studie der Nationalbibliothek Finnland vor, in der elf Expertinnen und Experten zu Use Cases von KI in Bibliotheken befragt wurden. Sie zogen das Fazit, dass Projekte nicht isoliert für sich stehen, sondern von übergreifenden Netzwerken und Strategiekonzepten begleitet werden sollten.
Der Vortrag von Emmanuelle Bermes aus der französischen Nationalbibliothek zu einer vergleichbaren Studie kam zu einem ähnlichen Schluss und gab die folgenden Empfehlungen: KI zu einem Teil der Strategie der Einrichtung zu machen, die Organisation von Forschung und Entwicklung zu verbessern und die Infrastruktur und das Datenmanagement entsprechend anzupassen, auch hier die notwendigen Kompetenzen auszubauen, und schließlich, sich mit anderen Stakeholdern in langjährigen Kooperationsmodellen zusammenzuschließen. Die Vortragende schrieb Bibliotheken eine tragende Rolle dabei zu, Anwendungen der KI zu entmystifizieren.
Lorna Wildgaard (Universitätsbibliothek Kopenhagen) berichtete von einer Nutzungsstudie zu den Discovery-Werkzeugen iris.ai und Yewno und warb für eine neue Herangehensweise an Projekte mit den fünf Phasen „sich in die Stakeholder hineinversetzen“, „das Problem definieren“, „Ideen entwickeln“, „Prototypen entwickeln“ und „testen“. Ein derartiges nonlineares, agiles Vorgehen habe den Vorteil, fehlertoleranter zu sein, erfordere aber ein gewisses Vertrauen zwischen Auftraggebenden und Projektgruppe. Entsprechend sei es besonders wichtig, Projekte mit einem flexiblen und kollaborativen Führungsstil anzugehen. Auch Lorna Wildgaard empfahl die Ausarbeitung einer Roadmap für das Management von Forschungsprojekten und den Aufbau einer unterstützenden Infrastruktur. Die vorgestellte Nutzungsstudie ergab allerdings, dass keines der beiden Werkzeuge eingesetzt werden würde, was hauptsächlich auf die fortgesetzte Intransparenz (kommerzieller) KI-gestützter Systeme zurückgeführt wurde.
7 Data Management: Dealing with Data Challenges
Zwei der drei Vorträge in der Session „Data management: Dealing with data challenges“ befassten sich mit der Frage, welche Unterstützung Bibliotheken Forschenden beim Forschungsdatenmanagement durch koordinierte Programme bieten können.
Cécile Swiatek (Universität Paris Nanterre) berichtete vom Aufbau einer nationalen, föderierten Forschungsdatenplattform anlässlich des französischen National Open Science Plan 2021–2024, der einen besonderen Schwerpunkt auf Data Management als zentrale Herausforderung legt. Um die Reproduzierbarkeit ihrer Ergebnisse zu garantieren, bräuchten Forschende eine vertrauenswürdige Plattform zur Speicherung und Veröffentlichung ihrer Daten und fachspezifische Plattformen böten oft nicht alle benötigten Funktionen an oder erfüllten nicht die erforderlichen Standards. Ein weiteres Ziel war die Erhöhung der internationalen Sichtbarkeit französischer Forschung, da Berichte häufig noch auf Französisch publiziert würden, während Forschungsdaten zur Veröffentlichung einfacher mit multilingualen Metadaten versehen werden könnten.
Die neue Plattform Recherche Data Gouv[2] bietet ein umfassendes Portfolio von unterstützenden Diensten und Trainingsprogrammen und wird in einem zertifizierten nationalen Datenzentrum gehostet. Am Aufbau beteiligt war ein Zusammenschluss von nationalen Organisationen (INRIA, CNRS) und Universitäten. Bibliotheken spielten aus Sicht der Vortragenden eine besondere Rolle bei der Konzeption der Plattform, da sie sowohl Stärken in den Bereichen Data-Sharing und Kompetenzvermittlung besäßen, als auch darin geschult seien, Prozesse in Bezug auf Nachhaltigkeit zu durchdenken (im Gegensatz zu den projektorientierten Forschenden). Auch die Anforderung der Multilingualität wurde hauptsächlich von Bibliotheksseite eingebracht.
Deborah Wiltshire (GESIS) berichtete ebenfalls von Bestrebungen, Forschenden und insbesondere Studierenden Unterstützung beim Umgang mit Daten anzubieten, und schilderte zunächst die Ausgangslage und die Herausforderungen dabei: Im Studium gäbe es Lücken in der Vermittlung vom richtigen Umgang mit Daten und die Realität weiche oft von der Theorie ab, da echte Daten selten sauber und gut organisiert seien – gleichzeitig gebe es einen stetigen Strom aufstrebender Data Scientists, die Erfahrungen mit echten Daten sammeln wollten. Der Bedarf wachse jedoch viel stärker als die an Bibliotheken vorhandene Expertise und es fehlten die zeitlichen, materiellen und vor allem personellen Ressourcen, da es schwer sei, Personen mit passenden Kompetenzen zu rekrutieren.
Die 2014 in den USA ins Leben gerufene DataSquad-Initiative soll Bibliotheken und andere Datendienstanbieter bei dieser Aufgabe unterstützen und Studierenden wertvolle Erfahrungen im Umgang mit echten Daten bieten. Der DataSquad der University of California (UCLA) beispielsweise führte Studierendenprojekte mit Daten zu Polizeigewalt und mit Helikopterflugdaten durch. Die Initiative DataSquad International befindet sich gerade im Aufbau, auch in Europa, und soll dabei helfen, weltweit weitere DataSquads aufzusetzen und Multiplikatorinnen und Multiplikatoren zu schulen, die den Umgang mit Daten auf der Basis der Open-Science-Prinzipien vermitteln können.
Anna Kasprzik (ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft) gab einen Einblick in den Aufbau eines produktiven Dienstes für die automatisierte Inhaltserschließung mit Machine-Learning-Methoden (AutoSE). Nachdem sich die ZBW 2014 entschieden hatte, zu diesem Zweck angewandte Forschung im eigenen Haus durchzuführen, wurde im Rahmen einer Promotion auf der Basis von Open-Source-Modellen ein prototypischer Ansatz entwickelt. Von dort bis zu einer praxistauglichen Anwendung war es aber noch ein weiter Weg und der notwendige Wandel in der Ressourcenplanung erfolgte erst, nachdem die Automatisierung der Inhaltserschließung statt eines Projekts in den Status einer Daueraufgabe erhoben wurde. Der AutoSE-Dienst ist seit 2021 produktiv und liefert automatisiert erzeugte Verschlagwortung sowohl für die Datenbasis des Rechercheportals EconBiz der ZBW als auch in Form von Vorschlägen für die maschinengestützte Erschließung auf der Plattform „Digitaler Assistent“. AutoSE nutzt das finnische Open-Source-Toolkit Annif als Steckrahmen und ergänzt diesen mit eigenen Modellen und Komponenten, die für einen Produktivbetrieb benötigt werden. Das AutoSE-Team beteiligt sich an der Weiterentwicklung von Annif und berät andere Institutionen zu dessen Einsatz. AutoSE wird flankiert durch ein Qualitätssicherungskonzept mit machine-learning-basierten und intellektuellen Ansätzen – hierbei sei die Zusammenarbeit mit den Sacherschließenden der Einrichtung essentiell. Im Fazit betonte Anna Kasprzik die Bedeutung eines sorgfältig ausgearbeiteten Betriebskonzepts und dessen Unterfütterung mit permanenten Ressourcen, um einen Dienst wie AutoSE für einen langfristigen Praxiseinsatz aufzusetzen.
8 Keynotes und Panel Discussion zur European Open Science Cloud (EOSC)
Karel Luyben (Präsident der EOSC Association) hielt die Keynote am zweiten Konferenztag. Er betonte den engen Konnex zwischen Bibliotheken und EOSC. Derzeit sei es nicht möglich, auf einfache Weise in einem „Web of FAIR data“ nach relevanten Datasets zu suchen. Luyben referierte die Geschichte der EOSC seit 2019, seit 2021 besteht eine Co-programmed European Partnership zwischen der Kommission und EOSC. Ein entsprechendes Memorandum of Understanding zwischen der Europäischen Kommission und der EOSC Association fixiert die finanziellen und Sachleistungen der Partner sowie Key Performance Indicators (KPI). Viele der Informationen dürften den Teilnehmenden schon bekannt gewesen sein. EOSC steht vor einer Reihe von Herausforderungen, wobei die interdisziplinäre Interoperabilität eine der größten sein dürfte. Aktuell soll ein minimum metadata model für einfache Suchen über existierende föderierte Forschungsdaten und Metadaten entwickelt werden. Die erweitere Roadmap von EOSC ist anspruchsvoll. Luyben konzentrierte sich in seinem Vortrag auf Fragen der von EOSC geschaffenen Mehrwerte, die verwirrende Terminologie von EOSC (core, exchange, federation, resources), Herausforderungen der Mehrsprachigkeit sowie Bedenken der Mitgliedsländer, wie die EOSC finanziert werden soll. Er verwies darauf, dass vorübergehend zwar mehr Geld in die Hand genommen werden muss, in der Zukunft die Finanzierung aber aus dem Wissenschaftssystem selbst kommen müsse. Prioritäten der Jahre 2023/2024 stellen Interoperabilität und Data Search sowie Datenqualität dar. Auch soll das Engagement der Mitgliedstaaten gestärkt werden. Zum Ende seines Vortrags wandte sich Luyben der Rolle der Bibliotheken zu. Wissenschaftliche Bibliotheken hätten eine Schlüsselrolle beim Übergang zu einem neuen „new normal“. Sie sollten bei der Herausbildung von Data Stewardship und bei der Entwicklung von Qualifizierungsprogrammen beteiligt sein.
Der Nachmittag des zweiten Konferenztags war der Frage gewidmet, wie Bibliotheken zur EOSC beitragen können. Eine Panel Discussion mit Lightning Talks beleuchtete verschiedene Aspekte. Sarah Jones (Géant, EOSC Future) bat etwa darum, eigene Repositorien zur EOSC hinzuzufügen, in den Arbeitsgruppen mitzuarbeiten und auch selbst Projektanträge zu stellen. Fragen wurden mittels Mentimeter gesammelt. Pedro Prinzipe (University of Minho) erläuterte die Wirkungsweise des EOSC Core in der Praxis. OpenAIRE spiele eine zentrale Rolle beim Teilen von Forschungsergebnissen, ein OpenAIRE Research Graph befindet sich im Entstehen. Dunja Legat (Universitätsbibliothek Maribor) berichtete über die Mitwirkung der Mariborer Universitätsbibliothek an der EOSC. Die Bibliothek arbeitet beispielsweise an der Slowenischen Forschungsstrategie 2030 als Beiträgerin für den Bereich Open Science mit, sie betätigt sich als Content und als Service Provider. An der Bibliothek wird auch das gesamtslowenische Forschungsinformationssystem gepflegt. Eine erste Open-Science-Sommerschule ergänzt die Aktivitäten der Bibliothek.
Fragen aus dem Publikum betrafen vor allem das Verhältnis zwischen EOSC und der künftigen Cloud for Cultural Heritage, die Rolle von Staaten, die nicht mit Horizon Europe assoziiert sind, die Rolle von EOSC Future für die Weiterentwicklung der EOSC sowie die Situation von Personen, die nicht über die AAI-Föderation an der EOSC partizipieren können. Nochmals wurde das Bild bemüht, dass EOSC wie eduroam werden sollte – man nutze es, ohne genauer wissen zu müssen, was dahintersteht. EOSC sei kein Gatekeeper, Restriktionen – wenn es welche gibt – könnten nur von den Betreibereinrichtungen der Repositorien herrühren. Eine abschließende Umfrage unter den Teilnehmenden zeigte, dass zwar sehr viele Institutionen Personal für das Forschungsdatenmanagement einsetzen, aber nur sehr wenige die Dienstleistungen der EOSC vermitteln oder in EOSC-Projekten beteiligt sind. Es wurde allgemein als eine Herausforderung betrachtet, die Konzepte der EOSC an Hochschulleitungen heranzutragen. Auch Forschende verstünden die EOSC häufig nicht, in Deutschland insbesondere auch auf dem Hintergrund der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI).
Eine weitere Keynote wurde von Darlene Cavalier (Arizona State University’s School for the Future of Innovation in Society, USA) gehalten. Sie beschrieb, wie in den Vereinigten Staaten die Position der Bibliotheken als kommunale Leuchttürme von Citizen Science und bürgerschaftlichem Engagement gestärkt werden soll. Die Bibliotheken sollen Unterstützung, Schulungen und Ressourcen bereitgestellt erhalten, mit denen sie leicht anpassbare, innovative und lokal verankerte MINT-Programme durchführen können. SciStarter als öffentlich zugängliche Online-Ressource soll dazu dienen, Wissenschaft und Citizen Scientists zusammenzubringen und damit auch den Bedarf der Wissenschaft decken, Citizen Scientists zu gewinnen und auszubilden.
9 Sponsor Strategy Update
Tamir Borensztajn (EBSCO) berichtete im Rahmen der Firmenvorträge über die strategische Einordnung des FOLIO-Engagements von EBSCO. Zunächst wurde Zusammenarbeit bei den verschiedenen Projekten der Open Library Foundation (FOLIO, VuFind, The Advanced Research Consortium – ARC, GOKb usw.) kurz dargestellt. Borensztajn betonte, dass die Verwendung von Open Source Software (OSS) von der EU befürwortet wird. Er verwies auf die Positionierung EBSCOs unter dem Titel „Evolution and Transition: EBSCO Research Services & A Focus on the Future“. OSS sollte für die Bibliotheksarbeit fundamental sein. Im Zentrum des weiteren Vortrags stand dann die FOLIO-Software, aber auch die Bibliographic Framework Initiative (BIBFRAME) wurde erwähnt. Im Rahmen der Initiative entstehe ein Library Knowledge Graph, der nach den Bedürfnissen der Bibliotheken publiziert werden kann, Anreicherungen können im Rahmen von FOLIO den eigenen Bibliotheksdaten hinzugefügt werden. In der Diskussion des Vortrags zeigte sich, dass noch weitgehend unbekannt ist, dass eine Reihe von Bibliotheken mit FOLIO bereits produktiv sind.
10 Abschlussveranstaltung
Julien Roche (Lille), der neue Präsident von LIBER, eröffnete die Abschlussveranstaltung, die live gestreamt wurde. Im Rahmen des live mittels Mentimeter stattfindenden Teilnehmendenfeedbacks wurde eine Reihe von Fragen an das Publikum gestellt. Als Hauptgrund für den Besuch der Konferenz gaben die Teilnehmenden das persönliche Networking an, an zweiter Stelle den Wunsch, inspiriert zu werden. Nicht alle Teilnehmenden waren sich sicher, ob sie im Laufe der Konferenz etwas Neues gelernt haben, lobten aber durchweg die perfekte Ausrichtung und Organisation. Julien Roche sprach schließlich die Einladung zur 52. Annual Conference von LIBER (LIBER 2023) an der Ungarischen Akademie der Wissenschaften in Budapest aus, die vom 5. bis 7. Juli 2023 stattfinden wird. Networking-Möglichkeiten bietet auch das LIBER Winter Event mit Workshops am 1./2. Dezember 2022 an der Vrije Universiteit Amsterdam. Außerdem läuft das Emerging Leaders Programm über ein ganzes Jahr, bei den LIBER-Konferenzen finden jeweils Workshops statt.
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Anna Kasprzik

Konstanze Söllner
© 2022 bei den Autorinnen, publiziert von De Gruyter.
Dieses Werk ist lizensiert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz.
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