Aus dem Ziel einer effizienten Sicherung der Verfügbarkeit von Produktionsanlagen resultiert die Forderung nach einer möglichst zustandsorientierten Instandhaltung sowie einer Integration von Instandhaltern und Instandhaltungstätigkeiten in Produktionsgruppen. Diese Forderung wird erfüllt durch den Ansatz einer prozeß-zustandorientierten Instandhaltung, die im folgenden Beitrag vorgestellt wird.
Die erforderliche Transparenz in der Instandhaltung (IH) kann nur durch die Nutzung und Integration eines modernen Planungs-Tools erfüllt werden. Ein solches Werkzeug sollte dabei sowohl die Anlagenstruktur als auch die Produktionsabläufe, Maßnahmen und die organisatorischen Aspekte in der Produktion und Instandhaltung berücksichtigen. Der vorliegende Beitrag zeigt anhand von Praxisbeispielen, wie ein IH-Management aussehen, was es leisten kann und welche Potentiale sich damit erschließen lassen.
Durch die unternehmensübergreifende Zusammenarbeit in virtuellen Fabriken können sich die Partnerunternehmen Zusatzgeschäfte erschließen. Dazu bilden sie ein Netzwerk, verabreden Spielregeln und organisieren einen gemeinsamen Marktauftritt. Sie erscheinen gegenüber dem Kunden wie ein großes Unternehmen. Die Partnerunternehmen können so schneller und konsequenter auf die Kundenwünsche eingehen, ohne daß sie diese Flexibilitäten durch eigene überkapazitäten vorhalten müssen, daß heißt, sie werden agiler.
Die Idee dieses neuen Verfahrens zur Steigerung der Arbeitsgenauigkeit beim HSC-Fräsen ist, die erforderlichen Werkzeugdaten wie Durchmesser bzw. Werkzeugkontur nicht extern im Rahmen einer Werkzeugvoreinstellung, sondern in der HSC-Fräsmaschine am mit Betriebsdrehzahl rotierenden Werkzeug zu messen. In diesem Beitrag werden zwei verschiedene Vermessungsverfahren vorgestellt.
Die Forderung nach einer leisen, leichten und effizienten Bahn erfordert Neuentwicklungen im Fahrwerksbereich von Schienenfahrzeugen. Der Beitrag stellt ein neuartiges Schienenrad mit Faserverbundkunststoffkomponenten vor. Ziel der Entwicklung war eine Reduzierung der ungefederten Massen und eine Minimierung der im Betrieb entstehenden Schallemissionen unter besonderer Berücksichtigung fertigungstechnischer Aspekte.
Im Rahmen eines Gemeinschaftsprojekts Gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft im Rahmen des Transferbereichs 2 des Instituts für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften (iwb) an der TU München und der Schaltbau AG wurde ein teilautomatisiertes, an langfristige Stückzahlveränderungen anpaßbares Montagesystem entwickelt, das zu jedem Zeitpunkt im optimalen Betriebspunkt arbeitet.
Zur nachhaltigen Sicherung ihrer Wettbewerbsfähigkeit müssen sich Unternehmen intensiv mit den Produkten und Märkten von morgen befassen. Zur konsequenten Umsetzung ihrer Produkt- und Geschäftsstrategien müssen sie Erfolgspotentiale identifizieren und erschließen. Viele Erfolgspotentiale ergeben sich aus einer rechtzeitigen Beherrschung und wirtschaftlichen Nutzung neuer Technologien. Mit dem szenariobasierten Technologie-management liegt eine Methodik vor, die die zukunftsorientierte Auswahl von Technologien unter Berücksichtigung zukünftiger Marktleistungen und Umfeldentwicklungen ermöglicht.
Das Planen und Realisieren von geeigneten, der jeweils neuen Situation angepaßten Produktionskonzepten ist eine permanente Aufgabenstellung der Unternehmen. In diesem Artikel wird gezeigt, daß Serienfertiger, obwohl sie gleichermaßen dem gängigen Merkmalsschema entsprechen, ihre Supply Chain deutlich unterschiedlich anlegen müssen, um den jeweiligen Kundenanforderungen gerecht zu werden. Auch bezüglich der Ausprägung der Produktionsstrukturen kann man deutliche Unterschiede erkennen.
Zur Unterstützung der Ablauforganisationen in Produktionsunternehmen gibt es in jüngster Zeit Bestrebungen, Workflow-Management- und PPS-Systeme zu kombinieren, um eine ganzheitliche EDV-Lösung zu erhalten. Vor diesem Hintergrund werden in dem vorliegenden Beitrag der Realisierungsstand dieser Anforderungen in Standard-PPS-Systemen überprüft und schließlich ein Ansatz zur besseren Prozeßoptimierung aufgezeigt.
Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus erzielen im angestammten Produktgeschäft nur noch geringe Erträge. Dagegen verzeichnen Dienstleistungen im industriellen Kontext hohe Wachstumsraten. Vor diesem Hintergrund werden in diesem Beitrag insbesondere mittelständischen Unternehmen Wege aufgezeigt, industrielle Dienstleistungen systematisch zu planen.