Die Entwicklung und Produktion in weltweiten Netzwerken besitzt große Potentiale zur Reduzierung von Kosten und Durchlaufzeiten. Zur Realisierung globaler virtueller Unternehmen werden sowohl neue organisatorische Konzepte als auch neue Hilfsmittel der Informations- und Kommunikationstechnik benötigt.
Das virtuelle Unternehmen und die virtuelle Fabrik werden als Werkzeuge zur Globalisierung der Industrie angesehen. Um dies umfassend realisieren zu können, ist u.a. die Einbindung von Fertigungseinrichtungen in das World Wide Web erforderlich. Im folgenden wird ein Lösungskonzept zur Nutzung des Anfang der achtziger Jahre von General Motors initiierten MAP-Protokols im Internet bzw. in Intranets beschrieben. Als Anwendung wird die Vernetzung von Industrieroboter, CNC-Werkzeugmaschine und SPS gezeigt.
Erfolgreiches Informationsmanagement ist kein Zufallsprodukt des betrieblichen Geschehens, sondern ein Ergebnis einer bedarfsorientierten Informationsstrukturgestaltung. Der Artikel beschreibt die Methode einer Kommunikationsdiagnostik, deren Zielsetzung die Gestaltung der Ablauf- und Aufbauorganisation sowie im Anschluß deren technische Unterstützung ist.
Produktdokumentationen sind meist von Interesse, wenn es Probleme bei der Inbetriebnahme von Maschinen und Anlagen gibt, wenn Inspektionen und Ersatzteile benötigt werden. Stehen zu diesem Zeitpunkt die notwendigen Informationen nicht zur Verfügung, kommt es zu hohen Verlustzeiten bei der Nutzung der Produkte. Daher stellt eine Kundendokumentation einen wertvollen Beitrag zu Kundenorientierung und Service-Kompetenz eines Unternehmens dar.
Die Globalisierung der Märkte und die damit verbundene Zunahme des Wettbewerbes steigert auch in kleineren Unternehmen das Verlangen nach einer flexiblen und schnell einführbaren Software, die die gesamte Auftragsabwicklung unterstützt. Mit der aufgabengerechten Bereitstellung von Informationen für alle Mitarbeiter eines Unternehmens kann die bereichsübergreifende Planung schneller und effektiver gestaltet werden.
Für die Angebote von komplexen und variantenreichen Maschinen und Anlagen muß der Vertrieb die Produkte auslegen, konfigurieren, vertrieblich kalkulieren und die Angebotsunterlagen erstellen. Heute existieren Software-Lösungen, die diese Arbeitsschritte unterstützen und dabei mit einem Vertriebsinformationssystem sowie dem PPS-System gekoppelt sind. Der Einsatz dieser Hilfsmittel steigert die Qualität der Angebote gegenüber dem Kunden, bringt aber auch Verbesserungen gegenüber der Produktion und dem Kostencontrolling im eigenen Unternehmen.
Zur effizienten Auftragsabwicklung von Produktion, Instandhaltung und Qualitätsmanagement wurde ein Referenzmodell erstellt, das diese drei Bereiche weitestgehend integriert und synchronisiert. Das Referenzprozeßmodell ermöglicht es, die durch die Integration entstehenden Synergien auszuschöpfen. Der folgende Artikel zeigt, wie dieses Modell entwickelt wurde, und gibt einen Ausblick auf die Entwicklung eines darauf aufbauenden objektorientierten Software-Prototypen.
Angesichts des globalen Wettbewerbs gilt es, Standortvorteile konsequent zu nutzen. Das im folgenden dargelegte Konzept der partizipativen Fabrik skizziert hierzu einen Ansatz, der insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen bedenkenswert erscheint. Dabei wird aufgezeigt, wie sie durch eine spezifische Art der Kooperation ihre Wettbewerbsposition nachhaltig verbessern können.
Die Produktion in Netzwerken verspricht umfangreiche Potentiale zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit. Die Diskussion zum Thema Unternehmensnetzwerke dreht sich aber hauptsächlich um strategische Konzepte. Hinweise zum operativen Betrieb von Netzen fehlen dagegen häufig. Die Bekleidungsindustrie produziert schon seit Jahrzehnten in Netzwerkstrukturen. Daher soll am Beispiel der Bekleidungsindustrie der Aufbau von realen Netzwerken und deren operativer Betrieb veranschaulicht werden.
Heute haben ca. 800 Unternehmen Umweltmanagementsysteme eingeführt und wollen so ihre Umweltleistung verbessern. Doch wie wird diese gemessen? Aufbauend auf den Stand der Erkenntnisse stellt der Beitrag eine Vorgehensweise zur Ableitung und Einführung von Umweltkennzahlen sowie deren Verankerung im Controlling vor.