Die hohe Komplexität des integrierten Entwicklungsprozesses fordert von den heutigen Rechnersystemen, Informationen prozeßbegleitend abzubilden und bedarfsgerecht für den weiteren Prozeß bereitzustellen. Am Beispiel des Änderungsprozesses wird in diesem Beitrag gezeigt, wie mit einem rechnerunterstützten Werkzeug der Informationsfluß im Entwicklungsprozeß optimiert und somit die Entwicklungszeit verkürzt werden kann.
Wissenbasierte Systeme unterstützen vornehmlich nicht-geometrische, kognitive Entwurfsarbeiten in der Konzeptphase der Produktentwicklung. In diesem Beitrag wird ein Assistenzsystem vorgestellt, welches mit Hilfe der semantischen Modellierung eine weitgehend parallele Arbeit in einem wissenbasierten und einem CAD-System erlaubt. Die semantischen Modelle dienen als Werkzeug für die Strukturierung von Produktentwürfen, welches verschiedene Vorteile mit sich bringt.
Eine Verkürzung des Produktentwicklungsprozesses kann durch die frühzeitige Berücksichtigung der Anforderungen von Prozessen erfolgen, die der Konstruktion zeitlich nachgeschaltet sind. In diesem Beitrag wird beschrieben, wie die Belange von Bereichen wie Fertigung, Montage und Gebrauch bereits in der Konstruktion berücksichtigt werden können. Die Realisierung erfolgt mit Hilfe eines Assistenzsystems.
Die veränderte Arbeitsteilung zwischen dem Hersteller von Produktionsmaschinen und -anlagen und seinem Kunden, dem industriellen Betreiber, wirft ein neues Licht auf die Kostenverantwortung für das Endprodukt. Der Maschinenbauer beeinflußt die Kosten des Endprodukts und der Betreiber als Kunde die Kosten der Maschine. Die Systemkosten bedürfen also der Minimierung, um im internationalen Wettbewerb erfolgreich zu sein.
In der Kreislaufwirtschaft ist die stoffliche Verwertung von Altprodukten zur Zeit am weitesten verbreitet. Die geleistete Wertschöpfung geht hierbei jedoch verloren. Mit einem geeigneten Ansatz, der die Machbarkeit eines Produktrecyclingkonzeptes im Sinne der Ressourcenschonung bei gleichzeitiger Sicherstellung des wirtschaftlichen Erfolgs unterstützt, könnten diese geschaffenen Werte erhalten bleiben.
Um den heutigen Marktanforderungen gerecht zu werden, wählen produzierende Unternehmen verstärkt dezentrale Organisationsstrukturen. Doch Dezentralisierung ist kein Selbstzweck. Ziel ist es vielmehr, Handlungs- und Entscheidungsspielräume so zu gestalten, daß die Reaktionsfähigkeit des Gesamtsystems steigt. Dies erfordert, zunächst die Aspekte der Dezentralisierung differenziert zu betrachten.
Bei den heute verfügbaren modularen Materialflußsystemen beschränkt sich die Modularität auf die Fördertechnik. Mit dem hier vorgestellten System wurde eine dezentrale Steuerungsarchitektur geschaffen, welche die Modularisierung der Anlage konsequent bis zur Ebene der Steuerungshardware fortsetzt. Kennzeichnende Merkmale sind die Schaffung intelligenter Module, die Minimierung des erforderlichen Programmieraufwandes durch vorprogrammierte Controller und die Entwicklung eines effizienten Kommunikationskonzeptes zur Reduzierung der Belastung des Kommunikationsbusses.
CNC-Funktionalitäten werden derzeit seitens der Steuerungshersteller in langwierigen, manuell durchgeführten und teilweise schwer reproduzierbaren Testverfahren verifiziert. Da die Steuerungen jedoch selten an reale Werkzeugmaschinen angeschlossen sind, ist eine vollständige und aussagekräftige Bewertung kaum möglich. Eine Analyse und Klassifikation von CNC-Funktionen bildet die Basis für die Aufstellung von Testalgorithmen. Gemeinsam mit einer Hardware-in-the-Loop-Kopplung der CNC an eine Echtzeitsimulation der Werkzeugmaschine werden dadurch die Voraussetzungen für einen automatisierten CNC-Test geschaffen.
Verkürzung der Entwicklungszeit, zunehmende Variantenvielfalt, Erhöhung der Produktinnovation und steigende Produktkomplexität sowie hohe Qualitätsanforderungen bei gleichzeitiger Reduzierung der Kosten - diesen Herausforderungen müssen sich Unternehmen in Zukunft stellen. Der stärkere Einsatz von Computertechnologien im Produktentwicklungsprozeß und die entsprechende Neugestaltung der Geschäftsprozesse bieten vielversprechende Lösungsansätze.
Middleware-Plattformen sind Softwaresysteme, welche die Kommunikation in verteilten Anwendungen realisieren. Mit ihrer Hilfe werden Komponenten für die Aufbereitung von Daten für den Transport, den Transport selbst sowie die Aufbereitung der empfangenen Daten automatisiert erzeugt. In dem folgenden Artikel wird die Middleware-Plattform CORBA im Hinblick auf ihre Eignung für den Steuerungsbau betrachtet.
Auf dem Weg in das 21. Jahrhundert werden sich der elektronische Datenaustausch (EDI) und sein Umfeld tiefgreifend wandeln. Bereits zu Beginn des letzten Jahres hatte ein Vorschlag des amerikanischen Verbands der Automobilhersteller (AIAG) unterschiedliche Reaktionen in Deutschland und Europa hervorgerufen – angefangen von der Ablehnung bis hin zur blinden Akzeptanz. Im Laufe des Jahres 1997 ist jedoch durch kritisches Hinterfragen ein neues Bewußtsein entstanden, das ein tieferes Wissen um die Informations- und Kommunikationstechnologie in der Automobilindustrie erforderlich macht.
Zur Steigerung ihrer Wettbewerbsfähigkeit setzen zukunftsorientierte Unternehmen vermehrt auf eine Verkürzung von Entwicklungszeiten durch Simultaneous Engineering. Die hiermit verbundenen Integrationsmaßnahmen müssen geplant und koordiniert werden. In diesem Artikel wird eine Integrationsmethodik für Konstruktion und Arbeitsplanung vorgestellt, die die Planung, Bewertung und Ausführung paralleler und integrierter Abläufe unterstützt.