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Public Health Infos

Published/Copyright: November 30, 2021

„Tagungen“

22. Jahrestagung - Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V.

„Evidenzbasierte Medizin für eine bedarfsgerechte Gesundheitsversorgung“

17.-19.03.2022

Lübeck

Veranstalter: Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V. (EbM)

Die gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit - die Pandemie, der Klimawandel und die Digitalisierung - berühren auch die Gesundheit und den gesundheitlichen Versorgungsbedarf. Fraglich ist, woran der Bedarf für gesundheitliche Versorgung bemessen werden kann, was eine bedarfsgerechte Versorgung bedeutet und wie sie gewährleistet werden kann. Diese Fragen sollen im Mittelpunkt der 23. Jahrestagung des Deutschen Netzwerks Evidenzbasierte Medizin stehen. Ziel ist es, das Potenzial und die Relevanz der EbM als wissenschaftliche Grundlage für die Sicherung einer bedarfsgerechten Gesundheitsversorgung zu verdeutlichen, nicht nur, aber insbesondere unter Berücksichtigung aktueller epidemiologischer, technologischer und ökologischer Herausforderungen. Nach aktuellem Stand der Planung wird die Tagung auf dem Campus der Universität zu Lübeck stattfinden. Pandemie-bedingt notwendige Änderungen des Kongressformats werden auf der Seite www.ebm-kongress.de bekannt gegeben.

Kongress Armut und Gesundheit 2022

„Was jetzt zählt.“

22.-24.03.2022

Digitale Veranstaltung

Veranstalter: Gesundheit Berlin-Brandenburg in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Berlin, Deutsche Gesellschaft für Public Health e.V. und andere

Seit 1995 wird auf dem Kongress Armut und Gesundheit die gesundheitliche Ungleichheit in Deutschland diskutiert. Zum Zeitpunkt des kommenden Kongresses mit dem Thema „Was jetzt zählt“ ist die Bundestagswahl 2021 abgeschlossen und es gilt mit neuen Bedingungen umzugehen, eine neue Regierung zu adressieren und sich weiter für gesundheitliche Chancengleichheit einzusetzen. Folgende Leitfragen werden zur Diskussion gestellt: Wie kann ein bedürfnisorientiertes Pandemiemanagement möglich gemacht werden? Wie kommen wir zu einer starken Public Health-Strategie und Struktur für Deutschland? Wie bringen wir den Health in All Policies-Ansatz in die konkrete Anwendung? Wie können wir den sozial bedingten Ungleichheiten in Gesundheitschancen nachhaltig begegnen? Weitere Informationen sind auf der Seite www.armut-und-gesundheit.de/ abrufbar.

61. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM) e.V.

23.-26.03.2022

München und online

Veranstalter: Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM) e.V.

Die Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.V. (DGAUM) wurde 1962 als Interessenvertretung im Bereich der Arbeitsmedizin und der klinisch orientierten Umweltmedizin gegründet. Aus Sicht der DGAUM ist es wichtig, dass bei der Prävention am Arbeitsplatz sowohl die psychischen als auch die physischen Belastungen, zusammen und nicht als Einzelfaktoren betrachtet werden. Die 61. Jahrestagung widmet sich den drei Themenschwerpunkten Mobiles Arbeiten, Möglichkeiten und Grenzen der Epidemiologie und Infektionskrankheiten. Aufgrund der Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen werden derzeit alle Veranstaltungstermine und eventuelle Alternativen geprüft. Weitere Informationen finden Sie unter www.dgaum.de/termine/jahrestagung-2022.

„Related Links“

Die Selbsthilfe stellt für Menschen mit Diabetes für unterschiedlichste Bereiche eine wichtige Anlaufstelle dar. Sie ermöglicht einen Informations- und Erfahrungsaustausch von Menschen mit Diabetes und Angehörigen und bietet praktische Lebenshilfe sowie gegenseitige emotionale Unterstützung. In Deutschland gibt es eine Vielzahl von regionalen und überregionalen Selbsthilfegruppen zu Diabetes. Selbsthilfeorganisationen umfassen auf Bundes- oder Landesebene mehrere regionale Selbsthilfegruppen und sind meist in Dachverbänden organisiert, die Kontakte zu professionellen Systemen herstellen. Sie stellen für ihre Mitglieder u.a. die aktuellen Informationen zur Verfügung. Hinsichtlich Diabetes sind dies u.a. der Deutsche Diabetiker Bund e.V. (www.diabetikerbund.de), die Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes e.V. (DDH-M, www.menschen-mit-diabetes.de), die Deutsche Diabetes Föderation e.V. (DDF, www.ddf.de.com) und die Diabetiker Allianz (www.diabetiker-allianz.de).

Die Deutsche Diabetes Gesellschaft e.V. (DDG) gehört zu den medizinisch-wissenschaftlichen Fachgesellschaften in Deutschland. Ihre Aufgaben sind die Erforschung, Therapie und Prävention von Diabetes mellitus. Die Gesellschaft bietet Service und Beratung für Ärztinnen und Ärzte sowie für nicht-ärztliches Fachpersonal und Agierende aus Politik und Gesellschaft. Die Seite www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de informiert sowohl über Veranstaltungen und Qualifizierungsmöglichkeiten, als auch über Forschung und Behandlung sowie gesundheitspolitische Aspekte. Zudem bietet eine tägliche Presseschau aktuelle diabetesspezifische Informationen und die Möglichkeit besteht, sich für einen Newsletter anzumelden.

Der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e.V. (VDBD) ist eine Solidar- und Interessengemeinschaft von Diabetesberatenden, Diabetesassistentinnen/Diabetesassistenten und ähnlichen Fachkräften im Zusammenhang mit Diabetes mellitus und assoziierten Erkrankungen. Ziel des Verbandes ist es, durch sein Engagement mehr Lebensqualität, eine bessere Lebensperspektive und eine höhere Lebenserwartung für Menschen mit Diabetes zu ermöglichen. Die Mitglieder verpflichten sich, dass sich ihre Schulungen und Beratungen an den aktuellen wissenschaftlichen Standards der Diabetologie und Pädagogik orientieren. Unter www.vdbd.de stellt der Verband sich, seine Projekte, Publikationen, regionale Arbeitsgemeinschaften und Kooperationen vor.

Die gemeinnützige Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe ist eine Gesundheitsorganisation, die sich für die Interessen von Menschen mit Diabetes, deren Angehörige sowie Risikopatienten einsetzt. Sie wurde auf Initiative der DDG und des VDBD gegründet. Zu den Aufgaben zählen Aufklärung und Information über die Krankheit, ihre Folgen und einen gesunden Lebensstil ebenso wie die Entwicklung von Strategien für eine bessere Prävention, Früherkennung und Versorgung von Menschen mit Diabetes. Weitere Informationen unter: www.diabetesde.org.

Das Nationale Diabetesinformationsportal www.diabinfo.de bietet Inhalte für Menschen mit Diabetes, Risikogruppen sowie Fachkreise. Die Erscheinungsformen des Diabetes werden von ihrer Entstehung und Vorbeugung über Diagnose und Therapie bis zu den möglichen Folgeerkrankungen beschrieben. Beiträge zu Ernährung, Bewegung und Entspannung werden durch Rezepte, Trainingspläne und Anleitungsvideos veranschaulicht. Mit dem Diabetes-Risiko-Test können Erwachsene überprüfen, wie hoch ihre Gefahr ist, in den nächsten fünf Jahren an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Die Inhalte des Portals sind multi-medial aufbereitet, Info-Grafiken stehen im Downloadbereich bereit, Podcasts mit Experteninterviews und Erfahrungsberichten sowie Erklär-Videos sind ebenfalls zu finden. Auf den Seiten Schule und Bildung präsentiert sich das Projekt ‚Fit in Gesundheitsfragen‘, das interaktives Lehrmaterial für Schulen sowie Lehrerfortbildungen anbietet. Fachkreisen – aktuell diabetesberatende Berufsangehörige und Apothekenpersonal – werden neben dem Neuesten aus der Forschung auch Fact Sheets angeboten. Herausgeber von diabinfo.de sind das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung, das Helmholtz Zentrum München und das Deutsche Diabetes-Zentrum.

Das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung e.V. (DZD) ist ein nationaler Verbund, der Expertinnen und Experten auf dem Gebiet der Diabetesforschung bündelt und Grundlagenforschung, translationale Forschung, Epidemiologie und klinische Anwendung verzahnt. Ziel ist es, die Erkenntnisse und Ergebnisse der Diabetesforschung möglichst schnell vom Labor zum Patienten zu bringen, um Diabetes vorbeugen und behandeln zu können, die Lebensqualität zu verbessern und diabetesbedingte Komorbiditäten, Komplikationen und vorzeitige Sterblichkeit zu reduzieren. Auf der Seite www.dzd-ev.de werden die Forschungsprogramme und aktuelle Forschungsergebnisse sowie das DZD-eigene Programm zur Nachwuchsförderung vorgestellt.

Das Helmholtz Zentrum München verfolgt als Forschungszentrum die Mission, personalisierte medizinische Lösungen zur Prävention und Therapie umweltbedingter Krankheiten für eine gesündere Gesellschaft in einer sich schnell verändernden Welt zu entwickeln. Es erforscht das Entstehen von Volkskrankheiten im Kontext von Umweltfaktoren, Lebensstil und individueller genetischer Disposition. Besonderen Fokus legt das Zentrum auf die Erforschung des Diabetes mellitus, Allergien und chronischer Lungenerkrankungen. Informationen zum Helmholtz Zentrum München und seinen Forschungsschwerpunkten sind zu finden unter: www.helmholtz-muenchen.de.

Das Deutsche Diabetes-Zentrum (DDZ) leistet auf Basis interdisziplinärer Forschung, Beiträge zur Reduzierung der individuellen und gesellschaftlichen Belastung durch Diabetes mellitus. Das besondere Kennzeichen ist die translationale Vernetzung von molekularer und zellbiologischer Grundlagenforschung mit klinischer, epidemiologischer und versorgungsbezogener Forschung. Die wissenschaftlichen Beiträge haben zum Ziel, die Prävention, Früherkennung, Diagnose und Therapie des Diabetes mellitus und seiner Begleit- und Folgeerkrankungen sowie die Datenlage zur Epidemiologie und zur Gesundheitsökonomie des Diabetes mellitus in Deutschland zu verbessern und dabei den Blickwinkel der von Diabetes Betroffenen zu berücksichtigen. Weitere Informationen unter: www.ddz.de.

Die Nationale Diabetes-Surveillance des Robert Koch-Instituts (https://diabsurv.rki.de) stellt interaktive Grafiken zu zahlreichen Kennzahlen des Diabetesgeschehens in Deutschland zur Verfügung (siehe auch Artikel Heidemann et al. in diesem Heft). Diese werden regelmäßig aktualisiert. Die Ergebnisse werden – wenn möglich – sowohl im zeitlichen Verlauf als auch im Querschnitt, regionalisiert und stratifiziert nach Alter, Geschlecht und Bildungsstand dargestellt.

Nach Verabschiedung der „Nationalen Aufklärungs- und Kommunikationsstrategie zu Diabetes mellitus“ wird das Kooperationsnetzwerk „Diabetesnetz Deutschland – gemeinsam gesünder“ zur Umsetzung der Strategie mit Unterstützung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufkärung aufgebaut (www.diabetesnetz.info). Ziel der Partnerinnen und Partner ist es, das Risikobewusstsein sowie das Wissen der Bevölkerung über Diabetes zu steigern, präventives Verhalten zu fördern und der Stigmatisierung von Menschen mit Diabetes entgegenzuwirken. Auf der Internetseite sind bereits notwendige Vorarbeiten für die Erstellung der Strategie und für die Gründung des Netzwerks sowie weitere Hintergrundinformationen zur Diabetesprävention dargestellt.

„Forschung“

Wissenschafts- und Hochschulforschung: Studienerfolg und Studienabbruch

Die APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft in Bremen führt zusammen mit der EURO-FH, Hamburg ein vom BMBF für drei Jahre bewilligtes Projekt durch, das sich dem Thema „Studienerfolge und -abbrüche im Fernstudium“ (SaFe) widmet. Ziel des Verbundprojekts ist die Herleitung und Erprobung von belastbaren und praxisnahen Handlungsempfehlungen zur Erhöhung des Studienerfolgs und zur Verringerung des Studienabbruchs unter Beibehaltung eines anforderungsgerechten und kompetenzorientierten akademischen Standards in digitalen Studienformaten. Dazu wird die folgende zentrale Fragestellung adressiert: Wie lassen sich an Fernhochschulen – die digitale Studienformate anbieten – eine Erhöhung des Studienerfolgs und eine Verringerung des Studienabbruchs effektiv, effizient und nachhaltig erzielen? Das Forschungsvorhaben der APOLLON Hochschule fokussiert hierbei maßgeblich auf die Untersuchung psychologischer Mechanismen, die die Basis der Entwicklung der angestrebten, praxisnahen Handlungsempfehlungen darstellen. Das Forschungsvorhaben der EURO-FH zielt darauf ab, die zentralen Studienabbruchmotive von Fernstudierenden und basierend darauf Studienabbruchtypologien zu identifizieren, um sodann Angehörigen eines jeweiligen Studienabbruchstyps maßgeschneiderte, abbruchpräventive Unterstützungsangebote anbieten zu können. Als wesentliches Ergebnis wird die Entwicklung eines fragebogengestützten Anwendungstools verfolgt, das im Rahmen eines Online-Self-Assessments den Fernstudierenden Hinweise auf ihre Stärken und Entwicklungspotenziale gibt, die wiederum die Basis für eine maßgeschneiderte, typenspezifische Empfehlung geeigneter Unterstützungsmaßnahmen zur Erhöhung des Studienerfolgs und zur Prävention von Studienabbrüchen ermöglichen. Die entwickelten Screening-Instrumente werden nach Projektabschluss bundesweit allen Hochschulen kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Nähere Informationen können bei den beiden beteiligten Hochschulen eingeholt werden.

Die Universität Kassel führt das Projekt „Studienerfolg bei Krankheit und Behinderung durch Nachteilsausgleich, Beratung, Gesundheitsförderung und Inklusion (ErfolgInklusiv)“ (BMBF/DLR FKZ: 01PX21016) im Projektzeitraum vom 01.09.2021 bis 31.08.2024 durch. Das Ziel des Vorhabens ist es, den Studienerfolg von Studierenden mit chronischen Krankheiten und Behinderungen am Beispiel der Universität Kassel zu untersuchen und die Wirksamkeit insbesondere von Nachteilsausgleich bei Prüfungen, psychosozialer Beratung, Gesundheitsförderung, behinderungsbezogenen Sozialleistungen und sozialen Netzwerken von Studierenden auf den Studienerfolg bzw. Studienabbruch zu analysieren. Die Studie ist im Mixed-Methods-Design angelegt und besteht aus 3 Modulen. Modul 1 basiert auf einem quantitativen empirischen Forschungsdesign. Es werden alle ca. 25.000 Studierenden der Universität Kassel zu Gesundheit und Studienerfolg, Nachteilsausgleich, studienbezogener und psychosozialer Beratung, Gesundheitsförderung und sozialer Inklusion zu 2 Messzeitpunkten befragt. Modul 2, das auf einem qualitativen Design basiert, verwendet die „Grounded Theorie“ für die Analyse und konzentriert sich auf den Nachteilsausgleich, die Sozialleistungen, soziale Netzwerke und Einfluss auf den Studienerfolg. In Modul 3 wird eine umfassende Recherche und Analyse des deutschen und hessischen Rechts für Studierende mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen an Hochschulen und seiner Anwendung geleistet. Die Ergebnisse zur rechtlichen Situation werden den Ergebnissen aus Modul 1 und 2 gegenübergestellt. Die Studie integriert sowohl quantifizierbare Einflussfaktoren als auch subjektive Bewertungen der Studierenden sowie deren Wahrnehmung der sozialen Unterstützung und Netzwerke. Eine andere Besonderheit ist die interdisziplinäre Herangehensweise und Kooperation aus den Bereichen Gesundheitswissenschaften (Prof. Dr. Alfons Hollederer, Professur Theorie und Empirie des Gesundheitswesens), Hochschulbildung (Dr. Shweta Mishra, International Centre for Higher Education Research Kassel), Rehabilitation und Behindertenrecht (Prof. Dr. Felix Welti, Professur Sozial- und Gesundheitsrecht, Recht der Rehabilitation und Behinderung). Am Ende werden aus den Erkenntnissen Vorschläge für „best practices“ zum Ausgleich von Nachteilen und zu Sozialleistungen entwickelt, um den Studienerfolg von Studierenden mit Behinderungen und Krankheiten nachhaltig zu fördern. Weitere Informationen über www.uni-kassel.de/go/gesundheit.

„Was jetzt zählt“

Kongress Armut und Gesundheit findet vom 22. bis 24. März 2022 in virtueller Form statt

Der Kongress 2021 stand unter dem Motto „Aus der Krise zu Health in All Policies“ und thematisierte die Auswirkungen der Covid19-Pandemie. Rückblickend waren die vergangenen Monate vor allem eine Zeit reaktiven Handelns. Herausforderungen mussten schnell und lösungsorientiert angegangen werden. Nun geht es – den Blick nach vorn richtend – zunehmend mehr um die Gestaltung einer nachhaltigen und gesundheitsfördernden Gesamtpolitik. Dazu wurden für den Bereich Public Health im vergangenen und in diesem Jahr wichtige Grundlagen gelegt. Der Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst wurde beschlossen. Das Eckpunktepapier für eine Public Health-Strategie für Deutschland wurde veröffentlicht. Auch mit der Bundestagswahl können wichtige Weichen gestellt werden, um sich für gesundheitliche Chancengleichheit einzusetzen.

Der Kongress will sich weiterhin als Ort für Austausch, Inspiration und Innovation verstehen, der folgende Leitfragen zur Diskussion stellen möchte:

  1. Wie kommen wir zu einer starken Public Health-Strategie und -Struktur für Deutschland?

  2. Wie bringen wir den Health in All Policies-Ansatz in die konkrete Anwendung?

  3. Wie kann ein bedürfnisorientiertes Pandemiemanagement mit einem breiten Spektrum an Bewertungsdimensionen aussehen?

  4. Wie können wir den sozial bedingten Ungleichheiten in Gesundheitschancen nachhaltig begegnen?

  5. Wie gelingt uns eine gemeinsame Transformation? Was genau zählt jetzt?

Im Sinne der Handlungsmaximen der Ottawa Charta tritt der Kongress für gesundheitsbezogene Interessen ein und übernimmt dabei Anwaltschaft insbesondere für vulnerable Gruppen. Zudem erkennen wir an, dass wir alle stets Lernende sind und dass es fortlaufender Befähigung Aller bedarf, um unseren Zielen näher zu kommen. Hierfür nutzen wir den Kongress als Plattform für Vermittlung und Vernetzung. Zudem soll der Austausch zwischen Wissenschaft, Praxis, Zivilgesellschaft und Politik ausgebaut werden, um neue Perspektiven zu entwickeln und uns zu bestärken, gemeinsam weiter an der Vision einer Gesundheit für alle zu arbeiten.

Weitere Informationen zum Kongress finden sich auf der Webseite www.armut-und-gesundheit.de. Dort wird ab Dezember 2021 auch das Veranstaltungsprogramm veröffentlicht. Folgen Sie uns gern auf Twitter oder abonnieren Sie unseren Podcast!

Kontakt:

Kongress Armut und Gesundheit

www.armut-und-gesundheit.de

((030) 44 31 90 73

Twitter: @Kongress_AuG

* Gesundheit Berlin-Brandenburg e. V.

Friedrichstr. 231 | 10969 Berlin

Online erschienen: 2021-11-30
Erschienen im Druck: 2021-11-25

©2021 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston

Articles in the same Issue

  1. Frontmatter
  2. Editorial
  3. Diabetes mellitus – die stille Pandemie
  4. Diabetes-Surveillance am Robert Koch-Institut – Modellprojekt für den Aufbau einer NCD-Surveillance in Deutschland
  5. Aufklärungs- und Informationskampagnen zu Diabetes Mellitus – Systematische Recherche der Literatur und der sozialen Medien
  6. „Mein Wissen über Diabetes ist eigentlich, dass es gar nicht so schlimm ist.“ – Wissen und Awareness für das Typ-2-Diabetes-Risiko unter jungen Erwachsenen
  7. Bundesweite Präventionskampagne zur Früherkennung eines Typ-1-Diabetes im Kindes- und Jugendalter
  8. Digitale Prävention des Typ-2-Diabetes
  9. Diabetes-Aufklärung – Herausforderung für ÄrztInnen und ihre Teams
  10. Kinder mit Typ-1-Diabetes: Elternerfahrungen zur Teilhabe in Kita und Schule
  11. DiaLife – zusammen leben mit Diabetes: Schulungsprogramm für Angehörige
  12. Patient:innen-Coaches als Brücke zwischen medizinischen Behandler:innen und Lebensalltag – Ein Bericht aus der Betroffenheitsperspektive
  13. Schaffung gesunder Ernährungsumfelder: Ergebnisse des Food-EPI
  14. Gesunde Ernährung von Anfang an
  15. Ernährungsbezogener Lebensstil bei Diabetes
  16. Bewegung im Kindes- und Jugendalter
  17. Nationale Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung bei Diabetes
  18. Rauchen und Alkoholkonsum als Risikofaktoren für Typ-2-Diabetes – Konsequenzen für die Prävention
  19. Gestationsdiabetes in Deutschland
  20. Corona-Pandemie: COVID-19 und Diabetes mellitus
  21. Psychosoziale Aspekte und Diabetes
  22. Leistungsinanspruchnahme und Kosten bei Menschen mit Diabetes und komorbider Depression
  23. Ein Scoping Review internationaler Diabetes-Leitlinien
  24. Disease-Management-Programme (DMP): ein Beispiel für erfolgreiches Qualitätsmanagement? Ergebnisse aus dem DMP Typ-2-Diabetes in Nordrhein-Westfalen
  25. Entscheidungshilfe zum diabetischen Fußsyndrom unterstützt Zweitmeinungsverfahren
  26. Nachruf für Beate Blättner
  27. Public Health Infos
Downloaded on 3.2.2026 from https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/pubhef-2021-0118/html
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