Zusammenfassung
Der Universitätslehrgang Library and Information Studies (ULG) stellt die Grundausbildung für das Bibliothekspersonal an Universitäten dar. Die im Rahmen einer Gesetzesnovelle notwendig gewordenen Adaptierungen fallen in eine Zeit tiefgreifender soziokultureller Veränderungen. Der Beitrag zeigt mögliche Auswirkungen auf die weiteren Entwicklungen des ULG mit ersten Lösungsansätzen.
Abstract
Education for academic librarians in Austria is organised by several universities based on a continuing education programme on Library and Information Studies. Current changes on the legal regulations of this programme interfere with the difficult general situation in present times of crisis. The paper shows how effects can be tackled and discusses several approaches for an adapted curriculum.
Die Zukunft ist in der Gegenwart angekommen[1] – auch im Bibliothekswesen! Während sich die Auseinandersetzungen um zukünftige Aktionsfelder von Bibliotheken bislang schwerpunktmäßig auf technologische Entwicklungen, neue Serviceangebote und die Digitalisierung fokussierten, drängen neue, durchaus beunruhigende Ereignisse in den Vordergrund. Gesundheits- und Klimakrisen, Ressourcenverknappung und zu erwartende Zeiten der wirtschaftlichen Rezession werden mittel- bis langfristig tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen nach sich ziehen. Bereits heute zeichnet sich ab, dass sich unsere Lebensumwelt – konkret: unsere Art des Lebens und des Arbeitens – nachhaltig verändern wird. Die Geschehnisse befassen uns in unserer Gesamtheit und treffen gleichermaßen die Hochschulen mit Forschung, Lehre und Verwaltung und damit letztlich auch die Bibliotheken.
Parallel dazu steht in Österreich (und wohl nicht nur dort) ein Generationswechsel vor der Tür: In den nächsten zehn Jahren werden an manchen Bibliotheken bis zu 30 % der aktiven Mitarbeiter:innen in Pension gehen. Damit steht die Herausforderung von Wissenstransfer und Kontinuität im Raum. Gleichzeitig ist ein rasanter Wandel des Berufsbildes zu konstatieren: Es entstehen neue Aufgabenfelder, Berufssparten und Kompetenzen, die sich zwischen dem traditionellen Bibliothekswesen und neuen, technikgetriebenen Spezialbereichen etablieren.
Der vorliegende Beitrag geht auf die Auswirkungen dieser Entwicklungen in der Aus- und Weiterbildung für das wissenschaftliche Bibliotheks- und Informationswesen in Österreich ein und fokussiert dabei – stellvertretend für andere Ausbildungsformate – auf den Universitätslehrgang Library and Information Studies (ULG).[2] Der Anlass für diese Überlegungen ist eine notwendig gewordene Neuformulierung der Curricula[3] aufgrund veränderter studienrechtlicher Vorgaben. Die Autorinnen sind in die aktuell laufenden Arbeiten und Diskussionen eingebunden.
1 Zur Relevanz einer bibliothekarischen Universalausbildung
Seit ihren Anfängen war es das Ziel der bibliothekarischen Grundausbildung, eine umfassende Einführung in das wissenschaftliche Bibliotheks- und Informationswesen anzubieten.[4] Berufsanfänger:innen erhielten das notwendige Instrumentarium, um sich eine ausreichende Wissensbasis in den traditionellen Arbeitsbereichen entlang der klassischen Handlungstrias Erwerben, Erfassen und Bereitstellen von Medien zu erwerben sowie Detailkenntnisse in einzelnen Spezialisierungsfächern (Historisches Buchgut, Archivwesen u. a. m.) zu erlangen. Weitere Kompetenzen wurden meist on the job erworben, in der Regel durch den Besuch von Tagungen, die Mitarbeit in diversen Expertengremien im Rahmen wissenschaftlicher Fachverbände (bspw. VÖB) oder durch individuellen Erfahrungsaustausch.
Die Digitalisierung sowie der Einsatz von neuen Technologien haben den Bedarf an Fachkenntnissen und neuen Methoden sprunghaft ansteigen lassen. Diese Entwicklung schuf eine Fülle von Spezialisierungen, aus denen sich neuartige Tätigkeitsfelder und moderne Berufsbezeichnungen entwickelten: Data Librarians und Data Stewards, Spezialist:innen für Information Literacy, Schreibberater:innen und Scan-Operator:innen – um nur einzelne Beispiele zu nennen.
Nach wie vor bietet der ULG[5] eine einheitliche, universale Basisausbildung für die Mitarbeiter:innen an wissenschaftlichen Bibliotheken. Von Jahr zu Jahr steigt jedoch die Herausforderung, alle relevanten Inhalte in das potenziell verfügbare Stundenkontingent zu füllen. Aus diesem Grund werden neben verpflichtenden Lehrveranstaltungen (Pflichtmodule: Erschließung, Bibliotheksmanagement, Bibliotheksrecht, Informationsvermittlung und Serviceorientierung) verstärkt individuell wählbare Spezialisierungsfächer (Wahlmodule aus allen bibliothekarischen und artverwandten Bereichen) angeboten.
Da die Halbwertszeit des bibliothekarischen Fachwissens derzeit etwa drei Jahre umfasst, besteht ein hoher Bedarf an weiterführenden Ausbildungsangeboten für bereits länger im Beruf stehende Mitarbeiter:innen. Diese können nun ebenfalls an den Wahlmodulen des ULG teilnehmen. Die Erfahrung zeigt außerdem, dass manche Wahlmodule des Masterlehrganges (beispielsweise einzelne Spezialisierungen von Grundlagenfächern) nach einem bestimmten Zeitraum state of the art sind und in den Kanon der Wahlmodule des Grundlehrgangs wechseln können.
Der Grundlehrgang ist darauf ausgerichtet, sowohl Berufsanfänger:innen als auch am Bibliotheksberuf Interessierten einen Einstieg zu vermitteln; der Masterlehrgang ist in der Regel für all jene interessant, die eine mehrjähriger Berufserfahrung im Bibliothekswesen vorweisen können und einen akademischen Abschluss anstreben.[6] Mit den neuen Arbeitsschwerpunkten werden die Bibliotheken jedoch auch für hochqualifizierte Quereinsteiger interessant, die mit sehr unterschiedlichen Erfahrungshintergründen nun an Bibliotheken wechseln. Sie kommen häufig aus dem wissenschaftsnahen Bereich und sollen umgehend in ihrem Einsatzgebiet tätig werden können. Mehrjährige Zusatzausbildungen, so wie sie bislang für jede:n Neueinsteiger:in erforderlich wären, würden die Attraktivität des Arbeitsplatzes Bibliothek massiv einschränken.
Gerade in diesen speziellen Settings ist jedoch ein Auseinanderdriften der einzelnen, teilweise sehr neuen Kompetenzbereiche zu befürchten. Für den Zusammenhalt und die betriebsinterne Kommunikation wäre es wichtig, dass der kleinste gemeinsame Nenner – nämlich jener einer einheitlichen Servicekultur in Bibliotheken – nicht verloren geht. Aus diesem Grund sollte das Modell nicht-konsekutiver Ausbildungsformate diskutiert werden. Es sieht vor, dass die notwendige Bibliotheksausbildung im Rahmen eines (möglicherweise adaptierten) Masterlehrgangs nahtlos an die bisherigen Ausbildungen angeschlossen werden kann.
2 Zur zukünftigen Leistbarkeit einer bibliothekarischen Grundausbildung
Eine Analyse der Jobprofile in Österreich, die über die Portale VÖBBlog und OpenBiblioJobs[7] zwischen Oktober 2021 und Mai 2022 ausgewertet wurden, zeigt 97 Stellenausschreibungen für diesen Zeitraum. Hochgerechnet auf die Gesamtstudienzeit wurden während eines Vollzeitstudiums ca. 200, sowie innerhalb der drei Semester des berufsbegleitenden Studiums 300 Ausschreibung veröffentlicht. Dem gegenüber stehen österreichweit ca. 60 neu ausgebildete Studierende pro Jahrgang!
Diese gegenwärtig ausgesprochen prekären Verhältnisse sind das Ergebnis der gegenwärtigen Altersentwicklung und hat sich in den letzten Jahren massiv verschlechtert. Während 2016 noch darauf verwiesen wurde, dass es aufgrund der Marktsituation ausreichen würde, neben den an der Universität Wien und der Österreichischen Nationalbibliothek jährlich stattfindenden Lehrgängen den Grundlehrgang in den Bundesländern höchstens alle zwei bis drei Jahre stattfinden zu lassen,[8] hat sich das Bild angesichts der gegenwärtigen Pensionierungswelle dramatisch geändert. Dieser Markt wird heute schon allein deshalb nicht mehr mit diesen Entwicklungen mithalten können, weil die Ausbildungsinfrastruktur – u. a. aufgrund fehlender Dozent:innen, die ja in der Regel wiederum direkt aus den Bibliotheken kommen – nicht ohne erhebliche finanziellen Zusatzinvestitionen ausgebaut werden kann.
Ein anderer Grund liegt in der generellen Finanzierbarkeit des erforderlichen Bibliothekspersonals: Der steigende Bedarf an akademischen Stellenprofilen zeigt sich im bereits zitierten Jobmonitoring. Im genannten Zeitraum waren über 50 % der Stellen mit Funktionen ausgeschrieben, die eine weiterbildende Ausbildung (zumindest auf Niveau Bachelor/Master) benötigen oder im Falle von IT-Spezialisten einen entsprechenden Erfahrungshorizont mitbringen müssen.[9] Es wird hier ein bereits seit Jahren andauernder, schleichender Prozess der Akademisierung sichtbar, der durch den Einsatz zunehmend intelligenterer Bibliothekssysteme sowie durch die fortschreitende Standardisierung und Automatisierung von Arbeitsprozessen noch weiter verstärkt wird. Nichtakademische Einsatzgebiete werden in der Folge für den Personalmarkt immer weniger attraktiv. In Zeiten angespannter Universitäts- und damit indirekt auch Bibliotheksbudgets wird die Argumentation für zukünftige Nachbesetzungen zu einer Herausforderung.
Ein struktureller Lösungsansatz wäre die Einführung sog. Microcredentials. Gemäß einer Definition der EU handelt es sich dabei um „eine Qualifikation, mit der Lernergebnisse nachgewiesen werden, die in einem kurzen, transparent bewerteten Kurs oder Modul erworben wurden. Dabei kann es sich um Präsenz- oder Distanzlernangebote sowie um Mischformate handeln.“[10] Die österreichische Bibliothekslandschaft bietet bereits jetzt eine Fülle an derartigen Ausbildungsformaten an. Ergänzend seien hier das Seminarprogramm 4L (Librarians for Lifelong Learning)[11] zu nennen oder die Ausbildungsformate der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare.[12] Dadurch wäre ein variables Ausbildungssystem möglich, das neben den vorgegebenen Pflichtmodulen viel inhaltlichen und zeitlichen Spielraum für ein individuelles Bausteinsystem zulässt, um in einem vorgegebenen Zeitraum die erforderlichen Inhalte bzw. ECTS standortunabhängig und individuell planbar zu erwerben.
3 Ausblick
Die Hochschulen zählten zu den ersten Institutionen, die es in der Coronapandemie geschafft haben, ihren Betrieb in den digitalen Raum zu verlegen. Die damit gemachten Erfahrungen haben die Position der Bibliotheken nachhaltig gestärkt. Die flächendeckende Einführung digitaler Lehr- und Lernangebote führte zu einer forcierten Ausrichtung nahezu aller bibliothekarischer Angebote in den digitalen Raum. Die auf der Serviceseite gesammelten Erfahrungen wurden längst auch für die bibliothekarische Fachausbildung genutzt. An allen Standorten wurde der ULG in seiner Gesamtheit in den virtuellen Raum übertragen.
Auf die Vorteile der digitalen Lehr- und Lernangebote wird in Zukunft nicht verzichten werden können. Doch zeigt sich, dass traditionelle Vermittlungsmethoden nach wie vor wichtig sind, um durch die Bibliotheksausbildung nachhaltige Expert:innen- und Kolleg:innennetzwerke entstehen zu lassen. Daher stärken Vor-Ort-Einheiten, wie analog erarbeitete Anwendungsprojekte oder gemeinsam erarbeitete Use Cases und Masterarbeiten den Transfer in die Praxis, den Zusammenhalt und die Vernetzung. Inwieweit dies in Zeiten von Energiekrisen und Homeofficeregelungen weiterhin machbar sein wird, bleibt eine der vielen Unsicherheiten der kommenden Jahre.
Über die Autoren


Literaturverzeichnis
Hörzer, Birgit; Lach, Karin; Pum, Gabriele; Rabl-Altrichter, Sylvia; Rezniczek, Alina; Schlögl, Christian; Schneider-Jakob, Monika; Seissl, Maria (2020): Education for academic librarians in Austria: From the early beginnings up to the present. In: Education for Information, 36, 441–55. Verfügbar unter https://doi.org/10.3233/EFI-190343.10.3233/EFI-190343Search in Google Scholar
Knauf, Birgit; Kocher-Lichem, Katharina (2016): Beruf BibliothekarIn – vom verstaubten Regal zu Web 3.0: Berufsbilddebatte 2016 – Fakten und Fiktion. Projektarbeit im Rahmen des Universitätslehrganges Library and Information Studies, Universität Graz. Nicht veröffentlicht.Search in Google Scholar
Pum, Gabriele (2015): Bibliotheksausbildung im Umbruch: Neuerungen in Österreich. In: BIBLIOTHEK – Forschung und Praxis, 39 (1), 80–90.10.1515/bfp-2015-0005Search in Google Scholar
Seidler, Sabine (2020): Vorwort. In: Hochschulen von morgen: Ergebnisse eines Konsultationsprozesses im Jahr 2020. Wien: Österr. Universitätenkonferenz UNIKO. Verfügbar unter https://uniko.ac.at/themen/hochschulsystem/hochschulraum-von-morgen/.Search in Google Scholar
© 2022 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston
Dieses Werk ist lizensiert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz.
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- Hoffmann, Claus-Wilhelm (Hrsg.): Wilhelm Hoffmann. Leben und Wirken. Ostfildern: Thorbecke Verlag, 2021. 584 S., s/w-Abb., fest gebunden. ISBN 978-3-7995-1512-2, 29,– €
- Buckland, Michael K.: Ideology and Libraries. California, Diplomacy, and Occupied Japan, 1945–1952. With the Assistance of Masaya Takayama. Lanham Md.: Rowman & Littlefield, 2021. ISBN: 978-1-5381-4314-8, 112 S., 70 Euro (Taschenbuch: Juni 2022 (1538171201): 36,50 €; E-Book (9781538143155): 33,99 €)
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